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  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #251
    Leider findet sich in dem langen Beitrag, der im Newsletter zum Ende der HP-Hörspiele verlinkt wurde, kein einziges Wort zu Edgar Wallace. Wird "Der Rächer" noch kommen? Wohl eher nicht, denn im Shop, wie noch in Beitrag #247 geschrieben, wird die Folge nicht mehr gelistet.


    Da Mr. Wooler sich seit März diesen Jahres hier nicht mehr zu Wort gemeldet hat (auch nicht bzgl. der Ankündigung des "Rächers"), bin ich auch eher pessimistisch gestimmt. Aber er scheint ja mit seinen Charlie Chan-Bearbeitungen für Allscore Media mindestens ein weiteres Standbein zu haben, vielleicht übernehmen die nach Abschluß der Reihe (gab ja nur 6 Chan-Romane) dann auch Wallace.

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Wie ich soeben aus dem aktuellen Hörplanet-Newsletter erfahren habe, stellen die Jungs die Produktion von Hörspielen komplett ein. Somit dürfte das auch das Aus für die gelungene Wallace-Reihe dieses Labels bedeuten.

  • Charlie Chan DVDsDatum11.08.2017 16:18
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    ALSO...

    Von den aufgezählten Filmen (alle mit Sidney Toler) ist noch keiner in deutscher Sprache auf DVD erschienen, zu "City in Darkness" gibt es zudem keine Synchronisation.

    Koch Media veröffentlichte in drei Boxen alle erhaltenen Filme mit Warner Oland (inklusive des nicht synchronisierten "Charlie Chan in Paris" und der spanischen Sprachfassung von "Charlie Chan Carries on"). Donau Film brachte 4 Filme mit Toler und einen mit Roland Winters einzeln und später als Box:

    The Scarlet Clue (Die blutige Spur - deutsche Erst-VÖ mit Billig-Synchro)
    Dark Alibi (Ein fast perfektes Alibi)
    Dangerous Money (Gefährliches Geld)
    The Trap (Die Falle)
    The Chinese Ring (Der chinesische Ring - deutsche Erst-VÖ mit Billig-Synchro)

    Bislang unveröffentlicht sind die Toler-Filme:
    Charlie Chan in Honolulu (Charlie Chan in Honolulu)
    Charlie Chan in Reno (Charlie Chan in Reno)
    Charlie Chan at Treasure Island (Charlie Chan auf der Schatzinsel)
    Charlie Chan in Panama (Charlie Chan in Panama)
    Charlie Chan's Murder Cruise (Charlie Chan auf Kreuzfahrt)
    Charlie Chan at the Wax Museum (Charlie Chan im Wachsfigurenkabinett)
    Murder Over New York (Mord über New York)
    Dead Men Tell (Charlie Chan auf dem Schatzsucherschiff)
    Charlie Chan in Rio (Charlie Chan in Rio)
    Castle in the Desert (Das Schloß in der Wüste)
    The Red Dragon (Charlie Chan in Mexiko)
    Shadows Over Chinatown (Schatten über Chinatown)

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Und auch bei der aktuellen Ausstrahlung keine Spur von den "verschollenen" Folgen. Heute wäre "Feuer im Büro" fällig, aber es ist "Treffpunkt Rolltreppe" angekündigt...

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Von den 3 Italo-Wallaces ist "Stecknadel" sicher noch der beste, und der englische Schauplatz tut der Sache auch noch recht gut. War früher (zu VHS-Zeiten) auch durchaus ein gern gesehener Gast im Recorder. Nachdem ich ihn jetzt allerdings (nachlängerer Zeit) in der (technisch einwandfreien) BD-Aufarbeitung von Koch gesichtet habe, bleibt doch ein fader Beigeschmack.

    Der Besetzung ist kein Vorwurf zu machen, Karin Baal etwa ist ihr (im Bonus-Interview angesprochenes) Unbehagen bei manchen Szenen nicht anzumerken, lediglich Blacky scheint sich nicht so recht wohlzufühlen und hält sich übermäßig oft an seiner Pfeife fest. Bis auf Testi (und anfangs Galbo) werden allerdings auch so ziemlich alle Figuren vom Skript im Stich gelassen, und da liegt der Hase im Pfeffer. Waren Reineckers Arbeiten oft auch hanebüchen, so hatten sie doch selten derartige Logiklöcher. Etwa die Mädchenclique. Laut Klassengespräch gehörten da Hilda, Janet, Brenda und Helen zusammen. Später wird dann (vom Fotografen) noch Elizabeth beigefügt, doch auch Susan (die mit Helen und Brenda im Park ist) ist in der Rückblende dabei. Da ergeben sich dann die ersten Fragen:

    - Warum läßt der Killer Helen und Susan ungeschoren? Die waren genauso dabei, und im Gegensatz zu Janet und Elizabeth waren sie auch für die Abtreibung.
    - Warum tötet der Killer Elizabeth auf verhältnismäßig humane Art, wo er doch sonst immer sein brutales Trademark-Messer einsetzt? Wäre sie "nur" als Zeugin gefährlich, würde sich das erklären, aber sie war ja Mitglied der Clique.
    - Überhaupt Elizabeth - die soll mit den anderen Sexpartys gefeiert haben? Sie ist noch Jungfrau und läßt nicht mal ihren Enrico ran. Zudem wechselt sie mit den anderen während des Films kaum ein Wort, nach Freundinnen sieht das echt nicht aus.

    Das ganze Konstrukt knarzt hinten und vorne, wenn man zu genau darüber nachdenkt, da stören dann Kleinigkeiten (Warum erkennt Elizabeth Hilda am Anfang nicht? Warum kann sie - im Boot liegend - überhaupt an Land gucken? Warum bringt Brenda Enrico per Brief auf die Spur von Mrs. Holden? Wieso meldet Bascombe seine Tochter als vermißt, wenn er sie schon am Hyde Park eingesammelt hat? Wieso überlebt Brenda? etc. pp.) schon nicht mehr.

    Dallamano weiß immerhin, wie man einen Giallo inszenieren muß, die Bilder sind erlesen, die sleazingen Elemente dagegen eher routiniert. Morricones bittersüßer Score ist auch durchaus passend. Summa summarum bleibt allerdings nur ein eher durchschnittlicher Film, der mit Edgar Wallace nur den Namen gemein hat.

    3 von 5 Punkten (mit Nostalgiebonus)

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema
  • Kommissar Maigret - RadiohörspieleDatum13.05.2017 20:03
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Am 5. Mai erschien nun eine vierte Box im DAV: "Maigret & Co. - Die rätselhaftesten Fälle"

    Enthalten sind:

    Die Pfeife des Kommissars Maigret, SRF 1953, mit Georg Mark-Czimeg als Maigret
    Maigret und der Minister, SRF 1958, mit Leopold Biberti als Maigret

    und die Non-Maigrets
    Die schwarze Kugel, SWF/WDR 1963
    Die Brüder Rico, SWF 1957
    Die ehe der Bébé Donge, SWF 1955

    http://www.der-audio-verlag.de/hoerbuech...-3-86231-992-3/

    Diesmal hat man anscheinend ganz tief im Archiv gegraben, ein durchaus begrüßenswertes Vorgehen. Offenbar ist die Zahl der verfügbaren bzw. noch nicht in anderer Form veröffentlichten Maigret-Fälle so überschaubar, daß man nicht mehr als 2 pro Box bringen kann (was vermutlich auch der Grund ist, warum die Maigret-freie zweite Hälfte der "Best of Maigret & Co."-Box - "Die grünen Fensterläden", "Die Komplizen" (Zweiteiler), "Der Zug" und "Der Verdächtige" - noch nicht neu aufgelegt wurde). Andererseits gäbe es - wenn man schon nicht die alternativen Dahlke/Steckel-Vertonungen bringen will - zumindest noch den unvermeidlichen "Kommissar Maigret stellt eine Falle" mit Joachim Nottke als Zweiteiler, und "Maigret läßt sich Zeit" mit Charles Brauer sollte auch verfügbar sein...

  • Wallace & Blu-rayDatum07.05.2017 14:32
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Zur "Stecknadel":

    Mal abgesehen von der merkwürdigen Entscheidung, für eine DEUTSCHE VÖ einen ENGLISCHEN Audiokommentar OHNE UT aufzunehmen (ja, die meisten Leute können englisch, sonderlich entspannend ist es trotzdem nicht, über die volle Spielfilmlaufzeit einem nicht-muttersprachlichen Kommentar zu folgen), wurde hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Der deutsche Ton wurde komplett verwendet und sauber angelegt, am Anfang sogar in einer Szene (dank Rückblende) erweitert, Bild- und Tonqualität sind ordentlich.

    Die dt. Kinofassung hätte ich persönlich nicht gebraucht, der Vorspann hätte gereicht (immerhin enthält sie ja kein alternatives Material, sondern wurde "nur" geschnitten), und hier ist zumindest die Tonqualität auch nicht sonderlich (für die Langfassung wurde anscheinend ein anderes - besseres - Tonmaster herangezogen).

    Die Doku "German Grusel" ist auch nett, hätte aber auch etwas länger ausfallen können (gut, die hat Koch nicht produziert, schön, daß sie überhaupt drauf ist). Lustig allerdings, daß gerade bzgl. des Filmes, dem sie beiliegt, aus Blacky und Karin Baal nichts rauszukriegen ist (Baal verweist auf Blacky, der täuscht Gedächtnisschwund vor).

    Die Langfassung auf DVD ist nochmal eine nette Dreingabe.

    Fazit:
    Teuer, muß man als Fan aber haben!

  • Inspector MorseDatum01.05.2017 21:46
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Da sie mir für unter 10 Euro zuschwirrte, habe ich doch mal bei der deutschen "Staffel 1" zugegriffen, irgendwie war ich doch mal auf den Vorläufer von "Lewis" gespannt...

    Vom rein optischen Gesichtspunkt kann man schon mal nicht mackern, würden nicht die Handys fehlen und die Autos etwas altbacken aussehen, man käme nicht auf die Idee, eine 30 Jahre alte TV-Serie zu sehen, insofern schon mal gelungen.

    Auch das Duo Morse/Lewis gefällt, wobei letzterer eher die größte Nebenrolle statt der zweiten Hauptrolle hat. Die Serie heißt "Inspector Morse", und er ist Dreh- und Angelpunkt, wobei seine Marotten fast schon Monk-like wirken (zum Genuß klassischer Musik sucht er in Wörterbüchern nach Druckfehlern).

    Hauptunterschied zu "Lewis" und auch "Inspector Barnaby" ist, daß die Fälle deutlich realitätsnäher geplottet sind und nicht alle Nebenfiguren einen an der Waffel haben, es geht also deutlich bodenständiger und weniger abgedreht zu. Manchem mag das nach heutigen Sehgewohnheiten etwas dröge vorkommen, ich sehe es eher mal als willkommene Abwechselung. Und die Universitätsstadt Oxford war auch damals schon ein interessantes Setting.

    Tja, leider wurden (bisher) nur 4 Folgen (von 33) in Deutschland herausgebracht, und die auch - trotz existierender Synchro - nur OmU. Schade, denn irgendwie machen diese 4 Folgen Lust auf mehr, muß ich mich halt von der Brexit-Insel eindecken. Wobei ich die Synchro schon ganz gerne mal gehört hätte...

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Mit einer Aufnahme in die DVD-Neuauflage hat's ja auch nicht geklappt.

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Wurden die beiden "verschollenen" Folgen inzwischen eigentlich mal im TV ausgestrahlt? Wenn ja, müssen sie mir durchgeschlüpft sein...

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Zitat von TV-1967 im Beitrag #40
    Findet Ihr die "Pidax-Synchros" wirklich so schlecht? Kann ich eigentlich nicht behaupten. Da sind die neuen "Chan-Synchros" aber wesentlich unangenehmer!


    Mag sein, daß ich in dieser Beziehung (zu?) anspruchsvoll bin. Andererseits sind die Pidax-VÖs nun auch nicht gerade günstig, immerhin knapp 15 Euro für gerade mal zwei Serienfolgen á 50 Minuten. Für ca. 25 Euro bekam man von Polyband bei Erscheinen eine Staffel "Poirot" (4 Langfolgen á 100 Minuten) in deutlich professionellerer (Erst-)Synchronisation, und sogar deutsche Untertitel gab es.

    Pidax mag sicher ein sehr verdienstvolles Label sein, gerade was Ausgrabungen von heutzutage fast unbekannten/vergessenen TV-Produktionen angeht, aber in einigen Dingen sind sie doch sehr eigenwillig:

    - UT - bis auf wenige Ausnahmen Fehlanzeige (etwa die zweite Staffel von "S.R.I." und die ersten drei Folgen von "Gilligans Insel")
    - Bonusmaterial - bis auf gelegentliche (von Fans geschriebene) Booklets und Eigenwerbung Fehlanzeige
    - O-Ton - nur sporadisch, meistens dann, wenn die deutschen Sendekopien im Eimer sind und sie die Originalmaster lizensieren müssen
    - ungeschnittene Fassungen - ebenfalls nur, wenn Originalmaster zum Einsatz kommen, und auch dann nicht immer ("Der Mann mit dem Koffer")

    Erst-/Neusynchros sind ja an sich keine schlechte Sache, nur Pidax läßt die eher kostengünstig erstellen. Solides Handwerk, nicht mehr, nicht weniger, aber zu steril abgemischt und daher oft etwas unpassend zu den alten Filmen/Serien, zu denen sie erstellt wurden. Und angesichts dessen sind mir die Preise doch etwas zu gesalzen (zumal ich vom Cushing-Holmes auch die BBC-Box habe, inklusive englischer UT). Daß die Chan-Erstsynchros von Chandler Film (und auch die Bearbeitung der Holmes-Serie mit Ronald Howard) wesentlich schlechter (um nicht zu sagen dilettantisch) sind, steht natürlich außer Frage.

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Eine Erstsynchro von "The Masks of Death" wäre deutlich interessanter gewesen, zumal es noch keine gescheite DVD davon gibt.

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Ich kenne andere Pidax-Synchros (Sherlock Holmes - The Golden Years, Am Fuß der blauen Berge, Die Agatha-Christie-Stunde), und mehr als das Prädikat "erträglich" kann ich ihnen nicht bescheinigen. Nicht so gräßlich wie die Sherlock-Serie mit Ronald Howard, aber auch nicht viel besser. Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Synchro groß anders wird.

    Interessant wäre natürlich, wenn inzwischen weitere Folgen aufgetaucht wären, was ich aber bezweifeln möchte.

  • Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Aber leider schon wieder mit einer ihrer komischen Neusynchros...

    Mann, irgendwo müssen die originalen deutschen Sendebänder doch noch sein!

  • Charlie Chan DVDsDatum01.04.2017 11:44
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Nun ist auch das zweite Hörspiel, "Der chinesische Papagei" erschienen. Die Vorlage war hier schon deutlich besser als der Auftakt (Biggers steigerte sich), doch irgendwie habe ich den Eindruck, daß die Romane sich nicht sonderlich für werkgetreue Hörspielbearbeitungen eignen. Essenziell ist zwar alles enthalten, dennoch bin ich froh, vorher nochmal den Roman gelesen zu haben, denn es geht hier 64 Minuten Schlag auf Schlag, Aufmerksamkeit ist also gefragt. Evtl. hätte es geholfen, den Nebenstrang um die Maydorf-Bande komplett rauszustreichen und sich auf die Ereignisse auf der Ranch zu konzentrieren, manchmal ist weniger eben mehr.

    Helmut Krauß ist diesmal vorlagenbedingt besser in die Story eingebunden, den Asiaten nehme ich ihm allerdings immer noch nicht so recht ab. Etwas unglücklich war die Besetzung von zwei Hauptrollen mit Christian Brückner und Kaspar Eichel, die sich doch sehr ähnlich anhören. Ansonsten erfreuen einen (neben einigen mehr oder weniger talentierten Amateursprechern) etwa Eckart Dux, Santiago Ziesmer, Reent Reins, Bernd Vollbrecht und Peter Weis mit grundsoliden, wenn auch nicht überragenden Darbietungen. Da könnte die Regie vermutlich noch deutlich mehr rausholen.

    Die SFX-Untermalung fällt (wie beim Erstling) wieder sehr spartanisch aus, und musikalisch wird auch keine wirkliche Eigenständigkeit aufgebaut, schade.

    Inhaltlich etwas ausgereifter als "Das Haus ohne Schlüssel", leider aber immer noch mit leichten Schwächen in der Bearbeitung. Auch wenn ich (was Adaptionen angeht) eher Purist bin, die Plots von Earl Derr Biggers brauchen weniger sklavische Werktreue, sondern viel mehr künstlerische Auffrischung. Da überzeugen die teilweise über 80 Jahre alten Oland-Filme mehr. Mal gespannt, wie Folge 3 wird, der Roman war zumindest nochmal deutlich besser als die ersten beiden und eignet sich durch das Closed-Room-Setting vermutlich eher für ein Hörspiel.

    BTW: Auch die Philo Vance-Romane von S. S. van Dine (1939 verstorben) sind inzwischen vom Copyright befreit...

  • Charlie Chan DVDsDatum05.03.2017 12:04
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Stimmt, ich dachte erst, "The Shanghai Cobra" heißt bei uns "Ein fast perfektes Alibi" (so steht es in Gubanovs PDF-Tabelle in Beitrag 19 dieses Threads). Aber auf der DVD von Donau wird bei "Ein fast perfektes Alibi" als Originaltitel "Dark Alibi" angegeben (was auch näher liegt). Also doch nur eine Doublette! Muß mir die "Chanthology" auch endlich mal komplett ansehen, aber der Qualitätsabfall gegenüber den FOX-Filmen ist schon gravierend...

  • Charlie Chan DVDsDatum04.03.2017 15:28
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Die "Chanthology" hab ich auch, allerdings sind zwei der Filme auch in der Donau-Box drin. Andererseits kann man sich dank der englischen UT so immerhin die schreckliche Billigsynchro von "Die blutige Spur" ersparen.

  • Charlie Chan DVDsDatum28.02.2017 21:44
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Zwar noch keine Spur von den Toler-Filmen, aber immerhin gibt es jetzt Hörspiele. Folge 1, "Das Haus ohne Schlüssel", erschien bereits, Folge 2 erscheint Ende März, Folge 3 ist für den Sommer angekündigt.

    Die Reihe ist zunächst auf 6 Folgen ausgelegt, die alle 6 Romane von Earl Derr Biggers abhandelt. Diesen Ansatz muß man durchaus honorieren, allerdings soll nicht verschwiegen werden, daß besonders der erste Roman doch arg Staub angesetzt hat (ja, ich habe mich durch die ungekürzte DuMont-Ausgabe gequält). Die Hörspielbearbeitung (von unserem geschätzten Forumsmitglied Mr. Wooler) bleibt eng am Buch, mußte aber trotzdem einiges zusammenkürzen. Trotz knapp 80 Minuten Laufzeit wirkt das ganze doch etwas gehetzt, das allgemeine Verständnis wird zudem durch gefühlte zwei Dutzend Charaktere mit dem Familiennamen Winterslip erschwert. Ich prognostiziere mal, daß Nichtkenner des Romans Probleme haben könnten, der Story zu folgen. Und das Schlimmste - sonderlich spannend ist sie auch nicht.

    Sprechertechnisch wird durchaus geklotzt, so hört man etwa Christian Rode, Jürgen Thormann und Lothar Blumhagen, doch gerade mit Helmut Krauß in der Titelrolle werde ich nicht so ganz warm. Die Interpretation des unerschütterlichen Chinesen an sich ist OK, aber seine kratzige Stimme will einfach nicht passen, besonders, wenn man an Klaus Höhnes eher sanfte Stimme aus den Filmen gewohnt ist.

    Die Effekte sind spärlich und mit "zweckdienlich" wohl am besten umschrieben, die Musik dagegen leider eine absolute Enttäuschung. Da kommt absolut kein Flair auf, das Hawaii der 20er wirkt somit beliebig, und die Story könnte sonstwo spielen.

    Ein durchwachsener Start. An sich lobenswert, den originalen Chan zu inszenieren (der sich durchaus von dem der Filme unterscheidet), doch gerade der Auftakt hätte statt absoluter Werktreue eher eine Auffrischung vertragen können. Die Sprecherleistungen gehen größtenteils in Ordnung, die musikalische Untermalung dagegen ist schwach. Ich werde zwar dranbleiben (die Romane steigern sich ja auch qualitativ), aber da ist noch viel Luft nach oben...

  • RomaneDatum24.02.2017 18:03
    Foren-Beitrag von Lord Peter im Thema

    Okay... merkürdiger Name. Ich bin beim Lesen jedes Mal drüber gestolpert.

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