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  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nachbericht Teil IV - Spandauer Altstadt & Wannsee

    Aus den tiefen Gemäuern ging's zurück an die Sonne. Vom Naturreservat Wallace-Island waberten schon die Trommeln nach Spandau herüber, doch bevor es auf die Insel ging, unterwegs der ein oder andere thematische Halt. Konkrete Drehortvergleiche dann sicherlich von den fleißigen Findern an gesonderter Stelle...

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    Heisere Gespräche in der "Fisher Street", die noch fast ausschaut wie vor 50 Jahren. Diagnose: "Wir sollten mal etwas für unseren Hals tun!"

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    Handfeste Beweisführung: Damit waren uns die Tatorte auch bei geänderter Maskerade ausgeliefert.

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    Der kurzlebige "Club 55" ist offenbar mittlerweile einem "Club 3" gewichen. Hier wird aber nur Bridge gespielt, versicherte der Chef-Stuart.

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    Der richtige Wagen für eine Sonntagsfahrt mit Miss Penton oder Mrs. Milton. Er lenkt allerdings davon ab, dass im Hintergrund ein neuer Drehort-Fund zum passenden Film verborgen liegt.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nachbericht Teil III - Zitadelle Spandau

    Die Zitadelle Spandau stellt unter den Wallace-Schauplätzen eine Besonderheit dar. Einerseits hat die Renaissancefestung mit ihrem weitläufigen Gelände in praktisch jeder Wallace-Phase mindestens ein paar Gemäuer zur Verfügung gestellt - Zuerst beim unliebsamen "Rächer", dann beim prominenten Evergreen, dem "Hexer" und natürlich - und hier in voller Pracht als Wallace-Filmschloss mit dem unsinnig-schönen Namen "Schloss Castlewood" - im "Buckligen von Soho. Und auch in Brauners BEW-Krimi "Das Geheimnis der schwarzen Koffer" waren die Katakomben von Schloss Cronsdale tatsächlich in Spandau beheimatet. Andererseits ist ein Zitadellen-Besuch insofern besonders, dass - bedingt durch den besonderen Schutz der Kasematten - sich hier zumindest an einigen Stellen dermaßen wenig verändert hat, dass man sich direkt in die Wallace-Zeit zurückgeworfen fühlt. Die dunkleren Gewölbe tun atmosphärisch ihr Übriges.

    Viele Areale sind für den gewöhnlichen Besucher in der Zitadelle nicht zugänglich. Im Besonderen spielen dabei außerdem Fledermausschutzbereiche eine Rolle. Denn anders als etwa im "schwarzen Abt", braucht es hier heute keine Papierfledermäuse (Rund 10.000 Fledermäuse wählen die Zitadelle als Unterschlupf in der Wintersaison). Insofern gilt es hier nochmals besonders den Organisatoren zu danken, denn für die Wallace-Tour wurden uns im wahrsten Sinne des Wortes einige Türen und Tore geöffnet. Am frühen Samstagmorgen ging es dann also los. Die Bilder sprechen mehr als Worte...

    [[File:010.jpg|none|fullsize]]
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    Und wer kann diese "Bande des Schreckens" enttarnen?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nachbericht Teil II - Spandau & Kinoabend

    Plötzlich kommt also doch noch Leben in die Bude. Die Forengemeinde ist von der Filmkost her natürlich Identitäten raten gewohnt - zusammen mit dem Eingangs von Gubanov zitierten "Wissen sie schon jetzt, wer der Hexer ist", sollte ich mich wohl nicht weiter wundern. Dann wollen wir mal sehen, ob ihr nach der Veröffentlichung aller "Aushangbilder" vollständig richtig liegt!

    Weiter ging's jedenfalls von den CCC-Filmstudios über Eiswerder vorbei an und über bekannte Schauplätze hinweg, die unseren Wallace-, BEW- und Mabuse-Filmfiguren nicht immer wohl bekommen sind. Bei dem Spaziergang bei Sommer-Temperaturen (Die Berliner Morgenpost berichtete von höheren Temperaturen an diesem Wochenende als auf Mallorca) kam dann auch Lust auf Speis und Trank auf, sodass es mit einem Spandauer Brauhausbesuch dann zum ersten Einkehren kam. Doch zulange durften wir uns nicht Zeit lassen, denn in Berlin-Mitte wurde schon das Stahlnetz des Dr. Mabuse auf den 35mm-Filmprojekter gespannt. Nun, letzteres stimmt nicht ganz, immerhin mussten wir uns noch mit der Spitzhacke durch zwei Vorfilme arbeiten, ehe der "Herr und Gebieter" loslegte.

    Zwei der drei folgenden Bilder sind bekannt, sodass sich für's freudige Rätselraten wohl v.a. der dritte Teil wieder stärker eignen wird. Aber es soll ja chronologisch korrekt bleiben.

    [[File:009.jpg|none|fullsize]]
    Über eine bei Krimi-Produzenten beliebte Brücke ging's Richtung Gasthaus und Gerstensaft

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    Am Abend in Berlin-Mitte wird spannungsvoll der Hauptfilm erwartet

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    Es gibt nur einen Herrn und Hauptfilm: Dr. Mabuse! - Von der original 35mm-Kinokopie!

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum12.04.2017 00:00
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Danke für den Nachtrag dazu. So kann ich deinen Standpunkt gut nachvollziehen. Ich habe mir erlaubt, bei deinem Beitrag die Spoiler-Funktion einzubauen. Ist etwas bequemer für die Personen, die keine Spoiler lesen wollen.

    Funktioniert durch folgende Codes in Zeile 1:

    1
     
     [spoiler] Text [/spoiler] 
     

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum11.04.2017 21:15
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die Kritikpunkte kann ich größtenteils gut nachvollziehen. Wie schon geschrieben, bleibt die Serie hinter meinen internationalen Amazon- und Netflix-Favoriten zurück, sie hat mich allerdings gut unterhalten und als deutsche Serie habe ich sie erfrischend anders als die typische TV-Krimiserie empfunden. Allein das Urteil, es handle sich um eine Kopie amerikanischer Serien - als Begründung für ein Downgrading- , halte ich für nicht zielführend, obwohl man sich ohne Zweifel an amerikanischen Serien orientiert hat. Aber das macht die nächste amerikanische Serie ja auch. Wenn die x-te nüchtern heruntergekurbelte dt. Krimiserie vielleicht Kritik, aber keine Generalkritik einstecken muss, warum dann die eine Serie, die es mal etwas anders angeht. Wenn man immer dabei bleibt, dass die deutschen Produzenten kein Genre-Zutaten (Action, Fantasy, Sci-Fi, Thriller,...) anfassen dürfen mit dem Argument, dass sei dann eine amerikanische Kopie, geht es nicht weiter. Mal sehen, wie es demnächst die erste deutsche Netflix-Produktion "Dark" macht, die gerade in den CCC-Studios abgedreht wurde. Und bis dahin vielleicht mal "Deutschland 83" antesten. Ist auch thrillig, hat aber ein deutsches Thema. Kam allerdings im Ausland besser an als im Inland. Vielleicht weil das Thema Ost-West bei uns schon so oft bedient wurde.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nachbericht Teil I - CCC Filmateliers

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    Das CCC-Studiogelände. Der Bereich um den Wasserturm wurde auch gerne für Außenaufnahmen genutzt.

    [[File:008_kor.jpg|none|648px|432px]]
    Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, die Studios sind nur für eingemietete Filmteams geöffnet. Für das Forentreffen wurde eine einmalige Sonderführung ermöglicht.

    An einem Freitag Nachmittag im März finden sich Edgar-Wallace-Filmfreunde dort zusammen, wo fünfzig Jahre zuvor die Filmschaffenden zur Arbeit gehen, um in Berlin-Spandau Edgar-Wallace-Szenerien entstehen zu lassen: Die CCC-Filmateliers. Hier entstanden die Interieurs in Form von zwiespältigen Bars, unseriösen Mädchenheimen, herrschaftlichen Schlossanwesen und was auch immer die Drehbücher verlangten.

    [[File:001.jpg|none|648px|432px]]
    Start des Edgar-Wallace-Treffens in CCC-Atelier Nr. 6

    Die CCC-Film wird am 16. September 1946 gegründet. 1948 entstehen in den westlichen Besatzungszonen 48 Spielfilme, der Rest des Kinoprogramms wird von den Alliierten zugeliefert. Nachdem Artur Brauner 1949 mit seiner CCC-Film drei Projekte in den Ateliers Berlin-Tempelhof produziert, gibt die Filmproduktionsgesellschaft folgendes per Mitteilung bekannt: „Es hat sich bei der Herstellung von 3 Filmen innerhalb eines Jahres gezeigt, wie schwierig es ist, terminlich zu disponieren, wenn man als Produzent von einem einzigen Atelier abhängig ist. Tatsächlich gab es in Westberlin bisher nur ein einziges Filmatelier, das Filmstudio in Tempelhof. Nun hat aber die CCC die Absicht, in diesem Jahr nicht nur wieder auf drei, sondern auf vier oder fünf Filme zu kommen. (…) Ein weiterer Grund für den Entschluss der CCC zur Schaffung eines eigenen Ateliers war der, dass sie glaubt, im eigenen Atelier auf Dauer wesentlich billiger produzieren zu können als im gemieteten Atelier. Die CCC verfügt z.B. über einen eigenen Lampenpark und über eine eigene Tonapparatur, die im gemieteten Atelier allein über 1.000,- DM täglich kostet. Angesichts der rapiden Rückläufigkeit des Kinogeschäfts ist aber die radikale Senkung der Produktionskosten das Gebot der Stunde.“ 50 bis 60.000.- DM möchte man so pro Film einsparen, „zügiges Arbeiten vorausgesetzt".

    [[File:002.jpg|none|648px|432px]]
    Auf den Fluren erzählen Filmplakate von den alten Zeiten

    Aus einer ehemaligen Kampfstoff-Fabrik werden zunächst zwei Studiohallen. Am 28. Februar 1950 starten die Dreharbeiten zu „Maharadscha wider Willen“, der ersten Produktion in den Ateliers. Zuvor hat Brauner, wie er später im Spiegel-Interview erzählt, ganz Berlin durchkämmt, bis er schließlich in Spandau fündig wurde: „Das Gelände war gut! Leere Fabrik, Wasser, Gleisanschluss, Wald! Da kann man alles machen!“ Die CCC schreibt stolz: „Allen zum Pessimismus zwingenden Zeichen zum Trotz hat also die CCC in der kurzen Zeit von praktisch 2 1/2 Monaten und mit relativ geringen Mitteln eine Anlage geschaffen, die sich wohl sehen lassen kann. Es ist nicht die Absicht der CCC, dem Filmstudio Tempelhof Konkurrenz zu machen. Im Gegenteil, man kann nur wünschen, dass zum Wohl der schwer um ihre Existenz ringenden Berliner Film-Leute und zum Wohl der Berliner Wirtschaft stets beide Ateliers, Tempelhof und Spandau, belegt sein möchten, wobei das CCC-Atelier auch anderen Firmen zur Verfügung stehen wird.“

    [[File:003.jpg|none|648px|432px]]
    Auch heute sind die Studios noch in Betrieb

    Die Expansion geht rasch voran. Als Horst Wendlandt 1956 als Produktionsleiter zur CCC kommt, gibt es schon 18 CCC-Filme pro Jahr und sieben Hallen. Die größte, privat geführte Filmfabrik in Deutschland. Der Spiegel beschreibt das Gelände 1957 als „öden Fabrikhof mit löcherigem Kopfsteinpflaster. Das unaufgeräumte Gelände lässt nur vage Ahnungen aufkommen, dass hier irgendwann einmal irgend etwas hergestellt worden sein könnte. Mit den Vorstellungen, die der Begriff „Traumfabrik“ heraufbeschwört, ist diese triste Stätte kaum in Verbindung zu bringen: Der Gebäudekomplex in Berlin-Spandau hat nichts von der Wohlgepflegtheit des Münchener Bavaria-Parkes mit seinen riesigen Rasenflächen, aus denen schneeweiße Atelier-Hallen emporragen, nichts von der Solidität der Tempelhofer Ufa-Ateliers.“

    [[File:005.jpg|none|648px|432px]]
    "Herr Fuchsberger, bitte!" - Eleganz bleibt im Zweifel aufs Set beschränkt, Garderoben- und Maskenräume sind pragmatisch gehalten.

    Wendlandt verlässt die CCC 1960, steigt bei Preben Philipsens Rialto Film ein. Die Edgar-Wallace-Filmreihe kommt gerade richtig in Gange. Mit Wendlandt verlagern sich die Dreharbeiten von Kopenhagen und Hamburg nach Berlin. Die CCC-Studios erweisen sich für die mehr und mehr "in Serie" gehende Filmreihe als richtiger Partner. Nachdem Brauner 1962 noch seinen "Fluch der gelben Schlange" hier produziert, zieht die Rialto ab 1963 mit der Originalreihe nach: "Der Zinker" und 14 weitere Wallace-Filme entsehen hier bis 1968.

    [[File:006.jpg|none|648px|432px]]
    Studio 4 verfügt über einen Wassertank. So sind Unterwasserszenen wie im "Hexer" möglich.

    Schön das die CCC-Studios die Zeiten überdauert haben. Bei einem ersten Kurzbesuch vor 12 Jahren, hätte ich kaum geglaubt, dass sie es noch lange machen. Und trotz einiger Ruinen auf dem Gelände - in drei Hallen wird fleißig und regelmäßig weiterproduziert, wie wir erfahren haben. Derzeit könnte man gut und gerne wieder die weiteren Hallen gebrauchen. Die aktiven Hallen erstrahlen in neuem Anstrich in Terrakotta-rot. Danach ging's denn schon weiter mit dem Edgar-Wallace-Programm. Doch dazu ein Andermal mehr...

    [[File:004.jpg|none|648px|432px]]
    Gruppenfoto in Atelier Nr. 4

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Dann handelt es sich definitv um die DDR-Fassung, denn der von dir beschriebene Stil ist typisch. Siehe dazu auch der DDR-Vorspann vom Hexer:
    https://www.youtube.com/watch?v=S2gkhqCkzF0

    Die DDR-Titel sind mir letztlich auch ehrlich gesagt mir persönlich nicht so wichtig. Anders wäre es gewesen, wenn vom Filmteam intendierte alternative Vorspänne existent gewesen wäre. Der Fall "unheimlicher Mönch" zeigt ja, dass es auch da durchaus Varianten gibt.

    Vielen Dank für die Infos.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Beim Filmclub 813 werden nicht selten auch Kopien von privaten Sammlern eingesetzt. Wenn ich mich recht entsinne, lief dort auch mal "Die tote aus der Themse" in s/w und um Ingrid-Steeger-Szenen gekürzt. Könnte auch eine DDR-Fassung gewesen sein.

    Wie war denn der alternative Zinker-Vorspann? Künstlerisch aufregend oder belanglose Einblendungen?

  • Neues aus dem YardDatum09.04.2017 15:59
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Wer sich mal in der neuen Yard-Zentrale umsehen möchte, findet beim Guardian einen ganz netten Bericht...

    https://www.theguardian.com/artanddesign...e-london-review

    Es ist das dritte "New Scotland Yard" Gebäude nach den Norman Shaw Buildings, die gleich neben dem neuen Gebäude am Victoria Embankment liegen (bis 1967, bei Wallace zu sehen) und dem Office bei Broadway/Victoria Street (bis 2016, ebenfalls bei Wallace zu sehen). Der "alte" Yard war Nr. 4 Whitehall Place/ Great Scotland Yard (bis 1890, spielt insofern auch in Wallace' Romanen bereits keine Rolle mehr).

  • Neues aus dem YardDatum09.04.2017 15:26
    Thema von DanielL im Forum Edgar-Wallace-Forum

    Am Montag nimmt Sir Bernard seinen Hut und erstmals bekommen die Sergeants, Inspectors und Superintendents eine Frau als Chefin...
    http://www.faz.net/aktuell/politik/cress...d-14964629.html

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Ja, es wird eine Bildauswahl geben, die einige unserer Stationen zeigt.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Habe lange in Köln gelebt und ab und zu den Filmclub 813 besucht und bin dort in den Genuss einiger EW, BEW, usw. gekommen. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Veranstaltung, zumal auch Oliver Schwehm bisher sehr gute Dokus zu EW, Bahnhofskino und Christopher Lee abgeliefert hat. Leider ist mir eine Teilnahme hier nicht möglich.

    Mein herzliches Beileid gilt Peter Thomas.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Vielen Dank für die Infos, jetzt habe ich schon einen viel besseren Überblick. Einzig beim Gruppenfoto meine ich, es wäre in Halle 4 entstanden? Es wird ja der Durchgang zu Halle 3 im Hintergrund angezeigt. Das ist aber nicht so wichtig.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Faktencheck I - CCC Studios

    Schaffen wir es gemeinsam, die Verwirrung zu den CCC-Hallen vollständig aufzulösen? Die erste Halle, die wir besuchten (Hinter Einfahrt rechts) ist Atelier 6. Ist das nun auch "Atelier Curd Jürgens"? Habe ich nicht gelesen. Atelier 4 trägt nun den Beinamen "Atelier Artur Brauner" (Große Halle), Atelier 3 "Romy Schneider" (Greenscreen), richtig?

    Die CCC-Website listet folgende aktive Studios:

    Zitat

    Halle 3: 658 qm: 20,55 x 32,06 m, 8,50 m Bauhöhe
    Halle 4: 1350 qm: 31,22 x 41,43 m, 13,50 m Bauhöhe
    Halle 6: 680 qm: 20,55 x 33.08 m, 8,50 m Bauhöhe



    Die Seite Cinegraph.de listet noch

    Zitat
    Halle 1: 495 qm: 15 x 33 m, 8,80 m Bauhöhe
    Halle 2: 408 qm: 15,70 x 26 m, 13.30 m Bauhöhe
    Halle 3: 659 qm: 20,55 x 32,06 m, 11 m Bauhöhe
    Halle 4: 1309 qm: 31,22 x 41,93 m, 13,60 m Bauhöhe
    Halle 5: 306 qm: 15.25 x 20.06 m, 6,50 m Bauhöhe
    Halle 6: 680 qm: 20,55 x 33.08 m, 8,50 m Bauhöhe



    Zeitgenössische Produktionsunterlagen nennen häufig allerdings auch ein "Atelier 7".

    Wo stehen oder Standen demnach die Hallen 1,2,5 und 7?
    War die offene Ruine zur Havelseite und anliegendes Gebäude ein Studio, wenn ja, welches?
    Welche Gebäudeteile liegen um den Wasserturm herum?
    Welcher Gebäudeteil liegt hinter Studio 3/4? 5 wäre logisch und würde von den qm wohl passen (siehe Google Maps). Was wurde aus diesem Studio. Schien ja noch in Schuss, wurde neu gestrichen...
    Sind Teile des Geländes veräußert wurden, wenn ja, welche?
    Wo soll neu bebaut werden?

    Laut Denkmalamt sind Wasserturm und anliegendes Gebäude offenbar Baudenkmäler:
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/de...dok_nr=09085826

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Das du den KostümbilderInnen der Wallace-Filme Aufmerksamkeit widmest und uns entsprechende Informationen bereitstellen möchtest ist begrüßenswert. Es wäre allerdings einfach schön, wenn du deine Texte auch so formatieren könntest, dass sie angenehm lesbar sind.

    Etwa so:

    Charlotte Flemming (3.7.1920-3.3.1993)
    - Der Frosch mit der Maske (1959)

    Lilo Hagen (Lebensdaten unbekannt)
    - Der Rote Kreis (1960)

    ...

  • Ungelöste RätselDatum04.04.2017 21:09
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Wie es der Zufall will, liefert das dt. Filminstitut, Verwalter des Brauner-Archivs, folgende Informationen digital zugänglich:

    Zitat von Disposition der Aufnahmeleitung für Dienstag, 5.9.61 (30. Drehtag) - Im Stahlnetz des Dr. Mabuse
    1. Bahnsteig Bahnhof Zoo
    (diese Aufnahme muss ohne Aufsehen durchgeführt werden. Zug fährt 13.22 Uhr ein und fährt 13.25 Uhr weiter)
    E. 17, 18, 19 Der Mann mit Holzbein 11.30 Atelier (bringt Garderobe mit, sodass er 12.30 Uhr am Bahnhof Zoo zur Verfügung steht)

    2. Stadtzentrum
    E. 686-690 Motiv wird von Regie u. Kamera festgelegt.

    3. Explosion Wagen Wolf
    (…)


    Dann Vermerk per Anlage:

    Zitat von Anlange zur Disposition der Aufnahmeleitung für Dienstag, 5.9.61 (30. Drehtag) - Im Stahlnetz des Dr. Mabuse
    (…) In Abänderung der Disposition vom 5. September wird wie folgt gedreht: (…) 1. und 2. Dekoration entfällt. Wir beginnen mit Explosionswagen Wolf anschliessend Stadtpanorama sowie Wagenpassagen. (…)



    Man drehte also wohl durchaus gelegentlich ohne Genehmigung. Ebenfalls einsehbar ist eine Dispo vom 15. August 1961 mit Außenaufnahmen Bleibtreustraße / S-Bahn Savignyplatz und sämtlichen Hauptdarstellern (12. Drehtag). Sie enthält allerdings keine besonderen Bemerkungen.

    Link: http://www.filmportal.de/film/im-stahlne...de4249751ef6cc7

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Hallo Chris,

    Könntest du vielleicht etwas Zeit darauf verwenden, deine Beiträge sinnvoll zu formatieren, übliche und eindeutige Überschriften zu wählen und überhaupt mal näher zu beschreiben, was genau das Ziel dieses Threads ist? Aktuell ist das sehr unübersichtlich. Der erste Beitrag startet gleich ohne Einleitung mit aneinandergereihten Daten, offenbar einfach zusammenkopiert, da die Anführungszeichen komplett außer Form geraten sind.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Dieser Bildergalerie nach, scheint das wohl zu stimmen:
    http://www.cinema.de/bilder/lulu,1329557.html?page=2

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Unter den Teilnehmern scheint sich übrigens mindestens ein Zinker zu befinden. Man munkelt, dass er während des kommenden Wochenendes ab und zu ein paar geheime Vorkommnisse für die Daheimgebliebenen verzinkt. Ganz zeitgemäß per Twitter, Anzeigen im "Telegraph" oder gar im Konkurrenz-Schmierblatt "Guardian" sind nicht mehr von nöten.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Wenn man dem Wetterbericht glauben darf, gibt's Akasava-Sonne in Berlin!
    Ich wünsche allen eine gute Anreise!

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