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Dieses Thema hat 102 Antworten
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 Filmbewertungen
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Fabi88 Offline



Beiträge: 3.546

20.04.2007 20:42
#31 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Natürlich mag ich den Film, wie irgendwie alle Wallace-Filme, aber ich sehe den Film noch seltener als die meisten Farb-Wallaces und ich halte "Der Henker von London" zum Beispiel für viel besser!

http://www.euro-spy-trash.de.ms
Bunte Agentenabenteuer der 60er

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

20.04.2007 20:57
#32 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Aha! Fühl' dich damit micht alleine. Es gibt viele die genauso denken. Hier zum Beispiel ein Filmkritik:

Mit dem „Gasthaus an der Themse“ geht eine Ära zu Ende, die ein ganz wichtiger Baustein zum Gelingen der Serie war und diese sehr stark mitprägte. Drehbuchautor Egon Eis, der nur unter dem Pseudonym Trygve Larsen in der Serie bekannt wurde, lieferte seine letzte Arbeit für die Wallace-Reihe ab, die durch Harald G. Petersson überarbeitet wurde. Da dies allerdings immer noch nicht befriedigend war, überarbeitete Eis noch einmal diese überarbeitete Version gemeinsam mit Gerhard F. Hummel, der nur unter dem Pseudonym Piet ter Ulen im Vorspann genannt wurde. Die vielen Überarbeitungen wurden immer mehr zu einem Problem und waren Zeugnis für die starke Krimi-Konkurrenz in den Kinos, gegen die man sich zu beweisen hatte.

Aber neben dem Abschied gab es auch Premieren zu feiern. Denn zum ersten Mal gab es am Ende den zu einem Stück Kulturgut gewordenen Spruch „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace!“ zu hören. Hinzu kam, dass im Film zum ersten Mal ein anderer Täter überführt wurde als in der Romanvorlage, was eine der Konsequenzen der vielen Änderungen am Drehbuch war, da den Autoren die Geschichte und die Auflösung nicht interessant genug war. Die schlechte Dramaturgie des Romans hatte auch zur Folge, dass man einige Figuren umänderte oder gleich neu erfand. Der Geschichte hat dies auf jeden Fall nicht geschadet, der Film hat ein gutes Tempo und weiß mit einem gut gespannten Spannungsbogen zu unterhalten.

Für das Einfangen der stimmungsvollen Atmosphäre zeichnet sich erneut Alfred Vohrer verantwortlich, der immer mehr zu einem prägenden Faktor in der Wallace-Reihe wurde. Nicht zuletzt ist es auch seine Stimme, die man vernimmt, wenn das bekannte „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace!“ zu hören ist. Ob er sich damals schon bewusst war, welches Denkmal er sich damit setzte, ist allerdings zu bezweifeln. Darstellerisch gibt es die gewohnt guten Leistungen der etablierten Darsteller der Reihe wie Joachim Fuchsberger, Klaus Kinski, Eddi Arent und Brigitte Grothum. Siegfried Schürenberg wird immer mehr zur festen Größe in der Rolle des Scotland Yard-Chefs Sir John und zu einem immer wieder gern gesehenen Unterhaltungsfaktor.

DVD Aufarbeitung:
Das Bild ist gut gelungen und bietet auf Grund fehlender Verschmutzungen und einem für die Altersverhältnisse geringen Rauschens keinen Grund für Kritik. Der Ton kommt im gewohnten Maße ein klein wenig dumpf daher, ist aber in Bezug auf die Verzerrungen in den Spitzen ein wenig zurückhaltender.



Fazit:„Das Gasthaus an der Themse“ bietet erneut unterhaltsame Wallace-Unterhaltung auf einem guten, aber nicht überragenden Niveau. Während Autor Egon Eis seinen Abschied nimmt, gibt es erstmals grundlegende Änderungen gegenüber dem Buch und zum erste Mal grüßt Meister Wallace sein Publikum.

Von dieser Seite: http://www.splashmovies.de/php/specials/seiten/760

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Blinde Jack Offline




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24.04.2007 18:15
#33 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten
Mein vorerst letzter Beitrag und auch nach meiner Rückkehr werde ich mich aus dem Bilerrtaen Thread (meinem eigenen Thread) zurück ziehen!! MIST! So, aber jetzt zum Thema, schut euch diese Gasthaus an der Themse-Verarsche mal an! Das ist doch wohl einen Beleidigung!

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Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

24.04.2007 18:18
#34 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

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Gubanov Offline




Beiträge: 16.120

24.04.2007 18:20
#35 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Das mit der Schreibpause scheint noch nicht so recht zu funktionieren!


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Wir sind momentan in Runde 5 (Erstplatziertenwertung) und geben jeden Tag eine Platzierung aus Runde 4 bekannt. Runde 5 läuft noch bis zum 24. April (Dienstag) und stellt folgende Filme zur Wahl: "Frosch" / "Augen" / "Gasthaus" / "Tuch" / "Gruft" / "Mönch" / "Banne" / "Stecknadel" / "Fluch"

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

24.04.2007 18:21
#36 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Doch! Ab...jetzt!!!

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Gubanov Offline




Beiträge: 16.120

06.05.2007 12:30
#37 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Auf Platz 2 des 2. Edgar-Wallace-Grand-Prix landet mit 96 von 135 möglichen Punkten der Film "Das Gasthaus an der Themse". Dies entspricht einer durchschnittlichen Einzelwertungspunktzahl von 6,4 von 9 Punkten und einem Prozentsatz von 71,11 %. Der Film wurde von zwei Usern mit 9 von 9 Punkten (entspricht Platz 1 von 9) bewertet, die schlechteste Punktzahl beträgt 3 von 9 Punkten (entspricht Platz 7 von 9) und wurde von einem User vergeben. Weiterhin wurden folgende Punkte verteilt: drei Mal 5 Punkte (Platz 5 von 9), fünf Mal 6 Punkte (Platz 4 von 9), zwei Mal 7 Punkte (Platz 3 von 9), zwei Mal 8 Punkte (Platz 2 von 9).


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Die Wertungsrunden sind beendet. Jeden Tag wird eine weitere Platzierung bekannt gegeben.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

07.05.2007 15:39
#38 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Zu weit vorne. Platz 5 hätte gereicht. Mir gefällt der Film doch nicht mehr so gut wie noch vor ein paar Wochen!

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rigg_vienna Offline



Beiträge: 2

28.05.2007 18:30
#39 RE: Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Mein Highlight aus der Wallace-Reihe!
1. Das Gasthaus an der Themse
2. Die Bande des Schreckens
3. Der Frosch mit der Maske
4. Der rote Kreis
5. Der unheimliche Mönch

Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2007 09:08
#40 RE: Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten
Obwohl ich kein Vohrer-Fan bin,ist "Das Gasthaus an der Themse" einer seiner besten Filme aus der SW-Wallacereihe (nur "Die toten Augen von London" ist noch besser!) Hier paßt alles.Die Darsteller,die Nebelatmosphäre,die gelungene Musik von Martin Böttcher und das Mysterium des Hai's.Die Auflösung ist nicht so gekonnt,weil Dr.Collins zu wenig und an manchen Stellen uninteressant in Erscheinung tritt,desweiteren ist sein Motiv etwas unlogisch.Eddi Arent spielt diesmal leider zu übertrieben.Sonst ist der Film top.
Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

24.12.2007 14:27
#41 RE: Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

so dachte ich auch am anfang aber mittlerweile gefällt mir der film nicht mehr so gut! die auflösung ist einfach eine katastrophe! aber was atmosphäre und darsteller anbelangt, muss ich dir recht geben! doch aufgrund der verhunsten auflösung reist das den ilm nur noch in eine mittelmäßige klasse und keinesfalls in eine überragende!

Grunge - The best Musicstyle ever...

Kleine Offline




Beiträge: 77

05.01.2008 14:45
#42 RE: Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Den Film mag ich absolut nicht genau so wenig wie den Zinker, die einzigen die ich nicht mag und nicht gerne sehe.

Sei der, der du selbst glaubst zu sein.

teddy Offline



Beiträge: 1.001

05.01.2008 15:05
#43 RE: Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Zitat von kinski
Zählt für mich eindeutig zu den besseren Wallace-Filmen. Brigitte Grothum geht mir zwar phasenweise mit ihrer arg dramatischen Darstellung auf die Nerven, aber das wird durch die anderen großartigen Leistungen - allen voran Elisabeth Flickenschildt - mehr als wett gemacht. Kinski hat in dem Film eine seiner besten Sterbeszenen überhaupt.

4 / 5


Ich kann hier nur zustimmen, auch für mich ist B. Grothum, phasenweise, der einzige kleine Kritikpunkt.

Nur sieht meine Wertung für diesen Film mit 4,5 von 5 Punkten etwas anders aus.

RialtoExklusiv Offline



Beiträge: 37

21.01.2008 10:45
#44 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Natürlich einer der besten Wallace-Filme überhaupt. Aus einem eher durchschnittlichen Roman hat man ein super Drehbuch geschaffen!
Elisabeth Flickenschildt in Ihrer größten (Wallace-)Rolle.

5 von 5 Punkten

Gubanov Offline




Beiträge: 16.120

28.11.2008 17:41
#45 RE: RE:Bewertet: "Das Gasthaus an der Themse" (11) Zitat · Antworten

Gerade einmal wieder gesehen und folgende Meinung gebildet:

Das Gasthaus an der Themse (BRD 1962)

- Darsteller:
Es wurde ja bereits mehrfach erwähnt, dass die Besetzung dieses Films kaum zu überbieten ist. Joachim Fuchsberger gibt als routinierter Inspektor, dieses Mal von der Flusspolizei, einen wie immer überzeugenden und sehr sympathischen Auftritt ab, der seine absolute Favoritenposition als Ermittler in der Edgar-Wallace-Filmen untermauert. An seiner Seite sieht man hier Brigitte Grothum, die die schwierige Rolle des kindlichen, unterdrückten Barmädchens bravourös verkörpert. Man mag kaum glauben, dass sie ein Jahr zuvor die sehr erwachsen wirkende Margaret Reedle in „Die seltsame Gräfin“ spielte. Ihren besten Auftritt in der Wallace-Serie hat Elisabeth Flickenschildt in „Das Gasthaus an der Themse“. Als Wirtin Nelly Oakes – sie ist die definitive Idealbesetzung! – wirkt sie dämonisch, schlagfertig, verängstigt und undurchsichtig zugleich. Letzteres trifft mit Sicherheit auch auf Klaus Kinski zu. Er und Eddi Arent bieten gewohnt gruselig-komische Edgar-Wallace-Auftritte.
Erwähnenswert sind weiterhin der einzige Serienauftritt von Heinz Engelmann, den ich immer wieder gern sehe, Jan Hendriks Darstellung des unheimlichen Roger Lane mit großer Sonnenbrille (Vorbild Kinski in den „Augen“?) sowie ein wunderbar distinguierter Hans Paetsch, der die gleiche Rolle des Anwalts Mr. Brooder noch einmal rund zwanzig Jahre später im Europa-Hörspiel wiederholte, und Hela Gruel als tragische Gestalt und Mordopfer.

- Regie:
Alfred Vohrer war während seiner frühen Edgar-Wallace-Filme fast ausnahmslos ein Garant nicht nur für gelungene Unterhaltung und fesselnde Filme in angenehmem Tempo, sondern auch für atmosphärisch unglaublich dichte Inszenierungen. Nach dem düsteren Meisterwerk „Die toten Augen von London“ und der Grusel-Rätsel-Komödie „Die Tür mit den 7 Schlössern“ wandte er sich nun einem dritten Stil zu, der sogar ein wenig dokumentarisch wirkt und mit einem nostalgischen eher Hamburg- als London-Flair an Jürgen Rolands Serie „Stahlnetz“ erinnert. Dies resultiert aus glaubhaften Drehorten und Kulissen, offener Demonstration der Verhältnisse in Hafengefilden und beinahe ungeniertem Umgang mit dem Thema der Unterdrückung einer Minderjährigen.
Diese Schwerpunkte setzte Vohrer konsequent um, ohne dabei auf Wallace-Atmosphäre zu verzichten. Nebel, Unmengen Nachtaufnahmen und gut eingestreuter Witz, der durch das Zusammenspiel von Darstellern, Kameraaufnahmen und inszenatorischer Leistung lebendig und unaufdringlich wirkt, machen wichtige Eckpunkte dieses Kriminalfilms, der glücklicherweise trotzdem keine Kriminalkomödie geworden ist, aus.

- Drehbuch:
Drei Namen stehen hier für das Drehbuch: Trygve Larsen (der Wallace-Klassiker Egon Eis), Harald G. Petersson (der aufstrebende Nachfolger, der mit dem „Zinker“ ein weiteres großartiges Buch ablegte und auch weiterhin für die Reihe tätig war) und ein ominöser Piet ter Ulen. Hinter letzterem verbirgt sich der Kopf der frühen Wallace-Serie, Gerhard F. Hummel. Bei solcher Auswahl muss man wahrlich keinen Gedanken an ein Misslingen des Buchs verschwenden. Es ist stringent, klug geschrieben und pickt sich die (raren) Sahnestücke aus der recht langwierigen Romanvorlage heraus, welche beileibe nicht zu Wallace’ Bestem gehört.
Nur einen einzigen Schnitzer erlaubte man sich bei der Auflösung. Wallace’ Originaltäter ist mit Sicherheit zu einfach zu erraten, sodass eine Änderung desselben sicher legitim ist. Die Ausführung lässt jedoch ein wenig zu wünschen übrig, da Dr. Collins nicht ausreichend in die eigentliche Handlung der Geschichte eingebunden ist. Ihn als Außenstehenden als Mörder zu präsentieren, ist gegenüber dem mitratenden Zuschauer durchaus unfair. Man muss aber zugestehen, dass die Überführung an sich zu den besten derartigen Szenen der Wallace-Filme gehört. Nicht nur die Drehbuchleistung (die Dialoge sind während des gesamten Films bemerkenswert pointiert!), sondern auch Münchs Darstellung, die leider während des übrigen Films etwas blass bleibt, trägt zu einem beeindruckenden Ergebnis bei.

- Kamera:
Karl Löb fängt Bilder rund um Wasser, Schiffe, Whiskey und die Hafenkneipe ein, die ihresgleichen suchen. Immer auf das Wichtigste konzentriert, zeigt er ganz andere Gesellschaftsschichten als in den vorangegangenen drei Filmen, was sehr erfrischend wirkt. Besonders beachtlich sind die Unterwasseraufnahmen (vor allem der Kampf zwischen dem Hai und Nr. 17, dem Tod Gubanows) und der bis dato ungewohnte Einsatz einer Handkamera in den Verfolgungsszenen in den Gewölben unter dem „Mekka“.

- Musik:
„Das Gasthaus an der Themse“ markiert für mich ohne Frage den unangefochtenen Höhepunkt des Wallace-Schaffens von Martin Böttcher. Weder vorher noch nachher sollte er an diese einprägsamen und zu den Bildern passenden Melodien anknüpfen können. Dabei wirkt seine Titelmusik hier beinahe wie ein Produkt von Peter Thomas’ amüsant-kongenialer späterer Phase.

- Gesamtwirkung:
Ein teils ungewöhnlicher, in den meisten Bezugspunkten jedoch sehr kompatibler Wallace-Krimi in klassischer Inszenierung ohne Schnörkel und Übertreibungen. Viel gute Handlung und kein Leerlauf, hervorragende Schauspieler und Musik. Über kleine Kritikpunkte kann man hinwegsehen, wenn das Gesamtergebnis ein so befriedigendes ist wie beim vorliegenden Film. „Das Gasthaus an der Themse“ war zurecht der erfolgreichste Film der Wallace-Reihe.

Meine Wertung: 5 von 5 Punkten

2. Edgar-Wallace-Grand-Prix: Übersicht / Epigonen-Grandprix: Übersicht / Quoten
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