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  • Lord Low´s Fan-TrailerDatum10.12.2018 21:17
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Es passt vielleicht am ehesten in diesen Thread, auch wenn es nicht um Wallace geht...

    Da bekomme ich heute per Zufall den folgenden Filmtrailer als Werbung ausgespielt und bin völlig von den Socken:
    Hollywood hat doch glatt DUDU entdeckt und mit großem Aufwand eine Neuverfilmung auf die Beine gestellt!!!
    Statt Jimmi Bondi gibt es jetzt einen weiblichen "Fahrer", die Handlung ist mir auch noch nicht ganz klar (Das war ja aber nie anders!). Die Fähigkeiten von DUDU hat man jedenfalls konsequent weitergedacht, nachdem er ja früher schon fahren, schwimmen, fliegen usw. konnte. Die Grundidee und der Kern des Ganzen ist aber geblieben, sodass man quasi heute noch ganz eindeutig die Handschrift von Rudolf Zehetgruber merkt.

    Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PALZ9-UBbjc

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nach ihren beiden ersten Erfolgen stößt der Constantin Filmverleih selbstbewusst weitere Wallace-Projekte an, die Hamburger Phase beginnt.

    Und wieder einmal: Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, Sir! #4

    Wie fast jeder große Wallace-Verbrecher hat auch Clay Shelton Identitätsschwindel drauf. Der Mörder, Erpresser und Fälscher ist als Oberst Brodley dabei, falsche Wechsel einlösen, als er enttarnt und verhaftet wird. Zum vierten Mal in Folge spielt dann eine Hinrichtung eine gewichtige Rolle. „Es wird ein ziemliches Gedränge geben, aber es ist Platz genug in der Hölle.“ So kündigt der Verurteilte seine über den Tod hinaus gehende Rache an und legt damit den Grundstein zur geradlinigen Crime-Story. Ein toter Verbrecher scheint weiter zu morden. Eine Liste mit Bedrohten, denen nach dem Leben getrachtet wird. Was der RÄCHER vermasselte, schafft die BANDE DES SCHRECKENS in Perfektion: Man hatte man die Idee, die „Galgenhand“ aus dem Roman auch plakativ on-Screen auftreten zu lassen. Im ersten Akt ist sie nur kurz und aus der Ferne zu sehen, etwas Übernatürliches liegt in der Luft. Aber man folgt ganz den Krimi-Regeln. Später ist klar, dass jemand sein Erbe antritt und mit einer Shelton-Maske die Rache vollzieht. 18 Jahre vor John Carpenters HALLOWEEN ein wenig Michael-Myers-Feeling.

    Anders als die anderen Lime oder Lightman agierte der echte Clay Shelton als Einzeltäter oder hielt seine Verbündeten zumindest im Hintergrund. Die Organisation, die „Bande des Schreckens“ kommt hier erst durch Rachegelüste zum Vorschein und offeriert eine „Familienbande des Schreckens“. Clay Shelton muss einen unglaublichen Einfluss auf seinen Clan gehabt haben, dass seine Hinterbliebenen solch eine Theater auf die Beine stellen. Da werden Maskeraden aufgetragen, weitere Scheinidentitäten angenommen, besondere Mordapparate gebaut usw. usf. Auch sonst wusste Clay Shelton wohl zu begeistern. Wie konnte er es schaffen, eine erst seit 6 Wochen frisch und wohl vermögend verheiratete Lady Long „umzudrehen“? Und warum zum Teufel sammelte er so fürchterliche Uhren?

    By the way: Hier zeigt sich einmal mehr die Verstrickungen der „guten Häuser“. So findet man auch in der Historie von Godley Long Geheimnisse, über die er lieber den Mantel des Schweigens hüllt. Die Frühphase zeichnet der Prunk aus, den man zu sehen bekommt, wenn die besten Kreise in Abendgarderobe feiern. Und die Verbindungen zwischen Oberklasse und Unterwelt, die es in fast jedem Wallace-Roman gibt. Zwar fährt man ja später noch gerne (einen bestimmten) Rolls Royce aber die Vorweg’sche CCC-Filmbautenkunst transportiert diese Stimmung nicht mehr.

    Yard-Chef zu sein ist auch keine Freude. Erst lernten wir zwei alte Hasen kennen, die wollten, aber auf Druck der Öffentlichkeit fast pensioniert wurden. Jetzt hat Sir Archibald einen jungen Inspektor der sich frisch durch die Verhaftung Sheltons ausgezeichnet hat, aber nicht mehr will. Biedere Bankgeschäfte statt Inspektorenjob. Aber verschiebt sich denn ja erstmal bis auf unbestimmte Zeit. Ganz nett ist es, den Held mit einem kleinen Tick auszustatten, wie Wallace das ja gern mal machte. Long ist „Wetter Long“. Dadurch bekommen die sonst ja so schablonenhaften Inspektorentypen wenigstens ein bisschen Kante.

    Interessant finde ich es zu beobachten, wie die Bewertungen, was als glaubwürdig akzeptiert wird, auseinandergehen. So empfinde ich die Golfwoche und die damit verbundene örtliche Eingrenzung der handelnden Personen recht elegant gelöst. Revelstoke, Monkford und Henry verkehren ohnehin in einer Gesellschaft. Überhaupt scheint die Golfwoche ein wichtiges Ereignis der Gutbetuchten zu sein, bei dem Gesehen und Gesehen werden das Motto ist. Vieles was unter der „Logikpolizei“-Brille erwähnt wird, finde ich überhaupt nicht relevant für eine letztendliche Bewertung, aber gerade unter der Perspektive, die ich mir im Rahmen dieses Besprechungsformats einräume, immerhin amüsant. So wird ja auch häufig der rote Kreis unterm Teller beim Rialto-Vorgänger erwähnt. Selten bis gar nicht hat jemand erwähnt, wie umständlich das Engagement der „Bande“ resp. „Galgenhand“ ist: Einen Mann Namens Ulanen-Harry als Auftragskiller engagieren, sich dann aber gleich an Ort und Stelle wegen Nichterfüllung selbst die Hände schmutzig machen. Unbemerkt in das Haus des Richters eindringen, dort unbemerkt eine Treppe ansägen, usw. Das könnte man jetzt natürlich ewig weiterführen. Man findet es in jedem Wallace-Film, aber manche Dinge scheinen eher „Aufreger“ zu sein, als Andere.

    Das war gut: Reinl und sein Alternativ-Kameramann Benitz funktionieren prächtig. Es kann nur Spaß an der Sache gewesen sein, wie sie Nebendarsteller verdächtige Grimassen schneiden lassen, Schatten an der Gardine vorbeihuschen lassen usw.
    Das war schlecht: Eine „Kevin allein zu Haus“-Falle weniger im Finale wäre mehr gewesen.
    Bemerkenswert: Immerhin hat man auch erstmalig London-Establisher drehen lassen, die man zu Beginn des Films sieht, statt wieder auf alte Archivbilder zurückzugreifen (In FROSCH und KREIS sah man jeweils den Picadilly Circus mit Außenwerbung für den 1952er-Kinofilm THE THIEF mit Ray Milland).
    Moment des Films: An der Wand reflektiert das Themsenwasser, während die Kamera langsam auf die gefesselte Nora Sanders samt ihrer großen Rehaugen zufährt. Ein Beispiel der tollen Bildregie.
    Moment zum Vergessen: Long geht mit Monkford ins Leichenschaus. Beide starren auf den toten, absolut identisch ausschauenden Monkford-Zwillingsbruder. Long fragt ernsthaft „Erkennen sie ihn?“.
    Bonmot: „Wenn ich dieses Hotel als Leiche verlasse, bekommen sie kein Trinkgeld!“
    Krimi-Phrasenschwein: „Der (Tee) schmeckt wirklich merkwürdig“

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum01.12.2018 11:39
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Ich finde schon, dass sich seit Mitte der 2000er-Jahre die Situation sehr verändert hat. Das heute einer der großen Sender (wenn man all die Spartenprogramme betrachtet, zähle ich aus heutiger Sicht auch Kabel 1 dazu) die Filmreihe fast vollständig in der Primetime zeigt, kann ich mir kaum vorstellen. Damals war das ja noch eher die Regel. Damit ist schon eine Bühne verloren gegangen, durch die die Reihe auch immer wieder neu von einem breiten Publikum entdeckt wurde. Aber selbst bei prominenter Programmierung erreicht Fernsehen heute ja nur noch einen Teil des Publikums. Ich schaue beispielsweise gar keine linearen Fernsehprogramme mehr an.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #416
    Ich weiß nicht, ob ich so optimistisch sein soll wie @Ray und @Count Villain ... Die Angabe zum Bildformat wurde zwar ggü. der Kinowelt-Scheibe geändert, aber der Umstand, dass keine Blu-ray kommt, ist eigentlich ein sicheres Anzeichen dafür, dass trotzdem nur das alte Bildmaterial wiederverwendet werden wird. Auf das 16:9 würde ich auch nichts geben; das schreiben sie immer hin, wenn das Format nicht ein eindeutiges 4:3 ist. Ganz sicher kann man dann sein, wenn man auf der Rückseite lesen kann, ob anamorph oder eben nicht.


    Sehe ich auch so. Eine vernünftige neue Quelle wäre zudem vermutlich bereits auf dem Cover vermerkt. Mir persönlich kann's egal sein. Den Film erneut im überholten DVD-Format anzuschaffen, kommt überhaupt nicht in Frage.

    Ich hoffe, Filmjuwelen besinnt sich mit den restlichen Jerry-Cotton-Filmen noch auf die früheren Qualitätsansprüche zurück oder sofern es nicht an mangelndem Willen liegt, kann dort noch entsprechendes Material auftun.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Preben Philipsen hatte mit dem Constantin Filmverleih im Rücken eine kreative Keimzelle um sich vereint. Das diesem Anfang etwas Besonderes innewohnte, wird ganz gut durch den RÄCHER bestätigt, denn ihm geht dieser Zauber im Vergleich weitgehend ab. Dabei nimmt die Produktion von Kurt Ulrich durchaus einige hochinteressante Dinge vorweg: Das betrifft natürlich den Cast mit Heinz Drache, Siegfried Schürenberg und Klaus Kinski an Bord. Wird der Vorzeige-Wallace DIE TOTEN AUGEN VON LONDON gern als erster „Horror-Wallace“ genannt, so kann man auch dem RÄCHER bereits entsprechende Nuancen bescheinigen. Trotzdem ist das Gesamtergebnis nur gerade so gut, wie der Stoff, den Wallace 1926 hinterließ. Vergleichsweise antiquiert wirkt daher auch der Film des späten Karl Anton nach Vorlage des Autorenduos Kampendonk/Carter. Der Inner-Circle rund um den Constantin Filmverleih hätte aus dem „Rächer“ wohlmöglich eine einprägsame und markante Verbrechertype á la „Frosch“,„Kreis“ oder später „Hexer“ gemacht. Überhaupt wären hier ausnahmsweise mehr Änderungen an der Vorlage von Vorteil gewesen. So dauert es nach dem unheimlichen Fund im Pre-Opener eine geschlagene Stunde, bis der Kopfjäger überhaupt wieder (Off-Screen!) zuschlägt (Warum dazu der viel markantere Name „Rächer“ in der Handlung praktisch durch „Kopfjäger“ ersetzt wird, fragt man sich schon im Roman). Stattdessen fokussiert man sich derweil auf die Schurkereien von Sir Gregory und seinem „Kammerdiener“. Im Wallace-Roman handelt es sich dabei übrigens um einen trainierten Orang-Utan. Das ist eigentlich die einzige „große“ Änderung in der Adaption. Bei diesem Part stattdessen auf ein menschliches Faktotum zu setzen, wäre eigentlich eine gute Idee gewesen. Was dann bei der Verquickung von Vorlage und neuen Ideen dabei herauskam, dafür darf man sich heute schon ein wenig schämen. Aber wenden wir uns den Charakteren zu:

    Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, Sir.
    Die „andere“ Besprechung Nr. 3 – Der Rächer

    Realgeschichtliche Prominenz im Wallace-Universum: Henry Longvale ist ein Spross der berühmt-berüchtigten Henkersfamilie Longval, die über Generationen hinweg französische Guillotinen bediente und beispielsweise Ludwig XVI. köpfte. Bei der Leidenschaft, die Urenkel Henry demonstriert: Wäre die Familie nicht irgendwann nach Winchester ausgewandert, ein Longvale hätte dem „roten Kreis“ Lightman sicher nicht das Glück eines zweiten Lebens beschert. Nicht, dass es ein Nachteil wäre, sich nicht in Irre hineinversetzen zu können, aber ein wenig bleibt das Motiv von Longvale, den „Kopfjäger“ zu geben, unklar. Ein bisschen was klingt vom „Hexer“ an, wenn wir erfahren, dass die meisten Opfer Verbrecher waren. Dann gibt es den Aspekt des „Wohltäters“, der einen makaberen Service bietet, von dem man nicht weiß, ob er sich ausschließlich an kriminelle Klientel richtet. Und dann wiederum lässt der betagte Herr absolute Willkür walten, Hauptsache seine „Witwe“ bleibt in Bewegung. Ein wirrer Einzeltäter, der keine kriminelle Organisation unterhält, sondern... nun ja... ein außergewöhnliches Hobby hat.

    Neuerungen auch auf Ermittlerseite. Haben wir doch bisher bodenständige Yard-Beamte mit vermutlich nicht zu großzügiger Besoldung kennengelernt, haben wir es nun mit Agent Michael Brixan zu tun, der mit der TWA von Job zu Job durch die Welt fliegt und sich nicht mit britischen Zigarren begnügen muss. Seinen Wagen sollte der Mann von Welt allerdings mal in die Werkstatt bringen – oder anders gesagt: Was soll eigentlich dieser seltsame Gag mit dem Gezwitscher unter seiner Motorhaube?

    Sein Chef Major Staines lässt durchaus schon – so sehe ich das – eine komödiantische Ader durchblicken, man denke nur an seine Kommentare „Verzeihung, wenn ich ihren Schlummer störe.“ oder „Die bringen wir dann Brixan, damit er nicht faul wird.“ Auch seine punktuelle Rastlosigkeit ist amüsant. Wörtlich sagt er, als er Brixan aus dem Bett quält „Kommen se! Machen se! Schnell! Los, beeilen sie sich. Wir wolln’ uns das mal ansehen!“ in einem Atemzug.

    Mit Filmcrews im Film ist es so eine Sache. Filmleute neigen zur Parodie, wenn sie ihre eigene Spezies inszenieren sollen. Selbstverliebte Stars, hektische Aufnahmeleiter und im Zweifel muss auch ein Baum für das Produkt dran glauben. So ist’s ja wirklich beim Film – nur eben nicht ganz so platt. Lorenz Voss ist eigentlich der einzige, der nicht eindimensional bleibt. Ruth Sanders baut als Komparsin auch nicht so richtig Sympathien auf, sie wirkt zwar netter als ihre Kollegen, aber ein wirklicher Kontrast wie bei der Unschuld vom Lande „Ella“ bleibt aus. Bei der Mendozza fragt man sich, was sich solch ein Star eigentlich mit dem reichen aber fiesen Säufer Gregory Penn abgeben muss. Der Alkohol sorgt auch dafür, dass man in ihm nicht wirklich den gefährlichen Stolperstein für Brixan sieht. Dafür hat sich der Mann zu wenig unter Kontrolle. Bhag ist ihm im Übrigen treu ergeben und bis auf anderes Wort von Penn völlig harmlos („Der beste Diener der Welt. Er denkt nichts, er fragt nichts, er antwortet nichts. Er liebt nichts auf der Welt als seinen Herrn.“), um dann am Ende doch völlig vogelfrei nach der Dame zu jagen („Wenn er sie erwischt, bin ich geliefert“). Die Nachbarn von Penn kann wohl dennoch nichts erschüttern („Haben sie keinen Ärger mit ihm, ich meine, mit dem anderen Personal oder mit den Nachbarn?“ - „Nein niemals!“). Interessant, was die so mitmachen. Mein Nachbar klopft schon bei zu lauter Musik.

    Das war gut: Düstere Katakomben, das später klischeegewordene Guckloch in der Wand, ferngesteuerte Gittertüren – DER RÄCHER führt durchaus Neues ein...
    Das war schlecht: ...visualisiert das jedoch zu antiquiert und unprägnant. Auch die Musik ist keine Hilfe.
    Bemerkenswert: Neben der „echten“ Henkersfamilie gibt es auch einige echte Produkte. Heinz Drache macht seinen Erstauftritt mit einer TWA Tasche, später ist ein „Gordon’s Gin“-Plakat sehr prominent im Bild. Ich empfehle den Gin Tonic zum Film mit stilecht guillotinierter Zitrone.
    Moment des Films: Die Entdeckung des unberechenbaren Klaus Kinskis gipfelt in einem ersten zarten Wutanfall: „Wenn sie’s wissen, warum fragen sie dann?“. Aber auch die Szene, in der er die Aussage „Das wollten sie doch schon immer, Herr Voss!“ wie hypnotisiert wiederholt: „Ja.... das wollte ich schon immer“ ist bemerkenswert.
    Moment zum Vergessen: Ruth Sanders besitzt beachtliche Superkräfte. Mit ihrem zarten Körper kann sie Ziegelsteine aus einer Brunnenfassade reißen, dessen Boden vollständig durchbrechen, noch mehrere Meter weiter auf einen Steinboden stürzen – und sich unmittelbar wieder aufrichten.

  • Bewertet: "Der rote Kreis" (1959/60, 2)Datum26.11.2018 23:01
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Etwas verspätet, aber das wird wohl nicht ausbleiben bei dem straffen Programm ;)

    Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, Sir.
    Die „andere“ Besprechung Nr. 2 – Der rote Kreis

    Organisierte Kriminalität, Mord, Erpressung, Hochstapelei: Kriminell hat Henry Lightman einiges zu bieten. Und da das Glück bekanntlich mit den Tüchtigen ist, können wir seiner zweiten Schaffensperiode im britischen Königreich beiwohnen. Sich dabei ausgerechnet als Detektiv zu inszenieren, bedarf dann schon eines besonderen Charakters. Jedenfalls lassen sich Geheimnisse ganz wunderbar aufklären, wenn man sie selbst einfädelt. Für den Mord am künstlerisch begabten Sir David heuert Lightman den Seemann Selby an. Scheinheilig kombiniert er wenig später im Yard-Büro die Spur zu eben diesem zusammen. Dadurch ist er als freiberuflicher Partner des glücklosen Inspektor Parr gesetzt. Sein nächster Zaubertrick ist noch dicker aufgetragen: Ein Überfall auf sich selbst.

    Just ab diesem Moment übernimmt Inspektor Parr das Ruder. Denn rückblickend wissen wir, dass er spätestens nach diesem Moment dank seiner vorlauten – aber wenn es darauf ankommt verschwiegenen Tochter – weiß, dass Yale ein 'falscher Fuffziger' ist. Natürlich lässt sich der betont träge Parr nichts anmerken. Und gerade diese Tiefstapelei macht riesig Spaß. Im Hintergrund spielt Parr den Informationsvorsprung kühl aus und bereitet Off-Screen das Finale vor. Ein bisschen etwas nimmt er Columbo vorweg. Mehr erinnert er allerdings noch an dessen müde aussehenden Hund, den Bassett. Ideal um Yale daneben „wach, schnell und intelligent“ wirken zu lassen.

    Das Spielchen kann man als Zuschauer ganz wunderbar zurückgelehnt genießen. Punkt! ...Wehe aber, man ist Wallace-Fan, schaut den Film zum wiederholten Male und fängt an ihn zu sezieren. Dann kommt man nicht umher, dem gestalterischen Duo Roland und Menge einige Unaufmerksamkeiten und Logikfehler zu attestieren. Nur manches davon lässt sich über die Romanvorlage erklären.

    Die Vorredner haben ja schon Salz in die ein oder andere Wunde gestreut. Irrwitzig ist, was alle am Lagerhaus an der Themse gefressen haben. Der alte Beardmore soll es als Liebesnest genutzt haben (was man ihm übrigens nicht abnimmt), für Felix Marl ist es überhaupt der ursprünglich erklärte Grund seiner Anwesenheit, der neu erdachte Trittbrettfahrer Osborne verschleppt ein Kind dorthin und der echte „rote Kreis“ nutzt es als Versteck für Brabazon. Im Roman ist nur letzteres der Fall. Natürlich hätte der „falsche Kreis“ auch niemals mit der gleichen Stimme sprechen dürfen. Diese bewusste oder gar unbewusste Finte von Buch und Regie ist ärgerlich, weil sie eben selbst in einem Filmuniversum der Unwahrscheinlichkeiten nicht funktionieren kann. Dabei hätte man die entsprechenden Szenen mühelos ohne Dialog inszenieren können.

    Das war gut: Bewährtes Rezept gepaart mit neuen Variationen vor und hinter Kamera. Edgar Wallace wird mit einem zweiten Teil, der sich im Großen und Ganzen nicht hinterm Frosch verstecken muss, zur Kinofilmserie.
    Das war schlecht: Vermeidbare Patzer in den Details!
    Bemerkenswert: Renate Ewert bleibt im Gedächtnis, obwohl sie nur in einem Wallace und eigentlich auch in keinem wirklich großen Krimi mehr mitspielte.
    Moment des Films: Froyants Auferstehung im Nebel. Da stockt nicht nur dem Schurken der Atem.
    Moment zum Vergessen: Entweder der Henker haut den Nagel in die Guillotine, weil er sie aufbaut. Oder aber, weil er das Fallbeil begradigen will. Ihn den Nagel einfach so hineinschlagen zu lassen, war die schlechteste Option und ist ein Auftakt für Ärger dieser Art.

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum16.11.2018 22:40
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die Edgar-Wallace-Filme setzen ihre verstreute Tour durch die Fernsehlandschaft fort:

    An Heiligabend soll es ab 20:15 Uhr "Die toten Augen von London", "Der schwarze Abt" und "Die seltsame Gräfin" bei "RTL Nitro" geben.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Count Villain im Beitrag #24
    Nimmt man es wirklich genau, hat Ella mit dem Scheitern des Frosches rein gar nichts zu tun. Sein wirklicher Fallstrick ist der Knabe Johnny, respektive der kleine Mörtelrückstand im Mundwinkel Inspektor Genters. Einzig deshalb kann er am Ende gestellt werden, bzw. hätte so oder so gestellt werden können.


    Aufmerksame Beobachtung. Das war mir so nicht bewusst und ist absolut richtig.

    Dass der Frosch im weiteren Sinne scheitert, weil er von Ella besessen ist, kann man dennoch ganz gut anführen. Für den umständlichen Plan, Ray zu manipulieren und zu kompromittieren, müssen schließlich wichtige Verbündete dran glauben und seine ganze "Dependance Lolita-Bar" fliegt auf. Wobei dieser Schlag allein Richard und James zu verdanken ist. Die Entführung Ellas sorgt am Ende wohl auch dafür, dass Elk und Richard gleich mit dem Einsatzkommando zur Quelle des Mörtelstaubs eilen. Sonst hätte man vielleicht eine andere Einsatztaktik vorgezogen und wäre am Ende wie Genter und Josua Broad in irgendeine Falle gegangen. Aber das ist natürlich sehr spekulativ.

    Im Film selbst wird ja bereits die Frage aufgeworfen, warum der Frosch Ella nicht früher schon entführt. Eine interessante Verbrecherpsyche, dass er eine als "freiwillig" bezeichnete schwere Nötigung vor sich rechtfertigen kann, jedoch von Entführung absieht, bis ihm das letzte Druckmittel ausgeht. Fraglich auch, wie er seinen Plan hätte zum Ende führen wollen. Seine zurückgehaltene Augenzeugin, die er Ella in Aussicht stellt, hätte wohl kaum noch pünktlich für Entlastung sorgen können. Sein Druckmittel wäre ihm letztlich ja auch mit Rays Ableben ausgegangen. Es hätte jedenfalls für Ella keinen Grund mehr gegeben, zu gehorchen - von unmittelbarer körperlicher Bedrohung mal abgesehen.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Na, nicht das mir hier falsche Legenden gebildet werden.

    Die Zeitung sagt nur aus, dass beim 127. Einbruch, dem bei den Farnsworths, Schmuck im Wert von 10.000 Pfund erbeutet wurde. Dieser Zugriff auf das adlige Privatvermögen dürfte für die Froschbande eher ein kleiner Nebenerwerb gewesen sein. Immerhin wohnen wir ja während des Films auch noch einem Bruch in der City bei, bei dem offensichtlich ein größerer, umfangreich gesicherter Banktresor leergeräumt wurde. Und auch das geplante "Großunternehmen" bei der Reederei Tracy zeugt davon, dass man ganz unterschiedliche Tresoribesitzer im Auge hat. Im Filmuniversum werden außerdem die mafiösen Verstrickungen in die wohlhabenden Kreise angedeutet. Im Buch wird deutlicher, dass die Froschbande hier weitere Erlösquellen unterhält.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Macht immer wieder Spaß, Reviews zu lesen und mit der eigenen Meinung zu vergleichen. Erstaunlich, dass in unseren Texten ein, zwei Dinge überschneidend hervorgehoben sind, die in den bisherigen Bewertungen wenig Beachtung gefunden haben.

    Bei Walter Wilz kann ich mich nach wie vor nicht ganz entscheiden, was ich hier von seinem Ray halten soll. Ich tendiere dazu, dass ein bisschen weniger (Theatralik) vielleicht ein bisschen mehr hergemacht hätte. Das trübt mir aber nicht das Vergnügen.

    Edit: Dieses Posting bezieht sich auf den Text von Gubanov, der Beitrag von patrick erschien zwischenzeitlich.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Here we go:

    Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, Sir.
    Die „andere“ Besprechung Nr. 1 – Der Frosch mit der Maske

    Es ist "Klatsch", aber ich spreche es jetzt einfach mal aus: Bei Lord und Lady Farnsworth ist wohl schon länger ein wenig die Luft raus. Da sind die getrennten Betten, in denen das Paar nächtigt. Aber vor allem der gleich genervte Kommentar der Gattin, als sie eines nachts geweckt wird: „Ich dachte...“ beginnt Charles. „Du dachtest? Das ist etwas ungewöhnlich, Charles!“ keift ihn Mabel an. Da könnte man dem Frosch und seiner Bande glatt dankbar sein, dass den beiden aufregender Gesprächsstoff für den Afternoon-Tea beschert wird. Wäre es nicht eine so eiskalte Organisation, vielleicht sogar die skrupelloseste Verbrecherbande der Wallace-Filme.

    „Die Polizei tut gewiss alles!“ meint Charles, „...damit der Frosch in Ruhe arbeiten kann!“ schimpft die Gattin. Da kann man’s Inspektor Elk ein bisschen nachfühlen, dass er die Ohren auf Durchzug schaltet. Die Kritik ist er mittlerweile gewohnt, er hatte wohl lang genug Zeit, sich ein dickes Fell anzulegen. Denn die Verbrechensserie, die im Film skizziert wird, ist schon beispiellos: Der Einbruch bei den Farnsworths ist laut Zeitung der 127. der Frösche. 6 Polizisten und 12 Zivilisten wurden darüber hinaus ermordet. Verstrickungen bis in die höchsten Gesellschaftskreise. Scotland Yard - Unterwandert. Die Gerichte - Fällen schwerste Urteile auf der Grundlage holpriger Indizien. Demgegenüber kaum Ermittlungserfolge. Was für eine fürchterliche Bilanz!

    Da kann der Yard-Chef von Glück sagen, dass sein Neffe schließlich Ehrgeiz entwickelt. Ein angreifbarer Held: Denn wenn man ehrlich ist, zunächst mal ein „stinkreicher“ Yuppie, der für sein Vermögen vermutlich nicht viel kann. Warum sonst kann er mit seinem Cabrio und privaten Diener durch die Gegend fahren, während andere arbeiten müssen. Er lebt von seinen Beziehungen, ist im Zweifel privilegierter Schaulustiger: "Den musst du immer durchlassen!". Im Zweifel fühlt sich der Hobbydetektiv auch zum Hausfriedensbruch berechtigt. Hier und dort mal etwas Karate mit dem Diener, dann rasch zur Mitternachtsparty der Herzogin. Glücklicherweise erweist er sich, sobald seine Interesse nachhaltig getroffen ist, als ausgesprochen gekonnt, herzlich und engagiert. Zusammen mit seinem Charme zieht er damit die Sympathien auf seine Seite.

    Im Gegensatz zum Yard ist die Froschbande beeindruckend organisiert. Da gibt’s „für große Arbeit ne Masse Geld“. Fast 300 Mitglieder sind diesem Ruf gefolgt. War die Verbrecherorganisation schon im Buch beeindruckend beschrieben, fallen doch einige Variationen auf, die mich unweigerlich an die Nazi-Schergen erinnern. Die Giftgas-Leitung im Versteck des Froschs (Im Buch warf er Giftgas-Bomben) oder Aussagen wie „Wir Unterführer holen die Neuen ran“. Das sagt Everett, der Frosch mit der Nummer K33. Jeder Frosch ist eine feste Nummer im System und doch schnell austauschbar: „Dann macht’s eben ein anderer!“ Man muss dem Wallace-Erstling deswegen ganz sicher weder zum Aufarbeitungsfilm erklären, noch ihm irgendeine Tiefe über die Unterhaltung hinaus bescheinigen. Und doch steckt gerade in diese Wallace-Film für mich ein wenig mehr als der gemeinhin attestierte „heitere Grusel“. Obwohl es davon zweifellos auch schon reichlich gibt.

    Gut ins Bild passt, dass es mit Ray Bennett einen Leichtfuß gibt, der sich blenden lässt wie kein zweiter. Der viel will und wenig merkt. Ray schwänzt öfter mal die Arbeit, fordert gleichzeitig aber mehr Geld vom Chef. Der mühsame Aufstieg vom kleinen Bankangestellten erscheint ihm schwer. Frauen, Autos und Geld: Es muss anders gehen. All dem ist er nicht gewachsen. Auch nicht den erotischen Verführungen, die sich bekanntermaßen nicht in adligen Schlafzimmern finden lassen, sondern in edlen Nachtbars. Beim Anblick von Lolita spült Ray den Pommery vor Aufregung herunter wie ein Glas Limonade. Maitland, Rays Chef, hat es ganz nach oben geschafft, macht es aber auch nicht besser. Er kann sich alles leisten. Und was leistet er sich? Die Lolita-Bar, kriminelle Beziehungen,... Am Ende titelt die Zeitung, er sei eine Marionette.

    „Frauen und Kinder sind die gefährlichsten Fallstricke von einem Mann“. Diese Botschaft bekommt man auf der Party der Herzogin mitgegeben. Und genau so geht es für den Frosch aus. Diese straffe Mafia-Bande gegen den müden, netten Ermittler, die bisher immer einen Schritt zu spät kamen: Niemals wäre ihm wohl die Ergreifung gelungen, hätte der Frosch nicht ein schweres Laster. Dieser Mann, der ganz London in Angst und Schrecken versetzt, seine Froschhände bis in die besten Londoner Kreise und in den Yard ausstreckt: Ein krankhaft Verliebter, der Nachts seiner Angebeteten durchs Fenster nachsteigt und mit ihrer Ablehnung nicht leben kann. Das bringt ihn und seine Organisation zu Fall. Sein schwacher Trost: Er soll nicht der letzte Wallace-Schurke gewesen sein, dem es so erging.

    Das war gut: Die bahnbrechende Idee, die beliebten Edgar-Wallace-Krimis so aufregend und visuell eindrucksvoll zu verfilmen. Mit diesem ersten, tollen Aufschlag.
    Das war schlecht: Die Verurteilung von Bill Carter, die unmittelbare Resignation Rays: Wirkt immer wieder etwas unrund, etwas unglaubwürdig.
    Bemerkenswert: Eva Anthes konnte als erste Wallace-Hauptdarstellerin keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. In Erinnerung bleibt Eva Pflug mit „Nachts im Nebel an der Themse“.
    Moment des Films: Der maskierte Frosch fährt am regnerischen Waldweg im schwarzen Wagen vor, bedroht mit unheimlicher Stimme Ella – Stilprägend!
    Moment zum Vergessen: Nach dem Karatetraining schlüpft Richard Gordon für die Party der Herzogin ungeduscht ins frische Hemd.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Sollen die neuen Erkenntnisse und Bewertungen zunächst hier oder direkt in den entsprechenden Filmbewertungs-Thread gepostet werden?

    Ich nehme mir jeweils eine bewusst unsystematische Besprechung vor. Diesmal möchte ich mit Bewertungen kein möglichst umfassendes und eindeutiges Bild meines Urteils, mit möglichst vielen Aspekten - von Darstellerleistungen über Musik und Regie - abgeben, sondern nehme mir mal die Freiheit, ein paar Zeilen aus der Lust und Laune heraus zu schreiben, wobei ich mich vielleicht auch einfach auf Randbeobachtungen oder gewisse Aspekte werfe.

  • Wallace & Blu-rayDatum03.06.2018 23:04
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Nee, da muss man klar unterscheiden:

    VOD bedeutet erst mal nur, dass Videos auf Abruf zur Verfügung stehen. Innerhalb dessen gibt es schon unterschiedliche Angebote. So gibt es Filme, zu denen man Zugang durch das Abonnement erhält, solange wie sie eben Teil des Programmangebotes sind (Amazon Prime, Netflix,...), dann gibt es die Möglichkeit Filme zu leihen, sprich durch ein Pay-per-View erhält man eine Zugangsberechtigung für z.B. 48 Stunden (Amazon Instant Video,...). Oder man kauft sie und hat sie dann dauerhaft zur Verfügung (ebenfalls z.B. Amazon Instant Video). Unabhängig davon bieten einige Anbieter ein Download an, damit man die Filme auch ohne Internetverbindung anschauen kann. Mann muss sie dann vorher über die jeweilige App vorladen.

  • SWR-Mitschnittdienst wird eingestelltDatum09.04.2018 17:00
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Unter den grundsätzlich nicht zufriedenstellenden Bedingungen ist die Einstellung des Archivservice natürlich eine schlechte Nachricht. Aus genannten Gründen: Überhaupt kein Zugriff mehr auf das Archiv...

    Davon abgesehen ist der Mitschnittservice allerdings auch kein zeitgemäßes Mittel in der Digitalgesellschaft mehr. Man macht es sich natürlich einfach, wenn man sagt, das wäre nicht mehr wirtschaftlich, weil das Interesse an haptischen Datenträgern zurückgehe. Mit derselben kurzgesprungenen Argumentation hätte man den Service dann auch schon einstellen können, als die VHS vom Markt verschwand. Einfach mitteilen, dass keiner mehr Videokassetten bestellt und die DVD ignorieren!?

    Was es braucht, ist ein digitaler Weg, der einen dauerhaften, einfachen, zeitgemäßen und günstigen Zugang für die Interessierten ermöglicht.

  • Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12)Datum09.04.2018 16:48
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Missverständnis oder nicht. Diese ganze Diskussion gehört hier nicht hin. Gerade diese Bewertungsthreads sollen Meinungen zum konkreten Film auch über einen langen Zeitraum sammeln. Das muss übersichtlich bleiben, daher sind Off-Topic-Unterhaltungen hier richtig störend. Ich werde einen Teil der Beiträge daher noch in diesen Thread verschieben: Das Edgar Wallace Forum stirbt aus !!!!

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die Hamburger Morgenpost berichtet von Jubel, Bravos und ordnet das Stück als "Must-See" ein.
    https://www.pressreader.com/germany/hamb...282110637167743

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Das Hamburger Abendblatt hat heute eine Rezension veröffentlicht:
    https://www.abendblatt.de/hamburg/articl...eberlaenge.html

    Eine "Überlänge" habe ich nicht festgestellt und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass man auf umliegenden Sitzen ungeduldig wurde. Ansonten kann ich in vielen Punkten mit der Einschätzung "mitgehen".

  • Neue Wallace-Buch-AusgabenDatum01.04.2018 17:59
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die "Folio Society", spezialisiert auf hochwertige, illustrierte Buch-Ausgaben hat eine stilvolle Zusammenstellung den "Locked Room Mysteries" gewidmet. Erscheinungstermin war bereits im Oktober 2017.
    Wallace gesellt sich darin mit seinem Erstlingswerk "The four just men" in einem sehr prachtvoll anmutenden Schuber zu Gaston Leroux und John Dickson Carr.
    Einführungen des Autoren und hoch geschätzten Krimi-Historikers Martin Edwards sind ebenso enthalten wie stilsichere Illustrationen.
    Das offenbar sehr aufwändig produzierte Set hat mit knapp 60 Pfund allerdings auch seinen entsprechenden Preis.

    http://www.foliosociety.com/book/RMS/locked-room-mysteries

  • 1875–2015: 140 Jahre Edgar WallaceDatum01.04.2018 17:17
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Heute ist der 143. Geburtstag von EDGAR WALLACE.

  • Wallace & Blu-rayDatum01.04.2018 16:44
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Ich hoffe es handelt sich noch um eine Fehlangabe, dass man ab der Box Nummer 5 (wieder?) auf eine englische Tonspur verzichtet. Nicht das ich sie unbedingt bräuchte, aber erstens wäre es kein gutes Signal, die Ausstattung noch weiter zu minimieren und natürlich tut es mir für die internationalen Freunde der "german wallace wave" leid.

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