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Dieses Thema hat 112 Antworten
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 Filmbewertungen
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Gubanov Online




Beiträge: 14.752

02.07.2009 11:03
#31 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

„Das Rätsel des silbernen Dreieck“ belegt mit 75 Prozent den 21. Platz im Edgar-Wallace-Filmgrandprix 2009. Der Film erhielt folgende Wertungen:
Gesamtpunktzahl: 707,89 Punkte; durchschnittliche Punktzahl pro Werter: 33,71 von 50
Ergebnisse der Einzelkategorien:
• Gesamtwertung: 218,9 Punkte – Platz 19 (74%)
• Einzelwertung „Darsteller“: 79,8 Punkte – Platz 22 (78%)
• Einzelwertung „Spannung“: 69,8 Punkte – Platz 24 (73%)
• Einzelwertung „Mörder“: 73,5 Punkte – Platz 13 (77%)
• Einzelwertung „Regie“: 71,9 Punkte – Platz 21 (75%)
• Einzelwertung „Drehbuch“: 70,9 Punkte – Platz 18 (77%)
• Einzelwertung „Musik“: 66,9 Punkte – Platz 26 (71%)
• Einzelwertung „Humor“: 56,2 Punkte – Platz 25 (65%)


Die größte Abweichung von der durchschnittlichen Wertung beträgt 21,7 Punkte nach unten, die durchschnittliche Abweichung beträgt 8,5 Punkte. Am nächsten dran war Daniel Lantelme mit einer Abweichung von nur 3,4 Punkten.

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Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

02.07.2009 11:47
#32 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

hm, platz 21... die einzelwertung für den mörder finde ich etwas zu gut, zwar spielt arent seine rolle wirklich gut, aber der schluss ist meiner meinung nach etwas misslungen...
darsteller... insbesondere mit lee als maskierten löwenbändiger und dieser (synchron)stimme(?) ziemlich daneben...

ist denn die farb-fassung sehr verändert? habe diese nur mal im durchspulen der kinowelt-dvd "gesehen"...

kaeuflin Offline




Beiträge: 1.259

02.07.2009 12:19
#33 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Die Farbfassung entwickelt eine ganz andere Simmung ...

Gerade der Anfang ist ziemlich anders, hinzukommt das der Film nunmal für Farbe gedreh wurde und durch das in S/W umwandeln gelegentlich grau wirkt - die stärkeren Kontraste eine echten S/W Films fehlen ...

aber wenn du die DVD eh zuhause hast dann sieh in dir doch mal auf Farbe an !

Peter

Don't think twice, it's all right ...

Bob Dylan

Happiness IS the road ! (Marillion)

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.274

02.07.2009 12:33
#34 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Die Farbfassung wurde m.W. auch völlig anders geschnitten, was eine deutsche Synchronspur ziemlich unmöglich macht. Schade, denn der Film gefällt mir mit Farbe auch besser.

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

02.07.2009 13:06
#35 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

dann werd ich mir den film am WE nochmal anschauen... eher wirds wohl ne werden

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

06.07.2009 11:06
#36 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

gesagt, getan

ich glaube nur, dass ich mich mit einer bewertung hier zurückhalten muss... bin mir da nämlich überhaupt nicht sicher...


einerseits finde ich den sw wirklich gut, die atmosphäre toll... weiterhin gefällt mir die musik auch super, auch wenn diese vom 7. opfer "übernommen" wurde! für misslungen halte ich allerdings im wesentlichen die synchronisation, insbesondere die synchronstimmen von lee und kinski!


die farb-fassung soll ja ungeschnittene szenen enthalten, was ich an der KINOWELT-DVD nicht nachvollziehen kann... diese ist mit einer laufzeit von knapp 83min sogar kürzer als die sw-fassung (85min)... hier fehlen meines erachtens drei szenen:
1. das gespräch zwischen drache und lee im caravan wegen den hintergründen zu natasha's vater.
2. das kurze gespräch über den unterschlupf von lee im wald als drache aus der polizeistation kommt.
3. die abschlussszene "happy-end" zwischen m. lee und drache.
die musik zum farbfilm finde ich trotzdem auch gut, insgesamt passend. die synchronstimme von mr. big ist irgendwie überaus gewöhnungsbedürftig...
und ich glaube kinski spricht sich im englischen selbst (klingt irgendwie so...)

weiß nun leider nicht, ob es doch empfehlenswert wäre, dass ich mich mal nach der original-fassung "circus of fear" umschaue?!?!

HorstFrank Offline



Beiträge: 697

06.07.2009 11:17
#37 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Sir Oliver
und ich glaube kinski spricht sich im englischen selbst (klingt irgendwie so...)



In der englischen Fassung spricht sowohl Klaus Kinski als auch Eddi Arent und Heinz Drache ihre Rollen selbst!

In der deutschen Fassung wird Klaus Kinski dann von Werner Uschkurat synchronisiert, der ihn auch in weiteren Filmen, z.B. "Gern hab' ich die Frauen gekillt" sprach.

Es fehlen in der englischen Farbfassung auch noch weitere Szenen, z.B. das kurze Gespräch zwischen Eddie und Mr. Big als Macky Hartley weggeht (als er sich nach den Job erkundigt).

MfG HorstFrank

Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")

Gubanov Online




Beiträge: 14.752

06.07.2009 11:19
#38 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Sir Oliver
die farb-fassung soll ja ungeschnittene szenen enthalten, was ich an der KINOWELT-DVD nicht nachvollziehen kann... diese ist mit einer laufzeit von knapp 83min sogar kürzer als die sw-fassung (85min)...

Die Farbfassung ist vor allem anders geschnitten, so z.B. die Verfolgungsjagd über Autobahn und Landstraße. Allerdings ist anzumerken, dass die Kinowelt-Farbfassung nicht ungeschnitten ist. Die längste Fassung weltweit bietet die amerikanische Blue-Underground-Disc mit einer Lauflänge von 91 Minuten (NTSC). Die ersten beiden der von dir vermissten Szenen müssten dort enthalten sein. Die letzte Szene (übrigens kein Happy-End zwischen Margaret Lee und Heinz Drache, sondern zwischen Suzy Kendall und Heinz Drache!) ist allerdings nicht integriert, weil sie ausschließlich für die deutsche Fassung (siehe Vorliebe für Schmalzenden) gedreht wurde. Der Originalfilm endet auch bei Blue-Underground mit der Entlassung Mr. Bigs.
Zur Synchronisation: Sowohl Drache als auch Arent und Kinski sprechen sich in der englischsprachigen Tonfassung selbst.

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Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

06.07.2009 12:57
#39 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov
Die Farbfassung ist vor allem anders geschnitten, so z.B. die Verfolgungsjagd über Autobahn und Landstraße. Allerdings ist anzumerken, dass die Kinowelt-Farbfassung nicht ungeschnitten ist. Die längste Fassung weltweit bietet die amerikanische Blue-Underground-Disc mit einer Lauflänge von 91 Minuten (NTSC). Die ersten beiden der von dir vermissten Szenen müssten dort enthalten sein.

alles klar, vielen dank

Zitat von Gubanov
Die letzte Szene (übrigens kein Happy-End zwischen Margaret Lee und Heinz Drache, sondern zwischen Suzy Kendall und Heinz Drache!) ist allerdings nicht integriert, weil sie ausschließlich für die deutsche Fassung (siehe Vorliebe für Schmalzenden) gedreht wurde. Der Originalfilm endet auch bei Blue-Underground mit der Entlassung Mr. Bigs.

'tschuldigung, mein fehler (m. lee ist ja gina...)

Zitat von Gubanov
Zur Synchronisation: Sowohl Drache als auch Arent sprechen sich in der englischsprachigen Tonfassung selbst.

ich weiß...

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

07.07.2009 08:11
#40 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

habe den film auch im schnelldurchlauf in sw gesehen... da fallen direkt noch einige andere schnitte auf...

beispielsweise fehlt in der farb-fassung auch die "verarschung" des mr. big von eddie an seiner wasser?!?!-maschine...

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

04.05.2010 19:44
#41 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Ein wirklich toller Film, der ein gänzlich anderes Wallace-Feeling gibt. Eddie Arendt hat in diesem Film meiner Meinung nach seinen besten Auftritt. Erst hier merkt man wie vielfälltig er ist. Die Endszene, als er ausrastet ist einfach nur brilliant. Auch Heinz Drache macht hier einen anderen Eindruck als in den Rialto-Filmen (Ausnahme DER HUND VON BLACKWOOD-CASTLE). Allerdings meine ich, dass man Kinski mehr hätte einbinden sollen. Die FSK18 Wertung von 1966 für die uncut-Version finde ich übertriben. Diese Version ist ja jetzt ab 16. Ich habe rechariert, welche Szenen beanstandet wurden und die ermordung von Harry Wüstenhage in DIE TOTEN AUGEN VON LONDON ist schlimmer.

Fazit: Einer der besten Edgar-Wallace-Filme aller Zeiten

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

05.06.2010 08:15
#42 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Achtung Nur lesen, wer den Film schon gesehen hat

Konkret zu Eddi Arendt: In diesem Film zeigt Eddi, sein gesamtes schauspielerisches Talent. Viele halten ihn ja nur für einen billigen Komödiant, aber das ist er nicht. Am Ende zeigt er, dass er auch Typen hin kriegt, die nicht zu seinem Stil passen. Er ist dabei so überzeugend, dass man sich fragt, wie ein so fröhlicher Mensch zu dieser "Bestie" werden kann. Meiner Meinuung nach hätte man ihm auch mehr den Part des Mysteriösen oder sogar den ein oder anderen Kinski Part geben können.

Glasauge

Count Villain Offline



Beiträge: 3.832

05.06.2010 17:08
#43 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Mir gefällt Eddi in dieser Hinsicht im Buckligen noch viel besser. Aber ich muss dazu sagen, dass ich das silberne Dreieck auch schon länger nicht mehr gesehen habe. Schubladendenken ist ohnehin immer gefährlich. Gert Fröbe konnte zum Beispiel auch beides überzeugend, den Komödianten und den Schurken.

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

06.06.2010 14:20
#44 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Ich hebe das hier nur hervor, weil hier der Kontrast in Eddies Rolle größer ist.

Glasauge

Blap Offline




Beiträge: 1.128

16.06.2010 22:58
#45 RE: Bewertet: Das Rätsel des silbernen Dreieck (Außer der Reihe) Zitat · antworten

Das Rätsel des silbernen Dreieck (Deutschland, Großbritanninen 1966, britischer Titel: Circus of Fear)

In London wird ein Geldtransport überfallen. Zunächst läuft der gut durchdachte Plan wie geschmiert, doch Gauner Mason (Victor Maddern) verliert die Nerven, ein tödlicher Schuss fällt. Der Drahtzieher der Aktion ist den Verbrechern nicht persönlich bekannt, per Telefon bestellt er Mason und einen Teil der Beute zu sich. Als er sein Ziel erreicht hat, erwartet den gestressten Mason eine böse Überraschung. Derweil hat Scotland Yard unter der Leitung von Inspektor Elliott (Leo Genn) die Ermittlungen aufgenommen. Ein Hinweis führt die Polizei schnell auf die richtige Spur, die Bande kann nach einer kurzen Verfolgungsjagd dingfest gemacht werden. Damit ist der Fall aber noch nicht abschliessend geklärt, denn der Mörder ist noch immer auf der Flucht, ein Teil des Geld fehlt. Elliott stösst bei seinen Nachforschungen auf das Winterquartier des Zirkus Barberini. Chef Barberini (Anthony Newlands) zeigt sich kooperativ, doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Löwenbändiger Gregor (Christopher Lee) trägt seit einem grausigen Unfall eine Maske, er wird von dem kleinwüchsigen Mr. Big (Skip Martin) erpresst. Carl (Heinz Drache), die rechte Hand Barberinis, scheint auf der Suche nach einer bestimmten Person zu sein, treibt ihn der Wunsch nach Rache an? Auch der Ganove Manfred (Klaus Kinski) streunt auf dem Gelände herum, angeblich auf der Suche nach einem Job. Dann wäre da noch Gina (Margaret Lee), die ihrem Freund, einem Messerwerfer, ständig Hörner aufsetzt. Kann Elliott in diesem Gewusel den Überblick behalten? Handelt es sich bei dem grausigen Leichenfund tatsächlich um den gesuchten Mason? Wer wird das nächste Opfer des rätselhaften Killers...???

"Das Rätsel des silbernen Dreieck" kam 1966 in die Kinos, es handelt sich um eine Edgar Wallace Verfilmung, die zu den wenigen nicht von Rialto Film produzierten Werken zählt. Interessanterweise wurde der Film in Farbe gedreht, kam aber in Deutschland in Schwarzweiß zur Aufführung. Zusätzlich unterscheidet sich der Schnitt der britischen und der deutschen Fassung. Ich schätze die Schwarzweiß-Beiträge ebenso wie die Farbfilme, die bei Rialto ab 1966 (Der Bucklige von Soho) zum Zuge kamen. "Das Rätsel des silbernen Dreieck" wirft naturgemäß die Frage auf, welche Version besser geraten ist. Ich gebe der farbigen Fassung den Vorzug, denn in dieser Form wirkt der Film auf mich stimmiger. Kein Wunder, er wurde schliesslich in Farbe gedreht. Die britische Fassung gefällt mir allerdings auch vom Schnitt her besser. Der Schnitt für den deutschen Markt versucht sich den Rialto Filmen zu anzupassen. Dies gelingt meiner Meinung nach nicht ganz überzeugend, denn "Das Rätsel des silbernen Dreieck" kommt durch und durch wie ein britscher Streifen daher. So ist der Film folgerichtig immer dann am stärksten, wenn er sich auf seine britischen Tugenden besinnt. Der Überfall zu Beginn ist spannend und ansprechend inszeniert, hat aber kaum etwas mit der typischen "Wallace Atmosphäre" gemeinsam. Man sollte dem Streifen seine Eigenständigkeit zugestehen, dann steht einem schönen Filmabend eigentlich nichts im Wege. Werfen wir einen Blick auf die Besetzung. In der Rolle des Ermittlers sehen wir Leo Genn, dessen typisch englisches Auftreten kaum Gemeinsamkeiten mit "unserem" Inspektor Blacky Fuchsberger aufweist. Seine Art erinnert da schon eher an den stets ein wenig hüftsteif wirkenden Heinz Drache, zusätzlich durch britischen Humor und eine liebenswerte Schrulligkeit ergänzt. Jener Heinz Drache ist hier zwar nicht in der Rolle des Kriminalisten zu sehen, ermittelt aber in eigener Sache und mit der üblichen Beharrlichkeit. Dass Christopher Lee meist einen Sack über dem Kopf trägt, ist zwar ein wenig schade, doch er punktet mit seiner stattlichen Erscheinung und markanten Stimme, die man in der englischen Fassnung geniessen darf. Mit Blick auf das deutsche Publikum hat man (neben Heinz Drache) Klaus Kinski und Eddi Arent ins Boot geholt. Während Kinski sich verschlagen und (für seine Verhältnisse) zurückhaltend gibt, spielt Arent seinen üblichen Stiefel runter, Albernheiten dominieren. Anthony Newlands passt vortrefflich in die Rolle des Zirkusdirektors, Cecil Parker stellt einen äusserst britischen Sir John zu Schau, ein Kauz wie aus dem Bilderbuch der gesammelten Klischees. Nicht unerwähnt bleiben soll Skip Martin, der mit markanter Mine den genervten Christopher Lee drangsaliert. Die Damen erfreuen das Auge, Suzy Kendall als anständiges Mädchen, Margaret Lee als das verdorbene Gegenstück. Die gute Margaret glotzt ab und an ein wenig derangiert aus der Wäsche. Kein Vergleich zu ihrer atemraubenden Darbietung in "La bestia uccide a sangue freddo" (Das Schloss der blauen Vögel, 1971), doch die hier zur Schau gestellte Optik, passt zweifellos sehr gut zur Rolle der Lotterbraut.

Die Riege der Darsteller setzt auf einen gelungenen Mix aus bekannten "Wallace Gesichtern" und britischen Schauspielern. An der eindeutig englischen Ausrichtung des Films ändert sich dadurch kaum etwas. Darauf sollte man sich als Zuschauer einlassen können, wie ich bereits weiter oben andeutete. "Das Rätsel des silbernen Dreieck" bleibt durchweg spannend und unterhaltsam. Die Auflösung wird sicher nur Wallace Neulinge überraschen können, trotzdem möchte ich sie als gelungen bezeichnen. Mir gefallen die "britischen" Rialto Filme "Das Geheimnis der gelben Narzissen", "Das Verrätertor" und besonders "Das Geheimnis der weißen Nonne" durch die Bank gut, auch dieser "Exot" aus fremder Produktion findet meine Zustimmung.

Erneut sei mir der Hinweis auf die britische Farbversion gestattet, die eindeutig die bessere Wahl darstellt! Neben der stimmungsvolleren Optik und des besser gelungenen Schnitts, gefällt hier auch die Musik besser. Die DVD von Kinowelt bietet
beide Fassungen an, wobei die deutsche Version leider nicht im richtigen Format vorliegt. Mit diesem Makel kann man gut leben, denn bei der englischen Variante stimmt nicht nur das Format, zusätzlich ist die Bildqualität sehr ansprechend geraten. Eine interessante Ergänzung scheint mir die amerikanische DVD von Blue Underground zu sein, die eine weitere, etwas längere Version des Films enthält (der Laufzeitunterschied ist nicht ausschliesslich auf den Unterschied PAL/NTSC zurückzuführen). Diese Scheibe trägt den Titel "Circus of Fear", sie fehlt mir leider noch in der Sammlung, aber dieser Zustand wird sich mit Sicherheit ändern.

Ein guter und unterhaltsamer Film. Tolerante Wallace-Fans werden ihre Freude haben, ebenso sollten Wallace-Skeptiker einen Blick riskieren! 7/10 (gut)

Lieblingszitat:

"Ich hätte dich in die Themse schmeissen sollen!"

***

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