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Dieses Thema hat 142 Antworten
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 Filmbewertungen
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Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 432

27.05.2019 15:08
#121 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Der Hund von Blackwood Castle sollte ja ein Jubiläumsfilm für die Edgar-Wallace-Serie werden. Warum hat man da ausgerechnet auf einen Plot von Conan Doyle zurückgegriffen ? Wer weiß…
Man hat sich redlich bemüht, eine Menge Versatzstücke aus den Werken des „Gothic Grusel“ in den Film hineinzupressen. Doch wenn ich mir mit wohligem Behagen eine viktorianische Schauermär angucken will, dann sollte diese schon in der Originalzeit spielen und nicht achtzig Jahre später, wo nun eine komplett andere Stimmung herrscht. Da wirkt ein Butler mit Kleidung aus dem 18. Jahrhundert nur deplaziert, genauso auch, wenn die Heldin des Stückes zuerst wie die Piratenjenny auftaucht. Später hüpft sie dann ja dankenswerterweise recht unbekümmert im kurzen Höschen zwischen all den älteren Bösewichten herum, was zwar besser aussieht, aber nicht eben glaubwürdig ist. Das gesamte Interieur einschließlich der künstlichen Spinnweben wirkt ziemlich billig, die Farben sind schlecht, die Gruseleffekte (Skelett, Schlange) hier eher nur peinlich und lieblos aneinandergereiht. Auch der Spannungsaufbau vermag mich nicht zu überzeugen – im einen Moment läuft ein Mann sorglos einen Waldweg entlang, im nächsten rennt er panisch und gehetzt im Gestrüpp umher, weil irgendwo in der Ferne ein Hund heult.
Da wird aus nächster Nähe auf eine Frau geschossen, und man sieht nicht mal einen bescheidenen Blutfleck. Und die höchstmögliche kriminalistische Leistung von Sir John ist es, irgendwann nach vielen Toten herauszufinden, dass alle Beteiligten mal zusammen auf dem Schiff des scheinbar verstorbenen Kapitäns Wilson angeheuert hatten. Respekt ! Kein Wunder, wenn es da nie bei einer Leiche blieb…

Ehrlichgesagt kann ich leider nicht in den Lobgesang auf den Hund mit einstimmen. Konnte mit dem Film noch nie etwas anfangen, besonders wegen der komplett sinnfreien Handlung. Warum das alles ? Beim Mönch 2 ging es ja bei all den Wirrnissen noch um eine Millionenerbschaft, doch warum bringt der raffgierige Kapitän im Hund all seine Kumpane um ? Die komplett aufwändige Art und Weise, mit Gift-Hund, ist natürlich dem Reißerischen der Serie geschuldet und zwar Unsinn, aber nicht schlimmer als bei anderen Filmen. Nur hätte er doch mit seinen Millionen in aller Ruhe verduften können, ohne die ganze Geschichte um Mord und Totschlag in Gang zu setzen, mal abgesehen davon, warum seine Exkumpane so lange stillgehalten haben. Warum hat er seiner Tochter überhaupt das Schloss vermacht, wenn er sie dann wieder von dort wegekeln will ? Sollte eine Leiche, die schon längere Zeit in einem Sarg liegt, nicht mal mit gewissen biologischen Erscheinungen zu kämpfen haben ? Das fällt niemandem auf. Ansonsten gibt es noch eine Menge zu bekritteln, der Quatsch mit der ungeladenen Pistole etwa oder, wie schon angemerkt, die zeitlichen Unstimmigkeiten mit Heinz Draches Seitenwechsel. Wieso starrt er so ungläubig und in Gedanken versunken auf Wilsons funktionierende Armbanduhr (damals musste man sie täglich aufziehen), wenn er doch schon lange sein Komplize ist und ihn am Leben weiß. Und wieso geht der Sarg nur vom Schachspiel aus zu öffnen ? Gibt es da überhaupt eine einigermaßen sinnvolle Erklärung ? Und warum setzt der seltsame Doktor überhaupt die Exfrau von Wilson auf die Sache mit an? Macht gar keinen Sinn. Und zuguterletzt die Filmmusik – eine echte Katastrophe ! War sie beim Buckligen zumindest teilweise während der Handlung genießbar, so ist doch hier nichts mehr zu retten.

Aber, über Geschmack lässt sich nun mal streiten, oder auch nicht.
Schade, als Jubiläumsfilm hätte ich mir trotz allem mehr richtigen Wallace gewünscht. Vom großen Meister sind hier nur Andeutungen übrig geblieben…

Etwas versöhnlich stimmt mich immer die Tatsache, mal abgesehen von der Pfaueninsel einen Wallace-Drehort persönlich besucht zu haben, die große Sandgrube im Grunewald, irgendwie meine Lieblingsszene des Filmes.
Im DDR-Fernsehen kam der Film immer im Schwarzweiß, obwohl beim Klassenfeind schon Farbe angesagt war.

Persönliche Wertung (Farbfilme) : 1,5 von 5 Punkten

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

27.05.2019 15:19
#122 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #25
Der Hund von Blackwood Castle sollte ja ein Jubiläumsfilm für die Edgar-Wallace-Serie werden. Warum hat man da ausgerechnet auf einen Plot von Conan Doyle zurückgegriffen ? Wer weiß…

Hat man das? Welcher Punkt außer einem Hund als Mordinstrument - dann aber entsprechend angepasst durch die Verwendung von Gift und die eigenständige "Entsorgung" der Toten - und dem Moor als Schauplatz verweist denn noch auf den Sherlock-Holmes-Roman "Der Hund der Baskervilles"? Soll Jane etwa ein weiblicher Sir Henry sein? War mir bisher nie aufgefallen ...

greaves Offline




Beiträge: 563

27.05.2019 17:21
#123 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Für mich grosser Quatsch,den Hund von Blackwood Castle mit Baskeville zu vergleichen! Ich kapier das nicht,seit ich das entweder hier im Forum oder in einer Wallace —Lektüre das erste mal gelesen habe!Wenn man sagt man hat beim Zinker abgeschaut,ok,verstehe ich. Aber bei Conan Doyle...nee nee ... Ist der selbe Vergleich wie z.b. Knight Rider mit Magnum.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.344

27.05.2019 17:47
#124 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #25
Und warum setzt der seltsame Doktor überhaupt die Exfrau von Wilson auf die Sache mit an?


Um Jane aus dem Schloss zu bekommen, nachdem es dem Anwalt nicht gelungen ist ("Hol sie weg aus Blackwood Castle! Zeig ihr, was Leben ist!"). Funktioniert sogar für ein paar Minuten ("Diesen alten Kasten verkaufen wir sofort und ziehen in das beste Hotel nach London."). Bis dann das Gespür fürs große Geld durchbricht.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 432

27.05.2019 21:27
#125 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Nun, ich finde schon, dass es gewisse Anleihen beim Hund von Baskerville gibt. Erstmal generell die Mordwaffe Hund. Dann das Heulen des Hundes, das man über das Moor hört (auch im Gasthaus) und mit dem er auch seine Opfer hetzt. Dann das Versinken eines der Schurken im Moor, ähnlich wie es dem Bösewicht Stapleton erging (oder war er am Ende doch gar nicht tot ...?). Das einsame Schloss im Moor. Und die schon angesprochene auf altmodisch getrimmte Kulisse. Kommt schon was zusammen, mehr als beim Peitschenmönch und Agatha Christie. Aber natürlich ist die Handlung durch die Giftzähne, die vielen Toten und anderen Personenkreis in eine völlig andere Richtung verzerrt oder umgeschrieben, wie man es sehen will. Meiner Ansicht halt mehr Doyle als Wallace. Das heißt nun aber nicht, dass ich Grimsby als verkleideten Sherlock Holmes erwartet hätte, ist nur alles eine oberflächliche Ähnlichkeit, im Endeffekt hatte ich ja mal irgendwann geschrieben, das man durchaus auch Parallelen zum Wallace-Roman Das Gesicht im Dunkeln finden kann, bin da aber auch nicht auf große Gegenliebe gestoßen...

Stephan Offline



Beiträge: 114

27.05.2019 22:25
#126 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Gong:
*(schwach):“Nachläufer der Wallace-Welle; mit viel Kunsteis-Nebel statt Ideen.“

Pauer:
„Alfred Vohrer“ ließ „keine Chance ungenutzt, den Zuschauer auf die Folter zu spannen.(…)Die Besetzung ist (…) bis zur kleinsten Nebenrolle exzellent.“

Kramp:
„Tilo von Berlepsch(…)spielte brillant. (…) Diese Herbstaufnahmen gehören bei weitem zu den eindrucksvollsten fotografischen Leistungen der gesamten Serie. (…) Vohrer ist ein temporeicher, spannender, in meinen Augen sein bester Wallace-Farbfilm gelungen…“

Tses:
„Das Paradoxe an diesem Film ist, daß ihm genau das, was ihm fehlt, zugute kommt! Nämlich Tempo. Er plätschert gemütlich vor sich hin und bietet schaurig-schöne Atmosphäre in prachtvollen Bildern (…) Schürenbergs Witz ist genauso stark wie die Geschichte, die durchaus zu fesseln vermag.“

Hohmann:
„So geriet der Jubiläumsfilm zu einem ordentlichen, wenngleich nicht herausragenden Beitrag innerhalb der Film-Reihe.“

Meine Meinung:
Heinz Drache endlich in Farbe! Schon mal für mich subjektiv klasse an sich. Ansonsten ist die Story um den vierbeinigen Hauptdarsteller so wie Hohmann es in seinem Buch beschreibt: es entwickelt sich von einer runden Dramaturgie zu einem stilistischen Mix um seiner selbst willen. Das funktioniert auch ganz wunderbar, wenn es nicht zu abgedreht wird, aber halt anders als in den klassischen Wallaces.
Eine tolle Atmosphäre rund um die reißende Bestie und geldgierigen Schiffscrew-Gangstern liefert im Ergebnis mit einem sehr guten Peter-Thomas-Score einen wohlig grauseligen Film mit grandiosen Darstellern – angefangen vom Gastspiel von Hans Söhnker bis hin zu Helmut-Kohl-Imitator Otto Stern. Wenn Tappert panisch um sich schießt und Kapitän Wilson dessen Fahrkarten einfach mit einem lakonischen „Naaa?!“ quittiert, ist das ein kleiner aber feiner Beweis für die Ausstrahlungskraft der stets exzellenten Darstellerriege in den Wallace-Filmen.
Ich gebe dem Huuuuuuund 4,5 von 5 Punkten

Count Villain Offline




Beiträge: 4.344

28.05.2019 08:56
#127 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #25
Nur hätte er doch mit seinen Millionen in aller Ruhe verduften können, ohne die ganze Geschichte um Mord und Totschlag in Gang zu setzen, mal abgesehen davon, warum seine Exkumpane so lange stillgehalten haben.


Da hatte ich auch erst gestutzt. Aber stillhalten tun sie in jedem Fall, weil sie erst Gras über die Sache wachsen lassen wollten. Das wird auch im Film erwähnt. Ich glaube von Schürenberg.

Und wenn der Captain einfach verduftet wäre, hätte er seine Komplizen trotzdem noch an der Backe. Ich gehe mal davon aus, dass sie nichts unversucht gelassen hätten, um ihn nach einer Flucht aufzuspüren. Ein bisschen Sinn ist da also schon hinter.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 432

28.05.2019 12:24
#128 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Das stimmt natürlich, er hätte stets Angst haben müssen, dass ihm seine Bagage im Exil auf die Pelle rückt. Trotz allem, Kapitän Wilson, ein Mann mit internationalen Beziehungen, hätte doch in der Zwischenzeit ein ungestörtes Plätzchen finden sollen. Seine Kumpane haben immerhin fünf Jahre stillgehalten - eine lange Zeit ! Ebenso seltsam, dass der Herr von der Versicherung erst nach fünf Jahren auftaucht. Aber im Prinzip schon vorstellbar, das stimmt.
Dass der Doktor die Mutter der jungen Heldin geholt hat, um sie aus dem Schloss wegzubringen, hab ich mir auch so zusammengereimt, doch er hätte ja ihren geldgierigen Charakter kennen sollen. Warum ist Wilson bei seiner Tochter überhaupt so zimperlich ? Sicher will er sie aus Sentimentalität nicht umbringen, doch hätte er sie ja entführen lassen können, so lange die Sache nicht ausgestanden war.
Na ja, man muss aber auch nicht alles aufdröseln bis zum Letzten, da ist wohl kein Film noch irgendwie logisch...

Baal1985 Offline



Beiträge: 61

29.05.2019 10:27
#129 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Ich hab mir den Film in den letzten Tagen nach bestimmt 20 Jahren wieder einmal angesehen. Es ist interessant wie sich die Dinge ändern können.


Musik: Ich gebe zu, ich finde diese Melodie irgendwie nervig. Dennoch ist sie genial komponiert. Es gibt ein Motiv, dass tatsächlich den ganzen Film beschreibt. (Es fällt mir jedenfalls keine Szene ein, wo eine andere Melodie verwendet wird.) Außerdem haben das wahnsinnige Lachen oder solche Sprüche wie "I have to get out of here!" tatsächlich etwas mit dem Film zu tun. Deswegen gibt es von mir 5/5 Punkte.

Drehbuch: Die Geschichte von verschwundenen Juwelen wird klar, rasant aber auch spannend erzählt. Was mir besonders gut gefällt, ist das in diesem Film fast jeder jeden zu bekämpfen scheint. Das ist endlich einmal etwas Anderes als diese klassische Verbrecherpyramide. Schön ist auch, dass es bis zum Ende durchaus überraschende Wendungen gibt (Connery wechselt die Seiten.). Die kleinen Logikfehler dabei (der zu früh rein geschnittene Anruf von Captain Wilson, der Doktor weist Connery darauf hin, dass der Capitain mit seinem Ausspruch über die Juwelen vielleicht die Schlangen gemeint hat)- geschenkt! Im Vergleich zu der blauen Hand oder gerade dem Mönch mit der Peitsche fallen sie absolut nicht ins Gewicht. Das Einzige, was mir immer wieder "tierisch" auf die Nerven geht ist diese Flut an ironischen Dialogen. Ganz gleich ob die Sir John und Miss Finley oder Lady Beverton, es scheint als wollten sie auch dem letzten geistig zurückgebliebenen Zuschauer entgegenschreien:" Der Film ist nicht ernst gemeint, der Film ist nicht ernst gemeint!" Ach ja:"DER FILM IST NICHT ERNST GEMEINT!" Wäre ich Regisseur gewesen, hätte ich die Passagen rigoros gekürzt oder ganz gestrichen. Dann hätte gut dosierter Humor auch ein schönes Gegengewicht zu den Schockerelementen gebildet. 4/5 Punkte

Schauspieler: Wie in vielen Filmen wurde hier ein wirklich gutes Ensemble zusammengetrommelt. Es gibt eigentlich keinen, über den sich etwas Negatives sagen lässt.
Karin Baal ( in Nachthemd und hohen Stiefeln ein absoluter Hingucker) ist weniger zerbrechlich als noch in die toten Augen. Eines ist jedoch gleich geblieben: Sie war leider nicht sehr vorsichtig in der Wahl ihrer Eltern.
Heinz Drache gibt wie im Hexer einen zwielichtigen Charakter, den man bis zum Ende nicht richtig einordnen kann. Auch die bösen Wesenszüge nehme ich ihm absolut ab.
Besonders gut gefällt mir die Szene zwischen Horst Tappert und Otto Stern. Der eine ist Möchtegern-Ganove, der andere berechnender Sadist, der ihm zeigt wie Verbrechen richtig geht.

Selbst Ilse Pagé und Schürenberg reizen ihre Möglichkeiten sehr bis zum Ende aus...auch wenn sie nur im stumpfen und nervigen Klamauk enden.

Kamera, Licht, Stil und Ästhetik:
Die Außenszenen, gerade die Eröffnung wirken teilweise sehr stümperhaft inszeniert. Eine dunklere Ausleuchtung hätte dem Film sehr gut getan. Dann wäre aus dem Film ein richtig guter Schocker entstanden. Grimsby sieht in seinem Kostüm tatsächlich aus wie der Blinde Jack für Arme (wahrscheinlich ist die Assoziation auch beabsichtigt). 4/5 Punkte



Fazit : In meiner Erinnerung wirkte der Film nur wie eine billige Montage aus alt bekannten Versatzstücken. Das ist er aber gar nicht. Die Geschichte ist gerade im Vergleich zu anderen Farbwerken sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Gerade ganzen wilden, exotischen Tiere machen im Kontext mit der Geschichte und der Figur dieses grausamen Capitains wirklich Sinn.
Ein wirklich guter Film, bei dem kleine Schwächen kaum ins Gewicht fallen und bei dem mit mehr Feinschliff sogar noch mehr hätte herausgeholt werden können. Bei den Farbfilmen ein Kandidat für meine persönliche Top-3 ingesamt auf jeden Fall für die Top-10.

Baal1985 Offline



Beiträge: 61

29.05.2019 10:29
#130 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #32
Das stimmt natürlich, er hätte stets Angst haben müssen, dass ihm seine Bagage im Exil auf die Pelle rückt. Trotz allem, Kapitän Wilson, ein Mann mit internationalen Beziehungen, hätte doch in der Zwischenzeit ein ungestörtes Plätzchen finden sollen. Seine Kumpane haben immerhin fünf Jahre stillgehalten - eine lange Zeit ! Ebenso seltsam, dass der Herr von der Versicherung erst nach fünf Jahren auftaucht. Aber im Prinzip schon vorstellbar, das stimmt.
Dass der Doktor die Mutter der jungen Heldin geholt hat, um sie aus dem Schloss wegzubringen, hab ich mir auch so zusammengereimt, doch er hätte ja ihren geldgierigen Charakter kennen sollen. Warum ist Wilson bei seiner Tochter überhaupt so zimperlich ? Sicher will er sie aus Sentimentalität nicht umbringen, doch hätte er sie ja entführen lassen können, so lange die Sache nicht ausgestanden war.
Na ja, man muss aber auch nicht alles aufdröseln bis zum Letzten, da ist wohl kein Film noch irgendwie logisch...


Ich glaube, wenn man den Capitain als (leicht gestörten) Sadisten versteht, dann macht sein ganzes Verhalten Sinn. Und vielleicht hat er seine Tochter auch einfach unterschätzt...

Count Villain Offline




Beiträge: 4.344

29.05.2019 14:27
#131 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Zitat von Baal1985 im Beitrag #33
der Doktor weist Connery darauf hin, dass der Capitain mit seinem Ausspruch über die Juwelen vielleicht die Schlangen gemeint hat


War das nicht Fairbanks, der darauf hingewiesen wurde, als er den Doc und den Lord mit der Waffe bedroht hat? Unter diesen Umständen hätte ich wohl auch einen Hinweis losgelassen.

Baal1985 Offline



Beiträge: 61

30.05.2019 09:09
#132 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Höchstens in der ersten Angst. Fairbanks weiß doch gar nichts. Er hat keine Ahnung wo er suchen soll.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.344

30.05.2019 13:50
#133 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Ich habe mir die Szene noch einmal angeschaut. Es ist wie ich geschrieben habe: Fairbanks bedroht den Doc und den Lord und erfährt von denen, dass die Juwelen bei den Schlangen sein könnten. Von Connery weit und breit keine Spur.

schwarzseher Offline



Beiträge: 617

30.05.2019 14:51
#134 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

Also jetzt bitte nicht lachen........jetzt weiß ich endlich an was mich der "Plot" erinnert.Der Beginn der Schatzinsel ...die Bande von Pirat Flint spürt den flüchtigen/ehemaligen Kumpan (der im Besitz der Schatzkarte ist) auf und alle tauchen einzeln und dann zusammen auf ...usw. usw.
Ok. vielleicht was weit hergeholt ..aber durch den Seefahrt Hintergrund fiel mir das irgendwie auf.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.344

30.05.2019 15:10
#135 RE: Wallace der Woche (28): Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) Zitat · Antworten

@schwarzseher

Wenn du dir den Bewertungsthread zum Film durchliest, wirst du feststellen, dass du weder der erste noch der einzige bist, dem das auffällt.

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