Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 228 Antworten
und wurde 44.652 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
Seiten 1 | ... 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16
Gubanov Online




Beiträge: 16.129

07.11.2019 19:20
#211 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Fazit zu „Das Kriminalmuseum“ – Box 2 (Folgen 17 bis 29, 1965-67)

Wie von @Ray ganz richtig vermutet, ziehe ich zur zweiten „Kriminalmuseum“-Box ein verhalteneres Fazit als zur ersten. Während die Alt-Folgen von 1963-64 einen nostalgisch-unterhaltsamen Charme versprühen, sind die etwas jüngeren Geschwister der Jahrgänge 1965-67 nicht ganz so vorteilhaft gealtert. Es machen sich oft Probleme in Drehbuchqualität, -umfang und Regieführung bemerkbar und manchmal sinkt auch die Prominenz der Gastdarsteller. Insgesamt bringen die Folgen 17-29 damit viel Mittelfeld- und Schlussgruppenware, wenn man Vergleiche mit anderen „KM“-Fällen zieht. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Serie deshalb mit verringertem Interesse verfolgt hätte: Noch immer ist das Gebotene ansprechende, grundlegend ordentlich gemachte Ringelmann-Ware mit der gestalterischen Klasse der alten Schwarzweiß-Tage. Und noch immer gilt die Formel, dass mit dem „Kriminalmuseum“ gut bedient ist, wer spätere Reinecker-ZDF-Krimis zu weltschmerzlich und wenig kriminalistisch findet.

So richtig ins Schwarze trafen zwei Folgen von Helmuth Ashley und Wolfgang Becker; wenig bedauern muss man hingegen das Ausscheiden Dieter Lemmels aus der Regie-Riege.

Platz 01 | ★★★★★ | Folge 27 | Die rote Maske (Ashley)

Platz 02 | ★★★★☆ | Folge 26 | Die Kiste (Becker)

Platz 03 | ★★★★★ | Folge 18 | Die Ansichtskarte (Kovács)
Platz 04 | ★★★★★ | Folge 20 | Das Nummernschild (Ashley)

Platz 05 | ★★★☆★ | Folge 25 | Die Telefonnummer (Meyer)
Platz 06 | ★★★☆★ | Folge 19 | Die Brille (Lemmel)
Platz 07 | ★★★☆★ | Folge 28 | Die Reisetasche (Neureuther)
Platz 08 | ★★★☆★ | Folge 17 | Das Feuerzeug (Hess)

Platz 09 | ★★★★★ | Folge 22 | Das Etikett (Grädler)
Platz 10 | ★★★★★ | Folge 21 | Der Koffer (Grädler)

Platz 11 | ★★☆★★ | Folge 29 | Teerosen (Tressler)

Platz 12 | ★★★★★ | Folge 23 | Der Barockengel (Lemmel)

Platz 13 | ★☆★★★ | Folge 24 | Das Amulett (Lemmel)

Jan Offline




Beiträge: 1.431

07.11.2019 19:50
#212 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Ich habe nicht mehr alle Folgen so taufrisch parat wie ihr das habt, erinnere mich allerdings auch gut daran, dass die genannten Episoden aus der zweiten Box mich ebenso nicht wirklich alle überzeugt haben. Ganz klare Ausnahme davon war auch bei mir Beckers "Die Kiste". Leider hat Wolfgang Becker aus dem Schauplatz Berlin tatsächlich nur wenig herausgeholt. Umso mehr konnte aber Wolfgang Kieling aufspielen. So richtig außer Rand und Band präsentiert er das Schlitzohr mit der leichten Hand. Dass man hier kein anderes Ende finden konnte, dürfte dem Entstehungsjahrzehnt zu verdanken sein. Zehn Jahre später in den 1970ern wäre man vielleicht passender unterwegs gewesen und die Episode hätte mit einem ihr angemessenen Ende aufwarten können. So oder so jedoch eine ungeheuer unterhaltsame Episode, die ich von allen aus der KM-Serie am meisten bislang gesehen habe.

Ebenso teile ich die Meinung zu Dieter Lemmel, der bemerkenswert ungelenk zu Werke ging, damit indes Otto Meyer in nichts nachstand, dessen bayrischer Mundartkrimi mit dem hanseatischen (!) Ermittler eine gewisse Nostalgie ländlicher Idylle verströmt, nüchtern betrachtet jedoch völlig vermurkst inszeniert wurde. Selbst nach dem zweiten Betrachten fragte ich mich, was sich Meyer bei seiner Dramaturgie gedacht haben mag. Viel vermutlich nicht.

Den weiteren Rest habe ich als recht ordentliche Stangenware in Erinnerung. Dass Gideon Kovács tatsächlich auch bei KM im Regiestuhl saß, habe ich gar nicht mehr in Erinnerung, und auch beim Lesen des Inhalts klingelt da bei mir nichts. Möglicherweise habe ich diese Episode tatsächlich übersehen und noch nie gesehen. Das werde ich alsbald mal nachprüfen.

Gruß
Jan

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

08.11.2019 12:17
#213 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Ich konnte mich beim Sehen auch nicht daran erinnern, "Die Ansichtskarte" vorher schonmal geschaut zu haben, bis die Szene mit dem "Phantom von Soho"-Poster kam. Insgesamt zwar eine sehr solide Folge, aber nicht unbedingt sehr memorabel.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

10.11.2019 12:09
#214 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Muss mich im Hinblick auf "Die Telefonnummer" Jans Einschätzung (leider) anschließen...


Folge 25: Die Telefonnummer


In Bayern überfällt ein junger Mann zunächst eine Bank und dann einen Lebensmittelladen, um anschließend selbst Opfer eines Verbrechens, genauer gesagt eines Tötungsdelikts, zu werden. Eine Telefonnummer, die der Tote auf einem Zettel notiert in der Tasche hatte, führt die Polizei auf die Spur des eigentlichen Hintermannes...

Wie schon die vorangegangenen Episoden stellt auch „Die Telefonnummer“ das Publikum nach annehmbarem Beginn auf eine harte Geduldsprobe. Wieder einmal wird dabei auf einen Whodunit verzichtet. Das ist grundsätzlich kein Problem, wenn das Tempo und die Besetzung in den zentralen Rollen stimmt. Beides ist nicht der Fall. Während man auf Gaunerseite ein weiteres Mal auf No Names setzte, ist auch der Cast im Bereich der Ordnungshüter von früheren Höhen weit entfernt, immerhin kann Helmut Fischer in der sonst notorisch schwachbrüstigen Rolle des Assitenten für ein paar Akzente sorgen. Ansonsten stellt sich wiederholt die Frage, warum man es nicht bei 60 Minuten Laufzeit belassen hat, mit der die Folge schon mehr als gut bedient gewesen wäre.


Ist das noch dieselbe Serie, die in den ersten 16 Folgen noch so gut unterhalten hat? Man mag es kaum glauben, bekommt der tapfere Betrachter doch wiederum eine absolut dröge Episode präsentiert, die Minimalanforderungen an einen Kriminalfilm schuldig bleibt. Zu mehr als 2 von 5 Punkten kann sich der zunehmend frustrierte Rezensent nicht durchringen.

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

10.11.2019 15:53
#215 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Dass die Serie immer noch das gleiche Potenzial hat, sieht man an der kommenden Folge. Du hast den ganz miesen Lauf nun erfolgreich absolviert.

Ringelmann lernte aber offenbar aus der "Kriminalmuseum"-Problematik und setzte bei späteren Krimiserien praktisch nur noch erprobte Hausregisseure und keine unzuverlässigen Langweiler mehr ein. Auch Reinecker als Dauerautor war mit Sicherheit eine Reaktion auf die teilweise schwachen Drehbücher des "Kriminalmuseums" in den Jahren 1967/68.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

11.11.2019 23:49
#216 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Da hast du mal wieder nicht zu viel versprochen...


Folge 26: Die Kiste


Der wegen Betrugs vorbestrafte Herbert Köpke hat eine neue „Masche“ entwickelt, um zu Geld zu kommen: er spiegelt seiner Bank vor, er führe einen rentablen Vertrieb von Mineralwasser. Aus diesem Grund gewährt diese ihm hohe Kredite...

Wer hätte das gedacht? Nach einer ganzen Reihe äußerst durchwachsener Folgen belohnt „Die Kiste“ all diejenigen, die der Reihe in schweren Zeiten die Treue gehalten haben. Es handelt sich um eine durchweg gelungene Episode. Zunächst tat man gut daran, sich an Wolfgang Kieling zu erinnern, der schon in „Der Brief“ eine der erinnerungswürdigsten Leistungen innerhalb der Reihe abgeliefert hatte. Seine Darstellung des Herbert Köpke setzt in der Tat noch einen drauf und zieht den Zuschauer umgehend auf seine Seite. Darüber hinaus ist die Folge in ihrer Dramaturgie ausnehmend erfrischend: Die Polizei in Person des souveränen Heinz Engelmann tritt erst nach 30 Minuten auf. Bis dahin verfolgt man mit Vergnügen, wie der unverbesserliche Köpke Bank, Familie und Gläubiger von seinem neuen „Höhenflug“ im Mineralwasservertrieb überzeugt. Relativ plötzlich kommt es dann zur Verhaftung. Doch dann findet die Folge den Weg in eine noch bessere Hälfte. Kieling gelingt es, auch die Polizei um den Finger zu wickeln und ermöglicht sich dadurch die (vorübergehende) Flucht. Mit Spannung verfolgt der Zuschauer im letzten Drittel, wie Köpke versucht, in einer Kiste als Frachtgut von Berlin nach München zu fliegen, um von seiner Mutter aus zu Fuß über die Grenze zu flüchten. In diesen Minuten bauen Buch und Regie noch ein paar effektive und spannungssteigernde Momente ein: Die Kiste wird verspätet ausgeliefert, anschließend bittet die nicht eingeweihte Mutter den Lieferanten, ihr beim Öffnen der Kiste zu helfen. Auch optisch hat die Folge einiges zu bieten. Zunächst in Berlin spielend, zeigt Wolfgang Becker in der Folge Kieling mit der jungen Hannelore Elsner beim Wochenendtrip auf dem Oktoberfest. Seine Flucht durchs bayerische Gebirge sorgt ebenfalls für außerordentliche Schauwerte.


Wer hätte das nach der Durststrecke gedacht? „Die Kiste“ ist die zweite Folge des „Kriminalmuseums“, die sich die Höchstwertung verdient. Das liegt in erster Linie an Wolfgang Kieling, der den Betrüger Köpke erstklassig verkörpert. Aber auch die Mitwirkung Wolfgang Beckers macht sich bemerkbar. Die notorische Trägheit der vergangenen Episoden ist trotz Überlänge völlig verschwunden. 5 von 5 Punkten.

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

12.11.2019 18:13
#217 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Ich vermute, bei dir wird sich "Die Kiste" vor "Die rote Maske" einreihen können. Aber auch hier haben wir es nochmal mit einem sehr ordentlichen Fall zu tun, der auch in der Frühphase entstanden sein könnte.

Ich bin gespannt auf unsere Eindrücke zur dritten Box, denn da habe ich einige Folgen als sehr angenehm in Erinnerung, sodass es insgesamt wieder eine leichte Steigerung gegenüber Box 2 geben dürfte.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

12.11.2019 21:13
#218 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #217
Ich vermute, bei dir wird sich "Die Kiste" vor "Die rote Maske" einreihen können. Aber auch hier haben wir es nochmal mit einem sehr ordentlichen Fall zu tun, der auch in der Frühphase entstanden sein könnte.

Ich bin gespannt auf unsere Eindrücke zur dritten Box, denn da habe ich einige Folgen als sehr angenehm in Erinnerung, sodass es insgesamt wieder eine leichte Steigerung gegenüber Box 2 geben dürfte.


Wie richtig vermutet, reiht sich "Die Kiste" (souverän) vor der "roten Maske" ein. Auf die dritte Box bin ich ebenfalls gespannt. Kann mich zumindest erinnern, dass ich sie seinerzeit stärker fand als Box 2, mal sehen, ob es sich bestätigt und wie es sich zu Box 1 darstellt.


Folge 27: Die rote Maske


Ein Steinmetz wird in seiner eigenen Werkstatt getötet aufgefunden. In seiner Hand findet sich eine rote Maske, die er offenbar dem Täter entrissen hat. Oberkommissar Castorfs Verdacht konzentriert sich rasch auf den Gesellen Melchior, mit dem der Steinmetz regelmäßig Streit hatte...

Nach langer Zeit gibt es mal wieder einen Whodunit-Krimi für das Publikum des Kriminalmuseums. Dieser ist zwar inhaltlich etwas misslungen, weil dem Betrachter sofort klar ist, dass Melchior nicht der Täter ist und die recht plump angebotenen Schüler lange Zeit gar keine Rolle spielen, wodurch der Mitratefaktor sich in engen Grenzen hält. Obwohl man weiß, dass es einer von ihnen gewesen sein wird, lässt sich aus Sicht des Zuschauers genaueres nicht sagen. Im Gegenzug hat man sich auf Ermittlerseite etwas Nettes ausgedacht: Oberkommissar Castorf gelingt es nicht, den Fall vor seiner Pension zu lösen. Da diese „Schmach“ ihn nicht los lässt, führt er die Ermittlungen aus dem Ruhestand fort. Nach den kürzeren Auftreten der Kommissare in einigen vergangenen Folgen ist der Ermittlerpart diesmal sehr fein herausgearbeitet. Hans W. Hamacher macht überdies eine wesentlich bessere Figur als bei seinem ersten Auftritt in „Der Fahrplan“. Die Beharrlichkeit des Ermittlers reißt auch das Publikum mit. Trotz überschaubaren Tempos und einer Länge von rund 75 Minuten kommt keine echte Langeweile auf.


„Die rote Maske“ kann zwar wieder einmal mit einem Whodunit aufwarten. Da der Verdächtigenkreis dem Zuschauer aber weitgehend vorenthalten wird, hält sich der Rätselspaß in Grenzen. Dafür ist die Folge sauber inszeniert und mit einer erinnerungswürdigen Ermittlerfigur versehen. 3,5 von 5 Punkten.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

15.11.2019 17:04
#219 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Folge 28: Die Reisetasche


Aus dem Geschäft von Herrn Hochstädter wird in seiner Abwesenheit eine Kassette voller Münzen gestohlen. Durch einen Anstoß von Seiten eines Versicherungsdetektivs lenkt Kommissar Zobel die Ermittlung in Richtung des vermeintlichen Geschädigten. Geht es um Versicherunsgbetrug?

Die erste von Erich Neureuther inszenierte Episode des „Kriminalmuseums“ kommt mal wieder ohne einen Mord aus und bringt Erik Ode in der Rolle des Ermittlers zurück, die Grundlage für seine späteren Auftritte als „Kommissar“ war. An seiner Seite agiert Sigurd Fitzek, als Gegenspieler verpflichtete man keinn geringeren als Herbert Fleischmann, der spätestens ab den 1970er-Jahren zum bundesdeutschen Krimi-Inventar gehören sollte. Auch wenn relativ schnell klar wird, dass Hochstädter in die Tat involviert ist, schaut man sich den Fall nicht zuletzt wegen des Duells Ode-Fleischmann, aus dem man zugegeben auch noch mehr hätte herausholen können, gerne an. Die längere Laufzeit bleibt diskutabel, inzwischen schafft es die Reihe jedoch, dies durch adäquate Inszenierung und bessere Besetzung auszugleichen. Die Schwächephase scheint überwunden.


Erik Ode darf ein weiteres Mal für den „Kommissar“ üben: In „Die Reisetasche“ liefert er sich ein Duell mit Herbert Fleischmann, dem er einen Versicherungsbetrug nachweisen muss. Trotz kleinerer Längen ein allemal sehenswerter Beitrag der Reihe. Noch 4 von 5 Punkten.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

16.11.2019 20:30
#220 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Folge 29: Teerosen


Ein junges Mädchen wird benebelt vom Haschisch-Konsum abends von der Polizei aufgegriffen. Dieser Sachverhalt bringt die Kripo auf die Spur eines gut organisierten Netzwerks von Dealern. Der Mord an einem Kurier gibt dem Fall eine weitere Dimension...

Junge Menschen und Drogen – des „Kommissars“ liebstes Thema wird mal wieder im „Kriminalmuseum“ aufgegriffen. Zum Glück fällt der Umgang mit dem Thema durch Buch und Regie weniger belehrend aus als in der von Herbert Reinecker betreuten Serie. Der Fokus rückt schnell von den „Opfern“ und den Folgen des Konsums auf die Ergreifung der Täter. Das Netzwerk ist durchaus breit angelegt, weswegen die Folge eine Fülle an Figuren präsentiert. Die Konsequenz ist allerdings, dass viele Figuren unausgereift bleiben und der Zuschauer sich diese mithilfe der Darsteller und ihrer Rollenklischees selbst charakterisieren muss (Pasetti, Uhlen). Auch auf Seiten der Ermittler setzt man unnötigerweise wieder auf ein Trio. Der schon im letzten Fall aufgetretene Fitzek und der recht sympathisch agierende Horst Niendorf hätten ausgereicht. In weiteren Rollen sieht das Publikum den jungen Jochen Busse als Abnehmer der Haschisch-Zigaretten, Dunja Raiter als Geliebte Pasettis und Herbert Fux in einem ihm typischen Part. Wenngleich auch diese Folge durchaus Längen hat, ist man von den Tiefen der Episoden 21-25 noch ein gutes Stück entfernt.


Durchschnittliche, dank des einigermaßen prominenten Casts jedoch allemal sehenswerte Episode. 3,5 von 5 Punkten.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

17.11.2019 13:56
#221 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Fazit zu Box 2 des "Kriminalmuseums" (Folgen 17-29)


Wie sich aus den vorangegangenen Besprechungen ergibt, muss auch ich im Vergleich zu Box 1 ein verhalteneres Fazit ziehen. Zwar ist mit "Die Kiste" wieder eine Folge dabei, die sich die Höchstwertung verdient, doch danach wird es wesentlich dünner als noch in der Vorgängerkollektion. Getrübt wird das Bild vor allem durch die ziemlich drögen Episoden 22-25, welche die angehobene Laufzeit kaum rechtfertigen können. Umständliche oder langweilige Storys, schlaffe Inszenierung und weniger prominente Casts führen zum Verdruss beim Publikum. Danach kriegt die Serie zum Glück die Kurve, weshalb das Fazit letztlich einigermaßen versöhnlich ausfallen kann. Insgesamt würde ich die Episoden in folgende Rangfolge bringen.


01. Die Kiste 5/5
02. Die Ansichtskarte 4/5
03. Das Nummernschild 4/5
04. Die Reisetasche 4/5
05. Die rote Maske 3,5/5
06. Teerosen 3,5/5
07. Die Brille 3,5/5
08. Das Feuerzeug 3/5
09. Der Barockengel 3/5
10. Der Koffer 2,5/5
11. Das Etikett 2,5/5
12. Die Telefonnummer 2/5
13. Das Amulett 2/5

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

19.11.2019 16:45
#222 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Bei Box 2 sind wir uns insgesamt einiger als bei der ersten. Die Schwächephase muss ganz klar im Bereich der Folgen 21 bis 25 angesiedelt werden, aber auch sonst lassen große Highlights meist auf sich warten. Uns beiden gefällt lediglich „Die Kiste“ ausnehmend gut, bei meinem Favoriten „Die rote Maske“ warst du nicht vollends überzeugt. Danach geht es schon ins Mittel- und schließlich ins ausgedehnte Schlussgruppenfeld.

Aber wir wollen nicht länger zurückblicken. Ohne Verzagen geht es weiter mit „KM“-Box 3:



Das Kriminalmuseum: Die Briefmarke

Episode 30 der TV-Kriminalserie, BRD 1967. Regie: Georg Tressler. Drehbuch: Bruno Hampel. Mit: Helmuth Lohner (Hubert Kruppa), Hannelore Elsner (Viola Brandenbourg), Ivan Desny (Charles Brandenbourg), Günther Ungeheuer (Kriminalkommissar Ledebur), Klaus Schwarzkopf (Kriminalkommissar Kemp), Elisabeth Volkmann (Renate Bosch), Friedrich Georg Beckhaus (Otto Tessin), Hannes Kaetner (Bagusat), Hans Musäus (Kriminalkommissar Seifert), Fred Maire (Polizeichemiker Rust) u.a. Erstsendung: 26. Mai 1967. Eine Produktion der InterTel fürs Zweite Deutsche Fernsehen.

Zitat von Das Kriminalmuseum (30): Die Briefmarke
Nicht nur sein Geschäftspartner Kruppa wartet vergebens auf die Ankunft des Exportkaufmanns Charles Brandenbourg in Saarbrücken. Auch für seine Tochter ist der Schweizer Unternehmer wie vom Erdboden verschluckt – nur seine große amerikanische Limousine findet sich auf dem Parkplatz vor seinem Saarbrückener Hotel. Viola Brandenbourg konsultiert verzweifelt die Polizei, doch diese ermittelt trotz verschiedentlicher Spuren lange ins Blaue. Man weiß nicht einmal, ob der Vermisste wegen Steuerhinterziehung ins Ausland geflohen oder womöglich sogar getötet worden ist. Erst eine angerissene Briefmarke bringt die Beamten auf die richtige Spur ...


Eine ganze Spur größer ist das „Kriminalmuseum“ seit seinem Sendestart vier Jahre vorher bereits geworden. Der erneut von Bruno Hampel geschriebene Fall, der ebenso wie „Teerosen“ von Georg Tressler umgesetzt wurde, legt sich nicht auf einen einzelnen Schauplatz fest, sondern atmet mit seinen Business- und Hotelumgebungen einen Hauch charmanter Internationalität. Dieser wird auch von Ivan Desny in der Rolle des von der Bildfläche verschwundenen Unternehmers unterstrichen, denn sein Charles Brandenbourg ist ein wahrer Globetrotter. Leider erhielt Tressler nicht die Produktionsmittel zugestanden, um die Weitläufigkeit der Episode auch mit schönen Reiseimpressionen zu untermalen – so versprüht der Fall unterm Strich eine gewisse Trockenheit, so als habe man es tatsächlich mit einer reinen Geschäftsangelegenheit und nicht mit einer vergnüglichen Krimiunterhaltung zu tun. Dazu passt, dass die gewählte Erzählweise zwar nicht so schleppend wie in der Vorgängerepisode, aber immerhin doch bewusst sachlich, etwas langsam und auch ein Stückweit spröde ist. Aus der Erfindung „Kruppalin“ und dem betrieblichen Umfeld hätte man jedenfalls mehr herausholen können.

Dass „Die Briefmarke“ dennoch eher zu den überzeugenden Folgen gezählt werden darf, verdankt sie den engagierten Darstellerleistungen. Nicht nur Desny sollte Erwähnung finden – auch Helmuth Lohner meistert die zweischneidige Hauptrolle ähnlich wie im Reinecker-Mehrteiler „Babeck“ von 1968 sehr solide und empfiehlt sich als Charakterdarsteller mit dunkler Schlagseite. Ein ungewöhnliches, aber überzeugendes Duo bilden darüber hinaus Günther Ungeheuer und Klaus Schwarzkopf als Polizisten, die von einer gewohnt engagierten Hannelore Elsner bekniet werden, endlich den verlorenen Papa aufzuspüren. Natürlich ahnt man diesbezüglich lange bevor es schließlich zur Gewissheit wird, dass Charles Brandenbourg nicht mehr am Leben ist – die Variation, einen Whodunit, also die Suche nach dem Mörder, gleichzeitig um die Suche nach der Leiche zu ergänzen, ist immer wieder einmal ein cleverer Schachzug und für „Kriminalmuseum“-Verhältnisse sogar ein Novum.

Der Schlusstwist kommt nach einem etwas überlangen Mittelteil, der Hubert Kruppa z.B. ausführlich dazu Gelegenheit bietet, den Inhalt seiner Minibar aufzuzählen, einerseits logisch und erwartbar (Täterfrage), andererseits überraschend (Ort des Leichenfunds). Hampel beweist zumindest in den letzten Minuten ein Gespür für Makabres und verleiht einer früheren Filmszene eine ungeahnte Doppelbedeutung. Am Ende bleibt die Kamera an jenem Ort hängen, an dem Brandenbourgs Leiche verborgen war, ohne jedoch für eine TV-Produktion der 1960er Jahre zu viel oder zu Offensichtliches zu zeigen.

Ein teuflischer Plan, zielsicher durchgeführt und aufwendig entlarvt. Inhaltlich und in Bezug auf die gelungenen Besetzungen hätte „Die Briefmarke“ durchaus Potenzial zu einer Spitzenfolge gehabt; der Fall wird jedoch etwas behäbig und ohne die nötigen optischen Auflockerungen angegangen, die ihn in die A-Klasse hätten befördern können. Schade, dass hier nicht Wolfgang Becker verpflichtet wurde! 3,5 von 5 Briefmarken.

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

21.11.2019 16:45
#223 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten



Das Kriminalmuseum: Die Kamera

Episode 31 der TV-Kriminalserie, BRD 1967. Regie: Helmuth Ashley. Drehbuch: Bruno Hampel. Mit: Alexander Kerst (Kriminalinspektor Huberts), Werner Kreindl (Kriminalinspektor Brenninger), Wolfgang Preiss (Konrad Pachmayr), Thomas Braut (Johannes Scherff), Siegfried Rauch (Anton Pachmayr), Klaus Krüger (Andreas Brugger), Barbara Lademann (Mathilde Bechler), Anita Bucher (Versicherungsangestellte Tetzner), Otto Stern (Versicherungsdirektor Bertram), Hans Fitz (Vater Brugger) u.a. Erstsendung: 7. Juli 1967. Eine Produktion der InterTel fürs Zweite Deutsche Fernsehen.

Zitat von Das Kriminalmuseum (31): Die Kamera
Nach erfolgreichem Aufstieg zur Ignatiushütte genießen die Bergsteiger Konrad, Johannes, Anton und Anderl das malerische Alpenpanorama von Mittenwald. Der Ausflug nimmt jedoch ein schreckliches Ende, als Anderl beim Fotografieren verunfallt und einen Abhang hinabstürzt. Nach vier Tagen erliegt er seinen Verletzungen. Nun ist Konrad Pachmayr, der Chef des Toten und Ideengeber für dessen hohe Lebensversicherung, außerordentlich erpicht darauf, dass Anderls angebliche Freundin die Versicherungssumme möglichst schnell einstreicht. Er lenkt damit den Verdacht der Versicherung und der Polizei auf sich. War der Sturz wirklich nur ein Unfall?


Während seine Arbeiten in anderen Ringelmann-Serien oft für einen Mangel an Tempo oder zu emotionale Inszenierungen kritisiert werden können, beweist Serienvater Helmuth Ashley in „seinem“ „Kriminalmuseum“ ein ums andere Mal seine Fähigkeit, sehr gelungene Episoden zuwegezubringen. Auch „Die Kamera“ lässt er zu einem einprägsamen Erlebnis werden, das sowohl inhaltlich ansprechend als auch überaus hübsch verpackt ist. Erzählt wird eine halboffene Geschichte mit komplizierten Hintergründen, die den „Unfallmord“ an Andreas Brugger zu einer ausgesprochen perfiden Tat ausstaffieren. Ashley bringt seine spezielle Handschrift insofern ein, als er den Protagonisten besondere Tiefe verleiht: Zunächst freut man sich mit der scheinbar jovialen Bergsteigerrunde, dann bangt man mit Konrad Pachmayr um das Leben und das Erbe seines Angestellten und schließlich lernt man in der Trauer des Brugger-Vaters und der Freundin eine zweite, nachdenklich stimmende Seite der Medaille kennen, die dafür sorgt, dass man der Polizei die Daumen drückt.

Wolfgang Preiss steht als Strippenzieher unangefochten im Mittelpunkt der Handlung. Im gleichen Ausmaß, in dem der Zuschauer seine Hinterlist erkennt, stärkt Pachmayr seinen maliziösen Einfluss auf die leicht zu lenkende Helfershelferin Mathilde Bechler. Obwohl Barbara Lademann die einfältige, etwas bemitleidenswerte Rolle sehr glaubhaft verkörpert, erweist sich ihre Schauspielerkarriere als praktisch non-existent (drei kleinere Auftritte im Doppeljahrgang 1966/67). Namhafter geht es bei den Ermittlern (Alexander Kerst als vornehmer Ruhepol und Werner Kreindl als zünftiger Schreihals), bei der Versicherung (Otto Stern als zweifelnder Chef, der sein Geld lieber behalten möchte) und in Pachmayrs Umfeld zu: Preiss’ Spezis werden von einem aufbrausenden Thomas Braut, einem unbesorgten Siegfried Rauch und einem jungenhaften Klaus Krüger gegeben – allesamt passen wie der Deckel auf den Topf dieser mit deutlichem Lokalkolorit umgesetzten Geschichte.

Apropos Lokalkolorit: Eine Episode namens „Die Kamera“ verspricht natürlich fotogene Szenerien. Ashley hält via Filmfotograf Hans Jura Wort und kredenzt anheimelnde, mit erkennbarem Aufwand gestaltete Spielszenen vor schönster Bergkulisse. In einer Phase, in der das „Kriminalmuseum“ zunehmend dem Funktionalitätsgedanken anheimfällt, erinnert „Die Kamera“ an die optisch lebendigeren Frühtage der Reihe – etwa an den verschneiten „Reisebegleiter“ oder die naturbelassene „Akte Dr. W.“. Der Tatort in „Die Kamera“ ist vermutlich der schönste der Serie und so bedient es nicht nur das Sprichwort vom immer wieder zum Ort des Geschehens zurückkehrenden Mörder, wenn Ashley ihn wiederholt ins Bild rückt und konsequenterweise auch die Überführung dorthin verlegt.

Unter weißblauem Himmel mordet es sich am schönsten: „Die Kamera“ ist ein stilsicherer Serienbeitrag mit starkem idyllischem Einschlag und einer illustren Besetzung, die gut zwischen großen Namen und interessanten Geheimtipps austariert ist. Ähnlich wie bei „Der Schlüssel“, wo es auch zum Tod durch Sturz kam, besteht kaum ein Rätsel über Ablauf des Mordes und Täterschaft; hier ist die Backstory dafür aber wesentlich detaillierter ausgearbeitet, sodass sie auch problemlos die längere Laufzeit trägt. 4,5 von 5 Kameras.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

22.11.2019 20:11
#224 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Folge 30: Die Briefmarke


Ein Schweizer Geschäftsmann namens Brandenbourg kommt nach Saarbrücken, um sich dort mit dem Erfinder Kruppa und seinem Teilhaber Tressin zu treffen. Brandenbourg soll Tressins Geschäftsanteile kaufen. Doch kaum im Saarland angekommen, verschwindet Brandenbourg spurlos. Als sich Brandenbourgs Tochter Viola an die Polizei wendet, nimmt diese umgehend Ermitttlungen auf...

Geklotzt, nicht gekleckert wie noch vor einigen Folgen wird bei „Die Briefmarke“, denn unter der Regie Georg Tresslers versammelt sich ein prominenter Cast. Auffällig ist, dass auf Ermittlerseite diesmal gleich zwei „Schwergewichte“ agieren. Günther Ungeheuer, der trotz achtbarer Vorstellung die Episode „Das Amulett“ nicht hatte retten können, bekommt eine (verdiente) zweite Chance. Als weiterer Ermittler agiert in einer schon bald ihm typischen Rolle Klaus Schwarzkopf. In der Rolle des Vermissten sieht man den wie immer undurchsichtigen Ivan Desny, den Part seiner besorgten Tochter bekleidet die kürzlich verstorbene Hannelore Elsner. Abgerundet wird der starke Cast durch den späteren „Babeck“-Star Helmuth Lohner. Wenngleich das Schicksal Brandenbourgs lange offen gehalten wird, ist doch ziemlich klar, dass Kruppa hinter dem Verschwinden des Schweizers steckt. Aus diesem Grunde entwickelt sich die Spannung eher daraus, ob und vor allem wie die Polizei ihn überführen wird. Eine vermeintlich überflüssige Szene zu Anfang gibt dem Zuschauer einen enstcheidenden Hinweis. Auch dank der soliden Inszenierung bildet „Die Briefmarke“ einen vielversprechenden Auftakt in die finale Box des „Kriminalmuseums“.


Gelungener Start für die dritte Box des „Kriminalmuseums“. „Die Briefmarke" ist sowohl auf Ermittlerseite als auch im Übrigen vorzüglich besetzt und interessant konstruiert. 4,5 von 5 Punkten.

Ray Offline



Beiträge: 1.323

24.11.2019 22:39
#225 RE: Bewertet: „Das Kriminalmuseum“ / „Das Kriminalmuseum erzählt“ (1963-70) Zitat · Antworten

Folge 31: Die Kamera


Zusammen mit Kollegen und seinem Chef macht Andreas Brugger eine Bergtour. Mit im Gepäck hat er seine neue Kamera. Als die Männer an einer Berghütte Rast machen und eine Partie Skat spielen, stürzt Brugger bei dem Versuch, ein Foto zu machen, ab. Brugger stirbt. Kurz darauf wendet sich Bruggers Chef Pachmayr an seine Sekretärin und bittet diese, sich bei der Versicherung als Bruggers Verlobte auszugeben, um die stolze Versicherungssumme, die sich bei einem unfall sogar verdoppelt, zu kassieren. Der argwöhnische Sachbearbeiter der Versicherung wendet sich an die Polizei...

„Das Kriminalmuseum“ setzt den eingeschlagenen Weg fort. Wiederum wartet die Produktion mit einer mit bekannten Akteueren gespickten Besetzung auf, aus der freilich Wolfgang Preiss herausragt. In einer Phase, in der er noch überwiegend im Kino und dort häufig in internationalen Produktionen („Brennt Paris?“, „Colonel von Ryans Express“) auftrat, erwies er auch dem deutschen TV-Krimi die Ehre. Es macht großen Spaß, seiner Interpretation des gerissenen Pachmayrs zuzusehen. Als seine ihm ausgelieferten Gehilfen spielen Thomas Braut und Barbara Lademann. Auf Seiten der Ermittler setzte man wie schon in „Die Briefmarke“ auf eine gleichberechtigte „Doppelspitze“. Ihre ersten und einzigen Auftritte im „Kriminalmuseum“ absolvieren dabei Werner Kreindl und Alexander Kerst. Weitere bekannte Darsteller der Episode sind Siegfried Rauch, der Pachmayrs Bruder spielt und in einer kleinen Sequenz seine beachtlichen Fähigkeiten im Skifahren demonstrieren darf, sowie Otto Stern als Versicherunsgangestellter. Die prachtvolle Kulisse in den Bergen zu Anfang sorgt für Urlaubssehnsüchte. Die Kombination aus Mord- und Versicherungsbetrugsfall unterhält und sorgt für Abwechslung.


Das Niveau bleibt hoch, denn auch „Die Kamera“ ist prominet besetzt und interessant konstruiert. Wiederum 4,5 von 5 Punkten.

Seiten 1 | ... 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz