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  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Habe den Film vor einigen Wochen wieder gesehen (langer Abstand: nach 10 Jahren+): toller Einstieg, grandiose Besetzung, gelungene London-Atmosphäre (auch wenn's Dänemark ist), spannend. Reinl-Regie ist flott. Was mir aber jetzt erstmals aufgefallen ist, irgendwie ist es ein dreifacher Whodunit: es stellt sich nicht nur die Frage, wer der Frosch ist, sondern auch, wer sich hinter Nummer 7 und dem Henker verbirgt. Ein dreifacher Rätselspaß sozusagen.

  • Carlos-Thompson-BiografieDatum05.11.2018 20:20
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Sympathisches Interview!
    Ich hoffe, Dein Buch verkauft sich gut.

  • TV-Tipps OktoberDatum30.10.2018 08:39
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    DAS LABYRINTH ist ein wunderbarer Entführungskrimi, der im Zug, in der U-Bahn und auf dem Bahnhof spielt. Ideale Orte, um Hochspannung zu erzeugen. Hat mir ausgezeichnet gefallen.

  • Sammelthread "Film Noir"Datum29.10.2018 20:50
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Sehr interessant, der Film ist auch bei Youtube in der tschechischen Version zu finden, allerdings in schwacher Qualität. Habe mal reingeschaut, beginnt sehr spannend.
    Wo ist die DVD, von der Du sprichst, denn zu bestellen? Habe nichts gefunden.

  • Carlos-Thompson-BiografieDatum21.10.2018 20:33
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Unglaublich, mit welcher konstanten Regelmäßigkeit Du solche tollen Biographien fabrizierst :). Sehr gut, gratuliere, ich wünsche, dass es sich gut verkauft und es viele Leser findet!

  • 11 Uhr 20 (1969/70, TV)Datum21.10.2018 17:26
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ja, die Schauwerte nehmen in 11 Uhr 20 ganz eindeutig zu Lasten der Spannung und Handlungsentwicklung zu. Überhaupt hat Reinecker hier in meiner Erinnerung eine Ansammlung an Unwahrscheinlichkeiten zusammengestellt, die er später kaum übertroffen hat. Man müsste sie alle mal mitschreiben. Ganz abgesehen davon, dass drei, vier Figuren plötzlich an jedem Handlungsort (und die Orte sind ja hunderte Kilometer voneinander entfernt) "plötzlich" auftauchen. Beim letzten Sichten des Dreiteilers habe ich mir öfters nur kopfschüttelnd die Frage gestellt, wieso eine Figur in einer Situation so oder so handelt. Warum steigt zum Beispiel Peter Carsten ÜBERHAUPT in den Wagen von Fuchsberger/Weitershausen ein, wenn er um sein Leben fürchten muss? Total unlogisch. Einen der größten Fauxpas in der Handlung stellt allerdings das Agieren Konrad Georgs als Botschaftsangestellter auf. Was ist das für ein Botschafter, der sich BEVOR er sich mit Fuchsberger unterhalten hat, die türkischen Behörden einschaltet, ohne zuvor mit ihm auch nur einmal gesprochen zu haben? "Nur", weil die Eltern der Toten den Verdacht geäußert haben, es handle sich um Mord. Gilt denn in deutschen Botschaften im Ausland keine Unschuldsvermutung? Nein, das ist ein gravierender Fehler in der Handlung!
    Auch der Filmtitel ist letztlich unpassend, da er auf eine Bagatelle in der Handlung beruht. Da hätte der Titel genauso "Blaues Meer" oder "Weißes Auto" sein können, weil beides in der Handlung mal vorkommt :). Nein, gerade Logikfans werden in 11 Uhr 20 arg enttäuscht.
    Das klingt jetzt alles so, als ob ich den Film nicht mag. Das ist nicht so. Super Besetzung. Tolle Schauplätze. Auch die Rückblende am Ende ist wunderbar und entschädigt. Teil 1 ist unglaublich spannend, endet mit einem herausragenden Cliffhanger. Für mich bleibt aber immer der Wermutstropfen, dass es letztlich nur "Böse" gibt und es da wirklich egal ist, wer denn nun letztlich Ausführender des Mordes an Peter Carsten war. Wäre ich Redakteur gewesen, ich hätte Reinecker da einiges nochmals überarbeiten lassen. Aber damals hatte ja Ringelmann das Sagen und Reinecker stets freie Hand...

  • Robert GrafDatum16.10.2018 17:55
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Robert Grafs große Schauspielkunst manifestierte sich neben dem genannten tollen Auftritt in Kehlmanns "Porträt eines Helden" zum Beispiel auch in Ludwig Cremers "Das Landhaus" von 1965, einem Psychothriller basierend auf einer Novelle von Honoré de Balzac, in dem Graf den Ehemann von Ingrid Andrée spielt und diese töten will. (http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...daslandhaus.htm)

    Ganz großartig war Graf darüber hinaus in dem Spionagezweiteiler "Klaus Fuchs - Geschichte eines Atomverrats" (http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...-klausfuchs.htm), den ebenfalls Cremer inszenierte, diesmal für Helmut Ringelmann. Darin spielt Graf einen in die Enge getriebenen, zwiegespaltenen dt. Physiker, der für die USA aber dann auch für die Sowjets aktiv ist. Sein genialer Gegenspieler ist Josef Meinrad, an seiner Seite spielen Walter Rilla, Paul Hoffmann, Werner Peters, Alwy Becker und Jürgen Goslar. Ganz großartig, ich kann schon mal verkünden, dass dieser Krimizweiteiler, der im Fahrwasser der "Fünften Kolonne" entstand, bald auf DVD erscheinen wird. Für mich Grafs beste Rolle.

    Darüber hinaus darf man großartige Fernsehauftritte wie in "Reisender ohne Gepäck" (1963), "Sansibar" (1961) oder "Unsere kleine Stadt" (1961) nicht vergessen.

    Egal wo, Graf war immer eine Bereicherung für jeden Film. Seine Rolle im "Fälscher" spielt er in meinen Augen auch exzellent und genau richtig. Hier hätte man keinen Besseren finden können.

  • Babeck (1968, TV)Datum15.10.2018 17:56
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ja, ich denke, dass Dr. Brenner ein KZ-Arzt war, das dürften die Unterlagen bewiesen haben, die er zurück bekam, nachdem er den Scherenschleifer ermordet hat.

    Leider weiß ich nicht, wie die ursprüngliche Reinecker-Fassung ausgeschaut hat. Ich weiß es auch nur, weil bei der ZDF-Wiederholung Anfang der 90er die damals noch existierende Fernsehsprecherin den Film mit der Bemerkung ankündigte, dass Jürgens die Hauptrolle spielen sollte, sich verletzte, im Rollstuhl saß und dass das Drehbuch umgeschrieben werden musste.

  • Babeck (1968, TV)Datum14.10.2018 21:18
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Interessant im Falle von Babeck wäre ja zu wissen, ob das schwache Ende dem Umschreiben des Drehbuchs geschuldet ist. Curd Jürgens saß ja nicht von Haus aus im Rollstuhl, sondern hätte die Hauptrolle spielen sollen. Nach einem Unfall war er aber an den Rollstuhl gefesselt und das Drehbuch wurde umgeschrieben. Was da genau "verschlimmbessert" wurde, weiß ich leider nicht. Auch nicht, welche Rolle er spielen hätte sollen? Die von Charles Regnier? Die von Lohner kann es ja nicht gewesen sein, dafür war er zu alt.
    Außerdem wäre ja auch Martin Held für die Rolle von Siegfried Lowitz vorgesehen gewesen. Aber Held spielte nicht - vielleicht war sie ihm doch zu klein?
    Ein Fehler der sehr guten Regie ist außerdem, dass man durch die Handlung nicht erfährt, welche Belastungsunterlagen der von Käutner gespielte Arzt zurück erhält. Das wird NUR in der Zusammenfassung von Teil 1 (die ja auf der DVD fehlt!!!!) erwähnt: hier wird gesagt, es sei belastendes Material aus dem Weltkrieg.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Schöne Idee! Ich habe in den letzten Wochen sehr viele Epigonen wiedergesehen und auch einige Wallace-Filme wie Hexer, Neues vom Hexer, Verrätertor, Bande, Fluch, Akasawa, Tote/Themse ..., da ich viele oft 20 Jahre nicht mehr gesehen habe. Dass ich sie mir jetzt nochmals ansehe, ist eher unwahrscheinlich, aber immerhin ist die Erinnerung an die Filme frischer und ich kann vielleicht auch etwas dazu einbringen …

  • Falschmünzer am Werk (1950)Datum13.10.2018 13:31
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ist zwar schon länger her, aber: Mir hat der Film gut gefallen, schöne Wendung am Schluss, tolle Besetzung, charmantes 50er-Flair.

  • Bewertet TV: "Der Besuch" (1984, 13)Datum10.10.2018 17:45
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Von allen Theaterstückverfilmungen ist sicherlich Plötzlich und unerwartet ... die beste, obwohl es sich dabei um keinen Whodunit handelt. Durbridge selbst hatte dieses Stück selbst als "Will-He-Get-Away-With-It" (in Analogie zum Begriff 'Whodunit') bezeichnet.

    Richtig ist Deine Bemerkung, dass Der Besuch als TV-Verfilmung weniger funktioniert, als auf der Bühne, wo man nicht so nah dran ist. Jürgen Goslar hat mir erzählt, dass es für ihn sehr schwer war, diese Doppelrolle zu spielen. "Im Theater ist das ja leicht - aber wie macht man das im Fernsehen?", hat er damals zu mir gesagt. Da wäre auch Jürgen Roland als Regisseur etwas mehr gefordert gewesen, meine ich. Roland war übrigens tatsächlich auch mit dem Stück auf Tournee!

  • Der Tod läuft hinterher (1967, TV)Datum09.10.2018 16:17
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich finde es gar nicht notwendig, Reinecker gegen Durbridge auszuspielen. Beides ist doch beste Krimiunterhaltung und das eine wäre ohne das andere nie zustande gekommen. Zumindest im Tod gibt es doch viele Anleihen Reineckers bei Durbridge (Anruf einer scheinbar Toten, die kriminelle Organisation im Hintergrund, der Verbrecher, der sich hinter einem Pseudonym verbirgt - bis hin zum Rollennamen Harry Brenton). Und dann dürfen wir erstklassige Krimiunterhaltung wie Die Gentlemen bitten zur Kasse auch nicht außer acht lassen.
    Nein, da insgesamt sehr gute Ware geboten. Einem undifferenzierten Vergleich würde Reinecker wahrscheinlich stets gewinnen, weil zumindest Durbridge in der Anfangsphase noch auf Drehbüchern für live ausgestrahlte Fernsehspiele beruhte (so Der Andere, Es ist soweit, Das Halstuch und die beiden Tim Frazer, die in ihrer BBC-Fassung mit Ausnahme der wenigen Außendrehs live auf Sendung gingen).

    Aber zurück zu den beiden Punkten, die mich bei Reineckers Dreiteilern etwas stören:
    1. die Entlarvung des "Haupttäters" aus einem Kreis von Personen, die ohnehin "Dreck am Stecken" haben
    2. der Spannungsbogen, der im 3. Teil gegenüber den ersten beiden abfällt (v. a. dann in Babeck und 11 Uhr 20).

    Geht es niemandem hier so wie mir? :)

  • Das deutsche Fernsehspiel ab 1952Datum09.10.2018 16:08
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Weitere 50 Fernsehspiele, diesmal hauptsächlich aus den Jahren 1968 und 1969:
    http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspie...piele/index.htm

    An Einzeltischen (1968, ORF/ ARD)
    Auch schon im alten Rom (1969, ZDF)
    Der Ball (1969, ZDF)
    Damenquartett (1969, ARD)
    Die Dame vom Maxim (1969, ZDF)
    Dichters Ehrentag (1967, ZDF)
    Ende der Durchsage (1969, ZDF)
    Epitaph für einen König (1969, ARD)
    Er-Goetz-liches (1984, ZDF)
    Der Feldmarschall (1968, ORF)
    Fememord (1969, ARD)
    Fragestunde (1969, ARD)
    Die Freier (1969, ARD)
    Friedrich Ebert - Geburt einer Republik (1969, ZDF)
    Der große Tag der Berta Laube (1969, ARD)
    Das höhere Leben (1968, ZDF)
    Hürdenlauf (1969, ARD)
    Der Hund im Hirn (1953, ARD)
    Ich bin nicht der Eiffelturm (1969, ZDF)
    Im Dickicht der Städte (1968, ARD/ NDR)
    In dieser Hölle (1969, ZDF)
    Kaddisch nach einem Lebenden (1969, ARD)
    Die Katze (1968, ZDF)
    Die Kinder von Geltenhausen (1968, ZDF)
    Die kleinen Verwandten (1961, ARD)
    Die kleinen Verwandten (1967, ZDF)
    Die Kuba-Krise 1962 (1969, ZDF)
    La Brige und das Gesetz (1955, ARD)
    Langeweile (1969, ZDF)
    Novemberverbrecher (1968, ARD)
    Pole Poppenspäler (1968, ZDF)
    Prüfung eines Lehrers (1968, ZDF)
    Ramon Yendias Flucht (1969, ZDF)
    Der richtige Irrtum (1968, ORF)
    Risiko für Weihnachtsmänner (1968, ZDF)
    Das Säuglingsheim (1967, ZDF)
    Der Schpunz (1967, ZDF)
    So war Mama (1962, ARD)
    So war Mama (1969, ZDF)
    Die Stillen im Lande (1969, ZDF)
    Der Tausch (1968, ORF)
    Tea-Party (1968, ARD)
    Das tickende Herz (1969, ARD)
    Der Tod des Deputierten Jean Jaurès (1970, ZDF)
    Die ungarische Hochzeit (1969, ZDF/ ORF)
    Unsere liebste Freundin (1968, ZDF)
    Die Unvergessliche (1955, ARD)
    Vanillikipferln (1969, ZDF)
    Das verflixte Höserl (1969, ZDF)
    Das Wunder von Lengede (1969, ZDF)

  • Der Tod läuft hinterher (1967, TV)Datum08.10.2018 20:11
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Vorweg, um keine Grundsatzdiskussion anzuzetteln: ich mag die Reinecker-Triologie auch sehr.
    Im Vergleich zu den Durbridges sollte man aber berücksichtigen, dass das ZDF dafür ein wesentlich größeres Budget hatte, als die dezentralisierte ARD, die immer sparen musste und deren Hauptproblem darin lag, dass es so viele ARD-Sender gab. Außerdem war der WDR recht eingeschränkt in dem, was man da von Durbridge bekam. Man konnte keine Vorgaben bzgl. Handlung oder Drehorten machen, sondern musste das nehmen, was Durbridge lieferte. Ringelmann konnte nach dem ZDF-Auftrag hingegen völlig frei in der Geschichtenwahl und der Drehortwahl fungieren.

    Ich finde auch schade, dass es man auf der Reinecker/Becker-Schiene nicht weiter gemacht hat. Wer mal den Bericht über die katastrophalen Bedingungen bei den Dreharbeiten zu 11 Uhr 20 auf meiner Homepage gelesen hat, weiß vielleicht auch warum.

    Den drei Reinecker-Dreiteilern muss ich schließlich ankreiden, dass alle drei die Tatsache verbindet, dass die Spannung, die in Teil 1 jedes Mehrteilers aufgebaut wird, im 3. Teil stets merklich nachlässt bzw. nicht in der Art gehalten werden kann. Das liegt auch daran, dass Reinecker einfach darauf losschrieb und eine starke Ausgangslage schuf, während Durbridge alles bis zur letzten Seite durchplante, ehe er zu schreiben begann (Dieser Spannungsabbau ist am wenigsten in Tod läuft hinterher zu konstatieren).

    Ein weiterer nicht optimaler Punkt, den alle drei Reinecker-Filme verbindet ist, dass es eigentlich keine "guten" Verdächtigen gibt, sondern dass der Haupttäter letztlich immer aus einer Gruppe von Figuren stammt, die ohnehin von vornherein negativ belastet oder gar kriminell sind. V. a. in Babeck fand ich es immer als sehr austauschbar, wer letztlich der Hintermann ist, da es bei einer so großen Anzahl an Fieslingen letztlich irgendwie egal ist, wer der "Chef" von ihnen ist (Ähnliches gilt übrigens auch für einen Durbridge-Mehrteiler, dessen Titel ich hier nicht nennen will).

    Zitat von Ray im Beitrag #50
    wenigstens hochklassige Einteiler wie "Hotel Royal"
    Den Hype um diesen Film habe ich nie verstanden. TROTZ Becker und erstklassiger Besetzung ist der Film doch eher nur Durchschnitt, was ich auf Matray/Krüger zurück führe.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Au ja, die AKTE ODESSA ist super! Tolle Besetzung bis in alle kleinen Rollen ... immer wieder sehenswert!

  • Unser Mann aus Istanbul (1965)Datum02.10.2018 19:00
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Interessanter Weise habe ich den Film TROTZ der sehr guten Besetzung als eher langatmig in Erinnerung, er läuft ja -soweit ich mich erinnere- auch knapp zwei Stunden. Aber es ist auch schon sehr lange her, erinnere mich eigentlich am besten an den bunten Vorspann. Der Film lief vor ca. 10 Jahren mal auf 3sat anlässlich eines Thementags (Agenten oder so ähnlich).

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nachdem dieser Film hier im Forum ja so weit oben rangiert mal eine Frage... Zweifellos ist der Film ein Highlight der Epigonen, schauspielerisch, dramaturgisch und weitgehend inszenatorisch fehlt ihm nichts. Die Musik ist Klasse, die Locations stimmen und der Humor passt.
    Aber - was mich jetzt auch wieder beim Wiedersehen störte: die Identität der 'Spinne' ist doch selbst für den ungeschulten Seher recht rasch klar, weil das Maskenspiel des Täters zwar gut, aber doch eindeutig ist und man stets erkennt, wer darunter steckt. Das schmälert doch das Sehvergnügen für mich ein wenig. Bei einer Romanlektüre kann man das noch gut 'übersehen', aber in einem Film hätte man sich vielleicht irgendwie anders (ich weiß aber auch nicht wie) behelfen können. Dem Kinopublikum von damals muss doch auf der großen Leinwand auch recht rasch klar gewesen sein, dass viele Figuren von EINEM Darsteller gespielt werden.
    Im Falle der alten Frau hat man sich ja dann doch nicht getraut, den männlichen Darsteller als solche agieren zu lassen, sondern man hat dafür eine Darstellerin genommen, die erst später zum Verkleidungskünstler wird.

    Geht es denn keinem der Spinne-Fans hier so? Stört Euch dieses für einen Krimi doch nicht unwesentliche Detail überhaupt nicht?

    P.S.: Noch ein Regiefehler, der mir aufgefallen ist: am Ende entdeckt die Polizei die Utensilien, die der Täter zur Verkleidung benützt hat, darunter auch eine Schnur, die der Mönch als Gürtel trägt. In der nächsten Einstellung hat der Täter genau diese Verkleidung an - samt Schnur, die gerade vorhin von Scotland Yard gefunden wurde!

  • Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    … und noch eine TV-Serie der 70er ist erstmals wieder im Fernsehen!

    Ab Dienstag, 09.10.2018, 16.00 Uhr, wiederholt ARD-Alpha im Wochenrhythmus DIE BERUFE DES HERRN K.. Darin spielt Helmut Qualtinger einen Mann, der seinen Job wegen eines Computers verliert, der nun seine Arbeit verrichtet. Herr K. macht sich daher auf Jobsuche und versucht sich in verschiedenen Berufen.
    In Gastrollen spielen u.a. Romuald Pekny, Alexander May, Heidi Stroh, Ellinor Jensen, Martin Lüttge, Hannes Messemer, Herbert Tiede und Hans Cossy. Qualtinger schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Werner Schneyder, Regie führt Alfred Radok.

    Es gibt sechs Folgen mit folgenden Titeln:

    1. Herr K. als Werbeberater (18.01.1970 (So.), 21.15 Uhr, 29 Min.)
    2. Herr K. als Sexaufklärer/ Twen-Konservatorium (25.01.1970 (So.), 21.20 Uhr, 26 Min.)
    3. Herr K. als Verkaufstrainer/ Betrtiebspsychologe (01.02.1970 (So.), 21.05 Uhr, 26 Min.)
    4. Herr K. als Idealisator/ Waffenhändler (08.02.1970 (So.), 21.25 Uhr, 28 Min.)
    5. Herr K. als Public Relations-Manager/ High-Society-Veranstalter/ Organisator von Untergrund-Attentaten (15.02.1970 (So.), 22.30 Uhr, 26 Min.)
    6. Herr K. als Computer-Aktivierer/ Rassenintegrator (22.02.1970 (So.), 21.05 Uhr, 26 Min.)

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die Geheimratsecken, die Nase, die Ohren, das Doppelkinn, die stämmige Figur: ist doch alles ziemlich identisch!

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