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Dieses Thema hat 142 Antworten
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Count Villain Offline




Beiträge: 4.345

20.05.2019 13:37
#106 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #8
Warum dieses lächerliche Schachspiel - Grimsby im Schloss drückt einen Knopf, damit es dann am Schachspiel blinkt und der Lord dort an einer Figur dreht, so dass dann der Sarg aufgeht? Was für ein Stuss - noch dazu ohne jede dramaturgische Not.


Doch, die dramaturgische Not ist gegeben. Und auch die einzige Entschuldigung für diesen Stuß. Läge das Öffnen des Sargs nicht in den Händen von Doc Addams und Lord Beverton, hätten sie am Ende auch nicht versuchen können, Wilson dort drin zu lassen, um sich selbst die Juwelen anzueignen.

Peter Offline




Beiträge: 2.867

20.05.2019 19:43
#107 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #8
Frage an die Experten: obwohl ich den Film so häufig gesehen habe, ist es mir zum ersten Mal aufgefallen, dass man auf zwei Außenaufnahmen dem Schloss auf der Pfaueninsel noch ein Geschoss mit ein paar Erkern hinzugefügt hat Weiß jemand, wie das geschehen ist? Offensichtlich ist es ja nicht nur eine Montage auf dem Standbild sondern eine echte Kulisse, da es nicht nur ein Standbild ist, sondern sich das Bild mit der Aufnahme bewegt (Jane Wilson kommt gerade an)|addpics|o19-3-d575.jpg|/addpics|

Dieses interessante Thema hatten wir früher schon erörtert. Kollege Kolvenal hat schließlich die glaubhafte Lösung gefunden und - trotz tarnendem Gebüsch - die ernüchternde Wahrheit mit gefühlten ca. 99,5% Wahrscheinlichkeit nachgewiesen...:

Zitat von Kolvenal im Beitrag Edgar-Wallace-Schauplätze
..... Meines Erachtens ist der Aufbau an dem Pfaueninselschloß nach alter Filmmanier eine Miniatur, die im richtigen Abstand zwischen Kamera und Objekt an einem Stativ befestigt wurde. Wenn man sich den grünen Strauch rechts genauer betrachtet, kann man auch das Stativ erahnen.


Dies ist auch auf deinem Foto ziemlich gut zu erkennen. Tatsächliche Aufbauten wären für eine läppische Sekundensequenz um ein Vielfaches zu teuer gewesen. Es fällt im Film ja öfter auf, dass in vielen Szenen das Erdgeschoss mit geradezu lächerlich bemalten, angeblich zugenagelten Fenstern auf billigste Weise zum Abbruchschloss stilisiert wurde. Kamerafahrten nach oben werden dagegen während des gesamten Films auffallend krampfhaft vermieden, ...weil man sich lieber eines, pardon, billigen Taschenspielertricks bedienen wollte. Zwar gab es in der Wallace-Trash-Phase noch weit schlimmere Aussetzer, doch sollten auch diese geschickten Spar-Maßnahmen nicht gänzlich unerwähnt bleiben.....

greaves Offline




Beiträge: 563

20.05.2019 20:02
#108 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Im „grossen Album der Edgar Wallace Filme „sieht man das Schloss auf einem Foto ganz nah und bei Nacht,ohne Aufbau.

Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 89

20.05.2019 20:21
#109 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Danke für die Aufklärung - an so etwas hatte ich noch gar nicht gedacht

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

20.05.2019 20:27
#110 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Schlimmer als die Aufbau-Miniatur finde ich eher einige ungeschickte lebensgroße Set-Entscheidungen, z.B. die billigen "vernagelten" Fenster oder vor allem die Gruft von Kapitän Wilson, die eher aussieht wie die Laderampe eines Supermarkts. Das sollte man besser nicht mit der Selford'schen Gruft aus der "Tür" fünf Jahre vorher vergleichen. Bei allem Lob für den "Hund" ist es schade, dass die Reihe eine solche optische Entwicklung genommen hat, anstatt auf Qualität zu setzen. Erklärungsansätze von wegen "Zeit des Umbruchs" und "bloß nix Altmodisches", wie wir sie neulich im Thread zum "Peitschenmönch" gelesen haben, erklären ja nicht, weshalb man modernere Einflüsse nicht auf höherwertigem Niveau eingebracht hat.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.345

20.05.2019 20:39
#111 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #2
Vohrer schraubte zudem den Humor und hanebüchenen Unsinn zugunsten einer geheimnisvoll und doch stringent erzählten Geschichte zurück (...)


Diese rosarote Brille hatte ich bei meiner gestrigen Sichtung definitiv nicht auf.

Es beginnt schon bei der Vortitelsequenz. Es ergibt absolut keinen Sinn, den Wegweiser zu verdrehen. Tucker soll schließlich nicht in ein Moorloch gelockt, sondern vom Hund erlegt werden. Und da die Leiche hinterher ohnehin abtransportiert und versenkt wird, ist es auch egal ob der Tatort in der Nähe des Schlosses ist oder nicht. Und was das Schachbrett - abgesehen von der oben erwähnten dramaturgischen Funktion - weniger hanebüchen machen soll als die diversen Gimmicks im Peitschenmönch, erschließt sich mir auch nicht. Captain Wilson wäre besser mit einem Sarg beraten gewesen, den er auch von innen öffnen kann. Sicher, es ist natürlich nachvollziehbarer, wenn man sich einiger Tiere als Mordwerkzeuge bedient, die man ohnehin schon in seinem Schloss hält, als dass man Gefängnisse unterwandert, ein neuartiges Gift entwickeln und eine peitschende Zirkusartistin herumgeistern lässt. Aber immerhin hatte Portland noch ein schlüssiges Motiv. Connery hätte er die Hälfte der Beute abgegeben, aber seine ehemaligen Komplizen bringt der Kapitän lieber um, anstatt mit ihnen zu teilen? Nicht sehr konsequent der Mann.

Auch auf der Seite des Gesetzes gibt es so einigen Unfug zu ertragen. Kein Inspektor frei? Really? In der Umgebung von Blackwood Castle muss es doch zumindest irgendwo einen Dorfconstable geben. So lange ich bei Scotland Yard bin, ist es noch nie bei einem bescheiden Toten geblieben? Stimmt! Wie der Peitschenmönch bewiesen hat, mordet man in England sicherheitshalber im Dutzend, auch wenn man nur eine Person aus dem Weg räumen will. Macht die gepeinigte Hausfrau, die ihrem untreuen Gatten eins mit der Bratpfanne überzieht, sicher genauso! Und dann dieser hirnverbrannt dämliche Gedanke von Miss Finlay, ohne Patronen im Magazin wäre Sir John sicherer. Klar. Wer schießt, der kann mit Gegenwehr rechnen. Aber wer sich im Glauben an eine geladene Waffe sicher fühlt, der kann sehr schnell auch sehr alt aussehen, wenn ein Schuss gar nicht losgeht (oder nach hinten wie im Abt). Aber gut. Auch das ist selbstverständlich der Dramaturgie geschuldet. Dass Miss Finlay ihren Chef dann später sogar niederschlägt, ist purer Slapstick. Aber in einem Land, in dem es reicht, der Polizei lediglich eine Detektiv-Visitenkarte vorzulegen, um sich von jedem Verdacht reinzuwaschen, und ohnehin nur verhaftet werde, wenn ich mich selbst noch einmal melde, wäre ich auch gerne Verbrecher!

Ein großer Fauxpas ist darüber hinaus ein grober Schnitt- oder Ablauffehler. Was sagt Jane Wilson am Ende? Ihr Vater hielt sie für Dorothy und gab sich nicht damit zufrieden, dass Fairbanks verhaftet wäre? Dumm nur, dass sie den Anruf bekommt bevor Fairbanks verhaftet wird!

Dass man bei Grimsbys Dienstkleidung denkt, das "Old Inn" wäre das Wirtshaus im Spessart zu Zeiten des Räuberhauptmanns, und dass das Schloss nun wirklich nicht den Eindruck macht, als hätte dort bis vor kurzem noch jemand gewohnt, sind da nur noch das Tüpfelchen auf dem I. Nachdem man im vorherigen Film ganz eindeutig in den Swinging Sixties verortet war, ist man nun wieder in eine heruntergekommene Parallelwelt gefallen. Ähnlich wie in der blauen Hand wirken auch hier die Hauptschauplätze - besonders in Bluray-Qualität - wieder sehr schäbig und studiohaft. Erstaunlicherweise wirkt die Atmosphäre dennoch sehr viel freundlicher.

Einen großen Anteil daran hat natürlich die großartige Agnes Windeck, von deren sympathisch-kauzigem Spiel der Film mindestens genauso lebt wie von den exzellenten Herbstaufnahmen der Pfaueninsel und der genialen Musikuntermalung inklusive Titel-"Song". Ich weiß, letzterer spaltet die Fans, aber ich bin da ganz klar auf der Pro-Seite!

Besonders stark inszeniert auch Jane Wilsons erste Nacht im Schloss. Das hat trotz Klappergestell echte Gruselfilmqualität! Es hätte mich nicht gewundert, wenn hinter dem Vorhang mit den Stiefeln plötzlich Graf Dracula, Freddy Krueger oder die blaue Hand erschienen wäre. Dass dort nichts ist, kehrt im Übrigen wunderschön die ähnliche Szene im Petit Maxim in der Hand um. Die unschuldige Heldin nachts alleine in einer feindlich gesonnenen Umgebung ist zudem ein Bild, wie es auch Edgar Wallace himself des Öfteren in seinen Romanen zu zeichnen wusste. Wallace-Faktor also definitiv vorhanden.

Karin Baal füllt ihre Rolle auch sehr passend aus. Ihr gelingt einmal mehr der richtige Mix aus bedrohter Unschuld und selbstbewusster, bzw. -bestimmter junger Frau. Auch über die anderen Schauspieler weiß ich nichts Negatives zu sagen. Etwas schade ist es nur um Harry Wüstenhagen und Hans Söhnker, deren Charaktere leider viel zu schnell ins Gras beißen müssen. Man hätte sie gerne länger und mit etwas dankbareren Rollen im Film gesehen.

Fazit
Auch wenn man es zu Beginn meiner Rezension nicht für möglich gehalten hätte, aber ich komme zu demselben Schluss wie Gubanov. Der Film überspielt gekonnt seine Schwächen und bietet in bester Conan-Doyle-Manier mit seiner tödlichen Jagd nach einem Millionenvermögen wohlige Erinnerungen an ähnlich gestrickte Klassiker der Reihe wie "Die Tür mit den sieben Schlössern" oder "Die Gruft mit dem Rätselschloss". Außerdem ist der Hund ein Film, der bildet. Ich wusste vorher gar nicht, dass "Scheiße" damals auch schon so ein beliebter Kraftausdruck war.

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

20.05.2019 21:01
#112 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #15
Connery hätte er die Hälfte der Beute abgegeben, aber seine ehemaligen Komplizen bringt der Kapitän lieber um, anstatt mit ihnen zu teilen? Nicht sehr konsequent der Mann.

Ich bin mir sicher, der Captain hätte Connery später auch noch ausgebootet. Ein Schachzug, den ich durchaus auch gern noch im Film gesehen hätte, der aber natürlich nicht damit vereinbar war, dass man Connery erst ganz am Ende als Schurken enttarnen wollte.
Zitat von Count Villain im Beitrag #15
Und was das Schachbrett - abgesehen von der oben erwähnten dramaturgischen Funktion - weniger hanebüchen machen soll als die diversen Gimmicks im Peitschenmönch, erschließt sich mir auch nicht.

Nicht? Dann lass mich nochmal deine eigenen Worte gegenüberstellen, vielleicht klappt's dann mit dem Erkennen des unterschiedlichen Unsinns-Schweregrads:
Zitat von Count Villain im Beitrag #15
[auf der einen Seite:] Schachbrett
Zitat von Count Villain im Beitrag #15
[auf der anderen Seite:] dass man Gefängnisse unterwandert, ein neuartiges Gift entwickeln und eine peitschende Zirkusartistin herumgeistern lässt

Count Villain Offline




Beiträge: 4.345

20.05.2019 22:49
#113 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Auf der einen Seite steht allerdings nicht nur das Schachbrett. Da passiert schon noch mehr Unfug, wie ich recht ausschweifend ausgeführt habe (dass Doc Addams einfach so ohne wirklichen Grund auch noch den Hausburschen umbringen will, habe ich sogar noch gar nicht erwähnt). Außerdem habe ich auch gar nicht gemeint, dass das Schachbrett alle Gimmicks des Peitschenmönchs aufwiegen soll. Ich hätte wohl besser schreiben sollen "als eines der diversen Gimmicks", um es verständlicher zu machen. Wie schwer die einzelnen Dinge wiegen, soll natürlich jeder für sich selbst beurteilen dürfen.

"Viel hilft viel" scheint jedenfalls sowohl das Motto von Portland (Giftgas, Peitsche, Erfüllungsgehilfen mit perfektem Alibi) als auch von Wilson zu sein (blutrünstiger Hunde, Giftzähne, er selbst mit perfektem Alibi). Das sind zwei Verbrecher, die aus demselben hanebüchenen Universum stammen.

Wie und woran ist eigentlich Ken Nelson gestorben?

Count Villain Offline




Beiträge: 4.345

21.05.2019 06:39
#114 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Ab wann, glaubt ihr, wechselt eigentlich Connery die Seiten? Am Anfang stiftet er ja mit dem Transport der Leiche noch Verwirrung bei den bösen Buben.

Ray Offline



Beiträge: 1.596

23.05.2019 00:02
#115 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

"Der Hund von Blackwood Castle" ist ein insgesamt wirklich gelungener Jubiläums-Wallace. Wie schon ausgeführt wurde, geht es inhaltlich wieder ein wenig klassischer zu. Die Story kann gerade zum Ende hin mit einigen Überraschungen aufwarten und gibt sich davor gekonnt mysteriös und hält so das Interesse des Publikums hoch. Passend zum Jubiläum ist der Cast sehr breit aufgestellt und die Rollen sind gut verteilt. So erscheinen die nacheinander aufschlagenden Komplizen des Kaptitäns gleich im doppelten Sinne als Gäste, nämlich als Gäste im "Old Inn" sowie im Film selbst. Horst Tappert gibt dabei einen gelungenen Einstand, Harry Wüstenhagen ein durchaus ersehntes Comeback und Rainer Brandt ein eher unspektakuläres Gastspiel innerhalb der Rialto-Reihe (seinen Telefonauftritt als Inspektor Fuchsberger im "Tuch" einmal ausgeklammert). Wegen akuter Personalnot darf Sir John mal wieder die Ermittlungen selbst führen, was er dem Grunde nach schon in "Zimmer 13" einmal gemacht hat. So bekommt er in Sachen Präsenz und Wichtigkeit unvorhergesehen einen angemessenen vorläufigen Ausstand. Obwohl sein Gala-Auftritt aus dem "Peitschenmönch" nicht getoppt werden kann, überzeugt Schürenberg hier mit einer wieder etwas seriöseren Interpretation des Scotland Yard-Chefs und im Zusammenspiel mit Sidekick Ilse Pagé, die wohl ihren besten und dankbarsten Auftritt absolviert. Für Heinz Drache ist der Film Rückkehr, Farbdebüt, und Wallace-Ausstand zugleich. Seine Figur macht enorme Entwicklungen durch und wird von Drache souverän wie eh und je durch den Film geführt. Karin Baal liefert die wohl bis dato stärkste Darbietung einer weiblichen Hauptdarstellerin in der Farbära ab. Überfällig war ein Gastspiel Hans Söhnkers. Er drückt in der Rolle des Rechtsanwalts zu Anfang dem Film mächtig den Stempel auf und macht vielleicht ein wenig zu früh Platz für andere. Agnes Windeck in ihrem besten Wallace-Auftritt sowie Tilo von Berlepsch als adlige Besitzer des "Old Inn" werten den Film auf darstellerischer Ebene zusätzlich auf.

Alfred Vohrer liefert vor allem im ersten Drittel eine wunderbare Geisterbahn-Atmosphäre. Hier sind vor allem die Szenen rund um die erste Nacht Karin Baals im Schloss zu nennen. Vor allem die Einstellungen in subjektiver Kamera, wie sie mit Kerzenständer über den Gang schreitet, sind besonders atmosphärisch. Auch Skelett und Gummistiefel sorgen für angenehmen Grusel, wohingegen die elenden Schlangen trotz vorgeschobener inhaltlicher Rechtfertigung einfach nur noch nerven. Ein besonderer Reiz des Films liegt auch in den einmaligen herbstlichen Außenaufnahmen auf der Pfaueninsel. Die Szenen mit dem Hund hätten zwar effektvoller inszeniert werden können, setzen aber ebenfalls neue Akzente. Schließlich bedarf die grandiose Musik von Peter Thomas besondere Erwähnung. Dieses groovige Etwas gehört zum absolut besten, was die Reihe in der Sparte zu bieten hat - "I see you".

Summa summarum bin ich gerne bereit, dem "Hund" 4,5 von 5 Punkten zu geben.

schwarzseher Offline



Beiträge: 618

23.05.2019 17:59
#116 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

In vielem möchte ich zustimmen....aber....das "groovige Etwas " ist für mich eher das nervigste was die Reihe zu bieten hatte .Finde ich leider total störend.Auch finde ich A. Windeck im Zinker besser ( Giftszene mit Zinker )Schlangen natürlich auch überflüssig ( anderes Versteck hätte es auch getan ) Sir John ohne Inspector muss auch nicht sein.
Aber für mich die Hauptsache .....wieder klassischer ,da kann ich über vieles hinweg sehen .

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

25.05.2019 06:18
#117 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Ich finde ja die Musik-Meinungen immer sehr amüsant: Das "Uh-Ah-Huh" des Buckligen ist laut allgemeinem Tenor der Gipfelpunkt der Genialität, aber wehe jemand singt "Blackwood Castle, Castle".

Baal1985 Offline



Beiträge: 64

26.05.2019 16:34
#118 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #18
Ab wann, glaubt ihr, wechselt eigentlich Connery die Seiten? Am Anfang stiftet er ja mit dem Transport der Leiche noch Verwirrung bei den bösen Buben.


An dem Moment, als er erkennt, dass die Uhr des "toten Kapitäns" noch läuft.

Sir John: "Na nu, Schlafen Sie?"

Connery: "Nein, nein. Ich schlafe nicht, Sir John. Und der ewige Schlaf...wie fragwürdig ist er doch."


Obwohl das etwas widersprüchlich ist mit dem, was Jane sagt. Angeblich hat ihr Vater sie ja in Dorothys Wohnung schon vorher angerufen. Andererseits wird als er neben Sarg steht, der Kamerafokus auf die Uhr gelegt. Warum sollte das getan werden, wenn ihm dabei nicht etwas auffällt? Nämlich, dass der Kapitän gar nicht tot ist.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.345

26.05.2019 17:12
#119 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Baal1985 im Beitrag #22
Obwohl das etwas widersprüchlich ist mit dem, was Jane sagt. Angeblich hat ihr Vater sie ja in Dorothys Wohnung schon vorher angerufen. Andererseits wird als er neben Sarg steht, der Kamerafokus auf die Uhr gelegt. Warum sollte das getan werden, wenn ihm dabei nicht etwas auffällt? Nämlich, dass der Kapitän gar nicht tot ist.


Dass die Szene mit dem Anruf viel zu früh eingeschnitten wurde, hatte ich ja auch schon bemerkt. Das wäre natürlich ein logischer Zeitpunkt.

Oder Connery fällt die Uhr auf und er hofft, dass keinem sonst die Uhr aufgefallen ist. Mit seinem Kommentar prüft er dann, ob Sir John eventuell bereits Verdacht geschöpft hat.

schwarzseher Offline



Beiträge: 618

26.05.2019 18:45
#120 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #21
Ich finde ja die Musik-Meinungen immer sehr amüsant: Das "Uh-Ah-Huh" des Buckligen ist laut allgemeinem Tenor der Gipfelpunkt der Genialität, aber wehe jemand singt "Blackwood Castle, Castle".
n

Nein nein......auch wenn ich jetzt nicht zu jeder Musik meinen Senf beitrage ( gerade weil man eben über Musikgeschmack nicht streiten kann )aber natürlich sind beide Musikuntermalungen für mich eher verzichtbar und hätte mir da was "anderes" gewünscht.

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