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Dieses Thema hat 153 Antworten
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 Filmbewertungen
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ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

29.07.2005 10:09
Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (1966, 22) Zitat · antworten

Ewig habe ich diesen Film nicht mehr gesehen, aber ihn mir gestern doch noch mal wieder angeschaut, um eine Bewertung ohne alte Vorurteile zu schreiben.
Wer bei diesem Film einen typischen Wallace-Film (Schlösser bei Nebel etc.) erwartet, der wird enttäuscht. Es handelt sich wieder einmal um eine Co-Produktion mit den Engländern, die dementsprechend ihren Einfluss auf den Film genommen haben.
Stewart Granger wirkt dementsprechend auch als Inspektor ungewohnt, Fuchsberger wäre mir hier lieber gewesen. Dennoch hat er meiner Meinung nach seine Rolle gut gespielt.
Schürenberg hat leider viel zu wenig Auftritte im Film, so dass er sich nicht richtig entfalten kann.
Eddi Arent finde ich in seiner Rolle eher lächerlich, ein "Super-Verbrecher", der von den Nonnen nach London geholt wird, einen Tresor aufknackt um anschließend umgebracht zu werden.
Interessanter ist die Rolle der Hauptverbrecherin, die sich mit einer Maske getarnt hat. Aber auch sie kann ihre Rolle im Film nur wenig entfalten.
Zur Musik habe ich ausnahmsweise nicht auszusetzen, sie fällt mir weder besonders positiv noch negativ auf.
Gut, dass die folgenden Wallace-Filme in Farbe nicht so schlecht geworden sind, wie dieser 22te Film. Dessen Produktion war übrigens meines Wissens nach die teuerste Wallace-Produktion.
Insgesamt: 1/5 Punkte


Gruß, Ewok

Der Hexer Offline



Beiträge: 373

29.07.2005 11:17
#2 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Meiner Meinung nach der schlechteste Wallace-Film überhaupt.
Die Story ist so schlecht, da können weder die einigermaßen attraktiven Schauplätze (Emberday Hall), noch die guten Darsteller (Granger, Horney, Morley, Nesbitt) und Peter Thomas' tolle Musik etwas rausholen.
Spannung kommt in keiner Minute auf, der ganze Film wirkt eher wie eine billige James-Bond-Kopie als wie ein echter Wallace-Film. Schade. 1/5.

florian Offline




Beiträge: 333

29.07.2005 13:50
#3 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

An diesem Film greife ich auch regelmäßig im Regal vorbei.
Die Tresoröffnung von E.Arent finde ich hochgradig albern, ansonsten plätschert der
Film so dahin.Es gibt allerdings ein highlight für mich:

Die Badeszene von Sophie Hardy (bei der im Nebenzimmer die Nonne erwürgt wird)ist
musiktechnisch für mich eine besten der gesammten Serie.
(Liebe Freunde, die Betonung liegt auf musiktechnisch.....nicht etwa, weil Sophie Hardy
dort etwas spärlich bekleidet ist.)

Auch die Titelmusik überzeugt, deshalb gibt es statt 1 nun doch 2/5 Punkten.

Gruß
Florian

fritz k Offline



Beiträge: 243

29.07.2005 14:48
#4 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Ich denke, "Das Geheimnis der weißen Nonne" ist wieder einmal der Beweis, daß höheres Budget und internationalerer Stab und Schauspieler einen Wallace-Film nicht besser machen. Gerade die deutschen Produktionen haben einen eigenem Charme, der mit verhältnismäßig geringem Budget und grandiosen Theaterschauspielern erreicht wird. Schauspieler wie Stewart Granger, die internationale Produktionen mit hohem Budget gewohnt sind ( anders als Fuchsberger und Drache ), spielen mit ihrer Professionalität und eigenen Vorstellungen von ihrem Filmtyp, als handle es sich um einen normalen kleinen Krimi. ( gerade Granger mochte die Wallace-Filme nicht).
Robert Morley und Susan Hampshire finde ich allerdings sehr gut, Eddi Arent wirkt in dieser Rolle auch auf mich lächerlich( nicht wegen seiner schauspielerischen Qualitäten, sondern wegen dem krassen Rollenfachwechsel ).
Manche Szenen, Handlungsstränge und Figuren erinnern mich an "Mit Schirm, Charme und Melone", wobei ich die Fernsehserie deutlich besser als diesen Kinofilm finde.
Immerhin ist handwerklich ein Mindestmaß an Niveau da, deswegen noch gute 2 von 5 Punkten

P.S. also mir gefällt Sophie Hardy in besagter Szene ausgezeichnet

Lew Brady Offline



Beiträge: 16

29.07.2005 19:16
#5 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Hm interessant dass dieser Film so gehäuft so schlecht wegkommt. Ich mag ihn sehr gerne, das liegt in großem Maße an der Musik (ein sooo geiler Soundtrack!!), der sehenswerten Ausstattung und an EINIGEN sehr guten Darstellern.
Die story ist sicherlich nicht die beste unter den Filmen, aber meiner Meinung nach immer noch in der besseren Hälfte angesiedelt. Die hervorragenden Darsteller sind vor allem im deutschen Teil zu finden (Brigitte Horney, Eddi Arent) sowie als Krönung Robert Morley und Cathleen Nesbitt - die stehen Fritz Rasp und Agnes Windeck in nichts nach. Für mich zeigt Eddi Arent hier die beste darstellerische Leistung in der Serie überhaupt, neben der Rolle im unheimlichen Mönch. Die zusammen gewurschtelten Szenen mit Siegfried Schürenberg, naja das ist grenzwertig.
Von der dramatischen Atmosphäre her ist dieser Film absolut gelungen, wie z.B. als die Obernonne ihren Ehemann ermorden lässt. Auch die Morde an sich sind sehr schlüssig inszeniert, genau wie der Banküberfall, der allerdings leider Schwächen in der Glaubwürdigkeit der "Laserkanone" zeigt.
All dies wird von einer mehr als genialen Musik untermalt. Auch die Farbenpracht der Außen- und Innenaufnahmen, die Kamerafahrten im Schlosspark, alles eine Stufe höherwertig als z.B. beim Buckligen von Soho.
Für mich verdient dieser Film 4/5 Punkten.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.273

29.07.2005 19:43
#6 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Hallo,

ich finde den Film auch nicht so schlecht. Da gibt es sicher langweiligere - auch schon wärend der sw-Produktionen. Die Musik finde ich gut bis sehr gut. Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls gut. 3,5/5 Punkten.

SpikeHolland Offline




Beiträge: 160

29.07.2005 20:48
#7 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Ein seltsamer Film ...
Irgendwie scheint er, na ja, nicht alle, aber wenigstens doch einige der Elemente zu haben, die einen guten Wallace-Film ausmachen: Die Geschichte taugt einigermaßen, die Darsteller sind ganz in Ordnung, es gibt ein Nonnenkloster inkl. geheimnisvoll unheimlicher Nonnen ... aber irgendwie wird nichts Ganzes daraus, die Zutaten werden zwar in einen Topf geworfen, aber offenbar hat niemand den Ofen angemacht, um eine Suppe daraus zu kochen.

Besonders störend empfand ich gerade bei diesem Film übrigens die Farbe - tatsächlich scheint es ja so, als sei hier wirklich alles farblich aufeinander abgestimmt (und es sind eben scheußliche Farben, die da zum Einsatz kommen, gerade im Hotel), und das fand ich sehr nervig, als ich mir den Film letzthin (nach langer, langer Zeit) wieder einmal anschaute (was ich jetzt wahrscheinlich lange, lange nicht mehr tun werde).
Und, ja, der "Laser" war furchtbar blöd - nicht einfach nur "schön trashig", sondern elend peinlich.

Trotzdem: zwei Punkte gibt's von mir gerade noch. Stewart Granger hat mir als Inspektor gefallen (ich mochte ihn aber auch schon als Old Surehand lieber als Lex Barker in der Shatterhand-Rolle), sicher keine grandiose schauspielerische Leistung, aber auch nicht wirklich schlechter als seine Kollegen innerhalb der Reihe.

Christopher Offline



Beiträge: 236

31.07.2005 17:02
#8 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Über den Film gibt es nicht viel zu sagen,das meiste wurde schon hier gesagt,einer der schlechtesten,Schürenberg kommt mir ihn den Film eindeutig zu kurz,Granger finde ich nicht schlecht,und über Arent kann man streiten,die Schlußszene mit den Sarg,der ins Wasser geschmissen wird,hätte man ausbauen können,vielleicht mit einer Kamera im Sarg,wie das Wasser steigt,und der Film soll auch noch eine der teuersten Wallace-Produktionen der ganzen Wallace Reihe sein,man kann das fast nicht glauben,leider gibt es noch schlechter EW Filme als diesen,daher bekommt er 3/5 Punkten.

rainbow Offline




Beiträge: 1.597

31.07.2005 17:33
#9 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Der Film ist leider nicht so ganz mein Ding, insgesamt nicht schlecht aber halt definitiv nicht einer meiner Faves...
2,5/5

Benny Offline




Beiträge: 2.451

31.07.2005 19:03
#10 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

2 punkte von mir. Der Film hat zwar einige typische Wallace-Komponenten, aber die kommen überhaupt nicht rüber. Spannend ist der Film auch nicht besonders. Musik ist in Ordnung. Das mit dem Laser wirktw wahrscheinlich damals nicht so merkwürdig wie heute.

Gez.:
H.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

04.08.2005 15:47
#11 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Meiner Meinung nach gehört der Film ins obere Mittelmass. Ich mochte ihn schon immer, das kann aber auch daran liegen, dass er ziemlich kitschig ist und damit ein gewisses Trash-Flair hat und die Mentalität britischer Thriller und Krimi-Produktionen aus jener Zeit sehr gut mitgenommen hat, was mir sehr gut gefällt.

Die Besetzung ist natürlich 1 a, nur Eddi Arent ist farblos, weder komisch noch böse. Die Musik ist berauschend, absolute Spitze und passt auch hervorragend ins Geschehen. Senationell auch endlich einen Wallace zu sehen, in dem ein ECHTES ENGLISCHES SCHlOSS zu sehen ist. Leider auch der Einzige.

Anzumerken wäre noch das dieser Film mit 22 Toten der Wallace mit dem höchsten Bodycount ist. Und der Mord an Clare im Badezimmer mit Gegenschnitten auf Polly eine der besten Mordszenen in der Reihe.

Insgesamt ein mitreißendes, actionreiches und schräges Krimivergnügen, das die Reihe erfrischt (nach dem miesen "Buckligen")

Von mir 3,5/5


Gruß, Christoph

PS: Das hier jemand die Mitwirkung der Engländer an dem Film kritisiert hat, ist übrigens der Hohn- Edgar Wallace war Engländer und die Stories spielen in England!

ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

04.08.2005 18:04
#12 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

In Antwort auf:
Das hier jemand die Mitwirkung der Engländer an dem Film kritisiert hat, ist übrigens der Hohn- Edgar Wallace war Engländer und die Stories spielen in England!

Was hat das damit zu tun? Bei der Wallace-Serie geht es ja nicht darum, die Filme als realistischen "Dokumentations-Film" darzustellen, sondern darum, eine fiktive Handlung umzusetzen, die in einem anderen Land spielt. Und die Vorlage aus den Edgar Wallace Romanen wurde ohnehin bei vielen Werken nicht/kaum benutzt, sondern einfach nur der Name "Wallace" verkauft.
Dennoch will ich nicht unterstellen, dass Engländer schlechtere Filme drehen als Deutsche. Nur beim Stil der Wallace-Filme gefallen mir die Deutsch-Britischen-Produktionen nicht so gut wie die rein Deutschen-Produktionen (z.B. Frosch, Gasthaus und Tuch).

Gruß, Ewok

fritz k Offline



Beiträge: 243

04.08.2005 19:40
#13 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Das sehe ich auch so.
Es gibt genügend Beispiele in der Filmgeschichte, die das belegen. Z.B. Italo-Western und Karl-May-Filme spielen zwar inden USA, aber amerikanische Produktionsfirmen hätten wohl kaum diesen Stil kreiert, der typisch für die jeweiligen Produktionsländer ist. Außerdem hatte Edgar Wallace seine größten Erfolge über Jahrzehnte in Deutschland. Gerade in Deutschland enstanden die Filme, die die phantastischen Elemente betonen ( die es ja auch in den Romanen gibt ) und für die die Filmreihe steht. Die britisch-co-produzierten Filme eleminieren gerade diese Elemente. ( auch die Merton-Park-Reihe ganz deutlich). "Das Geheimnis der weißen Nonne" ist dann ja auch ein Film geworden, der auf ersten Blick nicht unbedingt in die Wallace-Reihe gehören müßte, mir aber trotzdem auch auf seine Weise gefällt.
Es ist auch kein Geheimnis, daß gerade die britischen Darsteller mit Wallace nicht viel anfangen konnten und den Rialto-Produktionen wenig Achtung zollten. In Joachim Kramps Buch ist auch von seltsamer britischer Traditionspflege zu lesen.

Tom Offline



Beiträge: 739

04.08.2005 20:31
#14 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

Also als einen guten EW-Film würde ich "Das Geheimnis der weissen Nonne" auch nicht bezeichnen, aber es gibt schlechtere.
Als eine CoProduktion mit den Engländern kann man wohl nicht allzuviel erwarten, aber besser als "Das Verrätertor" find ich ihn allemal.
Joachim Fuchsberger wäre mir hier auch als Steward Granger gewesen, aber im grossen und ganzen macht er seine Sache doch ganz gut.
Auch die Rolle Eddi Arents ist nicht wirklich nach meinem Geschmack, aber wahrscheinlich wollte er endlich weg von seinem KomikImage. Aber das richtige war es bestimmt nicht.
Auch der "bekloppte" Sohn der Schlossherrin wirkt etwas arg übertrieben.
Aber als gelungen würde ich die Rolle von Brigitte Horney bezeichnen. Aber ich finde diese Schauspielerin wirklich super, leider viel zuwenig bei EW eingesetzt.

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

19.08.2005 13:50
#15 RE:Bewertet: "Das Geheimnis der weißen Nonne" (22) Zitat · antworten

DAS GEHEIMNIS DER WEIßEN NONNE stellt für mich leider den schlechtesten Farbfilm der Reihe dar.

Die Besetzung ist diesmal leider nicht so gut gelungen und zudem wurden manche Darsteller gnadenlos verheizt.
Nach Günther Stoll im Vorgängerfilm bekommt man hier erneut ein neues Gesicht präsentiert: Stewart Granger. Er spielt seine Rolle zwar gut und überzeugend, aber fast schon etwas zu routiniert. Gleiches gilt für Robert Morley.
Mit Brigitte Horney ist den Machern der große Wurf gelungen: Sie kann als einzige voll und ganz überzeugen und steht somit ihrer Rolle in NEUES VOM HEXER in nichts nach.
Sophie Hardy hat mir im HEXER deutlich besser gefallen und über Eddi Arents Rolle legt man besser das Tuch des Schweigens. Ausgerechnet in seinem letzten Film wurde er dermaßen fehlbesetzt - unglaublich! - Schon traurig, dass ein unspkektakuläres mit einem Sarg versenkt werden, den Ausstieg einer Wallace-Legende innerhalb der Reihe darstellen soll. Ich hätte ihn mir z.B. in seiner klassichen Darstellung als Butler auf Emberday Hall vorsellen können. Auch Siegfried Schürenbergs undankbare Rolle gibt wenig her, sodass ich ihn ohne jetztiges Ansehen der Besetzungsliste fast vergessen hätte.
Susan Hampshire alias Trudy Emberday ist mir sogar richtig unsympatisch.

Die Story ist garnichtmal so schlecht, aber leider wurde sie unglaublich langweilig umgesetzt. Damit zählt der Film zu den langweiligsten Wallaces überhaupt. Schade eigentlich, da man mit den genialen Schauplätzen (ein Pluspunkt des Films) einen super-unheimlichen Krimi hätte drehen können.

Über Peinlichkeiten wie das Öffnen des Safes möchte ich mich ganicht erst auslassen. Positiv ist vielleicht noch die solide Kameraarbeit.

Fazit: Langweiliger Krimi, viel verschenktes Potenzial innerhalb der Besetzung, aber tolle Musik von Peter Thomas. Knappe 2/5 Punkte.

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