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Dieses Thema hat 221 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
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Gubanov Online




Beiträge: 16.101

10.02.2010 11:47
Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Unter beiden Titeln „Das Kriminalmuseum“ und „Das Kriminalmuseum erzählt“ wurde zwischen den Jahren 1963 und 1970 eine Serie bekannt, die man in gewisser Hinsicht als die „Stahlnetz“-Alternative des ZDF bezeichnen kann. Produziert von Erfolgsproduzent Helmut Ringelmann für die Intertel in München schaffte es die Serie auf 41 Folgen mit einer Laufzeit von 60 bis 75 Minuten. Wie auch ihr Gegenstück der ARD besticht sie durch ihre realistische Aufarbeitung der Arbeit der Kriminalpolizei und der mit ihr in Zusammenarbeit stehenden Wissenschaften sowie durch die originalgetreue Porträtierung der deutschen Gesellschaft der 1960er Jahre durch eine große Zahl namhafter Darsteller.

Was dem „Stahlnetz“ sein „Dieser Fall ist wahr“-Monolog, ist dem „Kriminalmuseum“ ein wortreiches Exposé, das – gelegt auf einen Schwenk durch eine der titelgebenden Einrichtungen – den Zuschauer auf die Natur der Inszenierung einstimmt: aktuell, aus dem Leben gegriffen und dennoch teuflisch raffiniert:

Zitat von Das Kriminalmuseum
Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich in einigen deutschen Großstädten befinden. Sie wurden eingerichtet, um jungen Justiz- und Polizeibeamten zu zeigen, wie die moderne Kriminalistik diese stummen Zeugen von Verbrechen zum Reden bringt. Denn trotz aller Hilfe durch die Wissenschaft hängt ihre Aufklärung noch in hohem Maße von der mühevollen Kleinarbeit des Kriminalbeamten ab, von seiner Erfahrung, seinem Instinkt, seiner Menschenkenntnis und nicht zuletzt von seiner Hartnäckigkeit. Jeder dieser Gegenstände hat einmal eine Rolle gespielt in dem unaufhörlichen Kampf, den die Polizei gegen das Verbrechen führt. Alle hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens und haben zur Überführung der Täter beigetragen. Von einem dieser Fälle wollen wir Ihnen berichten. Natürlich haben wir dabei alle Personen- und Ortsnamen so verändert, dass keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Vorgänge möglich sind.


Einen detaillierten Episodenguide zur Serie gibt es auf Georgs vorzüglicher Homepage unter diesem Link.

Georg Offline




Beiträge: 3.044

10.02.2010 15:23
#2 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

"Das Kriminalmuseum" ist zweifelsohne eine spannende Krimiserie, die natürlich im "Stahlnetz"-Fahrwasser entstand, ganz klar nach der Devise besser gut geklaut als schlecht erfunden. Ringelmann hat die einzelnen Folgen mit ausgezeichneten Regisseuren und Gastdarstellern besetzt (u.a. ja auch Heinz Engelmann als Kommissar). Die vielen tollen 60er Stars machen die Reihe ja so interessant.
Lange wurde übrigens diskutiert, ob die Serie aus 41 oder 42 Folgen bestand, der 1969er-Film "Die Tauben" geisterte lange als 41. Episode herum, die Folge 42 "Wer klingelt schon zur Fernsehzeit" hatte schon keinen "Kriminalmuseum"-Vorspann mehr und wurde wohl auch außerhalb der Reihe gesendet, wenn auch dafür geplant. Ringelmann war dabei auch nicht mehr Produzent. Was "Die Tauben" angeht, so handelt es sich bei dieser am 23.4.1969 erstgesendeten Episode bzw. Film um eine Bavaria Atelier-Produktion, was eindeutig dagegen spricht, dass es eine "Kriminalmuseum"-Episode war (Buch und Regie: Gerd Oelschelgel, Kamera: Gernot Roll, Darsteller: Hans Joachim Krietsch, Karin Anselm, Nicky Makulis, Herbert Steinmetz). Doch das nur nebenbei.

Zu den von Dir besprochenen Filmen, Gubabnov, kann ich leider im Moment gar nichts sagen, weil es schon zu lange her ist, dass ich sie gesehen habe. In jedem Falle gab es sehr viele starke Episoden bei wenigen etwas faden Geschichten (Teerosen/ Der Barockengel z.B.). Ein Evergreen ist für mich "Akte Dr. W" mit Konrad Georg als fahrerflüchtigem Autolenker...

"Kriminalmusem" war übrigens schon als DVD-VÖ geplant. Gab wohl rechtliche Probleme, in der 3. Straßenfeger-Staffel wird es jetzt wohl kommen. Geplant waren folgende Boxen:

Straßenfeger 18: Das Kriminalmuseum Folge 1-13
Straßenfeger 19: Das kriminalmuseum Folge 14-26
Straßenfeger 20: Das Kriminalmuseum Folge 27-41

Matze K. Offline



Beiträge: 1.058

10.02.2010 17:35
#3 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Jep ist änlich wie Stahlnetz, immer wechselnde Schauspieler (wobei bei Stahlnetz in mehreren Folgen die selben ermitteln *gg*) Die Anfangsmelodie ist nicht so cool wie bei Stahlnetz - aber hat auch einen sofortigen Wiedererkennungswert.

Den Kommissar find ich in jedem Fall spannender, nicht nur weil es immer ein Mord ist Nehme auch an dass es von Folge zu Folge sehr schwankt. Habe bisher nur 3 Folgen geschaut, kann aber alle Folgen auf Video mein Eigen nennen Also hab noch was für lange kalte Winterabende - die haben wir ja zur Zeit recht viele

Gubanov Online




Beiträge: 16.101

11.02.2010 00:36
#4 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

„Das Kriminalmuseum“ wäre eine tolle Ergänzung für die Straßenfeger-Reihe und nach den Durbridges endlich auch wieder einmal ein Titel dieser Edition, der sicher umgehend auf meinem DVD-Regal Platz finden würde. Wir wollen hoffen, dass es ARD-Video gelingt oder sogar bereits gelungen ist, die rechtlichen Probleme zu klären, um eine baldige und komplette Veröffentlichung unter den nächsten „Straßenfeger“-Boxen zu sichern. Dies wäre umso wünschenswerter, als einige Episoden der Serie momentan unter Sammlern ja offenbar lediglich in mangelhafter Qualität vorliegen.

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.586

11.02.2010 19:20
#5 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Zitat von Der deutsche Fernsehkrimi, Verlag J.B. Metzler, S. 134/135
Das Leitmotiv der Serie war "die sachgerechte Information". Aus dieser Absicht entstand "Das Kriminalmuseum", dessen "Aufhänger" die kriminalpädagogischen Sammlungen in vielen deutschen Polizeipräsidien waren. Es stand also nicht ein Beamter im Mittelpunkt des jeweiligen Themas, sondern ein Gegenstand, ein Indiz. Von diesem ersten Anhaltspunkt aus wurde dann der jeweilige Fall in sachgetreuer Wiedergabe des tatsächlichen Geschehens von den immer wieder wechselnden Hauptfiguren - meist Beamte eines Dezernats in einer Großstadt - gelöst.

Zitat von ebd., S. 137
Im "Kriminalmuseum" ging es überwiegend um Mord. Dazu kamen Erberschleichung, Diebstahl, Rauschgiftschmuggel und -handel, Überfälle auf Mädchen und Frauen, Versicherungsbetrug und Einbruchsdiebstahl. "Fälle des Alltags" waren das überwiegend nicht.


BEWERTET: "Die Briefmarke" (Erstsendung am 26. Mai 1967)
mit: Helmuth Lohner, Hannelore Elsner, Ivan Desny, Günther Ungeheuer, Klaus Schwarzkopf, Friedrich G. Beckhaus, Elisabeth Volkmann u.a. | Drehbuch: Bruno Hampel | Regie: Georg Tressler

Die Einleitung (gesprochen von Reinhard Glemnitz) macht den Zuseher neugierig: Eine Briefmarke soll dem Täter zum Verhängnis geworden sein?
Helmuth Lohner fällt durch sein hektisches, nervöses Handeln sofort auf. Man ahnt Böses, als er den eleganten Ivan Desny vom Flughafen abholt. Doch durch seine geschickte Art sich auszudrücken und den schnellen Szenenwechsel, glaubt man bald, einer durchaus normalen geschäftlichen Transaktion beizuwohnen. Erst im Nachhinein wird klar, wie raffiniert das Verbrechen von Anfang an ausgeklügelt war und wie durchdacht in allen Details. Helmuth Lohner gelingt es hier, einen Mann mit Geheimnis darzustellen, einen, den man für ehrgeizig, fleißig und pünktlich hält, dem man aber auf den ersten Blick nicht unbedingt den kaltblütigen Mörder ansieht. Ginge es nach Kriminalkommissar Kemp (Klaus Schwarzkopf) läge die Vermisstenmeldung weiterhin in den Akten, vorschriftsmäßig weitergeleitet zwar, jedoch ohne Enthusiasmus bearbeitet. In Kriminalkommissar Ledebur (Günther Ungeheuer), der von Viola Brandenbourg (Hannelore Elsner) angetrieben wird, findet der Erfinder Kruppa seinen Meister. Gerade in dem Moment, als der Zuschauer glaubt, auch die Ermittlungen in Frankfurt verliefen im Sande, schlägt die Kommission zu und legt Indizien und Beweise auf den Tisch. Durch kluge Taktik und gerade noch im richtigen Moment kann der Täter verhaftet werden, der sich bis zuletzt in ein Netz von Lügen und Ablenkungen eingesponnen hat. Wenn man die Folge öfter sieht, fällt auf, wie stringent der Kriminalfall aufgebaut ist. Bereits in der ersten Szene sieht man den Maurer und die Sickergrube, die am Schluss einen grausamen Fund offenbaren wird. Alle Beteiligten agieren mit Engagement und Disziplin, sodass hier eine realitätsnahe und spannende Geschichte aufgerollt wird, die ohne Längen umgesetzt wurde.

Georg Offline




Beiträge: 3.044

11.02.2010 19:34
#6 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

"Die Briefmarke" habe ich auch recht gelungen in Erinnerung, was auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: einmal schrieb Bruno Hampel, einer der besten deutschen Krimiautoren, das Drehbuch, andererseits besticht der Film durch seine hervorragende Besetzung: Lohner, Desny, Schwarzkopf, Elsner usw. Da konnte fast nichts schiefgehen.

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.586

14.02.2010 12:35
#7 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

BEWERTET: "Teerosen" (Erstausstrahlung am 12. Mai 1967)
mit: Horst Niendorf, Sigurd Fitzek, Dunja Rajter, Peter Pasetti, Harry Raymon, Gisela Uhlen, Herbert Fux u.a. | Drehbuch: Inge Dorsky, Hans Maeter | Regie: Georg Tressler

Der Handel und Konsum von Rauschgift bilden den Ausgangspunkt dieser Episode, die im Studenten- und Künstlermilieu spielt und mit Mord angereichert wurde. Stehen zu Beginn noch die Opfer des Geschäftes im Mittelpunkt (die betäubte Oberschülerin, der kleine Blumenhändler), so konzentriert sich das Interesse der Kriminalbeamten bald auf die Hintermänner, die sich hinter der Maske eines Bildhauers bzw. Klavierspielers verbergen, deren Haupteinnahmequelle jedoch die Sucht labiler oder sich selbst überschätzender Zeitgenossen ist. Der Zuschauer kombiniert: Säßen die Studenten in ihrer Langeweile nicht haschend in einer Kneipe, bräuchte Fatma Jussuf nicht alle sechs Wochen nach Nordafrika zu fliegen, um Nachschub zu holen. Der Konsument trägt somit Verantwortung an den kriminellen Machenschaften seiner Zulieferer, was in dieser Folge auch unterschwellig mitgeteilt wird.
Die gertenschlanke Gisela Uhlen hat eine kleine Rolle als Leiterin eines Tanzstudios, die jedoch nur zur Abrundung des Geschehens beiträgt. Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Jussuf, die als arabisch sprechende Bürger Münchens eine Vermittlerrolle zwischen dem Herkunftsland der heißen Ware und den Abnehmern der Drogen bilden. Die Finte des Kriminalkommissars bringt eine spannende Verfolgungsjagd ins Rollen, bei der sich Peter Pasetti als Drahtzieher und Nutznießer der Geschäfte erweist. Die Szene in der Ziegelei wurde spannend inszeniert und es ist buchstäblich ein Wettlauf gegen die Zeit, ob er am Ende dingfest gemacht werden kann.
Fazit: Eine starke Dunja Rajter, an deren Seite Peter Pasetti ein wenig blass wirkt. Er spielt seine Qualitäten hier nicht völlig aus, was allerdings dem Film nicht schadet, da er auf keine bestimmte Person konzentriert ist, sondern dessen Stärke in der gut choreographierten Handlung liegt.

Matze K. Offline



Beiträge: 1.058

16.02.2010 18:47
#8 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

kleine Frage - kann man am Anfang eines solchen Themas - alle Folgen und die Bewertungen schreiben? würde für den Überblick cool sein. Dann brauch ich nur schaun welche Folge gut bewertet wurde und anschaun ohne mir die Beschreibung anzuschaun - da hab ich mehr Spannung - hinterher kann ich "meinen Senf" auch dazugeben.

blofeld Offline




Beiträge: 407

18.02.2010 16:39
#9 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Auch eine sehr interessante Folge ist "Komplizen" sie hat auch noch den Titel "Die Spur führt nach Amsterdam" mit Heinz Bennent. Es handelt sich hier um die fast authentische Verfilmung über die Aktivitäten der Dominas-Bande die in den sechziger Jahren in NRW und Holland aktiv war. In der Folge wurden die Namen natürlich verändert. In der DDR wurde die Geschichte der Bande in der Reihe "Kriminalfälle ohne Beispiel" ebenfalls verfilmt, hier nannte man das Kind beim Namen und die Folge hieß "Die Dominas-Bande".

KommissarKeller Offline




Beiträge: 8

26.03.2010 11:22
#10 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Die "letzte" Episode "Wer klingelt schon zur Fernsehzeit", die eigentlich ein eigenständiger Film ist, hat in mir so einige Erinnerungen geweckt. Zum einen gab es ein Wiedersehen mit einer jungen Dame, von der man bis heute nicht weiß, was aus ihr geworden ist: Ivonne Preuschoff. Als "Marion Abel" trat sie einst im KOMMISSAR auf und auch als "Ivonne Ten Hoff" konnte man sie in einigen erotischen Filmchen der 70er Jahre bewundern.

Und dann war da noch die Musik, die mich seit einiger Zeit beschäftigt und die ich zufällig auf einen LIBRARY ALBUM wiederfand. Sie stammt von ROLAND KOVAC und wurde vom Album NIGHT DRIVE aus der "Selected Sound-Reihe" entnommen. Alle Parts aus dem Film finden sich darauf wieder.

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, einen MUSIK-THREAD im Forum einzubauen. Denn ich glaube, es gibt noch so Einiges - auch zu anderen Krimis - zu entdecken und die Kenner auf diesem Gebiet könnten dazu beitragen, dass so manche Lücken geschlossen werden.

Herzliche Grüße von Peter

brutus Offline




Beiträge: 12.956

25.04.2010 23:04
#11 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

ARD-Video kündigt für den 20.September Das Kriminalmuseum als Straßenfeger 21 - 23 an.

Gruß

Brutus

KommissarKeller Offline




Beiträge: 8

16.07.2010 19:52
#12 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Zitat von KommissarKeller


Und dann war da noch die Musik, die mich seit einiger Zeit beschäftigt und die ich zufällig auf einen LIBRARY ALBUM wiederfand. Sie stammt von ROLAND KOVAC und wurde vom Album NIGHT DRIVE aus der "Selected Sound-Reihe" entnommen. Alle Parts aus dem Film finden sich darauf wieder.

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, einen MUSIK-THREAD im Forum einzubauen. Denn ich glaube, es gibt noch so Einiges - auch zu anderen Krimis - zu entdecken und die Kenner auf diesem Gebiet könnten dazu beitragen, dass so manche Lücken geschlossen werden.

Herzliche Grüße von Peter



Werter GEORG (Admin)!

Nach nunmehr fast 4 Monaten ohne Reaktion (außer ein Dankeschön per Email) auf meinen o.g. Beitrag bin ich doch eigentlich sehr traurig, dass meine MUSIK-Ergänzung zur Episode 41 noch immer nicht "berücksichtigt" wurde. Auch zum Thema "Einrichtung eines MUSIK-TREADs" kam leider auch noch keine Reaktion.

Ich wollte ja auch nur mal ganz nett und höflich daran erinnern - wir sind ja doch alles nur Menschen...

Wenn auch weiterhin kein Interesse besteht, so bitte ich um Mitteilung und die Sache ist für mich erledigt. Ich wäre dann zwar weiterhin traurig, könnte aber durchaus damit leben...

Beste Grüße von Peter S.

Georg Offline




Beiträge: 3.044

16.07.2010 22:15
#13 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Lieber Peter S.
ich schreibe Dir eine private Mail!
LG
Georg

Georg Offline




Beiträge: 3.044

31.08.2010 09:57
#14 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Die Veröffentlichung der drei DVD-Boxen rückt ja immer näher.
Als Bonusinterviews wird es auf Box 21 ein Interview mit Martin Böttcher, auf Box 22 ein Interview mit Regisseur Erich Neureuther und auf Box 23 ein Interview mit Til Erwig geben. Das geplante Interview mit Helmuth Ashley entfällt leider für die KM-Boxen. Dafür gibt es auf Box 21 + 22 noch zwei Beiträge zum 75. bzw. 80. Geburtstag von Helmut Ringelmann - und auf Box 23 - der lange als Kriminalmuseum-Folge geführte und bei Insidern gesuchte Film "Die Tauben" von Gerd Oelschlegel.

Georg Offline




Beiträge: 3.044

17.09.2010 15:00
#15 RE: Das Kriminalmuseum (erzählt) (1963-70, TV) Zitat · Antworten

Ich darf einen kurzen Eindruck über die 3 DVD-Boxen, die mir seit gestern vorliegen, abgeben:
Die Kriminalmuseum-Folgen erstrahlen in erstklassiger Bild- und Tonqualität, was vor allem uns Fans, die wir seit Jahren auf mäßige Bildqualität und zum Teil auf Folgen mit Timecode zurückgreifen müssen, erfreuen wird. Die Aufmachung ist gewohnt gut, das Bonusmaterial diesmal sehr interessant.
Neben dem erwähnten Bonusfilm "Die Tauben", der von der ganzen Machart (in Farbe/ Produktion/ Titelsequenz/ Länge (90 Minuten)) jedoch nie zur Reihe gehört haben kann, aber dennoch sehenswert ist (es handelt sich um gar keinen Krimi!), befinden sich zwei Kurzporträts über Helmut Ringelmann auf den DVDs.
Absolutes Highlight sind die Bonusinterviews mit...
Regisseur Erich Neureuther. Dieses Interview ist in meinen Augen das Interessanteste, gibt Neureuther doch detailreiche Infos über die Dreharbeiten, die Prä- und Postproduktion, die Darsteller und die Drehorte sowie über Helmut Ringelmann und die Umstände der Produktion. Neureuther geht in dem 45minütigem Film, der aus 45 Minuten Erzählen seinerseits (ohne Zwischenfragen) besteht, außerdem auf andere Serien zum Teil recht detailreich ein, bei denen er Regie geführt hat: Hafenkrankenhaus, Privatdetektiv Frank Kross, Die fünfte Kolonne, den Zweiteiler MILLIONEN NACH MASS mit Curd Jürgens, Der Nachtkurier meldet, Diamantendetektiv Dick Donald, Die Laurents u.a.
Es ist ja bekannt, dass Ode wegen seiner Kommissar-Darstellung in "Die Reisetasche" zum "Kommissar" erhoben wurde. Auch hierauf geht Neureuther ausführlich ein.
Komponist Martin Böttcher. 25 Minuten lang erzählt Böttcher, wie er Filmkomponist wurde und geht dabei natürlich auch auf die Wallace- und May-Serie ein, aber auch auf die aktuelle Pfarrer-Braun-Reihe. Insgesamt haben seine Aussagen aber weniger Informationsgehalt, er verwechselt auch Filme und Regisseure (er ordnet beispielsweise Helmuth Ashley dem Film "Der Illegale" zu (richtig wäre Günter Gräwert)). Außerdem spricht er über seine Kompositionen bei DERRICK und DER ALTE.
Schauspieler und Produzent Til Erwig Erwig erzählt 30 Minuten über seine beiden Auftritte im Kriminalmuseum, dass Regisseur Neureuther ihn geholt und dass eine Folge ihn zu größerer Bekanntheit brachte. Der Schauspieler wartet mit manchem interessanten Detail über die Dreharbeiten auf. Er geht auf weitere PRoduktionen ein, bei denen er mitgespielt hat bzw. die er später selbst produziert hat ("Heidi und Erni" z.B.)

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