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Dieses Thema hat 112 Antworten
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 Filmbewertungen
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Blap Offline




Beiträge: 1.128

12.11.2011 13:14
#61 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Beiträge die massive Spoiler enthalten sollte man IMHO entsprechend kennzeichnen, schon aus Rücksicht auf andere Filmfreunde. Danke.

***



Vom Ursprung her verdorben

Prisma Offline




Beiträge: 7.468

23.04.2012 20:33
#62 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

"Das Rätsel des silbernen Dreieck" reiht sich in die Riege der Wallace-Filme ein, die ich mir eher weniger ansehe. Das sagt allerdings nichts über die Vorzüge und die Qualität der Produktion aus, es gestaltet sich eher genau so wie bei "Das Verrätertor", den ich dann irgendwie aufmerksamer verfolge. Ich denke es liegt größtenteils an der ernsteren Grundstimmung die hier transportiert wird. "Das Rätsel des silbernen Dreieck" ist einer der wenigen Filme, bei dem ich mich noch sehr gut an die Erstsichtung erinnern kann, denn SAT1 bastelte damals einen überaus Aufmerksamkeit erweckenden Programmhinweis zusammen. Schon damals hat er mir sehr gut gefallen, obwohl er sich relativ stark von denen mir damals bekannten Filmen unterschieden hatte, und er hat bis heute nichts an seinem Unterhaltungswert verloren. Auch hier waren mir die meisten beteiligten Schauspieler überhaupt kein Begriff und rückwirkend kann ich behaupten, dass das deutsch-britische Ensemble sehr gute Überzeugungsarbeit geleistet haben muss. Ein richtiges Highlight stellt die Farbversion dar, die der Produktion ein vollkommen unterschiedliches Gesicht gibt, komischerweise ist jedoch auch mir die schwarz/weiß- Variante lieber, obwohl mir Farb-Beiträge in der Regel wesentlich besser gefallen, aber vermutlich liegt es in diesem Fall daran, weil die jahrelangen, positiven Eindrücke auf der deutschen Version basieren. Dieser Beitrag ist einer der wenigen Wallace-Filme, der aus persönlicher Sicht, seinen hohen Status beibehalten konnte.

Die auf beiden Seiten engagierten Schauspieler geben diesem Film eine sehr aussagekräftige Note. Die Besetzung mit Leo Genn als Inspektor Elliott ist für mich einer der gelungensten Überraschungs-Coups der gesamten Edgar Wallace-Reihe. Sein ruhiges und sachliches Auftreten vermittelt eine hohe Glaubwürdigkeit, sein Ermittlungsstil scheint nicht unbedingt zwingend zu sein, dennoch wirkt er sehr professionell bei seiner pragmatischen Arbeitsweise. Seine Fähigkeiten überzeugen vor allem auf höherer kognitiver Basis, vielleicht ist er auch aufgrund seines Alters nicht mehr der Draufgängertyp gewesen. Seine zurückhaltende und höfliche Art zeichnen ihn sehr sympathisch und man hat Freude daran, ihn begleiten zu dürfen. Christopher Lee fällt zunächst durch seine imposante Erscheinung auf, was seinen Gregor bedrohlich und mysteriös wirken lässt, dennoch kann ich mir nicht helfen und finde seine Leistung eher gewöhnlich. Es wird zum Großteil daran liegen, dass er hauptsächlich mit Maske aufzutreten hatte (was ja für den Verlauf nicht gerade unwichtig ist), aber die geforderten Emotionen bleiben daher im Verborgenen, und in Sachen Körpersprache war Christopher Lee noch nie ein Experte für mich, statisch würde ich es beinahe nennen. Schlecht ist es ja nicht, dass man sich als Zuschauer auch einmal Gedanken machen muss was denn eigentlich (hinter dieser Maske) vorgeht, trotzdem blieb er mir schon unzählige Male überzeugender in Erinnerung. Dennoch ist zu betonen, dass man mit Genn und Lee zwei große Stars an Bord hatte und die erweiterte britische Besetzung hatte ja schließlich noch mehr zu bieten. Cecil Parker als Sir John kreiert eine eigenständige Figur des Scotland-Yard Chefs und beweist mit seiner gelungenen Interpretation, dass das Fehlen von Siegfried Schürenberg gar nicht fatal sein musste. Des Weiteren sind noch die treffsicheren Interpretationen von Anthony Newlands und Maurice Kaufmann hervorzuheben.

Die weibliche Hauptrolle fand mit der bildschönen, 1944 geborenen Suzy Kendall eine fast ungewöhnliche, aber auch sehr glückliche Besetzung. Man sieht eine gehemmte, zwischen die Fronten geratene junge Frau, der die Mittel fehlen aus ihrem Alltagsgeschäft entfliehen zu können. Ihre Wünsche treffen auf große, umständliche Zwänge, sie muss permanent Entscheidungen treffen, die jedoch nur einseitig gerecht werden können. Trotz allem verkörpert sie keine Unselbstständigkeit, was schon ihre Arbeit als Dompteurin beweist, und sie fällt auch nicht in die typische weibliche Opferrolle und geriet nicht unfreiwillig in Verbindung mit dem Mörder, was insgesamt eher selten vorkam. Zusätzlich sieht man als Gina die verführerisch wirkende Margaret Lee (* 1943), die einen deutlichen Kontrast zu Film-Kollegin Suzy Kendall aufbauen kann. Sie setzt ihren eigenen Kopf durch und pfeift auf das (vielleicht berechtigte) Gerede der anderen. Bekannt für zahlreiche Affären scheint sie im Ambiente Zirkus ebenso kein unbeschriebenes Blatt, wie auch ein rotes Tuch für so manchen in diesem Umfeld zu sein. Im direkten Vergleich hofierte die Kamera Margaret Lee jedenfalls stärker als Suzy Kendall, die in ihren Einstellungen oftmals zu unscheinbar eingefangen wurde.

Die Hauptrolle der deutschen Version wurde mit einem alten Bekannten namens Heinz Drache besetzt, dem man seine ausgiebige Wallace-Erfahrung hier deutlich ansieht. Seine Interpretation erscheint durchgehend routiniert und glaubhaft, außerdem sogar ein Tic flexibler zu sein. Das doppelte Gesicht vermag er jedoch nicht konsequent genug und nachhaltig zu zeichnen, das gelang ihm in "Der Hund von Blackwood-Castle" eindeutig besser. Jedoch ist dieser Vergleich kaum angebracht, da sich die Rollen stark unterscheiden. Sein Carl wirkt resolut und bestimmend, im Zirkus Barbarini hat er sich mit seiner markanten aber auch verlässlichen Art offensichtlich Respekt verschafft, auch sieht es so aus, als sei er ein geschätzter Gesprächspartner dessen Meinung Gewicht findet. Im Verlauf offenbaren sich mehrere Facetten von Carl, der sich genau wie seine Freundin Natascha in einer Art Zwickmühle befindet, da jede Entscheidung nur einer Seite gerecht werden kann. Bei den sich langsam erschließenden Hintergründen die ihn beschäftigen und antreiben, hätte Heinz Drache etwas mehr Temperament gut zu Gesicht gestanden. Überhaupt hat er meines Erachtens die undankbarsten Themen und damit verbundenen Szenen abbekommen, die die wenigen Kritikpunkte in dieser Handlung darstellen. Das Thema Rache und Hass findet eine halbgarene, unglaubwürdige Auflösung. Vor dem Hintergrund, dass er sich stattdessen für Natascha entscheidet wäre es noch nachvollziehbar gewesen, aber auch dieses zunächst geebnete Happy End gipfelt in Inkonsequenz. Die bestehenden Tatsachen und die Vergangenheit werden Carl und Natascha getrennte Wege gehen lassen. Die Konstruktion dieses Paares mit Heinz Drache und Suzy Kendall geht in meinen Augen leider nicht auf. Abschließend sind natürlich noch Eddi Arent und Klaus Kinski zu erwähnen, die das Szenario gekonnt bereichern. Eddie, der lieber Clown als Buchhalter sein möchte, lockert die ernsthafte Grundstimmung bemerkenswert auf, für mich eine von Eddi Arents angenehmsten Interpretationen innerhalb der Reihe. Klaus Kinski glänzt in Zwielichtigkeit und strahlt mal wieder eine gewisse Unberechenbarkeit aus. Alles in allem ein Ensemble der Wallace-Spitzenklasse!

Sowohl "Das Rätsel des silbernen Dreieck" als auch 'Circus of Fear' kann man sich immer wieder gut ansehen, da viele klassische Merkmale zum Zuge kommen. Spannend finde ich es, zwischen den beiden Versionen zu vergleichen, denn obwohl es ja eigentlich der gleiche Film ist, gibt jede Variante unterschiedliche Reize preis. Die Originalschauplätze geben einen aussagekräftigen Charakter, genau wie die winterlichen Kulissen rund um den Zirkus. Wo die s/w-Variante mehr Flair in Richtung Spannung und Thrill hergibt, glänzt die Farbversion in diskreter Eleganz. Die Musik der deutschen Version ziehe ich eindeutig vor, das Thema war schon immer eines meiner Lieblingsstücke. Die Parallelhandlungen wurden sehr gut miteinander verbunden, die Geschichte an sich ist nicht gerade als extravagant oder überaus originell zu bezeichnen, vermittelt aber einen eigenen Realitätstransfer, wenn man das so nennen kann. Auch der Titel kam mir schon immer als sehr gelungen, beziehungsweise wohl klingend vor, die Mordszenen sind mit der musikalischen Untermalung sehr eindringlich, fast beängstigend gelungen und das Finale besticht durch seinen klaren und überraschenden Aufbau. Insgesamt ist "Das Rätsel des silbernen Dreieck" zwar nicht konkurrenzlos, aber dennoch ein Ernst zu nehmender Kandidat innerhalb der Reihe, der immer wieder eine erneute Sichtung wert macht.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

21.12.2013 23:12
#63 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Heute wieder gesehen...

Der Film beginnt relativ flott. Wir bekommen tolle Originalschauplätze in London mit einem recht unterhaltsamen Überfall vor die Nase gesetzt.
Die Musik legt schon zu diesem Zeitpunkt gut los, wobei es mir mitunter doch ein wenig zu exaltiert gewirkt hat. Im Allgemeinen kann ich aber über die Musik nicht klagen und finde sie durchaus ansprechend und zur Inszenierung passend.
Dreht sich anfangs der Plot noch um die Gangsterbande, verlagert sich das Geschehen nach und nach zum Zirkus. Das ist ein absoluter Pluspunkt des Films.
Der Zirkus an sich bietet schon einige Highlights - allen voran natürlich die Tieraufnahmen, die in dieser Größenordnung in keinem anderen Wallace-Film zu sehen ist. Das vermittelt auf jeden Fall das entsprechende Flair.
Daneben treffen wir im Zirkus auf teils sehr starke Charaktere. Heinz Drache hat hier zwar sicherlich nicht seinen besten Auftritt, aber er weist dennoch eine ansprechende Leistung vor. Außerdem sehe ich seine Rolle als sehr clever angelegt, da ein Leo Genn einfach zu geschliffen wirkt um der alleinige "Held" des Films zu sein. Ich kannte Genn bereits auf dem im Vorjahr erschienen Film "Geheimnis im blauen Schloss", wo er deutlich mehr zeigt, als hier. Natürlich spielt er grundsympatisch auf, aber mitunter einfach zu freundlich, zu flach. Nichtsdestotrotz halte ich sein Spiel für erfrischend und in Kombination mit Drache der Dynamik des Films zuträglich.
Genial im Zirkus sind auf jeden Fall Skip Martin und Maurice Kaufmann. Beide haben mich absolut überzeugt und lassen sogar Christopher Lee in blassem Licht erscheinen. Er hat, wie auch in seinen restlichen Wallace-Auftritten, einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber dieser fällt hier deutlich schwächer auf, als in den Narzissen und Orchideen.
Ein richtiger Hingucker und leider viel zu früh tot, ist die bildhübsche Margaret Lee. Eine sehr gut gespielte Rolle und davon unabhängig auch ein Augenschmaus.
Für fehlbesetzt hingegen halte ich Sir John, der sichtlich versucht sich am Original zu orientieren, ihm aber in keinster Weise nahe kommen kann. Er hat bei mir einen schlechten Eindruck hinterlassen.
Leider halte ich auch Arents Part für nicht optimal von ihm ausgefüllt. Seine Witze sind durchschnittlich bis unlustig und bei der Auflösung konnte er nicht wirklich überzeugen. Da sah ich keine Glaubwürdigkeit, wie bei Filmen mit ähnlicher Täterentlarvung.
Abschließend noch was zu Kinski. Sein Spiel ist in Ordnung, aber die Synchronstimme hat mich sehr gestört. Wenn man die Stimme so gut im Ohr hat und dann eine völlig andere erklingt, dann fällt es glaube ich immer schwer das anzunehmen. Naja...so viel sagt er ja auch nicht.
Alles in allem bin ich mit der Riege sehr zufrieden und möchte hier mit dem genialsten Satz des Filmes enden:
"Mein Buchhalter möchte Clown werden. Sie kennen das ja."

Die besonderen Aufnahmen habe ich schon angesprochen und auch wenn ich manchmal etwas Spannung vermisst habe, gab es teils doch recht dichte Szenen. Der erste Mord bspw. ist sehr gut eingefangen und auch die Verdächtigen, die auf dem Zirkusgelände Versteck spielen, wurden oft in gruseligem Licht getroffen.
Die Atmosphäre der Bilder ist zwar hier wirklich selten neblig oder ähnliches, aber dafür dynamisch und außergewöhnlich, so dass es mich darüber hinweggetröstet hat.

Das Drehbuch halte ich ebenfalls für sehr gelungen, da die Personen, besonders im Umfeld des Zirkus, anfangs nur angedeutet werden. Die Personenkonstellationen bleiben lange Zeit undurchsichtig und da es auch verhältnismäßig wenig Morde unter den Verdächtigen gibt, gelingt es hier die Frage nach dem Täter wirklich bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Das war schön gemacht und wird von den stimmigen Dialogen (siehe oben) abgerundet.

Ich kann nur Kleinigkeiten diesem Film vorwerfen (ist eigentlich der Rest der Bande tot?), der sonst eine tolle und im Wallace-Universum einzigartige Stimmung besitzt, zwar selten, aber auch mit einigen Momenten gespickt ist und im Kreis der vielen Verdächtigen, dann zu einer überraschenden Auflösung kommt.
Musik, Drehbuch und Inszenierung sind stimmig, temporeich und gut. Humor wird manchmal etwas vermisst, aber gut...

4 von 5 Punkte

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

22.12.2013 00:31
#64 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Da kann ich dir im großen und ganzen nur zustimmen. Ein flotter Krimi mit viel Atmosphäre und gute 4 Punkte allemal wert ist.
Zu deiner Frage, ob der Rest der Bande stirbt: Nein. Die werden alle verhaftet, alle bis auf den Anführer Jackson (, der am Anfang mit dem Mörder telefoniert und der auch der einzige ist, der dessen Namen kennt), der stirbt bei dem Autounfall.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.832

31.12.2013 00:48
#65 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Ich finde, die Entlarvung scheitert weniger an der Glaubwürdigkeit des Täters als daran, dass seine Identität schon ziemlich früh in der Handlung offensichtlich ist. Als Gina mit ihrem Liebhaber das erste Mal im Wohnwagen war, waren die anderen Verdächtigen alle im Zelt.

Beim letzten Ansehen hat der Film bei mir allerdings ebenfalls gewonnen. Gerade wo ich auch zum ersten Mal die Farbfassung sehen konnte, die ich der deutschen Version in jedem Fall noch vorziehe. Zum einen wirkt der Film noch britischer und zum anderen auch runder, da einige Dialoge in der Synchonisation doch leicht abgeändert worden sind.

patrick Offline




Beiträge: 2.754

23.06.2014 21:55
#66 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Ich kenne leider nur die Schwarzweißversion. Der Film wirkt sehr britisch und unterscheidet sich deutlich von den rein deutschen Wallace. Die Story selbst ist einigermassen logisch, die Handlung nicht ohne Spannung. Ein grosser Pluspunkt ist der hier sehr sinister wirkende Christopher Lee, dessen Gesicht wir erst recht spät zu sehen bekommen. Durch seine Physis und Bewegungen ist er für mich ,als Hammer-Fan, natürich trotzdem unverkennbar. Aufgrund der zahlreichen britischen Darsteller,welche ihre Sache allesamt gut machen, hat der Film ein ganz anderes Gesicht, als die typischeren Wallace. Man sieht der Schwarzweiss-Version allerdings an, dass sie als Farbfilm konzipiert war, da das Schwarzweiss hier ziemlich fade und matt wirkt (Oder liegt es an der Qualität der von mir gesichteten Aufnahme) was der Atmosphäre schadet.kein Vergleich zu den Aufnahmen der "echten Schwarzweiss"-Wallace. Die Musik find ich ziemlich belanglos.
Achtung SPOILER:
Kinski,in einer für ihn typischen Rolle, hat leider viel zu wenige Auftritte. Arendt als Mörder gefällt mir weniger, war er doch bis zum unheimlichen Mönch unantastbar. Der Streifen wirkt wie eine Mischung aus Wallace und Hammer-Thriller, Genres, die ich beide schätze, jedoch getrennt voneinander und nicht unbedingt als Mischung.Möchte mir auf jede Fall die Farbversion einmal ansehen, welche ich leider (noch)nicht besitze. Weiß aber nicht, ob sich dass im Rahmen des Grand Prix noch ausgeht.

Für die Schwarzweiß-Version würd ich 3 von 5 Punkten vergeben. Der Film ist für mich damit im soliden Mittelfeld und durchaus sehenswert,nicht mehr, nicht weniger.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.752

23.06.2014 22:03
#67 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von patrick ebner im Beitrag #66
Man sieht der Schwarzweiss-Version allerdings an, dass sie als Farbfilm konzipiert war, da das Schwarzweiss hier ziemlich fade und matt wirkt (Oder liegt es an der Qualität der von mir gesichteten Aufnahme) was der Atmosphäre schadet.kein Vergleich zu den Aufnahmen der "echten Schwarzweiss"-Wallace. Die Musik find ich ziemlich belanglos.

Wahre Worte. In beiden Belangen profitiert das "Dreieck" von der Farbversion. Bei dir muss ich natürlich vorsichtig sein, Farbe anzupreisen, aber man merkt einfach, dass der Film nicht für Schwarzweißaufnahmen ausgeleuchtet wurde und demnach erst in Farbe richtig zu glänzen beginnt (zudem: das Zirkusmilieu verträgt natürlich auch ein paar bunte Seiten). Hinzu kommt, dass die auf DVD erhältlichen Farbfassungen gut restauriert sind, wohingegen die Schwarzweiß-Version nur in beschnittenem, nicht überarbeitetem 4:3 vorliegt.

Die britische Originalfilmmusik wurde für die deutsche Auswertung durch Konserven von Raimund Rosenberger ersetzt - fürchterlich. Johnny Douglas' Original-Titelmusik gehört für mich zu den besten Wallace-Melodien.

Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.326

23.06.2014 22:09
#68 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #67
Zitat von patrick ebner im Beitrag #66
Man sieht der Schwarzweiss-Version allerdings an, dass sie als Farbfilm konzipiert war, da das Schwarzweiss hier ziemlich fade und matt wirkt (Oder liegt es an der Qualität der von mir gesichteten Aufnahme) was der Atmosphäre schadet.kein Vergleich zu den Aufnahmen der "echten Schwarzweiss"-Wallace. Die Musik find ich ziemlich belanglos.

Wahre Worte. In beiden Belangen profitiert das "Dreieck" von der Farbversion. Bei dir muss ich natürlich vorsichtig sein, Farbe anzupreisen, aber man merkt einfach, dass der Film nicht für Schwarzweißaufnahmen ausgeleuchtet wurde und demnach erst in Farbe richtig zu glänzen beginnt (zudem: das Zirkusmilieu verträgt natürlich auch ein paar bunte Seiten). Hinzu kommt, dass die auf DVD erhältlichen Farbfassungen gut restauriert sind, wohingegen die Schwarzweiß-Version nur in beschnittenem, nicht überarbeitetem 4:3 vorliegt.

Die britische Originalfilmmusik wurde für die deutsche Auswertung durch Konserven von Raimund Rosenberger ersetzt - fürchterlich. Johnny Douglas' Original-Titelmusik gehört für mich zu den besten Wallace-Melodien.



Ihr bringt mich noch soweit, dass ich mir die Farbversion tatsächlich mal ansehe...bisher hatte ich da nie ein Verlangen danach

patrick Offline




Beiträge: 2.754

23.06.2014 22:13
#69 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #67

Wahre Worte. In beiden Belangen profitiert das "Dreieck" von der Farbversion. Bei dir muss ich natürlich vorsichtig sein, Farbe anzupreisen, aber man merkt einfach, dass der Film nicht für Schwarzweißaufnahmen ausgeleuchtet wurde und demnach erst in Farbe richtig zu glänzen beginnt (zudem: das Zirkusmilieu verträgt natürlich auch ein paar bunte Seiten). Hinzu kommt, dass die auf DVD erhältlichen Farbfassungen gut restauriert sind, wohingegen die Schwarzweiß-Version nur in beschnittenem, nicht überarbeitetem 4:3 vorliegt.

Die britische Originalfilmmusik wurde für die deutsche Auswertung durch Konserven von Raimund Rosenberger ersetzt - fürchterlich. Johnny Douglas' Original-Titelmusik gehört für mich zu den besten Wallace-Melodien.


Damit hast du mich neugierig gemacht. Ich werde mich sofort bemühen, die Farbversion zu bestellen. Hoffentlich geht sich das noch aus, bis ich den Film bewerten muss.

Auch muss man bei mir nicht vorsichtig sein, Farbe anzupreisen. Ich will einen Film so sehen, wie er konzipiert ist. Künstliches Schwarzweiss ist uninteressant. Ferner befinden sich im Grand Prix etwa 4 Farbfilme, die von mir anständige Bewertungen bekommen/bekamen. Vielleicht kommt dieser auch noch dazu, auch wenn meine top 10 fast ausschließlich schwarzweiß sind.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.752

23.06.2014 22:13
#70 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Greift ruhig wirklich zur Farbfassung. Man kann anderthalb Stunden eindeutig auch weniger nutzbringend anlegen.
(Wobei ich auch hier nochmal anfügen möchte, dass die Kinowelt-Farbfassung geschnitten ist. Besser zur Blue-Underground- oder Network-DVD greifen.)

Andy79 Offline



Beiträge: 46

23.06.2014 22:15
#71 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #67

Die britische Originalfilmmusik wurde für die deutsche Auswertung durch Konserven von Raimund Rosenberger ersetzt - fürchterlich. Johnny Douglas' Original-Titelmusik gehört für mich zu den besten Wallace-Melodien.




Naja, mir fällt da nur der Vorspann ein. Da haben die Gangster eben einen Geldtransporter überfallen und flüchten per Schiff, und dann ertönt (im Original) eine Musik, die zu einer gemächlichen Gondelfahrt passen würde. Die deutsche Musikauswahl passt da wesentlich mehr zur Stimmung.

Josh Offline




Beiträge: 7.840

23.06.2014 22:24
#72 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Ich kenne nur dir Farbfassung von der Kinowelt-DVD, und die finde ich stimmiger als die S/W-Fassung. Allerdings zählt der Film für mich in beiden Fassungen nicht zu den Highlights der Reihe.
@Gubanov: Was fehlt den in der Fassung?

patrick Offline




Beiträge: 2.754

23.06.2014 22:30
#73 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Josh im Beitrag #72
Ich kenne nur dir Farbfassung von der Kinowelt-DVD, und die finde ich stimmiger als die S/W-Fassung. Allerdings zählt der Film für mich in beiden Fassungen nicht zu den Highlights der Reihe.
@Gubanov: Was fehlt den in der Fassung?


Hab grad die network-version bestellt. Highlight ist er für mich auch nicht, aber ich bin einfach neugierig auf die Farbversion

Gubanov Offline




Beiträge: 14.752

23.06.2014 22:32
#74 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

@Josh: Was fehlt, weiß ich nicht. Da ich die Blue-Underground- schon vor der Kinowelt-DVD hatte, bin ich nie in die Verlegenheit gekommen, mir die Kinowelt-Farbfassung anzusehen. Ich weiß nur, dass sie ca. fünf Minuten kürzer ist: Klick mich.

Flimmer-Fred Offline



Beiträge: 781

23.06.2014 22:42
#75 RE: Bewertet: "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1965/6, Außer der Reihe) Zitat · antworten

U.a. die Szenen zwischen Eddie und Mr. Big wurden gekürzt.

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