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Dieses Thema hat 269 Antworten
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Edgar007 Online




Beiträge: 2.338

28.03.2009 09:16
#106 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Joachim Kramp
Ich meine natürlich die 12 Constantin-Rialto-Farbfilme.

Joachim.

Verstehe ich zwar nicht, aber das ist schließlich Deine Meinung. ICh wüsste nichts, was an HUND, MÖNCH oder gar GLASAUGE sowie HAND besser sein soll als im BUCKLIGEN.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

28.03.2009 09:46
#107 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Edgar007
Zitat von Joachim Kramp
Ich meine natürlich die 12 Constantin-Rialto-Farbfilme.

Joachim.

Verstehe ich zwar nicht, aber das ist schließlich Deine Meinung. ICh wüsste nichts, was an HUND, MÖNCH oder gar GLASAUGE sowie HAND besser sein soll als im BUCKLIGEN.

Im Grunde ist alles bei den gen. Filmen besser als beim BUCKLIGEN, vor allem aber die Drehbücher und die Inszenierungen. Selbst DIE BLAUE HAND hat Vohrer intensiver inszeniert als den BUCKLIGEN und beim MANN ist allein schon die Atmosphäre mit den unterschiedlichsten Schauplätzen (Theater, Kuriositätengeschäft, Schiff etc.) wesentlich gelungener als beim BUCKLIGEN. Und so könnte man jedes Detail vom BUCKLIGEN zerlegen.

Joachim.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.101

28.03.2009 10:53
#108 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten
Zitat von Joachim Kramp
Im Grunde ist alles bei den gen. Filmen besser als beim BUCKLIGEN, vor allem aber die Drehbücher und die Inszenierungen. Selbst DIE BLAUE HAND hat Vohrer intensiver inszeniert als den BUCKLIGEN und beim MANN ist allein schon die Atmosphäre mit den unterschiedlichsten Schauplätzen (Theater, Kuriositätengeschäft, Schiff etc.) wesentlich gelungener als beim BUCKLIGEN. Und so könnte man jedes Detail vom BUCKLIGEN zerlegen.

Volle Zustimmung von meiner Seite. Mich würde allerdings interessieren, welchen Film du, Joachim, als den allerschlechtesten Farbfilm ansiehst. Auch ich platziere den "Buckligen" in der Farbreihe auf Platz 11 von 12, dahinter liegt für mich nur "Der Gorilla von Soho".

2. Edgar-Wallace-Grand-Prix: Übersicht / Epigonen-Grandprix: Übersicht / Quoten
UND NOCH MEHR LINKS: Der Lümmel-Blog / Das Lümmel-Forum
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Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

28.03.2009 13:21
#109 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov
Zitat von Joachim Kramp
Im Grunde ist alles bei den gen. Filmen besser als beim BUCKLIGEN, vor allem aber die Drehbücher und die Inszenierungen. Selbst DIE BLAUE HAND hat Vohrer intensiver inszeniert als den BUCKLIGEN und beim MANN ist allein schon die Atmosphäre mit den unterschiedlichsten Schauplätzen (Theater, Kuriositätengeschäft, Schiff etc.) wesentlich gelungener als beim BUCKLIGEN. Und so könnte man jedes Detail vom BUCKLIGEN zerlegen.

Volle Zustimmung von meiner Seite. Mich würde allerdings interessieren, welchen Film du, Joachim, als den allerschlechtesten Farbfilm ansiehst. Auch ich platziere den "Buckligen" in der Farbreihe auf Platz 11 von 12, dahinter liegt für mich nur "Der Gorilla von Soho".

Bei mir ist Gorilla ebenfalls auf Platz 12.

Joachim.

Edgar007 Online




Beiträge: 2.338

28.03.2009 19:53
#110 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov
Volle Zustimmung von meiner Seite. Mich würde allerdings interessieren, welchen Film du, Joachim, als den allerschlechtesten Farbfilm ansiehst. Auch ich platziere den "Buckligen" in der Farbreihe auf Platz 11 von 12, dahinter liegt für mich nur "Der Gorilla von Soho".

Für mich nicht nachvollziehbar, daß man ausgerechnet die schlechtesten Film am häufigsten anschaut. Bei mir ist es genau umgekehrt.

Nochmals kurz zurück zu Deiner Giallo-Anmerkung. Wallace und Giallo passt nicht zusammen. Nicht zuletzt die Besucherzahlen im Kino haben dies eindrucksvoll bestätigt.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.101

28.03.2009 20:43
#111 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten
Zitat von Edgar007
Für mich nicht nachvollziehbar, daß man ausgerechnet die schlechtesten Film am häufigsten anschaut. Bei mir ist es genau umgekehrt.

Ich hatte ja nur geschrieben, dass ich mir Filme wie "Buckliger", "Gorilla" oder "Banne" vielleicht einmal mehr auf DVD angesehen habe. Wie du aus meinem letzten Post in dem fraglichen Thread folgern kannst, hat das u.a. auch damit zu tun, dass ich diese Filme in der Vergangenheit seltener gesehen hatte als die Filme, von denen ich VHS-Aufnahmen besaß. Außerdem kann man ihnen (d.s. "Buckliger" und "Gorilla") bei aller schludrigen Inszenierung und mehr oder weniger mangelhaften Drehbuchgrundlage durchaus ein Maß an Unterhaltsamkeit zugestehen, wie ich es auch bereits in diesem Thread geschrieben habe.

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ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

29.03.2009 16:35
#112 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov
Außerdem kann man ihnen (d.s. "Buckliger" und "Gorilla") bei aller schludrigen Inszenierung und mehr oder weniger mangelhaften Drehbuchgrundlage durchaus ein Maß an Unterhaltsamkeit zugestehen...

Genau das habe ich versucht, weiter unten zu erläutern. Wenn man oft einen Film sieht, findet man ihn persönlich doch durchaus unterhaltsam, so dass man ihn persönlich also folglich auch eher gut bewerten müsste.
Wenn ich Filmkritiker wäre und ein Buch zu den Wallace-Filmen schreiben würde, dann würde ich dir Beurteilung sicherlich nach anderen Kriterien vornehmen.
Somit könnte ich auch verstehen, wenn hier jemand den Gorilla sehr weit oben sieht...
Filme, die ich oft schaue, weil sie mir Spaß beim Anschauen machen, bewerte ich auch gut!

Gruß, Ewok

Havi17 Online




Beiträge: 3.156

29.03.2009 19:18
#113 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten
Zitat von ewok2003
Zitat von Gubanov
Außerdem kann man ihnen (d.s. "Buckliger" und "Gorilla") bei aller schludrigen Inszenierung und mehr oder weniger mangelhaften Drehbuchgrundlage durchaus ein Maß an Unterhaltsamkeit zugestehen...

Genau das habe ich versucht, weiter unten zu erläutern. Wenn man oft einen Film sieht, findet man ihn persönlich doch durchaus unterhaltsam, so dass man ihn persönlich also folglich auch eher gut bewerten müsste.
Wenn ich Filmkritiker wäre und ein Buch zu den Wallace-Filmen schreiben würde, dann würde ich dir Beurteilung sicherlich nach anderen Kriterien vornehmen.
Somit könnte ich auch verstehen, wenn hier jemand den Gorilla sehr weit oben sieht...
Filme, die ich oft schaue, weil sie mir Spaß beim Anschauen machen, bewerte ich auch gut!
Ich bezeichne solche Filme als "Sehr Sehenswert".

Gruss
Havi17

horatio Offline




Beiträge: 577

24.04.2009 12:08
#114 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

als ich den buckligen von soho das erste mal sah(ich hatte die dvd-box)schon länger,war aber von den farb-wallace noch nicht so begeistert,hab lieber s/w geschaut.)war ich ziemlich"geschockt"über eddi arents "verwandlung"von lieben netten reverend zum "bösen".ich mag den film deshalb so sehr,weil gleich vier meiner lieblings-wallace-darsteller(schürenberg,meyerinck,braun und arent javascript:returnTag('')
mitspielen.natürlich gibt es bessere wallacde inszenierungen,aber mir persönlich gefällt er trotzdem gut...

Joe Walker Offline




Beiträge: 744

27.04.2009 21:44
#115 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Nach monatelanger Wallace-Pause habe ich mir auch den ersten Farbfilm der Reihe einmal wieder angesehen. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich hatte ihn besser in Erinnerung:

Das Darstellerensemble verspricht zunächst mal Qualität – und das hält es auch. Günther Stoll, nach „Melissa“ zum Star avanciert, bietet einen neuen Typ des Wallace-Inspektoren: gegenüber seinen Vorgängern ist er ein zurückhaltender, fast schüchterner Ermittler, der jedoch auf den Punkt zupackt und weiß, wie der Hase läuft – der Schluß (Verfolgungsjagd durch die Zitadelle, Auflösung im Kriegspielkeller) präsentiert Stoll endgültig als gelungenen Wallace-Ermittler, den ich gerne öfter in solcher Rolle gesehen hätte. Monika Peitsch hingegen empfinde als etwas fehlbesetzt, da sie ihren Text wie auswendig gelernt aufsagt und kaum Stimmung verbreiten kann. Absolut top ist wieder einmal Pinkas Braun, einer der vllt. Überzeugendsten Darsteller der gesamten Serie, der durch seine messerscharfe Diktion und das eiskalte Auftreten auch hier ordentlich Punkte sammeln kann. Siegfried Schürenberg ist als Sir John auch wieder mit von der Partie und hat schöne Szenen, wobei er den Spagat zwischen Komik und Albernheit gekonnt hält und seinen Charakter die Würde behalten lässt. Agnes Windeck spielt eine ähnliche Rolle wie im „Zinker“ und kann ebenfalls überzeugen, genauso wie Hubert von Meyerinck als spleeniger General Perkins. Joachim Teege hat den innerhalb der Besetzung vllt. undankbarsten Part, da seine Rolle doch sehr zum chargieren neigt und kaum ernsthafte Entfaltungsmöglichkeiten bietet – Teege macht dennoch das Beste daraus. Hilde Sessak und Gisela Uhlen gehen in ihren „Böse-Hexe-Parts“ voll auf und wirken sehr gelungen, während Richard Haller als Buckliger immer auf der Grenze zwischen Ernsthaftigkeit und Slapstick balanciert und vereinzelt dabei das Gleichgewicht verliert – was soll er bei dieser Rolle aber auch machen. Nicht zu vergessen ist der gewohnt klasse spielende Albert Bessler als sinistrer Butler. Die weibliche zweite Reihe (mit den hübsch anzusehenden Aktricen Suzanne Roquette, Biggi Freyer, Susanne Hsiao und Ilse Pagé) liefert durch die Bank saubere Performances; krönender Abschluss der Besetzungsliste ist Eddi Arent als doppelgesichtiger Geistlicher, wobei Arents Auftritt zu seinen besten Leistungen sowohl innerhalb der Reihe als auch dieses Filmes gehört.

Was den Wechsel des Filmmaterials von s/w auf Farbe betrifft muss man sagen, dass die parallel laufende Cotton-Filmreihe das wesentlich besser hinbekam – trotz unterschiedlicher Regisseure besteht zwischen Helmuth Ashleys actionreichem „Die Rechnung – eiskalt serviert“ und Werner Jacobs’ fast melancholischem „Der Mörderclub von Brooklyn“ kaum ein Bruch in Stimmung, Duktus und Atmosphäre. Inszenatorisch kann jedoch der Bruch zwischen s/w- und Farb-Ära in Sachen Wallace kaum größer sein. Nach Reinls klassischem, mit vielen Außenaufnahmen versehenen Grusel-Horror-Wallace „Der unheimliche Mönch“ setzt Vohrer, bedingt durch sehr viele Studioaufnahmen eher auf Kammerspielatmosphäre. Leider ist das ganze Geschehen etwas bieder und zäh, auch enthält die Geschichte einiges an Leerlauf. Vohrers Witz kommt zwar auch hier ganz gelungen rüber (z.B. die Dame mit dem Hasen in der Hotelhalle oder der Mord des Buckligen an Mrs. Tyndall auf einem Skiff mit dem klangvollen Namen ‚Ladykiller’), kann aber das Geschehen nur partiell weiter voranbringen. Zusätzlich hat Vorher alle Hände voll zu tun, um die sich durch die Möglichkeiten des Farbfilms ergebenden Möglichkeiten auszunutzen und lässt die Sets in horriblen Farbkombinationen einleuchten. Das führt auch dazu, dass Karl Löb diesmal solide Arbeit ohne viel Inspiration abliefert – souverän, aber eben nicht mehr.

Auch das Drehbuch von Herbert Reinecker hat vereinzelte Schwächen und ist eher durchschnittlich. Man merkt mitunter deutlich, dass es sich um das umgeschriebene „Hexer 3“-Drehbuch handelt. Außerdem werden des Öfteren Ideen verwendet, die noch gut aus vorherigen Filmen vertraut sind: die Sache mit dem Mädchenhandel kennt man aus dem „unheimlichen Mönch“ und dem „Hexer“, die Erbschaftsfrage aus „Neues vom Hexer“ – allerdings weitaus inspirierter, als es Vohrer hier tut; im Grunde ist der „Bucklige von Soho“ zu diesem Zeitpunkt der Reihe das, was „Lizenz zum Töten“ seinerzeit für die James-Bond-Reihe war. Außerdem birgt das Drehbuch manches Logikloch, u.a. das Davies dem Reverend mit seiner ‚Belastungszeugin’ Wanda Merville droht, obwohl diese den Reverend niemals in kriminellen Kreisen gesehen hat und davon überhaupt nichts ahnt. Auch die Tatsache, dass Sir John die echte Wanda bereits im Heim sieht, sich aber später nicht an sie erinnert, als er das Funkbild von ihr sieht, macht das Ganze nicht besser. Der langstielige Schweißbrenner ist auch eher eine Idee, die in die 3. Staffel der „Batman“-Serie von 1968 gepasst hätte, als in einen Wallace.

Problematisch gestaltet sich auch die Setfrage, da die vom arrivierten Architektengespann Vorwerg und Kutz erstellten Bauten gesamthaft irgendwie recht billig und tlw. trashig wirken. Speziell der Waschkeller offenbart seine Tücken, der nach massivem Stein aussieht, am Klappern der Absätze aber alles deutlich als angemalte Holzplatten entlarvt wird. Diese leicht schlampige Herangehensweise erfasst auch mitunter Vohrer – der Autounfall von Insp. Hopkins und der falschen Wanda Merville wirkt nun mal nicht wirklich überzeugend (es ging allerdings noch schlechter, wie uns die Effektmeister anno 1969 bei „Das Gesicht im Dunkeln“ bewiesen haben). Dies mag vllt. auch damit zusammenhängen, dass diesmal nicht Jutta Hering den Schnitt macht, sondern ihre Assistentin Susanne Paschen, der die Szenenanschlüsse mitunter nur mittelprächtig gelingen.

Wenn – neben den Schauspielern – einer für sich in Anspruch nehmen kann, den Film vor großflächiger Langeweile bewahrt zu haben, ist es Komponist Peter Thomas. Er gleicht die tlw. lahme Inszenierung durch einen feurigen und Adrenalin pumpenden Score aus, der neben einem ausgeflippten – nun ja – Sänger einen „Sohohohoooooooho“-singenden Backgroundchor auffährt und zusätzlich Könner wie Schlagzeuger Wolfgang Paap, Bassist Lothar Meid und Gitarrist Siegfried Schwab im Programm hat. Thomas’ Musik hat sowohl atmosphärischen Biss als auch einfach Ballermannmusik Marke Thomas, die zwar mitunter kontrapunktisch wirkt, aber dann halt doch exakt passt und mit ihren treibenden Rhythmen den Film dann doch knapp über den Durchschnitt hebt.

Gesamthaft finde ich den Film eher weniger gelungen. Wenig Atmosphäre, altbackene Ideen, mittelprächtige Umsetzung; allein Schauspieler und Musik reißen es raus und verhelfen dem Film dazu, doch 1½-Stunden zu unterhalten – aber der große (Farb-)wurf in Sachen Wallace ist es nicht. Im Grunde würde ich fast soweit gehen, den recht namensgleichen „Gorilla von Soho“ mit dem „Buckligen“ aus dem selben Stadtteil in eine Ecke zu stellen – auch beim „Gorilla“ ist es nur der Cast und der Thomas’sche Top-Score, der ihn vor der Mittelmäßigkeit bewahrt. Im Ganzen: Eher eine Vohrer'sche Fingerübung mit baldiger Besserung bei den nachfolgenden Filmen.

Gruß
Joe Walker

tilomagnet Offline



Beiträge: 540

27.04.2009 22:12
#116 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Welcher Cast rettet beim GORILLA bitte irgendwas?!


Zum BUCKLIGEN: Ein Film, den es nicht gebraucht hätte. Anscheinend musste man das HEXER Teil 3 - Drehbuch irgendwie verwursten. Dazu ein paar bewährte Ideen in den Topf geworfen, einmal umgerührt und dann ziemlich schlampig runtergekurbelt.

Nachdem Reinl mit dem MÖNCH nochmal einen absoluten Klassiker als Abschluss der s/w-Ära geschaffen hat, haben die Verantwortlichen anscheinend kurz danach die Wallace-Reihe abgehakt und bringen dann so eine Gurke als Farb-Einstieg. Das endlose Aufkochen der Klassiker zieht sich dann wie ein roter Faden durch die restlichen (deutschen) Wallace.

Jan Offline




Beiträge: 1.428

27.04.2009 22:47
#117 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Joe Walker
lahme Inszenierung durch einen feurigen und Adrenalin pumpenden Score aus, der neben einem ausgeflippten – nun ja – Sänger einen „Sohohohoooooooho“-singenden Backgroundchor auffährt und zusätzlich Könner wie Schlagzeuger Wolfgang Paap, Bassist Lothar Meid und Gitarrist Siegfried Schwab im Programm hat.

Huch, der Siegfried Schwab war Mitglied des Peter Thomas Soundorchester?

Gruß
Jan

horatio Offline




Beiträge: 577

23.06.2009 19:59
#118 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

jetzt hab ich den film schon x-mal gesehen und ich bin mir immer noch nicht klar darüber,ob lady perkins von den machenschaften ihres mannes wußte..

vieles deutet darauf hin:

als sir john dem reverend seine hilfe bezüglich des mädchenheims anbietet,unterbricht ihm lady perkins ziemlich rüde..

oder die szene mit dem reverend..
"stell dir vor,david,sir john wäre auf die idee gekommen,den fall aufzugreifen"..

wußte sie,was der general getan hatte,und wenn ja,warum wurde sie nicht auch verhaftet?

weiß jemand mehr darüber?

horatio

Joe Walker Offline




Beiträge: 744

23.06.2009 20:56
#119 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Jan
Huch, der Siegfried Schwab war Mitglied des Peter Thomas Soundorchester? [...]

Ja - wobei gesagt sein muss, dass dieses Konstrukt "Peter Thomas Sound Orchester" zwar ein je nach Session ad hoc zusammengewürfeltes Ensemble war (das auch schonmal unter anderen Titeln firmierte: so u.a Constantin-Sound-Orchestra, Sir Peter & His Oldtimers etc.), aber Thomas seine Stammmusiker hatte, mit denen er immer plante: Schwab gehörte ab Mitte der 60er, als er Michael Goltz als PT-Stammgitarist ablöste, bis Mitte der 70er auch dazu; er spielte für Thomas u.a. tolle Soli wie "Agent X" aus "Der Stoff aus dem die Träume sind" oder eben in den Wallace-Farbfilmen.
Dieses Rotationsprinzip war allerdings durchaus nichts Aussergewöhnliches - Schwab zupfte u.a auch für Thomas' Scorekollegen Martin Böttcher die Gitarre, so z.B. auf den Böttcher-Studioalben der Teldec Ende der 60er.

Gruß
Joe Walker

Jan Offline




Beiträge: 1.428

23.06.2009 21:04
#120 RE: Bewertet: "Der Bucklige von Soho" (21) Zitat · Antworten

Zitat von Joe Walker
Zitat von Jan
Huch, der Siegfried Schwab war Mitglied des Peter Thomas Soundorchester? [...]

Ja - wobei gesagt sein muss, dass dieses Konstrukt "Peter Thomas Sound Orchester" zwar ein je nach Session ad hoc zusammengewürfeltes Ensemble war (das auch schonmal unter anderen Titeln firmierte: so u.a Constantin-Sound-Orchestra, Sir Peter & His Oldtimers etc.), aber Thomas seine Stammmusiker hatte, mit denen er immer plante: Schwab gehörte ab Mitte der 60er, als er Michael Goltz als PT-Stammgitarist ablöste, bis Mitte der 70er auch dazu; er spielte für Thomas u.a. tolle Soli wie "Agent X" aus "Der Stoff aus dem die Träume sind" oder eben in den Wallace-Farbfilmen.
Dieses Rotationsprinzip war allerdings durchaus nichts Aussergewöhnliches - Schwab zupfte u.a auch für Thomas' Scorekollegen Martin Böttcher die Gitarre, so z.B. auf den Böttcher-Studioalben der Teldec Ende der 60er.


Vielen Dank für Deinen Beitrag! Das war mir so keinesfalls bewusst. Da mir Schwabs (und Hüblers) Musik außergewöhnlich gut gefällt (bis auf das ganz extreme), ist das schon sehr interessant. Gerade auch DER STOFF, AUS DEM DIE TRÄUME SIND fiel mir oft positiv auf. Der Film ist gespickt mit tollen Stücken. Allerdings auch Klassisches...

Gruß
Jan

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