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  • Ich wollte eigentlich nach fast 20 Jahren Bond im Kino Abstinenz, mir Keine Zeit zu sterben mal wieder auf der großen Leinwand gönnen. Damals hatte ich nach dem desaströsen Die another day (immer noch einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe...) das Interesse verloren. Aufgrund der vielen Verschiebungen und anderer Prioritäten wurde da nichts draus. Aber wenn man den Reviews Glauben darf, habe ich nicht viel verpasst. Trotzdem bin ich irgendwie gespannt auf den neuen Bond, auch wenn es dann bestimmt noch 2-3 Jahre dauert, bis der nächste Film kommt. Derweil halte ich mal auf den Streaming Plattformen Ausschau nach KZZS oder vlt läuft er ja mal im TV.

  • Wallace-FilmbücherDatum08.01.2023 14:55
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Wallace-Filmbücher

    Zitat von Savini im Beitrag #11
    Eine interessante Zusammenstellung! Da wird mir wieder bewusst, wie stark meine Überschneidungen mit den Bewertungen bei deutscher-tonfilm waren und wie gering mit denen von Joachim Kramp (ohne seine Verdienste in Sachen Produktionshintergründe zu schmälern).


    Ja, die Deutscher Tonfilm Kritiken waren/sind hervorragend. Die beiden Autoren waren auch eine Zeit lang hier aktiv. Man merkt, dass sie von Fans der Reihe geschrieben wurden, die aber auch eine gesunde Distanz zu den Filmen haben und Stärken und Schwächen klar benennen. Nur die Giallos mögen sie nicht, aber diesen Standpunkt kann man gut verstehen und sorgt seit jeher für Kontroversen bei Fans.

    Sonst habe ich nur das Hallo! - Buch von J Kramp. Da ist viel Licht, aber auch sehr viel Schatten. Die Hintergründe zur Produktionsgeschichte sind sehr interessant. Allerdings hört es hier auch auf, weil eine echte Auseinandersetzung mit dem fertigen Produkt findet quasi gar nicht statt. Die Kritiken beschränken sich meist auf 1-2 Sätze und sind auch oft schwer nachvollziehbar und eher streitbar. Und leider ist die Qualität der Veröffentlichung in Bezug auf Grammatik und Rechtschreibung beim besten Willen eine Katastrophe. Man meint, das hat niemand mehr Korrektur gelesen. Sowas hätte ich mich zu Schulzeiten schon nicht getraut abzugeben...Aber als Fan der Reihe sollte man es trotzdem natürlich haben.

  • Bewertet: "Zimmer 13" (1963/4, 15)Datum18.08.2022 13:23

    Ich kenne jetzt die original Bewertung der FSK nicht, aber ich nehme schwer an, die Strip Szene hätte man ratzfatz rausgeschnitten nach FSK Wunsch, wenn das der einzige Grund für die 18er Einstufung gewesen wäre. Deswegen vermute ich stark, dass das Motiv der Täterin letztlich die Einstufung bewirkt hatte und das lies sich nunmal nicht mehr ändern.

    Deine Bewertung sehe ich auch komplett anders, für mich ist ZIMMER 13 ein klarer 5/5 Film mit erstklassiger Besetzung, echtem Großfilm Charakter, spannender Handlung und einem überraschenden Ende. Gerade Reinl war/ist ja öfter in der Kritik für seine kitschigen Schlusszenen und dafür überrascht der Film umso mehr mit dem einzigen nicht-happy (sad?) end der Reihe und dann noch mit dem "Traumpaar" Fuchsberger / Dor.

    Hier wirkt für mich nichts müde oder abgekämpft, im Gegenteil, das war noch eine Phase, wo die Wallace Reihe innovativ und kreativ war; Das sollte sich schon 1-2 Jahre später komplett ändern leider.

  • W2+3 hat bekanntlich Reinl gemacht

  • Das stimmt, dass eine 1:1 Verfilmung wohl gescheitert wäre. Das waren aber auch die besten Filme - sprich Silbersee & die Trilogie - nicht. Nur als Wendlandt auf sich allein gestellt war, ohne jemand in Verantwortung, der zumindest mal die Bücher gut kannte, gings qualitativ sehr schnell sehr stark den Bach runter. Das sah das Publikum genauso und ist nicht meine Einzelmeinung.

  • michro hat das gut zusammengefasst.

    Wendlandt hatte überhaupt keinen Plan oder Gefühl für Karl May. Ohne GFH und Reinl kamen nur noch Gurken raus.

  • Als Flimmer Fred und Strauss im Casino sitzen, da sagt doch Strauss sinngemäß.... "...da könnte doch nach seinem (David Judd) Tod sein Bruder den Schlüssel haben...". Das spräche eindeutig dafür, dass er D Judd wirklich für tot hält und er kannte ihn wohl auch nie.

  • Reinl vs. VohrerDatum03.09.2021 08:09
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Reinl vs. Vohrer

    Selten so einen Blödsinn gelesen!

  • Die Farben der Nacht (1972)Datum02.08.2021 13:27
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Die Farben der Nacht (1972)

    Rosemary's Baby meets Giallo


    Als letzten der fünf Martino Gialli habe ich nun auch "All the colours of the dark" vor Kurzem gesehen.

    Der Film wirkt wie ein italienisches Remake von Polanskis Klassiker, besetzt mit bekannten Giallo Gesichtern Edwige Fenech, Ivan Rassimow und George Hilton. Schwarze Magie und Satanismus waren ein großes Thema in den 60ern und 70er Jahren und daher ist der Film auch ein Kind seiner Zeit und altert deutlich schlechter als Martinos klassische Gialli wie zB Der Killer von Wien. Die Szenen der Teufelsaustreibung bei den Satanisten wirken aus heutiger Sicht leider unfreiwillig komisch. Anders als bei seinen besten Gialli schafft Martino es hier auch nicht, den Zuschauer zu fesseln und die Spannung hochzutreiben. Als Zuschauer wird man auf zuviele Geduldsproben gestellt, durch das ständige Hin und Her zwischen Traum und Wirklichkeit lässt das Interesse irgendwann nach.


    Ein paar packende Szenen hat der Film, vor allem im Landhaus des Psychiaters und gegen Ende im Treppenhaus, aber insgesamt einfach zu wenig, um das Interesse des Zuschauers dauerhaft zu binden. Positiv natürlich Edwige Fenech, wie immer ein Augenschmauß; Gut auch der Soundtrack von Bruno Nicolai, allerdings aufgrund der durchweg hochklassigen Konkurrenz im Giallo Fach im Vergleich eher durchschnittlich.

    Fazit: Eindeutig der schwächste von Martinos Gialli; Zu sehr verlässt sich der Film auf die Schockmomente des Satans-Kults, die aus heutiger Sicht aber eher bizarr und komisch wirken. Einige spannende Szenen können den dünnen Plot und die Längen nicht wirklich wettmachen. Allenfalls für Fans der Fenech ein Muss, Fans des klassischen Giallos kommen eher weniger auf ihre Kosten.

    2.5 / 5 Punkten.

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum22.05.2021 13:23
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Edgar Wallace Ausstrahlungen

    Naja, mit dem VERRÄTERTOR kann man halt Schlaflosigkeit kurieren, schon verständlich, dass der für lange Zeit im Archiv bleibt. Die HAND ist da natürlich schon ein viel besserer Kandidat und mit Kinski in der Hauptrolle zieht der sicher auch nicht nur Wallace Fans.

  • Wallace & Blu-rayDatum19.05.2021 10:48
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Wallace & Blu-ray

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #990
    Zitat von Lord Peter im Beitrag #989
    Von den 4 genannten Titeln hat jedenfalls nur die "Gruft" auf BD einen Farbvorspann.

    Kann ich bestätigen. Auch die letzte TV Ausstrahlung lief bei Gruft mit Farbvorspann.


    Stand nicht in den DVD Booklets, dass der Farbvorspann "verschollen" sei? Damals hatte Universum bei MÖNCH und GRUFT ja verrissen, den Vorspann richtig abzutasten. Beim MÖNCH wurde dann der VHS Vorspann eingefrickelt.

  • Wallace & Blu-rayDatum19.05.2021 09:00
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Wallace & Blu-ray

    Zitat von Savini im Beitrag #986
    Zitat von Peter Ross im Beitrag #985
    Ich besitze zwar nicht die Blu Ray Boxen, aber welche Filme nach Augen waren denn tatsächlich schwarzweiß?

    Soweit ich weiß, zumindest "Fälscher", "Gräfin" und "Orchideen". Die "Gruft" hat zwar auf der DVD einen S/w-Vorspann, aber dieser dürfte in Farbe gewesen sein (siehe das herunterfließende Blut).
    Beim "Fälscher" wurde im Forum der (schon lange vom Netz verschwundenen) Seite "Deutscher Tonfilm" mal angezweifelt, dass dessen Titel wirklich immer weiß waren (da sie dafür teilweise nicht zu gut erkennbar seien). Aber bisher wüsste ich nicht, dass bei diesem Film (und den beiden anderen von 1961/62) ein Farbvorspann mal bestätigt wurde.


    Die Dt Tonfilm Seite kann man noch über das web archive ansehen:

    LINK

    Da steht aber, dass der Film keinen Farb-Vorspann hatte.

  • Im BEW PHANTOM VON SOHO sind die Morder auch im POV des Mörders inszeniert.

  • Die Schusswunde war doch recht mittig am Rücken, eigentlich zerfetzt es da die Wirbelsäule an der Stelle. Da könnte er mal mindestens nicht mehr laufen...

  • Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)Datum01.05.2021 13:02
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)

    Zitat von Savini im Beitrag #332

    Zitat
    Daneben frage ich mich, wie es sein kann, dass Messer zwar über den Hexer informiert ist, aber dessen bürgerlichen Namen nicht kennt und daher auch nicht wusste, dass seine Sekretärin dessen Schwester war.

    Der bürgerliche Name ist vermutlich nicht allgemein bekannt, sondern nur den ermittelnden Behörden. Der "Hexer" hingegen scheint dagegen schon früher ein großes Thema in der Presse gewesen zu sein, sonst wäre seine Rückkehr kaum einen Aufmacher wert.


    Natürlich kann es sein, dass auch in der Welt der Wallace-Filme die Zeitungen es dabei belassen, nur über den "Hexer" (oder "Arthur M.") zu schreiben. Und dass auch Messer als Jurist nicht irgendwo den richtigen Namen aufgeschnappt hat.


    [/quote]


    Diesen Punkt fand ich auch immer seeehr unglaubwürdig, dass Messer aus allen Wolken fällt, als Higgins ihm mit dem Namen Milon konfrontiert. Klar, es waren die Zeiten vor Internet, aber der Hexer war ja offensichtlich ein großes Thema in der Londoner Öffentlichkeit, sodass sicher sein richtiger Name auch durchgesickert wäre.

  • Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)Datum01.05.2021 12:55
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)

    Das stimmt auch, ja.

  • Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)Datum30.04.2021 18:46
    Foren-Beitrag von tilomagnet im Thema Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)

    Zitat
    Zitat von Baal1985 im Beitrag #291
    Sir John meint/hofft, er würde von dem Mord an seiner Schwester nichts erfahren.
    Worauf Inspektor Higgins antwortet: "Er wird. Ich hab' in allen australischen Zeitungen ausführlich über den geheimnisvollen Mord an Gwenda Milton berichten lassen."Warum eigentlich? Was für ein Interesse hat die Polizei, dass Arthur Milton sich einschaltet??? Das verkompliziert die Sache doch nur.

    Könnte eine ähnliche Motivation sein, wie Mittäter wieder laufen zu lassen, um an Hintermänner heranzukommen. Wenn der Hexer in London Staub aufwirbelt, rechnet sich Higgins vermutlich bessere Chancen aus, eine Spur zu finden. Außerdem ist Higgins trotz seiner angeblichen Berühmtheit beim Yard nun nicht der cleverste Inspektor. Er tappt schließlich den ganzen Film lang im Dunkeln.



    Ich denke eher, dass Inspektor Higgins den Ehrgeiz entwickelt hat, den Hexer zu stellen und zu verhaften. Der Mord an Gwenda Milton dient ihm dazu eher als Lockvogel, damit Milton wieder nach London kommt. Für diesen Mord interessiert sich folgerichtig ja auch bald niemand mehr so recht.

  • Zitat von Savini im Beitrag #277
    Nicht umsonst hat Tses in seinem Buch sowohl Arent als auch Braun mit der Dämlichkeit dieser Szene konfrontiert, die beide völlig vergessen hatten.
    Sie passt wirklich absolut nicht zu Davies, der zuvor im Film alles andere als dumm erschien; ebenso wie (worauf Dr. Oberzohn hngewiesen hat) umgekehrt der eher beschränkte Bucklige intuitiv den Plan des Reverends zu verstehen scheint und deshalb den Hörer wieder auf die Gabel legt.


    Hat es die Szene tatsächlich ins Buch geschafft Muss ich mir mal besorgen, habe nur das Kramp'sche Werk bisher.

  • Bewertet: "Der schwarze Abt" (1963, 13)Datum24.04.2021 13:27

    Ja gut, dass der Lord nicht ganz Herr seiner selbst ist, ist wohl bekannt. Aber es stimmt, wenn dies der Plan gewesen war, dann war es ein Fiasko.

  • Zitat von Savini im Beitrag #274
    Zitat von Count Villain im Beitrag #232
    Eine Mischung aus Dummheit und Autorenversagen bietet dann der Reverend. Er will bei Alan Davies Selbstmord vortäuschen, schießt aber zweimal auf ihn. Aber anstatt dass dieser Umstand dann zu seiner Überführung führt, ist es stattdessen dieser dämliche Hörer. „Der war ja gar nicht aufgelegt.“ – „Woher wissen Sie das?“ Wenn der Reverend mit Davies telefoniert hat als der Schuss fiel, dann weiß er natürlich, dass der Hörer zu diesem Zeitpunkt nicht aufgelegt war. Wenn der Hörer hinterher aufgelegt war, der Tote es selbst aber nicht mehr konnte, dann muss ein anderer den Hörer aufgelegt haben. Aber das muss nicht der Mörder getan haben (hat er auch nicht) und ist daher weder ein Beweis für einen Mord noch ein Gegenbeweis für das angebliche Telefonat.

    Schon beim ersten Sehen des Films musste ich mir angesichts der Idiotie an dieser Stelle an den Kopf fassen: Als der Inspektor begann, dass die Sache "einen Schönheitsfehler" hätte, rechnete ich fest damit, dass er entweder mit den ZWEI Schüssen kämen oder damit, dass auf Davies´ Kleidung keine Pulverspuren zu sehen seien, da der Reverend ja mehrere Meter entfernt stand. Stattdessen die idiotische Sache mit dem Hörer ...




    Die Szene mit der Ermordung von Davies durch den Reverend ist aber noch dämlicher. Denn zu diesem Zeitpunkt hat Davies ja noch den Trumpf in der Hand, dass nur er weiß, dass Wanda Merville noch lebt und wo sie sich befindet. Das ist zu diesem Zeitpunkt seine Lebensversicherung ggü dem Reverend, der ihn töten will. Nur was macht Davies als der Reverend ihn danach fragt? Er erzählt es natürlich brühwarm, worauf der Reverend ihn auch prompt erschießt.

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