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Dieses Thema hat 129 Antworten
und wurde 10.470 mal aufgerufen
 Filmbewertungen
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Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.10.2015 22:45
#121 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Da ich mir diesen Film erst kürzlich mal wieder angesehen und somit noch im Hinterkopf habe, nachstehend meine Bewertung:

Für mich ganz klar einer der besten EW-Filme überhaupt, der spektakulär mit einer geplanten Hinrichtung beginnt, die dann jedoch im wahrsten Sinne vernagelt bleibt. Nach dem musikalisch ansprechenden Vorspann mit Stahlnetz-Hintergrund hat der rote Kreis direkt seinen ersten einschüchternden Auftritt im Wagen von Lady Doringham und man merkt sofort, dass mit dem nicht gut Kirschen essen ist, was der guten Lady wenig später auch zum Verhängnis wurde. Als sie vom Kreis erwürgt wird, hat mich ihr langer Schrei übrigens unwillkürlich an ein schlecht geöltes Türscharnier erinnert. Der Spannungsbogen der Handlung geht anschließend in den Steilflug über, wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der alte Beardmore mit Pfeil und Bogen ermordet wird, der knauserige Froyant mehrere "Liebesbriefe" vom roten Kreis erhält, der undurchsichtige Marles im Paternoster ebenfalls dran glauben muss, Derrick Yale angeblich in seinem Büro überfallen und Bankier Brabazon bei seinem Fluchtversuch vom roten Kreis durch dessen Auto vermutlich auf die Größe der von ihm in Umlauf gebrachten Banknoten gepresst wird.

Das etwas aufgesetzt wirkende Techtelmechtel zwischen Thalia und Jack Beardmore ist für mich einer der wenigen, aber eher unbedeutenden, Schwachpunkte des Films, der dann mit der Vergiftung von Froyant im Zug auf sein spektakuläres Finale hinsteuert, das dem unwissenden Zuschauer mit der Entlarvung des roten Kreises und der wahren Identität von Thalia Drummond zwei echte Überraschungen bietet. Und in der allerletzten Szene hört man statt Klausjürgen Wussow dann auch als "Henkerslachen" die eigentliche Stimme von Henry Charles Lightman, Friedrich Schütter. Der eigentliche Schlusskracher aber kann jederzeit in meiner Signatur samt Avatar nachgelesen werden...

Leider gibt's auch hier einige Logiklöcher zu beklagen, beispielsweise wie der Seemann Selby unbemerkt mit Zyankali vergiftet werden konnte, wer den Schuss auf Derrick Yale im Beardmore-Haus abgegeben hat, woher und weshalb Thalia überhaupt das Chloroform-Fläschchen nach dem angeblichen Überfall auf Yale hatte, wo sich dieser doch angeblich selbst überfallen sowie chloroformiert hatte und wie er gleichzeitig den Tee im Zug vergiften und das Lösegeld von Mrs. Carlyle einstreichen konnte?!? Andererseits machen aber gerade diese kleinen Ungereimtheiten den Reiz der kompletten Handlung aus, in dem Sir Archibald Morton das durch den Film suggerierte Ein-Mann-Unternehmen des roten Kreises als brillante Verbrecherorganisation bezeichnet. Und dass Yale von Beginn an den perfekten Wolf im Schafspelz abgibt, setzt dem Ganzen erst recht die Krone auf. Vier von fünf Punkten!

Gruß
Klaus

"Henry Lightman, nochmal werd' ich Ihren Tee nicht trinken!"

Count Villain Offline



Beiträge: 3.933

25.10.2015 00:46
#122 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Zitat von Klaus1959 im Beitrag #121
wer den Schuss auf Derrick Yale im Beardmore-Haus abgegeben hat


Marles, denn "als sie sich wieder trafen, war es ein Duell - das Marles verloren hat".

Zitat
und wie er gleichzeitig den Tee im Zug vergiften und das Lösegeld von Mrs. Carlyle einstreichen konnte?!?



Mrs. Carlyle wurde gar nicht von dem echten roten Kreis erpresst und den Tee hat der falsche Schaffner vergiftet und Froyant untergejubelt. Er hat also gar nichts von beidem gemacht.

Zitat
in dem Sir Archibald Morton das durch den Film suggerierte Ein-Mann-Unternehmen des roten Kreises als brillante Verbrecherorganisation bezeichnet.



Höchstens "Ein-Boss-Unternehmen", gibt doch genug, die für Lightman mehr oder weniger Drecksarbeit erledigen: Selby, Brabazon, Thalia, der falsche Schaffner und wahrscheinlich noch einige mehr, die uns filmisch nicht vorgestellt werden.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.10.2015 08:06
#123 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #122
Zitat von Klaus1959 im Beitrag #121
wer den Schuss auf Derrick Yale im Beardmore-Haus abgegeben hat

Marles, denn "als sie sich wieder trafen, war es ein Duell - das Marles verloren hat".


Das leuchtet mir ein, obwohl sich Marles offensichtlich direkt nach dem Schuss in Luft aufgelöst haben muss. Yale dreht sich danach sofort um und schaut auch direkt im Treppenhaus nach, sieht aber niemanden. Dann war der unmittelbar vor dem Schuss in Osbornes Büro zu sehende menschliche Schatten mit einer möglichen Waffe in der Hand nur eine falsche Fährte für die Zuschauer, denn weshalb hätten Osborne oder seine Sekretärin auf Yale schießen sollen?!?

Zitat von Count Villain im Beitrag #122
Zitat von Klaus1959 im Beitrag #121
und wie er gleichzeitig den Tee im Zug vergiften und das Lösegeld von Mrs. Carlyle einstreichen konnte?!?

Mrs. Carlyle wurde gar nicht von dem echten roten Kreis erpresst und den Tee hat der falsche Schaffner vergiftet und Froyant untergejubelt. Er hat also gar nichts von beidem gemacht.


Hier muss ich leider widersprechen, denn bei der Lösegeldübergabe war eindeutig Friedrich Schütter als echter roter Kreis zu hören. Osbornes angebliches Geständnis vor Chefinspektor Parr, Mrs. Carlyle wegen der allgemeinen Hysterie erpresst zu haben, war aus meiner Sicht doch nur ein Teil der Falle, die der Chefinspektor Lightman zum Schluss gestellt hatte. Und wie dieser überhaupt wissen konnte, dass Froyant nach Toulouse gereist ist und in welchem Zug er auf der Rückfahrt sitzen würde, aber lassen wir das lieber...

In jedem Fall danke ich Dir für Deine interessanten Antworten.

Gruß und schönen Sonntag
Klaus

"Henry Lightman, nochmal werd' ich Ihren Tee nicht trinken!"

tilomagnet Offline



Beiträge: 511

25.10.2015 09:22
#124 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Zitat von Klaus1959 im Beitrag #123
Zitat von Count Villain im Beitrag #122
Zitat von Klaus1959 im Beitrag #121


[quote=Count Villain|p7379446][quote=Klaus1959|p7379445]und wie er gleichzeitig den Tee im Zug vergiften und das Lösegeld von Mrs. Carlyle einstreichen konnte?!?

Mrs. Carlyle wurde gar nicht von dem echten roten Kreis erpresst und den Tee hat der falsche Schaffner vergiftet und Froyant untergejubelt. Er hat also gar nichts von beidem gemacht.


Hier muss ich leider widersprechen, denn bei der Lösegeldübergabe war eindeutig Friedrich Schütter als echter roter Kreis zu hören. Osbornes angebliches Geständnis vor Chefinspektor Parr, Mrs. Carlyle wegen der allgemeinen Hysterie erpresst zu haben, war aus meiner Sicht doch nur ein Teil der Falle, die der Chefinspektor Lightman zum Schluss gestellt hatte.



Hallo,

das ist mMn entweder das einzige richtige Logikloch oder es ist, wie du sagst, und wird für den Zuschauer nicht nachvollziehbar aufgeklärt.

Der Entführer von Dorothy hat die Stimme vom roten Kreis, fährt aber den Wagen von Osborne....ich war immer der Meinung, dass schon Osborne tatsächlich der Entführer quasi als Trittbrettfahrer war. Dein Vorschlag mit der Inszenierung für Yale beim Finale, da könnte aber was dran sein.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.933

25.10.2015 12:03
#125 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Zitat von Klaus1959 im Beitrag #123
[quote=Count Villain|p7379446]Hier muss ich leider widersprechen, denn bei der Lösegeldübergabe war eindeutig Friedrich Schütter als echter roter Kreis zu hören.


Klar. Ein billiger filmischer Trick, um die Zuschauer in die Irre zu führen. Der sollte schließlich nicht sofort merken, dass da nur ein Trittbrettfahrer am Werk ist.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.10.2015 20:25
#126 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Glaubst Du das wirklich oder hast Du den hier bewusst platziert? Immerhin wurde die kleine Dorothy in dem Lagerhaus eindeutig vom roten Kreis mit Schütters Stimme bedroht und anschließend Brabazon von diesem auch brutal ermordet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der schmierige Osborne hierzu fähig gewesen wäre, zumal sein Auto entweder für die Lösegeldübergabe von Lightman nur "ausgeliehen" wurde oder rein zufällig Lightmans eigenem Wagen zum Verwechseln ähnlich sah. Als Jack Beardmore Osbornes Wagen als das Erpresserauto erkannt zu haben glaubte, sagte er anschließend zu Parr "In jedem Fall ist es ein kleiner grüner Morris". Das ist aus meiner Sicht kein Beweis für Osbornes angebliche Trittbrettfahrerei. Bevor ich mich jetzt aber mit meiner Kaffeesatzleserei richtig unbeliebt mache, breche ich hier lieber ab und überlasse das Feld allen Wallace-Fachleuten, um sich hierzu evtl. eigene Meinungen zu bilden.

Gruß
Klaus

"Henry Lightman, nochmal werd' ich Ihren Tee nicht trinken!"

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.561

25.10.2015 20:32
#127 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Als zusätzlichen Beweis für Finanzberater Osbornes Schuld sehe ich die Tatsache, dass er Mrs. Carlyle beim gemeinsamen Mittagessen befragt, welche Schule ihre Tochter besucht. Er will es genau wissen, da er plant, das Mädchen dort abzufangen und zu entführen.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.933

25.10.2015 23:30
#128 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Zitat von Klaus1959 im Beitrag #126
Glaubst Du das wirklich oder hast Du den hier bewusst platziert? Immerhin wurde die kleine Dorothy in dem Lagerhaus eindeutig vom roten Kreis mit Schütters Stimme bedroht und anschließend Brabazon von diesem auch brutal ermordet.



Ja, das glaube ich wirklich. Filmemacher arbeiten mit solchen unlauteren Tricks.

Überdies war ich eigentlich immer der Meinung, dass der Entführer von Dorothy nicht der Mörder Brabazons ist. Ersteres ist Osborne, zweiteres ist Lightman bzw. einer seiner Helfershelfer. Brabazon hatte von diesem ja die Auflage bekommen, das Lagerhaus nicht zu verlassen. Als er von dem falschen Kreis unabsichtlich hinausgetrieben wurde, war das dann leider sein Todesurteil.

Ray Offline



Beiträge: 1.081

09.08.2016 22:29
#129 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Der rote Kreis (BRD 1960)

Regie: Jürgen Roland

Darsteller: Renate Ewert, Klausjürgen Wussow, Karl-Georg Saebisch, Thomas Alder, Fritz Rasp, Eddi Arent, Ulrich Beiger, Ernst Fritz Fürbringer, Edith Mill, Heinz Klevenow, Alf Marholm u.a.



Der Bericht enthält Spoiler.


"Der rote Kreis" ist unter Wallace-Laien weniger bekannt, weil bei den letzten auf ein breiteres Publikum ausgerichteten Ausstrahlungen (z.B. bei Kabel1) stiefmütterlich behandelt, unter Fans genießt er hingegen einen ausgezeichneten Ruf, was ein sechster Platz beim letzten Wallace-Grand Prix (btw: Wann gibt es mal wieder einen?) beweist. Es handelt sich sicher um einen sehr guten Film, aber sehr gute Filme gibt es unter den Wallace-Streifen eben viele. Im Einzelnen:

Was die Darsteller betrifft, so fällt zunächst auf, dass mit Renate Ewert erstmals eine Aktrice die Besetzungsliste anführt - ihr sollten noch Karin Dor und Uschi Glas folgen - und diese einen gänzlich anderen Frauentypus verkörpert als zuvor Eva Anthes, gleichsam jedoch auch im Vergleich der allermeisten, die ihr nachfolgen sollten. Sie spielt die Thalia Drummond selbstbewusst und verschlagen, aus diesem Grund nimmt man ihr das "Heimchen am Herd" am Ende dann auch nicht wirklich ab. Das ist Ewert allerdings nicht anzulasten und sie gehört trotz des einmaligen Gastspiels zu den drei überzeugendsten Vertreterinnen unter den weiblichen Hauptdarstellern.

In Bezug auf das Doppel bei den Ermittlungen - bestehend aus Inspektor und "Amtshilfe" durch einen Privatdetektiv, schon ein Offenbarungseid für Scotland Yard, dass offenbar kein fähiger Beamter da ist, der in der Lage ist, einem alten Inspektor unter die Arme zu greifen - besteht natürlich eine Parallele zum Erstling, wenngleich diese durch die Auflösung eine andere Note erhält. Klausjürgen Wussow "vertrat" - ohne es freilich zu wissen - rückblickend Joachim Fuchsberger und konnte im direkten Vergleich sogar als knapper Sieger vom Platz gehen (Mal wieder eine neue Erkenntnis meinerseits dank chronologischer Sichtung.). Karl-Georg Saebisch wurde mit der Aufgabe betraut, analog zu Lowitz den viel gescholtenen, am Ende dann doch noch über das Phantom zu obsiegenden Inspektor zu mimen. In Gesamtbetrachtung gibt Saebisch zwar einen nicht uninteressanten Typen, für einen Ermittler in einem Kriminalfilm für die große Leinwand ist es trotzdem zu wenig, was er hier anbietet. Insofern folgerichtig, dass er nicht mehr besetzt wurde, denn im Vergleich zu Lowitz, dessen Rolle wie gesagt ähnlich angelegt war, zieht er klar den Kürzeren.

Im Übrigen kann vor allem Ulrich Beiger hier noch prägnanter andeuten, dass er in Gesamtbetrachtung zu den besten Nebendarstellern der Reihe zählen würde. Auch Arent konnte abermals mit einem dezenten Auftritt überzeugen. Fritz Rasp ist ohnehin für jeden Wallace-Film ein Gewinn. Thomas Alder wirkt hingegen schauspielerisch überfordert. Insgesamt ist es geradezu frappierend, wie schlecht allgemein die Aussprache englischer Namen ausfällt (aus "Froyant" wird regelmäßig "Freund", aus "Dorothy" "Dorretie"), da hätte es auch zur damaligen Zeit innerhalb der Crew ruhig einen geben dürfen, der insoweit hätte eingreifen können.

Rückblickend etwas befremdlich mutet sicher das Ende der Anfangssequenz an, in dem aus dem Off verkündet wird: "Dieser Nagel kostete xy Jahre später xy Menschen das Leben." Hier scheint doch sehr Rolands dokumentarischer Stil durch, was in Nachbetrachtung nicht wirklich zu Wallace passt, vor dem zweiten Film jedoch realistischerweise noch nicht unbedingt absehbar war. Ähnlich wie der "Frosch" kommt der Film etwas härter als der Wallace-Durchschnitt daher, dies ist vor allem auf den zurückhaltenden Einsatz von Humor zurückzuführen. Zudem ließ man den "roten Kreis" mehrfach mit seinen Opfern sprechen. Dies war zwar beim "Frosch" ebenfalls der Fall, ansonsten ist dieses Phänomen doch eher selten anzutreffen. Üblicherweise erlebt der Zuschauer einen stummen, emotionslosen Killer. Gerade die Szenen, in denen der "rote Kreis" sich von der Rückbank erhebt und dann mit unheimlicher - glücklicherweise synchronisierter - Stimme zu seinen Opfern spricht, sind echte Höhepunkte und vermitteln dem Zuseher, es mit einem besonders gerissenen Verbrecher zu tun zu haben. Ansonsten punktet der Film vor allem durch seine Auflösung, der ein nahezu einmaliges Gleichgewicht aus Überraschung einer- und Stimmigkeit andererseits bescheinigt werden kann. Rückblickend kommt dem Film zudem eine gewisse Eigenständigkeit zu. Das ist neben der Auflösung an der Figur Thalia Drummonds, die keine Schutz in Anspruch nehmende weibliche Unschuld ist und dem Umstand, dass keiner der Hauptdarsteller letztlich über zwei Wallace-Auftritte hinauskommen sollte, festzumachen. Darüber hinaus fehlen freilich auch noch die später stilbildenden Gruseleffekte und Musiken.


Jürgen Roland gelingt mit "Der rote Kreis" ein mindestens ebenbürtiger Nachfolger zum "Frosch mit der Maske". Trümpfe sind vor allem die herausragenden Renate Ewert und Klausjürgen Wussow sowie die starke Auflösung. 4,5 von 5 Punkten.

chris2011 Offline



Beiträge: 48

17.01.2018 22:09
#130 RE: Bewertet: "Der rote Kreis" (2) Zitat · antworten

Das Dänische Filminstitut Listet den Film unter den den Dänische Titel ,,Den blodrøde cirkel`` auch auf und einige der Darsteller und mitwirkende Hinter der Kamera waren ja Dänen wie man dort sieht recht interrsant. und hier ein link dazu.grus chris2011
http://www.dfi.dk/faktaomfilm/film/da/14562.aspx?id=14562

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