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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 363 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
Giacco Offline



Beiträge: 2.289

26.01.2021 12:27
Blitzmädels an die Front (1958) Zitat · Antworten

BLITZMÄDELS AN DIE FRONT
BRD (1958) - R: Werner Klingler - DE: 22.8.1958 - FSK 16 - V: Prisma
Prod.: H.K.-Film, München (Johann A. Hübler-Kahla)
Darsteller: Eva-Ingeborg Scholz, Klausjürgen Wussow, Antje Geerk, Horst Frank, Christiane Nielsen, Bert Fortell, Edith Elmay, Nana Osten, Uta Hallant, Werner Peters, Robert Meyn, Hermann Nehlsen, Emmerich Schrenk



1944: Nach zehnwöchiger Ausbildung werden 30 junge Frauen unter dem strengen Regiment der Oberführerin Hanna Helmke zu einem Luftwaffenstützpunkt in der Normandie abkommandiert, wo sie als Nachrichtenhelferinnen Dienst tun sollen. Oberleutnant Wagner, der insgeheim längst nicht mehr an den Endsieg glaubt und weiß, dass die Landung der Amerikaner kurz bevorsteht, ist alles andere als begeistert, weil der Einsatz der sogenannten "Blitzmädels" in seinen Augen völlig sinnlos ist. Für die Soldaten bietet die Ankunft der weiblichen Kollegen ein wenig Ablenkung vom alltäglichen Kriegsgeschehen. Die Frauen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, wobei sich einige von ihnen den massiven Vorschriften der Oberführerin widersetzen. Doch dann geraten sie völlig unvorbereitet in den Hexenkessel der Invasion.



Frauen spielen in den Kriegsfilmen jener Jahre üblicherweise untergeordnete und passive Rollen. Werner Klinglers Beitrag zu diesem damals populären Genre bietet somit eine nicht uninteressante Alternative. Die unterschiedlichen Charaktere und Schicksale der "Soldatinnen" sorgen dabei für ausreichend Abwechslung. Die Auswahl der Darstellerinnen darf als gelungen bezeichnet werden, wobei besonders Eva-Ingeborg Scholz hervorzuheben ist. Als Oberführerin ist sie es gewohnt, Befehle entgegenzunehmen und zu erteilen. Persönliche Ansichten und Emotionen werden unterdrückt. Diese Art Selbstdisziplin erwartet sie auch von den ihr untergebenen Frauen, die es ihr nicht immer leicht machen. Erst am Ende des Films zeigt sie Gefühle und kämpft darum, ihre Mädels in Sicherheit zu bringen. Klausjürgen Wussow ist als desillusionierter Oberleutnant arrogant, anmaßend und sexistisch - nach außen scheinbar stark, doch innerlich schwach. Horst Frank spielt den hilfsbereiten französischen Zivilarbeiter Gaston, der heimlich einer Widerstandsgruppe angehört. Außerdem sind Robert Meyn als General, Werner Peters als Stabsarzt und Bert Fortell als Obergefreiter, der eine amouröse Verbindung zu einer der Frauen knüpft, zu sehen. Das Drehbuch stammt von Hans-Hellmut Kirst und J.A. Hübler-Kahla. Gedreht wurde in den Filmateliers Göttingen. Werner Klinglers Inszenierung ist präzise und handwerklich versiert und das einkopierte Dokumentar-Filmmaterial fügt sich authentisch in die Handlung ein.

Film-Echo-Note: 2,9 (57 Meldungen)
Frankreich: 778.486 Besucher

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 476

26.01.2021 12:56
#2 RE: Blitzmädels an die Front (1958) Zitat · Antworten

Zitat von Giacco im Beitrag #1
BLITZMÄDELS AN DIE FRONT
BRD (1958) - R: Werner Klingler - DE: 22.8.1958 - FSK 16 - V: Prisma
Prod.: H.K.-Film, München (Johann A. Hübler-Kahla)
Darsteller: Eva-Ingeborg Scholz, Klausjürgen Wussow, Antje Geerk, Horst Frank, Christiane Nielsen, Bert Fortell, Edith Elmay, Nana Osten, Uta Hallant, Werner Peters, Robert Meyn, Hermann Nehlsen, Emmerich Schrenk



1944: Nach zehnwöchiger Ausbildung werden 30 junge Frauen unter dem strengen Regiment der Oberführerin Hanna Helmke zu einem Luftwaffenstützpunkt in der Normandie abkommandiert, wo sie als Nachrichtenhelferinnen Dienst tun sollen. Oberleutnant Wagner, der insgeheim längst nicht mehr an den Endsieg glaubt und weiß, dass die Landung der Amerikaner kurz bevorsteht, ist alles andere als begeistert, weil der Einsatz der sogenannten "Blitzmädels" in seinen Augen völlig sinnlos ist. Für die Soldaten bietet die Ankunft der weiblichen Kollegen ein wenig Ablenkung vom alltäglichen Kriegsgeschehen. Die Frauen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, wobei sich einige von ihnen den massiven Vorschriften der Oberführerin widersetzen. Doch dann geraten sie völlig unvorbereitet in den Hexenkessel der Invasion.



Frauen spielen in den Kriegsfilmen jener Jahre üblicherweise untergeordnete und passive Rollen. Werner Klinglers Beitrag zu diesem damals populären Genre bietet somit eine nicht uninteressante Alternative. Die unterschiedlichen Charaktere und Schicksale der "Soldatinnen" sorgen dabei für ausreichend Abwechslung. Die Auswahl der Darstellerinnen darf als gelungen bezeichnet werden, wobei besonders Eva-Ingeborg Scholz hervorzuheben ist. Als Oberführerin ist sie es gewohnt, Befehle entgegenzunehmen und zu erteilen. Persönliche Ansichten und Emotionen werden unterdrückt. Diese Art Selbstdisziplin erwartet sie auch von den ihr untergebenen Frauen, die es ihr nicht immer leicht machen. Erst am Ende des Films zeigt sie Gefühle und kämpft darum, ihre Mädels in Sicherheit zu bringen. Klausjürgen Wussow ist als desillusionierter Oberleutnant arrogant, anmaßend und sexistisch - nach außen scheinbar stark, doch innerlich schwach. Horst Frank spielt den hilfsbereiten französischen Zivilarbeiter Gaston, der heimlich einer Widerstandsgruppe angehört. Außerdem sind Robert Meyn als General, Werner Peters als Stabsarzt und Bert Fortell als Obergefreiter, der eine amouröse Verbindung zu einer der Frauen knüpft, zu sehen. Das Drehbuch stammt von Hans-Hellmut Kirst und J.A. Hübler-Kahla. Gedreht wurde in den Filmateliers Göttingen. Werner Klinglers Inszenierung ist präzise und handwerklich versiert und das einkopierte Dokumentar-Filmmaterial fügt sich authentisch in die Handlung ein.

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Mit Horst Frank und Werner Peters in der Besetzung kann ja nichts schief gehen!!!.

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