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Dieses Thema hat 175 Antworten
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 Filmbewertungen
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RialtoExklusiv Offline



Beiträge: 37

24.01.2008 18:58
#46 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Schade, dass hier immer wieder Harald Leipnitz angeprangert wird. Seine schauspielerischen Leistungen in diesem Film war doch nicht so schlecht. Mir persönlich hat er als Inspektor gefallen!
aber das ist ja ansichtssache.

Insomnia Offline




Beiträge: 35

03.03.2008 05:49
#47 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten
Bei all den positiven Bewertungen hier: War ich im falschen Film?
Viel Action bedeutet noch keinen guten Wallace! Und hier ersetzt anscheinend die ganze Action jeden noch so kleinen Ansatz von Logik (ok spätestens seit wir Farbe haben ist Action immer wichtiger als Logik).
Bei soviel Wirrwarr gibts von mir aber die rote Karte. Gehört zu meinen Top10 der schlechtesten Filme der Reihe (wenn auch dort eher im Mittelfeld zu finden) ...

http://djcrizmix.blogger.de
Ich bei Moviepilot.de
Meine Edgar Wallace Filmbewertungen
Havi17 Offline




Beiträge: 2.945

03.03.2008 07:32
#48 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

D' Accord

Gruss
Havi17

Mönch Offline




Beiträge: 219

10.03.2008 14:52
#49 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Das wirklich "Dumme" an diesem ansich sehr guten Film ist der verwirrende Schluss mit dem doppelten Kinski im Stuhl...

Reverend Hopkins Offline




Beiträge: 18

08.02.2009 13:27
#50 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Hallo zusammen,

das Meiste über diesen Film wurde schon genannt, aber einiges habe ich noch anzumerken:

Auch ich finde den Schluss sehr gut, ich würde ihn unter die Top 10 wählen.
Allerdings lässt das Ende mich unzufrieden zurück. Außerdem finde ich das es leicht erkennbar ist
wer die Blaue Hand ist(der Mörder nicht der Drahtzieher).

Daneben hätte ich mehr gern, mehr Szenen im "Petit Maxim" gewünsch, das hätte die Schauplätze etwas aufgewertet,
auch der Part von Harry Riebauer, als Besitzer des Petit Maxim hätte eine größere Rolle verdient.

Alles in allem ist der Film sehr gut, vor allem die erste Hälfte ist super. Auch der Vorspann mit der Gerichtsverhandlung ist mal etwas anderes

mfg Henning

HorstFrank Offline



Beiträge: 697

16.02.2009 12:38
#51 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Insgesamt gesehen trotzdem für mich einer der besten Filme. Gestern abend erst wieder gesehen!
Der Film ist an manchen Stellen schön gruselig (z.B. Die Szene mit dem Vorhang oder die Szene wo die blaue Hand Dave im Bett ermorden soll) und außerdem finde ich diesen Mörder bzw. Mordwaffe äußerst gelungen.
Vor allem Carl Lange und Albert Bessler in ihren Rollen sind für mich immer wieder ein wahrer Genuß.
Aber auch Klaus Kinski spielt wie immer super!

Für mich ein Film, den ich mir immer wieder gerne ansehe!

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

21.02.2009 21:16
#52 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Ein Film, der auch zu meinen "Lieblingen" gehört... Die Action kommt nicht zu kurz, und Spannung ist garantiert.
Das Ende ist zwar im ersten Augenschein verwirrend (wer ist nun eigentlich der Hauptübeltäter?), aber trotzdem ein guter Wallace-farbfilm!
Kinski ist einfach hervorragend!

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

24.02.2009 13:50
#53 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Dieser Film zählt für mich nach dem "Mönch mit der Peitsche" zu meinen Lieblings-Wallace-Farbfilmen.
Hier finde ich besonders den Reiz des unheimlichen Mörders mit der "blauen Hand" sehr gelungen.
Hinzu kommen die daraus resultierenden spannenden Elemente (z.B. wenn der Mörder durchs Fenster steigt und den Vorhang zerschneidet), welche den Zuschauer in eine schaurig-schöne Gruselatmosphäre hineinversetzt!
Selten kann man sich so schön ängstigen lassen wie hier.
Zum Thema Schauspieler kann man wirklich auf eine gute Besetzungsliste blicken. Allen voran Carl Lange als unheimlicher Dr.Mangrove hatte hier seinen letzten, und wie ich finde, besten Wallace-Auftritt!
Harald Leipnitz als Inspektor war ebenso eine gute Wahl wie Klaus Kinski.
Diana Körner hat mich leider nicht so überzeugt, letztendlich schadet ihr Spiel dem Film aber nicht.
Schürenberg und auch Bessler spielten gewohnt gut (wie man sie halt aus vorherigen Filmen kennt).
Einzig und allein das Ende lässt so manchen Zuschauer verwirrt zurück, wenn es um die Frage nach dem Drahtzieher geht.

Alles in Allem für mich ein spannender, unterhaltsamer und interessanter Film, der unter den Farbwallace weit vorne rangiert!

4,5 von 5 Punkten

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

16.03.2009 18:13
#54 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

nachdem ich mir "im banne des unheimlichen" mal wieder angesehen habe, hab ich mir als zweiten film die blaue hand angeschaut und war positiv überrascht, was aber vermutlich meiner viel zu langen wallace pause zu verdanken ist! die stimmung in dem film ist brilliant duster und die darsteller überzeugen in hohem maße, abgesehen von leipnitz, der mitunter schon fast unfreiwillig komik erzeugt.
die musik und die handlung (abgesehen von der auflösung) sind gut gelungen und mir gefällt der film sehr gut!

Grunge - The best Musicstyle ever...

Joe Walker Offline




Beiträge: 738

27.04.2009 21:35
#55 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten
Nachdem ich gestern nach langer Zeit „Die blaue Hand“ mal wieder gesehen habe, ein paar kleine Anmerkungen zum Thema:

Der Eröffnungsstreifen der ‚Berliner-Filme’ markiert die willkommene Rückkehr zur mehr oder minder klassischen Wallace-Grusel-Schauer-Mär mit Nebelschwaden, Nachtaufnahmen, verwinkelten Schlössern und rufenden Käuzchen. Zunächst einmal fällt die beeindruckende Besetzung auf, die zum dritten (und leider letzten) Mal Harald Leipnitz als Wallace-Inspektor auffährt, der zupackend-kernig durch den Film hechtet; gekonnte Keilereien inbegriffen – doch auch die typische Leipnitz-Coolness kommt nicht zu kurz. Ihm zur Seite steht nach zweijähriger Wallace-Pause der unvergessliche Klaus Kinski in seiner zweiten Hauptrolle – die von ihm besetzte Doppelrolle der Brüder Dave/Richard verkörpert er sehr gekonnt und überzeugt vollends. Eine Glanzleistung als dämonischer Psychiater vollbringt Carl Lange, der den eiskalten Taktierer Dr. Mangrove herrlich spielt und richtig gefällt – ebenso wie Ilse Steppat, die wie immer eine Bank ist. Siegfried Schürenberg bekommt zum ersten Mal einen Extratitel und kann seine Rolle des Sir John weiter ausbauen, wirkt besonders zum Ende hin sogar konstruktiv auf die Lösung des Falle ein – er macht sich, nach dem Weggang von Arent sehr gut als alleiniges komödiantisches Element innerhalb der Serie und manifestiert seinen Ruf als ‚König der Nebenrolle’. Als seine Sekretärin ist zum ersten Mal Ilse Pagé zu sehen, die ihren hier noch recht ernsthaften Part gut rüberbringt und auch sehr schmuck aussieht. Mit leichten Abstrichen betrachte ich Diana Körners ersten Filmauftritt, da ihre am Theater erprobte, leicht exaltierte Sprechweise tlw. etwas überzeichnet wirkt – für ihre höchst unvorteilhaften Frisur im zweiten Akt des Filmes konnte sie wohl am Allerwenigsten. Den Familienanwalt gibt Herrmann Lenschau überzeugend, während Albert Bessler in seiner letzten (und wohl größten) Wallace-Rolle superb spielt und einen geheimnisvoll-distinguirten Butler abgibt. Harry Riebauers Einstand bei Wallace ist nur ein kurzer Einminüter und grundsolide, während Fred Haltiner als Mangroves Assi Reynolds durchaus überzeugt. Etwas farblos fallen dagegen die Brüder-Parts von Thomas Danneberg und Peter Parten aus, die allerdings ihre kleinen Rollen routiniert ableisten. Gudrun Genest und Otto Czarski als Anstaltspersonal spielen ebenfalls überzeugend. Die Titelrolle indes spielt zum zweiten Mal Richard Haller, der wie schon im „Buckligen von Soho“ eine gute Figur macht.

Vohrer findet, nach dem etwas biederen und tlw. billigen Kriminalthriller „Der Bucklige von Soho“, mit „Die blaue Hand“ zum morbiden Wallace-Grusler zurück – es ist gar der erste Film der Reihe, der eine außergewöhnlich blutrünstige Mordwaffe zum Einsatz bringt. Der Vohrer-typische Humor ist hier wohldosiert (mindestens ein Skellet ist, Vohrer-obligat auch wieder dabei) und ironisiert das Geschehen wirklich nur sehr partiell, passt sich auch der im Gesamteindruck eher ernsten Stimmung des Filmes sehr gut an (wenn man mal von dem Einfall mit dem zur Öffnung der Geheimtür einzuwerfenden Pennysück absieht). Auch sind vermehrt stimmungsvolle Außenaufnahmen im nebelverhangenen Grunewald zu verzeichnen, die eine herrliche Krimistimmung erzeugen und ebenso wie die guten Originalschauplätze zur geheimnisvollen Atmosphäre beitragen – auch die Tatsache, das es fast nur Nachtaufnahmen gibt, erzeugt eine tolle Stimmung. Die Innendekorationen (u.a. das verwinkelte Schloss Ganrty und die bedrückend wirkende Irrenanstalt) der Architekten Vorwerg und Kutz sind aufwändiger als beim „Buckligen“, sind hier auch mit mehr Sorgfalt und Liebe zum Detail erstellt und lassen den Film somit hochwertiger erscheinen. Ernst W. Kalinke an der Kamera fängt all dies sehr gekonnt ein und hat maßgeblichen Anteil am Gelingen dieses Streifens – viele Einstellungen wissen den Zuschauer zu begeistern (Überfall ‚blaue Hand’ auf Myrna, Lady Emerson erblickt wackelnden Kronleuchter etc.).

Nach langer Pause darf auch wieder Martin Böttcher für einen Wallace-Soundtrack ran und zeigt sich, nach dem Ende der May-Filme, in bester Krimilaune. Schon der Beginn, mit einem Zitat der Bach’schen „Toccata und Fuge in d-Moll“ eingeleitet, offeriert ein peitschendes Hauptthema, das durch schneidende Bläser und eine powernde Rhythmusgruppe vorangetrieben wird – es ist in unterschiedlichen Variationen immer wieder im Film zu hören und gibt sich speziell in Bass und Schlagzeug sehr druckvoll. Die geheimnisvollen Suspense-Passagen sichert Böttcher mit flirrendem Synthesizer und moderatem Slow-Jazz ab und liefert damit einen gelungenen Wallace-Score ab. Zugegeben erreicht er nicht die stilistische und kompositorische Vielfalt seiner Musiken für die Schwarzweißfilme der Reihe („Der Fälscher von London“, „Das Gasthaus an der Themse“ und „Der schwarze Abt“) , kann sich aber im mittlerweile Thomas-geprägten Sound der Wallace-Serie behaupten und bietet gelungene Abwechslung.

Reinecker, der wie bei den beiden Nachfolgern als Alex Berg in den Credits zeichnet, liefert mit seinem Drehbuch Maßarbeit, die Geschichte hat viele falsche Fährten und erzeugt einen gelungen Whodunit, bei dem man bis zum Schluss rätselt – was will man mehr.

Einzige Kritikpunkte sind m. E., dass in den ersten Schlossszenen leichte Verwirrung im Bezug auf die Kinski-Zwillingsbrüder herrscht (man weiss da partiell nicht, wer nun wer ist), genauso wie die Auflösung am Ende etwas schnell abgehandelt wird und durch die Holprigkeit leichte Logiklöcher offenbart – etwas mehr Zeit und Dialog hätte da gut getan. Verbunden mit dem leichten Überspielen durch Diana Körner sind das aber auch die einzigen Schwachstellen dieses ansonsten rasant und gelungen inszenierten Wallace-Schockers.

Im Gesamteindruck empfinde ich „Die blaue Hand“ als wirklich sehr gelungenen Farb-Wallace, der sich vor manchem Schwarzweißbeitrag der Serie nicht zu verstecken braucht – auch Vohrers Vorgänger „Der Bucklige von Soho“ steckt er locker, aber ganz locker in die Tasche. Die tolle Schauspielschar, die Musik und die gelungene Gruselatmosphäre lassen ihn als Overtüre für die folgenden Filme erscheinen, die sich von Mal zu Mal verbessern und steigern. „Verzeihung Sir, aber gegen den nächstenWallace-Krimi war ‚Die blaue Hand’ ein gepflegtes Kammerspiel“, so verheißt es Albert Bessler am Schluß …. dies ist zwar, in der unterschwelligen Abwertung der „blauen Hand“ leicht übertrieben, aber es sollte sich bewahrheiten.

Gruß
Joe Walker
Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

28.06.2009 14:55
#56 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Was insbesondere mit dem ersten Edgar Wallace-Farbfilm „Der Bucklige von Soho“ begann wird in diesem zweiten Edgar Wallace-Farbfilm des Regisseurs Alfred Vohrer fortgeführt – nämlich die Einführung der Wallace-Trash-Filme. Der Produktion lagen vier verschiedene Treatments für diese Produktion vor – einmal eine Originalgetreue Verfilmung des Romans sowie eine Fassung, die später für „Die Tote aus der Themse“ verwendet wurde. Ähnlich wie später bei „Der Gorilla von Soho“ benutzte man das, für meine Begriffe beste Drehbuch nicht, sondern entschied sich für die „Eiserne Hand“ von Profiautor Herbert Reinecker. Wie alle Alfred-Vohrer-Farbfilme – mit Ausnahme von „Der Gorilla von Soho“ hat der Regisseur an dem Drehbuch „herumgedoktert“ so dass Szenen für das Endprodukt entweder überhaupt nicht gedreht wurden (Der Mönch mit der Peitsche, Der Hund von Blackwood Castle, Im Banne des Unheimlichen) oder der Schnittschere (Der Bucklige von Soho, Der Mann mit dem Glasauge) zum Opfer fielen. Im Falle von „Die blaue Hand“ wurden (wichtige!?) Szenen überhaupt erst nicht gedreht.

Was die Besetzung betrifft ist sie rundherum überzeugend. Dennoch stellt man fest, dass zum ersten Mal in einem Edgar-Wallace-Krimi - wenn man einmal den Außenseiter „Der Rächer“ und die eigene Produktion „Das Geheimnis der gelben Narzissen“ weglässt, der Schauspieler Eddi Arent in der Besetzungsliste fehlt. Bei „Das Geheimnis der gelben Narzissen“ stellt sich sowieso sie Frage welchen Part Eddi Arent hätte spielen sollen. Der Humor ist bei „Die blaue Hand“ auch wohltuend – und nicht übertreibend von Sir John Siegfried Schürenberg und dem Butler Anthony Albert Bessler angelegt. Auch bei den Außenaufnahmen hat man das Gefühl sich an neuen Orten zu befinden. Durch die Verpflichtung von Karl Löb für die zur gleichen Zeit stattfindenden Lisa-Produktion „Das Rasthaus der grausamen Puppen“ musste ein Ersatzmann für Löb gefunden werden. So konnte man vor seinen Kameraarbeiten zu dem Harald-Reinl-Film „Die Schlangengrube und sein Pendel“ Ernst W. Kalinke verpflichten. Kalinke brachte in seinen ersten und einzigen Wallace-Farbfilm Nuancen ins Bild was bei keinem Löb-Vohrer-Wallace-Farbfilm mehr war (Der Bucklige von Soho) bzw. mehr kommen würde. So bildet zumindest in der Farbgestaltung „Die blaue Hand“ eine Ausnahmeerscheinung dar. Die Musik von Martin Böttcher passt zwar zum Gesamtgeschehen, dennoch gefällt mir seine bisherigen Wallace-Kompositionen besser. Ilse Pagé, die zwar ihr Wallace-Debut in „Der Bucklige von Soho“ hatte spielte hier erstmals Miss Mabel Finley, die Sekretärin von Sir John. Diese Rolle sollte sie noch in weiteren fünf Vohrer-Wallace-Filme verkörpern. Wer genau aufpasst wird feststellen, dass Diana Körner in dem Film den gleichen Mantel trägt wie Karin Hübner in „Der Mann mit dem Glasauge“.

FAZIT: Ein Wallace-Farbfilm – nicht der Beste – aber immerhin Einer bei dem man sich freut ihn von Zeit zu Zeit immer wieder anzusehen.

Joachim.

HorstFrank Offline



Beiträge: 697

28.06.2009 16:33
#57 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Zitat von Joachim Kramp
Was insbesondere mit dem ersten Edgar Wallace-Farbfilm „Der Bucklige von Soho“ begann wird in diesem zweiten Edgar Wallace-Farbfilm des Regisseurs Alfred Vohrer fortgeführt – nämlich die Einführung der Wallace-Trash-Filme.


Ich finde "Die blaue Hand" ist im Gegensatz zu den anderen Vohrer-Farb-Wallace eigentlich der ernsthafteste Film. Das liegt aber auch daran, das mit dem Humor hier nicht so dick aufgetragen
wird, wie besispielsweise im "Gorilla". Daher erinnert mich dieser Film ein bißchen an die Wallace-Anfangszeit.
Es gibt schöne gruselige Szenen (Blaue Hand am Vorhang, Mord an der Orgelbank) und überhaupt ist die Mordwaffe für mich eine der genialsten in der gesamten Reihe, wenn nicht sogar die Genialste!

Meiner Meinung nach alles andere als Trash, sondern ein sehr guter Gruselkrimi mit Top-Besetzung und
spannender Atmosphäre sowie einem gelungenen Soundtrack von Martin Böttcher!

Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

28.06.2009 17:05
#58 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Zitat von HorstFrank
Zitat von Joachim Kramp
Was insbesondere mit dem ersten Edgar Wallace-Farbfilm „Der Bucklige von Soho“ begann wird in diesem zweiten Edgar Wallace-Farbfilm des Regisseurs Alfred Vohrer fortgeführt – nämlich die Einführung der Wallace-Trash-Filme.

Ich finde "Die blaue Hand" ist im Gegensatz zu den anderen Vohrer-Farb-Wallace eigentlich der ernsthafteste Film. Das liegt aber auch daran, das mit dem Humor hier nicht so dick aufgetragen
wird, wie besispielsweise im "Gorilla". Daher erinnert mich dieser Film ein bißchen an die Wallace-Anfangszeit.
Es gibt schöne gruselige Szenen (Blaue Hand am Vorhang, Mord an der Orgelbank) und überhaupt ist die Mordwaffe für mich eine der genialsten in der gesamten Reihe, wenn nicht sogar die Genialste!
Meiner Meinung nach alles andere als Trash, sondern ein sehr guter Gruselkrimi mit Top-Besetzung und
spannender Atmosphäre sowie einem gelungenen Soundtrack von Martin Böttcher!


So gehen halt die Meinungen auseinader. Wie gesagt gibt es verschiedene Geschmäcker oder auch Auffassungen. Vor allem bei der Musik. Ich habe auch nie geschrieben, dass die Musik schlecht ist - nur mir gefällt die andere Musik eben besser!
Das Wort Wallace-Trash stammt übrigens nicht von mir, sondern habe ich hier des öfteren in Bezug auf die Vohrer-Farbfilme gelesen. Vor allem bezieht sich das in Hinsicht auf die Mordwaffen und Verkleidung bei diesen Filmen. Ob eine "Eiserne Hand" genialer ist als ein peitschenschwingender Mönch oder ein mordendes Skelett mit einem vergifteten Ring mag dahingestellt sein.
Auch gegen die Top-Besetzung habe ich bei diesem Film nie etwas Negatives geschrieben!


Joachim.

HorstFrank Offline



Beiträge: 697

28.06.2009 17:07
#59 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Zitat von Joachim Kramp
Im Falle von „Die blaue Hand“ wurden (wichtige!?) Szenen überhaupt erst nicht gedreht.


Was genau sind das für Szenen? Kannst du Auskunft darüber geben? Das wäre wirklich sehr interessant...

Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")

HorstFrank Offline



Beiträge: 697

28.06.2009 17:09
#60 RE: RE:Bewertet: "Die blaue Hand" (23) Zitat · antworten

Das ganze war ja auch mehr auf das Wort "Trash" bezogen, was ich mit diesem Film nun nicht wirklich in Verbindung bringe...
Aber wie du schon schreibst, so unterschiedlich sind die Geschmäcker! ^^

Mag auch sein, das ein peitschenschwingender Mönch auch genial ist, nur finde ich die "blaue Hand" eben noch genialer!

Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")

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