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Dieses Thema hat 312 Antworten
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 Filmbewertungen
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Giacco Offline



Beiträge: 1.474

31.10.2016 16:03
#301 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #299
@Ray: Ich finde es kurios, dass deine Bewertungen immer schwarzweißer werden, je bunter die Filme werden.

Das ist mir auch unangenehm aufgefallen.
Absurd finde ich außerdem, dass Patrick über den damaligen Erfolg des "Gorillas" schockiert ist. Da mußte ich schon schmunzeln. Der Film war nun mal für das 1968er Publikum bestimmt und offensichtlich hat Vohrer alles richtig gemacht. Das belegen die Besucherzahlen. Dass der Film 50 Jahre später von "Wallace-Enthusiasten" (wie Ray es so schön formuliert) negativ bewertet wird, wen juckt´s. Keiner der Beteiligten dürfte damals im Traum daran gedacht haben, dass sich jemand im Jahre 2016 noch dafür interessieren würde.
Bedenken sollte man auch noch, dass es 1968 derartige Gorilla-Faschingskostüme noch gar nicht gab. Man kannte bis dahin ja nur "King Kong" oder die japanischen Godzilla-Monster. Ich bin auch davon überzeugt, dass das Gorilla-Kostüm von den Kinozuschauern als "Bestandteil des typischen Wallace Kosmos" (Zitat: Marmstorfer) gar nicht hinterfragt wurde.
Wie Marmstorfer habe auch ich den "Gorilla" vor den "toten Augen" gesehen. Somit entfiel der Vergleich mit dem Original und ich war völlig unvoreingenommen. Vielleicht hat das den Ausschlag gegeben, dass ich ihn mir immer wieder gerne ansehe.

greaves Offline




Beiträge: 318

31.10.2016 18:11
#302 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Also mir gefällt dieser Film ganz gut und durch ihn wird die DVD Edition 7 für mich zum besten Farbfilmschuber
Was ich schade finde ist das man das erste Drehbuch dafür NICHT genommen hat.von der Story her hätte es sicher noch einen guten Film gegeben.(nicht das ich mit diesem Film jetzt sooo unzufrieden bin)auch die Besetzung der Stars wie Fuchsberger,Danneberg usw. ,die ja dann auf den Unheimlichen umdisponierten,hätten sicher auch gepasst wie auch die zweite Besetzung mit Tappert,Schündler,Lukschy,Glas usw.

Ich mag den Gorilla wie er ist.Da schaue ich mir auch Gruft,Bogenschütze,Narzissen VIEL WENIGER an als dieser 68er Schocker

Ray Offline



Beiträge: 829

31.10.2016 19:00
#303 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zunächst einmal danke für die zahlreichen Reaktionen. Ich versuche mal, auf die zentralen Punkte einzugehen.


Kostüm:
Habe da gestern extra nichts zu geschrieben, weil ich diesbezüglich nicht ganz sicher war. Klar ist man kuriose Kostüme gewohnt, andererseits hatten die bis dahin in der Regel doch eine - und wenn auch hanebüchene - innere Berechtigung, die ich hier nicht sehe. Dennoch gibt es da m.E. Punkte, die schwerer wiegen.

Musik:
Natürlich Geschmacksache. Mir ist das Titelthema zu "sperrig" und unmelodiös. Da habe ich an Thomas einfach eine andere Erwartungshaltung.


Zitat von Gubanov im Beitrag #299
@Ray: Ich finde es kurios, dass deine Bewertungen immer schwarzweißer werden, je bunter die Filme werden. Von höchsten Lobgesängen auf einmal zu "alles ist fürchterlich" - das hätte ich nicht erwartet und es wirkt in meinen Augen auch etwas übertrieben, zumal die Herangehensweise von "Peitsche" und "Gorilla" vergleichsweise ähnlich ist.



Nun ja, die Filme werden ja auch immer kurioser. So gesehen passe ich mich ihnen nur an.

Im Ernst: wenn ich dich richtig verstehe, stört dich in erster Linie nach wie vor die hohe Bewertung für den "Mönch" bzw. der Punkteabstand zwischen "Mönch" und "Gorilla".

Ich denke schon, dass ich die Filme differenziert betrachte. Nur wenn ich an einem Film so gut wie nichts auszusetzen habe, an dem anderen aber kein gutes Haar lassen kann, dann fallen die Wertungen eben so aus wie sie ausfallen. Überdies habe ich auch im Bereich der Farbfilme schon "mittelmäßige" bis "gute" Wertungen abgegeben ("Buckliger", "Nonne", "Hand").

Was konkret den Abstand zwischen "Mönch" und "Gorilla" betrifft, einige Begründungsansätze:

- im "Mönch" sieht man mit Higgins und Sir John das für meine Begriffe am besten aufgelegte Ermittlerduo in der gesamten Reihe, im "Gorilla" eines der schlechtesten, wenn nicht das schlechteste

- im "Mönch" bediente man sich einiger bekannter Elemente, schuf aber ansonsten eine neue Story, in der die Reineckersche "Pyramide" perfektioniert wird; beim "Gorilla" setzte man die Story der "toten Augen" nahezu 1:1 um inklusive Übernahme ganzer Dialoge; das Geschehen ist demnach für den informierten Zuseher schon bei der Erstsichtung in jeder Phase vorhersehbar

- hochnotpeinliche Szenen wie mit den Aktmodels oder den raufenden Mädchen sehe ich im "Mönch" nicht

- weniger schwerwiegend: das Kostüm hat eine - wenn auch nicht jedermann überzeugende - innere Berechtigung, die Morde sind äußerst spektakulär umgesetzt; beim "Gorilla" beides nicht zu sehen

- der "Mönch" hat - auch wenn die Phase der "Ensemblefilme" vorbei ist - in der Breite eine sehr ordentliche Besetzung, während im "Gorilla" bereits tragende Rolle von überforderten Darstellern bekleidet werden

- ebenfalls von untergeordneter Bedeutung: die Musik ist im "Mönch" stimmiger


Das sind die Punkte, die mir spontan einfallen, ansonsten verweise ich auf die jeweiligen Rezensionen. Es gibt also summa summarum genügend qualitative Unterschiede, die einen derartigen Abstand rechtfertigen. Wer manche Punkte anders gewichtet, kommt natürlich in vertretbarer Weise zu einem anderen Ergebnis.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.942

31.10.2016 19:26
#304 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Argumentativ ist deine Sichtweise absolut stimmig. Die Einzelunterschiede sehe ich alle ein, auch wenn ich stellenweise genau umgekehrter Meinung bin, aber sie sind meiner Auffassung nach relativ unbedeutend gegenüber der immer gleichen Machart der Vohrer-Wallaces 66 bis 68, von der auch der ungeliebte Gorilla kaum abweicht, genauer gesagt eben nur durch seine noch stärkere als ohnehin schon gewohnte Ideenlosigkeit. Insofern, ja, wundert mich vor allem die Glas-total-voll- bzw. -total-leer-Punktwertung, die aber letztlich natürlich jedem unbenommen bleibt.

DanielL Offline




Beiträge: 3.700

31.10.2016 20:41
#305 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Giacco im Beitrag #301

Bedenken sollte man auch noch, dass es 1968 derartige Gorilla-Faschingskostüme noch gar nicht gab. Man kannte bis dahin ja nur "King Kong" oder die japanischen Godzilla-Monster.



Nun, da rufe ich aber mal Blake Edwards berühmten DER ROSAROTE PANTHER von '63 in Erinnerung. Dort wurde ein nahezu identisches Kostüm gleich doppelt einer vielleicht sinnigeren Verwendung zugeführt - nämlich in einer Komödie. Übrigens für mich eine der witzigsten Filmszenen überhaupt - die Kostümparty und die anschließende Gorilla-Verfolgungsjagd.

Gruß,
Daniel

Ray Offline



Beiträge: 829

31.10.2016 21:19
#306 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #304
Argumentativ ist deine Sichtweise absolut stimmig. Die Einzelunterschiede sehe ich alle ein, auch wenn ich stellenweise genau umgekehrter Meinung bin, aber sie sind meiner Auffassung nach relativ unbedeutend gegenüber der immer gleichen Machart der Vohrer-Wallaces 66 bis 68, von der auch der ungeliebte Gorilla kaum abweicht, genauer gesagt eben nur durch seine noch stärkere als ohnehin schon gewohnte Ideenlosigkeit. Insofern, ja, wundert mich vor allem die Glas-total-voll- bzw. -total-leer-Punktwertung, die aber letztlich natürlich jedem unbenommen bleibt.


Alles eine Frage der Betrachtungsweise. Ich hab ein wenig das Gefühl, dass du die genannten Filme Alfred Vohrers von 1966-1968 arg über einen Kamm scherst. Der Teufel steckt eben doch im Detail. Und da gibt es in meinen Augen doch große Unterschiede. Inwieweit setzen sich deine Eindrücke denn aus aktuellen Sichtungen zusammen? Du bemerktest ja mal, dass du deine Meinung in vielen Bereichen geändert hast. Oder ist die These, dass die Vohrer-Filme von 66 bis 68 "immer die gleiche Machart" haben, "änderungsfest"?

Gubanov Offline




Beiträge: 14.942

31.10.2016 22:36
#307 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Ich sehe tatsächlich keinen Änderungsbedarf für die These, dass die Filme sich in ihrer Machart und ihren Zutaten in der Vohrer-Farbära gleichen wie ein Ei dem anderen. Das Rezept für "die echten Edgar-Wallace-Krimis" war gefunden, die Rialto weitgehend unwillig, davon abzuweichen, und eigentlich mussten nur Dekors und Schauspieler ausgetauscht werden (und selbst das nicht immer vollständig). Konsequenterweise teilte Joachim im Hallo-Buch die betreffenden Filme alle in die dritte Phase der Wallace-Reihe ein, in der er nur "Nonne" als Ausreißer identifizierte. Auch dürfte weitgehender Konsens darüber bestehen, dass der Serienabschnitt zwischen "Buckligem" und "Glasauge" weniger divers und experimentell ist als z.B. die Ära der deutschen Schwarzweißproduktionen von "Bande" bis "uMönch".

Das heißt andererseits nicht, dass ich die Unterschiede zwischen den einzelnen Filmen nicht anerkenne oder sie alle gleichmache. Ohne unmittelbar vorausgegangene Sichtung würde ich aus meinem eigenen Geschmack momentan z.B. "Hand" etwa bei 2, "Peitsche" bei 2,5 bis 3, "Hund" und "Banne" etwa bei 4, "Gorilla" bei 2 bis 2,5 Punkten einordnen. Ich will hier kein Streitgespräch anzetteln, weil deine Zahlen nicht meinen Zahlen entsprechen, aber vielleicht nochmal zwei Gründe erwähnen, weshalb ich so auf deinen Extremwertungen 5 und 1,5 herumreite: Minimalwertungen verbieten sich eigentlich, weil die Wallace-Serie qualitativ trotz der durchaus vorhandenen Probleme der einzelnen Filmbeiträge immer ein Aushängeschild des deutschen Kinokrimis war. (Wenn ich mir ansehe, was für ein Schrott demgegenüber tlw. schon in der Epigonenliste steckt, ganz zu schweigen von einigen sonstigen Produktionen der damaligen Zeit ...) Maximalwertungen ergeben in meinen Augen aber in diesem Abschnitt der Serie auch keinen Sinn, weil man die Filme damit auf ein Level mit den absoluten Highlights der Serie hebt. Da bewegen wir uns zwar eindeutig im Geschmacksbereich, in dem per se alles erlaubt ist, aber ich finde es z.B. schon ziemlich gewagt, solide, aber impulslose Routineproduktionen wie "Mönch mit der Peitsche" oder auch "Hund von Blackwood Castle" auf Augenhöhe mit den "toten Augen" zu stellen.

Lord Low Offline




Beiträge: 592

01.11.2016 03:51
#308 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #307
ich finde es z.B. schon ziemlich gewagt, solide, aber impulslose Routineproduktionen wie "Mönch mit der Peitsche" oder auch "Hund von Blackwood Castle" auf Augenhöhe mit den "toten Augen" zu stellen.


Ebenfalls finde ich es gewagt, einen der schlechtesten Filme wie z. B. "Gorilla" auf Augenhöhe mit "Hand" zu stellen.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.279

01.11.2016 08:05
#309 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

DER GORILLA VON SOHO ist der vielleicht überflüssigste Wallace-Film überhaupt. Ein Remake eines Klassikers - der m.E. auch sehr überschätzt wird - noch dazu ein ziemlich schlechtes. Ein überdrehter "Sir Arthur" und ein Ermittler ohne jegliches Format - zumindest im Vergleich mit fast allen seinen Vorgängern.

Ray Offline



Beiträge: 829

01.11.2016 09:05
#310 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #307
Auch dürfte weitgehender Konsens darüber bestehen, dass der Serienabschnitt zwischen "Buckligem" und "Glasauge" weniger divers und experimentell ist als z.B. die Ära der deutschen Schwarzweißproduktionen von "Bande" bis "uMönch".

(...)

Da bewegen wir uns zwar eindeutig im Geschmacksbereich, in dem per se alles erlaubt ist, aber ich finde es z.B. schon ziemlich gewagt, solide, aber impulslose Routineproduktionen wie "Mönch mit der Peitsche" oder auch "Hund von Blackwood Castle" auf Augenhöhe mit den "toten Augen" zu stellen.


Dazu ein recht interessantes Zitat, welches ich im Buch Florian Pauers ("Die Edgar Wallace-Filme", S. 214) gefunden habe:

Zitat
"1966/68 befand sich die Wallace-Serie auf ihrem künstlerischen Höhepunkt, Alfred Vohrer hatte das Regie-Monopol und schuf mit "Die blaue Hand", "Der Mönch mit der Peitsche", "Der Hund von Blackwood Castle" und "Im Banne des Unheimlichen" ein Meisterwerk nach dem anderen."




Zum "Gorilla" (S.143):

Zitat
"Der Film war eine Katastrophe. (...) Wo bei eingestandenen Remakes wie "Der Mönch mit der Peitsche" die Neuadaption eine szenische und inhaltliche Bereicherung darstellte, ärgerte man sich hier über das Fehlen jeglicher Spannung, über inkompetente Darstellung und technisches Unvermögen (...)."




Ich bewege mich da zwischen euren Positionen. Würde zwar nicht so weit gehen und sagen, dass man seinerzeit auf dem künstlerischen Höhepunkt war. Dafür war einfach bei den "Mönch" und "Hund" schon zu viel "Recycling" dabei. Im Ergebnis gefallen mir Filme wie "Mönch" oder "Hund" aber ähnlich gut wie die "toten Augen". Das hängt aber auch mit dem relativen Maßstab, den ich ansetze, zusammen. Wie man aber sieht, findet sich auch zu dem großen Qualitätsabstand zwischen Filmen wie "Mönch" und "Hund" einerseits und dem "Gorilla" andererseits eine Stütze in der Wallace-Film-Literatur.

Dass man den Farbfilmen Vohrers seinen Stil, den er in jenen Filmen an den Tag legte, ansieht, will ich auch gar nicht bestreiten. Nur weicht der "Gorilla" inhaltlich insoweit von seinen vier Vorgängern ab, als er keine wirklichen Horror-Elemente enthält, obgleich es bei dem Original ja der Fall war. Das war glaube ich aber auch so intendiert.

Danke für deine ausführliche Antwort, Gubanov. Insgesamt kommen wir beide zu wie ich finde zwar sehr unterschiedlichen, aber auf ihre Weise beiderseits vertretbaren Ergebnissen.

Stephan Offline



Beiträge: 77

01.11.2016 15:08
#311 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Ich sehe das auch so wie du, Ray, dass man die Farbfilme weder als ganz schlecht noch als absolute Perlen bezeichnen kann. Mit "künstlerischem Höhepunkt" meint Pauer, glaube ich, eher den Umstand, dass mit diesen Farbfilmen sich ein absolut eigener Stil etabliert hatte, der auch boshafte Kritiker nicht mehr an "Opas Kino" erinnerte und mit denen man noch nicht diese total avantgardistische Trash-Schiene ritt. Und das kann man so stehen lassen. Dass viele der SW-Filme trotzdem handwerklich für die Zeit total hochwertig und hervorragend waren, bleibt trotzdem unbestritten. Sie hoben sich aber aus anderen, handwerklichen Gesichtspunkten als aus künstlerischen aus der Masse der Filme von damals ab.

Der Gorilla nimmt aber m.E. eine absolute - und zwar negative - Sonderstellung in der ganzen Serie ein. Man hatte ja anscheinend ein anderes Drehbuch geschrieben, was sich finanziell und organisatorisch (lt. J. Kramp z.B. Einbeziehung eines echten Gorillas, wenn ich mich recht entsinne) nicht realisieren ließ. Dann wurde von Vohrer und Wendlandt ein Drehbuch hingeeiert, dass mit Muss den Gorilla erhalten sollte, und aus einem der besten SW-Filme wurde aus Ideenlosigkeit fast alles übernommen. Und das, was verändert wurde, wurde bis hin zum Lächerlichen verschlimmbessert - inklusive (siehe auch Pauer) jedwede Rollenbesetzung.

Insofern ist der Streifen als ernsthafter Wallace-Krimi für mich hochnotpeinlich. Als augenzwinkernde Persiflage ist er durchaus interessant - nur leider war er so wohl nicht gemeint.
Insofern kann ich im Zuge der oben stehenden Diskussion einer Beurteilung im 1,5-er-Bereich durchaus zustimmen. Dass er dennoch vielleicht besser sein mag als manch anderer Streifen dieser Zeit ist ja ebenfalls richtig. Nur wenn man z.B. aufgrunddessen im Wallace-Universum eine 1,5 ausschließt, dürfte man wohl in der globalen Betrachtung auch keinem 5 Punkte geben. Da sollten ausschließlich Wallace-interne Maßstäbe angelegt werden.

Ray Offline



Beiträge: 829

01.11.2016 15:33
#312 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Zitat von Stephan im Beitrag #311


Der Gorilla nimmt aber m.E. eine absolute - und zwar negative - Sonderstellung in der ganzen Serie ein.

(...)

Insofern kann ich im Zuge der oben stehenden Diskussion einer Beurteilung im 1,5-er-Bereich durchaus zustimmen. Dass er dennoch vielleicht besser sein mag als manch anderer Streifen dieser Zeit ist ja ebenfalls richtig. Nur wenn man z.B. aufgrunddessen im Wallace-Universum eine 1,5 ausschließt, dürfte man wohl in der globalen Betrachtung auch keinem 5 Punkte geben. Da sollten ausschließlich Wallace-interne Maßstäbe angelegt werden.



Grundsätzlich teile ich Gubanovs Bedenken, Wallace-Filmen Wertungen im 1,5-Bereich zu geben. Insofern war ich entsprechend erstaunt, wenn ich in Threads zu SW-Filmen 1- oder 1,5-Wertungen gesehen habe. Aber den "Gorilla" sehe ich eben auch als diesen krassen Ausnahmefall, der eine derart schlechte Wertung rechtfertigt. Ist immer alles im Verhältnis zueinander zu sehen. An Epigonen stelle ich daher weniger hohe Anforderungen als an einen "echten" Wallace-Film. Bei globaler Betrachtung käme man wohl in der Tat kaum je zu einer Höchstwertung für einen Wallace-Film.

Lord Low Offline




Beiträge: 592

23.07.2017 23:03
#313 RE: Bewertet: "Der Gorilla von Soho" (27) Zitat · antworten

Wo wurde denn die Sterbeszene von Sugar und der Angriff auf Susan gedreht?

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