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Dieses Thema hat 116 Antworten
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 Filmbewertungen
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Andreas Offline




Beiträge: 349

16.09.2005 19:51
Bewertet: "Das Gesicht im Dunkeln" (1969, 29) Zitat · antworten

Habe mir den Film nochmal angeschaut und muss sagen das es erstmal 2 pluspunkte für die beste Musik in einem Wallace-Film gibt! Positiv ist auch, das er sich von den letzten Wallace-Filmen in seiner Erzählstruktur abhebt. kein mörder hinter der maske, sondern die Frage ist die Person tot oder nicht, damit verbunden, wer zieht die Strippen. Am Anfang zieht sich der Film etwas in hin, dann wird er jedoch recht spannend und vermittelt im Rahmen der Wallace-Serie eine einzigartige Atmosphäre. Man will wirklich wissen ob die Frau lebt oder nicht bzw. wer sich hinter ihr verbirgt. Ich erinnere mich, das ich zB im Banne des Unheimlichen weniger spannend fande.

Punktabzug gibts allerdings für den Modelleisenbahnstunt. Habe mir letztens die Louis de Funes Gendarm-Boxen angeschaut und habe mit erschrecken festgestellt das Kinski in diesem Film von einem Louis de Funes-Synchronsprecher gesprochen wurde. Teilweise stört die Wackelkamera stark. Das Günter Stoll mitspielt merkt man gar nicht wirklich, sein Part ist nicht sehr dominant. Wahrscheinlich wollte man ein deutsches Gesicht mehr in dem Film haben. Londonatmosphäre kommt nicht auf, was mich allerdings nicht stört. Der Film ist nicht mit Wallace-Maßstäben zu beurteilen, da er außer dem Titel so gut wie nicht gemein hat. Dennoch gefällt mir dieses "Experiment" und ich finde es schade das nicht mehr Wallace-Filme mit dieser Erzählstruktur erschienen sind.
Als Wallace-Film 2/5, sonst 3,5/5 Punkte. Ein Film der mich irgendwie fasziniert.

Katharsis Offline



Beiträge: 51

17.09.2005 11:05
#2 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Bevor ich in diese ganzen Bewertungen mit einsteige muss ich mir die Filme doch noch einmal öfter ansehen, ich wollte nur zu diesem Film etwas sagen.
Ich finde, dass man diesen Film wirklich nicht mit den anderen vergleichen sollte und das ist auch nicht schlimm. Edgar Wallace` Bücher sind ja auch nicht immer in der selben Machart geschrieben, oder drehen sich um die selben Themen (Der Brigant bspw.), insofern ist es nicht weiter verwunderlich, wenn auch ein Film aus diesem Korsett mal ausbricht.
Weiterhin finde ich das, was sonst immer die Londoner-Atmosphäre geschaffen hat, hier auch gut rauskommt, nur eben auf das Land gemünzt (ähnlich wie vielleicht Das silberne Dreieck).
Da ich ansonsten Kinski sehr gerne sehe, hatte dieser Film einen unheimlichen Pluspunkt, da er ja das erste Mal eine Hauptrolle in der Reihe bekommen hat. Auch trägt er große Teile des Films wunderbar und es ist wunderbar, ihn bei seinen Streifzügen begleiten zu können. Mit der Synchronstimme habe ich auch wenig auszusetzen, auch wenn das markante Original fehlt, aber man lässt sich doch zu sehr davon leiten, dass Louis de Funes "so gesprochen hat". Ich finde, die Stimme passt trotzdem.
Ich habe insgesamt nicht wirklich eine Wallace-Vergangenheit, wie andere hier, weswegen ich den Film wohl einfach eher als guten, spannenden Krim sehe.
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"Ich spiele nicht...ich bin es"

Georg Offline




Beiträge: 2.738

17.09.2005 14:21
#3 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Habe mir den Film vorgestern nach zehn Jahren wieder einmal angesehen.
Für mich zerfällt die Bewertung in zwei Teile:

1. Die Locations sind wunderbar unheimlich gewählt - die Verfolgungsjagd über die nasse Straße, die dunklen Gassen mit dem Mann mit dem Stock, das Haus der Alexanders (vor allem bei Nacht und Gewitter). Warum für Andreas keine London-Atmosphäre aufkommt, verstehe ich nicht - dunkle Gassen, Sohobilder, Picadilly, Scotland Yard, neblige Landschaft bei der Verfolgung, dunkle düstere Gassen ... für mich sind die Aussenaufnahmen die besten, die jemals in der Reihe gedreht wurden, die Bildgestaltung tut das ihrige dazu bei (interessante Einstellungen).

2. Darsteller und Story. Die Darsteller sind allesamt gut gewählt. Günther Stoll kommt allerdings wie richtig bemerkt wurde etwas zu kurz, ich kann mich nicht daran erinnern, dass es eine Großaufnahme von ihm gibt. Die Story von ihrer Idee her ist gut und erinnert mehr an Durbridge als an Wallace (Tote rufen/werden gesehen an, Indizien für ihr "Weiterleben" tauchen auf ..., Hauptverdächtiger soll wahnsinnig gemacht werden). Wenn man genauer hinsieht ist sie allerdings etwas holprig... woher weiß zB. John, in welchem Hotel Christine abgestiegen ist? Und wurde Christine von Brown auf Alexander angesetzt? Meiner Meinung nach steht dem Film aber der eigentliche Hinweis auf Helens Weiterleben im Weg: es ist doch anzunehmen, dass John Helen vor ihrem Tod nackt gesehen hat. Dass Liz, die unter der Maske steckt, nackt ganz gleich aussieht wie Helen ist doch nicht zu erwarten und der eigene Ehemann würde doch den Körper seiner Frau wohl auch ohne Gesicht erkennen ;-). Unlogisch ist für mich auch, als kurz vor der Demaskierung Liz John anfleht, sie zu erschießen. Warum sollte sie das tun?

Vielleicht werden ja einige Fragen in der italienischen Fassung beantwortet, dummerweise hat mein Videorecorder gestreikt, als der Film im Mai 2002 erstmals (!!!!) im italienischen Fernsehen gezeigt wurde...

Wegen der guten Aussenaufnahmen, der stimmigen Atmosphäre (Joachim vergleicht in seinem Buch die Bilder treffend einem Ölgemälde) und des Gesamtplots (endlich einmal eine Abwechslung zur am Ende der 60er spürenden Wallace-Monotonie) 3,5/5 Punkten von mir. Ich finde es schade, dass man nicht auf der Experimentalschiene weitergemacht hat.


Der Hexer Offline



Beiträge: 373

17.09.2005 16:25
#4 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Auch ich halte diesen Film für eine gelungene Abwechslung in der Serie.
Die Story gefällt mir gut - ebenso die Darsteller, wobei auch ich gerne Günther Stoll öfter und ausführlicher gesehen hätte.
Visuell ist der Film ein absolutes Meisterwerk (bis auf die beiden Autounfääle - die hätte man realistischer inszenieren können), und die Musik ist eine der besten der Serie und verleiht dem Film eine einmalige Atmosphäre.
Insgesamt gebe ich dem Film wegen den Unebenheiten in der Story/Logik nur 4 von 5 Punkten.
Ich würde den Film gerne einmal ungekürzt sehen.
Schade, dass man den geplanten Film "Der Engel des Schreckens" (auch hier sollte Herr Freda Regie führen) nicht gedreht hat.

Peitschenmönch Offline




Beiträge: 534

17.09.2005 17:37
#5 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten
Klaus Kinski wurde in diesem Film von Gerd Martienzen synchronisiert, einem sehr renommierten Synchronsprecher, der ihn auch in "Leichen pflastern seinen Weg" sprach.
Sicher, Kinski hatte eine Stimme, die man im besonderen Maße nicht missen möchte, aber er ist sehr, sehr häufig synchronisiert worden und Gerd Martienzen war so ziemlich die beste Variante.
Im "Rätsel des silbernen Dreiecks" ist Klaus Kinski auch synchronisiert worden, da allerdings von Werner Uschkurat, den ich noch einen Tick besser fand als Gerd Martienzen. Uschkurat sprach ihn auch in der populär gewordenen Synchro von "Für ein Paar Dollar mehr".
In "Das Gold von Sam Cooper" war es dann mal Wolfgang Draeger, der als Sprecher von Woody Allen bekannt wurde. Und in "Unser Mann aus Istanbul" war es Reinhard Glemnitz und in "Mit Django kam der Tod" Christian Brückner (bekannt durch Robert De Niro), der hingegen wirklich unpassend war.
Klaus Kinski hat sich nicht sonderlich darum gerissen, sich selbst zu synchronisieren. Für "Aguirre" soll er bespielsweise 1 Million Dollar gefordert fürs Synchronisieren gefordert haben und da zog man dann doch Gerd Martienzen vor.
Uschkurat und Martienzen halte ich für legitime Lösungen, wenn Kinski denn nun nicht wollte, denn irgendwie muss man ihm ja ne deutsche Stimme geben und ein Stimmdouble kann man schlecht herzaubern.
Aber Reinhard Glemnitz und Christian Brückner waren für jemanden wie Kinski so untypisch besetzt, dass es gegenüber dem Schauspiel eigentlich schon als respektlos zu bezeichnen ist. Besonders bei Brückner fällt es sehr ins Gewicht, da Kinski in dem Film eine sehr laute Rolle hatte, wohingegen Glemnitz eine ruhigere Rolle zu sprechen hatte und Kinski eigentlich zumindest recht cool rüberbrachte, wenn auch nicht wirklich "Kinski-like".

max Offline



Beiträge: 200

17.09.2005 19:16
#6 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten
Was mich an diesem Film stört, ist - neben den schon erwähnten Sachen, wie die Unfälle ect. - der zu geringe Kreis der Verdächtigen. Man hätte noch 2-3 Personen in die Story einfügen können. So hält nur die Frage "lebt Helen Alexander oder nicht?" den Film am Leben. Ein bisschen übertrieben finde ich diese ominöse Party, die John Alexander besucht. Ein paar Längen (Inspektor und John A. plaudern über Uhrensammlung o.ä.) gibt es ebenfalls in diesem Film.
Fazit: Gute Atmosphäre - schlechte Effekte. 2 von 5 Punkten.

Christopher Offline



Beiträge: 235

19.09.2005 16:00
#7 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Der Film ist absolut nicht mein Fall,einer der schlechtesten der ganzen Wallace Reihe,wenn nicht sogar der schlechteste,mit den zwei anderen ital.,die am besten nie gedreht worden wären,und Unfälle mit Spielzeugautos,was sollte bloss das,hatten die damals kein Geld mehr,oder was soll dieser Unsinn,das zieht den Film für mich,nur noch tiefer runter,einziger Pluspunkt sind die Ausenaufnahmen,ansonst kann man den Film nichts gutes abgewinnen.1/5 Punkten.


Benny Offline




Beiträge: 2.451

19.09.2005 22:23
#8 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Erstaunlich das die ganzen nicht so gut angesehenen Filme sich hier im Forum immer größerer Beliebtheit erfreuen. Ich bleib gegen den Trend. Für mich hat dieser Film nichts besonderes zu bieten. Zar ist es mal interessant Kinki auf die Suche nach seiner Frau zu schicken, doch die Geschichte verliert sich total und mir wird doch ziemlich langweilig dabei. Am Ende find ich nicht mal mehr die Auflösung besonders aufregend. Günther Stoll geht wie schon gesagt unter. Die Synchro ist zwar ungewohnt aber nicht so schlimm. Schlecht ist Bild und Musik sicherlich nicht, doch auch hier ist meine Meinung, dass dies den Filkm nicht irgendwie besonders hervorhebt.
Fazit: Hier lagen die Wallace-Macher auf der falschen Spur - wie sie Gott sei dank auch gemerkt haben. Letztendlich auch nur 1 von 5 Punkten.
Gez.:
H.

fritz k Offline



Beiträge: 243

19.09.2005 23:26
#9 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Meiner Meinung nach ist "Das Gesicht im Dunkeln" nur deswegen ein "Wallace-Film", um potentiell in der BRD kommerziellen Erfolg zu haben. Es gibt keinen anderen ersichtlichen Grund, warum man einen Film mit einer Story, die nicht von Wallace ist und in jeder Hinsicht konträr zu den früheren Wallace-Filmen steht, unter dem Namen Edgar Wallace herausbringt.
Man könnte den Film mit vielen anderen Psycho-Thrillern, insbesondere italienischen und französischen, viel eher vergleichen. Und dabei schneidet "Das Gesicht im Dunkeln" meiner Ansicht nach auch noch nicht einmal besonders gut ab.
Klaus Kinski als Identifikationsfigur ist (trotz seiner darstellerischen Leistung) letztendlich doch eine Fehlbesetzung.
Schade, daß die Kult-Serie am Ende so verheizt wurde.
Als Wallace-Film 0, ansonsten 2 von 5 Punkten

Gubanov Online




Beiträge: 14.379

23.09.2005 12:59
#10 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Ich bin der gleichen Meinung wie Joachim Kramp, der geschrieben hat, dass der Film extrem in zwei Teile zerfällt.
Der Anfang und das Ende sind megabillig und trashig gemacht, verdienen nicht einmal das Zelluloid, auf dem sie sich befinden. Der Mittelteil ist ja ganz okay, aber hat mit Edgar Wallace nicht das geringste zutun. Jedenfalls wirkt die Darstellung unprofessionell, die Grundzüge der Story sind aber gar nicht so schlecht.
Klaus Kinski kann es wirklich besser...
Die Musik ist aber die mit Abstand beste in einem Wallace-Krimi. Ein riiiiesiges Lob an Nora Orlandi (oder auch Joan Christian).
Alles in allem: 2 von 5 Punkten - wegen Mittelteil und der Musik!

rainbow Offline




Beiträge: 1.597

23.09.2005 14:36
#11 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Was mir bei dem Film unheimlich gut gefällt ist die Musik, die ganzen Kompositionen finde ich absolut gelungen und immer passend gewählt. Klaus Kinski war (wie gewohnt) sehr gut in seiner Rolle und das Ende fand ich gar nicht schlecht obwohl es für mich eigentlich schon irgendwie klar gewesen war.
Sehr schön sind Kleinigkeiten gelungen wie zum Beispiel das Auto das im vorbei fahren Wasser auf die Kamera spritzt. Absolut peinlich ist dagegen die Szene mit dem Zug, da schneiden selbst die "Effekte" in den uralten Godzilla Filmen schon bald als HighTech im direkten Vergleich ab....
Sehr schade ist es das die Rolle von Günther Stoll so klein war, er ist ein Schauspieler den ich sehr gerne sehe, deswegen hätte ich mir für ihn eine wesntlich grössere Rolle gewünscht.
Insgesamt gehört der Film sicher nicht zu meinen Favoriten gefällt mir aber trotzdem immer noch ziemlich gut.
3,5/5

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

24.09.2005 11:47
#12 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Meine Meinung zum Film ist ja weitgehend bekannt, Gubanov hat es ja nochmals erwähnt.
Ich kann gut nachvolziehen wenn einigen der Stil dieses Wallace-Films so ganz und gar nicht gefällt. Wie immer und Gott sei gedankt ist Film Geschmacksache und wir leben in einer freien Welt mit freien Meinungsäußerungen.
Dennoch wollte ich an dieser Stelle einmal festhalten, dass der Film DAS GESICHT IM DUNKELN ganz echter Roman-Wallace ist. Der Titel hat zwar nichts mit dem Inhalt des gleichnamigen Buchs gemeinsam, doch der Plot ist 100%ig Edgar Wallace, d.h. einer seiner Lieblingsthemen des unschuldig verfolgten Opfers (u.a. in den Romanen Der Banknotenfälscher, Hands up!) wird hier verarbeitet. Das heißt in diesem Film ist mehr echter Wallace enthalten als bei manchen Filmen zuvor. Das Drehbuch von Paul Hengge ist ebenfalls stimmig, nur Richard Freda hatte nicht den Flair bisheriger Regisseure der Filme geschaffen.
Was den Hauptdarsteller Klaus Kinki betrifft bin ich zwar auch nicht glücklich aber nur mit Kinski in der Hauptrolle haben die Italiener dieser Co-Produktion zugestimmt. Mir persönlich hätte ein Darsteller wie Robert Hoffmann wesentlich besser in die Rolle gepasst. Persönlich finde ich es bedauerlich dass der Nachfolgefilm ANGEL OF TERROR/ DER ENGEL DES SCHRECKENS (Regie: Richard Freda, mit Laura Antonelli, Joachim Fuchsberger, Ursula Glas und Siegfried Schürenberg) nicht mehr realisiert wurde. (Der Inhalt ist ja durch das Hallo-Buch bekannt.)
Entgegen vieler Wallace-Filme vorher war seinerzeit die Kritiken zu diesem Film immens positiv, was aber dem Erfolg nicht geholfen hat, das damalige Publikum konnte mit dem Stilwechsel der Wallace-Filme nichts anfangen.

Joachim.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

25.09.2005 20:16
#13 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

Also ich muss ehrlich gestehen, dieser verschriene Film ist tatsächlich in meinen persönlichen Wallace-Top-Ten.

Warum?

Also, es ist einfach die Gesamtwirkung, die Athmosphäre, die den Film absolut einzigartig und genial macht.

Die Schauspieler sind bis auf Klaus Kinski und Christiane Krüger eine zwiespältige Sache, letztere beiden spielen jedoch absolut überzeugend den am Rande des Wahnsinns wandelnden Gebrochenen und die ordinäre Hippie-Braut.

Die Musik ist ohne Frage genial, ich bin schon ewig auf der Suche nach dem Soundtrack. Aber die Musik zu den Giallos und ähnlichen Filmen ist ja fast immer genial.

Die wacklige Kamera fällt mir eigentlich kaum auf, und wenn dann eher positiv (Wenn sie auf die Tür zugeht, sie aufstößt und auf das Telefon zu muss man doch gleich an "Tanz der Teufel" denken).

Die Kulissen sind echt edel, das Innere von John's Haus, das Hotel, Scotland Yard und auch die Außenkulissen sehen alle unglaublich gut und übrigens auch englisch aus, weitaus besser als in manchem in den CCC-Studios gedrehtem Wallace.

Das einzige was stört ist natürlich der übersteigerte Sex-Gehalt des Films, stellenweise kommt man sich wie in einem Soft-Porno vor, das ist aber ein Zeichen der Zeit (sexuelle Revolution, freie Liebe) und hat auch einen gewissen Charme.

Die Kamera und die Beleuchtung verdienen noch ein ganz großes Lob, diese Farben und Bildkompositionen, einfach himmlisch!

Abschließend sei noch gesagt, dass man den Film einfach nicht mit den alten Wallace-Filmen vergleichen darf, mit denen hat er einfach nichts gemein.


FAZIT: Absolut genial, wenn auch etwas unausgegoren, ein einzigartiger Film, wie man keinen zweiten finden wird!

5/5


nico2312 Offline



Beiträge: 146

26.09.2005 18:17
#14 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

hallo,

außer dem genialen Soundtrack kann ich mich leider nicht weiter mit dem Film anfreunden! Story gut! Umsetzung schrecklich!

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

26.09.2005 19:22
#15 RE: Bewertet "Das Gesicht im Dunkeln" (29) Zitat · antworten

In Antwort auf:
Die Musik ist ohne Frage genial, ich bin schon ewig auf der Suche nach dem Soundtrack.

Hallo,

den Soundtrack gibt es seit vielen Jahren für 6 Euro bei jpc!!

http://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-...ome/rsk/hitlist

Gruß
Dirk

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