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  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Ich lese das hier auch mit enormem Eifer. Leider hatte sich mein Erstkontakt mit Rathbone/Holmes als wenig erfreulich erwiesen. Es war nicht der Stoff, die Inszenierung oder die Spielart, es war die notgedrungene Verlegung der gesamten Handlung in Innenkulissen. Wenn ich das hier so lese und mir die Bilder ansehe, sollte ich das vielleicht aber nochmals probieren.

    Gruß
    Jan

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum02.12.2019 10:10
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Es gibt wieder einmal was Neues vom Wixxer- und Cotton-Regie-Duo Cyril Boss und Philipp Stennert: Seit gestern strahlt das ZDF die Sky-Produktion "Der Pass" in vier Anderthalbstündern aus. In der Mediathek des ZDF findet sich der Krimi-Mehrteiler indes in der ursprünglichen Laufzeit von 8x 45 Minuten. Ich habe gestern Abend die ersten 45 Minuten gesehen und konnte insofern einen ersten, durchweg positiven Eindruck gewinnen. Bildgewaltig liefert der erste Teil einen mysteriösen Mordfall direkt auf dem Grenzstein zwischen Österreich und Deutschland, zwischen dem Salzburger und dem Berchtesgadener Land. Es geht um Menschenschlepper und einen offfenbar geistig verwirrten Mörder, der sein Opfer einen Pass hinauf gebracht hat, um ihn dort für jedermann sichtbar geradezu auszustellen. Ungewöhnlich aber intelligent geschnitten, liefert der erste Teil - wie in solchen Formaten üblich - reichlich offene Handlungsstränge, die sukzessive und parallel montiert ablaufen. Diese Erzählweise ist mittlerweile nicht zuletzt durch "Babylon Berlin" bekannt. Im Falle von "Der Pass" überzeugen bislang über dies die brillante Kamera und die hochwertige Ausstattung. Wie sich das alles weiter entwickelt, bleibt nun abzuwarten.

    Gruß
    Jan

  • Der Mann, der sich Abel nannte (1966)Datum27.11.2019 20:13
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Das klingt sehr interessant! Das ist so gut wie gekauft, obschon ich mit Matray/Krüger nicht immer glücklich gewesen bin in der Vergangenheit und von dem Regisseur noch nie etwas gesehen habe. Die Besetzung ist aber ja extrem stark!

    Gruß
    Jan

  • Gisela HahnDatum16.11.2019 18:12
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Puh, ich hab XY auch am Mittwoch gesehen, aber auch ich habe Frau Hahn natürlich nicht erkannt. Interessante Sache.

    Gruß
    Jan

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum12.11.2019 22:13
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Markus im Beitrag #52

    Nietnagel [sieht sich den neuen Wagen von Knörz an]: Was ist das eigentlich für eine Marke?
    Knörz [stolz]: Das ist ein Volkswagen, Nietnagel!
    [Nietnagel grient]

    Besteht der Witz darin, dass jeder einen VW Käfer kennt? Oder gibt es noch eine tiefere Bedeutung?


    Zum Ende der 1960er Jahre war es schon so etwas wie ein Bekenntnis, einen neuen 1300er VW zu kaufen. Ein Bekenntnis zum ausgemachten Konservatismus. Im Gegensatz zu heute, wo so ein Käfer den Sympathie-Knuddel-Kult-Bonus hat, galt das Auto damals als völlig antiquiert und reaktionär. Wer so einen Kauf noch stolz zu Markte trug, der konnte ruhigen Gewissens als von Vorgestern betrachtet werden. VW hat nicht ohne Not einige Jahre später mit dem Golf das Konzept so radikal geändert. Das dürfte wohl bei diesem kurzen Dialog auch eine Rolle gespielt haben.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Ich habe nicht mehr alle Folgen so taufrisch parat wie ihr das habt, erinnere mich allerdings auch gut daran, dass die genannten Episoden aus der zweiten Box mich ebenso nicht wirklich alle überzeugt haben. Ganz klare Ausnahme davon war auch bei mir Beckers "Die Kiste". Leider hat Wolfgang Becker aus dem Schauplatz Berlin tatsächlich nur wenig herausgeholt. Umso mehr konnte aber Wolfgang Kieling aufspielen. So richtig außer Rand und Band präsentiert er das Schlitzohr mit der leichten Hand. Dass man hier kein anderes Ende finden konnte, dürfte dem Entstehungsjahrzehnt zu verdanken sein. Zehn Jahre später in den 1970ern wäre man vielleicht passender unterwegs gewesen und die Episode hätte mit einem ihr angemessenen Ende aufwarten können. So oder so jedoch eine ungeheuer unterhaltsame Episode, die ich von allen aus der KM-Serie am meisten bislang gesehen habe.

    Ebenso teile ich die Meinung zu Dieter Lemmel, der bemerkenswert ungelenk zu Werke ging, damit indes Otto Meyer in nichts nachstand, dessen bayrischer Mundartkrimi mit dem hanseatischen (!) Ermittler eine gewisse Nostalgie ländlicher Idylle verströmt, nüchtern betrachtet jedoch völlig vermurkst inszeniert wurde. Selbst nach dem zweiten Betrachten fragte ich mich, was sich Meyer bei seiner Dramaturgie gedacht haben mag. Viel vermutlich nicht.

    Den weiteren Rest habe ich als recht ordentliche Stangenware in Erinnerung. Dass Gideon Kovács tatsächlich auch bei KM im Regiestuhl saß, habe ich gar nicht mehr in Erinnerung, und auch beim Lesen des Inhalts klingelt da bei mir nichts. Möglicherweise habe ich diese Episode tatsächlich übersehen und noch nie gesehen. Das werde ich alsbald mal nachprüfen.

    Gruß
    Jan

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum21.10.2019 22:41
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Ich habe das auch nicht auf DVD und käme auch nicht auf die Idee, mir das zuzulegen. Dennoch kenne auch ich diese Lümmel-Filme natürlich unweigerlich, da man, sofern man im Besitz eines Fernsehers mit Empfang ist, an manchen Sonn- oder Feiertagen gar nicht drumherum kommt. Vom Gefühl her gehören die Lümmel-Filme zu den meistwiederholten Kinostreifen der Sechziger- und Siebzigerjahre; vielleicht im engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Spencer/Hill und Winnetou. Diese permanente Lümmel-Versorgung im deutschen Fernsehen dürfte aber nicht ganz grundlos geschehen, denn im Kern bieten die Filme handwerklich seriös gemachte Unterhaltung. Cast und Crew der Filme gehören zur A-Liga des bundesdeutschen Kinos jener Jahre. Gut - Hansi Kraus (Peter Kraus im Übrigen hat da m.W. nie mitgewirkt) ist mehr Maskottchen als ernsthafter Darsteller, und seine Verpflichtung als Pepe Nietnagel erinnert in puncto Drolligkeit eher an die Siegfried-Besetzung mit Hammerwerfer Uwe Beyer als an echte schauspielerische Komik. Aber trotz Kraus' schauspielerischem Unvermögen (oder gerade deswegen?) ist diese Serie zur Marke geworden; irgendwo verortet zwischen Albernheit, unfreiwiliiger Komik und Fremdschämmomenten.

    Bizarr ist diese Serie ja eigentlich vor allem deswegen, weil sie inmitten der Studentenunruhen entstand und mit der damit verbundenen Realität auf der Straße so rein gar nichts zu tun hatte. Vielmehr brachten die Filme ja eine harmlose Märchenwelt aufgebrachter Jugendlicher auf die Leinwand, welche gerade die älteren Zuschauer vielleicht schon aus Gründen der Besänftigung nur allzu gerne konsumierten. Franz Seitz dürfte keinerlei Interesse daran gehabt haben, der echauffierten Jugend ein echtes Gesicht zu geben. Zwar hat Seitz jun. als Regisseur durchaus auch Ambitioniertes in die Kinos gebracht. Mit seinen Lümmel-Filmen aber sollte der Massengeschmack bedient werden und das Ganze im Gegensatz zu den allermeisten anderen Produktionen des Herstellungszeitraumes mit angezogenen Hosen und (weitgehend) zugeknöpften Blusen. Filme für Acht- bis Achtzigjährige, die sich ohne große Kopfschmerzen harmlose Albereien ansehen konnten. Der arrivierte Pauker ist ein reaktionärer Trottel, der Nachwuchs-Pauker ein smarter Frauenversteher, Pepe ist die Identifikationsfigur der jungen Zuschauer und zu allem trällert Heintje mit Peter Alexander einen Schlager in den Staubsauger. Heileweltfreund, was willste mehr...

    Gruß
    Jan

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum21.10.2019 11:14
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #37
    Seinen einzigen Auftritt als Dr. Priehl absolviert Oliver Hassencamp

    Eben jener Oliver Hassencamp war übrigens selbst ein eifriger Jugendbuchautor, der eine langjährige Buchserie über ein Internat geschrieben hat. Ulkigerweise ist das im Zuge der Lümmel-Filme nicht verfilmt worden, sondern erst 2015. Auch war Hassencamp Drehbuchautor und schrieb u.a. den für damalige Verhältnisse bemerkenswert gegenwartskritischen Franz-Peter-Wirth-Film "Bis zum Ende aller Tage" (gemeinsam mit Kurt Heuser).

    Gruß
    Jan

  • Zum 100. Geburtstag von Alfred VohrerDatum19.10.2019 22:03
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Ich rätsel ja noch immer, woher wohl die Ente mit dem "Kommissar" rührt. In einem der zahlreichen Nachrufe (ich meine aus der BZ) hatte Ringelmann anlässlich eines Interviews selbst auch diesen Fehler in seiner Erinnerung. Und so lange lag der "Kommissar" 1986 ja noch gar nicht zurück.

    "Kaufmannssohn" oder "Sohn eines Verlagskaufmannes" ist auch so eine vielzitierte Ente. Aber so oder so: Es ist ein netter Artikel, der durchaus Wertschätzung beinhaltet. Das war zu Lebzeiten ja zumeist anders.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Schattenspiel im Beitrag #1
    Mit dem Programm MediathekView (gibt es u.a. für Windows und Linux als Freeware ) kann man (legal) alles was in den Mediatheken der ÖR-Sender zur Verfügung gestellt wird "aufnehmen". Die Mediatheken lassen sich damit auch sehr gut durchsuchen. Außerdem können drei verschiedene Qualitäten ausgewählt werden.

    Super, danke für die Info! Das werde ich alleine wegen einer Suchfunktion ausprobieren. Die kann nur besser sein als die in den Mediatheken selbst...

    Gruß
    Jan

  • Himmel ohne Sterne (1955)Datum17.10.2019 13:28
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Als Ergänzung zu Giaccos Beitrag sei noch erwähnt, dass der Film gegenwärtig (bis 12.11.) in der Arte-Mediathek abrufbar ist. "Himmel ohne Sterne" habe ich als einzigen Käutner-Film der 1950er Jahre lange gemieden - vor allem wegen Hauptdarsteller Erik Schumann. Ich habe ihn auf VHS und vor geschätzt 20 Jahren genau ein Mal gesehen. Nach erstem Eindruck sendet Arte eine Version in hervorragender Bildqualität. Leider habe ich verpennt, ihn aufzunehmen (lief gestern Nachmittag).

    Gruß
    Jan

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum09.10.2019 13:06
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Giacco im Beitrag #44

    Auch diese Folge zeichnet sich durch eine packende Story aus und bietet - neben ausgezeichneten Darstellern - wieder reichlich Action und spannende Unterhaltung. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion sind fließend und über ein paar Unglaubwürdigkeiten muss man hinwegsehen, was aber nicht schwer fällt. Ein Wiedersehen gibt es mit der LKA-Kommissarin Kommarek, die Dengler einst als Gegnerin gegenüberstand und diesmal Hand in Hand mit ihm zusammenarbeitet. Darauf, dass sich Dengler und Olga erstmals auch körperlich näher kommen, hätte man vielleicht verzichten können, obwohl es so, wie es inszeniert wurde, recht nachvollziehbar erscheint.


    Volle Zustimmung! Auch in der 5. Dengler-Episode werden keine Gefangenen gemacht. Ohne Verdruss legt das Buch geradezu minutenweise heftig nach und gönnt dem Zuschauer wahrlich keine Verschnaufpause. "Tatort"-Realismus gepaart mit Bildungsauftrag? Drauf gepfiffen! Dengler und Olga prügeln und schießen sich durch reine Fiktion. Eine Fiktion, die allerdings die Kunst beherrscht, den Zuschauer in der Schwebe zu lassen, ob an den auf den ersten Blick abstrusen Polit- und Wirtschaftsmachenschaften nicht doch etwas dran sein könnte. Das alles ist derart over the top, ist derart dick aufgetragen, dass es schon wieder der Realität entsprechen könnte. Könnte. Oder auch nicht. Letztlich ist es auch nicht relevant, was nun ist und was nicht. Relevant ist, dass auch diese 5. Dengler-Episode ein Volltreffer des deutschen TV ist. Hoffentlich gibt's noch viel mehr davon!

    Gruß
    Jan

  • Die fünf schlechtesten Wallace Filme Datum26.09.2019 22:34
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #178
    Sind wir hier eigentlich in einem Generationswechsel oder ist es mangels Wallace Neuigkeiten jetzt "modern" diese Machwerke wie Akasava /Gorilla/Gesicht irgendwie als verkannte Top Wallace Filme zu etablieren oder verstehe ich das alles einfach nicht ?


    Also zumindest den Gorilla habe ich als in puncto Generationenwechsel unverdächtiger Forenteilnehmer schon immer als vollends verkannt bezeichnet, und dabei bleibe ich auch uneingeschränkt. Auch trifft m.E. zu, dass Gábor Pogány nicht nur missglückte Bilder im Gesicht produzierte. Die nächtlichen Außenaufnahmen in den verregneten Straßen haben tatsächlich einiges an Flair. Demgegenüber scheinen die Innenaufnahmen (gar nicht nur die mit der Handkamera) wie von einem anderen Kameramann gemacht. Die Erklärung mit der mangelnden Zeit klingt natürlich auch plausibel. Alles in allem wirkt der Film (auch) deswegen nicht wirklich rund. Könnte das Gesicht nicht mit der wunderbaren Nora Orlandi punkten, fiele das wohl tatsächlich noch drastischer auf. Vollends vermurkst ist das Gesicht daher auch in meinen Augen nicht. Ich konnte dem Film beim noch gar nicht allzu lang zurückliegenden Wiedersehen durchaus etwas abgewinnen. Dass er dennoch auch bei mir im hinteren Feld verortet ist, liegt letztlich an den zahlreichen viel besseren Filmen der Serie.

    Bei Akasava bin ich dann allerdings auch mehr oder weniger raus. Ich mag so Regie-Berserker wie Franco. Bei Akasava war er aber offenbar mit irgendwelchen Substanzen gut versorgt. Selbst Tag und Nacht hat er da verwechselt. Das hat nicht viel mit Filmkunst zu tun. Das ist Schrott!

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Tarzan im Beitrag #67
    Von künstlerisch-inszenatorischem Einfluss war ja auch nicht die Rede. Das hat Wendlandt nie gemacht! Aber doch wohin die Reise der Serie gehen sollte. Das bedeutet ja schon, wie der Stil sein soll, etc.

    Finde ich nun weniger, denn der Stil ist für mich dann doch eher der inszenatorische Stil, den ich dem fertigen Film ansehen kann und der, wird er häufig wiederholt, so eine Serie tatsächlich zur Marke werden lassen kann. Inszenatorische Kontinuität war es dann auch wohl, die Horst Wendlandt dazu verleitet hat, Alfred Vohrer in der Farbphase 1966 bis 1968/9 ausnahmslos zu engagieren. Warum hat er das gemacht, wenn er derjenige gewesen wäre, der diesbezüglich die Zügel in der Hand gehalten haben sollte? Da hätte ja jeder andere Regisseur, von denen im Übrigen der eine oder andere auch für weniger Geld zu haben gewesen wäre, gewählt werden können, da dieser ja ausschließlich ausführendes Organ gewesen wäre. Daran glaube ich nicht so wirklich. Alfred Vohrer erhielt meiner Überzeugung zufolge Regieauftrag um Regieauftrag, weil Produktion und Verleih damit sichergehen konnten, dass die Marke Wallace nicht in Gefahr geraten würde. Andere Regisseure hätten Vohrers Stil schon arg kopieren müssen. Insofern ist ja auch erklärlich, warum es mit dem Abschied Vohrers zu so einem harten Bruch kam. Mitnichten hat Wendlandt nach jemandem gesucht, der im Vohrer'schen Stil einfach weitermacht. Wendlandt suchte sein Heil im "Umlabeln" bei den Italienern. Der klägliche Versuch, unter der Regie Harald Philipps dann doch noch einen Nachklapp zum "klassischen Wallace" zu machen, gibt dem Produzenten ja letztlich sogar Recht, denn als besonders glücklich empfinde ich dieses Revival nicht.

    In den 1970er Jahre kam es bei Simmel/Waldleitner zu einer vergleichbaren Situation: Nach sechs Simmel-Filmen, die ganz unverkennbar die Handschrift Alfred Vohrers trugen, musste Luggi Waldleitner dann bei "Bis zur bitteren Neige" die Regie an Gerd Oswald übertragen, der trotz unverkennbarer Versuche daran scheiterte, den eingefahrenen Stil fortzuführen.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Dass Horst Wendlandt bei Wallace künstlerisch-inszenatorischen Einfluss genommen haben soll, halte ich auch für einigermaßen abwegig. Sicher erhielten die Regisseure eine konkrete Aufgabenstellung und Produktion sowie Verleih gaben die grundsätzliche Linie vor. Auch gab es Drehbuchbesprechungen im Vorfeld. Dazu gibt es ja auch Fotos. Getränke im Klavier, ein Totenkopf mit Zigaretten, Reptilienbesetzungen, hysterisch kreischende Mädchen, wild gestaltete Zooms, die Möhre im Mund oder die ganzen übrigen Liebenswürdigkeiten sind aber bestimmt nicht das Werk des Produzenten. Wendlandt hat sich doch am Set nie sehen lassen. Matthias Wendlandt erinnerte sich mir gegenüber, dass Papa Horst seinem Freund Freddy (und damit ganz bestimmt auch Harald Reinl) völlig freie Hand bei den Inszenierungen ließ. Und selbst wenn Vohrer mal daneben langte, konnte Wendlandt das im Nachgag alles schönbeten.

    Gruß
    Jan

  • Noch lebende Wallace StarsDatum17.09.2019 19:35
    Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Wahnsinn, 100 Jahre! Und noch gesund und munter dazu. Was will man mehr...



    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zudem hat sich die Stilrichtung schon ab 1961 mit Alfred Vohrers Erstling reichlich gewandelt. Die Unterschiede sind ja schon weitgehend diskutiert worden und müssen nicht wiederholt werden. Insofern möchte auch ich Harald Reinl keineswegs zu nahe treten, wenn ich sage, dass er mit Frosch und uMönch wirklich gute Beiträge zur Serie geliefert hat, indes von einem mit dem Frosch initiierten und durchgängig beeinflussendem Stil aus meiner Sicht nicht gesprochen werden kann. Betrachtet man Reinls ersten und seinen letzten Film zur Serie, so finden sich zwar noch einige Parallelen wie beispielsweise die melodramatisch-kitschigen Endsequenzen im "Zuckerbäckerstil". Es finden sich aber auch klare Änderungen, die einerseits dem veränderten Zeitgeist aber andererseits auch den in den sechs dazwischen liegenden Jahren entstandenen Filmen geschuldet sind.

    Ein diesbezügliches Merkmal ist sicher die Zeichnung der einzelnen Charaktere. Die in Frosch und Bande existierende Verschleierung und Wandlung von Gut in Böse bzw. von Böse in Gut finden wir beim uMönch letztlich vor allem beim Haupttäter. Die Maske der gesamten Familien-Mischpoke fällt schon, ehe die Credits überhaupt über die Leinwand flimmern. Der uMönch bezieht viel mehr als Frosch und/oder Bande seinen Reiz aus knalligen Effekten wie der skurrilen Mordmethode oder aus der Anhäufung moderner kriminalistischer Verfolgungstechnik à la Hubschrauber, Funkgerät mit Verzerrung, etc. Viel greller und - Nomen est omen - peitschender finden wir den Musikeinsatz vor, viel weniger Zurückhaltung gibt es in der Führung einzelner Schauspieler wie im Falle Hartmut Reck oder Kurt Pieritz.

    Scherzhaft habe ich immer gesagt, dass der uMönch der beste Alfred-Vohrer-Film ist, den Harald Reinl je gedreht hat. Dies gilt indes nicht auf allen Gebieten. Die Vohrer'sche Ironie, der tüftelnde Spieltrieb bei den Requisiten oder die letztlich bei Vohrer vor allem ab 1966 anliegende Verballhornung einzelner Elemente gehen Harald Reinl selbstredend vollkommen ab. Auch der uMönch nimmt sich selbst, wie nahezu alle Filme, die ich von Harald Reinl kenne, überaus wichtig. Im vorliegenden Fall darf dies auch zu Recht so sein, denn der uMönch gehört m.E. zu den besten Filmen der Serie.

    Was letztlich bleibt, ist die selbe Feststellung, die man hier schon zu früheren Zeiten bei der Fragestellung "Vohrer oder Reinl?" machen musste: Ein Aufrechnen der beiden gegen einander ergibt keinen Sinn. Hier hat jeder seine eigene Definition. Einzelne Vergleiche anzustellen ist in meinen Augen durchaus legitim und auch die Frage, welcher Regisseur die Reihe nun am meisten prägte, mag sich jeder selbst gut beantworten können. Nach meiner Sichtweise ist es natürlich Alfred Vohrer, der die Edgar-Wallace-Serie künstlerisch zu der Marke gemacht hat, die wir heute kennen. Deswegen muss ich Harald Reinl aber nicht zwangsläufig als unbedeutend abstempeln. Er hat seinen Platz bei Wallace ebenso wie Vohrer den seinen bei May hat. Letztendlich dann doch ein künstlerisches Tête-à-Tête, sodass wir der Frage nachgehen können, zu wessen Gunsten die Ganghofer-Verfilmungen der 1970er Jahre als Zünglein an der Waage ausgehen mögen.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von DerHexer im Beitrag #46

    Jetzt wird es interessant. Du scheinst ja bezüglich Alfred Vohrer noch andere Quellen zu haben als die bekannten. Interviews mit Eva Ebner und anderen Kollegen und Schauspielern zufolge war Alfred Vohrer hundertprozentig schwul. Meines Wissens ist er auch mit seinem langjährigen Lebensgefährten Herbert begraben.


    Wir driften zwar etwas vom Thema ab, aber ich möchte das doch noch kurz kommentieren: Dass die beiden zusammen in einem Grab bestattet wurden, ist richtig. Es gibt ja auch noch Fotos des Grabsteins. Leider ist das Grab mittlerweile aufgelassen. Alfred Vohrer hatte Herbert Dolpp adoptiert. Vermutlich vorrangig aus Erbgründen, weil Vohrer nicht wollte, dass sein Vermögen an seine leiblichen Verwandten fallen würde. Natürlich bestand zwischen den beiden zeitlebens eine tiefgehende Beziehung. Beide wohnten auch zusammen in Berlin, zunächst in der Rheinbabenallee, dann in der Kudowastraße (selbes Haus, in dem auch Regisseur Harald Philipp lebte) und bis zu ihrem jeweiligen Lebensende 1986 und 1989 schließlich in der Koenigsallee in Berlin (heute wohnt dort ein Diplomat oder Botschaftsangehöriger o.ä.). Dass Vohrer auch Beziehungen zu Frauen gehabt haben soll, erzählte mir Angela Marquis, die Frau von Arnold Marquis und langjährige Mitarbeiterin bei Ultra und Rialto. Auch auf meine verwunderte Nachfrage blieb sie dabei, dass ihr Arnold häufig von Frauengeschichten erzählt hatte. Das Ganze ist allerdings auch so erklärlich, dass gerade in den 1950er Jahren die Verfolgung Homosexueller noch aktiv betrieben wurde und sich der eine oder andere schlichtweg eine Scheinbeziehung zulegte, um nicht ins Visier der Verfolger zu geraten (siehe auch Jan Hendriks, der meines Wissens sogar verhaftet wurde). Ob die Schauspielerin Ethel Reschke - an sie erinnerte sich Frau Marquis in Bezug auf Alfred Vohrer ganz gewiss - nun eine Scheinbeziehung war oder ob nicht, wird sich nicht mehr mit Gewissheit ermitteln lassen. Es gibt zudem eine Reihe weiterer Damen, die mir auch von anderen Befragten genannt wurden. Unter'm Bett gelegen hat natürlich von all jenen niemand und insofern bleibt das immer alles vage. Ich habe auf dem Gebiet auch ehrlicherweise nur wenig Forscherdrang, da Liebesaffären zu wem auch immer mal schön die Sache vom Freddy selbst bleiben sollen.

    Zitat von DerHexer im Beitrag #46

    Dies in Unterhaltungsfilmen als Subtext einzubauen, ist in den 60ern in Deutschland mit Sicherheit ein ziemliches Novum gewesen und macht ihn damit aus meiner Sicht durchaus zu einem Vorreiter im Kampf für eine offenere Gesellschaft. Natürlich wurde er ab den späten 60ern komplett überrollt von Fassbinder, Rosa von Praunheim und anderen, die im Zuge der gesellschaftlichen Revolution ganz anders und viel offener damit umgegangen sind.

    Zum Glück hat es diese Wende in der öffentlichen Wahrnehmung irgendwann gegeben. Und sicher haben die genannten Filmemacher ab den 1970er Jahren auch dazu beigetragen, ein liberaleres Klima zu schaffen. Im Übrigen fällt mir gerade ein, dass es bei Wallace diesbezüglich im "Hund von Blackwood Castle" sogar eine noch harmlosere Begebenheit als den dick aufgetragenen späteren Sir Archibald gab: In der Szene vor dem Nachtclub organisiert sich Regisseur Vohrer seine Regieassistentin Ebner als leichtes Mädchen und schleppt sie ruckzuck ab. Das sind letztlich alles aber auch nur kleine Insider, die uns heute auffallen und seinerzeit in der Filmemacherszene ggf. ein leichtes Schmunzeln hervorgerufen haben mögen.

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #47
    Zitat von Jan im Beitrag #45
    Nichts ist leichter als eine Recherche im Bundesarchiv und nichts ist leichter als das Recherchierte bei einem Glas Rotwein, funktionierender Zentralheizung und bequemem Ohrensessel zum moralinsauren Cocktail zu verwursten.

    Das ist aber im Umkehrschluss genauso ein Totschlag-Argument. Aus dieser Perspektive wird jeder kritische Blick auf die NS-Vergangenheit der Akteure unmöglich; wie überhaupt auf jegliche Form der Vergangenheit, weil man die Verhältnisse ja nicht selbst nachempfinden kann.

    Meine Kritik richtet sich weniger dagegen, entsprechende Recherchen anzustellen und - wie Du auch schon schreibst - gemäßigt und ausgewogen zu berichten; meine Kritik richtet sich gegen die damit für mein Dafürhalten streckenweise einhergehende Selbstgefälligkeit und eine leichtfertig dahingeschriebene Generalverurteilung. Es gibt ausgezeichnete Auseinandersetzungen mit diesem Thema, aber eben auch die übereilte (versuchte) Vernichtung. Ein Beispiel, das mir hier stets in den Sinn kommt, ist der Dirigent Herbert von Karajan. Es gibt eine Publikation des Autors Klaus Riehle, die versucht, Karajan, offenbar aufgrund einer bestehenden allgemeinen (und im Wesentlichen künstlerisch bedingten) Verehrung, in nahezu jedes missgünstige Licht zu rücken, das sich herbei konstruieren lässt. Der Autor selbst muss in seinem Buch gestehen, dass er keinerlei Beweise für eine SS-Angehörigkeit Karajans hat, ergeht sich aber auf über 400 Seiten in der Annahme, dass es diese Beweise schon irgendwo geben wird bzw. kramt "Zeugen" hervor, die sich detailliert an 60 Jahre zurückliegende Details erinnern wollen. Diese Art Wetteifern um den erhobensten Zeigefinger treibt da in meinen Augen recht drastische Stilblüten, die mir grundsätzlich missfallen. Ich bin der erste, der bei handfester Sachlage dafür ist, entsprechende Vergehen klar und deutlich beim Namen zu nennen. Eine falsch verstandene Political Correctness an der Stelle indes bewirkt exakt das Gegenteil des Beabsichtigten: Diejenigen, die von Schuldkult und derartigen Unsinnigkeiten schwafeln, werden gefüttert und enthalten eben jene Munition, die sie gar nicht bekommen sollten.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #4
    Merkwürdige Reaktionen. Ich freue mich erstmal auf jeden Fall darüber, dass die schöne Idee mit dem Filmspaziergang wiederbelebt wird. Wer als Experte zusätzliche Worte einlegen will, kann ja mitwandern.


    Sehe ich ebenso! Der Lapsus mit der CCC lässt den Fan sicher aufheulen, muss aber ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Spaziergänger durch Marzahn und Köpenick geführt wird.

    Gruß
    Jan

  • Foren-Beitrag von Jan im Thema

    Nun nimmt dieser Thread ja doch eine durchaus interessante Wendung. Was die Vergangenheit der Wallace-Macher anbelangt, die zwangsläufig alle auf ihre Weise mit dem NS-Regime in Berührung kamen, plädiere ich dafür, diese nicht hinsichtlich einer Einordnung der Wallace-Filme in die Waagschale zu werfen. Es ist absurd, der Reihe oder auch nur einzelnen Filmen daraus die Absicht einer Kritik im Hinblick auf bestehende bundesdeutsche Verhältnisse unterzujubeln. Noch absurder wäre, einzelne Macher - wie beispielsweise Herbert Reinecker - herauszupicken und eine Analogie zum Schaffen im NS-Staat herbeizudichten. Mir missfällt die in der deutschen Öffentlichkeit und Medienlandschaft grassierende und bisweilen selbstgerechte Be- oder gar Verurteilung z.T. ohnehin. Aus der Sicherheit der heutigen Zeiten heraus lässt sich da leicht der Stab über jemandem brechen wie es beispielsweise Horst Tappert postum widerfuhr. Nichts ist leichter als eine Recherche im Bundesarchiv und nichts ist leichter als das Recherchierte bei einem Glas Rotwein, funktionierender Zentralheizung und bequemem Ohrensessel zum moralinsauren Cocktail zu verwursten. Da wird dann ein Sanitätsgefreiter zur Persona non grata stilisiert, sofern im Bundesarchiv dokumentiert ist, dass er 1944 einen SS-Mann ins nächstgelegene Lazarett fahren musste. Um nicht falsch verstanden zu werden: Greueltaten und Greueltäter sind zu verurteilen und das auch mit jedweder Direktheit. Da darf es keine Verwässerung geben. Hieraus darf jedoch in meinen Augen keine "Sippenhaft" entstehen, wie sie leider bisweilen entsteht.

    Dies einmal vorangestellt, sind die Wallace-Filme im Wesentlichen unpolitisch. Alle. Man mag die Definition ja gerne dahingehend ausweiten, dass ein Film alleine durch das Zurschaustellen seiner Entstehungszeit eine politische Aussage enthält. Diese Definition ist mir aber zu wachsweich. Ein politischer Film beabsichtigt etwas. Ein unpolitischer Film beabsichtigt dahingehend nichts und muss zwangsläufig ein Produkt seiner Zeit sein. Einen zeitlosen Film gibt es nicht. Die Wallace-Filme sollten möglichst große Menschenmassen in die Kinos locken und Geld bringen. Es sind Unterhaltungsfilme, die keinem Zuschauer in seiner politischen Sichtweise zu nahe treten sollten. Darin hätte die Gefahr der Verprellung und damit die Gefahr der Mindereinnahmen gedroht. Dauerhaft eine politische Botschaft in diese Filme hinein zu bringen hätte bedeutet, dem obersten Ziel der Einnahmenmaximierung zuwider zu laufen.

    Dennoch finden sich natürlich gerade zum Ende der "echten" deutschen Filme in den Jahren 1966 bis 1969 einige Seitenhiebe, die man mit viel Fantasie als politisches Statement interpretieren mag. Der bereits angesprochene Umgang mit Homosexualität beispielsweise. Das Thema wird durch Alfred Vohrer und in Darstellung von Hubert von Meyerink in Form der "halbfiktionalen Groteske" durchaus auf die Leinwand gebracht. Ein bekanntermaßen schwuler Darsteller, nahezu tuntenhaft angezogen, balletttanzend (Schwanensee!) und ungelenk mit Prostituierten bzw. offensichtlich gekauften Damen poussierend und das in der Rolle des höchsten Polizeichefs! Selbstredend war das Absicht, und es war auch ein Statement. Alfred Vohrer selbst sagt man nach, homosexuell gewesen zu sein (ganz sicher ist das so klar und deutlich im Übrigen nicht). In jedem Fall hatte er auch Beziehungen zu Männern und war hinsichtlich §175 entsprechend sensibilisiert. Was lag da näher, als im Rahmen des Möglichen - und mehr als mit Hubsi war ganz sicher nicht möglich! - Anspielungen unterzumischen, die man dahingehend deuten kann, dass auch hochdotierte und angesehene Beamte homosexuell sein können, sich jedoch aufgrund der gültigen Gesetzgebung ein Alibi mit reichlich stupiden Mädchen verschaffen müssen. Derartige Nebensächlichkeiten sind bei den Wallace-Filmen jedoch klar die Ausnahme. Schon Constantin und Rialto hätten bei allzu viel Kreativität in die eine oder in die andere Richtung protestiert!

    Da er nun oft angesprochen wurde: Alfred Vohrer war nach allem, was ich von Hinterbliebenen in Erfahrung bringen konnte, ein weitgehend unpolitischer Mensch. Er war nachweislich niemals Mitglied in der NSDAP oder anderen NS-Verbänden oder -Vereinigungen. Auch war er nach dem Krieg bis zu seinem Lebensende nie (partei)politisch aktiv. Bekannt ist, dass er - wie so viele seinerzeit - einen Faible für Willy Brandt hatte, diesen jedoch nur im engsten Familienkreis zu erkennen gab. Welche politische Botschaft außer dem Genannten und vielleicht einigen wenigen weiteren Kleinigkeiten hätte er da in seine 14 Wallace-Filme einbauen sollen? Das ist abwegig! Auch Vohrer unterlag dem Ziel der Umsatzmaximierung. Und er litt darunter zeitlebens. Der Spagat zwischen Kunst und Kommerz war ihm aus seiner Sicht immer zu sehr in Richtung Kommerz gelungen. Nicht zuletzt auch zugunsten des eigenen Kommerzes wohlgemerkt. Vohrer konnte weder mit Edgar Wallace aber erst recht nichts mit Karl May anfangen. Seine Welt bestand aus Bach, Brahms, Hemingway, Karajan und Bernstein. Verwirklichen konnte er zeitlebens davon filmisch aber kaum etwas. Ich denke aber nicht, dass er deswegen behauptet hätte, dass seine Wallace-Filme eine entsprechende Botschaft hatten. Er wusste zeitlebens, was er da machte und das unterschied ihn von manch einem seiner Kollegen.

    Gruß
    Jan

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