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Josh Offline




Beiträge: 7.923

25.06.2014 20:42
#181 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #180
Na logo: Das ist in Wahrheit die Mutter von Clay Shelton und gelernte Zimmerin.

Danke für die Aufklärung, wie konnte ich nur so blöd sein

Gubanov Offline




Beiträge: 16.060

22.07.2014 09:06
#182 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

"Der Bucklige von Soho" belegt im Edgar-Wallace-Filmgrandprix 2014 Platz 27 von 36. Der Film erhielt 67,65 % der möglichen Punkte. Das entspricht einer durchschnittlichen Filmwertung von 3,38 von 5 Punkten.

1. 3,7 Punkte p.P. = Platz 20 (+7) in der Kategorie Ermittler
2. 3,7 Punkte p.P. = Platz 19 (+8) in der Kategorie Verbrecher und Verbrechen
3. 3,3 Punkte p.P. = Platz 31 (–4) in der Kategorie Regie und Inszenierung
4. 3,1 Punkte p.P. = Platz 29 (–2) in der Kategorie Drehbuch und Logik
5. 3,1 Punkte p.P. = Platz 32 (–5) in der Kategorie Atmosphäre
6. 3,6 Punkte p.P. = Platz 14 (+13) in der Kategorie Musik
7. 3,1 Punkte p.P. = Platz 29 (–2) in der Kategorie Prätitelsequenz und Vorspann
8. 3,4 Punkte p.P. = Platz 23 (+4) in der Kategorie Wallace-Faktor
9. 3,4 Punkte p.P. = Platz 23 (+4) in der Kategorie freie Wertung

In der Vorrunde (Kampf um die Top-10) wurde "Der Bucklige von Soho" auf Platz 26 gewählt.

Miss Poirot Offline




Beiträge: 25

27.07.2014 22:47
#183 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Heute mal wieder gesehen, und muss sagen - ich mag diesen Film Er hat sowas trashig-anarchistisches, ist grell, überzogen, laut, hat geniale Schauspieler zu bieten und einen absolut endgeilen Soundtrack. Das einzige was mich nervt: Warum immer und ewig diese "gefallenen Mädchen"-Heime? Warum nicht mal ein Heim mit "gefallenen Jungs"? (falls es so eine Bezeichnung überhaupt jemals gab^^) Wäre mal 'ne nette Abwechslung gewesen...aber naja, wat solls.
Schau mir "Der Bucklige von Soho" trotzdem immer wieder gerne an - 4,5 von 5 Punkten.

Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.329

27.07.2014 23:15
#184 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Respekt, endlich mal wieder eine gesunde, unkomplizierte, ja direkt endgeile Annäherung an diesen unkomplizierten und treibenden Film Ich freu mich!

PS: Mir persönlich "gefallen" ja wahlweise die Mädchen in vielerlei Hinsicht schon besser...bei den schweren Jungs ist die Betonung ihrer "Gefallenheit" ja eh obsolet
Aber weil wir gerade beim Thema sind: dem Sujet Mädchen-heim bzw. -handel bei Edgar Wallace sollte man mal analytisch fallbeilmäßig zugrunde gehen!

Count Villain Offline




Beiträge: 4.241

28.07.2014 12:41
#185 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Miss Poirot im Beitrag #183
Warum nicht mal ein Heim mit "gefallenen Jungs"? (falls es so eine Bezeichnung überhaupt jemals gab^^) Wäre mal 'ne nette Abwechslung gewesen...aber naja, wat solls.


Ich glaube nicht, dass man sich Mitte der 60er Jahre schon dem Thema der männlichen Prostitution widmen wollte. Denn darauf lief der ganze Mädchenhandel schließlich hinaus.

Miss Poirot Offline




Beiträge: 25

02.08.2014 11:01
#186 RE: RE:Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #185


Ich glaube nicht, dass man sich Mitte der 60er Jahre schon dem Thema der männlichen Prostitution widmen wollte.

Wahrscheinlich nicht, aber die Jungs wären ja auch für anderes vermittelbar gewesen - als Diener, Sklaven, was weiss ich...ok, wohl ein bisschen zu krass. Aber Prostitution ist ja auch kein leichtes Thema, und wurde trotzdem in Krimis oft als Aufhänger benutzt.
Zitat von Mr Keeney im Beitrag #184

Aber weil wir gerade beim Thema sind: dem Sujet Mädchen-heim bzw. -handel bei Edgar Wallace sollte man mal analytisch fallbeilmäßig zugrunde gehen!

*zustimm*

Baal1985 Offline



Beiträge: 53

25.01.2015 03:17
#187 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Ich habe mir den Film gestern einmal wieder angesehen.... und ich muss sagen, ich tue mich mit dem Urteil schwer.

Soundtrack: Bissig und schrill, das ist Peter Thomas in seiner besten Form. 5/5

Story: Eine solide Geschichte, die in meinen Augen weitesgehend vorhersehbar ist. Was mir wirklich gut gefällt ist der Einfall, dass unser Buckliger sich gegen seine Beseitigung wehrt. Die Auflösung kann ebenfalls einiges herausreißen. Ich habe da nur eine Frage. Als in der Schlussszene Inspektor Hopkins Lady Perkins fragt :" Wo ist er?" antwortet diese schuldbewusst "Im Keller." Wie viel weiß sie von den Machenschaften ihres Mannes?"
Wofür ich kräftig Punkte abziehe ist, dass der Film sich nicht so recht entscheiden kann, was er sein will. Ein gruseliger Thriller? Eine Krimikomödie? Etwas anderes? Gerade dies Szenen mit Rechtsanwalt Stone sind weder lustig noch anderweitig passend.Auch scheint der Film sich oft nicht so richtig ernst zu nehmen.2 /5

Darsteller: Allen voran bemerkenswert ist Eddy Arent als Bösewicht. Ich kann mich nicht erinnern ihn einmal in einer ähnlichen Rolle gesehen zu haben. Günther Stoll ist glaubwüridg als schnörkeloser, kühner Inspektor. Leider kann ich nur wenig Unterscheid erkennen zwischen dieser Figur und z.B. dem besorgten Ehemann in Durbridges "Melissa". Ich weiß nicht, ob es am Drehbuch oder dem Darsteller liegt, aber der Bucklige ist einfach nur eine Witzfigur. Soetwas darf man nicht einmal in einem Atemzug mit Addy Berber nennen.Ach ja, der Mann ist ein wegen mehrfachen Mordes gesuchter Verbrecher und man lässt ihn öffentlich im Nachtclub herumlaufen? 3,5 /5

Das macht unter dem Strich 10, /15 Punkten . Ein mittelmäßiger Film. Der Film ist sicher besser als die ganz schwachen Werke wie "Die seltsame Gräfin" (Ich weiß nicht, weshalb der Film so beliebt ist.) oder noch schlimmer "Der Teufel kam aus Akasava", aber selbst an gute Farbfilme wie " Der Mann mit dem Glausauge" kommt er nicht ran. Von den schwarz-weiß Klassikern wie "Die Toten Augen von London" will ich gar nicht reden.

Jan Offline




Beiträge: 1.421

25.01.2015 09:48
#188 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Zitat von Baal1985 im Beitrag #187

Wofür ich kräftig Punkte abziehe ist, dass der Film sich nicht so recht entscheiden kann, was er sein will. Ein gruseliger Thriller? Eine Krimikomödie? Etwas anderes? Gerade dies Szenen mit Rechtsanwalt Stone sind weder lustig noch anderweitig passend.Auch scheint der Film sich oft nicht so richtig ernst zu nehmen.


Also eine reine Krimikomödie sollte das sicher nicht werden. Zwar ist der Bucklige, heutigen Sehgewohnheiten folgend, kaum eine furchteinflößende Schauergestalt. Aber ironisch oder gar satirisch ist das alles in allem ganz bestimmt nicht zu verstehen. Seinerzeit dürfte die Figur im Kino auch funktioniert haben. Heute wirkt es natürlich bisweilen etwas unfreiwillig komisch; nur dadurch abgemildert, dass der Bucklige gar kein Buckliger ist und auch dahingehend entlarvt wird. Es erklärt schlussendlich das "Overacting" - eine Art Maskerade, um z.B. im Nachtclub eben nicht als der gesuchte Mörder gleich erkannt zu werden. Allerdings - das ist nicht zu übersehen - trägt der Film auch gewollt-skurrile Züge. Ich erinnere an den Hasen, der an der Leine geführt wird, die Tote im Leichenschauhaus, die auf dem Bauch in einer Art Badeanne liegt. Und Ähnliches gilt auch für Joachim Teege, der offenbar als Zusatz zu Eddi Arent eingesetzt wurde. Arent schlüpft ja irgendwann in die ernsthafte Rolle und fällt somit hinsichtlich des von den Machern stets gewünschten Humors aus - man mag das derbe Spiel Teeges, eigentlich eher für die satirischen Zwischentön bekannt, nun mögen oder nicht. Alfred Vohrer hatte gerade in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre einige solcher inszenatorischen Einfälle. Man denke auch an "Lange Beine - lange Finger", der recht zeitnah entstand und ein paar ganz ähnlich gelagerte Grotesken enthält (z.B. die drei Damen von Hanns Lothar oder die Turmfrisur der erstarrten Lady mit dem Diamantkollier).

Gruß
Jan

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.332

25.01.2015 10:32
#189 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Zitat von Baal1985 im Beitrag #187
Gerade dies Szenen mit Rechtsanwalt Stone sind weder lustig noch anderweitig passend.

Da Eddie Arendt hier ausnahmsweise mal keinen lustigen Part übernimmt, finde ich die Szenen mit Stone sehr amüsant. Mir gefallen sie sehr.
Zitat von Baal1985 im Beitrag #187
Allen voran bemerkenswert ist Eddy Arent als Bösewicht. Ich kann mich nicht erinnern ihn einmal in einer ähnlichen Rolle gesehen zu haben. Günther Stoll ist glaubwüridg als schnörkeloser, kühner Inspektor.

Für mich Eddies bester Wallace-Auftritt. Auch an Günther Stoll finde ich nichts kritikwürdiges.

DER BUCKLIGE VON SOHO zählt für mich zu den besten Wallace-Filmen. Von den Farbfilmen kann ihm sowieso kaum einer das Wasser reichen.

tilomagnet Offline



Beiträge: 539

25.01.2015 13:49
#190 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Joachim Teege finde ich auch äußerst unpassend und affektiert. Sicherlich mit der misslungenste Versuch, den humorigen Part auszufüllen innerhalb der Reihe. Da ist sogar Sir Arthur um einiges komischer. Sonst ist der BUCKLIGE ganz unterhaltsam, wenn auch ein gewaltiger Qualitätsunterschied zum Vorgängerfilm. Ganz offensichtlich tritt die Wallace Reihe auf der Stelle und kopiert sich nur noch selbst.....Agnes Windeck und Albert Bessler spielen die selben Rollen wie im ZINKER. Mädchenheime gabs auch schon genug. Das "Mekka" sieht man zum zweiten Mal...wehmütig denkt man an die Qualität des GASTHAUSES zurück.

Prisma Offline




Beiträge: 7.549

25.01.2015 14:05
#191 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Zitat von tilomagnet im Beitrag #190
Da ist sogar Sir Arthur um einiges komischer.

Ich würde bei beiden gar nicht von komischer sprechen, sondern von erträglicher. Mir gefällt weder Joachim Teege, noch Hubert von Meyerinck als Sir Arthur, aber letzteren finde ich wirklich absolut unerträglich.

tilomagnet Offline



Beiträge: 539

25.01.2015 14:39
#192 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Sir Arthur hat mehr Charisma und was richtig Groteskes an sich, während RA Stone/Teege einfach nur platt, kindisch und nervig ist. Keine von beiden Rollen ist wirklich geglückt ganz klar.

Jan Offline




Beiträge: 1.421

25.01.2015 14:43
#193 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Ulkigerweise (ein passender Begriff!) gefallen mir persönlich sowohl Teege als auch Hubsi. Teege empfand ich nie als störend, er ist halt als Rechtsanwalt Stone nicht so ganz von dieser Welt und kommt erst in der Realität an, als ihm Pinkas Braun den Revolver quer zwischen die Zähne schiebt. Einen weiteren Ausflug in die "Niederungen" des Krimireißers hatte Teege ja in Rolf Olsens "Rasthaus der grausamen Puppen" in einer vergleichbaren Rolle.

Hubsi hingegen gehört für mich zum festen Bestandteil auf der Habenseite der späten Farbvohrers. Dass man gerade ihn zum notgeilen Weiberbock gemacht hat, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Und auch ansonsten steht er ja für gewöhnlich seinen Mann in den drei Filmen, haut dem Fuchsberger aus Versehen eins mit dem Regenschirm über die Rübe ("Weg da, das ist Männersache!" - klar, grade er), darf als englischer Chef der Kriminalpolizei auch noch hemmungslos berlinern ("Jetz jehen wa!") oder sich vom tuckigen Barkeeper Softie vollumfänglich aufklären lassen:
Softie: "Und vergessen Sie nicht, Sir Arthur, kräftig blasen, sonst wird er nicht steif. Im Gegenteil: Er fällt in sich zusammen und die ganze Anstrengung war umsonst."
Sir Arthur: "Aha. Und wie lange soll ich blasen?"
Softie: "Na - wie ich schon sagte: Bis er ganz steif ist!"
...es geht natürlich um ein Kochrezept - eh klar.

Am ehesten erinnern mich solche Szenen an die Synchronarbeit von Rainer Brandt, die sich ab dieser Zeit mehr am Aussehen der Personen oder an den im Bild vorkommenden Geschehnissen orientierte als an der Geschichte. Prinzipiell ist Hubsi nämlich für die Handlung der drei Filme komplett bedeutungslos. Er trabt da eher wie so ein Maskottchen mit. Für mich ein nicht wegzudenkendes Maskottchen allerdings, wenngleich man solcherlei Einfälle natürlich auch gut und gerne als total bescheuert ansehen mag. Eben drum gefällt's mir wahrscheinlich.

Gruß
Jan

Gubanov Offline




Beiträge: 16.060

25.01.2015 14:49
#194 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Zitat von tilomagnet im Beitrag #192
Sir Arthur hat mehr Charisma und was richtig Groteskes an sich, während RA Stone/Teege einfach nur platt, kindisch und nervig ist.


Teege ist für mich generell ein rotes Tuch, egal ob in komischen oder in ernsthaften Rollen. Für den "Bucklijen" ist er allerdings lediglich einer von vielen Sargnägeln.
Zitat von Jan im Beitrag #188
Also eine reine Krimikomödie sollte das sicher nicht werden. [...] Man denke auch an "Lange Beine - lange Finger", der recht zeitnah entstand und ein paar ganz ähnlich gelagerte Grotesken enthält.

Bemerkst du selbst den Widerspruch? Der "Bucklije" ist halt so verdammt trashig, weil er so stark komödiantisch und skurril ist, dass man ihn überhaupt nicht ernstnehmen kann, gleichzeitig aber seine Machart das nicht durch sauberes Handwerk ausgleicht, sondern gleichermaßen voll in den Mustopf greift. Da braucht man schon wirklich viel Verständnis für Vohrers und Thomas', Arents und Teeges Spielereien, um das alles gut zu finden.

Prisma Offline




Beiträge: 7.549

25.01.2015 14:52
#195 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (1966, 21) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #194
Da braucht man schon wirklich viel Verständnis für Vohrers und Thomas', Arents und Teeges Spielereien, um das alles gut zu finden.

In den meisten Fällen weniger Verständnis, als einen Sinn für gelungene Unterhaltung, würde ich sagen.

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