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Dieses Thema hat 262 Antworten
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 Filmbewertungen
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ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

26.06.2005 16:01
Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17) Zitat · antworten

Jetzt kommt die Bewertung eines der besten Wallace-Filme.
"Der Hexer" zählt neben Gasthaus, Tuch und Augen ganz klar zum besten Wallace.
Der Film bietet zwar wenig Nebel an der Themse, ist aber in seiner Machart doch perfekt. Erinnern tut er fast eher an einen Agentenkrimi als an Wallace.
Die Besetzung ist auf jeden Fall absolut perfekt. Für die Hauptrollen Fuchsberger, Drache und Lowitz wurde ein eigener Charakter heraus gestellt, der im ganzen Film durchgehalten wird. Die Spannung nach dem unbekannten Hexer hält im ganzen Film durch. Eine der besten Szenen im Film ist zudem die Verkündigung von Brockmann gegenüber seinen Leuten (Waitzmann, Lange und John), dass Gwenda Milton die Schwester des Hexers ist. Neu am Film ist die Rolle des Hauptverbrechers. Hatte man vorher noch einen Bogenschützen, Hai oder Frosch gewählt, handelt es sich hier um den großen "Unbekannten".
Gewöhnungsbedürftig aber perfekt: Die Musik von Peter Thomas.
Wenn ich jemandem einen perfekten Wallace zeigen sollte, dann würde ich sicherlich "Der Hexer" wählen. Müsste ich einen "typischen" Wallace auswählen, dann sicherlich "Das Gasthaus an der Themse".

Fazit: KLARE 5/5 Punkte !!!

Eure Meinung?

Gruß, Ewok

Benny Offline




Beiträge: 2.451

26.06.2005 17:00
#2 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Jetzt kommen wir endlich zu DEM Film. In seiner Machart ist dieser Wallace doch eher ein bischen ungewohnt aufgebaut. Die Jagd nach dem Phantom, was keiner kennt und wie es aussieht, baut voll auf dem Trio Fuchsberger,Drache und Lowitz auf, was perfekt funktioniert. Auch das Verhältnis zwischen fuchsberger und seiner freundin ist in diesem Film stellt sich ganz anders dar, als in anderen Wallace. Auch Messer, Finch und Gwenda Milton sind sehr starke Persönlichkeiten in diesem Film.
Aber, und das ist letztendlich, das was diesen Film zu was besonderen macht, geht es um die verzweifelte Jagd nach einem Verbrecher, wo man eigentlich von Anfang an weiss, das die Suche vergebens sein wird. Lowitz und vor allem Fuchsberger machen in ihren Rollen diesmal nicht den Eindruck, als ob sie die Fähigkeit hätten diesen Verbrecher zu fangen. Und der Zuschauer steht eigentlich sogar auf der Seite des Hexers. (der größte Fehler war es den Hexer in N.v. hexer dann fangen zu lassen) Er kämpft für seine Sache und man will sich nur wieder faszinieren lassen, wie er diesmal allen entwischt. Zur Musik kann ich ewok nur zustimmen.
Ein bischen zu undeutlich wurde gezeigt wurde die Geschichte mit dem Mädchenhandel und der Mord an Messer ist nicht genau zu erklären (es gibt aber genug Möglichkeiten), aber das sind Dinge, die in diesem Film keine große Rolle spielen. Die Auflösung ist perfekt und der Spannungsbogen hoch.
Es ist vielleicht nicht der typischste Wallace - aber ein perfekter Film. 5 von 5 Punkte

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Auch Sie könnte noch leben, wenn sie Torrero benutzt hätte - Torrero schütz vor Mundgeruch!
Gez.:
H.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

26.06.2005 22:08
#3 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir hier Feinde mache- aber ich konnte noch nie verstehen, warum "Der Hexer" als DAS Edgar Wallace-Meisterwerk gilt. Für mich gehört er nämlich neben "Der Rächer" und "Der schwarze Abt" zu den schwächsten in s/w überhaupt. Warum? Nun ja...

Erstens ist der Film alles andere als spannend. In den ersten beiden Dritteln passieren zwischendrin mal ein paar Sachen (Jagd auf dem Dach, Sprengung des Hauses), im Vordergrund stehen jedoch die Turteleien von Higgins und Elise sowie die unnötigen Bemühungen, den Verdacht auf Heinz Drache zu lenken, von dem von vornherein klar ist, dass er nicht der Hexer sein kann. Der Film ist billigst ausgestattet, selbst ein Fernsehspiel wie etwa die Durbridge-Filme wäre sorgfältiger und reizvoller ausgeschmückt, die Einmontierung von London-Aufnahmen aus "Wartezimmer zum Jenseits" (vgl. Vorspann letzteren Films) und "Der Zinker" machen das ganze noch erbärmlicher und zu guter letzt sieht man diesem Film wie keinem zweiten an, dass er ausschließlich in Deutschland gedreht wurde, null britisches Feeling.

Die Besetzung sollte eigentlich das Beste vom Besten versprechen, leider zeichnet sich von den Hauptdarstellern lediglich Heinz Drache durch ein inspiriertes Spiel aus, sowohl Fuchsberger als auch Lowitz waren noch nie so schwach, ganz zu schweigen von Sophie Hardys affektiertem Spiel, Siegfried Schürenberg spielt gut und ist gewiß eine der besten Sachen an dem Film, kann jedoch insgesamt nichts retten, ebensowenig wie die beiden unterbeschäftigten Stars Jochen Brockmann und Carl Lange.

Die Musik von Peter Thomas trägt ebenfalls kaum etwas zum Gelingen des Films bei, hauptsächlich besteht der Soundtrack aus Blues,- jazz und Swing-Stücken, die Illutrationsmusik an sich langweilt nur.

Die Kamera schließlich hat auch nichts neues zu bieten, man denkt sehnsüchtig an Karl Löbs Glanzleistungen wie z. B. in "Die toten Augen von London".

Das Mädchenwohnheim scheint einzig und allein dem Zweck zu dienen, ein paar mehr junge Frauen mit langen Beinen und adretten (engen) Uniformen zu zeigen, sinnfällig ist es nicht.

Die Auflösung ist gegenüber dem Roman zwar gut gelöst, aber spätestens in der Szene, in der sich der noch maskierte Hexer und Warren gegenüberstehen zerbricht die Täuschung, da man die Künstlichkeit der Maske sieht, die nur hier getragen wird.

Die Dialoge sind größtenteils platt und konstruiert, es fehlt definitiv an Schärfe und Witz.

FAZIT: Warum gerade dieser farblose Film dermaßen gehypt wird, bleibt mir ein Rätsel. Peinlich, da ausgerechnet dieser Film angeblich alle Tugenden der Wallace-Reihe repräsentieren soll, denn dem ist absolut nicht so!

Ich gebe 2/5,

immerhin, auch wenn die Schauspieler nicht viel davon zeigen, man freut sich doch, sie zu sehen, ohne sie wäre der Film verloren.

Gruß,

Christoph

Andreas Offline




Beiträge: 349

27.06.2005 00:06
#4 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

ein seltsamer wallace. beim ersten anschauen war er äußerst spannend, allerdings langweiöt er beim zweiten ansehen. da schaue ich mir lieber den gorille mehrmals an, er hat einen hohen trash-faktor, aber der hexer...hmmm. das warren der hexer ist, war bei "DEM AUFTRITT" zu vermuten, aber naja.

3,5/5 Punkten.

SpikeHolland Offline




Beiträge: 160

27.06.2005 02:20
#5 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Für mich DER Wallace-Film, auch wenn ihm die typischen "Grusel-Elemente" fehlen.
Ich finde ihn spannend und die Auflösung überraschend - und wie sehr sich mir der Film eingeprägt hat, zeigt sich auch daran, dass ich über die Jahre, also seit ich den Film in den 70ern zum ersten Mal sah, nie vergessen habe, wer am Schluss als Hexer entlarvt wird. (Gegenbeispiel: Wer's in "Neues vom Hexer" war, weiß ich heute schon wieder nicht mehr - obwohl ich den Film vor ein paar Wochen erst wieder gesehen habe ...)

Unter dem Gesichtspunkt dieser Auflösung ist es meiner Meinung nach übrigens auch durchaus vorstellbar, dass der Hexer "hinter der Maske" von Heinz Drache stecken könnte. Wobei noch dazu kommt, dass ich es damals gar nicht als so selbstverständlich ansah, dass z. B. Drache oder Fuchsberger keine Bösewichter sein können. Da war ich mit den Strickmustern der Reihe noch nicht so vertraut, und daher schien mir alles möglich, was die Identität des Täters angeht. Drache kam in seiner Rolle für meine Begriffe durchaus ein bisschen zwielichtig rüber.

Gut gefällt mir auch das Zusammenspiel bzw. die Konstellation Fuchsberger/Drache/Lowitz, Eddi Arent hat hier eine sehr gute Rolle, überhaupt finde ich die Besetzung insgesamt sehr, sehr gut.

"Der Hexer" steht für mich persönlich synonym für die Wallace-Filme, auch wenn er, wie gesagt, sooo typisch gar nicht ist. Aber er hat mich beim ersten Mal einfach tief beeindruckt, und dieser Eindruck ist bis heute nicht verwischt; soll heißen, ich kann mir den "Hexer" heute immer noch ansehen und fühle mich gut unterhalten - was ich von manchen anderen Wallace-Filmen nicht behaupten kann.

"Der Hexer" - für mich ein ganz klarer 5/5-Kandidat! :-)

Dr.Stalletti Offline



Beiträge: 35

27.06.2005 09:02
#6 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Ich staune immer wieder, wie schlecht dieser Film doch eigentlich ist und wie hochgelobt er wird. Trotz wirklich guter Schauspieler macht sich doch nur Langeweile breit.
Joachim Fuchsberger in der Rolle eines denkbehinderten Playboys gefällt mir überhaupt nicht, er stolpert den ganzen Film lustlos von einer Falle in die nächste, wo er dauernd niedergeschlagen wird. Sophie Hardy als seine Verlobte ist zwar nett anzuschauen, aber ihr dauerndes Gekichere, Geschmachte und Geschreie ist wirklich nervtötend. Das typische blonde Klischee-Dummchen. Die Rolle von Siegfried Lowitz bleibt farblos, einzig Heinz Drache , Eddi Arent und Siegfried Schürenberg liefern meiner Meinung nach die gewohnte Qualität, können aber nichts mehr retten.
Die Bösewichter bringen sich größtenteils selber um, so daß der Hexer nur zum finalen Stich beim Obergangster anzusetzen braucht. Das ganze Getue um den Mädchenhändlerring dient nur dazu, irgendwelche Versatzstücke aus andern Krimis und Agentenfilmen einzubauen, der typische Wallace-Touch fehlt völlig. Aus heutiger Sicht wirkt die Sache mit der Maske nur albern, allenfalls einem Superverbrecher wie Fantomas traut man es vielleicht zu, wirklich lebensechte Masken herzustellen.
Auch die Musik von Peter Thomas ist einfach nur nervig.
Ich kann wirklich kaum ein gutes Haar an dem Film lassen, so schlecht finde ich ihn.
Dagegen finde ich „Neues vom Hexer“ trotz der vielen Masken und des enttäuschenden Endes viel gruseliger und unheimlicher, konnte als Kind kaum schlafen danach. Das wäre mir beim ersten Teil sicher nicht passiert.
Gibt leider nur 1,5/5 Punkten (wegen der Action-Szenen).

Gruß Reik

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.275

27.06.2005 09:27
#7 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

DER Edgar-Wallace-Film schlechthin! Ich schaue ihn immer wieder gerne an. Er ist vielleicht nicht der spannendste, auf alle Fälle aber humorvollste Wallace-Film! Allein die Szene, wo Sir John das (Nackt)Bild seiner Sekretärin aufhebt und kurz darauf bewundernd in seinem Büro begutachtet, hat was für sich. Dieser Humor zieht sich durch den ganzen Film, z.B. die "Stutenbissigkeit" zw. Sophie Hardy und Ann Savo - einfach köstlich. Die "Gangster" Brockmann, Lange, Waitzmann usw. wirken genau so überzeugend wie Heinz Drache - diesmal in einer etwas undurchsichtigen Rolle - ebenfalls mit viel Humor vorgetragen.

Alles in allem: Ein absoluter Klassiker. 5/5 Punkten

SpikeHolland Offline




Beiträge: 160

27.06.2005 10:12
#8 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Sieht ja ganz so aus, als ob "Der Hexer" polarisiert wie (bislang) kein anderer Wallace-Film. Das erstaunt mich - aber es ist natürlich auch sehr interessant, zumal hier in diesem Rahmen, wo jeder seine Meinung auch begründet. Bin jedenfalls sehr gespannt, was da noch kommt! :-)

Der Hexer Offline



Beiträge: 373

27.06.2005 10:39
#9 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Für mich gehört "Der Hexer" zu den besseren Filmen der Serie.
Sicher, der Film hat kleine Macken (einkopierte Szenen, die Maske in der Schlussszene etc.),
doch das trübt den Gesamteindruck nicht im geringsten.
Die Darsteller sind alle recht gut (insbesondere Heinz Drache und Siegfried Schürenberg), die Musik ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht.
Was den Film aber heraushebt, ist die absolut tolle, spannende Story.
Daher gibt es von mir trotz allem sehr knappe 5/5 Punkte.

tilomagnet Offline



Beiträge: 496

27.06.2005 12:36
#10 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

DER HEXER ist meines Erachtens ein eher mittelmäßiger Wallace, keinesfalls der Wallace schlechthin, aber dadurch, dass er manchmal so unverdient gehypt wird, wird er wohl auch öfters schlechter bewertet als er in Wirklichkeit ist. Trotzdem fällt er praktisch in jedem Punkt weit hinter Frosch, Gasthaus oder Zinker zurück und wirkt sehr viel liebloser produziert und teilweise erschreckend billig gemacht. Das fängt bei den mickrigen Bauten an und geht über einkopierte Szenen aus anderen Filmen. Auch hat dieser Film wohl die grauenhaftesten Rückprojektionen der gesamten Serie. Die Szenen wie Fuchsberger und Hardy im Auto durch London "fahren" sind geradezu unfreiwillig komisch. Auch verbreitet der Film im Vergleich zu anderen sehr wenig Atmosphäre. Das liegt wohl auch am völligen Fehlen düsterer, unheimlicher Szenen. Positiv zu erwähnen ist sicherlich, dass das Geheimnis um die Identität des Hexers einigermaßen fesselnd ist und der Film auch stellenweise recht witzig und humorvoll ist. Auch gibt es einige witzige Dialoge("..ich habe mich in ihrer Haut sehr wohl gefühlt...-ich mich in ihrem Keller weniger..")

Bei den Stärken des Films wird häufig auf das einmalige Zusammentreffen von Fuchsberger und Drache verwiesen. In der Tat hätte man daraus viel machen können, hier wird allerdings großenteils dem Klamauk geopfert. Der wirkliche Inspektor im Film ist ja eigentlich nur Drache, Fuchsberger dagegen hat die Rolle des Trottels übernommen. Anstatt sich der Aufklärung des Falls zu widmen, vergnügt er sich lieber mit seiner Freundin, seinen Führerschein verliert er, zwischendurch muss er mehere Male gerettet werden und er kommt in keiner Szene wirklich gut weg. Die Auflösung des Falls übernimmt allein Drache, während Fuchsberger nur blöd aus der Wäsche schaut und sich mit Sir John berät, was es wohl zu bedeuten hat, dass er zwei Warren auf einmal sieht. Auch Lowitz hat hier seinen mit Abstand schwächsten Auftritt in einem Wallace. Er bleibt im Gegensatz zu seinem Auftritt etwa im MÖNCH einfach zu blass, auch wenn er immernoch zu den Stärken des Films gezählt werden kann und nicht gar so sehr abfällt wie Fuchsberger.

Hinzu kommt noch, dass die Szenen mit Fuchsberger und seiner nervigen Freundin teilweise mehr Raum einnehmen als die eigentliche Story um den Hexer. Dadurch ergibt sich zwischendurch so mancher Durchhänger mit eigentlich überflüssigen und manchmal peinlichen Szenen. Genauso wie hier schon mehrfach erwähnt das Mädchenheim, das dramaturgisch keinerlei Sinn macht. Die Bande von Reddingwood räumt sich relativ unspektakulär gegenseitig aus dem Weg, auch das hätte man wesentlich besser lösen können. Die (Titel-)Musik ist zu reißerisch und übertrieben und unterstreicht so die Mängel des Films noch weiter. Da ist Peter Thomas eindeutig über das Ziel hinausgeschossen.

Fazit:DER HEXER ist kein besonders guter Wallace, vor allem wurden die Möglichkeiten, die sich bei dieser tollen Besetzung geboten hätten, bei weitem nicht ausgeschöpft und Fuchsberger hat seinen mit Abstand schlechtesten Auftritt in einem Wallace. Im Großen und Ganzen ist hier einfach die mangelnde Sorgfalt und fehlender Ideenreichtum bei der Umsetzung zu beklagen, der Film sieht teilweise billig aus und das Drehbuch hätte noch die eine oder andere Überarbeitung verdient gehabt. Knappe 3 von 5 Punkten.

florian Offline




Beiträge: 333

27.06.2005 15:41
#11 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Hallo Zusammen, ich kann mich den Ausführungen von tilomagnet nur anschließen; auch von mir gibt es allenfalls 3 Punkte.
Wenn ich zur Entspannung nach einem Wallace-Film greife und es ist zufällig 'der Hexer', dann stelle ich ihn meist mit den Gedanken wieder zurück, dass ich mich durch 'Elise Penton' nicht nerven lassen möchte.
Es gibt in der ganzen Wallace-Serie 2 Filme, in der mir die Hauptdarstellerinnen gewaltig gegen den Strich gehen.
Die eine ist Sophie Hardy, zu der anderen kommen wir später noch..........

Aber Gott sei Dank ist ja vieles im Leben Geschmackssache....

Florian

Mönch Offline




Beiträge: 219

27.06.2005 19:02
#12 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Ich machs diesmal kurz: Ich denke einfach, dass "Der Hexer" schlichtweg der bekannteste Wallace-Film ist. Wurde auch früher am meisten im TV gesendet. Der Film an sich ist wirklich nicht schlecht, hat sogar einige wirklich gute dramaturgische Momente, jedoch fehlt irgendetwas um "der beste Wallace" genannt zu werden. Meine Bewertung: 4 von 5 Punkte.

Christopher Offline



Beiträge: 236

27.06.2005 20:13
#13 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Ich kann mich "Mönch" nur anschließen,einige Mängel wurden auch schon hier erwähnt,wie das Auto das durch London "fährt",sehr billig gemacht,deshalb auch nur 4/5 Punkten.

Peitschenmönch Offline




Beiträge: 534

30.06.2005 11:28
#14 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Die Idee Drache, Lowitz und Fuchsberger in einen Film zu packen ist klasse und garantiert einen im wahrsten Sinne des Wortes coolen Film, aber trotz alledem hätte man mehr draus machen können.
Von der Inszenierung her, halte ich den Film für vergleichsweise wenig atmosphärisch, sondern eher trocken. Die Schauspieler reißen wirklich alles raus und schaffen den größten Teil der Atmosphäre selbst.
Das Drehbuch halte ich für gut, aber in Anbetracht der Möglichkeiten fast schon für enttäuschend. Was man da hätte draus machen können und was draus gemacht wurde ist wirklich noch ein gutes Stück auseinander, obwohl das Umgesetzte in jedem Fall schon sehr gut ist.
Margot Trooger kann mit ihrer "Hexer"-Rolle sicher um den Titel der attraktivsten Wallace-Rolle konkurrieren.

Fazit: Ein toller Krimi. Mit einer der genialsten Besetzungen überhaupt. Es war noch mehr drin, als schon rausgeholt wurde. Mir persönlich ist der Film etwas zu "zahm" für das Potenzial, das er durch die Darsteller hatte.

fritz k Offline



Beiträge: 243

01.07.2005 21:16
#15 RE:Bewertet: "Der Hexer" (17) Zitat · antworten

Hallo,
für mich der beste Wallace-Film ganz eindeutig! Bei keinem anderen Wallace-Film hat der Drehbuchautor eine solch saubere Leistung hingelegt. Joachim Fuchsberger, in anderen Filmen auch manchmal ein bißchen peinlich macho-mäßig, hier mal angenehm selbstironisch; genau wie Sophie Hardy. Heinz Drache kommt als undurchsichtiger Autor fast besser rüber als Inspektor. Jochen Brockmann, Carl Lange und Karl John als tolle Gangster und jeder mit ganz eigenem Charakter. Eddi Arent mal etwas undurchsichtiger als sonst finde ich auch sehr gelungen. Natürlich Siegfried Lowitz und Margot Trooger nicht zu vergessen. Schade nur das Kinski nicht auch dabei ist ( vielleicht als Lanny ). Die Musik spiegelt die tolle Atmosphäre zwischen Aufgeregtheit und Humor toll wieder. Der Film hat als einziger Wallace-Krimi überhaupt gar nichts, an dem ich irgendetwas zu meckern hätte. Ein Hoch auf Alfred Vohrer, am liebsten 6 von 5 Punkten.

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