Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Board hat 1.420 Mitglieder
169.331 Beiträge & 6.316 Themen
Beiträge der letzten Tage
Foren Suche
Suchoptionen
  • Prominente Edgar-Wallace-LeserDatumGestern 17:33
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Der Einfluss von Wallace auf Durbridge manifestiert sich vielfach, in einem DVD-Booklet habe ich mich schon mal ausführlicher dazu geäußert. Vor allem der erste Temple-Stoff ist stark wallaceianisch. Der Wallace-Bezug findet sich aber auch immer wieder in Titeln (vgl. Der grüne Finger vs. Die blaue Hand) oder Elementen wie unterirdischen Verbindungsgängen und der kriminellen Organisation.
    Schließlich sagte Durbridge über sich selbst mal: “Wenn ich nur halb so gut sein könnte wie Edgar Wallace“ und auf die Frage, was er als Teenager werden wollte, antworteten seine Schulkameraden: “Der wird der nächste Edgar Wallace!“...

  • Prominente Edgar-Wallace-LeserDatum19.07.2018 13:18
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    ... und natürlich Francis Durbridge, der ihn stets als großes Vorbild bezeichnet hat ...

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Sehr interessantes Thema, zu dem man bisher nichts wusste! Der Produzent Carcasona war ja offensichtlich Spanier und hat seinen Vornamen immer germanisiert, was ja auch mit allen anderen Stabbeteiligten im Vorspann passierte, um zu suggerieren, es handle sich um lauter Deutsche. Bin gespannt auf weitere Ausgrabungen! Danke!

  • Das Millionending (1966, TV)Datum12.07.2018 08:41
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Gerade die vorzüglichen Bollmann, Rose und Jokisch sind für mich ein Grund, diesen Mehrteiler zu sehen. Ich fand den Film übrigens beim ersten Mal Sichten vor 15 Jahren auch weniger spannend, als bei der Neusichtung vor zwei Jahren.

  • DEFA- und DDR-KriminalfilmeDatum07.07.2018 09:33
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich empfand “Mord in Riverport“ als übelste und schwachsinnigste Propaganda, so dass ich - was selten vorkommt - den Film nach dem ersten Teil gar nicht weiter geschaut habe.

    Die Toelcke-Krimis hingegen sind in der Regel anständige Ware. Natürlich muss man auch hier die Anti-West-Propaganda ausblenden, ohne die diese Filme ja leider gar nicht produziert werden durften.

  • Grenzfälle (1980, TV)Datum04.07.2018 20:45
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #4
    Fluchtversuch (1964, Regie: Theo Mezger)

    Weil ich's gerade gesehen habe: Dieser Film ist bei Pidax im Moment um 3,90 Euro zu kaufen; wahrscheinlich die letzte Gelegenheit, den Film zu sehen, bevor er ausverkauft ist. Wer am Thema Ost-West-Flucht grundsätzlich interessiert ist, kann hier getrost zuschlagen.

  • Im Namen einer Mutter (1960)Datum02.07.2018 15:05
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    … ein sehr spannender Film mit einer sehr guten Besetzung! Erich Engels war ein guter Regisseur, das zeigt sich auch hier in seinem letzten Werk.

  • Bunny Lake ist verschwunden (GB 1965)Datum01.07.2018 15:35
    Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    BUNNY LAKE IST VERSCHWUNDEN (Bunny Lake Is Missing)
    Krimi, GB 1965, s/w, 108 Min.

    Mit Laurence Olivier, Carol Lynley, Keir Duella, Martita Hunt, Anna Massey, Clive Revill, Noël Coward, Lucie Mannheim, Finlay Currie, Megs Jenkins u. v. a.

    Drebuch: John & Penelope Mortimer
    nach dem Kriminalroman ‚Wer weiß etwas von Bunny Lake‘ von Evelyn Piper
    Kamera: Denny Coop
    Musik: Paul Glass
    Regie und Produktion: Otto Preminger

    Die aus den USA stammende Ann Lake zieht nach London und gibt ihre Tochter in einem Kindergarten ab, damit sie in Ruhe den Umzug managen kann. Als sie das Kind, Bunny genannt, abholen will, ist dieses verschwunden. Auch von der Köchin, bei der sie es abgegeben hat, fehlt jede Spur. Kriminalinspektor Newhouse übernimmt den Fall, der sich als mysteriös darstellt. Schließlich muss er sich sogar die Frage stellen, ob das Kind überhaupt existiert. Niemand scheint es seit der Ankunft gesehen zu haben. Andererseits scheint es aber auch genug verdächtige Personen zu geben, die hinter der Entführung stecken könnten. Ein mehr als kniffliger Fall.

    Otto Preminger liefert mit ‚Bunny Lake ist verschwunden‘ einen wunderbaren Schwarz-weiß-Reißer ab, der durch die Originalschauplätze in London wunderbar britisches Krimiflair vermittelt und jede Menge Überraschungen parat hat. Die Kameraarbeit (Dennis Coop) ist ausgezeichnet, Coop spielt herrlich mit den Schwarz-weiß-Nuancen, vor allem bei den Nachtaufnahmen. Sir Laurence Olivier gibt einen routinierten Ermittler ab, Carol Lynley glaubhaft die Mutter des verschwundenen Mädchens. London als Kulisse ist ideal für diesen Thriller, bei dem der Regisseur das Publikum immer wieder gekonnt in die Irre führt. Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Solide, spannende Kriminalunterhaltung mit guten schauspielerischen Leistungen und einer überraschenden Aufklärung.“ Film.at schreibt: „Spannender Psychothriller von Otto Preminger in bester Hitchcock-Tradition.“

    Wer britische s/w-Krimis mit hohem Rätselfaktor mag, der ist mit ,Bunny Lake ist verschwunden‘ gut bedient! Ein kleines Meisterwerk!

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Dieser Film wäre mir fast entgangen, doch nun habe ich ihn gesehen.

    Die Prätitelsequenz ist super und hat mich gespannt gemacht. Die folgenden dreißig Minuten fand ich jedoch etwas langsam im Tempo, den ersten Mord mit dem Stanley-Messer auch unglaubwürdig (dieses Mordwerkzeug würde doch sofort abbrechen, wenn man zusticht). Dann kommt die Geschichte aber immer mehr in Fahrt und wird doch zu einem durchaus spannenden Whodunit-Krimi.
    Bava junior wurde - wenn man die damaligen Kritiken nachliest - dafür gescholten. Ich fand den Film handwerklich absolut in Ordnung, was sich auch darin manifestiert, dass er selbst am Schneidetisch saß.

    Zwei Dinge, die allerdings spoilern: ACHTUNG SPOILER

    1. Unlogisch fand ich die Szene, in der die Regisseurin den Hauptdarsteller in den Schneideraum bestellt und dann nicht erscheint. Zweifelsohne sollte die Szene dazu dienen, um sie als Mörderin verdächtig zu machen. Da sie es aber letztlich nicht ist, warum bestellt sie den Komponisten und erscheint dann nicht?

    2. Mir kam beim ersten Hinweis, dass der Täter eine Frau sein muss (weil er so gekleidet ist), bereits der Gedanke, dass es sicherlich keine Frau ist. Solche Art der Publikumstäuschung kam in Gialli ja öfters vor (nenne aus Spoilergründen bewusst keine Beispiele) und kann den geschulten Krimifan daher wohl eher nicht auf eine falsche Fährte locken. Wer dann als Täter übrig bleibt, war offensichtlich. Ich gebe aber zu, dass ich zwischendurch die Regisseurin in Verdacht hatte. :)

    Die Psycho-Anleihen sind offensichtlich, wie bereits Percy Lister erwähnte. Ich fand auch das Tatmotiv absolut für das Giallo-Genre passend.

  • Der deutsche Kriminalfilm vor 1945Datum30.06.2018 19:49
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    GEHEIMNIS DES BLAUEN ZIMMERS
    Deutschland 1932

    Mit Theodor Loos, Else Elster, Hans Adalbert Schlettow, Wolfgang Staudte, Oskar Sima, Paul Henckels

    Drehbuch: Arnold Lipptschitz
    Kamera: Hugo von Kaweczynski
    Schnitt: Paul Ostermayr (später als "Paul May" bekannt)
    Regie: Erich Engels

    Ein einsames Schloss, es ist Nacht, draußen stürmt und regnet es. Vor dem Kamin hat sich eine kleine Gesellschaft versammelt und im Nu kommt man auf das blaue Zimmer zu sprechen, das seit vielen Jahren niemand mehr betreten hat. Bereits zwei Menschen haben darin auf mysteriöse Art und Weise vor zwanzig Jahren ihr Leben verloren.
    Thomas Brandt, von allen Tommy genannt, kommt nun auf die Idee, dem Spuk auf den Grund zu gehen. Er vereinbart mit zwei weiteren anwesenden jungen Männern, dass jeder von ihnen, einer nach dem anderen, eine Nacht im blauen Zimmer verbringt. Tommy fängt an, doch am nächsten Morgen fehlt von ihm jede Spur. In der zweiten Nacht wird der Journalist Frank Färber im blauen Zimmer erschossen. Kriminalkommissar Schuster wird herbei gerufen, um die Sache zu untersuchen.

    Dieser Film ist zweifellos ein Highlight des frühen deutschen Tonfilmkrimis. Er beginnt, wie es sich für einen s/w-Krimi gehört: auf einem abgelegenen Schloss bei Unwetter, nachts, in schauriger Atmosphäre. Jemand erzählt von den mysteriösen Vorfällen vor 20 Jahren und alsbald gibt es eine überraschende Wendung nach der nächsten. Die Geschichte ist gut gestrickt, ein wunderbarer Whodunit-Krimi, bei dem der Täter tatsächlich erst in der letzten Minute enttarnt wird, obwohl er zuvor schon durch einen unterirdischen Gang gejagt wird (auch hier wieder der schöne Wallace-Bezug) und es zu einem wilden Schusswechsel kommt. Regisseur Engels setzt auf Spannung, die Besetzung ist gelungen, Regisseur Wolfgang Staudte ist hier in einer interessanten frühen Rolle zu sehen, Paul Henckels spielt den verdächtigen Diener. Den besten Part hat in meinen Augen jedoch Oskar Sima, später oft auf komödiantische Rollen abonniert. Hier spielt er glaubwürdig den Kommissar.

    Geheimnis des blauen Zimmers ist in meinen Augen ein Meilenstein des deutschen Whodunit-Krimis in schaurig schöner Gruselschloss-Atmosphäre und mit einem herrlichen "Locked-Room-Mystery".

  • Der Hexer (1963, TV)Datum28.06.2018 09:48
    Foren-Beitrag von Georg im Thema
  • Eure DVDsDatum25.06.2018 21:00
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #1983
    [*]Portrait of Alison (The British Film)
    (GB 1955, mit Robert Beatty, Terry Moore, William Sylvester u.a.; Network [GB-Import])
    Hier darf ich nur empfehlen, die verräterische Rückseite der DVD nicht zu betrachten, da man die finale Szene des Films sieht(der Coverdesigner hat den Film wohl nie gesehen). Im Übrigen ist die Kinoversion leider misslungen, da sie einen entscheidenden und überaus überraschenden Twist aus dem Original-Durbridge-Drehbuch, der dort erst am Ende aufgelöst wird, bereits nach 15 Minuten bringt.

  • Vergleichbarkeit von FilmbewertungenDatum25.06.2018 20:54
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich vergebe schon ewig keine Punkte mehr (und habe es auch nie konsequent getan), weil für mich eine verbale Beschreibung das Punktesystem nicht ersetzen kann. In TV-Zeitschriften werden Filme oft auch mit Punkten bewertet, allerdings trifft das selten meinen Geschmack, wenn ich nur danach gehen würde. Da lese ich lieber ein paar Zeilen, die den Film/ die Folge beschreiben, das ist aussagekräftiger.
    Die Filmbesprechungen in diesem Forum sind ja ohnehin sehr ausführlich, da bräuchte ich die letztliche Punktwertung gar nicht.

  • Thema von Georg im Forum Off-Topic

    Helmut Ringelmanns 1968 gegründete NMF wurde ja 2010 an Susanne Porsche verkauft, die daraufhin alles in seiner Serie "Der Alte" austauschte (Hauptdarsteller, Autoren, Regie, Musik …). Nun hat Porsche die legendäre Neue Münchner Fernsehproduktion weiterverkauft, und zwar an den Riesen "Neue Deutsche Filmgesellschaft":

    https://www.dwdl.de/nachrichten/67149/nd...a_von_der_alte/

  • Thema von Georg im Forum Francis Durbridge

    Pidax bietet im Moment alle Durbridge-Titel, die bei ihnen erschienen sind (Buch + CDs + DVDs) als Gesamtedition für 99,90 Euro an:

    https://www.pidax-film.de/Gesamtkatalog/...tion::1369.html

    enthalten sind:

    Paul Temple - Die verschollenen Fälle (Buch)
    Paul Temple - Der grüne Finger
    Paul Temple - Wer ist Rex?
    Paul Temple und der Fall Marquis
    Paul Temple - Jagd auf Z
    Der elegante Dreh
    Die Kette - Remastered Edition
    Die Puppe (The Doll)
    Die Spur mit dem Lippenstift (The Passenger)
    Interpol ruft Berlin (The Vicious Circle)
    Paul Temple und der Fall in Genf
    Paul Temple und der Fall Conrad
    La Boutique


    Für die reinen Paul-Temple-Fans gibt es auch eine Temple-Edition um 59,90 Euro:

    https://www.pidax-film.de/Gesamtkatalog/...ejubldlf6ocnqi3

    Paul Temple - Die verschollenen Fälle (Buch)
    Paul Temple - Der grüne Finger
    Paul Temple - Wer ist Rex?
    Paul Temple und der Fall Marquis
    Paul Temple - Jagd auf Z
    Paul Temple und der Fall in Genf
    Paul Temple und der Fall Conrad

  • Die Wixx-AktenDatum19.06.2018 06:54
    Thema von Georg im Forum Edgar-Wallace-Forum

    Vielleicht gibt es doch einen dritten Teil:

    https://www.tvforen.de/read.php?1,1497880,1497880

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von c.n.-tonfilm im Beitrag #361
    Zitat von Pidax im Beitrag #360
    Pidax präsentiert diese spannende und werknahe Romanverfilmung nach Georges Simenon in einer hochwertigen Neusynchronisation, da die Erstfassung aus den 1940er-Jahren verschollen ist.

    Wie intensiv wurde denn nach der Kinosynchronisation gesucht?
    Da gibt es zig Kanäle, die gecheckt werden, um die Synchro zu finden, alles wird versucht. Kein Label fertigt eine sündteure Neusynchro an, wenn es die Originalsynchro für einen Bruchteil gibt.

  • Ich, Dr. Fu Man Chu (1965)Datum05.06.2018 17:22
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich kann auch nur aus Erfahrungen aus dem persönlichen "Krimi-Bekanntenkreis" sprechen und da sind und waren die Wallace-Krimis sehr beliebt, aber in der Tat noch mehr als die s/w-Produktionen die farbigen à la 'L'artiglio blu'/ 'Die blaue Hand' oder 'Il fantasma di Londra'/ 'Der Mönch mit der Peitsche'. Ich habe übrigens auch in Italien gelebt und kann mich erinnern, dass einige Fu Man Chu-Filme (ich glaube es waren die von Jess Franco) erst 2002 in Erstsynchro (!) ausgestrahlt wurden, habe das damals sogar auf VHS in miserabelster Qualität aufgenommen (man musste die Antenne erst einrichten, damit der Sender richtig kam). Lief damals immer Montagnachts gegen 4:00 Uhr (!!) auf Rete4, da wurde dann übrigens auch mal 'A doppia faccia' ('Das Gesicht im Dunkeln') gezeigt.

  • Ich, Dr. Fu Man Chu (1965)Datum05.06.2018 16:06
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Siegfried Lowitz im Beitrag #14
    Ich schätze sogar das dieser Film in Italien beliebter war als die meisten Edgar Wallace Filme die ohne Italienischer Zusammenarbeit gedreht wurden.
    Oh, sag das nicht. In Fankreisen sind die Edgar-Wallace-Krimis in Italien SEHR beliebt und bekannt, nicht zuletzt deshalb, weil sie ja auch die Giallo-Serie mitbeeinflusst haben. Und der ital. Fachausdruck 'krimi' rührt gerade von diesen deutschen 60er-Krimis her und wird auch ähnlich so im Sprachgebrauch angewandt, wie wir 'giallo' für italienische Krimis verwenden.
    Und ja, natürlich, auch Dr. Fu Man Chu war in Italien erfolgreich, auch wegen der vielfach aufgelegten Romane.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke! Sehr interessant, Giacco, viele bisher unbekannte Fakten.

Inhalte des Mitglieds Georg
Beiträge: 2909
Geschlecht: männlich
Seite 1 von 50 « Seite 1 2 3 4 5 6 50 Seite »
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen