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 Film- und Fernsehklassiker international
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Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

03.09.2015 16:55
#91 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Die Serie wurde auf 35mm Zelluloid gedreht, außer die Außenaufnahmen in Paris, diese nur auf 16mm, daher wohl auch der bisweilige Unterschied in der Bildqualität. Das mit dem Zelluloid - eben keine Videoaufzeichnung - glaube ich genau zu wissen, denn erstens habe ich mal die Bemerkung von Rupert Davies gelesen, wieviele Kilometer Zelluloid für "Maigret" abgedreht worden seien, zweitens beziehe ich mich auf einen Beitrag von "andrew martin" im missing-episodes-Forum vom "Nov 30, 2005 at 12:04pm":

http://missingepisodes.proboards.com/thread/1046/par

Was das Filmkopieren angeht, so unterscheidet Wikipedia zwischen "Kontaktkopie" und "Optischer Kopie":

https://de.wikipedia.org/wiki/Filmkopie

Das Abfilmen vom Monitor ist sicherlich eine relativ unkomplizierte Art, Filme "optisch" zu kopieren, aber vielleicht nicht gerade die beste. Flimmereffekte und Verwischungen bei Bewegungsaufnahmen, die zudem sprunghaft rüberkommen, so als ob nur 16 Frames pro Sekunde ablaufen würden oder gar noch weniger, sind bei solchem Kopierverfahren meiner Einschätzung nach vorgegeben.

Als 12 bis 15-jähriger (1965-68) hatte ich mich bei den damaligen Maigret-Sendungen schon gefragt: Warum ist manchmal (eigentlich nur bei schnellen Bewegungen in Außenszenen) das Bild so sprunghaft und verwaschen? Rennende Personen in Straßen waren eher Phantome als reale Menschen.

Sicherlich kam die 50-jährige Lagerung der Maigret-Filmkopien im ZDF-Archiv diesen nicht gerade zugute. Die Kopien waren aber von Anfang an wohl nicht die optimalsten.

Lord Peter Offline




Beiträge: 507

03.09.2015 21:10
#92 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Angesichts dessen kann man ja froh sein, daß die Qualität immer noch so "gut" ist. Sicher wäre es schöner gewesen, den deutschen Ton an die BBC-Master anzulegen, aber wenn es halt aus "rechtlichen Gründen" nicht ging, nehme ich lieber die hier gebotene Qualität, als auf diese Serie zu verzichten. Außerdem gibt es Serien weit neueren Datums, die aufgrund der Video-Nachbearbeitung viel schlechter aussehen (etwa "Jason King").

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

05.09.2015 16:40
#93 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten








“Maigret in der Liberty Bar”
(“Liberty Bar”)

Regie: Andrew Osborn

Drehbuch: Margot Bennett

Darsteller: Rupert Davies (Kommissar Jules Maigret), Blanche Fothergill (Madame Martine), Diana Beaumont (Gina), Renee Houston (Ja Ja), Anette Carell (Sylvie), David Lander (Giovanni), Paul Eddington (Harry Brown), John Gatrell (Inspector Boutigues), Colin Douglas (Jan)

Literarische Vorlage: “Liberty Bar” (“Maigret in der Liberty Bar”) von Georges Simenon


“Zu ärgerlich, dass es zu Beginn der Saison passieren musste. Daher müssen wir es möglichst verschleiern.”
(Inspector Boutigues)
“Nicht verschleiern - entschleiern.”
(Maigret)

“Hier an der Riviera da lebt man und lässt leben.”
(Inspector Boutigues)
“Und darum musste Brown sterben ...”
(Maigret)

“Und darum haben Sie ihn im Garten vergraben?”
(Maigret)
“Aber das war doch die beste Lösung.”
(Madame Martine)

“Wie hat er das bloß zehn Jahre ausgehalten mit den Beiden? Zehn Jahre endlose Abende. Die Mutter mit ihrer Handarbeit, die Tochter mit ihren Kitschromanen. Und als einzige Abwechslung das Radio in dieser Eintönigkeit.”
(Maigret)
“Ein gutmütiger Esel.”
(Inspector Boutigues)
“Der mir angeblich ähnlich sah. Nur hin und wieder stach ihn der Hafer.”
(Maigret)

“Haben Sie schon gegessen?”
(Ja Ja)
“Ja.”
(Maigret)
“Essen Sie trotzdem noch ‘n Happen mit. Ich koch’ gut, es wird Ihnen bestimmt schmecken. Aber wenn Sie nicht wollen, trinken Sie wenigstens ‘n Whisky. Hol ‘n sauberes Glas für den Kommissar, Sylvie.”
(Ja Ja)

“Wissen Sie, wir nehmen hier das Leben von der leichten Seite. Man sitzt gern zusammen, trinkt ‘n Gläschen, und was morgen ist, interessiert uns nicht.”
(Ja Ja)

“Sind das die Frauen, mit denen er zusammen lebte?”
(Ja Ja)
“Mh.”
(Maigret)
“Oh je, armer William!”
(Ja Ja)

“Ich leg Ihnen gleich Handschellen an!”
(Maigret zur widerspenstigen Sylvie)

“Was haben Sie dazu zu sagen?”
(Maigret)
“Nichts!”
(Sylvie)
“Ich warte.”
(Maigret)
“Von mir aus können Sie warten, bis Sie schwarz werden!”
(Sylvie)
“Auf die Tour nicht!”
(Maigret)

“Sie wären längst nicht so böse, wenn Sie einen trinken würden.”
(Ja Ja)
“Aber dann bitte ein sauberes Glas!”
(Maigret)

“Sein Tod muss für Sie ‘ne Befreiung gewesen sein.”
(Maigret)

“Das wird er nicht begreifen, denn Liebe und Eifersucht hält er für eine typisch französische Gefühlsduselei.”
(Maigret)


Kommissar Maigret ist nach Antibes gebeten worden, um dort den Mord an einem gewissen William Brown aufzuklären. Der ursprünglich aus Australien stammende Mann, der merkwürdigerweise eine gewisse Ähnlichkeit mit Maigret aufweist, ist mit einem Messer erstochen worden und verblutet. Da soeben die Urlaubssaison begonnen hat, bittet der ortsansässige Inspector Boutigues Kommissar Maigret um größtmögliche Diskretion bei seinen Ermittlungen.

Madame Martine und ihre Tochter Gina lebten mit William Brown zusammen, doch wurde das angeblich perfekte Familienglück durch die gelegentlichen Eskapaden des vermeintlich idealen Pseudo-Gatten getrübt. An jeden Ersten des Monats fuhr er nach Cannes, um dort einen bestimmten Geldbetrag abzuholen und kehrte erst nach einigen Tagen zurück, zumeist betrunken und um etliche Franc ärmer. Um auch weiterhin die finanziellen Annehmlichkeiten, die ihnen das Geld von Mr. Brown ermöglichte, genießen zu können, versuchten Madame Martine und Gina seine Leiche ungesehen zu entsorgen, wurden jedoch dabei überrascht. Die affektierten Damen stehen jedoch für Kommissar Maigret rasch außerhalb jeden Verdachtes.

Unter den Habseligkeiten des Toten finden sich einige Jetons. Obwohl an der gesamten Riviera Spielautomaten offiziell verboten sind, macht sich Kommissar Maigret nach Cannes auf, um ein Restaurant ausfindig zu machen, in dem sich dennoch ein solches Gerät befindet. In der “Liberty Bar”, einer übel beleumdeten Kaschemme, wird Maigret fündig. Das Lokal wird von Ja Ja, einer fülligen und stets alkoholisierten älteren Frau, betrieben. Auch die junge Prostituierte Sylvie, die ursprünglich aus Paris stammt und in Cannes gestrandet ist, ihr Zuhälter und Geliebter, der Italiener Giovanni, der als Kellner in einem Kasino arbeitet und nebenbei als illegaler Buchmacher sein Gehalt aufbessert sowie der schwedische Matrose Jan verkehren regelmäßig in dem zwielichtigen Etablissement. William Brown war Stammgast in der “Liberty Bar” und unterstützte Ja Ja, mit der er seit vielen Jahren befreundet war, in finanzieller Hinsicht. Auch für Sylvie habe er rührend wie ein Vater gesorgt.

Harry Brown, der Sohn des Ermordeten, ist alles andere als betrübt über das vorzeitige Ableben seines Vaters, der vor drei Jahren Frau und Sohn verlies, als er von einer Geschäftsreise in Frankreich nicht wieder nach Australien zurückkehrte. Die Browns verfügen über große Ländereien, auf denen sie Schafe züchten, deren Wolle sie exportieren. Harry Brown beklagt den ausschweifenden Lebenswandel seines Vaters, durch den der Sohn um sein Erbe fürchtete. Um ihn nicht das gesamte Vermögen in Frauen, Alkohol und Glücksspiel investieren zu lassen, wurde William Brown von seiner Familie bis auf eine monatliche Leibrente von sämtlichen Firmengeschäften ausgeschlossen.

Das plötzlich aufgetauchte Testament des Toten sorgt für weitere Verwicklungen, da William Brown darin sein Vermögen den vier Damen vermacht, mit denen er in den letzten Jahren zusammenlebte, während seine Familie nicht von ihm bedacht wurde.

Anmerkungen:

Zitat
“War die “Liberty-Bar” nicht der letzte Hafen, wenn man alles gesehen und alle Laster hinter sich hatte?”

“Es war die “rosa” Stunde, da die Hitze des Tages der Kühle der nahenden Nacht weicht. Maigret kam aus der “Liberty-Bar”, wie man aus einem verdächtigen Lokal kommt. Er hatte die Hände in die Taschen gesteckt und den Hut tief ins Gesicht geschoben. Doch nach einigen Schritten spürte er das Verlangen, sich noch einmal umzudrehen, als wollte er sich vergewisseren, dass das, was der hinter sich lies, Wirklichkeit war.”

(Georges Simenon: “Maigret in der Liberty-Bar”)



Nach “Maigret und sein Revolver” erlebt der Kommissar erneut wie zwei gegensätzliche Kulturen mit einander kollidieren: das leidenschaftliche, französische Halbweltmilieu von Ja Ja und ihren Freunden trifft auf die wohlgeordnete aber emotionslose Welt des australischen Unternehmers Harry Brown, wobei Maigret selbstverständlich auf der Seite seiner Landsleute steht.

Die Côte d’Azur scheint sich positiv auf das Gemüt des gelegentlich schlecht gelaunten Kommissars auszuwirken, denn Maigret zeigt in dieser Episode mehrfach sein heiteres Naturell. Seine amüsierte Miene, als er sich Browns entrüstete Klagen über den vermeintlichen französischen Schlendrian anhören muss, spricht ebenso Bände wie sein herzhaftes Lachen, als er den Inhalt von William Browns Testament erfährt. Ebenso erheitert ihn sein Verhör mit der selbstherrlichen Madame Martine und ihrer unerträglich parfümierten Tochter Gina. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Maigret mit diebischem Vergnügen dafür sorgt, dass bei der Beerdigung von William Brown sämtliche Beteiligten auf einander treffen, was für einige von ihnen zu gewissen Peinlichkeiten führt.

Kommissar Maigret werden in dieser Folge erstmals physische Aktionen abverlangt, die über das gemütliche Schlendern durch Straßen hinausgehen. Er nimmt die widerspenstige Sylvie in den Klammergriff und stürzt sich auf den zur Flucht ansetzenden Giovanni. Provokationen sollte man im Umgang mit Maigret tunlichst vermeiden, deshalb hat sich Sylvie ihre etwas unsanfte Behandlung durch den Kommissar selbst zuzuschreiben. Auch Giovanni wird von Maigret reichlich grob auf seinen Stuhl zurückbeordert, um ihn an geheimen Absprachen zu hindern.

Geringfügige Variierungen des Drehbuchs machen beispielsweise aus dem Franzosen Joseph den Italiener Giovanni, während die entscheidende Veränderung des Schlusses die Dramatik gegenüber dem Roman beträchtlich erhöht. Außerdem gibt sie Maigret die Gelegenheit, erneut seine Güte zu beweisen, indem er einer Toten auf dem Sterbebett den Respekt erweist, der ihr von ihren Mitmenschen zu Lebzeiten oft genug versagt wurde. Doch auch die moralisch Schuldige lässt Maigret nicht ohne ein Wort des Trostes zurück, auch wenn sie seinen mitfühlenden Worten keinen rechten Glauben zu schenken vermag.

Renee Houston (1902–1980) gibt eine bewegende Darstellung als alternde, vom Leben gezeichnete Kaschemmenwirtin, deren großes Herz an ihrer verlorenen Liebe zerbricht. Die füllige Statur und der Mut der Schauspielerin zur Unansehnlichkeit lassen an Simone Signoret als Clémence Bouin in der Simenon-Verfilmung “Die Katze” (1971) denken.

Paul Eddington (1927-1995) gelangte als naiver Minister James Hacker in den Fernsehserien “Yes, Minister!” (1980/1984) und “Yes, Premierminister” (1986/1987) zu großer Popularität. Agatha-Christie-Fans dürften sich auch an seinen Reverend Leonard Clement in “Mord im Pfarrhaus” (1986) an der Seite von Joan Hickson erinnern.

Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

06.09.2015 19:09
#94 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Möchte mich noch bedanken für Deine Ausführungen, die wieder - im Vergleich Buch zu Film - gut fundiert und gut durchdacht dargelegt wurden, liebe Cora Ann. Für die meisten scheint es sehr wichtig zu sein, dass der Film der Buchvorlage möglichst genau entspricht. Mir ist das in diesem Fall völlig schnuppe: Wenn der Rupert-Davies-Film mir sehr gefällt, kriegt er von mir die Note 1, und wenn - falls ich das Buch überhaupt lese - der Roman mit dem angeblich gleichen oder ähnlichen Inhalt mir nicht so sehr gefällt, kriegt er von mir die Note 2 oder 3. Das ist bei mir übrigens - im Fall Maigret Rupert Davies - meistens so. Die Romane sind für mich etwas langwierig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich als Analphabetiker geboren wurde und seitdem nicht viel dazugelernt habe.

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

06.09.2015 20:20
#95 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Wiedermal Dankeschön für die freundliche Worte, lieber Berthold.

Ich empfinde die Änderung des Schlusses, die von der Drehbuchautorin Margot Bennett in "Maigret in der Liberty Bar" gegenüber dem Roman von Georges Simenon vorgenommen wurde, als eine Verbesserung. Im Roman erklärt der Kommissar seiner Gattin - wiedermal beim Essen - die Hintergründe des Falles. Im Film ist es bei weitem dramatischer, da der Todesfall auch tatsächlich gezeigt wird und nicht nur als demnächst unvermeidlich erwähnt wird. Auch wie Rupert Davies in seiner Rolle als Maigret damit umgeht, finde ich ausgesprochen gelungen, wie er respektvoll am Totenbett seinen Hut abnimmt und anschließend die moralisch Schuldige zu trösten versucht.

Für mich sind Georges Simenons Romane kein Dogma. Ich bin weder Literaturwissenschaftlerin noch Filmkritikerin, ich schreibe lediglich über eine liebevoll gemachte Serie, die mein Herz buchstäblich im Sturm erobert hat und würde mich freuen, wenn meine Ausführungen andere dazu anregen, sie sich ebenfalls anzuschauen.

Natürlich liegt das in erster Linie an Rupert Davies als Kommissar Maigret, doch auch die übrigen wiederkehrenden Charaktere, der sanfte Lapointe (den vermisse ich derzeit etwas), der zupackende Lucas und besonders die liebenswürdige Madame Maigret sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen.

Einen heiteren Moment in "Maigret in der Liberty Bar" möchte ich gern noch nachtragen: Kommissar Maigret wird in einem Stundenhotel vom Hausdiener Albert für einen potentiellen Freier der Prostituierten Sylvie gehalten und stellt richtig: "Ich bin Polizeibeamter!", woraufhin er die trockene Antwort erhält: "Polizeibeamte sind auch nur Menschen ..."



Kommissar Jules Maigret und Sylvie gehen in den "In-Fight" in "Maigret in der Liberty Bar"

Georg Offline




Beiträge: 3.049

07.09.2015 16:38
#96 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten
Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

07.09.2015 17:29
#97 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Und "Maigret unter den Anarchisten" ist mit dabei, die Folge, die ich direkt vom ZDF nicht bekommen hatte! Das ist wirklich eine Überraschung! Dann wird sich ja bald herausstellen, ob ich mich 50 Jahre lang richtig zurückerinnern kann, dass Maigret in dem Fall, gegen Schluss, auf Eisenbahngleise gestoßen wird, um ihm ein für allemal seine Schnüffelei abzugewöhnen.
Die Szene wurde ausgeblendet. Ob eine herannahende Lokomotive oder ein einzelner gelöster Waggon daherkommt, weiß ich nicht mehr genau ... Und ob Maigret diesen Fall überlebt, verrate ich hier nicht (um Spoiler zu vermeiden) ...

Danke, Georg, für die tolle Neuigkeit!

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

07.09.2015 17:54
#98 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Vielen Dank für diese schöne Nachricht, Georg! Der Patron kehrt mit neuen Fällen zurück - wunderbar! Er scheint sich auch darüber zu freuen ...

Lord Peter Offline




Beiträge: 507

07.09.2015 18:48
#99 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Die Neuigkeit kam jetzt echt überraschend, vor Weihnachten hätte ich das nicht mehr erwartet. Habe direkt bei Pidax vorbestellt, da hat man die Sachen manchmal ja noch etwas eher (wenn die Post nicht mal wieder streikt...).

Aber jetzt entschuldigt mich, ich muß mal eben rüber in die Brasserie Dauphine...

Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

07.09.2015 18:56
#100 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Na dann : ein Prosit auf Maigret II

Lord Peter Offline




Beiträge: 507

08.09.2015 18:05
#101 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Zitat von Cora Ann Milton im Beitrag #95
Für mich sind Georges Simenons Romane kein Dogma. Ich bin weder Literaturwissenschaftlerin noch Filmkritikerin, ich schreibe lediglich über eine liebevoll gemachte Serie, die mein Herz buchstäblich im Sturm erobert hat und würde mich freuen, wenn meine Ausführungen andere dazu anregen, sie sich ebenfalls anzuschauen.


Der Auffassung schließe ich mich an. Bei Simenons quantitativem Output verwundert es nicht, daß auch einige eher zäh geschriebene oder suboptimal konstruierte Fälle dabei sind. Die Davies-Serie erlaubt sich durchaus einige inhaltliche und dramaturgische Freiheiten, doch das muß ja nicht schlecht sein (siehe "Liberty Bar"). Man erkennt - sofern bekannt - die Vorlagen stets wieder und, was noch viel wichtiger ist, auch den Geist ihres Autoren.

Im Gegensatz zu "modernen" Serien zu klassischen Stoffen (Poirot, Marple, Father Brown), die um jeden Preis Versatzstücke wie Homosexualität und übertriebene Dramatik bemühen (EGAL, ob es paßt) und die Vorlage bis zur Unkenntlichkeit entstellen, ist hier eine locker-leichte, dabei nicht alberne Serie mit einem gesunden Maß an Spannung entstanden. Und das beste - sie nutzt sich nicht ab. Bis zum Erscheinen von Vol. 2 werde ich noch einen zweiten Durchlauf mit Vol. 1 machen.

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

12.09.2015 20:36
#102 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten









“Maigret und der tote Herr Gallet”
("A Man of Quality")

Regie: Gerald Glaister

Drehbuch: Giles Cooper

Darsteller: Rupert Davies (Kommissar Jules Maigret), Ewen Solon (Lucas), Helen Shingler (Madame Maigret), Maurice Denham (Tiburce de Saint Hilaire ), Gareth Davies (Henri Gallet), Jean Anderson (Madame Gallet), Peter Barkworth (Sergeant Brutel), Anne Ridler (Éléonore Boursang), Charles Lloyd Pack (Tardivot), Anne Blake (Madame Canut), Wilfrid Brambell (Jacob), Richard Warner (Louis Potin)

Literarische Vorlage: “ Monsieur Gallet, décédé” (“Maigret und der tote Herr Gallet" / "Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet”) von Georges Simenon


Der folgende Beitrag beinhaltet Spoiler.

“Was muss dieser Mörder für eine Bestie sein. Erst zu schießen und dann noch das Messer.”
(Sergeant Brutel)

“Ich hab mir die Leiche angesehen.”
(Madame Canut)
“Aha. Warum?”
(Maigret)
“Das ist doch interessant. In so ‘nem kleinen Nest gibt’s nicht alle Tage Leichen.”
(Madame Canut)

“Und jetzt werde ich die Aristokratie besuchen.”
(Maigret)
“Und was mach ich?”
(Lucas)
“Du buddelst schön weiter im Kamin.”
(Maigret)

“Ich hab ‘ne Idee!”
(Sergeant Brutel)
“Ist ja nicht möglich!”
(Lucas)

“Nun will ich Ihnen mal einen guten Rat geben. Vermutungen darf man nur hier oben (Maigret deutet auf seinen Kopf) aufbewahren, nie darüber reden, bis ein Beweis vorliegt. Nur so werden Sie vielleicht mal ein guter Kriminalist.”
(Maigret)

“Er redet zu viel, aber dafür hat er umso weniger im Kopf.”
(Maigret)

“Sie haben mir in meiner Sammlung gerade noch gefehlt.”
(Lucas)
“Ja, ich finde Sie auch sehr nett.”
(Sergeant Brutel)

“Wollen Sie ‘ne Kleiderbürste?”
(Lucas)
“Nein, ‘ne Flasche Wein.”
(Maigret)

“Statt der Frau sollte er sich lieber ‘ne Registrierkasse kaufen.”
(Maigret)

“Hier - zur Aufmunterung, armer Invalide!”
(Maigret wirft Lucas ein Männermagazin zu)

“Ich hab auch noch ‘n ganz tolles Magazin für Sie.”
(Jacob)
“Unser Mülleimer steht unten auf dem Hof. Raus jetzt!”
(Maigret)

“Nur ‘n Kratzer am linken Ohr. Meiner Braut hat es sowieso nie gefallen.”
(Lucas zu Madame Maigret am Telefon über seine Verletzung)

“Lucas sitzt da mit einem eleganten Turban wie ein Pascha, der seinen Harem bewacht.”
(Maigret zu Madame Maigret am Telefon über Lucas’ Verletzung)

“Nach fünfundzwanzig Jahren sollte ich den Schritt meines Mannes doch wohl kennen.”
(Madame Maigret)

“Es muss die Sonne sein, die ihn wunderlich gemacht hat.”
(Madame Maigret)
“Und der Whisky.”
(Maigret)

“Wann möchtest du zu Abend essen?”
(Madame Maigret)
“Wenn Madame Gallet sagt, ihr Mann ist Linkshänder gewesen, würde ich sagen um acht.”
(Maigret)
“Und wenn nicht?”
(Madame Maigret)
“Auch um acht - aber morgen Abend.”
(Maigret)

“Wünschen Sie zu speisen, Kommissar?”
(Tardivot)
“Nein, ich esse später. Bringen Sie mir ‘ne Flasche Wein.”
(Maigret)

“Sie belieben zu scherzen!”
(Tiburce de Saint Hilaire)
“Nein, ich beliebe sehr ernst zu sein.”
(Maigret)

“Jedenfalls ist mir so ein Filou wie Sie noch nicht vorgekommen!”
(Maigret)

“Das ist eine Familienangelegenheit, die Sie nichts angeht.”
(Henri Gallet)
“Na, Gott sei Dank nicht!”
(Maigret)


Emile Gallet, Handlungsreisender in Silberwaren für die Firma “Neil &. Co.” für die Normandie, ist in der Ortschaft Sancerre in seinem Zimmer im Hotel “La Loire” ermordet worden. Er wurde aus kurzer Distanz von einer Kugel im Gesicht getroffen, verstarb jedoch an einem Messerstich. Gallets Hinterbliebene, seine Gattin Aurore und sein Sohn Henri, sind weniger über den Tod ihres alles andere als geliebten Familienoberhauptes bestürzt als von der Tatsache überrascht, dass Gallet sich nicht, wie sie vermuteten, in der Normandie aufhielt, obwohl sie doch noch am Tag vor seinem Tod eine Postkarte aus Rouen von ihm erhielten. Noch mysteriöser gestaltet sich der Fall, als Maigret erfährt, dass Gallet bereits seit mehr als fünfzehn Jahren nicht mehr für die Firma “Neil &. Co.” tätig war.

Der ortsansässige Sergeant Brutel, der den im Urlaub befindlichen zuständigen Inspektor vertritt, ist ein Musterbeispiel für geistige Beschränktheit gepaart mit Übereifer. Er verdächtigt die Schausteller einer derzeit in Sancerre veranstalteten Kirmes.

Kommissar Maigret interessiert sich mehr für die Tatsache, dass Emile Gallet seine Tätigkeit als Vertreter aufgab, um statt dessen mit illegalen Methoden Geld zu erwerben, wobei ihm jedoch jemand auf die Schliche kam und ihn erpresste. Außerdem hatte Gallet, der von kränklicher Konstitution war, eine Lebensversicherung über hunderttausend Franc abgeschlossen. Doch auch der joviale Großgrundbesitzer Tiburce de Saint Hilaire, dessen Grundstück an das Hotel “La Loire” grenzt, erregt die Aufmerksamkeit Maigrets ...

Anmerkungen:

Zitat
“Er war 45 Jahre alt. Er hatte die Hälfte seines Lebens in den verschiedensten Abteilungen der Polizei verbracht: im Sittendezernat, bei der Verkehrspolizei, bei der Fremdenpolizei, bei der Bahnhofspolizei, im Spielerdezernat. Das genügte, um jede Anwandlung von Mystik zu ersticken und einem den Glauben an die Institution zu nehmen.”

“Und sie zankten sich! Um alles und nichts! Vor allem um ihre Franc.”

(Georges Simenon: “Maigret und der tote Herr Gallet”)



Das tödlich endende Drama eines vermeintlich “Lebensuntüchtigen”. Ein Mann, dessen kleine Gaunereien in keinem Verhältnis zu der Niedertracht seiner Mitmenschen stehen, geht zugrunde, und sein Nachleben besteht lediglich darin, seine Familienangehörigen, die er liebte, obwohl sie ihn verachteten, in finanzieller Hinsicht abzusichern. Das nötige Kapital ist das einzige Interesse, das Madame Gallet und ihr Sohn Henri am Leben haben. Die “trauernde" Witwe erkundigt sich umgehend, ob man ihr die Fahrtkosten für ihre Reise an den Sterbeort ihres Mannes erstattet und sich kurzzeitig von dem einzigen Foto ihres Gatten zu trennen, fällt ihr nur deshalb schwer, weil es einen Rahmen aus echtem Silber hat, der möglicherweise Schaden nehmen könnte. Henri Gallet, der sich seine Tätigkeit als Bankangestellter für Aktienspekulationen zu Nutze macht, und seine Verlobte Éléonore Boursang, die ihm in Gefühlskälte und Profitgier in nichts nachsteht sind zwei verbindlich auftretende, widerwärtige Kreaturen, die einander verdienen. Dass von jemandem allesamt noch an Infamie übertroffen werden, der damit sogar ungestraft davonkommt, zählt zu den traurigen Realitäten des Lebens.

“Maigret und der tote Herr Gallet” stellt in mehrfacher Hinsicht eine Premiere dar.
Erstmalig sucht Kommissar Maigret persönlich die Hinterbliebenen des Mordopfers auf, um sie über dessen Ableben zu informieren und kommt mit dem Fall zu den Beteiligten statt, wie es bisher die Regel war, dass der Fall an ihn herangetragen wird. Nachdem bereits am Ende der Episode “Maigret und die Tänzerin Arlette” ein Schusswechsel zu sehen war, greift Kommissar Maigret zum ersten Mal selbst zur Waffe, während Lucas in Ausübung seines Dienstes verwundet wird. Maigret setzt persönlich eine Belohnung für Zeugenaussagen im Fall Gallet aus und bezahlt sie aus eigener Tasche. Der Kommissar empfiehlt überdies ganz offen eine ungesetzliche Handlung, einen Versicherungsbetrug.
Versicherungsbetrug. Sein Handeln entspringt jedoch seinem Verständnis von Recht und Gesetz und ist getragen von dem Wunsch, dass der Tod eines Mannes, der zu seinen Lebzeiten ausschließlich Enttäuschungen erleiden musste, nicht völlig sinnlos sein soll.

Der brave Lapointe tritt zwar bereits seit der vierten Folge nicht mehr persönlich in Erscheinung, doch wenigstens telefonieren Maigret und Lucas noch mit dem “Kleinen”, der am Quai des Orfèvres die Stellung halten muss, während Lucas den Chef bei seinen Ermittlungen unterstützen darf.

Während dem Kommissar in “Maigret in der Liberty Bar” lediglich leichte “Ringkämpfe” mit der Prostituierten Sylvie und ihrem Zuhälter Giovanni abverlangt wurden, erreicht die physische Aktivität von Jules Maigret in dieser Folge ihren bisherigen Höhepunkt, als er zum Zweck der Rekonstruktion des Verbrechens eine Mauer erklimmt.

In “Maigret und der tote Herr Gallet” nimmt der Kommissar eine Angewohnheit aus “Maigret hat Skrupel” wieder auf - er summt vor sich hin. War die Melodie in der zweiten Folge noch klar als “On the Street Where You Live” aus “My Fair Lady” zu erkennen, handelt es sich dieses Mal um unidentifizierbare Töne.

Maigrets ausgeprägter Hang zu alkoholischen Genüssen äußert sich diesmal schon nach kurzer Zeit, als er bereits nach drei Minuten dem guten Landwein zuspricht, der ihm von Monsieur Tardivot, dem Inhaber des Hotels “La Loire”, mehrfach kredenzt wird. Darüber hinaus genießt Maigret bei Moniseur Tiburce de Saint Hilaire dessen selbstgekelterten Rebensaft, während Lucas zwei Glas Bier hintereinander “vertilgt”, von denen allerdings ursprünglich eines für seinen Chef bestimmt war.

Die Düsternis des Falles bedarf gelegentlicher humoristischer Aufheiterung, was in Gestalt des komplett unfähigen aber dienstbeflissenen Sergeanten Brutel, des neugierigen und zumeist mürrischen Hoteliers Tardivot, des schlitzohrigen Zeitungsverkäufers Jacob, des neurotischen Verschwörungstheoretikers Louis Potin sowie der mitteilsamen Zeugin Madame Canut geschieht.

Abweichend von der literarischen Vorlage von Georges Simenon, die 1931 als erster “Maigret”-Roman überhaupt veröffentlicht wurde, unterstützt der treue Lucas seinen Chef bei den Ermittlungen und erleidet einen Streifschuss am Kopf, während im Roman Joseph Moers, ein Mitarbeiter des Erkennungsdienstes vom Quai des Orfèvres, diese Rolle innehat. Der an den handfesten Lucas gewohnte Zuschauer ist über dessen Anwesenheit sicherlich erfreuter als dass ihn die Einführung einer neuen Nebenfigur interessieren dürfte, zumal Maigret und Lucas einander wieder sehr gelungene Wortwechsel liefern und mit dem beschränkten Sergeanten Brutel - eine unterhaltsame Beigabe von Drehbuchautor Giles Cooper - geplagt sind. Diese Szenen geben zu mancherlei Erheiterung für den Zuschauer Anlass, während der einfältige Uniformträger die Pointen allerdings nicht begreift.

Maurice Denham (1909 - 2002) war fast sechzig Jahre als Charakterdarsteller im englischen Film aktiv, wobei er meist in Nebenrollen agierte. Er arbeitete mehrfach mit Rupert Davies zusammen unter anderem in dem berührenden Spielfilm “Der Onkel” (1965), obgleich sie darin keine gemeinsamen Szenen haben.

Die bekannteste Rolle des gebürtigen Iren Wilfrid Brambell (1912-1985) dürfte die des exzentrischen Großvaters von Paul McCartney in “Yeah Yeah Yeah” (1964) sein.

Peter Barkworth (1929 - 2006) liefert als Sergeant Brutel die amüsante Studie eines Mannes, dessen mangelnde Geistesgaben auch durch seinen Pflichteifer nicht aufgewogen werden.

Jean Anderson (1907 - 2001), Gareth Davies und Anne Ridler sind in ihren Rollen ein Trio Infernal, dessen Eiseskälte den Zuschauer schaudern macht.

Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

13.09.2015 14:04
#103 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Anne Blake (1908–2000), hier in der Rolle der Madame Canut, trat bereits ein Jahr zuvor im 75-Minuten-Pilotfilm ("Maigret and the Lost Life") als allererste Fernseh-Madame-Maigret auf. Den Maigret spielte Basil Sydney. Drehbuchautor des Pilotfilms war derselbe wie hier für "Maigret und der tote Herr Gallet": Giles Cooper, der später auch etliche BBC-Sherlock-Holmes-Drehbücher schrieb.

"Maigret and the Lost Life" war erfolgreich, jedoch stand Basil Sydney für die daraufhin folgenden 55-Minuten-Serienfilme aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Maigret zur Verfügung. Neu besetzt wurden auch die Rollen der Madame Maigret und des Assistenten Lucas. Nur einer schaffte den Sprung mit seiner Rolle vom Pilotfilm hinein in die Serie: Henry Oscar als "Pechvogel"-Inspektor Lognon. In 3 Folgen trat er als solcher in der Serie auf, das erstemal in "Maigret und die Gangster", das ist die erste Folge in Volume 2 auf den Pidax-DVDs.

Herzlichen Dank an Dich, liebe Cora Ann, für Deine wieder vortrefflichen Bebilderungen und Beschreibungen.

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

13.09.2015 15:41
#104 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Vielen Dank an dich, lieber Berthold, für deine Liebenswürdigkeit sowie für diese sehr interessanten Ergänzungen.



Der "Pechvogel", der das Glück hatte, als Einziger bleiben zu dürfen - Henry Oscar (1891 - 1969) als Inspektor Lognon in "Maigret und die Gangster"

So würde das Ehepaar Maigret aussehen, hätte man Basil Sydney und Anne Blake besetzt:



Und hier die Beiden, die in ihren Rollen so wunderbar harmonieren und durch ihre herzerwärmende Darstellung eines in Liebe mit einander älter gewordenen Ehepaars die Beziehung zwischen Jules und Louise Maigret noch inniger gestalten als in den literarischen Vorlagen:



Rupert Davies und Helen Shingler in "Maigret und die Bohnenstange" und in "Hier irrt Maigret"

Berthold Deutschmann Offline




Beiträge: 164

13.09.2015 17:03
#105 RE: Rupert Davies als "Kommissar Maigret" (auf DVD!) Zitat · Antworten

Vielen Dank, Cora Ann. Habe nie das Ehepaar Maigret in "Maigret and the Lost Life" zusammen gesehen, so wie Du das hier mit den beiden Bildern hingezaubert hast, obgleich die Bilder wohl beide nicht aus besagtem Film sind. Kein Wunder, der Pilotfilm ist - als einziger originale BBC-Maigret - bislang nicht wiedergefunden worden.

Wer Inspektor Lognon (Henry Oscar) ausschnittsweise schon mal in Aktion sehen möchte - besser wäre natürlich, den ganzen Film demnächst auf Pidax-DVD anzuschauen - bitte sehr:

http://www.dailymotion.com/video/x2looih

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