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  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die Geheimratsecken, die Nase, die Ohren, das Doppelkinn, die stämmige Figur: ist doch alles ziemlich identisch!

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ja!

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass Regisseur Edwin Zbonek ca. bei 1:12:30 einen Cameoauftritt hat?

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ich habe den Film nun nach fast 25 Jahren das erste Mal wieder gesehen. Auffallend: sehr wenige Außenaufnahmen und fast alles spielt zur Nachtzeit... das "Soho"-Gelände ist wohl auch Studio bzw. auf dem Gelände der CCC-Studios errichtet.
    Ein Detail, das mir beim Sichten entgangen ist (viell. weil es schon so spät war): was befindet sich in den Umschlägen, die das Phantom den Opfern nach den Morden zusteckt?

    P.S.: Um nochmals auf mein Posting vom 11.08. zurück zu kommen: in der Tat hält Sir Philipp das richtige Buch "A Time Of Day" von Francis Durbridge in der Hand! Zwar ist der Name des Autors mit Rüttings Rollennamen überklebt, man kann aber deutlich unter dem Titel auf Englisch sinngemäß lesen "Der neue Krimi vom Autor von "The World Of Tim Frazer"!".

  • Der Stahlnetz-GrandprixDatum23.09.2018 12:15
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Das Haus an der Stör ist sicherlich eine ausgezeichnete Folge der Reihe, keine Beanstandungen, für mich getoppt wird sie allerdings durch die Episode Rehe, die ich immer schon noch viel lieber mochte.

  • In eigener Sache: DIE KRIMIHOMEPAGEDatum23.09.2018 09:11
    Thema von Georg im Forum Off-Topic

    Da ich in den letzten Tagen immer wieder "besorgte" Mails von Homepagebesuchern bekommen habe, dass Google die Seite als "Malware" klassifiziert, hier die Antwort meines Serverbetreibers:

    Leider ist bzw war Google in den letzten Tagen der Meinung, dass auf vielen heim.at Seiten Malware gehostet wurde.
    Dies ist aber falsch. Google konnte auf Nachfrage auch keine näheren Angaben zu der beanstandeten Malware machen.
    Zuletzt wurde von Google der Verdacht geäußert, dass Malware über die Werbeeinblendungen der Grund sein könnte.

    Wir verwenden als Werbebanner nur externe von Amazon und Google, wobei die Amazonwerbung statisch ist.
    Es liegt also der Verdacht nahe, dass Google diverse Heim.at Seiten wegen der Google-Werbung derart klassifiziert hat.
    Als Konsequenz haben wir sowohl die Googlewerbung und sicherheitshalber auch die Amazonwerbung vorerst deaktiviert.
    Die darauffolgende Prüfung von Google auf Malware war leider wieder positiv, mitunter auch für heim.at Seiten,
    die nur Bilder beinhalten bzw sogar komplett leer waren. Unsere Bitte um Aufklärung an Google blieb unbeantwortet.



    Es ist ein Google-Problem, die Seite hat nichts! Man kann sie über andere Browser oder direkt durch Eingabe der Adresse in die URL-Leiste (http://krimiserien.heim.at) erreichen - ohne Probleme und ganz sicher ohne dass man sich einen Virus oder Ähnliches holt!

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Die Materiallage ist oft extrem unterschiedlich. Ganz furchtbar beispielsweise auch bei OKAY SIR.

    Die Serie "EIN JAHR … SONNTAG" ist ganz nett, sie wurde soweit ich weiß zuletzt Ende der 90er zuletzt in N3 wiederholt - damals habe ich sie jedenfalls gesehen.

    Die erste Folge fand ich auch sehr nett und trotz der 50 Jahre Abstand recht zeitlos.

    Ich bin ja in regem Kontakt mit dem Autor und kann hier demnächst gegebenenfalls sicherlich einige Hintergrundinfos liefern, ihr könnt ja schon mal posten, was euch interessieren würde.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke für den Hinweis! Wurde schon korrigiert.

  • Thema von Georg im Forum Off-Topic

    Im Dezember erscheinen acht Sherlock-Holmes-Geschichten, die von Friedrich Schoenfelder gelesen werden, bei Pidax:

    https://www.pidax-film.de/Hoerspiel-Klas...ibox::1432.html

    Es handelt sich dabei um diese Stoffe:

    Das gesprenkelte Band
    Die Beryll-Krone
    Silberstern
    Abby Grange
    Ein Skandal in Böhmen
    Die Liga der Rotschöpfe
    Der Mann mit der entstellten Lippe
    Sherlock Holmes auf dem Sterbebett

  • Thema von Georg im Forum Film- und Fernsehklass...

    Ab heute Nacht wiederholt der NDR diese 13teilige Serie:

    https://www.wunschliste.de/tvnews/m/ein-...wird-wiederholt

    Regie führte Claus Peter Witt, die Hauptrollen spielen Götz George und Karin Baal, die Bücher schrieben Horst Pillau und Arno Alexander.

    Ganz charmante End-60er-, Anfang-70er-Serie!

  • Kommissar MaigretDatum17.09.2018 19:54
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Der ist anscheinend leider auch in Frankreich verschollen …

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Das muss Pidax beantworten. Ich kenne mich mit Bildqualität nicht so aus. Aber soviel ich weiß: BluRay nur bei HD-Material und das lag hier nicht vor. Pidax skaliert die DVDs nicht einfach hoch (wie das andere machen), um eine BluRay zu kriegen. Das ist keine echte BluRay-Qualität. Und - immer noch soviel ich weiß - eine 4K-Abtastung ist sündteuer.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Wie beim "Nebelmörder" gab's hier nur noch ein überlebendes Master, das so gut wie möglich restauriert wurde.

  • Das deutsche Fernsehspiel ab 1952Datum04.09.2018 11:32
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Nach langer Zeit auch wieder mal hier ein Update mit neuen alten Fernsehspielen. Damit haben wir die 1400 voll:

    Ganz harmlos fing es an (1964, ZDF)
    Geliebte Barbaren (1964, ZDF)
    Geliebt in Rom (1963, ARD)
    General Frédéric (1964, ARD)
    Gerechtigkeit für Selvin (1969, ARD)
    Geronimo und die Räuber (1966, ZDF)
    Gesang für die Gerechten (1969, ZDF)
    Glück in Frankreich (1965, ARD)
    Glückliche Tage (1965, ARD)
    Glück und Glas (1964, ARD)
    Goldmacher Tausend (1969, ARD)
    Große Liebe (1966, ARD)
    Guten Abend, Mrs. Sunshine (1966, ZDF)
    Guten Abend, Mrs. Sunshine (1980, ZDF)
    Gute Nacht, Frau Engel (1983, ARD)
    Lachotzky (1969, ORF)
    La Felicità ... (1969, ZDF)
    Lauf doch nicht splitternackt herum (1969, ARD)
    Liebe gegen Paragraphen (1969, ZDF)
    Lieber Erwin (1970, ZDF)
    Maria Stuart (1957, ORF)
    Maria Stuart (1963, ARD)
    Maria Stuart (1986, ARD)
    Mario und der Zirkus (1963, ZDF)
    Maximilian von Mexiko (Teil 1 & 2) (1970, ORF/ ZDF)
    Mein Kapitän ist tot (1968, ZDF)
    Mein Freund Jack (1963, ZDF)
    Mein Leopold (1963, ZDF)
    Mein oder Dein (1964, ARD)
    Mike Blaubart (1967, ARD)
    Mister Barnett (1969, ARD)
    Mohrenwäsche (1966, ARD)
    Mond über dem Fjord (1959, ARD)
    Mrs. Cheneys Ende (1965, ZDF)
    Mutter des Helden (1963, ZDF)
    Nächstes Jahr in Jerusalem (1965, ZDF)
    Napoleon greift ein (1964, ZDF)
    Niemandsland (1965, ZDF)
    Ninotschka (1965, ZDF)
    Nora (1961, ARD)
    Nora Helmer (1974, ARD)
    Nora oder Ein Puppenheim (1955, ARD)
    Nora oder Ein Puppenheim (1965, ZDF)
    Nur keine Blumen (1964, ZDF)
    Offiziersbankett (1966, ARD)
    Ohne Gewissen (1960, ARD)
    Onkelchens Traum (1965, ZDF)
    Onkel Wanja (1965, ZDF)
    Onkel Wanja (1968, ORF)
    Onkel Wanja (1971, NDR)
    Onkel Wanja (1979, ZDF)
    Onkel Wanja (1983, ORF)
    Onkel Wanja (1989, ZDF)
    Pamela (1964, ZDF)
    Schlachtvieh (1963, ARD)
    Schlußrunde (1965, ZDF)
    Schöne Geschichten (1981, ARD)
    Schöne Geschichten mit Papa und Mama (1966, ORF)
    Schöne Geschichten mit Papa und Mama (1966, ZDF)
    Schönes Wochenende (1962, ARD)
    Spiel mit dem Tode (1967, ARD)
    Stine (1967, ARD)

  • DEFA- und DDR-KriminalfilmeDatum02.09.2018 18:01
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    In der letzten Zeit sah ich ein paar DDR-Krimis. Ein paar kurze Worte dazu.

    HEROIN
    DDR/ Ungarn/ Jugoslawien 1967/ 68
    Regie: Heinz Thiel, Horst E. Brandt
    Mit Günther Simon, Werner Dissel, Sylvia Schüler, Günter Wolf, Fredy Barten

    Ein Zollfahnder, will als Bahnschaffner getarnt auf der Strecke Berlin-Budapest einen Heroinhändlerring ausfindig machen.

    Die Regisseure Heinz Thiel und Horst E. Brandt erzählen die Geschichte recht spannend, auch wenn es an manchen Stellen einige Durchhänger gibt. Interessant ist der Film wegen der vielen Originalaußenaufnahmen in Budapest, Belgrad und in Montenegro.



    WARE FÜR KATALONIEN
    DDR 1958/ 59
    Regie: Richard Groschopp
    Mit Eva-Maria Hagen, Hartmut Reck, Hanna Rimkus, Ivan Malré, Hans-Dieter Knaup

    Basierend auf einer wahren Begebenheit: Ende der 1950er Jahre hat die Optik-Herstellung in der DDR eine Spitzenqualität erreicht, die auch im Westen Begehrlichkeiten weckt. Als es im Inland plötzlich zu einer wachsenden Nachfrage kommt, während gleichzeitig der Export nach Südamerika stark abnimmt, wird die Volkspolizei aufmerksam. Zwei scheinbar unzusammenhängende Fälle dienen Unterleutnant Schellenberg vom Dezernat für Optikverschiebung als Ausgangspunkt für seine Ermittlungen: eine alte Frau, die in der Berliner S-Bahn festgenommen wird, weil sie ein Fernglas nach Westberlin schmuggeln wollte, und ein Toter in einer Laubenkolonie, der einen undurchsichtigen Handel mit optischen Geräten betrieben hat. (Text: Filmportal.de)

    Hartmut Reck, später oft westdeutscher TV-Kommissar, spielt hier einen Volkspolizisten. Sehr authentischer Fall aus dem geteilten, aber noch nicht getrennten Berlin. Authentisch gespielt und inszeniert, nicht unspannend. Percy Lister hat den Film, wie ich sehe, weiter oben besprochen. Der positiven Kritik kann ich mich anschließen.



    FLUCHT INS SCHWEIGEN
    DDR 1965/66
    Regie: Siegfried Hartmann
    Mit Fritz Diez, Dieter Wien, Marita Böhme, Regine Albrecht, Jiří Vršt'ála

    Irgendwo in Thüringen werden bei Grabungsarbeiten zwei Skelette gefunden, es stellt sich heraus, dass es wahrscheinlich ehemalige SS-ler sind. Wer sind die Toten?

    Auch dieser Film authentisch und sehr stark gespielt. Die Musik ist großartig und sorgt für Spannung, die s/w-Bilder sind für das Genre Krimi sehr zuträglich. Hat mir nicht schlecht gefallen.


    und schließlich: ...INKLUSIVE TOTENSCHEIN und DOPPELT ODER NICHTS, beide seit heute auf meiner Krimihomepage besprochen.

  • Penelope von der Polyantha (1926)Datum02.09.2018 17:44
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Danke für diese Besprechung. Ich habe den Roman vor einem Vierteljahrhundert unter dem Titel Penelope an Bord der Polyantha gelesen und war enttäuscht. Der Grund dürfte tatsächlich sein, dass man hier keinen typischen Wallace-Krimi mit Schlössern, Nebel, Locked-Room-Mystery und maskiertem Täter serviert bekommt. Wenn man dieser Erwartungshaltung herangeht, wird man natürlich zwangsläufig enttäuscht. Unter dem Blickwinkel, wie Du ihn beschreibst, hätte das Buch vielleicht eine zweite Chance verdient.

  • UrlaubslektüreDatum02.09.2018 17:42
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Ja, Durbridge-Fan wird man nicht gerade, weil man die Bücher liest, auch wenn diese natürlich spannend sind.
    Ich glaube, dass man bei Durbridge nicht enttäuscht wird, weil man weiß, was man bekommt. Das ist bei anderen Autoren ja nicht immer der Fall. Durbridge leistete sich einen "Ausrutscher" mit dem von mir erwähnten Back Room Girl, folgte aber (Gott sei Dank) diesem Genre nicht, sondern kehrte wieder zu der Struktur zurück, die ihn bekannt und beliebt machte. Also wie bei Christie - zurück zu Altbewährtem.
    Dabei war er sehr vielseitig und schrieb auch Texte für Musicals, Komödien, Kinderbücher - er half sogar mal bei einer englischen Komödie 1961 als Drehbuchautor aus, wollte aber nicht genannte werden - weil er lieber Krimis als Lustiges schrieb.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    ... wieder mal ein kleines Update - mit 10 "neuen" alten Filmen, diesmal sehr ostlastig, da die "Westkrimis" schon großteils erfasst sind. Und mit einem größeren Update inzwischen gesichteter Filme, die mir zum Großteil wirklich gut gefallen haben. Herausragend war der vom Titel her eher unscheinbare Zahlungsaufschub von 1961 mit Wolfgang Kieling als perfidem Mörder im London des Jahres 1920. An der Seite des jungen Fritz Wepper spielt sich Kieling mit diesem Part endgültig in den Olymp der deutschen Schauspieler.

    Aber der Reihe nach.


    Neu:

    1962: Teufel im Paradies
    Regie: Gotthard Müller, mit Wilhelm Burmeier, Hans Kiessler, Gerhard Lau
    Krimi um den legendären "Schatz im Toplitzsee"!

    1964: Doppelt oder nichts (2 Teile)
    Regie: Günther Stahnke, von und mit Werner Toelcke
    recht spannender Krimi mit zwei Handlungssträngen

    1967: Der Steckbrief
    Regie: Ursula Reinold, mit Wolfgang Sasse, Wally Shane, Volkmar Kleinert
    nach einer Vorlage von Dashiell Hammett!

    1972: Ein Mann, der sterben muss
    Regie: Peter Hagen, von und mit Werner Toelcke
    Durchschnittlicher DDR-Krimi

    1974: Rückkehr als Toter
    Regie: Ingrid Sander, von und mit Werner Toelcke
    .. und schon wieder ein Krimi von und mit W. T., leidlich spannend, trotz ausgezeichnetem Soundtrack

    1976: Sein letzter Fall (2 Teile)
    Regie: Kurt Veth, mit Wolf Kaiser, Ekkehard Schall, Ursula Karusseit, Bruno Carstens
    Viel zu langer DDR-Krimizweiteiler

    1977: … inklusive Totenschein
    Regie: Jurij Kramer, von und mit Werner Toelcke
    Einer der spannenderen Toelcke-Krimis, tolle Musik

    1981: Der Fall Maurizius (5 Teile)
    Regie: Theodor Kotulla, mit Heinz Bennent, Martin Halm, Sigfrit Steiner, Alice Treff, Gert Haucke
    Langsam erzählter Justizskandalkrimi, sehr gut gespielt und inszeniert

    1986: Zweikampf
    Regie: Gert Steinheimer, mit Joachim Wichmann, Adolf Laimböck
    Grandioser TV-Thriller rund um einen Rentner, der sich unliebsamer Leute entledigt. Ganz großes TV-Kino. Ein ganz starkes Duell.

    1989: Affäre Nachtfrost
    Regie: Sigi Rothemund, mit Hansjörg Felmy, Gudrun Landgrebe, Charles Brauer
    ein erstklassiger Agententhriller mit Topbesetzung, mittlerweile auch auf DVD erschienen!


    Updates:

    Wie immer konnte ich mittlerweile auch mehrere Filme - dank Mitschnittservices der jeweiligen Sender und DVD-VÖ - sichten:

    Ein Augenzeuge (1961), Super-Krimi nach Philip Levene
    Das einsame Haus (1974), Ladislav Mňačko-Vorlage mit Hans-Christian Blech
    Der gelbe Pullover (1964), interessant
    Heiraten ist immer ein Risiko (1967), Schwerenöter Carl-Heinz Schroth in Mordsnöten
    Jack Mortimer (1961), erstklassiger Kehlmann-Krimi basierend auf dem gleichen Stoff von "Gefährliches Abenteuer"
    Kein Geld für einen Toten (1980), Paul Dahlke als Privatdetektiv, an der Côte-d'Azur gedreht, aber das ist zu wenig.
    Der Mann aus dem Bootshaus (1967), Johannes Schaafs Psychothriller, stilecht in England gedreht
    Man soll den Onkel nicht vergiften (1965), Rolf von Sydow beweist, welch guter Regisseur er ist!
    Notwehr (1977), langatmig
    Polizeirevier 21 (1968), Sidney Kingsleys bekannter Stoff, diesmal mit einem erstklassigen Heinz Reincke!
    Ein Sarg für Mr. Holloway (1968), schon lange bekannt und besprochen - mit vielen Zusatzinfos aus damaligen Presseberichten
    Die Verbrecher (1964), starke Kehlmann-Inszenierung
    Zahlungsaufschub (1961), bereits oben erwähnt: Wolfgang Kieling ist topp!

  • UrlaubslektüreDatum30.08.2018 18:16
    Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Interessant, danke!

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #1
    Mir persönlich erschließt sich echt nicht, was an diesen Büchern so bestsellermäßig gewesen sein soll.
    Der Erfolg Francis Durbridges stellt sich ja auch durch seine Hör- und Fernsehspiele ein, nicht durch seine Bücher, die ja immer erst NACH Ausstrahlung des jeweiligen Straßenfegers erschienen. Die Bücher waren ein angenehmes Nebenprodukt. Dass sie eher schlicht im Stil sind, hat damit zu tun, dass die Romane ja so gut wie nie von Durbridge selber geschrieben wurden. Er arbeitete über die Jahre hinweg mit einigen Ghostwritern (John Thewes und Douglas Rutherford) zusammen, die auf Basis seines Drehbuchs dann den Roman schrieben und oft nur einfache Floskeln um die Dialoge bauten. Ich habe ja schon oft erwähnt, dass Durbridge ein Meister des Dialogs und des Handlungsaufbaus war, aber keiner des erzählenden Schreibens. Außerdem war er ein vielbeschäftigter Mann und arbeitete bei der Ausstrahlung des Fernseh- oder Radiokrimis meist schon am nächsten Drehbuch, da interessierte es ihn wenig, den Roman zu schreiben. Zudem arbeitete er "nebenbei" fürs Theater, schrieb auch für einige Paul-Temple-Comics die Vorlagen und nahm PR-Termine wahr, bearbeitete seine Stoffe für ausländische TV-Verfilmungen bis hin zur Perfektion.
    Deine Beobachtung, dass Durbridge immer die gleichen Zutaten verwendet, ist richtig. Ihm gelingt es aber, diese immer wieder neu zusammen zu mixen. Und in Wahrheit sind es gerade diese Zutaten, die der Leser erwartet. Insofern ist er berechenbar und man wird nicht enttäuscht. Denn ein Durbridge ohne mysteriösen Gegenstand, ohne Anruf eines Toten, ohne Verbrecherorganisation, ohne mysteriösen Hintermann ist eben kein Durbridge.
    Es gibt einige wenige Romane, die Francis Durbridge auch selbst geschrieben hat. Das sind diejenigen, die nicht auf seinen eigenen Drehbüchern basieren und wo es daher kein Hörspiel oder keinen Fernsehkrimi gibt. Vor allem waren das - neben den kürzlich erschienenen Paul-Temple-Kurzgeschichten - Fortsetzungsromane für Zeitschriften. Darin lässt sich der wirkliche (einfache) Schreibstil des Autors auch erkennen und sie sind nicht so auf Effekthascherei (die im Radio und Fernsehen notwendig waren) ausgerichtet. Zu diesen Romanen zählen nur fünf Stück: Die gelbe Windmühle, Sie wußten zuviel, Mitten ins Herz, Paul Temple-Banküberfall in Harkdale und Paul Temple-Der Fall Kelby. Außerdem ist noch ein Werk zu nennen, das einzige Durbridge-Werk, das kein Whodunit ist, sondern schon ein Jahr bevor James Bond das Licht der Literaturwelt erblickte, auf dessen Spuren wandelt (oder vorausgeht?): Back Room Girl ist ein Roman, in dem ein Geheimagent Altnazis, die sich in einer Höhle in Cornwall verschanzt haben, daran hindern soll, die Weltherrschaft zu erobern. Dieser Roman wurde als einer von wenigen nie ins Deutsche übersetzt. Schließlich bietet sich auch noch Send for Paul Temple (auch ohne dt. Übersetzung) an, der noch nicht so Durbridge-typisch ist und der von allen Werken Durbridges am meisten dessen Bewunderung für Edgar Wallace offenbart.

  • Foren-Beitrag von Georg im Thema

    Also so schlecht und langweilig fand ich die erste Folge gar nicht. Es fehlt zwar komplett an Musik, aber das ist wohl auch der Authentizität geschuldet. Fand's in Ordnung, schöne 70er-Atmosphäre mit einer Botschaft am Schluss. Werde mir die 2. Folge sicherlich auch ansehen.

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