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  • Das Haus der tödlichen Sünden (1972)Datum28.04.2017 17:20
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Das Buch "Giallo & Thrilling all'italiana", das ich hier (Buchtipp: Giallo & Thrilling all'italiana (von Antonio Bruschini & Stefano Piselli)) schon mal vorgestellt habe, und das zu jedem Film englische und italienische Beschreibungen enthält, schreibt darüber auf Englisch:

    "Amadio's finest, most erotic and morbid sexy-Thriller, featuring several sadeian understones as well as a curious and effective lesbian Scene between Neri & Bouchet, accompanied by Teo Usuelli's unusual Music score." Das Buch gibt 3 von 5 Sternen. Zusätzlich ist der Film mit "4 Kreisen" bewertet. Diese Bewertung geht von 1 bis 5 Kreise mit der Beurteilung: "We found it [...] interesting to point out with the symbol ° (from ° to °°°°°) a few titles which stand out for their extravagant and/ or bizarre-erotic nature." Na bitte - für mich klingt das alles so wie "ziemlich trashig".

  • Neuer DurbridgeDatum28.04.2017 16:56
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke, Gubanov.

    In der Tat sollte es ein "period drama" sein, wie Du es nennst. Gut Ding braucht aber Weile... die BBC ist ja erfolgreich in Neuauflagen, siehe Sherlock, wobei das ja gerade kein "period drama" ist.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die Folgen sind auf alle Fälle da. Die Bürokratie arbeitet nur zu langsam... d.h. die Absegnung durch ein Sender-Gremium (man glaubt gar nicht, wie kompliziert das alles ist).

  • Neuer DurbridgeDatum27.04.2017 17:25
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Wenn, dann werden die Folgen auf den Originalhörspielen basieren und in den 1940er-Jahren spielen.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Lord Peter im Beitrag #42
    [quote=TV-1967|p7388933] Andererseits sind die Pidax-VÖs nun auch nicht gerade günstig, immerhin knapp 15 Euro für gerade mal zwei Serienfolgen á 50 Minuten. Für ca. 25 Euro bekam man von Polyband bei Erscheinen eine Staffel "Poirot" (4 Langfolgen á 100 Minuten) in deutlich professionellerer (Erst-)Synchronisation, und sogar deutsche Untertitel gab es.

    Die "Poirot"-Langfolgen waren/ sind aber auch an eine Ausstrahlung im TV gebunden (also an Senderechte) und verkaufen sich außerdem mehrere 100.000 Mal. Da ist es leicht, einen Preis wie 25 Euro für 4 x 90 Minuten zu verrechnen. Bei den von Pidax synchronisierten Sachen handelt es sich um Nischenprodukte, Liebhaberproduktionen, die maximal ein paar tausend Mal über den Ladentisch gehen und bei denen es Jahre dauern kann, bis die Synchronkosten hereingespielt sind. So gesehen sind die Preise human, wenn man bedenkt, dass Neugiallosynchros oft 40 Euro pro DVD kosten.
    Ich selbst war in die Erst- und Neusynchros der Paul-Temple-Filme eng eingebunden und weiß daher, wie aufwendig das Studio arbeitet, um die Synchro nicht "billig" wirken zu lassen. Dazu zählt beispielsweise auch, dass man die Sprache auf das jeweilige Produktionsjahr trimmt. Bei Paul Temple habe ich beispielsweise sämtliche Dialogbücher diesbezüglich bearbeitet, damit die Sprache den Hörspielen von 1960 entspricht und nicht dem Jahr 2015.
    Bezüglich Untertitel: Auch das ist leider eine Preisfrage. Hier stehen bei Nischenprodukten leider auch Kosten-Nutzenrechnungen im Vordergrund.

  • Das Fräulein von Scuderi (1955)Datum27.04.2017 17:15
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Interessant! Der Film war mir entgangen. Dazu gibt es übrigens auch eine stimmige TV-Verfilmung im Stile der Plüschkrimis.

    Das Fräulein von Scuderi von 1976
    http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...nvonscuderi.htm
    Regie führt Lutz Büscher, es spielen Angela Salloker, Hannes Messemer, Iris Berben, Richard Lauffen, Alfons Höckmann, Peter Bongartz u. a.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nach langer Pause geht es wieder mal weiter. Diesmal ausgeglichen mit ost- und westdeutschen TV-Krimis der 50er, 60er und 70er:

    1955: Kaution
    Regie: Hans-Joachim Hildebrandt, mit Ferdinand Felsko, Peter Herden, Hans Lucke

    1955: Der Prozeß der Mary Dugan
    Regie: Hans-Joachim Hildebrandt, mit Marion van de Kamp, Heinz-Werner Pätzold, Willi Schwabe, Hubert Suschka, Hubert Hoelzke

    1957: Mord an der Grenze
    Regie: Karlheinz Bieber, mit Robert Trösch, Wolfgang Lippert, Rolf Ripperger, Manfred Borges

    1959: Die Nachtigall
    Regie: Peter Hagen, mit Gustav Wehrle, Gert Andreae, Wolfgang Thal, Kurt Sperling

    1961: Die Spinne
    Regie: Hans-Michael Richter, mit Günter Schwarzlose, Heinz Suhr, Hans Linzner

    1961: Kaution
    Regie: Erich Gaiger, mit Walter Niklaus, Walter Kainz, Klaus Piontek

    1962: Der graue Chevrolet
    Regie: Peter Hagen, mit Alfred Struwe, Wilhelm Burmeier, Irene Waldburg, Rolf Hoppe

    1964: Ein langer Tag
    Regie: Lothar Kompatzki, mit Lis Verhoeven, Edith Schultze-Westrum, Paul Dahlke, Henning Schlüter, Walter Bluhm

    1964: Die Maskierten (Teil 1 & 2)
    Regie: Peter Hagen, mit Hans-Joachim Hanisch, Wolfgang Brunecker, Sylva Schüler, Eva Neitzel

    1965: Köpchen, Kamerad
    Regie: Otto Holub, mit Horst Kube, Fred Delmare, Günter Sonnenberg, Agnes Kraus

    1965: Poker zu dritt
    Regie: Dimitri Dimitroff, mit Gerry Wolff, Hans-Dieter Schlegel, Rolf Römer

    1966: Standgericht
    Regie: Rolf Busch, mit Heinz Giese, Wolfgang Kieling, P. Walter Jacob, Tilo von Berlepsch, Friedrich Schütter, Elert Bode, Wolf Ackva

    1966: Zeugen
    Regie: Hans-Michael Richter, mit Gert Gütschow, Hans-Robert Wille, Helga Huppatz, Gertrud Bergmann

    1968: Mördergesellschaft
    Regie: Jan Ellrich, mit Robert Meyn, Walter Giller, Klaus Höhne, Heinz Baumann, Hannelore Elsner

    1968: Polizeirevier 21
    Regie: Friedrich Schütter, mit Heinz Reincke, Erni Mangold, Bernd Herzsprung, Bruno Vahl-Berg, Hans-Peter Korff

    1968: Ein ehrenwerter Herr
    Regie: Wolfgang Liebeneiner, mit Heinz Bennent, Alexander Kerst, Hans Jürgen Janza, Kurd Pieritz, Herbert Weißbach

    1968: Die seltsamen Ansichten des Mr. Eliot
    Regie: Karlheinz Bieber, mit Karl Georg Saebisch, Joachim Teege, Carola Höhn, Barbara Schöne, Sascha Hehn

    1968: Phoebus oder Die Aalbucht
    Regie: Werner Schlechte, mit Heinz Moog, Walter Bluhm, Erik Schumann, Herbert Weicker, Benno Hoffmann, Pit Krüger

    1971: Ein Fall für Herrn Schmidt
    Regie: Falk Harnack, mit Klaus Schwarzkopf, Gaby Dohm, Heinz Meier, Werner Schumacher, Martin Hirthe, Henning Schlüter

    1974: Verurteilt 1910
    Regie: Jörg Arnulf Eggers, mit Heinrich Schweiger, Klausjürgen Wussow, Leon Askin, Jaromir Borek, Heinz Trixner

    1984: Gesichter des Schattens (nach Boileau & Narcejac)
    Regie: Kristian Kühn, mit Wolfgang Wahl, Monica Bleibtreu, Wolf-Dietrich Berg, Barbara Rudnik, Ulrich Matschoss, Karlheinz Lemken

    1990: Falsche Spuren
    Regie: Wolf Dietrich, mit Heidelinde Weis, Radost Bokel, Klaus Schwarzkopf, Hans Jürgen Diedrich

    1990: Der Hammermörder
    Regie: Bernd Schadewald, mit Christian Redl, Ulrike Kriener, Oliver Strietzel, Ulrich Pleitgen, Walter Kreye

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich sehe das etwas differenzierter.

    In den letzten beiden Jahren sind Unmengen an alten Serien wiederholt worden, die ich und andere Fans Ende der 90er, Anfang-Mitte der 2000er in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen haben, von VHS auf DVD überspielten und austauschten, weil nie die Hoffnung bestand, dass die Sachen mal wiederholt würden oder gar auf DVD erscheinen würden. Mitte/ Ende der 90er wurden Sachen wie "Kommissar Freytag", "Graf Yoster" etc. nochmals gezeigt und verschwanden dann in der Versenkung.

    Wenn ich mir anschaue, was in den dritten Programmen (und auf Anixe) 2015/16 alles ausgegraben und wieder gesendet wurde, dann finde ich das doch recht viel:

    Graf Yoster, Kommissar Freytag, Achtung Zoll, Inspektion Lauenstadt, Nachsitzen für Erwachsene, Unsere große Schwester, Der Nachtkurier meldet, Kümo Henriette, Hafenpolizei, Hamburg Transit, Drüben bei Lehmanns, Onkel Bräsig usw.

    Zudem liefen 2015/2016 auf HR und SWR sowie im BR zahllose 70er-Tatorte.

    Der ORF bringt (fast) jeden Sonntag alte Fernsehspiele aus den 60ern, 70ern, 80ern, zudem Themenschwerpunkte: im Sommer liefen 8 Edgar-Wallace-Krimis im Hauptabendprogramm, Winnetou wurde gezeigt, Rühmann-Filme, Jerry Cotton etc., dazu Serien wie Wenn der Vater mit dem Sohne, Hallo-Hier Hotel Sacher Portier, Der alte Richter, Oberinspektor Marek, Kottan ermittelt ...

    Ganz so trostlos sah es im letzten Jahr also gar nicht aus, wenn man die Jahre und Jahrzehnte zuvor hernimmt, in denen GAR NICHTS wiederholt wurde.

  • Neue Dr.-Mabuse-TV-SerieDatum03.01.2017 12:28
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Bei der 70-Jahre-CCC-Feier Ende September 2016 in Berlin hat Christian Becker die Laudatio für Artur Brauner gehalten und angekündigt, dass 2017 ein gemeinsames Mabuse-Projekt kommt. Becker hat launig erzählt, wie er mit Brauner darüber bei Kaviar und Wodka gesprochen hat und Brauner ihn fragte, ob er ein Remake von DU BIST MUSIK mit C. Valente mit Lena Meyer-Landrut drehen wolle.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Hier nur als Nachtrag der Beweis, dass EIN FALL FÜR PAUL TEMPLE existiert hat.

    http://krimiserien.heimat.eu/durbridge/h...paul-temple.htm

    Dank Jack_the_Ripper konnte ich zwei Scans aus den damaligen Hörzus hochladen, die die Existenz des Hörspiels belegen. (Wird ja manchmal angezweifelt, v. a. weil der WDR nichts findet. Aber das bedeutet gar nichts, wie ich mittlerweile aus langjähriger Erfahrung weiß.)

  • Eure DVDsDatum20.12.2016 21:39
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Der hat mit Dr. Mabuse aber nichts zu tun. Das war nur ein deutscher Vermarktungstrick.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #18
    Die DVDs enthalten 24 von 26 Episoden, da bei zwei Episoden keine Tonspur mehr vorhanden war. Die Bildqualität ist gut. Etwas merkwürdig ist, dass auf allen Motiven auf Box und im Booklet zusammen nur einmal Hauptdarsteller Kerst zu sehen ist, auf dem Cover prangt gar ein Bild mit zwei einmaligen Gastdarstellern!
    Studio Hamburg konnte damals keine anderen Szenenfotos auftreiben - und Screenshots wollten sie für das Cover nicht verwenden...

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Wie schon in der von mir weiter oben geposteten Analyse zum Täter in "Ein Mann namens Harry Brent", gilt auch in "Tim Frazer - Der Fall Salinger" das Motto "Cherchez la femme" - und das im wahrsten Sinne des Wortes.
    Durbridge ist sicherlich ein Vertreter, der sich in die Reihe von Verfassern klassischer Kriminalstoffe einreihen lässt, obwohl er viel später als seine Landsleute Agatha Christie und Edgar Wallace geboren wurde. Dies ist schon deshalb offensichtlich, weil sich Durbridge oft genug auf sein Vorbild Wallace berief und in seinen frühen Werken dies auch offensichtlich durchblicken lässt. Nun galten in den frühen klassischen Werken des Genres meist zwei ungeschriebene Regeln (vgl. auch S. S. van Dines Regeln zum Abfassen eines guten Kriminalromans): weder der Ermittler, noch die weibliche, attraktive Protagonistin durfte am Ende als Bösewicht enttarnt werden.
    Wer Durbridge nun kennt, weiß, dass er beide Regeln mit Regelmäßigkeit in seinen Werken brach: so gibt es eine Handvoll Krimis aus seiner Feder, in der einer der Ermittler am Ende der große Hintermann ist, ebenso gibt es einige Werke, in denen die sympathische, über jeden Verdacht erhabene Heldin des Stücks am Ende als Haupttäterin präsentiert wird. Durbridge brach damit in den 30ern, 40ern und 50ern mit Sicherheit - zumindest für das klassische Krimigenre - Tabus und verblüffte damit seine Anhänger (und nicht nur jene) um so mehr.
    Auch in "Tim Frazer - Der Fall Salinger" wird am Ende eine Person als Hintermann (oder -frau) präsentiert, die man - zumindest als nicht geschulter Krimifan - über sechs Teile ob ihrer lieben, sympathischen und netten Art nicht ein einziges Mal verdächtigt.
    Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass Durbridge es wie kein zweiter verstand, das Publikum vom rationalen Überlegen abzulenken. Dies geschah mit seinen "Twists" und "Turns", seinen Drehungen und Wendungen, seinen mysteriösen Gegenständen (hier: ein Tulpenzwiebelkatalog und ein Metronom) und seinen Cliffhangern. Diese dienten dazu, den Zuseher/ die Zuseherin oft gänzlich zu verwirren.
    Dabei wird uns in "Tim Frazer - Der Fall Salinger" Barbara Day von Anfang an als Mörderin - oder zumindest als Verursacherin eines tödlichen Unfalls - präsentiert. Aber der Umstand, dass der Hintermann stets als "Ericson" bezeichnet wird, lässt auch nicht eine Minute daran denken, es könne sich dabei um eine Frau handeln.
    Barbara Day scheitert am Ende wie alle großen Hintermänner in Durbridges Werken an dem Umstand, dass sie Chefin einer kriminellen Organisation ist, deren Strukturen schließlich zerbrechen. Ihr Komplize legt ein Geständnis ab, fraglich ist, was mit ihrer besten Freundin passiert, die sie auch in ihre kriminellen Machenschaften verwickelt hat. Ihr Plus ist sicherlich ihr Charme, mit dem sie auch Tim Frazer, von dessen wahrer Identität als verdeckter Ermittler sie ja nichts weiß, be- und verzaubert. Es funkt zwischen den beiden mehrfach und Vivian Gilmore stellt schließlich Frazer gegenüber fest, dass ihre Freundin es sehr zu schätzen weiß, wie sehr er sich um sie kümmert (im Gegensatz zu deren Verlobten, wie Barbara ihr mitteilt).

    Legen wir die "rosarote Brille" einmal ab und betrachten wir uns den Fall nüchtern. Dann braucht man nämlich von Anfang an nur eins und eins zusammen zählen, um den Täter zu überführen.
    1) Barbara Day überfährt Leo Salinger in Amsterdam. Gute Ermittlungsarbeit hätte schon früh ergeben, dass zwischen Salingers Bruder und Barbara eine Beziehung bestanden hat. Und dann ist da die Frage: Warum ist Barbara ausgerechnet zum Unfallzeitpunkt an jenem Ort? Warum löst sie automatisch Ermittlungen gegen sich aus, wo sie doch eine große Verbrecherorganisation leitet? Und warum überfährt sie den anscheinend unschuldigen Leo Salinger überhaupt? Eher unlogisch.
    2) Warum ist Barbara Day überhaupt so oft in Amsterdam, auch nach dem Tod von Salinger? Das muss der Polizei doch auffallen.
    3) Barbara Day bestellt Tim Frazer in ihre Wohnung und lässt diesen den ermordeten Cordwell auffinden. Durch dieses Handeln macht sie sich eigentlich verdächtig.
    4) Vivian Gilmore ruft bereits beim Auffinden der Leiche in Barbaras Wohnung an und nennt den Namen Ericson. Auch das müsste Frazer recht früh auf die Spur bringen. Warum sollte jemand am Telefon Barbara gegenüber den Namen Ericson nennen? Alleine der Umstand, dass sie den Namen zu kennen scheint, macht sie doch offensichtlich als Mitglied der Organisation verdächtig.
    5) Eigentlich bleibt am Ende niemand anderer als Barbara übrig. Natürlich ist das reale Leben anders, aber in Durbridges Märchenkrimis ist es immer so, dass einer der wenigen Mitwirkenden der Täter ist. Für Tim Frazer müsste also von Anfang an klar sein: es ist Barbara.
    6) Zum Verhängnis wird Barbara nicht zuletzt der Umstand, dass in ihrer Verbrecherorganisation nicht alle Glieder der Kette gleich stark sind. Das bringt mit sich, dass Leute wie Dempsey, die reden wollen, ermordet werden oder dass der ohnehin etwas kränkliche Verlobte ein Geständnis ablegt.

    P.S.: Im Anhang zum Vergleich Screenshots mit Gegenüberstellungen der Besetzungen in der deutschen Version "Tim Frazer-Der Fall Salinger" von 1963 und in der französischen Variante "La mort d'un touriste" von 1975. In der frz. Version wurde wie in allen frz. Durbridges die Handlung nach Frankreich verlegt und dementsprechend tragen die Personen auch französische Namen. Man sucht aber auch hier den geheimnisvollen "Ericson". |addpics|a7t-2-f72a.jpg,a7t-3-2a79.jpg,a7t-4-89dd.jpg,a7t-5-37e6.jpg,a7t-6-fdfb.jpg,a7t-7-ff29.jpg,a7t-8-138a.jpg,a7t-9-1d2d.jpg,a7t-a-eff3.jpg,a7t-b-9f8f.jpg|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema
  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Weil die sechste Staffel der Straßenfegeredition geplant war, aber nicht umgesetzt wurde. Viele darin geplante Titel sind mittlerweile aber ohnehin auf DVD erschienen oder werden es in absehbarer Zeit noch tun. Das nur nebenbei.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ein paar Bemerkungen zu den Postings zuvor:

    1) Die ursprünglichen Raterunden sind vorhanden (!!), da wurde leider bei der VÖ geschlampt und man hat die Anfang der 90er nochmals neu aufgenommenen wohl mit den alten verwechselt. Wäre auf der DVD ja eine schöne Alternative gewesen, für die Extras.

    2) Marianne Koch moderierte die Raterunden, ja, aber ausschließlich in den Österreich-Ausgaben! Das heißt: Roland moderierte sämtliche Folgen bei der Erstsendung in Deutschland, für den ORF wurden neue Raterunden mit Marianne Koch aufgezeichnet, die andere Rategäste hatte. Auch hier: das wäre eine schöne Zugabe als Bonus gewesen, gewissermaßen gibt es ja dann bei einigen Folgen 3 verschiedene Rateteams (2x Roland, 1x Koch)

    3) Die Drehbücher wurden 1:1 adaptiert und umgesetzt. Sämtliche Bücher waren ja zuvor schon in Frankreich gelaufen, zwischen 1957 und 1972 entstanden 56 Folgen, während der 68er-Unruhen wurde das in Frankreich sogar mal abgesetzt und nach großen Protesten wieder ins Programm genommen. Ich habe auch einige französische Folgen gesehen, z. B. "La mort masquée" ("Der Tod in der Maske"), die absolut ident mit der dt. Fassung ist. Im Übrigen durften aus rechtlichen Gründen Originaldrehbücher von Fernsehspielen in den 60ern und 70ern oft nur übersetzt, nicht aber bearbeitet werden.

    4) Kuriosum: einige französische Folgen liefen in den 70ern deutsch synchronisiert im DDR-TV!

    Abschließend: ich hatte viele Jahre mit dieser Serie Probleme. Vor ein paar Jahren habe ich mir dann alle Folgen nochmals innerhalb von 2-3 Wochen angesehen und fand sie dann gar nicht so schlecht. Es ist wahrscheinlich wie so oft: es kommt auf die Stimmung an!

  • seltene 60er-Jahre-Krimis onlineDatum26.11.2016 12:28
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich bin alles andere als ein Qualitätsfanatiker, mir ist der Film wichtig, aber ich finde, dass die Bildqualität der dort gebrachten Produktionen doch recht in Ordnung ist, vor allem, wenn man einen Film mal sichten will. Viele der Produktionen eignen sich von der inhaltlichen Qualität ohnehin nicht, um auf DVD zu erscheinen :). So etwa "Du stirbst um 6 in Tetuan" aus der Schmiede von Wolf C. Hartwig oder auch der im Vergleich dazu bessere "Zucker für den Mörder", der immerhin was für Lukas Ammann- und Werner Peters-Fans ist!

  • DEFA- und DDR-KriminalfilmeDatum26.11.2016 11:46
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Zitat von Billyboy03 im Beitrag #63
    Das Genre der DDR-Krimis kommt ja (mangels Interesse im Westen?) etwas kurz, dabei ist es eine interessante Ergänzung, nachdem ja das Feld des westdeutschen oder westeuropäischen s/w-Kriminalfilms relativ abgegrast scheint. Und man kann so manche positive Überraschung erleben - so wie den besprochenen Film "Schwarzer Samt".
    Vor ca. 16 Jahren habe ich damit begonnen, mich auch für den ostdeutschen Krimi zu interessieren und zunächst alle DDR-Polizeirufe geschaut, später dann, sofern sie verfügbar waren, TV-Krimis und -Mehrteiler und Kinofilme. Da sind schon gute Sachen dabei, es stimmt schon, aber in vielen Krimis stört mich doch der propagandistische Ton. Krimis, die REIN kriminalistisch sind und die ohne Westkritik auskommen, gibt es ja de facto fast nicht, außer es sind wirklich klassische Theaterstückadaptionen wie "Gaslicht", "Der Hexer" oder Durbridges "Der elegante Dreh". Selbst die hier im Forum besprochenen guten Krimis haben ja immer einen Klassenfeind im Nacken.
    Übrigens gibt es auch ganz arge Sachen, die man vor Propaganda nur schwer ertragen kann, wie etwa MORD IN RIVERPORT, ein Dreiteiler von Hans-Joachim Hildebrandt aus dem Jahr 1963. (http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...inriverport.htm, siehe meine Kritik dort).

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Stimmt schon, aber der Zeit, in der sie spielt, angemessen.
    Flotter geht es ja - schon dank des Soundtracks - in der BEZIRKSVERWALTUNG zu. Da staune ich immer über die Coolheit gewisser Ermittler. Ein langhaariger, bärtiger Ost-Ermittler, der nie um einen Spruch verlegen ist und jede Menge Damenbekanntschaften hat, wäre ja beispielsweise in der DDR, wo am Set stets ein Stasi-Mitarbeiter auf die Korrektheit achtete, nie denkbar gewesen.

  • seltene 60er-Jahre-Krimis onlineDatum24.11.2016 20:32
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nein, Youtube.

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