Mit "Das Rätsel des silbernen Dreieck" befindet sich auf Platz 24 des 2. Edgar-Wallace-Grand-Prix ein Schwarzweiß-Farb-Film-Zwitter, der meiner Meinung nach noch einige Plätze weiter oben hätte landen können... Der Film erhielt 63 von 135 möglichen Punkten, also gerade einmal 2 Punkte mehr als "Das Verrätertor". Die durchschnittlich verteilte Einzelwertungspunktzahl beträgt 4,2 Punkte, der Prozentsatz 46,67 %. Die beste Wertung erhielt der Film mit 9 von 9 Punkten (entspricht Platz 1 von 9) von einem User (nämlich von mir), die schlechteste mit 1 von 9 Punkten (entspricht Platz 9 von 9) ebenfalls von einem User. Somit ist die "Bandbreite der Bewertungen" auch bei diesem Film sehr groß. Weiterhin wurden verteilt: drei Mal 2 Punkte (Platz 8 von 9), zwei Mal 3 Punkte (Platz 7 von 9), vier Mal 4 Punkte (Platz 6 von 9), ein Mal 5 Punkte (Platz 5 von 9), ein Mal 6 Punkte (Platz 4 von 9) und zwei Mal 7 Punkte (Platz 3 von 9).
PS: Habe das "s" vom Dreieck mal weggenommen!
363534333231302928 / 27262524 23 22 21 20 19 / 18 17 16 15 14 13 12 11 10 / 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Wir sind momentan in Runde 4 (Zweitplatziertenwertung) und geben jeden Tag eine Platzierung aus Runde 3 bekannt. Runde 4 läuft noch bis zum 17. April (Dienstag) und stellt folgende Filme zur Wahl: "Kreis" / "Fälscher" / "Zinker" / "Hexer" / "Neues" / "Hand" / "Hund" / "Tote" / "Rächer"
Für mich ist dieser Edgar Wallace Film der allerbeste der gesamten Serie .´ Er verbindet genial die klassischen und die neueren Farb Wallace filme. Eddi Arent in einer seiner , vielleicht seiner besten Rolle. Ich finde es nur schade,dass der Original Soundtrack nicht in der deutschen Schwarzweiß fassung verwendet wurde .In farbe finde ich den Film sogar fast besser . Am besten wäre es wenn der film , in farbe wär,deutsch wär , die originale Titelmusik verwändet und am anfang kommt Hallo hier spricht Edgar Wallace Die DVD Umsetzung ist leider nicht so gelungen man hätte sich mehr mühe beim bild geben sollen.Dafür ist auch die englische Farbfassung darauf.
5von5Punkten für den besten Egar Wallace Film Das Rätsel des silbernen Dreiecks
Wenn Dummheit ein Verbrechen wär, wäre die Welt ein großes Gefängnis.
Eddi Arent
Gubanov
(
gelöscht
)
Beiträge:
22.11.2007 22:30
#19 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe)
Zitat von Der unheimliche MönchAm besten wäre es wenn der film , in farbe wär,deutsch wär , die originale Titelmusik verwändet und am anfang kommt Hallo hier spricht Edgar Wallace
Hatte hier nicht einmal ein User, den Versuch gestartet, dies am Computer zu tun? Ähnliches war doch auch einmal für "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" geplant, oder irre ich mich da?
In den Schwarzweiß-Fassungen, sprich den deutschen Kino-, DVD- und Fernsehversionen, ja. In der Farbversion fehlt das "natürlich", dort werden die Credits zu "Circus of Fear" ohne Bemerkung zu Wallace eingeblendet.
AproposHallo hier spricht Edgar Wallace gibt es eigentlich eine möglichkeit diesen Satz ( natürlich aus den Filmen mit den schüssen auf CD zu brennen .Wär mal interesant
Wenn Dummheit ein Verbrechen wär, wäre die Welt ein großes Gefängnis.
Zitat von Der unheimliche MönchAproposHallo hier spricht Edgar Wallace gibt es eigentlich eine möglichkeit diesen Satz ( natürlich aus den Filmen mit den schüssen auf CD zu brennen .Wär mal interesant
also ich habe diese schüsse samt hallooo. als sms ton auf meinem handy.
Der Film hat eine schöne britische Atmosphäre. Auch ist er spannend und die Täterauflösung gelungen. Heinz Drache und Suzy Kendall gefallen mir zusammen sehr gut. Nicht einer meiner Lieblingsfilme der Wallace-Serie,aber ein gut gemachter Krimi.
Habe mir den Film gestern mal wieder angeschaut. Meiner Meinung nach ist es die beste deutsch-britische Co-Produktion. Klaus Kinski kommt leider etwas zu kurz, außerdem hat er sich auch leider nicht selber gesprochen. Gut: Heinz Drache und Eddi Arent, sowie die zauberhafte Margaret Lee.
Ein sehr gelungener Film. 5/5 Punkten
Gubanov
(
gelöscht
)
Beiträge:
28.10.2008 00:27
#29 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe)
Gerade wieder einmal gesehen und folgende Meinung gebildet:
Das Rätsel des silbernen Dreieck / Circus of Fear (BRD / GB 1965/6)
- Darsteller Die Schauspielerriege dieses Films liest sich schon grandios: Neben den drei Wallace-Assen Heinz Drache, Klaus Kinski und Eddi Arent, die in typischen Rollen agieren und gewohnt überzeugen (Eddi Arent sogar am Ende, als er sich als – einmalig glaubhafter – Mörder entpuppt), treten hier viele internationale Stars auf. Christopher Lee ist ja bereits aus zwei anderen Wallace-Filmen bekannt, doch in diesem Streifen gefällt er mir wesentlich besser als als dummschwätzender Chinese oder als FBI-Agent; er passt dieses Mal einfach wirklich in die Rolle, die er spielt. Anthony Newlands gibt den Zirkuschef Barberini ebenfalls gut, wobei er mir persönlich in der Merton-Park-Verfilmung „Solo für Inspektor Sparrow“ einen Hauch besser gefiel. Skip Martin ist als mieser Erpresser grandios, gar keine Frage. Bei den Damen begegnet man Suzy Kendall (später noch in Argentos brillantem Erstlingswerk „L’ucello dalle piume di cristallo“ zu sehen) und Margaret Lee, die, so möchte man meinen, Zwillingsschwester von Marilyn Monroe und definitiv die Wallace-Darstellerin mit den beeindruckendsten Augen. Als Ermittler sehen wir dieses Mal Leo Genn, der eine routinierte Leistung abgibt und nicht im geringsten negativ auffällt. Im Kontrast dazu steht Cecil Parker als Sir John, der den ganzen Film über nur am Herummeckern ist, dies aber mit weit weniger Charme tut als Siegfried Schürenberg. Dieses Manko ist das einzige, welches ich bei den Protagonisten feststellen kann.
- Regie / Inszenierung John Moxey inszenierte diesen Kriminalfall mit einer weit größeren Portion Realitätsgefühl als es für die deutschen Wallace-Filme üblich war. Der Einsatz von bewegten und Handkameras dominiert vor allem in Außen- und Actionszenen und schafft einen dynamischen Filmeindruck, der sich positiv auf das Interesse des Zuschauers auswirkt. Im Spiel der Farben, vor allem im Zirkus Barberini, macht sich der Film wesentlich besser als in der deutschen Schwarzweiß-Fassung, durch die er doch ein Gros an Flair verliert.
- Drehbuch / Kriminalfall Ein Raubüberfall und diverse Morde im Zuge seiner Aufklärung stehen dieses Mal auf dem Plan. Die Story an sich ist nicht sonderlich neu und auch nicht die einfallsreichste der Wallace-Geschichte. Aber durch die sorgfältige Wahl des Orts des Geschehens, eines Zirkus im Winterquartier, wird den Aktionen ein sehr angenehmes Gusto hinzugemischt, welches die Erzählung sehr angenehm macht. Viele spannungsfördernde Szenen tragen zum Gelingen des Films bei, so das Auffinden der Messer hinter dem Spiegel, die Ermordung Ginas, der Absturz Boris’ oder die Überführung des Täters. Dabei tritt die zirkustypische Action (ein Dialogfilm wäre hier völlig Fehl am Platze) in den Vordergrund, ohne jedoch kluge Schlussfolgerungen (man denke nur an das Falschgeld in der Kinderkleidungsabteilung) auszuschließen.
- Kamera Der Film beginnt mit einer der hervorragendsten Pre-Titelsequenzen. Sie besticht nicht nur durch den grandiosen Schauplatz – die echte (!) Tower-Brücke –, sondern auch durch die guten Aufnahmen von Ernest Steward und John von Kotze, die sich etwa in den Szenen der Verfolgungsjagd ähnlich wiederfinden und mit einem temporeichen Schnitt Hand in Hand gehen. Die Kameraaufnahmen tragen überdies einen großen Teil zur exponierten Position dieses Films bei, schaffen sie doch das tolle britische Flair, welches hier sicherlich am passendsten von allen Koproduktionen ist.
- Musik Auch über die Musik kann man eigentlich nur lobende Worte verlieren. Der Soundtrack, der einmal getragen, einmal gehetzt erklingt, ist unverwechselbar und bleibt eine lange Zeit im Ohr. Da wundert es mich, dass man ihn in der deutschen Fassung gegen den recht trockenen Titelscore von „Das 7. Opfer“ ersetzt hat.
- Gesamtwirkung Auch wenn er nur in der britischen Farbversion seine wahre Schönheit entfaltet, so zählt dieser Wallace-Film trotzdem zu den besten der Reihe. Unverwechselbare Schauspieler, tolle Aufnahmen und eine einprägsame Musik machen die eher mittelmäßige Handlung (fast) wieder wett.
"Das Rätsel des silbernen Dreieck" ist sicher nicht die beste Wallace- Verfilmung. Doch gibt es einige Kriterien die den Film beim Betrachten zu einem angenehmen und auch lohnenswerten Zeitvertreib machen. Zum einen sind da die Aufnahmen auf der Tower Bridge und die auf der Themse. Der Plot ist recht simpel, so dass man der Handlung auch noch folgen kann, wenn man ein fünfminütiges Nickerchen gehalten hat, bietet jedoch im Gegensatz zu den Rialto- Produktionen echte Abwechslung. Endlich mal keine jungen Erbinnen die von skrupellosen Aristokraten in ein Irrenhaus befördert werden.
Die Musik von Johnny Douglas ist eine sehr gelungene Kombination aus leicht melancholischen und "flotten" Tönen. Die Frage die sich hier jedoch stellt ist folgende: Wieso greift man ausgerechnet auf die eintönige und unscheinbare Raimund Rosenberger- Komposition zurück, die leider überhaupt nicht zu den Themseaufnahmen passt. Die Titelmelodie von Johnny Douglas hätte hier meiner Meinung nach ideal zu der Thematik gepasst. Der Einsatz von Handkameras in mehreren Sequenzen, wirkt auf mich wie eine Dokumentation und auch die Einleitung am Anfang vermittelt dieses Gefühl. Die Besetzung ist hier meiner Meinung nach der größte Nachteil. Auch wenn Heinz Drache im Original nicht die Hauptrolle hatte, finde ich seine Rolle am Anfang doch sehr oberflächlich und lustlos gespielt. Eddi Arent übertreibt dermaßen mit seinem Humor das ich hier am liebsten weitergespult hätte. Auch im Anbetracht des Endes ist sein Charakter unglaubwürdig. Klaus Kinski bleibt wortkarg und hätte auch beliebig ausgetauscht werden können. Christopher Lee, Leo Genn und Cecil Parker machen ihre Sache jedoch ausgezeichnet. Wenn dritter auch stark dem Schürenberg- Charakter ähnelt. Aber Vorgesetzte sind anscheinend so. Auch wäre es interessant gewesen zu erfahren wie den restlichen Bandenmitgliedern ergangen wäre. Denn meines Wissens waren es ja nur drei Gangster die mit dem Baum kollidierten Positiv zu nennen sind jedoch noch die Einstellungen aus der Perspektive des Mörders mit dem leisen aber beständigen Atmen. Sie lassen echten Thrill aufkommen.
John Moxey inszenierte mit "Das Rätsel des silbernen Dreieck" einen temporeichen Kriminalfilm. Die Aufnahmen außerhalb von London bieten dem Zuschauer eine tolle englische Atmosphäre, wie sie kein anderer Wallace der Rialto erzeugen konnte.