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  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke für die interessanten Rückmeldungen!

    @Jan: ich habe jahrelang auch immer die Ringelmann-Krimis im Player gehabt und alles andere daran gemessen. Ist natürlich bei den Besetzungen schwer und Deinen Eindruck mit den immer wieder kehrenden Besetzungen teile ich absolut, in der Endphase von Ringelmann (so ab 2000) tauchten in jedem 3. Siska und Alten ja die gleichen Leute auf. Mitte der 90er haben wir immer im Freundeskreis gescherzt, dass sie bei Ringelmann nur drei Abspänne hätten und die immer wieder verwendeten wegen der gleichen Besetzung.

    Zitat von patrick im Beitrag #10
    Über "Thriller" muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich als Kind nur eine einzige Folge gesehen habe. Leider hat sie mir nicht besonders gefallen und ich hab mich dann nicht mehr weiter dafür interessiert. Allerdings möchte ich das nicht überbewerten. Vielleich hab ich ja nur eine Gurke erwischt. Ich hab auf jeden Fall vor, auch diese Serie mal anzutesten, nachdem sie ja auch auf YouTube verfügbar ist. Wäre schön, wenn sie meinen Geschmack nun doch trifft...


    Auf alle Fälle antesten! Im ZDF liefen in der Reihe "Thriller" nämlich in den 80ern nicht nur die englischen Brian-Clemens-Folgen, sondern darunter gemischt auch (wesentlich schlechtere) amerikansiche TV-Filme, in die das Thriller-Logo hineinkopiert wurde, die aber keine echten "Thriller" waren. Das ging soweit, dass einmal sogar eine Western-Folge als "Thriller" gezeigt wurde. Möglich also, dass Du damals keinen echten "Thriller" gesehen hast!

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #5
    Grusel-Klischees habe ich da ganz besonders gern. [...] Ich mag den typisch britischen Mysterie- Flair dieser besonderen Serie, die hier leider wenig Anklang findet, da sie nicht in's Deutsche synchronisiert wurde, was mir zwar egal ist, den meisten aber wohl nicht - sehr schade.


    Dann könnte für Dich ja auch THRILLER interessant sein! Eine meiner Lieblingsserien, von Brian Clemens, dem Erfinder von MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE:
    THRILLER (Krimiserie von Brian Clemens, GB 1973-1976)

    Außerdem gibt es ja einige interessante Gruselserien aus GB:

    GEFRIERSCHOCKER - HAMMER HOUSE OF HORROR (bei Pidax schon erschienen, da spielt u. a. auch Peter Cushing mit)
    VORSICHT HOCHSPANNUNG - HAMMER HOUSE OF MYSTERY AND SUSPENSE (erscheint bei Pidax im Februar)
    MEINE SCHWARZE STUNDE - Moderiert von Carl Heinz Schroth (erscheint bei Pidax ebenfalls im Februar)

  • Polizeiruf 110 (1971-..., TV)Datum06.12.2017 19:49
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #17
    Ein bisschen enttäuschend ist der achte „Polizeiruf“ auch deshalb, weil der Regisseur Hildebrandt mehr als 10 Jahre zuvor bereits für das DDR-Fernsehen Verfilmungen der Edgar-Wallace-Stücke „Der Mann, der seinen Namen änderte“ (1956) und „Der Zinker“ (1959) gedreht hatte. Diese sind zwar leider nicht überliefert; es wäre aber interessant gewesen, ob er darin größere Spannung aufbauen konnte als in „Ein bisschen Alibi“.
    Das glaube ich kaum, da es ja abgefilmte Theaterstücke waren, die live ausgestrahlt wurden. Hildebrandt war eher ein Schauspielerregisseur und in seinen Erzählweisen langsam. Das muss man mögen. Mir sind einige seiner Filme auch eher langatmig vorgekommen, allerdings gehört andererseits Ein Schritt am Abgrund aus der Polizeiruf-Serie zu meinen Lieblingsfolgen.
    Jetzt näherst Du Dich ja Minuten zu spät, dem ersten von drei Polizeirufen, in denen es um Sexualdelikte an Kindern geht. Nicht schlecht, wenngleich mein Favorit natürlich der Kreuzworträtselfall ist.
    Und weil Du mal anderswo vor einiger Zeit um Anspieltipps gefragt hast: aus der frühen Phase finde ich z. B. auch noch Gesichter im Zwielicht oder Der Mann toll, beide von Manfred Mosblech inszeniert, beide zwei Whodunits.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke für Eure Rückmeldungen!

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #3
    Auch als Durbridge Fan kann ich leider nichts an Paul Temple finden ...da bin ich dann auch raus .( erinnert mich an Hart aber Herzlich ,oder so )

    Da hast Du nicht Unrecht! Die Amerikaner wollten nämlich das Konzept von Durbridge kaufen, dieser verkaufte es aber nicht. Wenig später (ein Jahr) kamen die gleichen amerikanischen Produzenten dann mit "Hart aber herzlich" heraus, was Durbridge maßlos geärgert hat, wogegen er jedoch keine rechtlichen Schritte unternahm. Viel mehr darüber nachzulesen in meinem hoffentlich nächstes oder übernächstes Jahr erscheinenden Buch über Durbridge.

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #3
    schreibe nur weniger weil ich denke das das dann so spät nach einer "Neuveröffentlichung"keinen mehr interessiert

    Das würde ich aber nicht so sehen. Gerade wenn man einige Zeit verstreichen lässt, kann eine Besprechung ja auch nach Jahren noch den einen oder anderen neugierig machen!

  • Thema von Georg im Forum Off-Topic

    Liebe Forenmitglieder,

    ich verfolge dieses Forum schon von Anfang an, seit 2001 als es noch ein Webmart-Forum war und als es nur um Edgar Wallace ging.
    In den vielen Jahren hat es sich um viele Bereiche erweitert, um Epigonen, um andere Krimis, um Serien, deutsche und internationale, generell um Beiträge rund um den deutschen und internationalen Film.

    Was mir als langjähriges Mitglied auffällt ist, dass sich die Themenkreise nur spärlich erweitern. Wirklich Bewegung kommt nur selten ins Forum, z. B. wenn Gubanov einen seiner Grandprixs veranstaltet.

    Zu den Rialtowallacefilmen und den Epigonen wird hie und da etwas gepostet, Drehortvergleiche, Qualität der Blu-Ray usw.

    Was mich jedoch wundert (und was ich ein wenig vermisse), ist, dass es von wenigen Ausnahmen abgesehen, selten Blicke über den Tellerrand gibt. Und das obwohl sich nicht nur zum Thema Wallace doch in den letzten Jahren viel getan hat.

    So werden die mittlerweile verfügbaren, aber früher unerreichbaren TV-Filme à la „Der Mann, der seinen Namen änderte“, „Der geheimnisvolle Mönch“, „Der Fall der verängstigten Lady“ oder die TV-Serie „Der Mann vom Eaton Place“ so gut wie gar nicht beachtet.

    Auch Romanbesprechungen gibt es nur selten. Gute Besprechungen zu Filmen/ Krimis abseits der Rialto-Wallaces finden nur wenige oder gar keine Rückmeldungen.
    Da drängt sich mir die Frage auf, ob die meisten User tatsächlich nur an DEN Wallace-Filmen zwischen 1959 und 1971 interessiert sind und alles andere uninteressant ist, oder ob abseits dessen doch einiges geschaut wird, was hier nicht erwähnt wird, aber dennoch irgendwie ins Forum passen würde?

    Mich beispielsweise hat das Krimifieber gepackt, als ich ein Jugendlicher war, infiziert wurde ich mit den Wallace-Filmen, habe aber schnell mein Interesse für andere deutsche Krimis entwickelt, spätestens als ab 1992 in 1PLUS die Durbridge-Mehrteiler wiederholt wurden. Später kamen dann Vorabendserien wie „Kommissar Freytag“, „Isar 12“, „Polizeiinspektion 1“, „Hafenpolizei“ usw. hinzu und der Freitagskrimi im ZDF lief seit Mitte der 80er.

    Durch meine Homepage konnte ich viele alte Serien - in Vor-DVD-Zeiten - sichten und beschreiben. So bin ich auch seit 2008 als Ehrenamtler zu DVD-Labels (jetzt ausschließlich Pidax) gestoßen, wo ich mittlerweile viel in der Freizeit hinter den Kulissen zur Veröffentlichung bringen konnte (und oft steckte da jahrelange Arbeit dahinter).

    Um so mehr wundert es mich, dass hier - in einem Krimiforum - kaum Resonanz auf solche Filme/ Serien genommen wird und viele Sachen überhaupt keine Erwähnung finden.
    Wenn ich mir da so anschaue, was in den letzten Jahren auf dem Krimisektor erschienen ist, dann frage ich mich doch, ob das hier an vielen vorbei geht, oder ob sich viele das doch anschauen und einfach - wie ich meistens - keine Zeit mehr haben, darüber zu schreiben.
    Nur eine kleine spontane Auswahl, wofür man sich vor 10-15 Jahren noch die Finger abgeleckt hätte, um es einmal zu sehen (oder viel Geld für Mitschnitte bezahlt hätte) und was in den letzten Jahren - neben den „Straßenfegern“ von Studio Hamburg, erschienen ist.

    Edgar Wallace:
    die englische 60er-Serie
    „Der geheimnisvolle Mönch“
    „Der Mann, der seinen Namen änderte“
    „Der Fall der verängstigten Lady“
    „Der Mann vom Eaton-Place“
    „Der Würger kommt um Mitternacht“

    Francis Durbridge:
    „Die Spur mit dem Lippenstift“
    „Der elegante Dreh“
    „Paul Temple“ (39 Folgen mit Francis Matthews)
    „Paul Temple und der grüne Finger“
    „Paul Temple - Wer ist Rex?“
    „Paul Temple - Jagd auf ‚Z‘“
    „Paul Temple und der Fall Marquis“

    Sherlock Holmes:
    die Serie mit Peter Cushing (Neusynchro, da alte verschollen)
    „Sherlock Holmes“mit Christopher Lee

    Agatha Christie:
    „Das Spinnennetz“
    „Das Spinnengewebe“
    „Ein Fremder kam ins Haus“
    „Die Agatha Christie Stunde“

    Maigret:
    „Maigret“ (45 Folgen mit Rupert Davies)
    „Maigret“ (24 Folgen mit Bruno Cremer)
    „Maigret und der Würger von Montmartre“

    Mehrteiler:
    „Diamanten sind gefährlich“
    „Oberst Wennerström“
    „Spion unter der Haube“
    „Das Millionending“

    Serien (nur ganz spontan aus dem Kopf):
    „Es geschah an der Grenze“
    „Die Karte mit dem Luchskopf“
    „Ein Fall für Männdli“
    „Jörg Preda“
    „Die ... Methoden des Franz Josef Wanninger“

    TV-Filme:
    Hier nenne ich spontan nur einen, in meinen Augen, einer der besten Krimis aus Deutschland überhaupt, nämlich „Hinter diesen Mauern“ (1966) mit Fritz Wepper und Max Eckard, an Originalschauplätzen in England gedreht. Gerade im Bereich TV-Krimis erschien vor einigen Jahren von Pidax relativ viel, allerdings gab es hier nur einen kleinen Fankreis - was in meinen Augen ob der vorzüglichen (Wallace/Durbridge)-Besetzungen und raffinierten Plots - eher unverständlich ist. Dementsprechend ist die Zahl dieser DVD-VÖs auch zurück gegangen und es erscheinen nur mehr ausgewählte Filme (im März/ April geht es bei Pidax mit ein paar weiter, 2018 gibt es aber auch im Sherlock Holmes/ Wallace/ Durbridge/ Maigret/ Mehrteiler-Bereich noch einige Überraschungen).

    Also noch mal die Frage: schaut ihr Euch abseits der x-ten Sichtung eines Wallace-Filmes auch solche Sachen an? Oder lieber doch zum x-ten + 1. Mal Edgar Wallace?

  • TV-Termine im November 2017Datum24.11.2017 15:32
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #8
    Morgen (in der Nacht auf Mittwoch), 2.00 Uhr auf MDR:
    Die perfekte Erpressung
    http://www.mdr.de/tv/programm/sendung766...c-c43426bd.html

    Ein deutsch-italienisch-französischer Krimi aus dem Jahr 1972 mit Oliver Reed, Fabio Testi und Reinhard Kolldehoff, Regie: Sergio Solima, Musik: Ennio Morricone

    Habe ich mir gleich am Mittwoch angesehen. Peter Berling spielte ja da auch mit, er ist am Mittwoch verstorben.
    An sich war "Die perfekte Erpressung" ein schöner, früher 70er Gangster-Krimi, der allerdings das Problem hatte, überhaupt keinen Sympathieträger im ganzen Film zu haben. Weder Oliver Reed als Prügel-Gefängnisdirektor, noch Fabio Testi als Ganove waren in ihren Rollen so angelegt.

  • TV-Termine im November 2017Datum20.11.2017 14:57
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Heute, 20.11.2017, um 22.00 Uhr auf ARTE:
    Henri-Georges Clouzots Noir-Klassiker Der Rabe (Le corbeau)
    https://www.arte.tv/de/videos/011561-000-A/der-rabe/

    Dieser frühe Film Noir des Spannungsmeisters Clouzot beweist schon das Talent des Regisseurs. Jeder wird so richtig schön verdächtig gemacht.
    Wurde hier schon mal besprochen: Französische Kriminal- und Gangsterfilme (3)


    Morgen (in der Nacht auf Mittwoch), 2.00 Uhr auf MDR:
    Die perfekte Erpressung
    http://www.mdr.de/tv/programm/sendung766...c-c43426bd.html

    Ein deutsch-italienisch-französischer Krimi aus dem Jahr 1972 mit Oliver Reed, Fabio Testi und Reinhard Kolldehoff, Regie: Sergio Solima, Musik: Ennio Morricone

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zur Romantreue kann ich nichts sagen, da ich das Buch nicht kenne.
    Action? Die müssen einen anderen Film gesehen haben...

    PS: ... und hier im Wallace-Forum kannst du auch zu fast jedem Film einen Verriss und eine Höchstwertung finden ...

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich habe den Film heute gesehen. Kenneth Branagh gibt einen würdigen Poirot und als Regisseur weiß er, welche Verantwortung er hat. Eine ruhige Verfilmung in tollen Bildern mit einer sehr guten Besetzung. Branagh bringt fast etwas Shakespearehaftes in die Geschichte. Ich bin Neuverfilmungen oft auch kritisch gegenüber eingestellt, aber dieser Film hat mir wirklich ausgezeichnet gefallen. Auch weil Branagh nicht versucht, Ustinov oder andere Poirots zu kopieren und nicht auf "Hollywood" macht.

  • Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    "Tot ... ein absolut normaler Zustand für eine Leiche!"

    "Herr Männdli ist mein bester Mann!". Wenn Herr Tobler (Inigo Gallo) von der gleichnamigen Züricher Detektei von seinem gewieftesten Mitarbeiter spricht, dann glaubt man kaum, dass es sich dabei um diesen kleinen unscheinbaren Mann mit Schnauzbart, Brille und Baskenmütze handelt. Max Männdli (Ruedi Walter) ist über 60 und eigentlich pensionierter Elektriker. Die Tätigkeit als Privatdetektiv ist mehr ein Hobby für ihn und er sucht sich seine Fälle auch dementsprechend aus. Diese löst er dafür aber auf Grund seiner Intelligenz, Phantasie und seiner scharfen Augen stets mit Bravour. Auf Waffen, wilde Verfolgungsjagden und umständliche Ermittlungen verzichtet er dabei gänzlich, denn für die Lösung braucht er nur ein Mittel: seinen Verstand!


    Eine Krimiserie, die hier noch nirgends Erwähnung gefunden hat, ist die sechsundzwanzigteilige Reihe Ein Fall für Männdli. Diese Serie wurde ab 1972 in deutsch-schweizerischer Coproduktion von der Intertel produziert (nicht mehr unter Helmut Ringelmann, sondern unter Gerhard Freund) und spielt in Zürich. Die Hauptrolle in diesen Detektivgeschichten spielt Ruedi Walter, der als ältlicher, eigenbrötlerischer Max Männdli für die Detektei Tobler Fälle auf ganz unkonventionelle Art und Weise löst.
    Inigo Gallo spielt den Chef dieser Detektei, Margrit Reiner spielt die Haushälterin Männdlis. Bewusst wurde die Reihe auf Basis unterhaltsamer Krimigeschichten à la Miss Marple aufgebaut. Männdli löst mit Unterstützung von Haushälterin Rosa die meisten Fälle auf originelle Weise. Gewalt kommt so gut wie nicht vor, viel mehr bewegen sich die Geschichten tatsächlich auf sanfter Unterhaltung à la Pater Brown oder Miss Marple. Gedreht wurde komplett auf Hochdeutsch, die Geschichten um den typisch trockenen Schweizer sind abwechslungsreich, verfügen über viel trockenen Humor und sind äußerst prominent besetzt.
    Soll ich mal aufzählen? Aus der Wallace/Durbridge-Garde sind mit dabei: Harald Leipnitz, Wolfgang Kieling, Günther Stoll, Carl Lange, Siegfried Rauch, Friedrich Schütter, Otto Stern, Ulrich Beiger, Günther Meisner, Ruth-Maria Kubitschek, Friedrich Joloff, Herbert Fleischmann, Herbert Fux, Kurt Beck, Manfred Heidmann, außerdem spielen mit: Rosemarie Fendel, Christine Wodetzky, Alwy Becker, Rose-Renée Roth, Heli Finkenzeller, Herbert Weißbach, Thomas Fritsch, Susanne Uhlen, Helmut Schmid, Margarete von Trotta, Towje Kleiner, Lilith Ungerer, Herlinde Latzko, Luitgart Im, Nora Minor, Kurt Weinzierl, Sigfrit Steiner, Walo Lüönd, Hans-Dieter Zeidler, dann ist da noch "Sherlock Holmes" Erich Schellow und schließlich sogar Weltstar Eddie Constantine.
    Regie führten Wolf Dietrich, Alexander Ebermayer von Richthofen, Heinz-Wilhelm Schwarz, Hans-Dieter Schwarze und Wilm ten Haaf
    , die Musik komponierte Herrmann Thieme.

    Wer wieder mal etwas über den Tellerrand blicken will, ist mit Ein Fall für Männdli gut bedient!

  • Eure DVDsDatum01.11.2017 12:17
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nur zwei allgemeine Worte zum Thema Blu-Ray:

    1) Dass eines Tages alle Fernsehfilme und -serien auf BLU-RAY erscheinen werden, bleibt eine Illusion, da das damalige Material nicht dazu gemacht ist (es sei denn man pixelt es künstlich hoch, was man aber auch sieht). Es geht nur, wenn HD-Material vorhanden ist - und das ist bei den alten Sachen nicht gegeben.
    2) Warum Labels Filme nochmals auf Blu-Ray bringen statt neue, andere Film auf DVD? Das hat damit zu tun, dass Lizenzgeber ihre Rechte oft nur hergeben, wenn man sich dazu verpflichtet, ihr Filmmaterial in den neuesten Auflösungen, also in BLU-RAY-Qualität (kenne mich da nicht so aus, 4K usw.) abzutasten. Das ist sündhaft teuer und oft für Labels ein Verlustgeschäft. Andererseits würde der Film auch nie auf "normaler" DVD erscheinen, wenn man nicht auf diese Deals eingehen würde.

    Ich persönlich habe keinen BLU-RAY-Player und bin mit DVDs sehr zufrieden. Mir ist der Film an sich wichtig.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die zweite Staffel besteht aus 14 Einzelepisoden, was der Serie zu Gute kommt. Schöne Schauplätze, gute Gastdarsteller und sommerlich-heitere Unterhaltung. Ich mag sie sehr.

    Die Serie konnte nicht bei den Straßenfegern erscheinen, weil sie Pidax zuerst lizenziert hatte. Außerdem lag der Schwerpunkt der SF anfangs ja auch auf Mehrteilern.

  • Der deutsche Kriminalfilm vor 1945Datum08.10.2017 11:40
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Gestern gesehen:

    PARKSTRAßE 13
    Deutschland 1939

    mit Olga Tschechowa, Hilde Hildebrand, Ivan Petrovich, Theodor Loos, Alexander Engel, Kurt Vespermann, Rudolf Klein-Rogge, Hermann Pfeiffer

    Drehbuch: Erwin Kreker
    nach dem Theaterstück von Axel Ivers
    Musik: Fritz Wenneis
    Kamera: Eduard Hoesch
    Bauten: Heinrich Richter, Gabriel Pellon
    Regie: Jürgen von Alten

    Ein Whodunit-Krimi mit vielen Verdächtigen, der sich in der Berliner Parkstraße 13 abspielt, Handlungsort ist eine mondäne Villa, in der ein Fest gegeben wird. Es kommt zu einem Mord und die Ermittlungen beginnen unmittelbar (daher auch der Untertitel Verhör um Mitternacht). Es gibt viele Verdächtige und was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Täter erst in den letzten 30 Sekunden entlarvt wird. Sehr schön auch die Bilder des nächtlichen Berlins unmittelbar vor dem Kriegsausbruch. #

    Filmwelt, das Film- und Foto-Magazin schrieb in seiner Ausgabe 19/ 12.05.1939: "„Parkstraße 13“ nach Axel Ivers erfolgreichem und oft gespieltem Theaterstück für den Film bearbeitet, ist ein handfester Reißer geworden, der uns eine seltsame Abendgesellschaft in einem geheimnisvollen Haus schildert. Hier sind sie, mit verschwindend geringen Ausnahmen, alle verdächtig. Ein ausgekochter Kriminalromanleser, der die Technik kennt, wird vielleicht schon sehr früh deswegen auf den richtigen Täter tippen, weil er genau weiß, welche es nach altem und bewährtem Brauch nicht gewesen sind, und während er so einen nach dem anderen ausscheidet, bleibt dann nur noch einer übrig. [...]".

    Das Kriminalstück von Axel Ivers scheint ziemlich erfolgreich, beliebt und bekannt gewesen zu sein. Denn auch im Nachkriegsdeutschland entstanden noch zwei weitere Adaptionen des Stoffes:

    1) Parkstraße 13. Ein TV-Vierteiler des WDR aus dem Jahre 1960, Regie: Rolf Hädrich, mit Gisela Trowe, Hilde Sessack, Peter Schütte, Siegfried Schürenberg, Konrad Georg, Hermann Lenschau, Konrad Mayerhoff, Ralf Wolter.
    Das Material war verschollen, ist aber wieder aufgetaucht und wurde digitalisiert.

    2) Parkstraße 13. Ein TV-Krimi des Deutschen Fernsehfunks aus dem Jahre 1965, Regie: Werner Schulz-Wittan, mit Irma Münch, Erich S. Klein, Peter Sturm, Marion van de Kamp, Norbert CHristian, Christoph Engel, Gerhard Lau, Dieter Franke.
    Hier ist das Filmmaterial laut DRA leider verschollen, nur noch das Drehbuch (Fernsehbearbeitung: Aenne Keller) ist vorhanden.

  • Kommissar MaigretDatum28.09.2017 15:49
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Eine weitere Maigret-Lücke schließt sich kurz vor Weihnachten:

    MAIGRET UND DER WÜRGER VON MONTMARTRE mit Gino Cervi! Am 1. Dezember.

    http://www.pidax-film.de/Film-Klassiker/...k2dcip9te8hdsl2

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum28.08.2017 18:47
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #427
    Spannend! Habe von so einer Fassung noch nichts gehört. Hast du davon eine Aufnahme gemacht?

    Nein, leider nicht. Aber ich werde mal schauen, ob die weiteren ORF-Wallace-Filme weitere Besonderheiten aufweisen. Wie gesagt, werden da leider nicht die restaurierten Master verwendet, was solche kuriose Vorspannvarianten wie bei der GRÄFIN zu Tage fördert.

  • Bewertet: "Der schwarze Abt" (1963, 13)Datum27.08.2017 12:02
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    SPOILER. Ehrlich gesagt: ich habe beim "Abt", den ich für eine der schwächsten Verfilmungen halte, auch bei der diesmaligen Sichtung bei der ORF-III-Ausstrahlung, nicht ganz verstanden, wer denn nun der wirkliche Abt ist. Das ist doch ziemlich verwirrend. Und wenn es Kinski war, dann wurde er ja schon eine halbe Stunde vor Schluss demaskiert. Das ist dramaturgisch wirklich das Schlimmste, was man in einem Krimi machen kann.

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum27.08.2017 12:00
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Im Moment laufen auf ORF III jeden Donnerstag (lobenswerter Weise) drei Edgar-Wallace-Filme hintereinander.
    Allerdings: trotz HD-Logos wurde ein uraltes Master verwendet, starkes Flimmern beim "Abt" und s/w-Vorspann!
    Großes Kuriosum: die Fassung, die der ORF von "Die seltsame Gräfin" ausstrahlte, begann mit einem Standbild Klaus Kinskis und den blutroten Schüssen "Hallo, hier spricht Edgar Wallace", danach begann(en) der Film (und Kinski) zu laufen und der "normale" Vorspann lief ab. Auf welche Fassungen hat der ORF denn da zurück gegriffen?

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nach Sichtung der ersten vier Folgen: interessant, sehr gut besetzt (alleine in Folge eins als Gastdarsteller: Jan Hendriks, Walter Richter, Evelyn Opela, Herbert Tiede, Bernd Herzsprung, Georg Marischka Lotte Ledl), alles an Originalschauplätzen gedreht (bis jetzt Slowenien, Kärnten, München). Störend wirkt aber, dass auch hier die in den 70ern bei Bavaria-Produktionen betriebene Unsitte vorherrscht, dass jeweils zwei Folgen zusammen gehören, d.h. dass Charaktere aus der ersten in der zweiten wieder auftauchen und das somit jeder 2. Fall nicht abgeschlossen ist, sondern erst in der nächsten Episode zu einer größeren/ weiteren Geschichte führt. Das wurde damals so gemacht, um dazwischen Werbung senden und die Filme unterbrechen zu können. Siehe ja auch "Die unsterblichen Methoden des F. J. Wanninger" oder die letzte Staffel von "Graf Yoster".
    Ansonsten natürlich: Pinkas Braun in einer Krimiserienrolle - einmalig!

  • Wer erschoss Boro? (1986, TV)Datum23.08.2017 11:54
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von TV-1967 im Beitrag #15
    Das Ganze ist auf jeden Fall diesmal ein extremes Kammerspiel a la Weidenmann/Reinecker. Vieles wirkt sehr aufgesetzt. Vor allem der Hauptdarsteller Ernst Schröder.
    Interessant jedenfalls Dirk Galuba diesmal als Kommissar zu sehen.

    Ich finde den Mehrteiler geraden wegen des großen Ernst Schröder sehenswert. Sehr glaubhaft, wie er den Kommissar gibt. Dirk Galuba hingegen fand ich als Assistent eher blass. :-)

  • Agatha Christie-DVD-WünscheDatum19.08.2017 14:45
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Für den DVD-Text habe ich den Film vor mittlerweile drei Jahren gesehen (so lange dauert es manchmal, bis ein Film erscheint) und kann mich nur mehr vage erinnern. War jedoch spannend und nicht so komödiantisch wie “Das Spinnengewebe“.

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