Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 89 Antworten
und wurde 7.968 mal aufgerufen
 Filmbewertungen
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

10.07.2009 08:05
#46 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

leider hat die wertung der musik die toten augen doch etwas abfallen lassen... wäre sonst bestimmt auf platz eins gelandet...
aber alles in allem sind die besten filme auch zu recht ganz oben dabei

Gubanov Offline




Beiträge: 14.585

10.07.2009 10:00
#47 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Ich möchte nun einmal das "Ammenmärchen" beseitigen, "Die toten Augen" hätten bei besserer Musikbewertung das "Gasthaus" überholen können. Sieht man sich die Zahlen an, so ergibt sich für den Gesamtunterschied zwischen "Augen" und "Gasthaus" eine Punktspanne von rund 24 Punkten. Diese müsste dann ja der Behauptung nach durch die Musikwertung getilgt werden. Addiert man deshalb die tatsächliche Musikwertung und die Punktediskrepanz, so käme man auf eine notwendige Musikwertung von 100,4 Punkten, damit "Augen" überhaupt mit "Gasthaus" gleichziehen könnte. Der Film mit der am besten bewerteten Musik ("Der unheimliche Mönch") hat in der Musikkategorie jedoch gerade einmal 94,5 Punkte erhalten. Ein wenig unrealistisch ist die Behauptung, "Augen" hätte mit besserer Musik oder verständnisvollerer Bewertung der enthaltenen Musik gewonnen, also doch.

2. Edgar-Wallace-Grand-Prix: Übersicht / Epigonen-Grandprix: Übersicht / Quoten
UND NOCH MEHR LINKS: Der Lümmel-Blog / Das Lümmel-Forum
/ JBV1 JBV2 / EWP1 EWP2 EWP3

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

10.07.2009 17:33
#48 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov
Ich möchte nun einmal das "Ammenmärchen" beseitigen, "Die toten Augen" hätten bei besserer Musikbewertung das "Gasthaus" überholen können. Sieht man sich die Zahlen an, so ergibt sich für den Gesamtunterschied zwischen "Augen" und "Gasthaus" eine Punktspanne von rund 24 Punkten. Diese müsste dann ja der Behauptung nach durch die Musikwertung getilgt werden. Addiert man deshalb die tatsächliche Musikwertung und die Punktediskrepanz, so käme man auf eine notwendige Musikwertung von 100,4 Punkten, damit "Augen" überhaupt mit "Gasthaus" gleichziehen könnte. Der Film mit der am besten bewerteten Musik ("Der unheimliche Mönch") hat in der Musikkategorie jedoch gerade einmal 94,5 Punkte erhalten. Ein wenig unrealistisch ist die Behauptung, "Augen" hätte mit besserer Musik oder verständnisvollerer Bewertung der enthaltenen Musik gewonnen, also doch.


Frei von jeglichen Vorturteilen möchte ich dazu schreiben, dass ein Film immer Musikabhängig ist. Je besser eine Musik bei einem Film ist desto besser wirkt auch der Film. Und hierzu gibt es sehr viele Beispiele - beste Beispiele hierfür sind in der Filmgeschichte
- Die Brücke am Kwai, Doktor Schiwago und Love Story alle drei Filmmusiiken sind Ohrwürmer und ohne die jeweilige Musik wären die Filme niemals den Erfolg geworden.
- Serien wie James Bond, Jerry Cotton, Indiana Jones leben von ihren jeweiligen Titelmelodien
Und so könnte ich die Reihe fortsetzen.

Dennoch zwei interessante Informationen hierzu:

1. GFH berichtete mir dass man nach dem Rohschnitt von DER SCHATZ IM SILBERSEE sich diese Fassung angeschaut har und die Mehrheit der Beteiligten waren der Meinung dass man hier eine teure Gurke hätte. Und was ist nach Unterlegung durch Martin Böttchers Musik daraus geworden? Ein Hit!

2. Universal wollte dass Hitchcock für seinen Film FRENZY den Komponisten Henri Mancini engagiert. Zähneknirschend dass man sich wieder einmischte sagte Hitchcock zu und Henri Mancini komponierte die Musik. Als er seinen Film mit Mancinis Musik sah war er mehr entsetzt und warf Mancini raus. Ron Goodwin komponierte, die auch für uns passende Musik. Nun hat Universal auf seiner DVD als Bonus die Frenzy-Eröffnungssequenz mit der Musik von Henri Mancini als Bonus draufgepackt. Und siehe da: Hitchcock hat vollkommen recht - Mancinis Musik passt ganz einfach nicht zu FRENZY.

Ich will damit nur sagen, dass durchweg durch die gesamte Filmgreschichte die Filmmusik ein wichtiger Bestandteil eines Films ist. Auch bei den Edgar Wallace-Filmen. Nehmt Euch doch nur mal den Film DAS VERRÄTERTOR vor: Ich glaube dass ohne diese Peter-Thomas-Musik der Film nur halbsogut wirkt. Bei einigen Trailern wurde ja aus Zeitgründen Musik aus dem vorangegangenen Film genommen (z.B. ZIMMER 13/ TUCH). Das heißt Musik ist zwar austauschbar aber nicht immer passend.

Nun zurück zu DIE TOTEN AUGEN VON LONDON: Hier ist die Musik auf jeden Fall passend - er wird durch andere Musik weder besser noch schlechter. Nur hier jetzt bei einer Abstimmung von 21 Usern ein Urteil abzugeben ist in meinen Augen nicht maßgebend.

Joachim.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.788

11.07.2009 15:20
#49 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Kann mir vielleicht mal einer helfen? Ich habe nach dem letzten Anschauen des Films folgende Frage: Wer tötete Flimmer-Fred?

Früher dachte ich ja immer es wäre Strauss gewesen weil er nach Freds Tod mit Zigarette in der Hand wegläuft. Im Gorilla ist ja glaube ich auch Strauss der Mörder. Aber dramaturgisch würde es irgendwie mehr Sinn machen wenn David Judd der Mörder wäre. Erstens war dieser ja schon länger hinter Freds Ableben her und zweitens warum würde Strauss für seinen Erpressungsversuch sonst Blake vorschicken wenn er als Zeuge des Mordes an Fred nicht eingeschüchtert wäre? Die Falle, in die Holt getappt ist, hat er ja sicher für Stephan Judd aufgebaut als Rache für seine Entlassung. Oder versteh ich da etwas falsch? Und Strauss war es auch, der für Judd die Informationen bei Stuarts besuchten Orten eingeholt hat, oder? Das ist so verwirrend, dass Strauss und David Judd beide dieselben Mäntel und dunklen Hosen und Schuhe tragen.

Und ansonsten ist Flimmer-Fred ja schön blöd, dass er Strauss überhaupt verrät wie Judd erpresst werden kann. Das wäre ja dann Strauss' Motiv gewesen ihn zu ermorden. Um selbst abzusahnen.

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

12.07.2009 14:27
#50 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain
Und ansonsten ist Flimmer-Fred ja schön blöd, dass er Strauss überhaupt verrät wie Judd erpresst werden kann. Das wäre ja dann Strauss' Motiv gewesen ihn zu ermorden. Um selbst abzusahnen.

da geb ich dir recht... allerdings ist es wirklich komisch, warum er da plötzlich wegläuft... aber für mich war er immer der mörder von fred... wie auch von sugar...

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

18.07.2009 10:45
#51 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

habe mir die toten augen nochmal im schnelldurchlauf angeschaut... es haben beide die gleiche kleidung inkl. der handschuhe an... und auch beide haben ihre zigaretten in der linken hand...

also für mich nun doch auch unklar... ist wohl nun eine frage des drehbuchs ob uns das was verraten kann

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

29.10.2009 10:43
#52 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Also ich glaube nicht, dass Strauss vor hatte, Steven Judd zu töten. Strauss ist doch so zu sagen ein Handlanger der beiden Brüder gewesen. Ich nehme an, er sollte sich die Hände schmutzig machen und Inspector Holt im Büro Judds töten. Ebenso tötete er Flimmer Fred, ganz einfach weil er Judd im Weg war. Strauss tötete Flimmer Fred und Judd (sein ärgster Feind, der ein großes Motiv hatte) kommt zufällig von draußen herein. Somit hatte Judd ein Alibi. Und Strauss haben die Leute ja eh nicht gesehen. So deute ich die Angelegenheit.

Ich hab mal versucht, die Morde den Personen zu zuweisen.

Für mich ist z.B. klar, dass David Judd Fanny Weldon umgebracht hat. Das sieht man ganz deutlich an ihrem Gesichtsausdruck, denn sie hielt ihn ja für tot.

Desweiteren glaube ich auch, dass Strauss von David Judd ermordet wurde, das erkennt man ja nun daran, dass Strauss sagt: "Wer sind Sie?" usw., Steven Judd würde er ja kennen...

Elford Offline




Beiträge: 1.005

29.10.2009 10:57
#53 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

In Antwort auf:
Desweiteren glaube ich auch, dass Strauss von David Judd ermordet wurde, das erkennt man ja nun daran, dass Strauss sagt: "Wer sind Sie?" usw., Steven Judd würde er ja kennen...



Strauss wird definitiv von David Judd getötet. Die Stimme, die vor der Ermordung von Strauss sagt: "Das ist immer noch zuviel" ist eindeutig die von Dieter Borsche.

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

29.10.2009 12:44
#54 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Eindeutig? Also darüber kann man streiten. Wäre aber wirklich interessant zu wissen, ob das nun wirklich die Stimme von Borsche war... Also ich hätte das jetzt nicht so gedeutet! Zumal die Stimme ja auch zu hören ist, als Nora Ward sich am Ende im Raum des Pfarrers aufhält.

Desweiteren hat man doch früher immer großen Wert darauf gelegt, dass man die Bösewichte nicht an ihrer Stimme erkennen kann.

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

29.10.2009 16:22
#55 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

ich finde schon, dass das die stimme von borsche ist... klingt genauso wie "nein, ich bin nicht blind"... etc....

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

29.10.2009 18:42
#56 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Ich werde mir den Film heute nochmal zu Gemüte führen. Vielleicht ergibt sich dann ja eine neue Erkenntniss für mich.


Gruß D.B.

Blap Offline




Beiträge: 1.128

19.02.2010 15:42
#57 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Die toten Augen von London (Deutschland 1961, Originaltitel: Die toten Augen von London)

Inspector Larry Holt (Joachim Fuchsberger) untersucht eine mysteriöse Serie von Morden. Ab und an fischt man ältere, recht wohlhabende Herren tot aus der Themse, allesamt sind sie ertrunken, es gibt aber keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Allerdings hatten sämtliche Herren eine Lebensversicherung bei einer kleinen Versicherungsgesellschaft mit Sitz in London. Der Firmeninhaber Stephan Judd (Wolfgang Lukschy) macht einen seriösen Eindruck, doch trotzdem fühlt der Kriminalist ihm auf den Zahn. Judd wird offensichtlich von dem schmierigen Kleinkriminellen "Flimmer-Fred" (Harry Wüstenhagen) erpresst, und sein Mitarbeiter Edgar Strauss (Klaus Kinski) ist ein vorbestrafter Gauner. Seine Ermittlungen führen den Inspector in ein Heim für Blinde, denn man fand bei den Toten kleine Zettel, auf denen ein paar Worte in Blindenschrift zu lesen sind. Als Expertin für Brailleschrift greift die hübsche Nora (Karin Baal) dem pfiffigen Holt unter die Arme, selbstverständlich findet der Inspector sehr schnell Gefallen an der jungen Dame. Doch scheint auch eine Verbindung zwischen Nora und den rätselhaften Todesfällen zu bestehen, bald befindet sie sich in grösster Gefahr...

Der fünfte Wallace Streifen von Rialto Film. Nachdem "Der grüne Bogenschütze" ein kleines bißchen schwächelte, zeigt die Formkurve nun wieder klar nach oben. Zum ersten Mal ist hier Alfred Vohrer für die Regie eines Rialto Wallace verantwortlich, sein Einstand kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Gleich zu Beginn treibt der Film herrliche Schauer über den Rücken des Zuschauers. Ein älterer Herr läuft durch eine in Nebel gehüllte Seitenstrasse, die Nacht ist finster, in der Dunkelheit lauert eine grausige Gestalt. Diese Gestalt trug im echten Leben den Namen Ady Berber, der gute Mann würde auch gut in jeden Gothic Horror Film passen. Düstere Szenen ziehen sich durch die gesamte Spieldauer, von den Vorgängern kann nur "Der Frosch mit der Maske" in dieser Disziplin noch mehr bieten. Der Humor kommt in "Die toten Augen von London" erneut in Form von Eddi Arent zum Zuge, dessen Rolle hier aber weitaus weniger penetrant als in "Der grüne Bogenschütze" angelegt ist. Joachim Fuchsberger ist sowieso mein liebster "Wallace Ermittler", ich mag Blacky einfach gern, kann nie genug von ihm sehen! Statt Karin Dor gibt es diesmal Karin Baal als weibliche Hauptfigur zu bewundern. Zwar ist Frau Baal nicht so hübsch anzusehen wie die andere Karin, ein hässliches Entlein ist sie aber keinesfalls. Ihre Rolle gibt sogar ein wenig mehr her, als nur den Love Interest des Helden zu spielen. Aus der Besetzung stechen Harry Wüstenhagen und Klaus Kinski hervor. Wüstenhagen kommt als falscher Fuffziger ganz vortrefflich schleimig und schäbig rüber. Kinski ist hier in seinem ersten Rialto Wallace zu sehen. Er wirkte allerdings bereits 1960 in der Wallace Verfilmung "Der Rächer" mit, die allerdings nicht aus dem Hause Rialto Film stammt. Sicher ist dies noch längst nicht der Höhepunkt der Kinski-Rialto Ergüsse, für ein kleines Ausrufezeichen sorgt das irre Kläuschen aber immer.

Fans der Reihe -und generell Freunde unterhaltsamer Kriminalfilme- dürften ihre Freude an "Die toten Augen von London" haben. Wie gehabt ist der Film einzeln erhältlich, alternativ in einem Box-Set mit drei weiteren Beiträgen zu dieser wundervollen Serie. Die "Edgar Wallace Edition 2" enthält weiterhin folgende Titel:

-Das Geheimnis der gelben Narzissen
-Der Fälscher von London
-Die seltsame Gräfin

Selbstverständlich ist auch hier die Box klar den Einzel-DVDs vorzuziehen.

Ein guter, nahezu sehr guter Krimi = 7,5/10

Lieblingszitat:

"Wenn du noch mal hier auftauchst, dann werde ich dich versichern! Ich glaube aber kaum, dass dir meine Prämie gefallen wird!"

Vom Ursprung her verdorben

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.388

27.03.2011 13:28
#58 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

John Howard Reid schreibt in seinem Buch "Mystery, Suspense, Film Noir and Detective Movies on DVD" folgendes über "TOTEN AUGEN VON LONDON":
"This is my favorite of the German-made Edgar Wallaces. Brilliantly directed by Alfred Vohrer, atmospherically photographed and luxuriously produced, it imaginatively maintains atmosphere and suspense right from its dramatically eerie opening to the shattering surprise finale." (Seite 240)
Er erwähnt, dass die US-Version 104 Minuten lang ist (U.S. release title: "The Dead Eyes of London"), während die deutsche Fassung nur 100 Minuten beträgt.

Ausführliche Erwähnung finden außerdem "Case of the Frightened Lady" ("A Gothic thriller of the old school"), "The Gaunt Stranger" ("This movie represents not only Wallace at his best, but British film-making at its finest.") und "The Squeaker" ("The movie does look somewhat old-fashioned these days.").

Gubanov Offline




Beiträge: 14.585

27.03.2011 15:11
#59 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

Vielen Dank für diese spannenden Ausführungen. Nicht oft hört man einmal ausländische Stimmen zu den deutschen Edgar-Wallace-Produktionen - schon gar nicht solche fundierten und vorbehaltlosen. Ein Knackpunkt ist natürlich die Frage nach der Lauflänge. Ich denke, folgende Werte können vorausgesetzt werden:

bei 24 Bildern pro Sekunde: 100 Minuten (Kinoprojektion, deutsche Fassung)
bei 25 Bildern pro Sekunde: 95 Minuten (Fernsehprojektion, deutsche Fassung)

Die 104 Minuten der amerikanischen Fassung müssen sich ebenfalls auf eine Kinolauflänge beziehen, schließlich läuft die Projektion im US-Fernsehen noch schneller (29,97 Einzelbilder pro Sekunde), sodass, würde eine solche Projektion zugrunde liegen, der Verschnitt noch wesentlich größer ausfallen würde, was unwahrscheinlich ist.
US-Kinoprojektionen laufen aber meines Wissens nach ebenfalls mit 24 Einzelbildern pro Sekunde, sodass die Längen 100 und 104 Minuten real vergleichbar sein und drei bis vier Minuten Verschnitt bedeuten sollten. Eine Möglichkeit wäre, dass diese Minuten durch eine speziell für die US-Fassung angefertigte Abspannmontage zustande kommen. Deutsche Filme dieser Zeit hatten keinen Abspann, in den USA war er jedoch gang und gäbe.

Josh Offline




Beiträge: 7.833

20.04.2011 22:20
#60 RE: Bewertet: "Die toten Augen von London" (5) Zitat · antworten

In meinen Augen der beste Film, den Vohrer gemacht hat, und auch der erste Horrorfilm der Reihe. Herausragend besetzt finde ich die Rolle des blinden Jacks mit Ady Berber. Als ich den Film Ende der 70er zum ersten Mal sah, hatte ich regelrecht Angst vor dem blinden Jack. Auch sämtliche anderen Rollen sind, wie eigentlich fast immer, seh gut besetzt. Was den Film noch ausmacht, ist die in meinen Augen überraschende Auflösung. Einziger Kritikpunkt ist, wie schon vielfach erwähnt, die schlechte Musik, aber wenn die auch noch perfekt wäre, müsste ich ja 11 Punkte vergeben, somit bekommt er 10/10 Punkten. Von den S/W-Filmen gefällt mir eigentlich nur Der unheimliche Mönch und Der Fälscher von London besser.

Gruß, Josh

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen