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Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 84

09.07.2019 11:27
#361 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Mich stört bei den EW-Filmen eher, wenn es zu klamaukig und "unernst" bzw. billig wird.

Deswegen ist für mich persönlich ein Film wie die Stecknadel - nicht nur weil es ein exzellenter Thriller ist -
mehr Wallace als beispielsweise der Bucklige oder einige andere der Reihe.

Aber so genau denke ich darüber auch gar nicht nach: Es gibt für mich sehenswerte Filme - wie auch diverse Epigonen aus der Zeit (z.B. Mabuse) -
und Filme, die ich nicht so mag - darunter durchaus beliebte Filme wie z.B. der Zinker, dem ich jederzeit Gialli wie Stecknadel oder Halbmond vorziehen würde -
einfach weil ich sie für gute Filme halte.

Wenn ich ganz enge Maßstäbe anlegen würde, dann wäre doch eh alles nach den ersten Filmen kein "typischer" Wallace, weil sie sich nicht so eng mehr ans Buch halten.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.039

09.07.2019 12:29
#362 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Zitat von schwarzseher im Beitrag #17
Wer den hier gebräuchlichen Begriff "typischer Wallace" und bsw. Wallace Flair usw . usw. der Ursprungsreihe so interpretiert hat die Ausgangssituation /das Wallace Fan werden /Begeisterung wohl nicht im geringsten verstanden.

Wer das behauptet, hat das Konzept einer Literaturverfilmung nicht im Geringsten verstanden. Was an den Wallace-Filmen des Jahres 1965 mehr Wallace sein soll als an denen des Jahres 1972, hat mir hier auch noch niemand erklären können. Wenn ich mit einem bestimmten Filmstil nichts anfangen kann, ist das die eine Sache, aber eine unsachlich niedrige Bewertung nur mit der Begründung "ist nicht wallace-mäßig genug" vorzunehmen, ohne dabei überhaupt zu wissen, was "wallace-mäßig" ist, ist schon ziemlich dünnes Eis.
Zitat von Havi17 im Beitrag #20
Zitat von Andreas im Beitrag #19
. Während die "Ewig Gestrigen" (EG)
??


Was ist daran unverständlich? Für Leute, die der Meinung sind, dass alle guten Wallace-Filme so aussehen sollten, als wären sie 1961 gedreht worden, ist das eine ziemlich akkurate Beschreibung. Ich würde Andreas' Typisierung auch mit den Alternativbegriffen "die Ignoranten" ggü. "den Toleranten" unterstützen. Dass auf die eine Gruppe tendenziell eher negativ konnotierte Namen zutreffen, hat sie sich aufgrund ihrer kategorisch abwertenden und ausgrenzenden Argumentationsstruktur selbst zuzuschreiben. Soweit ich weiß, war bislang aber eher der etwas abgemilderte Begriff "die Traditionalisten" geläufig.

Giacco Offline



Beiträge: 1.795

09.07.2019 13:59
#363 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #22
Dass auf die eine Gruppe tendenziell eher negativ konnotierte Namen zutreffen, hat sie sich aufgrund ihrer kategorisch abwertenden und ausgrenzenden Argumentationsstruktur selbst zuzuschreiben.

Ach, sieh an! So einfach ist das! Hätt´ich jetzt nicht gedacht.

Andreas Offline




Beiträge: 428

09.07.2019 17:18
#364 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Ich habe die Formulierung "EG" von schwarzseher übernommen. Dies nur nochmal zur Klarstellung. :)

schwarzseher Offline



Beiträge: 465

09.07.2019 17:35
#365 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Es ist schon interessant wie meine ironische Bemerkung "EG " hier "einschlägt bzw . gerne aufgenommen wird.Eigentlich wollte ich mit diesem flappsigen Ausdruck hier von vornherein die doch oft aufkeimenden Grabenkämpfe zwischen den Traditionalisten (also in dem Falle ich ) und den ......?? pseudo Wallace / ach so modernen italo Wallace / was auch immer unter dem Namen Wallace verwurstet wurde......Anhängern ...etwas die Luft rausnehmen.
Die Argumente drehen sich ja immer im Kreise und wer was gut/schlecht findet wissen ja auch sicher alle.
Trotzdem schreibe zB. ich auch zu diesen Themen fast immer was ,allein aus Respekt unserem Forenmitglied gegenüber der sich immer wieder die Mühe macht neue Diskussionen in Leben zu rufen.
Wenn dann eine Formulierung soviel Anklang findet......hat es sich gelohnt.


Euer
ewig Gestriger/altmodischer schwarz/weiß Traditionalist oder einfacher ....ich sehe die ganz alten Filme am liebsten.

Andreas Offline




Beiträge: 428

09.07.2019 18:44
#366 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Da eröffnet man einen Thread zu einem Film, und dann startet eine Lagerdiskussion zwischen den EWEG und den EWOM.
Oder sollten wir besser sagen "Film-Fundis" und "Rialto-Realos"?

Havi17 Offline




Beiträge: 3.127

09.07.2019 18:47
#367 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Die ganzen Bewertungen wären übersichtlicher und ausdrucksstärker, wenn die Bewertungekriterien
für alle Wallace-Filme gleich wären. Doch das ist leider nicht der Fall und eine Punktzahl kein Ersatz
dafür. Schwierig nachzuvollziehen wird es wenn bei einem Film Gusto Kriterien herangezogen werden,
welche bei einem anderen gar zur Abwertung führen und umgekehrt. Auf diese Weise sind Diskussionen
kein Ende gesetzt.

Gruss
Havi17

schwarzseher Offline



Beiträge: 465

09.07.2019 19:02
#368 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Bei aller Liebe zu den Filmen ......aber in Wirklichkeit ist ja (fast ?) alles schon gesagt worden im laufe der letzten Jahrzehnte.Wenn dann mal jemand Neues mit seiner Ansicht kommt wiederholt man sich natürlich und jede Abwechslung wird mit Begeisterung durchgekaut.
Finde ich eigentlich gar nicht schlimm und überzeugen werden wir uns gegenseitig auch nicht mehr ( und wollen wir ja auch nicht )
Also können wir ganz entspannt vor uns hin tippen und Punkte vergeben oder dem xten Verriss wiedersprechen..........

Havi17 Offline




Beiträge: 3.127

09.07.2019 19:42
#369 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Das ist die richtige Einstellung -);

Gruss
Havi17

Count Villain Offline




Beiträge: 4.230

09.07.2019 19:48
#370 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Man hätte es kommen sehen können, dass diese Diskussion wieder hochkocht. Egal. Ich sage jetzt abwechslungshalber mal wieder etwas zum Film.

Hallo, hier spricht Edgar Wallace?

Meine Antwort auf diese simple Frage ist sehr eindeutig: Jein!

Ich fand Schriftzug und Ausruf bei dieser Sichtung tatsächlich irgendwie fehl am Platze. Gerade auch durch die chronologische Sichtung und die vorhergehende Themsetote, die in Sachen Struktur und Charaktere tatsächlich noch um einiges mehr ursprünglicher Wallace ist. Was dann allerdings hilft, den Film dennoch im Rahmen der Serie zu akzeptieren sind vor allem die Originalaufnahmen in England, bekannte Schauspieler auf deutscher Seite (allen voran natürlich Fuchsberger) und die Mädchenschule als Schauplatz. Brücken sind also durchaus vorhanden.

Und wo ich schon die deutschen Schauspieler erwähne, mache ich damit doch gleich weiter. Besonders beeindruckend agieren in meinen Augen Günther Stoll und Karin Baal. Die beiden geben ihren Figuren nicht nur glaubwürdige Gesichter (wie Testi und die Mädchen zum Beispiel auch), sondern vermitteln dabei auch ganz eigene, fühlbare Stimmungen. Joachim Fuchsberger hingegen ist mit der Reihe zusammen gealtert. War er im Frosch noch selbst der jugendliche Held, sieht man ihn hier quasi in der Rolle des "Elk" als ruhigen und erfahrenen Scotland-Yard-Hasen. Auch erwähnenswert finde ich Claudia Buthenuth, die ich vor der Stecknadel tatsächlich nur aus einer Heinz-Erhardt-Klamotte kannte. Das ist dann schon ein Unterschied.

Was ansonsten im Vergleich zu den anderen Wallace-Filmen auffällt ist, dass die Hauptcharaktere gut herausgearbeitet sind. An die Stelle von märchenhaften Chargen treten reale Menschen, die teilweise sogar auf ebenso menschliche Weise zu überraschen wissen. So haftet der Affäre zwischen Rossini und Elizabeth im Nachgang betrachtet durch den nicht vollzogenen Akt durchaus noch etwas unschuldiges an. Das Ehedrama ist ohnehin sehr fein in den Krimi eingesponnen, samt der Wandlung von einer kalten zu einer warmherzigen Ehefrau. Etwas makaber ist lediglich, dass dieses Happy End letztendlich nur durch grausamen Mord erreicht wird. Ohne dem wäre die Ehe vermutlich tatsächlich gescheitert.

Was ein wenig ins Hintertreffen gerät ist die kriminalistische Seite. Der Mörder wäre vielleicht davongekommen, wenn ihm seine Tochter nicht ausgebüxt wäre. Und auch das Italienischbuch ist nur ein sehr wackliges Indiz. Was mich ebenfalls ein wenig stutzig gemacht hat, war Brendas Verhalten. Einerseits bedrängt sie Helen, bloß nichts zu verraten, andrerseits steckt sie einen Hinweis auf Ruth Holden in Rossinis Briefkasten (übrigens eine sehr schöne Szene: Man denkt zuerst, der Mörder würde den Zettel aufheben). Aber auch ein wirklicher Fehler ist mir aufgefallen: Die Beichtstühle! Zwei nebeneinander, einer immer leer, einer Pater Herberts Standardplatz. Janet beichtet mehrfach in dem, der näher am Altarraum ist und in dem Pater Herbert eindeutig nicht ist. Etwas später wird jedoch genau dieser als Pater Herberts Beichtstuhl bezeichnet.

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Musik. Insgesamt gesehen gefällt mir Morricones Score sehr gut, vor allem die Spannungsmusik, aber dieses schwülstig-melancholisch Liebesthema hat mich doch in zunehmendem Maße aggressiv gemacht. Zum Glück verabschiedet es sich quasi zusammen mit Elizabeth aus dem Film. Leider ist genau dieses Thema auch die Titelmusik, die direkt nach dem brutalen Auftaktmord so gar nicht passen will.

Fazit:
Intensiv inszeniert, auf bedrückende Weise real, aber nach all den vorangegangen Kriminalmärchen der Reihe erscheint die Stecknadel doch irgendwie etwas farblos oder fremd.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 164

09.07.2019 20:00
#371 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Dann erst mal von meiner Seite ein großes Hoch auf die "Ewig Gestrigen", denen ich mich fast vorbehaltlos anschließen kann (und das nicht nur im Edgar-Wallace-Forum, aber das ist wohl ein anderes Thema...)
Persönlich habe ich mir die letzten Filmboxen der Reihe nicht mehr gekauft, nicht weil ich unbedingt alle Filme grottenschlecht finde, aber eben als Edgar-Wallace-Fan sehe ich da eben wirklich gar nichts mehr, was mit dem Schaffen des Autors zu tun hat. So ist es auch beim Stecknadel-Film, der an sich nicht schlecht ist. Aber Wallace, im Geiste trotz aller Modernität in seinem Leben noch ein Kind der viktorianischen Zeit, hätte niemals einen Mörder erfunden, der Frauen eine Stecknadel in ihr edelstes Teil hineinpiekst. Das läge vollkommen außerhalb seiner Linie, und wenn man schon etwas unter dem Namen "Edgar Wallace" vermarktet, sollte man auch die Pietät besitzen, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten und zumindest ein paar typische Elemente seiner Romane in die Filme einfließen zu lassen. Da könnte man ja auch gleich die nächste moderne Agatha-Christie-Verfilmung von "Zehn kleine Nafrilein" in einen abgeschotteten Swingerclub verlegen. Was würden die Fans wohl da sagen ? Ich will nun nicht die moralinsaure Keule schwingen, doch die meisten haben sich ja schließlich in den vorherigen Verfilmungen auch maßlos an den mehr oder weniger offensichtlichen und gar nicht so drastischen Nacktszenen gestört, die so schlimm doch nun wirklich nicht waren.
Ein Beispiel, wie man einen alten Stoff in modernere Zeiten verlegen kann, sind etwa die "Sherlock"-Verfilmungen. Die will ich nun auch nicht in den Himmel heben, aber die Verehrung der Drehbuchschreiber für Conan Doyle und seinen Helden ist deutlich zu spüren und ebenso der Wille, den Geist der literarischen Vorlage immer in der Nähe zu behalten. Leider ist da bei den letzten sogenannten Wallace-Filmen gar nichts mehr zu spüren, weder vom der Handschrift des Schriftstellers noch von der Aura der düsteren Schwarz-Weiß- oder auch der ersten skurril-knalligen Farbfilme ist noch etwas zu spüren. Einfach nur schade und auch jetzt noch komplett unverständlich, warum dieser Weg eingeschlagen wurde.
Aber zum Trost gibt es ja zum Glück ein paar gelungene Epigonen (wie etwa Spinne, Wirtshaus oder Henker), die dem EG-Nostalgiker wesentlich mehr Freude und das vertraute feeling bereiten als irgendwelche Italo-Produktionen.

patrick Offline




Beiträge: 3.100

09.07.2019 20:11
#372 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #22
Ich würde Andreas' Typisierung auch mit den Alternativbegriffen "die Ignoranten" ggü. "den Toleranten" unterstützen. Dass auf die eine Gruppe tendenziell eher negativ konnotierte Namen zutreffen, hat sie sich aufgrund ihrer kategorisch abwertenden und ausgrenzenden Argumentationsstruktur selbst zuzuschreiben. Soweit ich weiß, war bislang aber eher der etwas abgemilderte Begriff "die Traditionalisten" geläufig.


"Open Minded", was natürlich als Gegenbegriff "narrow minded" mitbringt und "Ignoranten"? Könnte ich das ernst nehmen, müsst ich euch bei euren virtuellen Ohren nehmen. Hier wird mit solchen Begriffen schon sehr willkürlich umgegangen.

Was es mit "narrow minded" oder "ignorant" zu tun, hat, wenn man die italienische Machart der späten Wallace-Filme oder die Blaßheit der Themsetoten sowie der Nonne nicht mag, erschließt sich mir nicht. Man hätte die Reihe mit höheren Budget durchaus anders fortsetzten können. Stattdessen ging man finanziell auf Nummer Sicher und ließ viele Köche den Brei verderben. Ich könnte mir viele Arten vorstellen, wie man die Wallace-Filme anders weiterentwickeln und auslaufen hätte lassen können, wie z.B. bei Bond - ohne deren Wiedererkennungswert zu verstümmeln. Stattdessen machte man immer mehr von dem kaputt, was der Serie zu ihrem Erfolg verhalf. Nachdem ich viele ältere und auch wesentlich neuere Thriller durchaus mag, kann ich mich wirklich weder als "narrow minded" noch als ignorant betrachten, nur weil filmgeschichtlich eher untergeordnete Werke, wie die vorhin genannten nicht meinem Geschmack entsprechen, die typischen Wallace-Filme aber schon.

patrick Offline




Beiträge: 3.100

09.07.2019 20:16
#373 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #31
Ein Beispiel, wie man einen alten Stoff in modernere Zeiten verlegen kann, sind etwa die "Sherlock"-Verfilmungen. Die will ich nun auch nicht in den Himmel heben, aber die Verehrung der Drehbuchschreiber für Conan Doyle und seinen Helden ist deutlich zu spüren und ebenso der Wille, den Geist der literarischen Vorlage immer in der Nähe zu behalten. Leider ist da bei den letzten sogenannten Wallace-Filmen gar nichts mehr zu spüren, weder vom der Handschrift des Schriftstellers noch von der Aura der düsteren Schwarz-Weiß- oder auch der ersten skurril-knalligen Farbfilme ist noch etwas zu spüren. Einfach nur schade und auch jetzt noch komplett unverständlich, warum dieser Weg eingeschlagen wurde.
Aber zum Trost gibt es ja zum Glück ein paar gelungene Epigonen (wie etwa Spinne, Wirtshaus oder Henker), die dem EG-Nostalgiker wesentlich mehr Freude und das vertraute feeling bereiten als irgendwelche Italo-Produktionen.



Volle Zustimmung. Das mit Sherlock ist ein sehr guter Vergleich, der mir auch in den Sinn kam. Da bin ich ja doch tolerant.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.039

09.07.2019 20:27
#374 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

Getroffene Hunde bellen.

Zitat von Count Villain im Beitrag #30
Ich fand Schriftzug und Ausruf bei dieser Sichtung tatsächlich irgendwie fehl am Platze. ... Leider ist [dieses schwülstig-melancholisch Liebesthema] auch die Titelmusik, die direkt nach dem brutalen Auftaktmord so gar nicht passen will.

Die Einbindung von Vorspann und Wallace-Insignien in diesen Film ist wie auch beim "Halbmond" spektakulär schlecht gelungen und verschlechtert den Filmeindruck ganz abgesehen von den geschnittenen Szenen allein schon durch die handwerkliche Flapsigkeit (hier: abgeschnittener Ausruf von Elizabeth, unpassende Musik nach dem Mord; beim "Halbmond": entstellte Mordsequenz der Toskanerin mit überhastetem Einblenden der Schüsse). Wer den Filmen auch nur im Geringsten etwas abgewinnen kann, dem rate ich zu den internationalen Schnittfassungen. Diese starten jeweils vor den ersten Morden mit den "entspannten" Titelmusiken, wo diese noch Sinn ergeben.

Sind die internationalen Schnittfassungen eigentlich im Zuge der Koch-Blu-rays mit den deutschen Tonspuren versehen worden, sodass auch Synchro-Freunde endlich in den entsprechenden Genuss kommen können?

Andreas Offline




Beiträge: 428

09.07.2019 22:27
#375 RE: Wallace der Woche (35): Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1971/72) Zitat · Antworten

"Aber Wallace.... hätte niemals einen Mörder erfunden, der Frauen eine Stecknadel in ihr edelstes Teil hineinpiekst."

Setzen, sechs! Hausaufgaben nicht gemacht, Film nicht gesehen!

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