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  • Zum 100. Geburtstag von Alfred VohrerDatum18.10.2019 20:25

    In der Gong Nr. 8/1986 habe ich heute nachstehenden Bericht anlässlich des Todes Alfred Vohrers entdeckt, Forums-Freund Georg meinte, der wäre vielleicht für die Allgemeinheit interessant (trotz mancher Fehler)|addpics|rbs-2-d781.jpg|/addpics|

  • Noch lebende Wallace StarsDatum17.09.2019 11:55
    Foren-Beitrag von Jack_the_Ripper im Thema Noch lebende Wallace Stars

    Helmuth Ashley wird heute 100 Jahre alt, soweit ich gehört habe,
    geht es ihm den Umständen entsprechend noch ganz gut

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  • Würde diesmal auch gerne wieder mitmachen

  • Nachdem ich im Sommer im Rahmen der ORF III-Wiederholung viele der da gezeigten Filme - zumindest mit halbem Auge - verfolgte habe, würde ich mich nach Möglichkeit auch gern an dieser gemeinsamen Sichtung beteiligen

  • Erika RembergDatum16.11.2017 21:11
    Foren-Beitrag von Jack_the_Ripper im Thema Erika Remberg

    Ich hab in unserer gestrigen Tageszeitung gelesen, dass Erika Remberg 'laut Angaben aus ihrem Bekanntenkreis in der vergangenen Woche in München 85jährig gestorben ist'.
    Bestätigungen dazu im Netz konnte ich bisher keine finden.

  • Thema von Jack_the_Ripper im Forum Off-Topic
  • Die momentane Todesserie setzt sich leider fort, wobei auch Dietrich Haugk ein gesegnetes Alter erreichen durfte. Danke an einen Regisseur, ohne den die deutsche Fernsehlandschaft um einiges ärmer gewesen wäre.

    http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/i...-gestorben.html

  • Eure Hörspiele und HörbücherDatum14.10.2014 21:11

    Zitat von Gubanov im Beitrag #13
    Zitat von Jack_the_Ripper im Beitrag #12
    von Agatha Christies Werken existiert ein umfangreiches Angebot an ungekürzten Hörbüchern

    Danke für die interessante Führung durch die Welt der ungekürzten Christie-Hörbücher. Sind das die Produkte vom "Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen"?

    Ja ganz recht, um diese Veröffentlichungen handelt es sich.
    Zitat von Gubanov im Beitrag #13
    Ich persönlich muss sagen, dass ungekürzte Hörbücher meist nicht wirklich mein Fall sind. Ich finde 3 CDs für einen Roman ideal - alles, was darübergeht, ist mir in den meisten Fällen zu anstrengend. Deshalb bevorzuge ich die gekürzten Hörverlag-Fassungen und mache direkt 'mal damit weiter:

    Damit hast du natürlich nicht unrecht, zumal sich so eine Komplett-Lesung dann ja gern zwischen sechs und sieben Stunden hinzieht. Hab aber festgestellt, dass besonders die Lieblingsromane durch eine vollständig - und versiert - vorgetragene Lesung noch mehr Freude machen und Eindruck hinterlassen und sich manche neuen Perspektiven eröffnen. Mein unbegründeter und unüberprüfter Hauptvorbehalt gegen die gekürzten Lesungen besteht in der Befürchtung, dass durch dieses Zusammenschneiden auf rund die Hälfte vieles vom Originalwerk bzw. der Intention des Autors verloren geht.

  • Eure Hörspiele und HörbücherDatum12.10.2014 21:23

    Nachdem ich früher zu Hörspielen und noch mehr zu Hörbüchern („Bücher soll man selber lesen!“) etwas skeptisch eingestellt war, hat sich das in den letzten Jahren gewandelt, was zu einer doch recht umfangreichen und relativ häufig genutzten Sammlung aus beiden Bereichen führte. Darunter vornehmlich die Klassiker natürlich, neben Edgar Wallace und Francis Durbridge/Paul Temple (letztere besonders gerne auf Reisen oder Arbeiten in Haus und Hof genutzt) Sherlock Holmes, u.a. die Radioropa-Hörbuch-Version, die zu sehr auf modern getrimmten Hörspiele mit Christian Rode und Peter Gröger und die erstaunlich authentische Baskerville-Bearbeitung von Bastian Pastewa, da hatte ich schon Schlimmes befürchtet; von Agatha Christies Werken existiert ein umfangreiches Angebot an ungekürzten Hörbüchern, besonders angenehm empfinde ich Hans Eckardt als Leser (etwa „Ein Schritt ins Leere“ oder „Das Geheimnis von Sittaford“), auch Gabriele Blums Interpretation der Miss Marple-Romane lohnt sich (wenn auch eine weibliche Sprecherin in von Männern in der Ich-Form erzählten Geschichten etwas irritiert, siehe „Mord im Pfarrhaus“, „Die Schattenhand“), während Martin Maria Schwarz’ zu ausgereizter Belgien-Akzent seines Hercule Poriot für meine Ohren zu anstrengend ist. Sehr beeindruckend find ich immer wieder Manfred Fenners intensive Darbietung von „Und dann gabs keines mehr“ alias „Zehn kleine Negerlein“, der die verschiedenen Charaktere und ihre Lebensgeschichten ebenso intensiv transportiert wie die düster-atmosphärische Stimmung auf der von der Welt abgeschnittenen, umstürmten Insel. Der Hörverlag hat zuletzt einige Christie-Werke nochmal im mp3-Format herausgebracht und dafür prominente Leser verpflichtet, Jürgen Tarrachs „Das Böse unter der Sonne“ ist ein Hörgenuss während ich Gerd Anthoffs „Tod auf dem Nil“-Lesung schwer durchalte, das passt irgendwie gar nicht zusammen. Wanja Mues hat jetzt die von Sophie Hannah verfasste Poriot-Neuauflage „Die Monogramm-Morde“ gesprochen. Hörenswert sind trotz mancher marktschreierischer Modernisierung die Grusel-/Kriminalhörspiele aus der Titania Medien-Werkstatt und auch unter den Pidax-Veröffentlichungen finden sich regelmäßig kleine und große Juwelen, etwa "Glocken des Todes" oder "Auftrag für Quentin Barnaby".

    Außerdem lohnt es sich auch immer mal wieder, das aktuelle Radioprogramm zu überprüfen, hier verstecken sich gelegentlich schöne und seltene Kriminalhörspielklassiker, etwa mittwochs um 20.05 Uhr auf Bayern 2 (zuletzt die Hornleigh-Geschichten oder der 1961-Fünfteiler „Der große Fang“, in dem Wolfgang Kieling als schottischer Privatdetektiv einen mysteriösen Mordfall im Hochmoor untersucht) oder Freitag auf Samstag kurz nach Mitternacht im Deutschlandfunk.

  • POLIZEIFUNK RUFT …

    „Leuchtspuren“, verursacht durch einen präparierten 50-Mark-Schein, überführen eine dreiste Taschendiebin, die in einer Hamburger Firma Chef und Sekretärinnen bestiehlt. Eine gekonnt austarierte kleine Geschichte (Buch: Inge Dorsky), die wegen ihrer unspektakulären Alltäglichkeit überzeugt, durch die realistische Gestaltung und guten schauspielerischen Leistungen gewinnt der wenig aufregende Kriminalfall eine menschliche Spannung, werden die verschiedenen – besonders weiblichen Charaktere - mit ihren Problemen und Geheimnissen plastisch und glaubhaft. Nur der theatralische und unnötige Unfall als Handlungs“höhepunkt“ und Zäsur verwässert diesen Eindruck, zum Glück bleibt uns eine kitschige Krankenzimmer-Happyend-Szene erspart. Hartmann ist auch als Kriminalbeamter ein besonnener, menschlicher Ermittler, der sich diesmal geschickt technischer Hilfsmittel zu bedienen weiß.

    Die nächste Geschichte führt uns aufs platte Land mitten in die dörfliche Idylle, die Walter Hartmann nebst sympathischer Gemahlin für ein paar Urlaubstage abseits des Stadttrubels nutzen will. Kaum sind sie von der bäuerlichen Verwandtschaft willkommen geheißen und untergebracht, wird der rührige Kriminaler schon gefordert, treibt doch im Dorf ein Feuerteufel sein Unwesen, der mittels „Kerzen im Stroh“ bereits mehrere landwirtschaftliche Anwesen abgefackelt hat. Der ländliche Schauplatz zwischen Bauernstube und Gastwirtschaft sorgt für einen interessanten, lebendigen Hintergrund fern von Großstadt und Atelieraufnahmen, die (Ohnsorg)-Darsteller bringen zusätzliches Lokalkolorit in die gut ausgestattete Kriminalgeschichte, die mit einem Mordanschlag, aufwändig gefilmter Brandszenen und einer überraschenden Auflösung zu überzeugen weiß. Als engagierter und verdächtiger junger Feuerwehrmann begegnet uns Knut Hinz.

    Ein junger Apotheker steht vor einem durch eine bevorstehende Heirat begünstigten Karrieresprung – und noch während die Verlobte lieblich lächelt und der Schwiegervater/Chef in spe weise Worte zum Besten gibt, ahnt man, dass es zu Problemen kommen wird. Die tauchen dann schnell in Form eines schmierigen Erpressers auf, der den jungen Mann mit einem Vergehen aus der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert … Bruno Hampels raffinierte Erpressungs- und Mordgeschichte wurde vom Autor – wie auf Georgs Homepage ausführlich und übersichtlich behandelt – mehrfach in leicht variierter Form für andere Serien – Kommissar Freytag, Der Alte – verwendet, funktioniert auch in der „Polizeifunk“-Version unter dem Titel „Vor der Verjährung“ einwandfrei, vermittelt trotz macher der kurzen Laufzeit geschuldeten Vereinfachungen besonders die menschliche Tragödie des Geschehens einfühlsam. Christian Wolff ist durch seine etwas spröde Darstellungsweise prädestiniert für die Rolle des engagierten jungen Chemikers, kein Emporkömmling oder Karrierist, sondern mit ehrlichem Interesse an der Arbeit und der Tochter des Chefs. Ein dummer Fehler, ohne kriminelle Absicht begangen, in seinen Augen mehr ein Missverständnis, scheint ihn nun einzuholen und alle Zukunftsplanung zu zerstören. Malte Petzel stattet seinen Erpresser mit bösem Charme und redegewandter Kaltschnäuzigkeit aus, erinnert damit an manche große historische (Film)Vorbilder. Bei den Nebenrollendarstellern freut man sich über ein Wiedersehen mit Kurd Pieritz und Erna Raupach-Petersen.

  • POLIZEIFUNK RUFT …



    Bevor Kommissar Kolldehoff alias Josef Dahmen mit den Kollegen seinen „Abschiedsabend“ feiern kann – der verschmitzt-bärbeißige Kriminaler wird zum „Leiter des Hauptdezernats“ befördert, was immer das auch heißt – gilt es noch, einen etwas zerfahrenen, unübersichtlichen Fall zu klären, dessen Personal aus einem verkrachten Sektvertreter, dem wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein abgenommen wurde und der nun auf die Chauffeurdienste seiner Frau angewiesen ist, dessen ungeduldiger Geliebten und einem lebenslustigen jungen Untermietspaar – herb, attraktiv und unsicher: Judy Winter, smart und windig: Jürgen Wilke - besteht. Die Geschichte plätschert trotz der verschiedensten Gaunereien und Vergehen höhepunktlos vor sich hin, verwirrt durch abgehackte Schnitte, die Ermittler treten relativ spät auf den Plan und sind mal wieder auf die Hilfe von Hartmanns sympathischer Gemahlin angewiesen, die stickig-langweiligen Studiokulissen samt hausbacken-pseudohippieger Discotanz-Szenerie tut ein übriges, um für ein sehr durchwachsenes Resümee zu sorgen. Immerhin lernen wir Kolldehoffs Ehefrau kennen, gewohnt, auf ihren Mann zu warten, bis auch im „Kampendonk“ – der Lokalname eine kleine Reminiszenz an einen der Autoren der Reihe – die Küche kalt und statt Eisbein nur Buletten zum Abschiedsessen kredenzt werden. „Mit 100 Karat durch die Wand“ wartet mit Veränderungen auf, Walter Hartmann hat seine Streifenpolizist-Uniform abgelegt und arbeitet nun als Kriminalbeamter unter seinem neuen Chef Castorp (Heinz Gerhard Lück stattet seinen Hustenbonbon lutschenden Kommissar mit ruhiger Tüchtigkeit aus), Bruno Hampels raffinierte Gaunergeschichte, die in zwei Hotelzimmern angesiedelt ist und mit dem distinguierten Horst Keitel und dem unruhigen Friedrich Georg Beckhaus zwei interessante Charaktere aufweist, unterhält ausgezeichnet, Eckart Dux liefert sich mit dem wie immer ruhig-sympathischen Karl Heinz Hess einen augenzwinkernden Undercover-Einsatz als Heizungsmonteure, elegant und geschäftstüchtig Ilsemarie Schnerings Hotelchefin. Und auch „Der Nutznießer“ sorgt durch die Gastschauspieler – Eva Pflug als Insassin im Frauengefängnis, mit Mut zur Hässlichkeit und glaubwürdiger Verzweiflung und Resignation, Dieter Eppler als redegewandter Betrüger, dem es durch charmant-kompetentes Auftreten gelingt, seinen Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen – und Hampels unterhaltsamer, wenn auch durchsichtiger Story für angenehme 25 Minuten Krimiunterhaltung, durch realistische Gestaltung, auch der polizeilichen Aktivitäten, gut abgerundet. Als strenge Gefängniswärterin begegnet uns eine altbekannte Studio-Hamburg-Nebenrollendarstellerin, Gerda Maria Jürgens, während sich Hartmann diesmal kurzfristig als Baggerfahrer verkleiden muss - Wanninger lässt grüßen.

  • DER NACHTKURIER MELDET



    Dem „Nachtkurier“ liegt eine nicht uninteressante Serienidee zugrunde, nämlich die Erlebnisse, Erfahrungen und Abenteuer eines (Boulevard)-Journalisten zu schildern, der im München der Mitt-1960er-Jahre den unterschiedlichsten Storys und Schlagzeilen nachjagt, die zwar gelegentlich etwas märchenhaft daherkommen, durch die Darstellung des Redaktionshintergrundes und der Herstellungsabläufe eines täglich (?) erscheinenden Blattes aber Realismus gewinnen. Warum ich bisher eher einen Bogen um die Reihe – die derzeit im SWR-Programm wiederholt wird, Doppelfolgen jeweils in der Nacht von Sonntag auf Montag, ich hoffe, man hält die komplette Serie durch – gemacht habe, lag an der Hauptfigur des spritzigen jungen Journalisten Wieland in der Darstellung von Gig Malzacher, dessen smartes Gutmensch-Image viel zu sehr ausgereizt und mit einem hohlen Heiligenschein versehen wurde, um erträglich zu sein – schwer zusagen, ob daran der Darsteller oder die Macher Schuld waren. Beim jetzigen Wiedersehen empfand ich die Interpretation nicht mehr so anstrengend, entdeckte sogar die eine oder andere selbstironische Reflexion.

    Zum Stammpersonal der Anfangsfolgen gehören: Ernst Konstantin als erfahrener, väterlicher Chefredakteur, einer auflagestarken Geschichte nie abgeneigt, mit gutem Geschäftssinn und einer gewissen Risikobereitschaft ausgestattet; Walter Bach als skeptischer, den journalistisch ausufernden Enthusiasmus bremsender Lokalredakteur, dem der forsche Kollege ein Dorn im Auge ist; Rosemarie Fendel kann sich als Sekretärin nörgelnde Spitzen nicht verkneifen, wirkt altjüngferlicher, als es die Rolle wohl vorsieht; für attraktiven weiblichen Aufputz sorgt die sympathische Dagmar Hank als „Bekannte“ Wielands, gern in dessen Einsätze involviert; Fotograf Gerd Potyka fällt der Part des Redaktionsclowns zu, den er mit viel Peinlichkeit erfüllt; letztendlich der verschmitzte Willy Semmelrogge, der den kriminalistischen Teil der Serie überwacht.

    Die ersten drei Folgen liefern auch durch verschiedene Autoren bedingt abwechslungsreiche Kost, die wohl symptomatisch für die Reihe sein dürfte: „Diebe in der Staatsgalerie“ haben ein wertvolles Gemälde entwendet, der „Nachtkurier“ will ein Lösegeld zahlen, um das Bild freizukaufen, dumm nur, dass sich gleich zwei verschiedene Diebe melden … Die Redaktionssitzung zu Beginn kommt mit ihrer Studioatmosphäre und dem bemühten Profilierungs-Geschwätz etwas mühsam daher, dann nimmt die Folge aber Fahrt und Spannung auf, liefert dazu nostalgische München(Bahnhof)-Bilder. „Keine Rettung für Ma Hamid?“ nimmt sich immer noch aktueller Probleme an, politisch verfolgte Asylsuchende, in der vermeintlich sicheren Bundesrepublik bedrängt von Fanatikern aus der Heimat und streng bürokratisch agierenden Beamten, Stefan Schnabel mimt nicht klischeefrei einen auf derlei Fälle spezialisierten Anwalt, Michael Braun fängt stimmungsvolle nächtliche München-Bilder ein, als weiteren Drehort meinte ich die auch in den Freitagkrimis gelegentlich genutzte Hütte an den Osterseen auszumachen. „Im letzten Augenblick“ mischt gekonnt dramatische Spannung mit glaubwürdig dargebotener menschlicher Tragik um eine verzweifelte Mutter, die sich mit ihrem kranken Kind von einem Münchner Hausdach stürzen will. Wielands löblicher und atemloser Einsatz schrammt nahe am Kitsch, mit das einzige, das man der Episode vorwerfen könnte, die sonst durch viele Szenenwechsel und realistischer Machart sowie einer Vielzahl (bayerischer) Darsteller die schon gelobte Spannung und Dramatik abrundet.

  • Ergänzend zu Georgs umfassender, fundierter Haferkamp-Analyse anbei noch drei Programmheftausschnitte vom Frühjahr bzw. Herbst 1980 (Österreich-Hörzu bzw. Gong) zur damaligen "Tatort"-Krise und zum etwas unerfreulichen Abgang Felmys.

  • Tolle Idee, @Georg, sich näher mit den Haferkamp-Tatorten zu beschäftigen, die ja nicht nur von der Anzahl der Folgen her zu einem sehr wichtigen Bestandteil der 1970er-Phase der Reihe gehören. Sehr treffende Einschätzungen bisher. „Acht Jahre später“ tatsächlich trotz aller düsterer Ruhrpott-Atmosphäre, die viele Haferkamp-Episoden auszeichnet, ein zäher Auftakt, die „Zweikampf“-Geschichte wurde von Willschrei rund zwanzig Jahre später recht unverblümt für die frühe „Wolffs Revier“ Folge „Poker“ wiederverwurstet (wie auch seine Story der 1975-Episode „Die Abrechnung“). Die Columbo-artige Herangehensweise – besonders in Bezug auf den Zweikampf zwischen Kommissar und Täter - war wohl beabsichtigt und findet sich in verschiedenen Variationen auch in späteren Folgen wieder, wie bei „Derrick“ nicht immer ganz geglückt. Einen reinen Whodunit sucht man unter den Haferkamps vergeblich. Hansjörg Felmy und Heinz Baumann treffen übrigens in recht ähnlicher Ermittler-Verdächtiger-Konstellation in einer der letzten Folgen, „Schussfahrt“, neuerlich aufeinander.

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