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Dieses Thema hat 64 Antworten
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 Edgar-Wallace-Forum
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Georg Online




Beiträge: 3.143

09.01.2021 16:59
#61 RE: Bryan Edgar Wallace bei Pidax (DVD/ Blu-ray) Zitat · Antworten

Im Moment sind sie mit 12,90/ BluRay angekündigt (siehe Links oben).

DanielL Offline




Beiträge: 3.958

09.01.2021 18:05
#62 RE: Bryan Edgar Wallace bei Pidax (DVD/ Blu-ray) Zitat · Antworten

Zitat von Georg im Beitrag #59
Zitat von DanielL im Beitrag #55
Erstmal auf die Bestätigung warten, ob die neuen Master auch Verwendung finden.

Selbstverständlich sind es die neuen Master!


Dann finde ich es überraschend, dass es nirgendwo beworben wird. Bei den Handschuhen hat man ja auch "neue 4K Abtastung" in der Ankündigung und auf dem Cover vermerkt, konnte das Master allerdings offensichtlich aus dem Ausland beziehen. Hier handelt es sich ja, wenn man die brandneuen Master hernimmt, die CCC mit dem FFE-Anteil hergestellt hat, tatsächlich um eine Heimkino-Weltpremiere. Als Label würde ich es mir nicht entgehen lassen, das entsprechend zu kommunizieren. Aber ich verstehe Pidax - nicht böse gemeint - ohnehin oft nicht. So "aus der Ferne" war mir das also nicht selbstverständlich, zumal man ja vor drei Monaten die DVDs noch mit den alten Mastern gebracht hat und die Vorlage hier evtl. auch schon über eine bessere Auflösung verfügte. Insofern vielen Dank für diese entscheidende Info und Klarheit!

Gruß,
Daniel

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 320

09.01.2021 19:22
#63 RE: Bryan Edgar Wallace bei Pidax (DVD/ Blu-ray) Zitat · Antworten

Aber in Bunt sähe es, nach meiner Meinung trotzdem etwas schauerlicher aus...man weiß ja nicht, wie das endgültige Endergebnis dann in Farbe wirklich aussehen würde!!!.

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.689

10.01.2021 16:14
#64 RE: Bryan Edgar Wallace bei Pidax (DVD/ Blu-ray) Zitat · Antworten

Zitat von Havi17 im Beitrag #56
Zitat von Fabi88 im Beitrag #52
und gute Kompression gönnt
Gute Kompression so etwas habe ich noch nie gehört?!


Richtig müsste es natürlich "Gutes Encoding" oder "Gute Encodierung" heißen, aber ich dachte, Otto Normal könnte sich unter "guter Kompression" mehr vorstellen. "Gute Komprimierung" wäre vielleicht die bessere Wahl gewesen.
Wird ein Spielfilm in 4K abgetastet, liegt er zwar digital vor. Es ist aber anschließend ja nicht so, dass man einfach nur auf die Datei klickt und "als Blu Ray brennen" drückt. Je nachdem, was der Rechteinhaber als Master anliefert, muss das Label eine riesige 4K-Datei auf 1080p-Auflösung herunterrechnen, die Standards von Abspielgeräten und -Software einhalten und die Bitrate minimieren, damit der Film auf eine Blu Ray passt. Diese Prozesse können - wie so vieles - eben sehr gut, einigermaßen oder eben auch total mies ausgeführt werden.
Wird es nicht sorgfältig und professionell genug ausgeführt, sind Artefakte, Kamm-Effekte, Einbußen bei Kontrastabstufungen und vieles mehr die Folge.
Auch sonst können hier noch zahlreiche andere Fehler passieren oder schlechte Entscheidungen getroffen werden.
Studio Hamburg beispielsweise hatte die Schnapsidee die angelieferte Neuabtastung von "Spion zwischen zwei Fronten" von 24 auf 25fps zu konvertieren - wohl um sich die Mühe zu sparen, die deutsche Tonspur, die wohl von einer 50i-MAZ oder Ähnlichem stammte, mit der nötigen Tonhöhenkorrektur versehen auf das Bild verlangsamen zu müssen.

Pidax ist nun einmal nicht primär als Blu Ray-Label bekannt und die bisherigen Blu Rays boten fast immer ausländische Filme, die bereits über dort veröffentlichte Blu Rays verfügten.
In der Theorie würde es also sogar genügen, den Stream des Hauptfilms 1:1 zu übernehmen und "nur" die deutsche Tonspur, sowie Menüs und Co hinzuzufügen - womit ich nicht unterstellen will, dass Pidax das getan hat. Ich will damit nur sagen, dass Pidax bisher kaum Gelegenheit hatte mit eigenen Blu Ray-Premieren aufzutreten.
Mir geht es also ausschließlich darum, dass ich hoffe, dass Pidax diese Schritte gut hinbekommt, bzw. jemanden beauftragt, der das gut hinbekommt.
Das beste 4K-Master nutzt ja Nichts, wenn es fehlerhaft auf 14GB zusammengeschrumpft auf eine BD25 gepresst wird.
Mein Wunsch nach BD50 ist natürlich hoch gegriffen, denn das passiert sonst in der Regel nur bei den ganz großen Filmklassikern oder aktuellen Spielfilmen, aber neue 4K-Master würden dies rein qualitativ sicher rechtfertigen.
Natürlich gibt es etliche Filme, die schon auf einer BD25 fantastisch aussehen und genügend Faktoren, die dazu führen können, dass auch die Bildqualität eines Filmes, der mit 40GB auf einer BD50 liegt schlecht ausfällt, aber genau das sind eben die Unterschiede zwischen gutem und schlechtem Encoding.
Die Edgar Wallace-Filme bei Leonine erscheinen beispielsweise (meines Wissens nach) ebenfalls alle "nur" auf BD25 und sehen fantastisch aus. Da es kaum Extras gibt, kann man aber auch dort immer annähernd den kompletten verfügbaren Platz für den eigentlichen Film nutzen. Übrigens liegt hier vielleicht sogar der Grund für die fehlenden Extras, denn für diese wäre es nötig die Bitrate des Hauptfilms zu senken oder auf BD50 umzusteigen, was wohl in der Herstellung deutlich teurer käme.

Bei "Das Geheimnis des gelben Grabes" hat Pidax eine BD25, bzw. insgesamt ca. 22GB genutzt, wovon ca. 19 auf den Hauptfilm entfielen. Die Blu Ray sieht gut aus, es handelte es sich aber eben auch "nur" um die 2K-Abtastung eines Dup-Positivs.
Bei "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" wurde ebenfalls nur eine einlagige BD25, bzw. ca. 23GB genutzt, wovon ca. 21GB auf den Hauptfilm entfallen.
Koch hat dem Film damals zwar in Form des alten Masters (bei beiden Blu Ray-Auflagen) zweilagige Datenträger mit insgesamt 50GB spendiert, es waren aber auch etwa 90 Minuten Extras enthalten, die dementsprechend viel Platz einnahmen. Soll heißen: ohne die Extras wäre durchaus ohne all zu viel Qualitätsverlust auch eine BD25 möglich gewesen. Auch bei Arrow spendierte man dem brandneuen 4K-Master eine BD50, bot aber um die 2 Stunden Extras. Bei Arrows BD50 wird die Bitrate des Hauptfilms also wohl durchaus noch höher liegen als bei Pidax BD25-Scheibe, aber nicht um Welten. Für einen Direktvergleich habe ich keine Zeit, aber die Pidax-Scheibe für sich genommen sieht durchaus sauber codiert aus.

Nun kommen wir aber zu den schwarz-weißen Bryan Edgar Wallace-Filmen, die hier wohl den meisten noch mehr am Herzen liegen dürften.
Es ist davon auszugehen, dass Pidax nicht Stunden an Extras auf die Scheiben schiebt und es ist ebenso wahrscheinlich, dass man bei BD25 bleibt. Es steht also zu wünschen, dass Pidax hier zumindest den verfügbaren Platz der BD25 bestmöglich nutzt, also gut encodiert. Nur darum ging es mir im Grunde.

Zitat von DanielL im Beitrag #62
Zitat von Georg im Beitrag #59
Selbstverständlich sind es die neuen Master!

Dann finde ich es überraschend, dass es nirgendwo beworben wird. Bei den Handschuhen hat man ja auch "neue 4K Abtastung" in der Ankündigung und auf dem Cover vermerkt, konnte das Master allerdings offensichtlich aus dem Ausland beziehen. Hier handelt es sich ja, wenn man die brandneuen Master hernimmt, die CCC mit dem FFE-Anteil hergestellt hat, tatsächlich um eine Heimkino-Weltpremiere. Als Label würde ich es mir nicht entgehen lassen, das entsprechend zu kommunizieren. Aber ich verstehe Pidax - nicht böse gemeint - ohnehin oft nicht. So "aus der Ferne" war mir das also nicht selbstverständlich, zumal man ja vor drei Monaten die DVDs noch mit den alten Mastern gebracht hat und die Vorlage hier evtl. auch schon über eine bessere Auflösung verfügte. Insofern vielen Dank für diese entscheidende Info und Klarheit!


Nach dem Artikel zu Pidax, der hier irgendwann einmal geteilt wurde, hat sich bei mir persönlich ein großer Teil dieses "Nicht-Verstehen" gelöst.
Es sind dort ganz einfach nicht immer Profis am Werk und dieses "von Fans für Fans"-Image will man ja wohl auch irgendwie weiterhin nach außen kommunizieren.
Das ist ja auch an sich ganz nett und sympathisch, aber die Kehrseite ist natürlich auch, dass einzelne VÖ, bzw. deren Qualität komplett mit dem Engagement und Wissen Einzelner stehen und fallen (bsp. Georg) oder private Entscheidungen bzw. Vorlieben (nur Interesse an Serienfolgen mit deutscher Synchro, bzw. deutschen Schnittfassungen) zu objektiv gesehen mangelhaften VÖ führen.
Insider mögen mich korrigieren, aber es gibt gefühlt für jede Pidax-VÖ einen anderen Antrieb, bzw. teils sogar einen anderen Verantwortlichen, der das Projekt vorantreibt und unterschiedliche Qualitätsmaßstäbe oder Ansprüche anlegt. So gibt es durchaus herausragende VÖ ohne Fehl und Tadel, weil hier Herzblut, gutes Material, technisches Können und Wissen um den Film, seine Macher, sein Publikum und dessen Ansprüche zusammenkommen, aber eben auch VÖ bei denen bestimmte (wichtige) Aspekte aufgrund fehlender Stimmen im Label oder mangelnden Wissens der Handelnden komplett außer Acht gelassen werden.
Bei "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" wusste ein Label wie Koch beispielsweise, dass der Film von Wallace-Fans eher unterschätzt wird und als Dario Argentos Debütfilm und Giallo-Klassiker vermarktet werden muss, anstatt sich an die Wallace-Reihe zu hängen. Den Verantwortlichen war auch vollkommen klar, dass viele Cinephile zugreifen würden, die naturgemäß zur Tonspur des Herkunftslandes tendieren und auch unter den Italo-Cinema-Fans einige sind, die deutsche Untertitel fordern.
Pidax aber schreibt bei ihrer VÖ dick "Bryan Edgar Wallace" auf das Cover, als ob wir noch 2003 haben und man sich an extrem erfolgreiche Edgar Wallace-VÖ anhängen müsste und verschweigt Argento auf der Front komplett. Klein, fast verschämt prangt dann noch ein "Filmmusik von Ennio Morricone"-Schriftzug in einer Ecke - das war's. Die Hinweise auf den neuen 4K-Transfer gehen beinahe unter.
Andere Labels hätten einen Sticker auf die Folie geklebt oder "Neue 4K-Abtastung - erstmals auf Blu Ray" getextet. Andererseits macht man dann im Rückseitentext Alles richtig, nimmt dann aber den Mund mit dem "Booklet mit vielen Bildern und Infos" zu voll.
Auch dass man die Bryan Edgar Wallace-Reihe überhaupt unter dem Siegel "Filmklassiker" veröffentlicht, anstatt explizit als eigenständige Reihe - warum nicht sogar mit Nummerierung? - erscheint undurchdacht.
Gehört es doch eigentlich zum Einmaleins der Labels, dass Reihen (noch dazu mit Nummerierung) bei Sammlern oft zu gewissem Kaufzwang führen und man auf diese Weise größere Chancen hat auch unbeliebte Teile an den Mann zu bringen. So mischen andere Labels schließlich in ihre Giallo-, Gruselklassiker- oder andere Reihen auch mal stilistisch etwas abweichende oder qualitativ bescheidenere Filme ein, ohne dabei extrem abfallende Verkaufszahlen zu verzeichnen.
Wer die Bryan Edgar Wallace-Blu Rays mit den Nummern 1,2,3,4,5 und 6 im Regal stehen hat, ist schneller dazu verleitet trotz weniger Interesse auch die späten Italo-Farbfilme zu kaufen, um die Nummerierung zu vervollständigen. Die BEW-Filme erscheinen nun ohne durchgehendes Konzept als Einzelfilme und mal wird der Name des Regisseurs auf der Front genannt, mal der des Komponisten, mal gar nix.
Dass man für die DVDs nur die alten Master genutzt hat, halte ich dabei gar nicht unbedingt für kaufmännisch dumm. Nur muss man dann, wie Daniel schon ganz richtig anmerkt, viel offensiver damit herausgehen, dass man auf Blu Ray brandneue 4K-Master bietet, die mit öffentlichen Fördergeldern entstanden sind.

Ich finde es einfach schade, weil man gerade als kleines Label, dass sich selbst in der Filmfan-Ecke positioniert, unglaublich gute Chancen hätte, sich einen Käuferstamm zu erarbeiten. Labels wie Koch Media oder Sukultur Entertainment rufen höhere Preise auf, haben aber regelrechte Fans, die sogar VÖ kaufen, obwohl sie den jeweiligen Film eigentlich überhaupt nicht auf dem Schirm hätten. Gerade Subkultur denkt auch einfach größer und integriert wann immer es möglich ist auch bei deutschen Filmen fremdsprachige Tonspuren und nicht nur deutsche, sondern auch englische Untertitel um auch Exemplare in alle Welt zu verkaufen.
Bei "Das Geheimnis des gelben Grabes" gibt es weltweit aktuell meines Wissens nur eine schwer erhältliche Blu Ray aus den USA. Mit englischen Untertiteln hätten Pidax die Märkte in Großbritannien, Italien und Co inkludieren können.

Das sind alles Dinge, die mich rein aus kaufmännischer Sicht irritieren und wo ich das deutliche Gefühl habe, dass mit ein wenig mehr Expertise oder Mut auch bessere Geschäfte möglich wären.
Was mich aus cinephiler Sicht stört, habe ich an passender Stelle ja bereits geäußert - Stichwort gestrichene Serienepisoden, fehlende deutsche Untertitel, hochauflösende Master nur auf unzeitgemäßer DVD und mehr.

Pidax gehört zu den Labels, auf deren VÖ ich im Grunde nur stoße, weil ich den jweiligen Film oder die Serie explizit suche und dann im Einzelfall schauen muss, ob die VÖ zufällig doch mal gelungen ist.
Wüsste ich, dass gewisse Standards (möglichst Auwertung auf Blu Ray, korrektes Bildformat, ungeschnitten, Untertitel bei ausländischen Filmen) immer eingehalten werden, würden einige der Pidax-VÖ sicher auch öfter ohne großes Grübeln in den Einkaufskorb wandern.

Und da ich Pidax so viel thematisiere und andere kaum: Klar ist es sehr enttäuschend, dass die Edgar Wallace-Editionen von Leonine keine Extras bieten, nur auf BD25 gepresst werden, die Außendarstellung von wegen Ankündigungen miserabel ist und die Veröffentlichung chronologisch total durcheinander erfolgte - aber da steckt ein großes Label dahinter, für die Wallace nur ein Projekt unter vielen ist.
Bei Pidax sitzen selbsternannte Fans.

Havi17 Offline




Beiträge: 3.335

10.01.2021 16:33
#65 RE: Bryan Edgar Wallace bei Pidax (DVD/ Blu-ray) Zitat · Antworten

Ah jetzt ja. Gute Kompression wo immer auch der Begriff entstand.
Hohe Bitrate das wäre für mich eindeutig, denn die Codecs sind i.d.R. die Selben

Danke

Gruß Havi17

Gruss
Havi17

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