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Dieses Thema hat 95 Antworten
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 Filmbewertungen
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Havi17 Offline




Beiträge: 2.955

23.04.2009 22:32
#46 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Und heute Abend " Der Hund von Blackwood Castle". Der Film hat auch beim wiederholten Ansehen
nichts von seinem Charme verloren. Und Du hast es auf den Punkt gebracht Joachim. Die wunderschönen
Herbstaufnahmen geben dem Film das Gewisse Etwas. Für mich der beste Farbfilm, vielleicht gerade,
weil es der Einzige war, den das ZDF damals schon ausstrahlte.

Gruss
Havi17

Mr. Wooler Offline




Beiträge: 417

24.04.2009 07:45
#47 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ihr habt es im Prinzip schon alle auf den Punkt gebracht. Ich habe den Film das erste Mal in den frühen 80ern im TV (ZDF) gesehen und war schlichtweg begeistert, zumal ich damals noch gar nicht wusste, dass es auch Wallace-Filme in Farbe gibt. Die Story ist vielleicht nicht unbedingt genial zu nennen, aber sie passt für diesen Film und erzeugt auch durch die vielen zwielichtigen Charaktere eine wunderschöne Atmosphäre. Gut, einige "Gruseleffekte", wie die mit dem Skelett sind doch etwas übertrieben aber das sehe ich in diesem Fall nicht so eng. Das Endergebnis ist nämlich durchaus gelungen. Für mich ist der "Hund" ebenfalls der beste Farbfilm und belegt in meiner persönlichen Rangliste der Rialto Wallaces einen guten 10. Platz

Gubanov Offline




Beiträge: 14.851

04.07.2009 12:20
#48 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

„Der Hund von Blackwood Castle“ belegt mit 81 Prozent den 15. Platz im Edgar-Wallace-Filmgrandprix 2009. Der Film erhielt folgende Wertungen:
Gesamtpunktzahl: 755,38 Punkte; durchschnittliche Punktzahl pro Werter: 35,97 von 50
Ergebnisse der Einzelkategorien:
• Gesamtwertung: 228,0 Punkte – Platz 16 (78%)
• Einzelwertung „Darsteller“: 91,5 Punkte – Platz 9 (89%)
• Einzelwertung „Spannung“: 76,0 Punkte – Platz 16 (80%)
• Einzelwertung „Mörder“: 67,5 Punkte – Platz 24 (70%)
• Einzelwertung „Regie“: 73,5 Punkte – Platz 17 (77%)
• Einzelwertung „Drehbuch“: 72,5 Punkte – Platz 15 (78%)
• Einzelwertung „Musik“: 70,9 Punkte – Platz 23 (75%)
• Einzelwertung „Humor“: 75,5 Punkte – Platz 10 (87%)


Die größte Abweichung von der durchschnittlichen Wertung beträgt 15,2 Punkte nach unten, die durchschnittliche Abweichung beträgt 7,7 Punkte. Am nächsten dran war Thomas mit einer Abweichung von nur 1,7 Punkten.

2. Edgar-Wallace-Grand-Prix: Übersicht / Epigonen-Grandprix: Übersicht / Quoten
UND NOCH MEHR LINKS: Der Lümmel-Blog / Das Lümmel-Forum
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tilomagnet Offline



Beiträge: 496

04.07.2009 13:56
#49 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ist die 15 Punkte-Abweichung von mir?

Gubanov Offline




Beiträge: 14.851

04.07.2009 14:05
#50 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Nein, das ist sie nicht. Deine Abweichung beträgt 12,3 Punkte nach unten. Die größte positive Abweichung beträgt im Übrigen 14,0 Punkte nach oben.

2. Edgar-Wallace-Grand-Prix: Übersicht / Epigonen-Grandprix: Übersicht / Quoten
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Count Villain Offline



Beiträge: 3.846

04.07.2009 19:11
#51 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Lustig. Trotz einer Abweichung von der Gesamtdurchschnittswertung von nur 2,5 ist der Film bei mir dennoch 11 Plätze weiter unten gelandet. Ich scheine wohl großzügig mit den Punkten gewesen zu sein. Der Humor und die Darsteller machen diesen Film aber trotz seiner Schwächen für mich immer wieder zu einem unterhaltsamen Genuss.

Dennoch ist er natürlich alles andere als ein wirklicher Wallace-Reißer. Aber dafür ist er verdammt gut fotografiert. Diese Herbst-Atmosphäre schafft irgendwie ein besonderes Flair. Schade eigentlich, dass nicht auch die Optik ein Wertungskriterium war.

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.404

04.07.2009 19:49
#52 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ein sehr guter Vorschlag! Beim nächsten EW-Grand-Prix sollte der Punkt "Schauplatz/Kulisse" aufgenommen werden. Er ist ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Genuss eines Films. Es macht einen Unterschied, ob ein Kriminalfilm in einer stilvollen, landschaftlich reizvollen Umgebung (siehe: Pfaueninsel, diverse Schlösser, etc.) spielt, oder sich die Handlung in einem schmuddeligen Keller voller Ratten und Schlangen abwickelt. Billige Kulissen gibt es z.B. vor allem in "Der Bucklige von Soho", was den Film sehr nach unten zieht.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

12.09.2009 07:47
#53 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ein Wallace-Reißer, den man sich immer wieder sehr gerne ansieht. Der nichts von seiner ursprünglichen Frische verloren hat. Auch beim 90. Mal Sehen innerhalb von über 40 Jahren ein unterhaltsamer Genuß.
Da wir je gerade die "heiße" Diskussion über Neueverfilmungen haben, so kann man vor allem diesem Thriller bescheinigen dass er zeitlos ist. Hätten sie damals mehr Oldtimers benutzt wäre die Geschichte auch (fast) in den 20ern durchgegangen.
Freue mich heute schon auf das nächste Wiedersehen.

Joachim.

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

31.10.2009 14:27
#54 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ich kann mich hier der Lobeshymnen nur anschließen! Für mich zählt der Film jetzt mittlerweile auch zu den besten Wallace-Farbfilmen überhaupt, wenn er nicht sogar der Beste ist.
Diese einzigartige Atmosphäre die man beim Anschauen förmlich spüren kann, findet man nicht mehr oft bei späteren Wallace-Krimis.
Wichtig: Heinz Drache gibt hier einen prima Wallace-Ausstand.


Gruß D.B.

horatio Offline




Beiträge: 577

07.11.2009 19:42
#55 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Ich hab den Film in den letzten 2 Wochen 3mal gesehen,weil er mir soo gut gefallen hat,besonders das Sir John mal selbst ermittelt,natürlich zusammen mit Miss Finley...#


horatio

DAS MACHT FREUDE


Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.326

06.05.2010 12:22
#56 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Irgendwie wird ich das Gefühl nicht los, dass beim Hund von Blackwood Castle eine große Wende und Markstein zur qualitativen Neubestimmung für die Wallace-Reihe verpasst wurde. Jubiläumsfilm, eine nahezu perfekte Schauspielerriege (Agnes Windeck schafft es wirklich im Alleingang jeden Film, den ich mit ihr kenne, markant zu machen und veredelnd zu prägen, nur bei „Scotland Yard jagt Dr. Mabuse“ schaffte sie es nicht so ganz, extrem zu „unkammerspielmäßig“ angelegt wohl dieser Film für sie!), schöne Schauplätze (der Gasthof und die Szenen rund um den Gasthof sind wunderschön und das Beste am Film, ich wünschte man könnte noch mehr Leute dort ein- und ausgehen sehen als gezeigt werden!) und ein gelungener Plot, der einige Wallace-Manierismen mit Conan Doyles Moorschauer und der Schatzinsel (diesbezüglich habe ich hier gefühlt immer noch mehr Meeresbrise als beim Gasthaus an der Themse in den Nüstern!) überzeugend verbindet und alles aber irgendwie transzendiert und somit durchaus etwas Neues schafft.
Überhaupt sind die 68er Farbfilme, trotz aller Höhen und Tiefen, sämtlich sehr unterschiedlich und zum Glück gar nicht homogen!
Die Geschichte und Idee des Filmes gefällt mir, und die Auflösung, getragen von einem Heinz Drache in Bestform, fasziniert noch heute…und doch rangiert der Hund bei mir nur im oberen Mittelmaß. Es ist, wie wenn man ein Duett mit Stradivari und Bosendorfer im Bestzustand eingespielt wird, und die ausführenden Instrumentalisten verpassen ihre Einsätze. Die Erzählweise des Films finde ich viel zu sehr ablaufend, man hätte weitaus mehr suspense, Spannung und Rätsel erzeugen können, indem man z.B. verstärkt auf ein gegenseitiges Ausspionieren der Akteure im Moor gesetzt hätte, als diese schlichte Abfolge von Ankünften und Morden. Eine verpasste Großchance vergleichbarer Güte war ja bekanntlich der (für mich aber noch weitaus schwächere) schwarze Abt. Es gäbe derartig gute Handlungsscharniere und dramaturgische Eingriffsmöglichkeiten, dass die Verantwortlichen von ihrem eigenen Instrumentarium vielleicht etwas überfordert waren (dies ist durchaus verständlich und nur allzumenschlich). Die Spielerei mit dem Schachbrett und die beiden alten Herren find ich aber ganz allerliebst, ebenso großartig wie das Lachen von Doc Adams im Walde als der Diener mit dem Handwagen zu spät kommt. Unnötig und überladen dagegen die anderen Leichentransporte mit dem Boot, derlei hat man doch nun zur Genüge anderweitig, es lähmt direkt den Ablauf, Jubiläumsschabernak hin und her! Die Regie verzichtet leider auch auf die sonst so liebgewordenen kleinen Extravaganzen am Rande.
Die Morde, die alle noch dazu wenig variantenreich umgesetzt werden, gefallen mir auch von der filmischen Darstellung her auch nicht besonders, es ist alles sehr dunkel und die Landschaft kommt irgendwie nicht so zur Geltung ( wie zum Beispiel beim Mönch mit der Peitsche, um ein gelungenes Farbbeispiel zu nennen, auch wenn dieser wohl noch mehr Nachtaufnahmen haben soll). Die Eröffnungssequenz mit dem verstellten Wegweiser hebt sich davon positiv ab, ein nicht ganz eingelöstes Versprechen für den weiteren Fortgang. Auch die gemeinsame „Offensive“ der beiden Gangster hätte spannender in Szene gesetzt werden können.
Allerdings wird der Film in der zweiten Hälfte meines Erachtens bis zum Finale immer stärker und merzt diverse Schwächen wieder aus, und das hab ich bisher nur bei sehrsehr wenigen Filmen erlebt, meist fasziniert mich eher der Beginn, und dass eine Geschichte, die zunächst etwas „vergeudet“ wurde, trotzdem so aufholen kann, spricht eindeutig für sie.
Fazit: Erzählweise und teilweise für meine Augen nicht vollends ausgereizte Grusellandschaften verhindern ein absolutes Meisterwerk, Akteure, Grundszenario und Geschichte gehören zur allerersten Wallace-Sahne.

Blap Offline




Beiträge: 1.128

19.05.2010 21:18
#57 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Der Hund von Blackwood Castle (Deutschland 1968, Originaltitel: Der Hund von Blackwood Castle)

Jane Wilson (Karin Baal) wird auf das Anwesen Blackwood Castle bestellt, dem letzten Wohnsitz ihres Vaters. Vor Ort erfährt sie, dass ihr Vater -zu dem sie etliche Jahre keinen Kontakt mehr hatte- verstorben ist, sie ist die Erbin der alten Gemäuer, sonstige Sachwerte sind nicht vorhanden. Man rät der jungen Dame zum eiligen Verkauf von Blackwood Castle, doch Jane bittet sich Bedenkzeit aus. Sie belauscht zufällig ein äusserst verdächtiges Gespräch, in der Nacht wird sie von unheimlichen Vorfällen heimgesucht. Doch damit nicht genug, ein mordlüsterner Dobermann Pinscher durchstreift die Gegend und tötet scheinbar willkürlich Menschen. Die Opfer mieteten sich zuvor stets in der Pension von Lady Agathy Beverton (Agnes Windeck) ein, in deren Familienbesitz sich Blackwood Castle früher befand. Die bestialischen Tötungen rufen Scotland Yard auf den Plan. Der gestresste Sir John (Siegfried Schürenberg) hat momentan keinen freien Ermittler zur Verfügung. Ergo nimmt er sich höchstpersönlich der Sache an, seine treusorgende Sekretärn Miss Finley (Ilse Pagé) im Schlepptau. Es kommt zu weiteren Todesfällen, ein gewisser Donald Fairbanks (Horst Tappert) kann dem bösartigen Köter knapp entkommen. Er berichtet von riesigen Reisszähen, die regelrecht aus dem Maul der Bestie herausragen sollen, eine sehr abenteuerliche Darstellung. Neben Sir John scheint auch der rätselhafte Humphrey Connery (Heinz Drache) Ermittlungen anzustellen, der wie die Opfer in der Pension von Lady Beverton abgestiegen ist. Warum will man Jane das herrschaftliche Gemäuer mit aller Macht entreissen, welche Rolle spielt der Hund mit dem bizarren Gebiss...???

"Der Hund von Blackwood Castle" bietet Anlass die Sektkorken knallen zu lassen. Das Werk ist die 25. Edgar Wallace Verfilmung aus dem Hause Rialto! Regie führte erneut Alfred Vohrer, dem eine Menge bekannter "Wallace Schauspieler" für diesen Streifen zur Verfügung standen. Wie schon beim 24. Rialto Wallace, rückt die klassische Kriminalfilmunterhaltung ein wenig in den Hintergrund. Hier regiert eine leicht gruselige Atmosphäre, abgerundet durch bizarre Einfälle (wie die Zähne der Bestie), selbst vor dem Einsatz einer "Skelettmarionette" schreckt man nicht zurück. Schlangen dürfen bei Vohrer selbstverständlich ebenso nicht fehlen. Die Auftritte der Schauspieler werden zum mehr oder weniger grotesken Schaulaufen, doch auch für Überraschungen ist gesorgt. So hat mich z.B. Heinz Drache in der Tat sehr angenehm überrascht, der in seinem "Wallace-Farbfilm-Debüt" deutlich an Ausstrahlung, Profil und Lockerheit zugelegt hat (Den nicht von Rialto produzierten Wallace "Das Rätsel des silbernen Dreieck" (1966) lasse ich bei dieser Betrachtung aussen vor, zu dem Film werde ich in den nächsten Wochen ein paar Zeilen schreiben). In der Zeit zwischen "Neues vom Hexer" (1965) und "Der Hund von Blackwood Castle" ist Drache in jeder Hinsicht gefreift. Meiner Meinung nach überbietet er hier seine vorherigen Auftritte im Rahmen der Reihe deutlich! Siegfried Schürenberg hat einen seiner grössten und herrlichsten Auftritte. Diesmal pfuscht er nicht einem untergebenen Ermittler unqualifiziert ins Handwerk, er taumelt nun mit bedeutungsschwangerer Miene selbst der Aufklärung des Falles entgegen, wobei ihm Kommissar Zufall kräftig unter die Arme greift. Sir John greift auch selbst gerne zu, am liebsten auf den Popo seiner Sekretärin Miss Finley. Ilse Pagé darf ihren Chef nun in den Außendienst begleiten, gibt diverse Weisheiten von sich, greift gar entscheidend in das bunte Treiben ein. Horst Tappert feiert seinen Einstand in der Serie, er hat ein paar ganz wundervolle, angenehm bescheuerte Szenen. Karin Baal sorgt ansatzweise für weibliche Reize, hält sich aber in jeder Hinsicht sehr bedeckt, und geht im Verlauf der Handlung nach und nach fast ein wenig unter. Für etliche Schmunzler sorgt einmal mehr Agnes Windeck, die alte Dame muss man einfach mögen. Auch Uta Levka ist erneut an Bord, hier aber für ihre Verhältnisse eher bieder und zurückhaltend. Nebendarsteller wie Harry Wüstenhagen, Arthur Binder, Kurz Waitzmann und weitere bewährte Gesichter geben sich die Klinke in die Hand, was für diverse "Ahaaa-Momente" freudigen Wiedererkennens sorgt.

Auch sonst greift man auf altgediente Mitarbeiter zurück. Karl Löb bedient die Kamera, Eva Ebner dient Alfred Vohrer als Regiesklavin. Für die Musik zeichnet Peter Thomas verantwortlich, der Titelsong kommt reichlich abgefahren daher, was die (Achtung: Neudeutsch!) trashige Schlagseite der Vohrer Sause ganz vortrefflich unterstreicht. Eigentlich fehlt es lediglich ein wenig an einer Prise Sex, denn keine der Damen bietet in dieser Hinscht etwas für den gierigen Fan, lediglich Sir John sondert seine üblichen Schlüpfrigkeiten ab und gibt sich gewohnt zupackend. Ach ja, die liebenswerte Gestaltung des Vorspanns soll nicht ohne Erwähnung bleiben. Die "schwimmenden" Namen haben mir sehr gut gefallen!

Die DVD von Universum bietet gewohnt schöne Qualität, selbstverständlich ist das Boxset erneut den Einzelscheiben klar vorzuziehen. Die "Edgar Wallace Edition 7" enthält neben "Der Hund von Blackwood Castle" folgende Titel:

- Der Mönch mit der Peitsche
- Im Banne des Unheimlichen
- Der Gorilla von Soho

Die siebte Box der Reihe hat mit dem sehr unterhaltsamen "Der Mönch mit der Peitsche" einen starken Auftakt. "Der Hund von Blackwood Castle" kann nicht ganz zum "Mönch" aufschliessen, ist aber ein unterhaltsamer und kurzweiliger Beitrag zur Reihe. Ich freue mich auf die nächsten Filme! Welche Serie kann schon von sich behaupten, auch nach 25 Beiträgen noch zu begeistern, bzw. erreicht überhaupt eine solch mehr als stattliche Anzahl von Filmen!? Nun denn, es gibt insgesamt 32 Wallace Verfilmungen aus dem Hause Rialto, für weitere Filmnächte voller Freude ist also gesorgt!

Guter Stoff = 7/10

Lieblingszitat:

"Sie kommen wie die Schmeißfliegen ans Aas."
"Und sterben!"

***

Vom Ursprung her verdorben

Jacko Offline




Beiträge: 60

29.08.2010 22:36
#58 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

ein toller Film vorallem die szene wo chane ausdem bnettsprimgt und schreit ist toll aber auch das miot dem schachbret wo dan der sarggeöffnet wird ist toll und der capiten willsen alstoter im sesselsitzt und ihn Ferbangsedeckt und der eine ihn für verückt erklärt der film ist echt spannend aufjedenfall

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

01.09.2010 14:33
#59 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Wirklich guter Film.

Er ist der einzige, bei dem ich auch beim zweiten Mal gucken, erschreckt wurde. Nämlich die Szene mit dem toten Kapitän im Stuhl

Glasauge
Der Perverse ist nicht der, der das perverse sagt, sondern der, der das perverse im gesagten sieht!!

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

11.10.2011 19:21
#60 RE: Bewertet: "Der Hund von Blackwood Castle" (25) Zitat · antworten

Zitat von Havi17
Der Film hat auch beim wiederholten Ansehen nichts von seinem Charme verloren. Die wunderschönen
Herbstaufnahmen geben dem Film das Gewisse Etwas. Für mich der beste Farbfilm



Ich schließe mich da gern an. Ein Film, der immer wieder großes Vergnügen bereitet!

Das liegt für mich in erster Linie an den wunderbaren Darstellern - allen voran die großartige Agnes Windeck. Wie sie Heinz Drache und Uta Levka beim Kuß überrascht und nur lächelnd und über allen Dingen stehend meint: "Weitermachen!", wie sie nur trocken konstatiert, dass ihre Gäste sterben würden wie die Fliegen und ihre Schlußszene, als sie sich erkundigt, wie lange ihr Gatte denn so im Kittchen brummen müsse, das ist alles grandios gespielt.

Tilo von Berlepsch (allein nur wie dieser Mann "Scheiße!" zu einem mißglückten Mordversuch sagt, ist ein Kabinettstückchen) und Alexander Engel glänzen in ihren Rollen ebenso.

Heinz Drache gibt eine gloriose Abschiedsvorstellung mit der zwielichtigsten Rolle, die er je in einem Wallace-Film verkörpern durfte. Und er macht es exzellent, denn bis zu seiner endgültigen Verhaftung weiß man nie, auf welcher Seite sein mysteriöser Mr. Connery steht.

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