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  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Zitat von patrick ebner im Beitrag #19
    Moonraker und Octopussi finde ich auch sehr unterdurchschnittliche Bonds. Bei Ersterem liegt´s vor Allem daran, dass ich nicht so für Weltraumfilme bin.


    Wie gesagt, den guten Eindruck machte "Moonraker" auf mich zur Zeit seiner Premiere. Da war es hip, durch den Wltraum zu gondeln, aber auch alles andere entsprach dem, was man zu der Zeit von einem Bond erwartete: Schöne Schauplätze, schöne Frauen, schöne Ausstattung, ein smarter Bond, denn mit "Der Spion ..." hatte Moore sich wohl endgültig als Bond etabliert.

    Rückblickend und einfach "nur" als Film betrachtet, funktioniert "Monnraker" eigentlich gar nicht, weil er nicht viel mehr ist als eine Aneinanderreihung von Schauplätzen, nicht durchgängig guten Stunts und teils albernen Gags (die Gondelfahrt auf dem Trockenen z. B.). Spannend war das (fast) alles nicht. Zum Glück kam mit "In tödlicher Mission" eine deutliche Kehrtwende, auch wenn man die mit den beiden folgenden Moore-Bonds, die man sich eh besser gespart hätte, leider wieder etwas aufhob. "Octopussy" und "Im Angesicht ..." waren dann doch wieder deutlich alberner.

  • Bewertet: "Sag niemals nie"Datum06.08.2014 23:36
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Okay, die Blu-ray soll auch nicht wirklich besser sein. Dann heißt es in dem Fall wohl abwarten, bis oder ob da mal was Besseres kommt. Schade.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    An dem Film stimmt für mich auch über den zu alten Hauptdarsteller (den ich ebenfalls in "Octopussy" schon zu alt fand) hinaus vieles nicht. Das Bond-Girl ist bestenfalls zweitklassig, vor allem aber erinnere ich mich, dass ich damals schon viele Aufnahmen einfach "billig" fand. Dazu gehören vor allem Szenen auf der Brücke.

    "Moonraker" hat auch in meinen Augen über die Jahre viel von seinem damaligen Reiz verloren. Bei Erscheinen gefiel er mir noch gut, aber da war ich halt auch 15 oder so. Allerdings ist er für mich "Octopussy" und "Im Angesicht ..." schon deshalb über, weil Moore in einem guten Alter und entsprechend überzeugend war. Und er hat dann doch auch sehr gute Einzelszenen, z. B. die Prügelei im Glas-Museum.

    Das Gespann Christopher Walken und Grace Jones hätte ich jedenfalls gern in einem sehr viel besseren Film gesehen.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Nachdem es mit "Never Say Never" nicht geklappt hatte, ich aber trotzdem einen Bond schauen wollte, habe ich mich für "Im Angesicht ..." auf Blu-ray entschieden; in erster Linie eigentlich, weil er zu den Filmen gehört, die auf meiner US-Version der "Bond 50"-Box auch mit deutscher Tonspur enthalten sind, und ich Lust hatte, Roger Moore mal wieder mit seiner deutschen Stimme zu hören.

    Aber: Ich hab's nicht durchgehalten und das Trauerspiel nach etwa einer halben Stunde beendet. Roger Moore wirkte beim Wiedersehen irgendwie noch älter und in seiner Rolle noch unglaubwürdiger, als ich es in Erinnerung hatte. Wie ich schon vor sieben Jahren (wow! )in diesem Thread sagte, man hat beinahe Mitleid mit ihm, wenn man ihm so zuschaut. Und da war mir dann doch nicht danach.

    Immer noch in Bond-Stimmung, habe ich für morgen entweder "Man lebt nur zweimal" oder "Der Hauch des Todes" ins Auge gefasst. Beide schaff ich eh nicht an einem Abend. Mal sehen, ob's wenigstens mit einem klappt.

  • Bewertet: "Sag niemals nie"Datum06.08.2014 09:00
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Habe den Film nach ein pasar Minuten abgebrochen, die Qualität der DVD, die ich habe (US-Version aus dem Jahr 2000), war mir hinsichtlich Bild und Ton zu schlecht.

    Mal sehen, was über die Blu-ray in Erfahrung zu bringen ist, ob sich die Anschaffung lohnt. Den Film würde ich nämlich schon gern mal wiedersehen.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #42
    Ich habe mir in den 80er Jahren mal ein paar Bond-soundtracks auf LP gekauft - war damals ein ziemlich schwieriges Unterfangen.


    Das Problem kenne ich!

    Meine Soundtrack-Sammelleidenschaft fing zum Erscheinen des Films mit der LP zu "Moonraker" an. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass Filmmusiken auf Platte erhältlich waren. Ich wuchs allerdings auch in einem kleinen Ort auf; da gab es in den "Plattenläden" (sprich den "Musikabteilungen" der kleinen Elektrofachgeschäfte) keine Soundtracks, sondern nur gängige Interpreten und Hitparaden-Material.

    Entsprechend schwierig war es dann natürlich, mir weitere Soundtracks auf Platte zu besorgen. In die nächst größere Stadt kam ich nicht oft, den Internet-Handel gab's ja noch lange nicht, und auch, dass es einen einschlägigen Spoezial-Versandhandel gab, wusste ich lange nicht. (Mei, ich muss wirklich am A... der Welt gelebt haben. )

    Trotzdem hatte dieses schwierige Beschaffungsverfahren auch etwas Schönes: Ich hab mich jedes Mal wahnsinnig gefreut, wenn ich wieder einmal ein feines Stück für meine Sammlung ergattert hatte! Dieses Gefühl stellt sich heute leider nicht mehr ein, es ist ja alles nur ein paar Mausklicks entfernt. Aber das hat natürlich auch sein Gutes.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Zitat von patrick ebner im Beitrag #41

    Übrigens ist auf der Thunderball-DVD unter "Bonus" auch die alternative Titelsequenz mit dem Lied "Mr.Kiss Kiss Bang Bang" oben. Würd ich mir auch mal ansehen/-hören.


    Werde ich machen!

    Einer der schönsten Scores ist der von "Man lebt nur zweimal", finde ich. Den höre ich wahrscheinlich asm häufigsten.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Zitat von Elford im Beitrag #39
    Zitat von SpikeHolland im Beitrag #35

    Natürlich klaffen ein paar Löcher im Plot: Warum erkennt Blofeld Bond nicht? Hat er ihn im letzten Film nicht gesehen? Ach so, da sah er ja noch aus wie Sean Connery ... Nein, im Ernst, die Maskerade als Sir Hilary ist doch so durchschaubar wie Supermans Clark-Kent-Gesicht. Aber gut, den erkennt ja auch keiner ...




    Man war sich bei der Produktion dieses Fehlers durchaus bewusst. Entstanden ist er durch die Reihenfolge der Romane. Im Roman OHMSS treffen Bond und Blofeld das erste Mal aufeinander. Der Roman "Man lebt nur zweimal" entstand nach OHMSS.


    Ah, siehste, daran hatte ich nicht gedacht!

    Aber gut, ich störe mich auch nicht wirklich dran, gerade bei der Bond-Reihe nicht. Ein anderes Gewicht hätte ein solcher Schnitzer z. B. bei einer auf Continuity angelegten Fernsehserie.

    Weil's mir gerade einfällt und ich nicht extra einenneuen Thread aufmachen will (noch nicht): Wie wichtig sind Euch eigentlich die Soundtracks, also die Scores der Filme? Sammelt Ihr die auf CD oder welchem Medium auch immer?

    Ich nämlich schon, unbd wenn ich nicht der Einzige hier bin, könnte man mal einen entsprechenden Bewertungsthread ("Nenne deine Top-3-Bond-Scores" oder so) eröffnen. Wobei ich ausdrücklich nicht die Titellieder meine, sondern eben nur die musikalische Untermalung der Filmhandlung.

  • Bewertet: "Sag niemals nie"Datum05.08.2014 12:40
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Nachdem ich mir heute spontan "Im Geheimdienst ..." wieder mal angesehen habe, hatte ich Lust auf einen weiteren Bond. Meine Wahl fiel auf "Sag niemals nie", den ich auch seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen habe. Werde ihn mir voraussichtlich heute Abend anschauen und dann vielleicht hier etwas dazu schreiben. Stay tuned!

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ein Nachtrag noch zur Blu-ray-Qualität: Fantastisch finde ich (ich bin aber auch kein Experte). Stellenweise fand ich das Bild regelrecht plastisch. Habe die Anschaffung jedenfalls nicht bereuen müssen.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Gleich mal vorneweg: Ich bin kein Synchron-Gegner und finde im Gegenteil, dass zu der damaligen Zeit (und auch vorher schon und nachher noch eine ganze Weile) die deutschen Synchronstudios überwiegend hervorragende Arbeit geleistet haben.

    Aber: Sich gerade DIESEN Film im Original anzuschauen, wie ich es gerade getan habe, bringt noch mal einen gravierenden Unterschied mit sich - George Lazenby muss ohne die bis dahin gewohnte deutsche Bond-Stimme auskommen. Bekanntermaßen synchronisierte Gert Günther Hoffmann nicht nur Sean Connery (in "Dr. No" nicht, soweit ich weiß, ist aber egal), sondern eben auch George Lazenby in diesem Film. Damit war er zumindest fürs Ohr des damaligen deutschen Publikums (bzw. eben all der Zuschauer, die sich keine Originalversionen anschauen) nicht neu.

    Das wirft, wenn man sich den Film im Original angeschaut hat, von Neuem die Frage auf, ob Sean Connery in diesem Film der bessere Bond gewesen wäre. Ich sage: Ja, wäre er gewesen. WENN Sean Connery zu jener Zeit noch der Bond aus "Liebesgrüße ...", "Goldfinger" und meinetwegen auch noch "Feuerball" gewesen wäre. War er aber nicht. Zu jener Zeit war er der Bond, dem die Rolle schon in "Man lebt nur zweimal" ein bisschen langweilig geworden zu sein schien und der in "Diamantenfieber" mit seiner Leistung keinen Hehl mehr daraus machte, dass er wirklich keine Lust mehr auf Bond hatte. DIESER Connery-Bond also wäre wahrscheinlich nicht besser als Lazenby gewesen; gut, vielleicht auch nicht schlechter. Aber es wäre müßig, diese Diskussion vom Zaun zu brechen, denn sie würde auf ewig theoretisch bleiben. Allerdings: Mit einem, sagen wir, "Goldfinger"-Connery-Bond wäre die Schlussszene zweifellos GRANDIOS geworden. So ist sie halt gut und denkwürdig. Ist ja auch nicht schlecht.

    In jedem Fall ist "Im Geheimdienst ..." auch beim Wiedersehen im Jahr 2014 (ich werde ihn zuletzt wohl 2005 gesehen haben) ein großartiger und stellenweise auch wunderschöner Bond-Film. Der Schnitt ist in den Action-Szenen erstaunlich modern/rasant, und gelangweilt habe ich mich an keiner Stelle. Der Film nutzt seine Schauplätze gut aus. Die Geschichte, sprich der Plan des Bösewichts ist nicht allzu überdreht. Und Telly Savalas gibt immer noch den überzeugendsten Blofeld (wenn auch keinen der besten Bösen der Serie insgesamt). Man stelle sich den Donald-Pleasance-Blofeld z. B. in den Ski-Szenen vor ... lachhaft.

    Natürlich klaffen ein paar Löcher im Plot: Warum erkennt Blofeld Bond nicht? Hat er ihn im letzten Film nicht gesehen? Ach so, da sah er ja noch aus wie Sean Connery ... Nein, im Ernst, die Maskerade als Sir Hilary ist doch so durchschaubar wie Supermans Clark-Kent-Gesicht. Aber gut, den erkennt ja auch keiner ...

    Ein Schnitzer, der mir heute auffiel: Warum glaubt Blofeld einfach so, Bond läge nach dem Lawinenabgang in einem Grab, das so tief sei, dass nicht einmal 007 ihm entsteigen könne ... während er seinen Leuten quasi im selben Satz befiehlt, Tracy zu holen, die die Lawine überlebt hat? Was spricht also dagegen, dass Bond nicht auch verschont geblieben sein könnte? Ich weiß, nichts spricht dagen ... Hm.

    Was den Film heraushebt: Es geht um James Bond. Er ist persönlich in die Geschichte, in den Fall involviert, er erfüllt diesmal nicht nur einen Auftrag im Geheimdienst Ihrer Majestät. Die Sache betrifft ihn selbst, bis zum bitteren Ende. Und: Tracy. Nicht nur ist sie, wie vielfach anerkannt, das wohl wichtigste Bond-Girl der Serie, sie ist mit Diana Rigg so bezaubernd, so fesselnd, kurzum, so PERFEKT besetzt, dass man zum Casting nur gratulieren kann. Es ist zumindest schwer, wenn nicht sogar unmöglich, sich eine andere Schauspielerin in dieser Rolle vorzustellen.

    Wo ich "Im Geheimdienst ..." in einer persönlichen Bond-Bestenliste ansiedeln würde, kann ich nicht sagen. In den Top 5 auf jeden Fall, klar. Aber auf dem ersten Platz? Ich weiß es nicht. Andererseits weiß ich auch nicht, welchen anderen Film ich dort hinsetzen würde. Zu einer Antwort gezwungen, würde die wahrscheinlich jeden Tag anders ausfallen. Heute setze ich "Im Geheimdienst ..." einfach mal auf eine Stufe mit meinem Lieblings-Connery-Bond, "Goldfinger", und meinem LIeblings-Moore-Bond, "In tödlicher Mission". Und schon frage ich mich: Ist "In tödlicher Mission" wirklich genauso gut wie "Im Geheimdienst ..."? Ist "Im Geheimdienst ..." nicht wenigstens eine Spur besser? Eigentlich schon. Oder nicht?

    Es bleibt in jedem Fall eines zu sagen: Ich habe heute wieder einmal einen der besten Bonds überhaupt gesehen - und sicher nicht zum letzten Mal!

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Hallihallo, noch jemand da?

    Ja, ich bin's mal wieder, der alte Spike. Mich gibt's immer noch. Lange nicht hier gewesen. Auch schon lange keinen der älteren Bond-Filme mehr angesehen.

    Aber heute Abend hab ich ein bisschen Zeit und ein bisschen Lust, und da werde ich mir "On Her Majesty's ..." wieder mal zu Gemüte führen. Zum ersten Mal auf Blu-ray, in der originalen englischen Fassung. Die deutsche hab ich gar nicht, stört mich aber nicht, weil mir die Sprünge zwischen alter und neuer Synchronisation eh sauer aufgestoßen wären.

    Mal sehen, vielleicht schreib ich hinterher was über "mein Wiedersehen" mit dem Film. Und vielleicht interessiert's ja sogar noch jemanden. Wenn nicht, führ ich halt Selbstgespräche.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Guten Abend allerseits! Nach langer Abstinenz hat mich mein virtueller Weg auch wieder einmal hier hergeführt; Anlass war, dass ich gerade angefangen habe, mir endlich einmal die BEW-Filme auf DVD anzusehen. Aber genug davon, zurück zum Thema, um das es hier geht ...

    Den größten Schrecken haben auch mir der Blinde Jack in den "Toten Augen" und der schwarze Abt als Figur eingejagt; ich habe die Filme erstmals in den Siebzigern im Fernsehen gesehen, da dürfte ich etwa zehn oder elf Jahre alt gewesen sein und hatte noch nicht sooo viel Gruseliges gesehen und gelesen.

    Der schwarze Abt blieb dann für mich auch lange quasi ein Synonym für alles, was mit den Edgar-Wallace-Filmen zu tun hatte. Um so enttäuschter war ich, als ich mir den Film seinerseits, als sie alle auf DVD erschienen, mit entsprechend hohen Erwartungen und nach langer Zeit wieder einmal ansah - danach rangierte der Film nämlich bei weitem nicht mehr auf einem der Spitzenplätze meiner persönlichen Wallace-Hitliste. Näheres dazu lässt sich ziemlich am Anfang des "Abt"-Bewertungsthreads finden. Aber auch das nur nebenbei ...

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ein später Nachklapp zu meiner Rezension von anno dunnemals, aber aus aktuellem Anlass: Ich habe mir "For Your Eyes Only" gerade wieder einmal angeschaut, wenn ich mich nicht irre, erstmals im englischen Original, und da liefert das Bond-Girl Melina eine ganz schauderhafte Leistung ab, zum Fremdschämen schlecht. Da hat die deutsche Synchronisation seinerzeit etwas drüber hinweggetäuscht.
    Und: Dem Film fehlt eigentlich ein bisschen das spektakuläre, ich nenn's mal "Schluss-Duell". Die Prügelei mit dem ostzonalen Biathlet-Bösen im Kloster ist zwar recht knackig, aber sein Abgang bzw. -sturz dann doch etwas beiläufig, zumal ja zuvor schon einer von den schlimmen Fingern vom Berg gefallen ist. Das hat man schon besser gesehen, vorher und nachher. Und auch den Chef-Schurken Kristatos ereilt ein eher lapidares Ende, im Vergleich etwa zu Mr. Big in "Leben und sterben lassen" (sah zwar kacke aus, wie der geplatzt ist, war aber zumindest vom Gedanken her originell).
    Ich schau mir die Filme derzeit übrigens mit einem Neu-Bond-Fan an, meinem Sohn, neun Jahre jung - ein gutes Alter, jedenfalls für die Moore-Bonds. Für Connery und Lazenby könnte ich ihn wahrscheinlich (noch?) nicht begeistern.

  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost (22)Datum18.05.2009 06:37
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Nach dem Kinobesuch bin ich mit QoS hart ins Gericht gegangen, nach dem zweiten Anschauen auf DVD ist etwas Merkwürdiges passiert: Der Film gefiel mir jetzt deutlich besser, sogar (fast) richtig gut.

    Das liegt sicher in erster Linie daran, dass die Action auf dem Fernsehbildschirm "übersichtlicher" wirkt. Aber ich fand ihn jetzt auch vom Schauspielerischen her deutlich besser als zunächst, wobei mir vor allem das Verhältnis zwischen M und Bond so gut gefällt, dass ich mich auf dessen Fortführung freue.

    QoS habe ich sicher nicht zum letzten Mal gesehen; wenn ich mir (im Laufe des Jahres wohl) einen Blu-Ray-Player zulege, gehört sicher auch dieser Bond zu den dann zu tätigenden Neuanschaffungen. Und besonders freue ich mich darauf, zu gegebener Zeit diese komplette "Trilogie" am Stück anschauen zu können!

  • James Bond Nr.23Datum10.03.2009 06:49
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Na ja, wenn der Boyle nicht will, dann mach ich's halt ...

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Stelle gerade fest, dass der Score von "Die Welt ..." sehr "Barry-esk" klingt. Fiel mir vor allem in der Ski-Szene auf.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema
    Wie andernorts "angedroht", habe ich mir "Stirb an einem anderen Tag" inzwischen noch/wieder einmal angesehen, und ich kann eigentlich nur wiederholen, was ich im anderen Thread schon gesagt habe bzw. was auch in diesem bereits genannt wurde. Sicher nicht der beste Bond, auch keiner der besten, aber, für mich, ein guter. Müsste ich ihn in einer persönlichen Gesamt-Hitliste einordnen, läge er etwa auf einer Höhe mit "The Living Daylights", "Moonraker" und "Goldeneye". Sag ich jetzt mal so.

    SAET hatte mit Halle Berry auf jeden Fall eines der besseren Bond-Girls (auch wenn sie die Pistole wie ein Mädchen hält), es gab eine Vielzahl schöner Insidergags (die aufzulisten wäre hier im Thread vielleicht auch mal Platz) und durchaus ansehnliche und auch originelle Schauplätze (letzteres natürlich bezogen auf den "Eispalast", der zumindest ein bisschen an Ken Adams denken lässt). Die Story ist okay (so richtig durchgetüftelte Geschichten gibt's in den Bond-Filmen doch eh kaum), dass Miranda Frost sich als Mitbösewichtin entpuppt, war ein schöner Dreh. Dazu gab es mit der grandiosen Fechtszene eine der besten Actioneinlagen der ganzen Serie, und die Luftkissenfahrzeugjagd vom Anfang war auch mal ein hübscher Einstieg, der dem im Vorgänger, "Die Welt ist nicht genug", nicht nachstand (und Gurken wie z. B. in "Im Angesicht des Todes" um Längen schlägt). Auch die Schurken brauchen sich im serieninternen Vergleich keineswegs zu verstecken, da gab's schon viel schlechtere ("Der Morgen stirbt nie", "Octopussy" ...).

    Ich kann allerdings auch verstehen, wenn der Film als "billig" bezeichnet wird. Denn die Spezialeffekte waren, wann immer der Computer zum Einsatz kam, unter aller Sau und eines Bond-Films nicht würdig. Die Surfszene, als Idee zwar nicht unoriginell, sah wirklich aus, als hätte man mal kurz in ein Videospiel umgeschaltet. Dazu war der Einsatz des unsichtbaren Autos unnötig, weil es in der Geschichte eigentlich gar nicht gebraucht wurde.

    Was mir gar nicht gefiel, war der Titelsong. Aber da gab's eigentlich auch schon lange keinen richtig guten mehr, den ich in eine Reihe mit den Klassikern ("Goldfinger", Thunderball", "You only Live Twice", "Diamantenfieber", "Live and let die" ...) stellen würde. Dafür fand ich die Titelsequenz als solche recht gut, weil sie ein Stück der Geschichte "erzählte". Eine wiederholenswerte Idee.

    Unterm Strich bleibt also ein durchaus immer-wieder-mal-ansehenswerter Bond. Dazu könnte man noch festhalten, dass Brosnan vielleicht auch zur rechten Zeit aufgehört hat, weil er mit weiteren Einsätzen Gefahr gelaufen wäre, sich den Roger-Moore-Mitleidsbonus zu verdienen. (Nachdem ich "Mamma Mia" gesehehen habe, hatte ich jetzt bei SAET dauernd so ein bisschen die Befürchtung, Brosnan könnte gleich anfangen, "SOS" zu grölen :-).

    So, und jetzt habe ich gerade "Die Welt ist nicht genug" eingelegt, meinen Lieblings-Brosnan-Bond.
  • Wer kennt/hat den James-Bond-Atlas?Datum07.01.2009 08:54
    Thema von SpikeHolland im Forum James-Bond-007-Forum

    Autor ist Siegfried Tesche. Konkret würde mich interessieren: Enthält das Buch "neue" Informationen rund um Bond, oder hat der Autor "nur" die Inhalte seiner alten Bond-Bücher neu geordnet und mit Bildern der jeweiligen Schauplätze garniert`? Und: Ist es broschiert oder Hardcover?

  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost (22)Datum23.12.2008 08:36
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ich finde "Sttirb an einem anderen Tag" auch bei weitem nicht so schlecht, wie er gerne (und vor allem auch hier) immer wieder gemacht wird. Im Gegenteil, ich erinnere mich, nach "Stirb an einem anderen Tag" sogar sehr zufrieden mit dem Film aus dem Kino gegangen zu sein. Sehr viel zufriedener jedenfalls als etwa nach "From A View To as Kill" und "Octopussy" oder auch "Der Morgen stirbt nie" (wobei mir letzterer eigentlich erst nach dem Wiedersehen auf DVD so gar nicht mehr gefiel).

    "Stirb ..." hat meiner Meinung nach keinen Leerlauf, die Fechtszene war grandios, der "Eispalast" ein origineller und "bond-würdiger" Schauplatz, und das unsichtbare Auto - ach, da kann ich drüber wegsehen (haha). Zumal es auch in vorherigen Bonds bzw. fast immer schon, wie Joachim bereits sagte, Gimmicks gab, die entweder ihrer Zeit voraus oder realitätsfremd bis unsinnig waren. Der "Tauch-Lotus" z. B. aus "Der Spion ...", der dann auch noch einen Hubschrauber über der Wasseroberfläche abschießt? Klar, dieses Feature ging danach bei allen großen Autoherstellern in Serie, wissen wir heute ja alle ... hmhmm. Oder das Blofeldsche Hauptquartier im Vulkan? Heute so glaubhaft wie damals ...

    Nee, nee, "Stirb ..." war schon schön, und ich bekomme gerade Lust, mir den Film demnächst wieder einmal anzuschauen. Evtl. werde ich mich dann in einem speziellen Bewertungs-Thread ausführlicher dazu äußern - und vielleicht doch zu einem anderen Urteil kommen. Schaun mer mal ...

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