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  • Edgar Wallace - Heute vor...DatumGestern 07:17
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Wie ich gerade sehe, ist dieser Beitrag leider zu früh online gegangen. Wir bewegen uns heute noch exakt 4 Monate vor seinem Geburtstag. Da sich der Beitag nicht mehr löschen lässt, hatte also Gottlieb noch 4 Monate, bis er dann auch das Licht der Welt erblickte.

  • Edgar Wallace - Heute vor...DatumGestern 02:42
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    01.07.

    Franz Josef Gottlieb hätte heute seinen 92sten Geburtstag gefeiert




    Bei drei echten Edgar Wallce-Filmen saß Gottlieb auf dem Regiestuhl: "Die Gruft mit dem Rätselschloss", "Der Fluch der gelben Schlange" und "Der schwarze Abt". Gerade letzterer Film ist sicher einer der Klassiker der Reihe. Daher greifen wir diesen Film heute einmal direkt auf.

    Der schwarze Abt - ⭐️bester Film⭐️ von Regisseur F.J. Gottlieb
    Den Edgar-Wallace-Film „Der schwarze Abt“ (1963) als besten Film des Regisseur Franz Josef Gottlieb zu bezeichnen, ist etwas kühn angesichts der Vielzahl an Filmen verschiedenster Genres, die Gottlieb zu verantworten hat. Allerdings ist mir auch bei nochmaliger Durchsicht seiner Filmografie kein Film ins Auge gesprungen, den man getrost besser gelungen als „ Der schwarze Abt“ nennen könnte. Obwohl ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich zum Beispiel „Ehepaar sucht gleichgesinntes“ (1969) oder „Hurra, die Schwedinnen sind da“ (1978) in den späten 80er Jahren auf RTL wohl verpasst haben muss.
    Bester Film also, aber auch dieser Wallace-Film hat Stärken wie auch Schwächen.
    Schon der Titel macht uns unmissverständlich klar, dass wir es hier mit einem typischen Klassiker des Meisters ( jetzt meine ich Edgar Wallace) zu tun haben, was unsere Erwartungen natürlich schürt. Schloss Herdringen in Westfalen gibt wie auch schon in „Der Fälscher von London“ eine imposante Kulisse und überhaupt sieht dank Wilhelm Vorwerg und Walter Kutz alles wunderbar stilgerecht aus. Ausgeleuchtet und fotografiert ist es dank des erfahrenen Kameramann und Arnold-Fanck-Schülers Richard Angst auch hervorragend. Richard Angst hat schon mit „Die seltsame Gräfin“ seine Qualitäten eindrucksvoll bewiesen. Abstriche gibt es nur dafür, was gefilmt wurde: manchmal sind die Szenen etwas zu fantasielos geraten, zB Szenen in den Ruinen der Abtei, die allzu direkt und profan den Abt zeigen oder aber Pausen zwischen tollen Einstellungen, die aus dem Rhythmus fallen. Aber das geht aufs Konto der Regie.
    Auch der kreative Sound von Martin Böttcher ist wieder einmal mehr sehr atmosphärisch geraten und beschert dem Film eine ganz eigene Aura.
    Kommen wir zu den Darstellern. Auch hier kann man nur loben und bewundern. Der großartige Dieter Borsche bietet eine der besten Performances der gesamten Wallace-Reihe als psychotischer Lord Chelford und liefert damit eine der archaischen Wallace-Figuren, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Alle anderen Schauspieler wie Fuchsberger, Kinski oder Regnier agieren natürlich ohne Mühe auf hohem Standardniveau, wenn auch ihre Möglichkeiten vom Regisseur nicht weiter ausgereizt wurden. Harry Wüstenhagen und Werner Peters sieht man in umgekehrten Rollen, der miese Erpresser ist normalerweise eher Wüstenhagens Stammfach, der in Bedrängnis kommende etablierte Mann eher Peters Stammfach. Dabei zieht Harry Wüstenhagen den kürzeren und bleibt etwas blass, aber das ist nicht seine Verantwortung, sondern die liegt wohl in der Besetzung. Werner Peters hingegen kann immerhin in einigen Szenen trotzdem herrlich unangenehm sein.
    Eddi Arent hat wie in allen Gottlieb-Filmen leider nur Gelegenheit zu ganz einfacher Komik.
    Peinlicherweise ist die Story das Hauptproblem des Streifens, denn eigentlich liegt das Drehbuch vergleichsweise ziemlich nah am Originalroman. Der doppelte Abt, die vielen verschiedenen und dadurch wirren Motivationen der handelnden Figuren und die unbefriedigende Auflösung enttäuschen leider, dabei wäre es dramaturgisch nicht schwierig gewesen, die Sachen effektvoll ins Lot zu bringen, Lord Chelford beispielsweise mit einem Überraschungs-Drahtzieher zu konfrontieren. Der Regisseur selbst hatte dem Drehbuch das Finishing gegeben.
    Alles in allem F.J. Gottliebs bester Film! Dank Horst Wendlandt, der für die Produktion wieder ein hochkarätiges Team für Stab und Besetzung aufbieten konnte. Rialto-Filme hatten auf diese Weise eben ihre zuverlässige Qualität. Leider ist trotz dessen kein Meisterwerk entstanden, dafür hätte man wohl einen anderen Regisseur gebraucht.
    Dieser Inhalt wurde von @fritz k zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Gestorben ist Franz Josef Gottlieb am 23.07.2006 im Alter von 76 Jahren. Geboren wurde er am 01.07.1930. Das war heute vor 92 Jahren.

    Und morgen bleiben wir auf dem Regiestuhl und lassen den Big Ben erklingen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum30.06.2022 22:34
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Savini im Beitrag #585
    Zitat von Peter Ross im Beitrag #584
    Und morgen geht es mit einem Regisseur weiter, der auch stets in allen seinen 3 Wallace-Filmen als Co-Drehbuchautor beteiligt war.

    Vermute ich richtig, dass er gerne Werner Peters und Dieter Borsche besetzte und besonders mit der CCC eng verbunden war?

    Das greife ich dann mal direkt auf und berichte in wenigen Stunden über einen seiner Edgar-Wallace-Filme, in dem direkt beide Darsteller mitwirkten.

  • Technische Probleme Zugriff mobilDatum30.06.2022 09:31
    Thema von Peter Ross im Forum Edgar-Wallace-Forum in...

    Hat jemand von euch die Erfahrung gemacht, dass sich bei Benutzung des Forums per Smartphone über Android die Seite aufhängt? Ich selber wechsele eigentlich immer von der Mobilen Ansicht auf die klassische Web-Ansicht. Der Fehler tritt nicht immer auf, aber bei ca. jedem 3. Zugriff. Mein Smartphone ist ein Samsung S21 Ultra, also eher ein aktuelleres Modell.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum30.06.2022 09:24
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    30.06.

    Peter Neusser hätte heute seinen 90sten Geburtstag gefeiert




    Als Sergeant Simpson ist Peter Neusser auch in einer kleinen Nebenrolle bei Edgar Wallace zu sehen. "Die Tote aus der Themse" blieb aber dann auch sein einziger Wallace-Film. Der Darsteller, der auch bei "Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin" (1957) und "Brennt Paris?" (1966) mitgewirkt hat, dürfte den meisten von uns aber aus dem "Großstadtrevier" als Revierleiter Bogner bekannt sein. 17 Jahre war er in der Serie zu sehen.
    Ansonsten gibt es weitere Einsätze in verschiedenen Krimiserien, die "Der Kommissar", "Der Alte", "Derrick", "Tatort" und "Ein Fall für zwei".

    Gestorben ist Peter Neusser am 17.01.2010 im Alter von 77 Jahren. Geboren wurde er am 30.06.1932. Das war heute vor 90 Jahren.

    Weitere Ereignisse:
    - Uraufführung "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" (30.06.1972) - heute vor 50 Jahren.

    Und morgen geht es mit einem Regisseur weiter, der auch stets in allen seinen 3 Wallace-Filmen als Co-Drehbuchautor beteiligt war.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum29.06.2022 07:57
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    29.06.

    Und das passierte heute....


    ...vor 56 Jahren: Gustav Kampendonk ist verstorben (29.06.1966)
    Er war Drehbuchautor von "Der Rächer" - Am 30.05.1909 ist er geboren. Hier hatte ich bereits berichtet: Edgar Wallace - Heute vor... (5)

    Und morgen geht es weiter mit Sergeant Simpson.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum28.06.2022 00:07
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    28.06.

    Und das passierte heute....


    ...vor 117 Jahren: Kurt Ulrich ist geboren (28.06.1905)
    Als Filmproduzent realisierte er einen der romangetreuesten Verfilmungen "Der Rächer", durch den auch viele spätere Darsteller der Reihe etabliert wurden.
    Unter Edgar Wallace - Heute vor... (21) hatte ich mich mit der Kurt Ulrich-Film und "Der Rächer" bereits anlässlig der Gründung seines Unternehmens beschäftigt.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum27.06.2022 04:45
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    27.06.



    Und das passierte heute....


    ...vor 32 Jahren: Jochen Brockmann ist verstorben (27.06.1990)
    Er war in zwei Edgar Wallace Filmen zu sehen: "Der Frosch mit der Maske" und "Der Hexer". Aber auch in der Simmel Verfilmung "Und Jimmy ging zum Regenbogen" hatte er eine kleine Rolle.

    ...vor 23 Jahren: Siegfried Lowitz ist verstorben (27.06.1999)
    Insgesamt an vier Edgar Wallace Filmen wirkte er mit. Unvergessen bleibt aber auch seine Zeit bei "Der Alte" und sein Mitwirken bei Durbridge und in "Die Gentlemen bitten zur Kasse". Seine Auftritte in Derrick waren stes grandios und besonders gut hat er mir persönl als Weingarten in "Babeck" gefallen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum26.06.2022 00:04
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    26.06.

    Stanislav Ledinek hätte heute seinen 102ten Geburtstag gefeiert




    Auch diesen grandiosen Schauspieler hätte ich gerne öfter bei Wallace gesehen. In "Der Zinker" und "Der grüne Bogenschütze" wirkte er mit. Gerade in letzt genanntem Film liefert er herrlich ab.
    Passend dazu von @fritz k ein Blick auf die abstoßenden Männer.

    Hinweis: Dieser Text enthält Spoiler.
    Stanislav Ledinek, Reinhard Kolldehoff und all die anderen abstoßenden Männer
    In keinem anderen Jahrzehnt gab es so betont anziehende Frauen und so betont abstoßende Männer wie in der Filmwelt der 1960iger Jahre. Je näher die Filme dem Comic-Strip kamen, desto ausgeprägter war das. Es war üblich, dass zum Beispiel die Bösen in den James-Bond-Filmen körperliche Absonderlichkeiten wie Zangenhand, Augenklappe oder Kleinwüchsigkeit hatten. Abnorm war gleich abstoßend und damit auch gleich böse. Auch in den deutschen Edgar-Wallace-Filmen findet man eine Vielzahl abstoßender Gestalten, die die nötige Würze ins Geschehen brachten. Selten waren die unglückseligen Darsteller in der Besetzungliste unter den ersten sieben, Sekten überlebten sie einen Film.
    Der äußerlich robust brachiale Reinhard Kolldehoff (1914-1995) spielte in deutschen Filmen nur kleinere Nebenrollen bis er im ersten Wallace-Film “Der Frosch mit der Maske” (1959) einen Barchef spielte und noch abstoßender in “Die seltsame Gräfin” (1961) den obskuren Diener Addams mit hervorspringender Unterlippe und verschwitzter Stirn spielte. Später sah man das Berliner Urgestein mit Vornamen René häufig in internationalen Filmen. Am bekanntesten ist viel”Sie nannten ihn Mücke” mit Bud Spencer. Ich empfehle die hervorragende Derrick-Folge “Der Mann aus Portofino” (1976), in der Reinhard Kolldehoff seinem Image gemäß beeindruckt.
    Stanislav Ledinek (1920-1969) stammt aus Slowenien und fiel immer durch seinen ausländisch wirkenden Akzent auf. Mit Glatze, Sonnenbrille und fettem Leib macht er sich in “Der grüne Bogenschütze” (1961) betrunken über die arme Karin Dor her. Glücklicherweise kommt dann aber zufällig der Bogenschütze vorbei. In weiteren deutschen Krimis ist Stanislav Ledinek immer ein fetter Ganove, mal eher komödiantisch wie in “Der Zinker” (1963), in drei Bryan-Edgar-Wallace-Filmen auch Opfer in manchmal panischer Angst ( Highlight in “Das Geheimnis der schwarzen Koffer”, 1962!!) oder besonders ekelhaft sowohl als Täter wie als Opfer in “Das Wirtshaus von Dartmoor” (1964). Ein perfekter Nebendarsteller in den deutschen Kriminalfilmen der Zeit, der allerdings schon 1969 im Alter von nur 49 Jahren starb.
    Richard Haller (1925-1983) schien als “Der Bucklige von Soho” (1966) der Nachfolger des verstorbenen Ady Berber zu werden. Der grobschlächtige und betont verschwitzte Bucklige spricht nicht (außer einem bizarren Schreilaut am Ende des Films), er mordet nur wie am Fließband. Zurecht fürchten sich die Anstaltsmädchen vor diesem ausgesprochenen Widerling. Aber es geht auch noch abstoßender: ein Jahr später spielt Richard Haller den einäugigen Irrsinnigen in “Die blaue Hand” (1967), wieder verschwitzt und ständig zitternd wartet er in seiner Zelle nur darauf, wieder Ausgang zum Morden zu bekommen. Er muss sich leider eine schwarze Decke mit einem Schlitz für das eine Auge über den Kopf ziehen und die Morde mit einer blauen Messerstahlhand begehen. Dafür wird er aber kostenlos hin- und her chauffiert. Richard Haller trat nur ab und zu in Film und Fernsehen auf. In dem Jerry-Cotton-Film “Dynamit in grüner Seide” (1967) war er als Gangster unterwegs.
    Arthur Binder (1919-1976) war in drei Wallace-Filmen ( “Zimmer 13”, 1964 ; “Die Gruft mit dem Rätselschloss”, 1964 und “Der Mann mit dem Glasauge”, 1968) an seiner gedrungenen Gestalt als Bilderbuchverbrecher ganz offensichtlich zu erkennen. Seine Bösartigkeit war immer deutlich größer als sein Verstand. In „Der Mönch mit der Peitsche“ (1967) musste Arthur Binder sich mit einer Statistenrolle begnügen, um dafür in „Der Hund von Blackwood Castle“ (1968) einen auffälligen Part als mörderischen Tierfreund Grimsby mit Augenklappe zu bekommen, der ungelenk durchs Moor tapst und Leichen sucht.
    Günther Meisner (1926-1994) sah man häufiger auch in internationalen Filmproduktionen. Oft spielte er aufgrund seiner scharfkantigen Gesichtszüge und seines schlank-drahtigen Körperbaus eiskalte Killer. Leider nur einmal bei Edgar Wallace: in „Der Mönch mit der Peitsche“ ist er der abscheuliche Chaffeur des Drahtziehers, der für seine Mitmenschen so wenig Empathie hat wie er Kadavergehorsam für seinen Boss hat.
    All diese abstoßenden Charaktere wurden in den Edgar-Wallace-Filmen ausnahmslos hervorragend dargestellt. Ady Berber ist sicher der berühmteste Unhold, aber auch die anderen wunderbar abscheulichen Spezialisten haben Erwähnung und großes Lob verdient.
    Dieser Inhalt wurde von @fritz k zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Wer Ledinek noch in etwas heiteren Rollen sehen möchte, wird hier fündig:
    - https://www.youtube.com/watch?v=Ky8785QzrW0
    - https://www.youtube.com/watch?v=VEN70MoIqXo

    Einen seiner letzten Auftritte hatte er in einer Folge von "Dem Täter auf der Spur". Ich muss zugeben, er wirkte dort und in seinen anderen Auftritten immer älter als er war.
    Stanislav Ledinek ist am 30.03.1969 im Alter von nur 48 Jahren verstorben. Geboren wurde er am 26.06.1920. Das war heute vor 102 Jahren.

    Weitere Ereignisse:
    - Geburt Kurd Pieritz (26.06.1918)

    Und morgen geht es mit zwei Darstellern weiter, die beide im Frosch und Hexer mitgewirkt haben und deren Todestag leider auf das gleiche Datum in unterschiedlichen Jahren fällt.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum24.06.2022 01:03
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    24.06.

    Pinkas Braun ist leider vor 14 Jahren von uns gegangen




    Hinweis: Dieser Text enthält Spoiler.
    Pinkas Braun - ein hellwacher Finsterling
    Es ist mir etwas unangenehm, dass ich den Darsteller von miesen und dabei hellwachen Finsterlingen - Pinkas Braun - so grandios in seinen Rollen finde. Der Schweizer Schauspieler mit jüdischen Wurzeln entspricht nämlich sowohl von seiner äußeren Erscheinung als auch von seinem im Kriminalfilm bevorzugten Rollentypus des so hinterhältig intelligenten und gerissenen Charakter haargenau der antisemitischen Klischeevorstellung des hässlichen Juden. In dem Reinecker-Dreiteiler „Der Tod läuft hinterher“ wird er denn auch von Filmheld Fuchsberger ohne, dass der ihn bisher gekannt hätte, beurteilt: „Solche Visagen kenne ich!“ Fuchsberger als Edward Collins möchte am liebsten reinschlagen. Braun als John Evans quittiert das mit seinem Markenzeichen, dem frech-provokantem Grinsen, genau wie man es von „solch einem“ erwartet.
    Pinkas Braun war ein intelligenter und sehr vielseitiger Künstler; er fing an als Regieassistent keines geringeren als Bertolt Brecht, wurde Schauspieler, Übersetzer von Theaterstücken (vor allem aus dem Englischen ins Deutsche) und Hörspielsprecher mit unverwechselbar leicht schneidender Stimme. Besonders sein markantes und bisweilen überhebliches Lachen prägte sich dem Publikum nachhaltig ein.
    Neben unzähligen Fernsehspielen waren es vor allem Krimis, darunter fünf Edgar-Wallace-Filme, die ihn populär machten. In wirklich jeder Rolle spürt man seine sprühende Lust an den Darstellungen. Es sind meist gleichzeitig fiese wie vitale Charaktere jeder Couleur, rationale bis wahnsinnige. Eine Figur wie der narzisstische Dr. Staletti in „Die Tür mit den sieben Schlössern“ (1962) war eine tolle Gelegenheit, schauspielerisch mal so richtig auf die Pauke zu hauen. Pinkas Braun hat später gesagt, dass ihm diese Rolle viel Spaß gemacht hat. Das war wohl seine prägnanteste Rolle bei Edgar Wallace. Auffällig facettenreich spielt er auch den Gangsterschergen Felix in dem Alfred-Vohrer-Krimi „Wartezimmer zum Jenseits“ (1964), der zunächst verschlagen-sadistisch agiert und dann aber in fatale Schwierigkeiten gerät.
    Im Fernsehen hatte er seine wohl populärste Rolle als abgrundtief böser Sir Percival Glyde, den er wieder einmal brillant in dem ansonsten eher behäbigem Historienkrimidreiteiler „Die Frau in Weiß“(1871) verkörperte.
    Auch in „Hotel Royal“(1969) als durchtriebener Erpresser dürfte er manchem Krimifan im Gedächtnis haften geblieben sein.
    Pinkas Braun hat sich nach eigenen Angaben für eine Rolle geschämt: Die Darstellung des Chinesen Fing Su in dem verkorksten Wallace-Film „Der Fluch der gelben Schlange“ (1962) erschien ihm nachträglich rassistisch. Da spielte ein Jude einen Chinesen als Goebbels. Nach der Krimizeit drehte er noch einmal mit Regisseur Alfred Vohrer: In „Jeder stirbt für sich allein“ (1976) spielt er keinen Bösewicht, sondern einen in der NS-Zeit verfolgten Juden. Er spielte die Rolle wunderbar und da er mir als ein privat zutiefst sympathischer Mensch erscheint, genieße ich auch seine große Schauspielkunst.
    Dieser Inhalt wurde von @fritz k zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Pinkas Braun ist am 07.01.1923 geboren. Gestorben ist er im Alter von 85 Jahren am 24.06.2008. Das war heute vor 14 Jahren.

    Und am Sonntag geht es mit einem Schauspieler weiter, der zumindestens einen seiner beiden Wallace-Filme und ich glaube alle seine 3 Bryan-Wallace-Filme nicht überlebt. Oder bekam er in einem der Filme einen Freispruch? Ich sollte ihn mir mal wieder anschauen...

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum23.06.2022 06:26
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    23.06.

    Albert Lieven hätte heute seinen 116ten Geburtstag gefeiert




    Hinweis: Dieser Text enthält Spoiler.
    Albert Lieven - der kosmopolitische Bösewicht
    In Ostpreußen aufgewachsen, in Berlin Theater- und Filmschauspieler geworden und schließlich mit seiner jüdischen Frau während der Nazizeit nach London ausgewandert, nach dem Krieg am Broadway in New York engagiert, dann in internationalen Filmproduktionen: der kosmopolitische Albert Lieven lebte schließlich abwechselnd in England und Deutschland.
    Das Kosmopolitische war es dann auch, was dem damals sehr biederen deutschen Krimipublikum etwas verdächtig vorkam. Seine Gewandtheit, seine Souveränität, seine Lässigkeit gepaart mit guten Manieren bei durchaus sympathischer Erscheinung erschien in den 50er Jahren so gar nicht heimatlich bodenständig, wie man es aus den Filmschmonzetten gewohnt war. Damals erschien das alles verdächtiger als heutzutage. Immer wieder gab Albert Lieven ( zB in allen seiner drei Wallace-Krimis ) den weltgewandten Geschäftsmann, der sich als kriminell entpuppte- was dem Publikum aber auch von Anfang an klar war.
    Sogar in vier Durbridge-Fernsehmehrteilern war er in Schlüsselrollen besetzt, auch hier immer sehr weltmännisch und verdächtig zugleich. Die einzige Ausnahme war „Die Schlüssel“, wo er endlich einmal mit Bravour den Ermittler spielte und sich als sehr gute Alternative zum Dauerinspektor Lowitz präsentierte!
    Albert Lievens Rollen schwankten stets zwischen großer Nebenrolle („Des Teufels General“, 1955 oder „London ruft Nordpol“,1956) oder kleiner Hauptrolle („Krach um Jolanthe“, 1934 oder „Klettermaxe“,1952). Immer aber waren es sehr charismatische und distinguierte Rollen, die er bravourös ausfüllte. Dazu wurde er aufgrund seiner Sprachfähigkeiten zunehmend gerne in den internationalen Produktionen besetzt, für die englischsprachige und deutschsprachige Kenntnisse sehr vorteilhaft waren.
    Aber auch im englischen Fernsehen sah man Lieven. In der „Mit Schirm, Charme und Melone“-Folge „H2O- Tödliches Nass“ spielte er den abgrundtief bösen Dr. Sturm. Leider starb der gar nicht böse, sondern sehr liebenswerte Albert Lieven schon 1971 im Alter von 65 Jahren. Heute dürfte er uns viel mehr sympathisch als verdächtig erscheinen.
    Dieser Inhalt wurde von @fritz k zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Albert Lieven ist am 16.12.1971 im Alter von 65 Jahren verstorben. Geboren wurde er am 23.06.1906. Das war heute vor 116 Jahren.

    Weitere Ereignisse:
    - Geburt Rainer Penkert (23.06.1921)
    - Carl Lange Todestag (23.06.1999)

    Und morgen geht es mit einem Darsteller weiter, der in einer Wallace Verfilmung auch schon mal Ady Berber in den Filmtod geschickt hat.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 17:38
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Faszinierend sind auch die Charaktere, die in die bösen Machenschaften rein gezogen werden und schließlich so in Bedrängnis geraten, dass sie kaum noch einen Ausweg haben. Diese findet man sehr gut in den Reinecker-Dreiteilern. Als Beispiel dient Dr. Brenner (Helmut Käutner), der zunächst eiskalt den Scherenschleifer erledigt, um dann nach Befragung durch Manfred Krupka einen Ausweg bei Babeck zu suchen, der natürlich die Situation mit einer Beseitigung Dr. Brenners löst.
    Weingarten (Siegfried Lowitz) wird sogar soweit gebracht, dass er nach einer Falschaussage dann auch noch einen Mord begehen soll und dabei aber versagt. Auch dies kostet ihn das Leben. Man kann schon fast sagen, dass nahezu alle Mordopfern dort in diese Kategorie fallen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 13:19
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Eigentlich spiele Bobby Todd den Rollentypus des "Aussteigers". Ein Charakter, der jenseits des Guten unterwegs ist, dem aber plötzlich die Verbrechen mental über den Kopf steigen. Bei dem sich schließlich auch Ängste dazu addieren und der am liebsten raus aus der Nummer will.
    Diesen finden wir übrigens häufiger bei Wallace. Als erstes fällt mir Karl John in "Der Hexer" ein. Aber auch Werner Peters in "Die Tür mit den sieben Schlössern" passt. Vielleicht auch phasenweise Eva-Ingeborg Scholz in "Der schwarze Abt". Und Robert Hoffmann in "Neues vom Hexer" gesellt sich direkt auch dazu. Und auch in der deutsch britischen Produktion "Das Geheimnis der weißen Nonne" passt Robert Morley wunderbar in den Kreis. Es gibt noch weitere Beispiele...

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 07:57
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    22.06.

    Bobby Todd hätte heute seinen 118ten Geburtstag gefeiert




    Hinweis: Dieser Text enthält Spoiler.
    Er musste in "Die toten Augen von London" wohl das böse Spiel der Hintermänner des Blindenheims mitspielen. Lew Norris (Bobby Todd), der schon nicht mehr schlafen kann in dem grausamen Gedanken an den Blinden Jack, macht Falschaussagen gegenüber der Polizei, um diese in Blindenschrift wieder aufzuklären.
    Einer der interessanten Charaktere, dessen Gutmütigkeit dennoch nicht zum Überwinden des Filmtods führt. Bobby Todd spielte hier bereits eine seiner letzten Filmrollen und war ein mehrfach beschäftigter Darsteller der 50er Jahre. Vielleicht ist es gerade auch sein Auftritt in "Die toten Augen von London", der an ihn besonders zurück denken lässt.

    Bobby Todd ist am 07.09.1980 im Alter von 76 Jahren verstorben. Geboren wurde er am 22.06.1904. Das war heute vor 118 Jahren.

    Und morgen geht es mit einem Edel-Ganoven weiter.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum21.06.2022 07:02
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    21.06.

    Vor genau 100 Jahre gründet Wilhelm Goldmann in Leipzig den Goldmann Verlag




    Ohne den Goldmann Verlag hätte es wahrscheinlich auch die Verfilmungen von 1959 bis 1972 nicht gegeben. Es ist also dem Mut von Wilhelm Goldmann am 21.06.1922 zu verdanken, dass der Verlag auch heute noch existiert. Wilhelm Goldmann war sogar bei den Dreharbeiten von "Der rote Kreis" Ende der 20er Jahre dabei.
    Goldmann verlegte zunächst Werke von Edgar Wallace und versuchte sogar den Begriff "Krimi" zu schützen. Namenhafte Autoren wie Agatha Christie, Victor Gunn, Francis Durbridge und Louis Weintert-Wilton gehörten neben Edgar Wallace zum Repertoire.
    Was ich nicht wusste: Es wurde durch Goldmann auch zwischen 1963 und 1981 viermal der Edgar-Wallace-Preis vergeben, mit dem verschiedene Autoren ausgezeichnet wurden.
    Heute gehört der Goldmann Verlag zur Penguin Random House Verlagsgruppe aus dem Bertelsmann-Konzern.

    Gegründet wurde der Goldmann Verlag am 21.06.1922. Das war genau heute vor 100 Jahren.

    Weitere Ereignisse:
    - Tod Hermann Haller (21.06.1985)
    - Geburt Hans Epskamp (21.06.1903)

    Und morgen geht es mit einem Komplizen von Ady Berber weiter, der aber im betreffenden Film lieber aussteigen möchte.

  • LieblingsphasenDatum20.06.2022 18:17
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Lieblingsphasen

    Rein emotional bin ich weiter bei meiner Meinung von 2007 (ewok2003 und ich sind die gleichen Personen, ewok2003 war nur mein früherer Nutzername).
    Etwas wissenschaftlicher gesehen müsste man vor einer Einteilung erst einmal Kriterien aufstellen und eine Wichtung vornehmen. Und überlegen, wie man mit "Ausreißer"-Filmen der jeweiligen Zeit umgeht.
    Ich sammele mal einige mögliche Kriterien:
    - Farbe / SW (1966)
    - Verfilmung nah am Roman (bis ca. 1962)
    - Ab- und Zugänge gewohnter Darsteller (Schürenberg und Drache ab Tür, Arent bis Nonne)
    - Form des Klaumauk (z.B. trocken oder sexistisch)
    - Stil Krimi/Giallo
    - überwiegender Regisseur der Phase und dessen Stil
    - Verfilmungen mit Selbstironie zum eigenen Film
    - ...
    So ganz einfach wird diese Einteilung nicht, denn sie stellt immer nur eine Annäherung dar. Daher bleibe ich erst einmal bei meiner emotionalen Eiteilung.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum20.06.2022 07:41
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    20.06.

    Und das passierte heute....


    ...vor 14 Jahren: Tod Curt Hanno Gutbrod (20.06.2008)
    Er war als Drehbuchautor auch an "Die seltsame Gräfin" beteiligt. Darüber hinaus aber mit Ausnahme einzelner Filme, wie z.B. "Das Wirtshaus im Spessart", eher am Theater.

    ...vor 62 Jahren: Ende der Dreharbeiten für "Der Rächer" (20.06.1960)

    Und morgen vor 100 Jahren wird es literarisch...

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum19.06.2022 10:08
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    19.06.

    Und das passierte heute....


    ...vor 102 Jahren: Geburt Johnny Douglas (19.06.1920)
    Er verfasste die Original Musik für die britische Version von "Das Rätsel des silbernen Dreieck". In der deutschen Kinoversion wechselte man diese aus unerfindlichen Gründen gegen Raimund Rosenbergers „Das siebte Opfer“-Thema aus.
    Dabei ist diese, wie ich finde, sehr gelungen: Gerne reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=GvO3ymlqmdM

    ...vor 60 Jahren: Uraufführung "Die Tür mit den sieben Schlössern" im Europapalast Frankfurt (19.06.1962)

    ...vor 15 Jahren: Tod Klaus-Jürgen Wussow (19.06.2007)
    Einer der ersten Hauptdarsteller in den Wallace-Filmen in "Der rote Kreis" und "Der grüne Bogenschütze". Später natürlich populär in "Die Schwarzwaldklinik".

    ...vor 55 Jahren: Tod Ilse Page (19.06.2017)
    Sie prägte die Farb-Ära der Wallace-Filme und war in 7 Werken zu sehen.

    Und morgen geht es mit zwei weiteren Ereignissen weiter.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum17.06.2022 06:18
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    17.06.

    Martin Böttcher hätte heute seinen 95sten Geburtstag gefeiert




    Eine neue Generation Filmkomponisten musste her für ein neues Genre: die Edgar-Wallace-Filme! So viel Knalleffekt und Selbstironie kannte man bislang im braven deutschen Kino der 50iger Jahre nicht! Die traditionellen Filmkomponisten, die zwar verdient und professionell Orchesterpartituren schrieben, trafen allerdings den modernen Ton nicht. Seit alten Humphrey-Bogart-Klassikern wie insbesondere „Die Spur des Falken“ bevorzugte man in Hollywood für Kriminalfilme einen zeitgemäßeren Big-Band-Sound, der sowohl erotischer und sündiger als auch reißerischer und gefährlicher klingen konnte, dabei sogar oft leichter ins Ohr ging. Kein Wunder, dass man in Deutschland einen ähnlichen Effekt für den Film „Die Halbstarken“ (1956) haben wollte und den noch sehr jungen Jazz-Gitarristen und Arrangeur Martin Böttcher engagierte. Nach Krimis wie „Das schwarze Schaf“ und „Mörderspiel“ holte Horst Wendlandt ihn erstmals für „Der Fälscher von London“ als Filmkomponisten für einen Edgar-Wallace-Film und Martin Böttcher lieferte einen echten Krimi-Musik-Klassiker ab. Hier hört man ( für alle, die es genauer wissen möchten) alle typischen Merkmale des Martin-Böttcher-Sound: 1. damals moderne Halleffekte, die neuerdings nach Instrumenten getrennt werden konnten 2. Posaunen und Bariton-Saxophon übernehmen die Moll-Bluestonleiter-Melodie 3. Alt-Saxophon, Frauenchor und E-Gitarre übernehmen zweite Melodie 4. Trompeten kommen später als Steigerung dazu 5. Rhythmus-Gruppe spielt Medium-Swing 6. schnelle verhallte Bongo-Sequenzen wenn es aufregend wird usw.
    Auch wenn einige Krimimusiken von Martin Böttcher sehr ähnlich klingen (z.B. Der Fälscher von London, Das schwarze Schaf, Das Kriminalmuseum) ist dieser Stil für die Krimis der 60iger Jahre sehr prägend geworden und löste die alte Orchester-Filmmusik ab. Zu wirkungsvoll ist nun einmal das neue Konzept. Kultig sind vor allem der selbstironische Soundtrack zu „Das Gasthaus an der Themse“ mit dem bekannten Lied „In der Nacht“ oder der knallige Soundtrack zu „Die blaue Hand“.
    Dass seine genialen Karl-May-Filmmusiken schließlich das erfolgreichste wurden, was Martin Böttcher gemacht hat, ist ja hinreichend bekannt.
    Ab den späten 60iger Jahren werden immer mehr eine betont ruhig fließende Musik mit melancholischen Jazzakkorden, die die Streichinstrumente halten, sein Markenzeichen, wie z.B. in „Spion unter der Haube“ , „Der Illegale“ oder „Es muss nicht immer Kaviar sein“ und teilweise auch „Sonderdezernat K1“, was eine sehr eigenartig gebrochene Wirkung bei großer Wiedererkennbarkeit hatte.
    Selbst in vereinzelten Derrick-Folgen der 80iger Jahre blitzen schemenhafte Erinnerungen an den Fälscher von London oder den Schatz im Silbersee durch und nach nur wenigen Takten kann man sich sicher sein: Martin Böttcher hat wieder exzellente Musik geliefert.
    Dieser Inhalt wurde von @fritz k zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Gestorben ist Martin Böttcher am 20.04.2019. Geboren wurde er am 17.06.1927. Das war heute vor 95 Jahren.

    Und am Sonntag geht es hier gleich mit mehreren Ereignissen weiter...

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum16.06.2022 07:25
    Foren-Beitrag von Peter Ross im Thema Edgar Wallace - Heute vor...



    16.06.

    Ludwig Linkmann hätte heute seinen 120sten Geburtstag gefeiert




    Hinweis: Dieser Text enthält Spoiler.
    Ludwig Linkmann verkörperte ausgezeichnet den freundlichen alten Mann Henry Longvale, der sich in "Der Rächer" als wahnsinniger und grausamer Mörder entpuppt. Dabei ist es zunächst eigentlich der Diener Bhag, der als Eingeborener die größere Unheimlichkeit ausstrahlt.
    Mich hat zumindest im Finale dieses Films die scheinbare Ausweglosigkeit von Sir Gregory, Brixan und Ruth und die bevorstehende Enthauptung durch Henry Longvale sehr aufgeregt.
    Unter "Meinungen zum Schauspieler" findet ihr auch von @Peter beschrieben sehr ausführlich den Werdegang, eine Anekdote und einige Bilder zu Ludwig Linkmann: Ludwig Linkmann

    Ludwig Linkmann ist am 12.06.1963 im Alter von fast 61 Jahren verstorben und verpasste seinen Geburtstag nur knapp. Geboren wurde er am 16.06.1902. Das war genau heute vor 120 Jahren.

    Und morgen widmen wir uns der Musik...

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