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  • Thema von Georg im Forum Francis Durbridge

    Zwischen 1950 und 1971 erschien in der London Evening News (fast) täglich eine Episode des Paul-Temple-Comics. Die Geschichten hatten zwischen 60 und 90 Fortsetzungen und brachten es insgesamt auf 93 Fälle in 21 Jahren. Bei all dem Erfolg, den Durbridge mit seinen sonstigen Werken hatte, waren die Comics für ihn persönlich die lukrativste Einnahmequelle.

    Drei Fälle erscheinen im Mai bei Pidax nun in einem Sammelband:



    Der schreibende Detektiv Paul Temple geht in drei spannenden Fällen, unterstützt von seiner Frau Steve, von Sir Graham und Inspektor Vosper, auf Verbrecherjagd.

    Enthält die Geschichten:
    PAUL TEMPLE TRIFFT SEINEN DOPPELGÄNGER – Als Paul Temple in ein Londoner Taxi steigt, glaubt er seinen Augen nicht. Der Fahrer sieht ihm zum Verwechseln ähnlich! Diesen Umstand nützt Scotland Yard aus, als es darum geht, Temple undercover in eine gefährliche Verbrecherbande einzuschleusen. Die Spur führt zu einem dubiosen Priester ...

    PAUL TEMPLE SPIELT MIT DEM FEUER – Durch Zufall kommen Paul und Steve eines Abends bei einem Großbrand vorbei. Von Inspektor Vosper erfahren sie, dass es bereits eine ganze Reihe von Fällen gibt, in denen ein Brand gelegt wurde, um wertvolle Juwelen zu stehlen. Bald ist Temple klar, dass sich der unbekannte Täter bei der Brandlöschung stets unter die Feuerwehrmänner mischt, um seine Beute mitzunehmen ...

    PAUL TEMPLE UND DER ERPRESSTE BRÄUTIGAM – Bei einer Hochzeit macht der Bräutigam einen ziemlich unglücklichen Eindruck. Als die Braut Steve später davon berichtet, dass der Ehemann die Hälfte ihrer Ersparnisse abgehoben hat, wird Paul Temple hellhörig. Er vermutet richtig, dass es sich um einen Fall von Erpressung handelt. Temple will helfen, landet aber dabei selbst unter Mordanklage in Gefängnis ...

    Hintergrundinformationen:
    Francis Durbridge erschuf die Figur des ermittelnden Schriftstellers 1938 für den Hörfunk. Paul Temple war so erfolgreich, dass er bald in Romanen, Filmen, einem Theaterstück, einer eigenen TV-Serie und als Comicfigur auftrat. Die Londoner Evening News brachte zwischen dem 11.12.1950 und dem 01.05.1971 fast durchgehend täglich den beliebten Comicstrip. Die jeweils abgeschlossenen Geschichten wurden in Fortsetzungen publiziert, die etwa 60 bis 90 Teile hatten. Insgesamt erschienen in den 21 Jahren 93 Paul-Temple-Geschichten. 1964 wurden zehn der beliebtesten Comics als Paperbacks in der Reihe „The Paul Temple Library“ publiziert. Drei davon wurden auch ins Deutsche übersetzt. Diese unter Sammlern vielgesuchten Raritäten befinden sich in diesem Sammelband.

    Erste Auflage 2020
    Paperback, Softcover
    Format: 17 x 24 cm
    Umfang: 100 Seiten



    https://www.pidax-film.de/SONSTIGES/Fran...Buch::1786.html

  • Blutiger Freitag (1972)Datum15.01.2020 18:37
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    In der sehr lesenswerten und unterhaltsamen Biographie des Produzenten Karl Spiehs (Die Supernase - Karl Spiehs und seine Filme) steht darüber auf Seite 114:

    "Banküberfälle und eine Welle von Gewaltverbrechen in der BRD haben Regisseur Rolf Olsen zu diesem Film inspiriert. "Ich hab nicht spekuliert. Jetzt drehen wir mal eine Blutoper. Der Film hat a bisserl Ambitionen, er leuchtet die Hintergründe aus, die Abgründe dieser Leute", meinte Olsen zu Vorwürfen über die bis dahin im deutschen Film ungewohnten Gewaltszenen. Die Actionszenen und den großen Showdown inszenierte Olsen mit Hilfe des Pyrotechnikers und "Spezial-Effekte"-Professors Karli Baumgartner im Stile von Sam Peckinpahs "The Wild Bunch" und Arthur Penns "Bonnie und Clyde". Baumgartner zauberte Einschüsse und Filmleichen, die den Film zum Kultobjekt unter Actionfans erhoben."

  • Das deutsche Fernsehspiel ab 1952Datum03.01.2020 12:00
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Wieder ein kleineres Update... 1600 Fernsehspiele sind nun online und es dürfte wohl erst ein Viertel dessen sein, was so in der "guten alten Zeit" produziert wurde...

    Abschiedsvorstellung (1955, ARD)
    Abseits (1970, ARD)
    Ach, so eine nette Person (1970, ARD)
    Ahnenerbe - Der Fall Wolfram Sievers (1969, ARD)
    Alma mater (1969, ARD)
    Altersgenossen (1969, ARD)
    Am Ziel aller Träume (1970, ARD)
    Asternplatz 10 Uhr 6 (1969, ZDF)
    Astoria (1967, ZDF/ ORF)
    Attentat auf den Mächtigen (1969, ZDF)
    Ausreißer (1970, ZDF)
    Beaumarchais (1969, ZDF)
    Das Berliner Zimmer (1968, ZDF)
    Betrug durch Aberglauben (1968, ORF)
    Bischof Ketteler (1969, ZDF)
    Blaues Wild (1970, ARD)
    Bleibe lasse (1969, ZDF)
    Blick von der Brücke (1967, ARD)
    Der Bund der Haifische (1961, ARD)
    Cancan und Barkarole (1961, ARD)
    Der Deutsche Meister (1968, ARD)
    Elisabeth Tarakanow (1966, ZDF)
    Der Fall Tuchatschewskij (1968, ZDF)
    Frühling mit Verspätung (1964, ZDF)
    Das Haus mit den sieben Stockwerken (1968, ZDF)
    Im Schillingshof (1973, ZDF)
    In einem Garten in Aviamo (1964, ARD)
    Eine konsequente Frau (1971, ARD)
    Knüpfe das Netz nach dem Fisch (1968, ARD)
    Liliomfi (1968, ZDF)
    Das Mädchen meiner Träume (1970, ARD)
    Die Nacht der Schrecken (1963, ARD)
    Nullouvert (1968, ZDF)
    Sabina Englender (1968, ARD)
    Schach dem Tode (1959, ARD)
    Schloss in den Wolken (1968, ARD)
    Sich selbst der Nächste (1968, ARD)
    So eine Liebe (1968, ARD)
    Staatsexamen (1968, ARD)
    Tagebücher (1967, ARD)
    Tod für bunte Laternen (1968, ARD)
    Umsonst (1967, ARD)
    Van Gogh (1969, ARD)
    Wie ein Hirschberger Dänisch lernte (1968, ARD)
    Wie ein Wunder kam die Liebe (1969, ZDF)
    Wie verbringe ich meinen Sonntag? (1967, ARD)
    Wo man sich trifft (1968, ZDF)
    Zurück, wo ich begann (1970, ARD)
    Zwischenspiel oder La vie sentimentale (1970, ZDF)

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ein kleines, bescheidenes Update mit neuen Titeln gab's schon am Stefanitag 2019:

    1968: Hinter den Wänden
    Regie: Claus Landsittel, mit Horst Tappert, Jürgen Thormann, Benno Sterzenbach

    1968: Ich stehe zur Verfügung
    Regie: Heinrich Koch, mit Jodoc Seidel, Siegfried Lowitz, Benno Sterzenbach

    1968: Anna Böckler
    Regie: Robert A. Stemmle, mit Heinz Weiss, Regine Lutz, Ursula Langrock

    1968: Der Auftrag
    Regie: Gustav Burmester, mit Werner Bruhns, Karin Anselm, Katharina Brauren

    1969: Al Capone im deutschen Wald
    Regie: Franz Peter Wirth, mit Will Danin, Angelika Bender, Rainer Werner Fassbinder

    1980: Radiokiller
    Regie: Wolfgang Luderer, mit Erik S. Klein, Willi Schrade, Gojko Mitić

    1987: Die letzte Begegnung
    Regie: Ursula Bonhoff, mit Otto Mellies, Ruth Reinecke, Hanns-Michael Schmidt

    Außerdem einige umfassendere Updates zu folgenden Titeln - interessant dürfte das Interview mit Hans Quest/ der Drehbericht zur Agatha-Christie-Verfilmung Mord im Pfarrhaus sein.

    Begnadigung (1968), Robert Neumann
    Blut am Boden (1962), Georg Lohmeier
    Chamäleon, Das (1970), Joachim Ulrich
    Fall Pinedus, Der (1959, SFB-Version), Primo Levi
    Geheimcode B/13 (Teil 1-4) (1967), Eduard Fiker
    Kim Philby war der dritte Mann, Wolfgang Bretholz, Hermann Kugelstadt
    Kostenpflichtig zum Tode verurteilt (1966), Walter Forster
    Mann, der sich Abel nannte, Der (1966), Maria Matray/ Answald Krüger
    Mord im Pfarrhaus (1970), Agatha Christie
    Nachtzug D 106 (1964), Herbert Reinecker
    Portland-Ring, Der (1970), Nicolaus Richter, Stefan Gommermann
    Schlafwagen Paris-München (1965), Gottfried Grohmann, Lothar Zoller
    Signor Rizzi kommt zurück (1963), Anthony Spinner
    Silverson (1974), Konrad Wagner
    Stunde der Nachtigallen (1967), James Parish
    Tragödie in einer Wohnwagenstadt (1967), Reginald Rose

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die VÖ verzögert sich leider um einen Monat... es gab leider einen Produktionsfehler .

    Vorab schon mal ein Trailer:

  • John Klings Abenteuer (1965-1970)Datum27.11.2019 19:06
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    … ich habe ja deshalb auch geschrieben: zum "Großteil" von Karl-Heinz Zeitler.
    Bei Cliff Dexter war die Umstellung von Staffel 1 auf Staffel 2 schon seltsam: zunächst ermittelt ein Amerikaner (?) in Hamburg und dann plötzlich in der ganzen Welt.
    Madame ist für mich so etwas wie OKAY S.I.R. für Arme, hier kamen nicht nur die sehr prominenten Gaststars der Reihe zugute, sondern auch die unterschiedlichen Drehbuchautoren und Regisseure - und die von Dir genannten verschiedenen Originalschauplätze!
    In Großem und Ganzen kann man wohl sagen, dass alle Phantasiekrimis im Fahrwasser von Mit Schirm, Charme und Melone fuhren...

  • Der Mann, der sich Abel nannte (1966)Datum27.11.2019 16:15
    Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    Dieser schöne Spionagekrimi erscheint im Februar 2020 bei Pidax. Er basiert wie die Fälle aus der Reihe Die fünfte Kolonne auf einem Fall aus dem Kalten Krieg, war aber wohl zu international, als dass er innerhalb der Reihe gesendet werden hätte können. Produzent war Helmut Ringelmann. Mit Carl Raddatz, E. F. Fürbringer, Heinz Weiss, Harry Riebauer, Ida Krottendorf, Reinhard Glemnitz, Otto Stern, Herbert Fleischmann und Herbert Mensching ist der Film auch exzellent besetzt. Gedreht wurde in New York, Berlin (Glienicker Brücke), München und Paris.
    Geplant war damals wohl eine Sendereihe namens "Die großen Spione", "Abel" hätte ein Teil davon sein sollen, aber nach dem Film hörte man im ZDF nichts mehr von dieser Reihe, so dass es wohl nur bei diesem Einzelfilm blieb.
    Weitere Infos auch hier: http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...habelnannte.htm


    https://www.pidax-film.de/Film-Klassiker...3933e901cc16ef3

    DER MANN, DER SICH ABEL NANNTE
    Rudolf Iwanowitsch Abel (Carl Raddatz) leitet unerkannt das sowjetische Agentennetz in Nord- und Mittelamerika und haust als armer Maler getarnt in einer heruntergekommenen New Yorker Mansarde. Diese ist das Hauptquartier, in dem Abel geheime Befehle aus der UdSSR empfängt und von dem aus er Mikrofilme in die sozialistische Welt schleust...

    Dieser packende Spionagekrimi zeichnet eine spannende, authentische Geschichte aus dem Kalten Krieg nach und ist bis in die kleinsten Rollen prominent besetzt. Die Titelrolle spielte UFA-Star Carl Raddatz, der darüber meinte: „eine interessante, schillernde und vielseitige Figur, ein spannender, guter Film.“ Gedreht wurde an Originalschauplätzen in New York, Paris, Berlin und in München. Für die Produktion war Kultproduzent Helmut Ringelmann verantwortlich.

    Mit Carl Raddatz, Rolf Boysen, Ida Krottendorf, Heinz Weiss, Harry Riebauer, Herbert Mensching, Ernst Fritz Fürbringer, Reinhard Glemnitz, Paul Glawion, Otto Stern, Hans Korte, Herbert Fleischmann, Lutz Moik, Alexander von Rosen, Almut Eggert, Hans Leibelt

    Drehbuch: Maria Matray, Answald Krüger
    Kamera: Georg Krause
    Schnitt: Ira Oberberg
    Musik: Hans-Martin Majewski
    Szenenbild: Willi Schatz
    Produktion: Helmut Ringelmann
    Regie: Ludwig Cremer

  • John Klings Abenteuer (1965-1970)Datum27.11.2019 16:08
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Diese ganzen Phantasiekrimiserien à la Cliff Dexter, Percy Stuart und Im Auftrag von Madame stammen ja auch zum Großteil von Karl-Heinz Zeitler, daher ähneln sie sich alle sehr und sind in meinen Augen auch eher zu vernachlässigen. Große Spannung kommt da nicht auf, kaum wirkliche Außenaufnahmen (außer Spanien, das immer für alle (Phantasie)länder herhalten musste), wenige bekannte Gastdarsteller. Damals sicherlich Kult, heute aber eher langweilig. Spannender finde ich da Serien mit "reellem" Hintergrund wie Hafenpolizei, Polizeifunk ruft, Hamburg Transit, Kommissar Freytag usw., die alle zumindest auf realen Fällen (wenn manchmal auch frei) basierten.

  • Thema von Georg im Forum Francis Durbridge

    Nach Wer ist Mr. Hogarth? erscheint nun der 2. Sechsteiler mit dem Ermittler Sam Harvey:

    DIE HANDSCHUHE


    Ein Paar schwarze Handschuhe sind die wichtigste Spur in einem mysteriösen Mord, der sich in der britischen Kleinstadt Market Cross ereignet hat. Das Opfer ist eine junge, sehr attraktive Frau namens Rita Black. Superintendent Sam Harvey übernimmt die Ermittlungen in dem schwierigen Fall. Es gibt zahlreiche Verdächtige und mit jedem Tag mehr Unklarheiten. Ein Schlüsselanhänger gibt dem Ermittler zusätzliche Rätsel auf. Die Sache wird immer verworrener, und schließlich schlägt der gefährliche Handschuhmörder erneut zu...


    Nach „Wer ist Mr. Hogarth“? ist „Die Handschuhe“ der zweite Fall für Ermittler Sam Harvey. Die englischen Kritiker lobten den hintergründigen Humor und die spannende Handlung. In der Tat bietet dieser packende Mehrteiler alles, was das Durbridge-Publikum liebt: mysteriöse Gegenstände, unerwartete Wendungen, atemberaubende Cliffhanger und jede Menge Verdächtige. „Straßenfeger“ Francis Durbridge (1992-1998), Meister der feindosierten Spannung, nahm mit vorliegender Serie Abschied vom Fernsehen und konzentrierte sich fortan aufs Theater. Die deutsche Fassung, damals nur für WDR Regional angefertigt, galt fast 40 Jahre als verschollen und konnte nach jahrelanger Recherche 2019 endlich aufgetrieben werden. Somit erlebt diese Miniserie mit der DVD-Veröffentlichung nun ihre Premiere im gesamtdeutschen Sprachraum.

    Mit Martin Jarvis, Judy Geeson, Ed Bishop, Michael Culver, William Marlowe, David Collings, Robert MOrris, Vivien Merchant, Lynn Dalby, Jack McKenzie, Edward Peel, Gillian Rhind, Susan Field, Paul Luty, Eric Mason, Miles Fothergill, Sandra Bryant, John Abineri, Richard Seagar, Margaret John, Elizabeth Rider, Suzan Farmer, Paul Luty, Elizabeth Chambers, Gillian Rhind, Clark Stephens, David Griffin, Juliette James

    Drehbuch und Idee: Francis Durbridge
    Musik: Joe Griffiths
    Kamera: John Wyatt
    Schnitt: Robin Sales
    Kostüme: Andrew Mackenzie
    Szenenbild: Paul Allen
    Produktion: Ken Riddington
    Regie: Michael E. Briant

    https://www.pidax-film.de/Serien-Klassik...777fa8796b34dcc

    Als Bonusmaterial ist diesmal mit an Bord:

    - Umfassendes Booklet: Francis Durbridge - Meister des Recycelns
    - exklusives Interview mit Regisseur Michael E. Briant (2019)
    - englisches Originaldrehbuch von Francis Durbridge als PDF
    - Große Namen: Francis Durbridge (2006, TV-Bericht)
    - Interview mit Francis Durbridge (1971, TV-Bericht)
    - Deutscher Vorspann
    - Deutscher Nachspann
    - Deutsche Einführung vor Teil 1

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von TV-1967 im Beitrag #4
    Bist Du sicher das Ode weiter den "Kommissar" spielen wollte....? Nun, bei Ringelmann wußte man glaub auch nie wie man eigentlich dran war (siehe Weppers Ende als H. Klein).

    Hallo ;-)!
    Ich kann mich diesbezüglich nur auf das berufen, was Herr Pillau im Interview aber auch bei jedem unserer Treffen privat betont hat: dass Ode schwer getroffen war, dass seine Serie eingestellt wurde und nicht bis zur 100. Folge weitergemacht wurde - und dass er sogar gesundheitlich deshalb angeschlagen war. Herr Pillau und seine Frau waren mit den Odes eng befreundet, das geht sogar soweit, dass sie sich heute noch darum kümmern, dass - wie testamentarisch von Ode verfügt - die Tantiemen für alle Kommissar-Wiederholungen an ein Kinderheim gehen.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Der Trailer ist jetzt online...

    https://youtu.be/2psvo46x-zw

  • Thema von Georg im Forum Off-Topic

    Der Regisseur und Schauspieler Johannes Schaaf ist laut mehreren Medienberichten am 1. November 86jährig verstorben.
    Er machte sich vor allem als Opernregisseur (und Mozart-Spezialist) einen Namen, bekannt war er natürlich auch für seine Verfilmung Momo nach Michael Ende.

    Uns Krimifans bleibt er natürlich als Regisseur der allerersten Folge von Der Alte (Die Dienstreise) in Erinnerung. Er inszenierte auch noch eine weitere Episode mit Siegfried Lowitz, nämlich Der Pelikan, nach einem Buch seiner damaligen Frau Rosemarie Fendel (wegen dieser Folge kam es zu einem Eklat).
    Innerhalb der Reihe Der Kommissar inszenierte er die Episode Der Mord an Dr. Winter. Als Schauspieler trat er in derselben Serie auch in Sturz aus großer Höhe und Der Held des Tages auf.

    Kriminalistisch ging es auch in seinem (auf DVD erschienenen!) schönen Film Der Mann im Bootshaus aus dem Jahr 1967 zu, in dem u. a. Rosemarie Fendel und Max Eckard die Hauptrollen spielten. Als eine seiner starken Inszenierungen bleibt mir auch Ein ungebetener Gast (1963) mit Wolfgang Kieling und Konrad Georg in Erinnerung.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    War Karin Dor nicht auch ursprünglich als Derricks Geliebte an Stelle von Johanna von Koczian in den beiden Frühfolgen der Reihe vorgesehen? In irgendwelchen Unterlagen stand das, weiß aber nicht mehr, wo.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Und hier die ersten neun Minuten zum Probehören:
    https://youtu.be/EEVmsgQ2X28

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema
  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #1
    Wenn alles gut geht, kommt auch das Originaldrehbuch hinzu.
    … ich halte dieses soeben in Händen und kann das Originalskript daher als besonderes Extra ankündigen...

  • Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    Der Forengemeinde würde ich gerne diese wunderbare Komödie empfehlen, die am 6.12. auf DVD erscheint:

    https://www.pidax-film.de/Film-Klassiker...nnte::1695.html

    DIE GEISTERBEHÖRDE
    BRD 1979


    Amtmann Rudolf Stortz (Erik Ode) ist Leiter des Berliner Amts für Rationalisierung. Er und sein Mitarbeiter Waldmann (Herbert Fleischmann) haben jedoch seit Jahren nichts zu tun. Um die Zeit totzuschlagen, spielt man Schach oder Halma, löst Kreuzworträtsel oder vergnügt sich mit Tischfußball. Die Sekretärin (Barbara Schöne) tippt einstweilen die Diplomarbeit für ihren Freund (Manfred Lehmann). Als der ehrgeizige Günter Nestrick (Michael Hinz) in das Amt versetzt wird, versuchen Stortz und Co. zunächst zu verheimlichen, dass ihr Amt ohne Aufgabe ist. Es nützt jedoch nichts: Nestrick stellt eines Tages mit großem Entsetzen fest, dass er in einer Geisterbehörde gelandet ist...

    Die Süddeutsche Zeitung adelte Erfolgsautor Horst Pillaus geniale Geschichte als „Bürokratiesatire, wie sie brillanter auch einem Kishon nicht hätte einfallen können“. Die Hörzu gab 5 von 5 Punkten und schrieb: „Hübsch, diese Geschichte vom Amt ohne Aufgabe. Da wieherte der Amtsschimmel zum Vergnügen des Publikums.“ Bild und Funk meinte: „Ein ironisches Märchen mit amüsanten, kritischen Aspekten. Ein Stück für Schauspieler.“ Pidax holt diese hochkarätige Produktion mit den Publikumslieblingen Erik Ode, Herbert Fleischmann, Barbara Schöne, Manfred Lehmann und Michael Hinz nach 40 Jahren endlich aus den Archiven.

    Bonusmaterial:
    „Auf den Spuren der Geisterbehörde“ - Exklusives Interview mit Autor Horst Pillau

    Mit Erik Ode, Herbert Fleischmann, Michael Hinz, Barbara Schöne, Rita Engelmann, Kyra Mladeck, Manfred Lehmann, Heinz Giese, Bettina Schön, Inge Wolffberg, Jürgen Draeger, Gerd Duwner, Joachim Kerzel, Manfred Günther, Henning Gissel

    Buch und Idee: Horst Pillau
    Kamera: Rolf Paulerberg, Dietmar Koelzer
    Ton: Egon Paschke
    Schnitt: Elfi Tillack
    Kostüme: Gabi Hillen-Achenbach
    Szenenbild: Frank Hein
    Musik: Ernst-August Quelle
    Produktion: Heinrich Carle
    Regie: Wilm ten Haaf

    -------

    Gedreht wurde in Berlin. Wie angekündigt, gibt es ein rund 20minütiges Interview mit Drehbuchautor Horst Pillau, das ich im Februar mit ihm geführt habe. Darin erzählt er auch, dass sein Freund Erik Ode zu der Zeit immer noch sehr traurig über die Absetzung des Kommissars war (entgegen der offiziell vom ZDF propagierten Version) und dass er ihm deshalb die Rolle des Leiters einer Geisterbehörde auf den Leib schrieb, die erste große Hauptrolle im Hauptabendprogramm nach dem Ende der Krimiserie.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Fabi88 im Beitrag #5

    Es war meinerseits auch keine versteckte Forderung, dass Pidax das gefälligst als Hörspiel produzieren soll - ich habe mich ja explizit auf den WDR bezogen.
    Das habe ich auch nicht so verstanden!



    Zitat von Fabi88 im Beitrag #5

    Bei "Gregory" stimmte ja durchaus der Aufwand, nur eben die Ausrichtung und Besetzung nicht wirklich.
    Sehe ich auch so.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Eine derartige Hörspiel-Produktion ist aber wirklich nur von einem Sender/ mit Unterstützung eines Senders zu realisieren.
    Natürlich wurde zuerst auch an ein Hörspiel gedacht (beginnend mit dem ersten Fall Send for Paul Temple, ich hatte schon mit der Übersetzung des Skripts begonnen...), aber 8 x 30 Minuten mit ca. 15 Sprechern ... das ist nicht zu machen für ein kleines Label.
    Aber ich gebe Fabi88 Recht: Paul Temple ist DER Klassiker unter den Hörspieldetektiven und hätte eine Neuauflage verdient. In England lief das ja einige Zeit ganz gut, aber dann hat die BBC die Produktionen auch für zu teuer befunden.
    Wie dem auch sei, sollte sich das Hörbuch extrem gut verkaufen, ist hier alles offen ...

  • Thema von Georg im Forum Francis Durbridge

    … und noch eine Ankündigung für alle Durbridge- und Temple-Fans! Ebenfalls etwas für Weihnachten...

    Am 6.12.2019 erscheint bei Pidax das Hörbuch Paul Temple und die Schlagzeilenmänner.

    Der Kriminalroman "Die Schlagzeilenmänner" ist ein großer Publikumserfolg. Ein besonderer Grund ist, dass niemand die unbekannte Autorin des Stoffs kennt, eine gewisse Andrea Fortune. Als wenig später einige Verbrechen geschehen, finden sich am Tatort stets Visitenkarten mit dem Aufdruck "Die Schlagzeilenmänner". Die mysteriösen Raubüberfälle stehen zweifelsohne mit einer Serie von Entführungen und Morden in Verbindung. Meisterdetektiv Paul Temple ermittelt und steht vor einer Reihe von Fragen. In welchem Zusammenhang stehen die Taten mit dem Roman? Wieso kann sich keines der Entführungsopfer an die Vorgänge vor der Tat erinnern? Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Klavierstimmer Goldie? Was hat es mit der Leiche in der Telefonzelle vor Pauls Wohnung auf sich? Und wer von den zahllosen Verdächtigen steht hinter der kriminellen Organisation?


    Als Francis Durbridge 1938 seinen Detektiv Paul Temple für die BBC erfand, fuhr er mit dem achteiligen Hörspiel „Send for Paul Temple“ einen Riesenerfolg ein. Tausende von begeisterten Briefen baten die BBC um eine Fortsetzung. Diese lieferte er noch im selben Jahr mit „Paul Temple and the Front Page Men“. Das Hörspiel wurde 1939 zum Roman umgeschrieben, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Temple-Stoffen aber nie in Deutschland vertont. Dieses Hörbuch bringt der großen Fangemeinde des Detektivs nun erstmals dieses spannende und frühe Whodunit-Rätsel näher, in dem der Meister der feindosierten Spannung alle Register seines Könnens zieht.


    Es handelt sich dabei um eine ungekürzte Lesung des Romans, der in der Temple-Chronologie den 2. Fall des Ermittlers darstellt. Da der erste Fall Send for Paul Temple nie bei uns vertont und auch der darauf basierende Roman nie ins Deutsche übersetzt wurde, handelt es sich bei Paul Temple und die Schlagzeilenmänner um den frühesten auf Deutsch erhältlichen Temple-Stoff.

    Nähere Infos zum Sprecher und zur Länge folgen, da das Hörbuch gerade in Produktion ist.
    Als Bonus gibt es natürlich auch hier ein Booklet mit vielen Hintergrundinfos.

    Ich halte euch auf dem Laufenden. Wenn sich das Buch gut verkauft, dann steht auch weiteren nie als Hörspiel erschienenen Temple-Stoffen nichts im Wege!


    (Covermuster)

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