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  • Das Totenschiff (1959)Datum14.02.2020 10:53
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #11
    Assistiert wurde Georg Tressler übrigens vom späteren "Hotel der toten Gäste"-Regisseur Eberhard Itzenplitz.

    ...Und Heinz Pehlke wiederum wurde assistiert vom später renommierten Chef-Kameramann Wolfgang Treu (4 Schlüssel)

  • Das Totenschiff (1959)Datum12.02.2020 19:24
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Das Totenschiff

    Seltenes Werkfoto: Regisseur Georg Tressler und sein Kameramann Heinz Pehlke haben Mario Adorf und Horst Buchholz auf hoher See stilecht drapiert...

  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Ich bin Daniels Anregung gefolgt und habe einige interessante Beiträge gefunden.


    Deutscher Filmclub würdigt Fritz Lang
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...XgvbzExNzA5MDE/

    Interview mit Dietrich Haugk
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...XgvbzExODgzODU/

    Uraufführung "Die Fastnachtsbeichte" von William Dieterle nach Zuckmayer
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...XgvbzExNjk3MzQ/

    Dreharbeiten von Rainer Wolffhardt zu "Sansibar oder der letzte Grund" nach Alfred Andersch mit Robert Graf und Paul Dahlke
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...XgvbzExODAyMDE/

    "Die Tote von Beverly Hills" von M. Pfleghar mit Heidelinde Weis: Bericht über die Aussenaufnahmen in Schwetzingen
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...in-schwetzingen

    Interview mit Ottomar Domnick
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...XgvbzExNzkxNTk/

    Autoren erzählen: Friedrich Dürrenmatt
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...ich-duerrenmatt

    Autoren erzählen: Max Frisch
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...hlen-max-frisch

    Autoren erzählen: Anna Seghers
    https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y...en-anna-seghers

  • Sammelthread "Film Noir"Datum02.12.2019 19:40
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Vielen herzlichen Dank für den Tipp!

    Das schaue ich mir auf jeden Fall an, sobald wieder ein wenig mehr Zeit übrig ist....

  • Der Mann, der sich Abel nannte (1966)Datum01.12.2019 18:50
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    DER MANN, DER SICH ABEL NANNTE

    Zitat von Georg im Beitrag #1

    [i]Rudolf Iwanowitsch Abel (Carl Raddatz) leitet unerkannt das sowjetische Agentennetz in Nord- und Mittelamerika und haust als armer Maler getarnt in einer heruntergekommenen New Yorker Mansarde. Diese ist das Hauptquartier, in dem Abel geheime Befehle aus der UdSSR empfängt und von dem aus er Mikrofilme in die sozialistische Welt schleust...


    Eine wackere kleine Schar von Filmfreunden hat per Mitschnitt bereits manche Filmperle buchstäblich vor dem Zerfall zu Staub bewahren müssen, weil man sich in den Archiven der Öffentlich-Rechtlichen immer weniger um Kunstwerke kümmert, die sich für den großen Kommerz nicht mehr eignen. Wenn in manchen Fällen den Filmen später sogar zu einer Wiederauferstehung als DVD verholfen werden kann, ist das schon ein Stück Dank und Anerkennung wert...

    .... Denn auch diese Filmrettung hat sich am Ende als absoluter Volltreffer erwiesen. Und das bestimmt nicht nur, weil sich zahlreiche Filmfreunde aus alten kalten Kriegszeiten (die ja im echten Leben leider langsam wiederkommen, wie es scheint) ihre Vorlieben für alte Spionage-Kisten bewahrt haben.
    Gleichermaßen faszinierend wie authentisch ist besonders die Atmosphäre des dunstig-trüben, für einige in böser Absicht eingesickerte Immigranten schlicht untouristische New York getroffen. Gleiches gilt für die schwer geschichtsträchtigen Stellen in Berlin und Potsdam (wieder einmal Glienicke...). Das vergleichsweise aufwendige Setting ist eine Erfrischung gegenüber reinen Studioproduktionen.
    Carl Raddatz konnte seine einzigartige schnodderig-lakonische Art hier als dominierender Charakter mit der kühlen Seriosität einer Spionage-Führungskraft ausspielen.
    Einer, der häufig leicht unterschätzt wird, ist Rolf Boysen. Gemessen an diversen früheren Rollen glaubte man von ihm ja in Sachen Wandlungsfähigkeit nicht ZU viel erwarten zu dürfen, gleichwohl zeigt er uns hier eine tolle Leistung und ist sehr glaubwürdig in seiner Entwicklung. Beginnend als loyaler, braver Untergebener, der sich, sobald der Aufpasser mal wegguckt, als Schludrian erweist und zum versoffenen, kackfrech-verlogenen Hintergeher wird. Einer, der aber nicht clever genug ist, eine 'verdiente' Falle nicht wittert und erst noch umständlich darauf hingewiesen werden muss, doch bitte zum Verräter zu werden. Um möglicherweise seinen - aus Sicht der Kollegen - armseligen Hintern zu retten. All dies stärkt den hier gebotenen interessanten Handlungsverlauf.
    Zusammen mit Ida Krottendorf ist Boysen nicht nur glaubwürdig als Paar, ihre gemeinsamen Auftritte geraten in Richtung Finale auch zunehmend spannungsknisternd.

    Überhaupt liegt ein angenehmer Schwerpunkt auf guten Dialogen der menschlichen Entwicklung, ohne dass die politische Brisanz zu kurz kommt. Man wird hier nur nicht von der Weltgeschichte erschlagen, sondern erlebt einen von vielen kleinen historischen Ausschnitten, die den abstrakten Kalten Krieg mit Leben füllten.
    Besonders schön ist es immer, auch Pluspunkte vergeben zu können für Darsteller, die sonst nicht so oft richtig positiv auffallen: Harry Riebauer und Herbert Mensching liefern hier ein gutes Beispiel.
    Heinz Weiss ist dagegen ja auch einer, der trotz guter Ausstrahlung gern mal ein wenig verhöhnt wird, wenn von 'Bogenschützlein' oder 'Traumschiffern' die Rede ist. Wobei seine Kritiker nicht nachempfinden, wie gut man sein muss, um "Soweit die Füße tragen" buchstäblich als alleiniger Protagonist zu tragen.

    Otto Stern, der ewige Blackwood-Castle-Kapitän, ist wie immer in seinen kleinen Rollen überzeugend; nicht zuletzt dank seiner großartigen Stimme, deren Markanz stets sofort ins Ohr springt.
    E. F. Fürbringer überzeugt sowieso in Charakterrollen mehr denn ‚nur‘ als Yard-Chef. Das ist spätestens seit TV-Film-Auftritten wie „Der neue Mann“, „Die 12 Geschworenen“ oder „Sergeant Dower“ im Bewusstsein.

    Die scharfe sprachliche Präzision von Reinhard Glemnitz in seiner Gastrolle und als Erzähler zeigt sich auch hier wieder. Schöne kleine Auftritte haben auch Herbert Fleischmann, Hans Leibelt und Hans Korte.
    Die Vielzahl toller Darsteller ist eine besondere Wonne und stärkt die Qualität des Films enorm, der von Ludwig Cremers souveräner Regie sehr profitiert.

    Cold War at its Best. Wer kein Bond-Spektakel erwartet, wird an der psychologisch ausgefeilten, spannenden Old-School-Geschichte um Spionage und Verrat großen Gefallen finden. Ein Klassiker ganz in der Tradition anspruchsvoller deutscher TV-Filme der 60er, mit toller Besetzung und nur sehr geringen Reibungsverlusten beim Schlüpfen durch den Eisernen Vorhang. Ein Film, der locker und mühelos auf mindestens 4,5 von 5 Punkten kommt.



    P.S.: Regisseur Ludwig Cremer hat auch mit einer ganzen Menge anderer Arbeiten bewiesen, dass er unterschiedlichste Themen mit Stil und Qualität bewältigen konnte:
    - Klassiker wie Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ (1959 mit der Flickenschidt!) - oder Reginald Roses „Die Feuertreppe“ oder Jean Anouilhs "Reisender ohne Gepäck“ (1963 mit Dagover / R. Graf).
    - Das unzerstörbare Bühnenwerk mit viel Kriminalgeschmack: „Gaslicht“ (72er Version mit Pluhar / Meinrad / Knuth),
    - Packende Kriminalstücke: „Stunden der Angst“ (1964, Caninenberg / H. Lothar, bekannt als "An einem Tag wie jeder andere mit Bogart / March), oder „Besuch gegen 10“ (1970 mit Pasetti / Korte).
    - Nicht zuletzt „Klaus Fuchs – Geschichte eines Atomverrats“ - ein großartiger zeitgeschichtlicher Film mit Robert Graf, J. Meinrad, K. Ehrhardt, W. Rilla und Werner Peters.

  • Gisela HahnDatum16.11.2019 11:42
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Vor wenigen Tagen war Gisela Hahn unter der Regie von Robert Sigl in "Aktenzeichen XY" zu sehen.

    Momentan ist der kurze Real-Krimi noch in der ZDF-Mediathek zu begutachten (ab Minute 27):
    https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenzei...r-2019-100.html



    Demnächst tritt Gisela Hahn auch in Dominik Grafs neuestem Polizeiruf 110 "Die Lüge, die wir Zukunft nennen" auf (Sendetermine: 08.12. und 10.12. in der ARD).

    Gisela Hahn war früher übrigens auch Filmverleihchefin der Cine Vox, dem Konglomerat aus Entertainment-Firmen von Produzent Dieter Geissler auf dem Bavaria Filmgelände.

  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #6

    Ballon
    Historienthriller, BRD 2017/18. Regie: Michael Herbig. Drehbuch: Kit Hopkins, Thilo Rönscheisen, Michael Herbig. Mit: Friedrich Mücke (Peter Strelzyk), Karoline Schuch (Doris Strelzyk), David Kross (Günter Wetzel), Alicia von Rittberg (Petra Wetzel), Thomas Kretschmann (Oberstleutnant Seidel), Jonas Holdenrieder (Frank Strelzyk), Tilman Döbler (Andreas „Fitscher“ Strelzyk), Ronald Kukulies (Erik Baumann), Emily Kusche (Klara Baumann), Till Patz („Peterchen“ Wetzel) u.a. Uraufführung: 27. September 2018. Eine Produktion der HerbX-Film München, Studio Canal Berlin und Seven Pictures Unterföhring.

    Mit etwas Verspätung aber großer Freude habe ich Gubanovs Besprechung zu diesem Film gefunden. Und kann fast vollständig zustimmen. Um einige ergänzende Anmerkungen kommt ihr aber nicht herum.....
    Zunächst nochmal der Hinweis, dass zwar wahrscheinlich jeder den Ausgang der Geschichte kennt, hier aber dennoch vor entsprechenden Spoilern gewarnt werden muss.

    ... Wir hätten´s nicht gedacht, haben es aber eindrucksvoll gelernt: Bully Herbig kann´s auch ernsthaft, nach teils allzu beliebigem Klamauk musste das wohl einfach mal bewiesen werden (Sönke Wortmann und Woody Allen gingen diesen Weg auch – um mal höher ins Regal zu greifen….). Und Herbig tat das mit dem hohen, hehren Anspruch, sauspannend zu sein. Und mit dem Debüt auf dem ernsten Sektor dadurch erfolgreich zu werden, dass internationale Konventionen angesetzt und die entsprechenden Maßstäbe erfüllt werden.
    Genau dieses Ansinnen ist leicht erkennbar, aber eben auch der Kritikpunkt, falls man zu diesem ansonsten rundum höchst gelungenen Film unbedingt einen finden möchte.
    Nach brillanten, authentischen ersten zwei Dritteln läuft alles auf ein typisches Zu-viel-Hollywood-Finale hinaus, welches weder dramaturgisch nötig noch durch die reale Geschichte gerechtfertigt ist. Aber es ist natürlich gekonnt gemacht, umso besser wirkt zum Beispiel natürlich auch Thomas Kretschmann, dem man seine internationale Film-Erfahrung inzwischen deutlich anmerkt. Sondereffekte wie das Eine-Sekunde-zu-spät-Hubschraubergeschwader oder auch kleine Reminiszenz-Effekte wie die Haustürnummer aus 'Schweigen der Lämmer' sind als Zitat oder Wink in die große Filmwelt natürlich okay, aber eigentlich zu viel Show für einen Film, der blindes Vertrauen darauf verdient hat, dass seine Original-Geschichte ganz gewiss spannend genug ist.

    Diese der gesamten Handlung innewohnende Spannung erkennt man an den Stellen, in denen die ehrlichen dramaturgischen Feinheiten vorherrschen, die wahrscheinlich vom Leben selbst geschrieben werden - oder psychologisch besonders gut beobachtet sind. Zu entdecken sind immer wieder sehr schöne Ideen für kitzelige Spannungsmomente, die, obwohl ohne Aufwand dargebracht, für herrlich sorgenvolle Suspense sorgen:
    Der Zeitdruck bei einer fieseligen Arbeit wie dem Nähen. Die permanente Angst vor Denunzianten und Verplappereien der Kinder. Ein Briefkasten, aus welchem man in aller Öffentlichkeit mit letzter Fingerkraft einen verräterischen Brief fingern muss. Ein Autoscheinwerfer, der schneidend wie die befürchtete Stasi selbst ins dunkle Zimmer fällt, aber folgenlos bleibt, weil er nur zu einem harmlosen Nachbarauto gehört. Das sind die tollen Momente, die diese latente Furcht vor Entdeckung in einem fiesen Überwachungsstaat besser ausdrücken als eine Großwildjagd bei der Flucht in letzter Sekunde, die es in diesem Ausmaß in Wahrheit nicht gegeben hat. Insgesamt aber ein toller, dramatischer Zeitdoku-Streifen, dem eine so unglaubliche Geschichte zugrunde liegt, dass der Film einfach nicht schlecht werden DURFTE.

    Übrigens: Im richtigen Leben wurden die geflüchteten Helden nicht so richtig glücklich. Wie üblich blieben sie auch im Westen von der ruhelosen Stasi verfolgt, die ja ohne Sinn und Verstand gern Geflüchteten bis tief in den Westen hinterherrannte, bis sie endlich vernichtet waren. Dies ist neben den methodischen Morden 'zuhause' auch so eine klare innenpolitische Parallele zu den Nazis, deren Erwähnung bei den Dunkelroten nicht gern gehört wird, auch heute noch nicht.
    Zudem wurde einer der Männer bald von Krankheit heimgesucht und verstarb früh (wer weiss, auch bei diversen Krankheitsbildern hatten ja die sadistischen Giftmischer der Stasi ihre Finger im Spiel).

    Am Ende bleibt als Botschaft nicht zuletzt eine Frage des von Kretschmann eindrucksvoll dargebrachten Stasi-Obersten, eher als fassungslose Feststellung formuliert: "Was für ein Aufwand....?!!?" – AHA, möchte man in die offene Szene rufen, die Stasibonzen wundern sich, mit welchem Herzblut, Einsatz und Risiko die Menschen ihre Freiheit suchen. Und merken nicht, dass sie selbst als Diktatoren mit noch viel größerem Aufwand ihr Spitzelheer sowie regelmäßig die halbe Landesarmee mobilisieren, um die unglücklichen Flüchtlinge, die sich NICHTS haben zu Schulden kommen lassen, zu töten oder lebenslänglich zu verknacken.
    Wahrlich ein ein Unrechts-Regime, das den Menschen einen völlig psychotischen Staat aufzwang.
    Die Funktionärs-Ober-Hexe Margot Honecker brachte es ja nach ihrer erfolgreichen Flucht nach Südamerika in einem ihrer raren Interviews auf den Punkt. Auf den Schießbefehl an der Mauer angesprochen, hatte sie eine mit 100% Überzeugung vorgebrachte Rechtfertigung auf Lager. "Die wussten doch, dass sie erschossen werden. Wenn sie trotzdem hingegangen sind, sind sie also selbst und ganz allein schuld....."
    Wie schon oft gesagt und immer gern wiederholt: unfassbar pervers war es, was aus einem ursprünglich friedensliebend und gerecht gedachten Sozialismus geworden ist...

    Trotz ganz kleiner Schwächen überwiegt die Kraft eines Films, der gleichermaßen schön, spannend, authentisch und wichtig ist. Die realen Geschehnisse spielten sich in meiner Kindheit nicht sehr weit von meiner Heimat ab, die zum Glück auf der Westseite der Grenze lag. Mit Grüßen vom dort gelegenen 'Beobachtungsturm' sende ich dem Film die verdienten 4,75 von 5 Punkte.

  • Charlie Chan DVDsDatum10.11.2019 17:30
    Foren-Beitrag von Peter im Thema
  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

    In der Tat ist es sehr praktisch, dass man alle Fundstücke aus "MediathekView" auch in guter Qualität herunterladen kann.
    Aber Vorsicht: man findet dort keineswegs alles, was man erwarten, vermuten oder erhoffen könnte. Aus rechtlichen Gründen werden ein Menge Sendungen bereits aussortiert, bevor der geneigte Zuschauer die Suchfunktion startet..... Dies ist zwar ein Problem aller Mediatheken, aber MediathekView war, zumindest vor dem letzten Update, häufig noch wesentlich unvollständiger als die hintergelagerten Mediatheken. Vielleicht wird´s ja jetzt mit dem großen Oktober-19-Update besser…..
    Und sorry, wir entwickeln uns gerade deutlich

  • Himmel ohne Sterne (1955)Datum17.10.2019 16:23
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Zitat von Giacco im Beitrag #4
    "Himmel ohne Sterne" .... beim Deutschen Filmpreis 1956 das "Filmband in Gold". Ebenfalls ausgezeichnet....:
    Götz George: Bester Nachwuchsdarsteller


    Wohl eher Horst Buchholz...

  • Liselotte Pulver - ihre FilmeDatum14.10.2019 19:09
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Nette Ergänzung:

    http://www.hoffmann-und-campe.de/buch-in...ren-buch-11924/

    Liegt bereits auf meinem Todo-Stapel und macht einen sehr interessanten Eindruck.

  • In einer Bar in MexikoDatum22.09.2019 13:52
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    In einer Bar in Mexiko

    Der Reisebericht eines Cinephilen aus einem interessanten Land mit ungeahnt renommierter Filmvergangenheit.
    Mexiko wurde zu hollywoodianischen Studiozeiten allzu gern als kostengünstige Dependance angesteuert.
    ... Und hat nicht zuletzt dank Bunuel auch eine eigenständige Kinovergangenheit. Von der Entwicklung einer Regie-Genration zu Oscar-reicher Gegenwart ganz zu schweigen...

    Was bietet sich mehr an, als die zahlreichen Recherche-Ergebnisse beim Besuch in filmhistorisch belasteten Hotelbars niederzuschreiben…..?

    Die Verknüpfung der Anekdotensammlung zu einem reisetechnischen wie filmhistorischen Gesamteindruck ist anschaulich und lebendig angereichert. Gerade dort, wo die Spuren des Filmschaffens heutzutage nicht mehr so deutlich zu sehen sind, wird vor allem den Freunden schöner Anekdoten aus dem guten alten Hollywood ein höchst unterhaltsames Erlebnis geboten.
    Mehr als einmal fühlt man sich selbst - leicht schwankend - neben Robert Mitchum am Tresen stehen....
    Apropos: Also, Reiner, mit dir sollte man anscheinend mal ein Gläslein trinken. Es müsste nicht unbedingt Tequila sein, aber es würde sich etwas Geistvolles finden. Zu erzählen hast du sicher eine Menge. Das kann man deiner konstruktiven Schreibwut entnehmen, die uns bereits 13 Bücher zählen lässt, wenn ich mich nicht irre...

  • Eure FilmbücherDatum22.09.2019 13:32
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Michael Neubauer / Karl Prümm / Alexandra Schwarz (Hg.):

    Ungemütliche Bilder. Die Schwarz/Weiß-Fotografie des Kameramanns Heinz Pehlke.

    Schüren Verlag, Marburg, 2002.




    Auch Der rote Kreis findet Erwähnung:
    "... Die Low-key-Fotografie mit ihrem großen Kontrast zwischen den Spitzenlichtern des Führungslichts und den Schwärzen der Schatten, die nicht oder kaum von einem Füllicht aufgehellt werden, zeichnet nicht nur Schwarzer Kies, sondern auch den Edgar-Wallace-Film Der rote Kreis aus. Dieser zweite Film des Zyklus weist bereits alle wohlbekannten Ingredienzen auf, die die Verfilmungen des britischen Krimiautors auszeichnen: dunkle Herrenhäuser, neblige Straßen, wehende Vorhänge, schwere Schlagschatten, tiefe Kamerastandpunkte, verzerrende Weitwinkelaufnahmen.
    Heinz Pehlke und sein langjähriger Schwenker Wolfgang Treu halfen mit, die fotografischen Konventionen dieses Subgenres des deutschen Kriminalfilms zu etablieren. Eine Sequenz erweist sich gleichsam als stilistische 'tour de force':
    Eine blonde Frau im Nerzmantel verabschiedet sich von ihrem Liebhaber und steigt in ihr Auto, um heim zu ihrem reichen Ehemann zu fahren. Nach einiger Zeit bemerkt sie, dass ihr ein Wagen folgt. Sie wird zunehmend nervös, beißt sich auf die Unterlippe. Immer wieder blickt sie in den Rückspiegel, wobei wir ihr Gesicht im Ausschnitt sehen. Schatten von Bäumen und Ästen wandern durch das Innere des Wagens, als sie ihn beschleunigt. Es gelingt ihr, die Verfolger abzuhängen. Sie stoppt, kichert hysterisch und erleichtert zugleich. Als sie sich eine Zigarette anstecken will, erhebt sich eine vermummte Gestalt aus dem Fond und legt die Hände um ihren Hals. Schnitt: Die Polizei findet den Wagen; nur das alternierende LIcht des Blinkers erleuchtet die Szenerie. Einer der Polizisten öffnet den Schlag, und die Leiche der Frau fällt heraus."

  • Carlos-Thompson-BiografieDatum16.09.2019 18:35
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Carlos Thompson hatte eine Persönlichkeit, die weit über den Räuberhauptmann aus dem Spessart hinausging. Vielerlei Interessen, Fähigkeiten und der Drang nach einem weltmännischen Leben ließen ihn über lange Zeit aus seiner argentinischen Heimat ziehen, um nicht zuletzt in deutschen Landen ein echtes Wohlfühlklima zu finden.
    Sein Leben nach der Schauspielkarriere - in seiner eigentlichen Berufung als Schriftsteller - endete indes tragisch.
    Eine vorzüglich tiefe Recherche und eine streng chronologische Struktur schenken dem Leser dieser sehr empfehlenswerten Biografie einen vitalen und spannenden Lebenslauf.
    Gleichzeitig liefert sie eine Reihe interessanter neuer Hintergrundgeschichten über das damalige Filmschaffen in Deutschland, den USA und Lateinamerika.

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum11.09.2019 11:58
    Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Zitat von Havi17 im Beitrag #41
    Tödliche Versuchung
    Zurecht als Krimidrama ausgewiesen. Hervorragend dargestellt und optisch eingefangen. Auch die Musik passt
    auf den Punkt. Ein Film der unter die Haut geht und die Gefühle deutlich und authentisch in den Vordergrund
    stellt und die letztlich ursächlichen Gründe für die Tat offenlegt und damit entgegen fast aller Krimikost der
    alltäglichen Realität einer Normalfamilie entspricht. Ein Top10 Krimidrama und großes Kino...

    @Havi17 Danke für den guten Tipp. Habe mir den Film angesehen und stimme Dir zu!

  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Vielen Dank an Gubanov für die professionelle und spannende Veranstaltung. Mit dem Ergebnis bin ich insgesamt sehr zufrieden. Daher auch ein aufrichtiger Dank an alle Mitstreiter.....

  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

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  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

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  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

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  • Foren-Beitrag von Peter im Thema

    Die erste Wertung ist raus.....

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