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  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    PHASE III

    09. Das Geheimnis der gelben Narzissen
    Endgültig erwachsener wirken die letzten vier Hörspiele der Reihe. Die Geschichte um den Narzissen-Mörder ist allerdings auch schwere Kost mit all seinen Intrigen und Anschlägen. Den Machern ist allerdings die Gradwanderung einigermassen gelungen, die Machenschaften der einzelnen Personen aufzuzeigen, ohne sich in dem Gewirr an Handlungen zu sehr zu verstricken.

    10. Die Tür mit den sieben Schlössern
    Die Geschichte um die geheimen Schlüssel erinnert unweigerlich an die beliebte Wallace Verfilmung mit Drache, Kinski, Peters und Braun, die man fast vor Augen hat, wenn man den Sprechern zuhört. Insgesamt ist "Die Tür ..." eines der gelungensten Hörspiele der Reihe, zumal es die Atmosphäre des Buches auch perfekt wiederspiegelt.

    11. Der grüne Bogenschütze
    Auch die Story vom Bogenschütze bietet die perfekte Vorlage für einen Grusel-Wallace, was die Produzenten zu nutzen wussten, um nach der "Tür" die Leistung noch zu verbessern. Im Gegensatz zur Verfilmung ist das Ergebnis keine Bellamy Solo-Show, sondern ein Ensemblestück, in dem jede Figur ihren Teil dazu beiträgt, um die Handlung voranzutreiben.

    12. Das indische Tuch
    Im letzten Hörspiel gelingt es noch einmal, eine komplexe Story themengerecht zu kürzen und doch spannend zu gestalten. Die Lösung ist dabei offensichtlicher als in den letzten Folgen, trotzdem lässt man sich als Zuhörer gern blenden. Insgesamt hält die Folge das Niveau der letzten Phase und übertrifft dabei auch einige der "Erwachsenen"-Reihe von Europa noch deutlich. Leider ist es aber auch die letzte Folge der Maritim-Serie gewesen - zumindest für 20 Jahre ...

  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    PHASE II

    05. Die Bande des Schreckens
    In Phase 2 tauschte man das Ermittlungsteam aus und strich die Nickys, um sich etwas vom Kinder-Hörspiel wegzubewegen. Heraus kam allerdings ein etwas träger Krimi, der trotz spannender Vorlage ziemlich unspektakulär bleibt. Vor allem die gemütliche Musik nimmt dem Spiel jede Spannung.

    06. Neues vom Hexer
    Auch bei dieser "Hexer"-Fortsetzung nahm man einige Motive aus der Kurzgeschichten-Sammlung und schrieb um sie eine eigene Story. Allerdings ist die Identität durch den Sprecher viel zu durchsichtig. Ausserdem versucht man zuviele Kleingeschichten zu einem zu verbinden. Die Polizei trägt auch so gar nichts zur Aufklärung bei und kommentiert nur alles.

    07. Das Gasthaus an der Themse
    Hier versucht man an den Erfolg vom "Frosch" anzuknüpfen und die Handlung durch viel Action voranzubringen. Durch die Vereinfachung der Story verliert sie aber an Glaubhaftigkeit und an Spannung. Sehr schön aber - wie zumeist in dieser Serie - die Sprecher (Lila: "Warum will mich denn ständig jemand heiraten?")

    08. Der unheimliche Mönch / Club der Vier
    Die achte Kassette ist insofern ein seltsames Produkt, da man die Kurzgeschichte vom "Mönch" auf eine Seite nacherzählt - was atmosphärisch sehr gelungen ist - und dafür auf der B-Seite ziemlich spannungsarm und im Schnelldurchlauf vier Verbrecher verhaften lässt.

  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    PHASE I

    01. Der Zinker
    Der Clou der ersten vier Folgen ist Manfred Krug als Chefinspektor Jenkins. Als nervender Sidekick variiert Günther Lüdke seine Rolle des Schulzes aus "Tim & Struppi". Allerdings wurde die Geschichte ziemlich vereinfacht und zu sehr auf Reporter Harris und die beiden Kids Nick und Nicky abgestimmt.

    02. Der Frosch mit der Maske
    Dieses ist der beste Teil der "Jenkins"-Phase. Viel Action treibt die Story um die Frösche voran, die teils sogar an die Verfilmung erinnert. Die Geschichte des Henkers und seines Sohnes hat man den Kids aber ausgesparrt.

    03. Der Hexer
    Der schwächste Teil der Reihe, weil er nicht nur die Story arg vereinfach und die Auflösung von Anfang an zu simpel aufgezeigt wird, sondern auch Motive plump aus den Vorgängern abkopiert (ohnmächtiger Fotograf - kaputte Schreibmaschine - "verzinken").

    04. Die toten Augen von London
    Eigentlich charmant gemacht, auch wenn der Gruselschocker von Wallace wieder ziemlich vereinfacht wurde. Und die blinden Teens "verjugendlichen" den Anspruch des Hörspiels noch mehr als die Vorgänger. Trotzdem mit dem Nostalgie-Bonus irgendwie kultig.

  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Hallo auch,

    ich habe mich auch einmal an eine Kommentierung zu der Maritim Reihe gewagt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

    "... Im Gegensatz zu der parallel erschienenen Reihe von Europa versuchte man bei Maritim ein jüngeres Publikum anzusprechen durch Auflockerung und auch Vereinfachung der Story, die sich dementsprechend auch nur grob am Original hielt und manchmal sogar Motive aus der Filmserie zitierte. Allerdings kann man den Sprechern und auch den Machern (Musik - Sounds) eine sehr gute Leichtung attestieren, die zur packenden Atmosphäre beitragen. Und gerade die ersten Folgen haben unter der Nostalgiebrille eindeutig den Charme der (eigenen) Jugend. Und die einzelnen Cover (s.o.) sind Klasse! ..."
  • BERLIN - na klar ich bin dabei Datum04.08.2008 18:37
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    Zitat von Daniel Lantelme
    ***BILDER & MEHR:***

    Bilder von der Drehorte-Tour (Treffen 2005)
    Persönlicher Nachbericht von Florian (Treffen 2005)
    Bildergalerie Treffen 2006 (u.a. CCC-Ausstellung)
    ...Bilder von 2007 folgen morgen!


    Wieso schlägt mein Virenschutz beim dritten Link aus und zeigt mir ein Scriptvirus an ???

  • Heinz DracheDatum04.08.2008 18:31
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Zitat von Ghost of Kinski
    Ist - bei allem Respekt - etwas darüber bekannt, ob D. "vom anderen Ufer" kommt?
    GoK
    Irgerndeinen Deppen gibt es immer, der auf solch Aussagen reagieren muss. Mach ich also mal den Deppen!
    Es gibt einige Leute "vom anderen Ufer", die an der Wallace Reihe beteiligt waren. Heinz Drache gehörte vermutlich nicht dazu. Ein Indiz dafür mag gewesen sein, dass er seit 1957 mit seiner Frau Rosemarie verheiratet und Vater von drei Kindern war.
  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum03.08.2008 19:08
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    Zitat von Sir 100 ASA
    Ich möchte noch hinzufügen, daß dieses Jahr die "Spätschicht", also ab 22:00 Uhr durch das größere Publikumsinteresse hervorsticht.

    Das war mir auch schon aufgefallen. Wenn ich das richtig gesehen habe, haben die späten Wallace konsequent bessere Einschaltquoten. Vielleicht ist die Konzurrenz zur Primetime einfach besser. Rückschlüsse auf die Qualität der entsprechenden Filme würde ich nicht ziehen ...

  • Edgar Wallace QuizDatum02.08.2008 05:34
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Zitat von Joachim Kramp

    Vermutlich lag es an der letzten Frage. Hier habe ich 1994 eingetragen. Nach Überprüfung der anderen Fragen müssten alle richtig sein. Bei Frage 10 wird auch TV-Ausstrahlung erwähnt dann ist nämlich "Die Tür mit den 7 Schlössern" richtig. Wenn nur Kino gemeint wäre ist die richtige Antwort "Das Verrätertor".
    Ansonsten hat PW in einem Interview gesagt, dass sie auch einmal einen dt. Krimni mit Fuchsberger gesehen hätte

    Boah soviele Spoilers ...
    Also Frage 10 war auch Thema im Forum hier was die TV Ausstrahlungen betrifft. Zugleich machte der Film im Vergleich von der Erstaufführung (laut EW Lexikon) und der Wiederaufführung (Angaben im Forum zum Thema "falsche Zahlen" mit dem Stand 2008) einen deutlichen Satz nach vorne ... Die Info über die Edgar Wallace Ausstrahlung auf Kabel1 habe ich von der "Edgar-Wallace-Quotenseite"´(Gubanov) - und da dürfte es zu allen angegebenen Jahren Ausstrahlungen gegeben haben.
    Ich kann mir nur vorstellen, dass der eine Wurm entweder beim "Hitchcock-Star" (16) oder aber bei der allererste ARD-Ausstrahlung (19) liegt. Alle anderen Fragen beruhen auf Kramp-Veröffentlichungen. ;-)

    PS Danke für die Blumen ...
  • Edgar Wallace QuizDatum01.08.2008 23:26
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    Zitat von Insomnia
    Was die Frage zu Penelope Wallace betrifft, ist das vermutlich die einzige Frage, die nicht auf Texten von Joachim Kramp beruht (sondern auf ein Zitat aus dem alten Goldmann Buch "Die Edgar Wallace Filme").

    @Joachim Kramp
    Kann es sein, dass das auch die Frage gewesen sein, an der es haperte? Ich hatte in dem Fall eigentlich 24 von 20 erwartet (zuzüglich Korrekturen). Allerdings kommen die Fragen zum größten Teil auch aus dem Wallace Filmbuch und dem Lexikon insofern ... *bravguck*

  • Edgar Wallace QuizDatum01.08.2008 23:18
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    Zitat von Insomnia
    @Gubanov
    Ich habe versucht die Frage zum "Dreieck" auch möglichst genau zu formulieren. Sie heisst nicht, welcher Wallace als erster Farbfilm in Deutschland gelaufen ist. Die interessanten Details hinter der Frage hast Du damit auch selbst mitgeliefert (unabhängig davon, dass in England bereits Farb-Wallace produziert wurden und es auch die Sanders Filme gab).


    Ich wusste, dass man sich jetzt an so einer Frage aufreiben kann.

    Erst einmal habe ich bereits in meiner Antwort an Gubanov die Sanders-Abenteuer und die englischen Filme ausgeschlossen, sondern mich rein auf die Rialto Reihe und die drei vorgegebenen Filme beschränkt.

    Die Originalfrage lautet: "Ab 1966 gab es auch für die Wallace Krimis Farbe auf der Leinwand (vom farbigen Vorspann der bisherigen Filme abgesehen). Welches war von den hier aufgeführten Filmen genau genommen der erste, der in Farbe gedreht wurde?"

    Ihr macht es einem auch nicht leicht.

  • Edgar Wallace QuizDatum01.08.2008 14:36
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema

    @Gubanov
    Ich habe versucht die Frage zum "Dreieck" auch möglichst genau zu formulieren. Sie heisst nicht, welcher Wallace als erster Farbfilm in Deutschland gelaufen ist. Die interessanten Details hinter der Frage hast Du damit auch selbst mitgeliefert (unabhängig davon, dass in England bereits Farb-Wallace produziert wurden und es auch die Sanders Filme gab). Ich habe an der Formulierung aber eben noch etwas gepfeilt. ;-)
    Was die Frage zu Penelope Wallace betrifft, ist das vermutlich die einzige Frage, die nicht auf Texten von Joachim Kramp beruht (sondern auf ein Zitat aus dem alten Goldmann Buch "Die Edgar Wallace Filme"). Zugleich ist es in gewisser Weise auch eine unfaire Frage *lol*
    Eigentlich verspricht mir die Quiz Seite, dass der User am Ende die Antworten einsehen kann, allerdings habe ich noch nicht herausgefunden wie das gehen soll ...

  • Edgar Wallace QuizDatum01.08.2008 13:25
    Thema von Insomnia im Forum Edgar-Wallace-Forum

    Hallo,

    ich hab mich mal aus Spaß an ein Edgar Wallace Quiz gewagt. Zwar sind die Fragen nicht ganz so einfach, aber für Fachleute wie Euch sicher kein Problem (naja und Herr Kramp wird mir dann meine Fehler korrigieren *smile*):
    http://djcrizmix.blogger.de/?day=20080730

    Grüsse auch

  • Der Hexer, der Zinker und andere ZahlenDatum01.08.2008 13:16
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Zitat von Joachim Kramp
    ... Besucherzahlen der Bryan-Edgar-Wallace-Filme ...


    Wie sieht es denn mit den Besucherzahlen der frühen Bryan Edgar Wallace aus.
    Oder der Mabuse Reihe und den anderen Plagiaten der Zeit ???
  • Der Hexer, der Zinker und andere ZahlenDatum23.06.2008 19:09
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Laut den Besucherzahlen im "Edgar Wallace Lexikon" sähe die Liste allerdings wie folgt aus:
    01. Das Gasthaus an der Themse (1962)
    02. Das Geheimnis der gelben Narzissen (1961)
    03. Die toten Augen von London (1961)
    04. Der Frosch mit der Maske (1959)
    05. Die Bande des Schreckens (1960)
    06. Die Tür mit den sieben Schlössern (1962)
    07. Der Zinker (1963)
    08. Der schwarze Abt (1963)
    09. Die seltsame Gräfin (1961)
    10. Der Hexer (1964)

    Vermutlich beziehen sich die Zahlen allerdings auf die Erstaufführung (?), wobei die Verwirrung im Zusammenhang mit den Stichwort Wiederaufführungen hier schon angesprochen wurde.
  • Der Hexer, der Zinker und andere ZahlenDatum28.05.2008 15:25
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Zitat von Joachim Kramp

    Meine Aussage ist schon genau und bedeutet, dass viele Filme aufgrund der Kürze der Zeit (also zwölf Monate) die Vorrausetzung 3 Millionen Besucher nicht erreichten. Also war es ihnen vergönnt eine „Goldene Leinwand“ zu erhalten.


    Ok hier gibt es ein einfaches Mißverständnis in der deutsche Sprache. Umgangssprachlich kenne ich das Wort "vergönnt" als "gegönnt" (sofern das Wort "vergönnt" ungangsprachlich überhaupt noch genutzt wird). Also liegt mir die geläufige Redewendung "es ist ihnen NICHT vergönnt" auf der Zunge, die es ganz genau genommen gar nicht geben kann (und eine doppelte Verneinung wäre).
    Du meinst das "Vergönnen" aber im Sinne von "mißgönnen" / "nicht gönnen", was ursprünglich wohl richtigeres Deutsch war. Wieder was gelernt ...

    PS Trotzdem nochmals danke für die fixe Antwort und weiteren Details ...
  • Der Hexer, der Zinker und andere ZahlenDatum27.05.2008 22:39
    Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Danke für die prompte Antwort und die ergänzenden Fakten. Das erklärt einiges bzw es untermauert die Vermutungen die ich hatte. Leider muss man sich die Fragen nach Richtigkeit stellen, wenn zwei Parteien etwas derart Gegenteiliges behaupten. Darf man die Antwort zitieren?

    Bleiben allerdings noch zwei Fragen offen:
    1. Für welchen Zeitraum mögen die Zahlen gelten? Wie lange mag ein Film gelaufen sein bzw ab wann zählt er als Wiederaufführung? Und kann man wirklich davon ausgehen, dass die Wiederaufführungen dann nicht mehr in die Statistik ging (was ja vom Verleih im Nachhinein unsinnig wäre). Im "Edgar Wallace Lexikon" werden die Wiederaufführungen letztendlich ausgeschlossen, aber im vorherigen Text als Relativierung der Zahlen mit angeführt.
    2. Wie kommt es zu dem Zitat, dass Herr Wendlandt genau diese Zahlen aber im Nachhinein anzweifelte (und mit den Zahlen des "Gasthaus an der Themse" als unumstritten besten Film letztendlich ja die gesamte Statistik).

    PS
    Zitat von Joachim Kramp
    Durch diesen eigentlich knappen Zeitraum von einem Jahr und bei manchen Filmen mit oft mit wenigen Startkopien (30 plus Erhöhung auf max. 80) war es vielen Filmen vergönnt eine Goldene Leinwand zu erhalten.
    Du meinst sicher, dass es NICHT vielen Filmen vergönnt war (anders fehlt mir der Zusammenhang zwischen den Aussagen). :-)
  • Der Hexer, der Zinker und andere ZahlenDatum27.05.2008 18:36
    Thema von Insomnia im Forum Edgar-Wallace-Forum
    In dem Buch "Der Hexer, der Zinker und andere Mörder" bezweifelt der Autor Christos Tses die im "Edgar Wallace Lexikon" angegebenen Besucherzahlen, die sich auf die archivierten Unterlagen des Constantin Verleihs als Quelle beziehen.
    Tses zitiert Produzent Horst Wendlandt, der "Das Gasthaus an der Themse" zwar als erfolgreichsten Film bestätigt, aber lediglich von 2,2 Millionen Besuchern spricht.
    Gleichzeitig erklärt der Autor auch, ab 1963 würde die "Goldene Leinwand" für über 3 Millionen Besucher verliehen. Die habe "Das Gasthaus an der Themse" jedoch nie erhalten. Tses unterstellt den Autoren des Konkurrenzbuches, sie hätten die Einführung der "Goldenen Leinwand" zur Erklärung einfach von 1963 auf 1964 nach hinten verlegt.

    Fakt ist, dass kein einzelner Wallace je die "Goldene Leinwand" bekam (allerdings Horst Wendlandt 1968 für die bis zu diesem Zeitpunkt produzierten 25 Edgar-Wallace-Filme). Fakt ist aber auch, dass die "Goldene Leinwand" seit 1964 vom Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V. (HDF) und der Fachzeitschrift Filmecho/Filmwoche für große Kinoerfolge deutscher und ausländischer Filme verliehen wird. Vorraussetzung sind noch heute mindestens 3 Millionen Kinobesucher in 18 Monaten. Der erste Film, dem dieser Preis verliehen wurde, war "Der Schatz im Silbersee" am 22. Januar 1964.

    Joachim Kramp (Autor des "Edgar Wallace Lexikon") selbst schränkt ein, die Archivdaten seien als "ungefähre Angaben zu betrachten", zumal es unzählige Wiederaufführungen in Wochenprogrammen, Spätvorstellungen und Jugendvorstellungen gab.
    Der Grund dieser unterschiedlichen Ansichten könnte genau in diesen Wiederaufführungen liegen. Anders als heute (nämlich ohne Video und TV Vermarktung) konnte man damals noch Monate später mit einem Kinofilm Geld verdienen. Zum Kinostart selbst hat der einzelne Film vielleicht weniger Besucher gehabt, die sich im Laufe der Zeit (über die für die "Goldene Leinwand" angeforderten 18 Monate hinaus) allerdings zusammensammelten (was der Produzent gar nicht mehr direkt mitbekommt, aber ein Verleih sicher nicht aus der Statistik ausschließt ...).
    Insofern werden diese Besucherzahlen als offizielle Angaben vom Verleih zumindest nicht falsch sein. Zu welchem Zeitpunkt sie erreicht wurden, kann man allerdings nicht daraus entnehmen ...


    Ich habe versucht, die Differenzen um die Besucherzahlen nach bestem Wissen zusammenzufassen. Wisst Ihr mehr über die unterschiedlichen Angaben, Zitate etc.? Welche Zahlen sind denn nun richtig ???
  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Und ich gestehe durchaus, dass ich eine gewisse Distanz zu den Farb Filmen habe. Der Wallace ist nun GAR KEIN echter Wallace mehr, zumal sich die Handlungen wirklich nur noch wiederholten (Millionenerbinnen ohne Ende von dubiosen Typen in schauerlichen Gemäuern verfolgt, dazu Mädchen Pensionen und so weiter...). Wichtiger als die Logik ist nur noch das Ziel, den letzten Film an Tempo und kuriosen Morden zu überbieten. Das hat sich zu einer wahnwitzigen Spirale entwickelt (von der Art an der auch "James Bond - Stirb an einem anderen Tag" letztendlich böse gescheitert ist). Trotzdem habe auch ich noch das ein oder andere persönliche Highlight in Farbe.

    Und bevor du Fabi88 jetzt sagst, vieles (wiederholende Storylines / Klischees / Entfernung vom Wallace Roman zugunsten der Dramaturgie) war auch schon in schwarzweiss so gewesen, magst du Recht haben. Auch dort wurden schon wilde Entscheidungen getroffen. Dabei ist es gar nicht einmal "Der Hexer", der vergleichsweise nahe an der Original Story blieb, sondern Filme wie "Das indische Tuch" oder "Der unheimliche Mönche", die auch als Originalstory von Edgar Wallace Potential gehabt hätten. Da war die eben erwähnte Spirale aber noch nicht derart überspannt wie später ...

    http://djcrizmix.blogger.de
    Ich bei Moviepilot.de
    Meine Edgar Wallace Filmbewertungen
  • Foren-Beitrag von Insomnia im Thema
    Zitat von Fabi88
    Wenn man hier jemanden kritisieren muss, dann Wendtland und Constantin, die mehr oder weniger bewusst Etikettenschwindel betrieben.

    Sag ich doch!

    Man kann einem italienischen Film nicht vorwerfen, dass er den Wallace-Klischees nicht entspricht, aber man kann ihm vorwerfen, dass ein italienischer Film als Wallace fälschlicherweise vermarktet wurde? Wie jetzt???

    Man kann dem Film vorwerfen, dass er mit der eigentlichen Wallace Reihe nichts mehr zu tun hat, sondern ihn zugunsten des Zeitgeistes verraten hat. Ob die Schuld bei den fehlenden Wallace-Klischees liegt oder aber bei einem Etikettenschwindel, der einen Wallace vorgaukelt, ist dabei schwer zu trennen. Eben weil die sogenannten Klischees fehlen, ist es ein Etikettenschwindel.

    Es ist aber schön, dass du mir eigentlich zustimmst, nachdem du mir erst widersprochen hast!
    Auch wenn ich akzeptiere, dass du den Film an sich mögen magst. Mein Vorwurf gegen den Film beschränkt sich erst einmal darauf, dass es KEIN Wallace ist wie - nicht nur - ich ihn lieben gelernt habe!

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Ort: Köln
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