Am schlimmsten war für mich die Szene aus "Das Gesicht im Dunkeln" in der Kirche mit der verschleierten Frau. Als das verbrannte Gesicht enthüllt wurde hatte ich schnell den Fernseher ausgeschaltet um Albträume zu vermeiden. Schließlich musste ich nach den Filmen direkt schlafen gehen.
Erschrecken (bzw. überraschen) konnte mich auch später noch die Szene aus "Das Geheimnis der weißen Nonne", in welcher O'Connor nach dem Blick aus dem Fenster überfallen wurde.
Zitat von horatio im Beitrag #19Richtig erschrocken bin ich, als ich das erste mal den unheimlichen vor dem Fenster auf den Anwesen von Sir Cecil gestanden hat ... Uuuaaahhh.
Oh ja, das kann ich bestätigen. "Im Banne" mag heute etwas trashig wirken, aber für den unbedarften jugendlichen Wallace-Fan sind die Szenen mit dem Knochenkopf schon ziemlich unheimlich. Auch die Szenen mit dem Bestatter oder im Krankenhaus mit Sir Cecil waren ziemlich gruselig.
Die beiden Szenen mit dem "Unheimlichen" am Fenster konnten mich leider nicht erschrecken, weil dies einer der wenige Rialto-Wallace war, die ich erst NACH "Otto - Die Serie" gesehen habe. Aber dafür fand ich die Stelle umso gruseliger, als Sir Cecil im Krankenhaus festgeschnallt ist und man zuerst das Röntgenbild eines Brustkorbs sieht, bevor der Knochenmann aus der Kammer tritt. Oder auch, als er in Peggys Wohnung plötzlich in Nahaufnahme zu sehen ist (trotz der Erinnerungen an "Garlic Man").
Zitat von Blinde Jack im Beitrag #18Ein paar Szenen wurden schon genannt. Richtig gruselig fand ich eigentlich die gesamte Anfangsphase in der Gräfin. Der Ton des Telefonklingelns, Kinski am Apparat und sein Treffen mit Edith Hanke. Das war wirklich pure Angst damals...später im Film dann auch nochmal in der Irrenanstalt. Vor allem die gute Frau die Grothum anbietet in ihrem "Bettchen zu schlafen."
Was für ein Schock...
Gerade die Letztgenannte Szenen ist nicht ohne, ebenso wie die vorherige, als der Doktor Margaret zwingt, in den Keller zu gehen; die Musik untermalt die Stimmung hier perfekt (auch wenn Peter Thomas bei diesem Film ansonsten noch nicht aus seinem späteren Standard angelangt war). Und bei den Szenen, in denen Bresset Margaret attackiert (erst im Käfig und später mit dem Messer) glaube ich Brigitte Grothum ohne Weiteres die Aussage, dass ihre Angst tatsächlich echt war!
Zitat von tomo297 im Beitrag #7Erschreckt und als ziemlich unheimlich empfunden habe ich als ca. 8-jähriger (glaube das war 1974)
den "schwarzen Abt"
und zwar den Opener, von dem ich bis heute nicht genug bekommen kann.
Wird gut untermalt von Martin Böttchers Musik. Einfach Klasse die angeleuchteten Augen unter der Scwarzen Kapuze mit Schlitzen ...
Die Szene fand ich beim ersten Sehen sehr gruselig, heute jagt sie mir eher wohligen Schauer über den Rücken. Das Schloss bei Nacht, der Park, durch den jemand schleicht, und plötzlich der Zoom auf die Augen des Abtes - perfekt gefilmt, ausgeleuchtet und mit Martin Böttchers Klängen harmonierend! Leider erreicht keiner der späteren Auftritte der Figur auch nur annähernd diese Wirkung.
Zitat von Savini im Beitrag #35Oder auch, als er in Peggys Wohnung plötzlich in Nahaufnahme zu sehen ist
Diese Szene ist mir im Zuge meiner letzten Sichtung auch als sehr gruselig in Erinnerung geblieben. Sogar mehr als früher komischerweise. Man muss eben doch nicht jung sein, um sich zu gruseln. Hängt wahrscheinlich mehr mit der jeweiligen Stimmung zusammen.
Richtig erschrocken - also im reinen Wortsinne einen Schreck bekommen - habe ich nur bei der ersten Sichtung der "blauen Hand" als der geflohene David (Klaus Kinski) unerwartet im Wald vor Schloss Gentry hochschreckt. Ich kannte damals schon einige Wallace-Filme, einen solch vergleichsweise simplen Kniff, um den Zuschauer aufzurütteln, kannte ich aus den anderen Filmen nicht und wurde entsprechend kalt erwischt.
Da fällt mir wieder ein, dass mir unlängst eine Frau, die mitbekommen hatte, dass ich mich ein wenig mit Film beschäftige, erzählte, dass sie als junges Mädchen in den 1980er Jahren einmal in Abwesenheit ihrer Eltern an Vaters Videorecorder gegangen sei, um sich mit einer Freundin einen Film anzusehen, der sie danach nächtelang im Schlaf verfolgt habe. Sie konnte sich nicht mehr an den Titel des Films erinnern, konnte aber noch heute, bald vierzig Jahre später, eine Reihe von Details so genau beschreiben, dass ich sofort "Die blaue Hand" erkannte.
Dass "Die blaue Hand" sich einem als besonders schaurig einprägt, kann ich mir absolut vorstellen; schon allein wegen der Mordwaffe! Ich empfinde eine bisher noch nicht genannte Szene immer noch als angenehm schaurig und wegen der Art ihrer Inszenierung als eine der stärksten der gesamten Serie: Durch eine Klappe wird die Metallhand geworfen, danach öffnet sich die Tür. Zunächst sieht man nichts, dann schiebt sich die Hand ins Bild, die Klingen werden (begleitet von Martin Böttchers Klängen) ausgefahren, Reynolds wird sichtlich kurz unbehaglich, bevor er knapp und herrisch "Komm!" sagt. Daraufhin schleicht der Kapuzenmann von der Seite her ins Bild. Man spürt förmlich die ungeheure Bedrohung, die von dieser Figur ausgeht!
DER FLUCH DER GELBEN SCHLANGE Werner Peters bei der Zeremonie der "Freudigen Hände", als er auf die 'Wachsfigur' einsticht
IM BANNE DES UNHEIMLICHEN Beim ersten Sehen des Films, hat mich die ganze Maskerade schockiert... Heute schmunzelt man darüber... Am gruseligsten fand ich aber, als er Peggy einen Besuch abstattet...Im Zusammenspiel mit der irren Peter-Thomas-Musik ein echter Wahnsinn...
DIE BLAUE HAND Auch hier hab ich mir beim ersten Sichten jedes mal beim Auftreten der Titelfigur fast in die Hose gemacht... Und dann vor allem die Szene, als er sich von hinten an den Orgelspielenden Thomas Danneberg heranschleicht...
DER UNHEIMLICHE MÖNCH Die Entlarvung des Täters
Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Helmo Kindermann für Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")
Ich will nicht sagen "erschreckt", aber auf jeden Fall hat sich mir das Schicksal von "Schwester Harris" in der "Blauen Hand" seinerzeit bei einer (ich glaube, ZDF-)Ausstrahlung als sehr unangenehm eingeprägt, so daß ich mich buchstäblich noch Jahre später bei der Kabel 1-Ausstrahlung daran erinnern konnte - obwohl es sich ja wirklich nur um eine unwichtige Nebenfigur handelt.
Zitat von HorstFrank im Beitrag #41DIE BLAUE HAND Auch hier hab ich mir beim ersten Sichten jedes mal beim Auftreten der Titelfigur fast in die Hose gemacht... Und dann vor allem die Szene, als er sich von hinten an den Orgelspielenden Thomas Danneberg heranschleicht...
Diese Szene fand ich gerade durch die Lautlosigkeit besonders stark - selbst in der gekürten Version.
Zitat von HorstFrank im Beitrag #41DER UNHEIMLICHE MÖNCH Die Entlarvung des Täters
Das fandest du gruselig? Ich fand es eher überraschend.
DIE TOTEN AUGEN VON LONDON - für mich generell einer der unheimlichsten Filme, aber besonders die Szene, in der der (tote) blinde Jack auf der Müllkippe abgeladen wird und man in seine Augen blickt
DIE TÜR MIT DEN 7 SCHLÖSSERN - als in der Gruft der mumifizierte Leichnam gezeigt wird
DIE BLAUE HAND - das gruselige Zimmer mit den hängenden Puppen
ZIMMER 13 - die Klänge, wenn die Morde geschehen - eher eine Art Zwitschern