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  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Ich oute mich mal: Den Rekord mit 8 gestrichenen Wertungen (davon 7 Minimal-Wertungen) halte ich!
    Liegt aber auch daran, dass ich allgemein weniger Punkte verteilt habe als die Mitjuroren.

  • OSS 117 - Pulverfass Bahia (1965)Datum13.08.2019 13:53
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    OSS 117 - PULVERFASS BAHIA (FURIA A BAHIA POUR OSS 117)

    Frankreich/Italien (1965) - R: Andrè Hunebelle - DE: 19.11-1965 - FSK 16 - V: Rank
    Darsteller: Frederick Stafford, Mylene Demongeot, Raymond Pellegrin, Perette Pradier, Jacques Riberolles, Annie Anderson, Guy Delorme, Yvan Chiffre



    In Brasilien sorgen Selbstmordattentäter, die Anschläge auf hochrangige Politiker verüben, für Aufregung, da sie offensichtlich unter dem Einfluss einer unbekannten Droge handelten. Agent OSS-117 soll herausfinden, was dahinter steckt und kommt dabei einer paramilitärischen Organisation auf die Spur, deren größenwahnsinniger Chef nach der Weltherrschaft strebt.



    Seine dritte OSS-117-Verfilmung drehte André Hunebelle 1965 mit einem neuen Hauptdarsteller: Frederick Stafford übernahm den Part von Kerwin Mathews und feiert hier einen gelungenen Einstand. Alles, was Brasilien an interessanten Schauplätzen zu bieten hat, wurde in den Film hineingepackt: der Zuckerhut, die Copacabana, der Corcovado oder die Wasserfälle des Iguacy. Neben den landschaftlichen Attraktionen sorgen Mylene Demongeot und Perette Pradier dafür, dass ebenso die weiblichen Reize ins rechte Licht gerückt werden. Auch actionmäßig lässt es der Regisseur Hunebelle so richtig krachen: verwegene Verfolgungsjagden, wilde Schießereien und effektvolle Explosionen bieten dem Eurospy-Fan abwechslungsreiche Unterhaltung. Im letzten Drittel des Films, wenn sich das Geschehen in den Amazonas-Dschungel verlagert, wo sich das Hauptquartier der Organisation befindet, übertreibt man das Ganze allerdings ein bißchen, was auf Kosten der Glaubwürdigkeit geht.

    "Dieser formal perfekte, sorgfältig inszenierte und in hervorragenden Farben komponierte Agentenfilm hat sich als Action-Hintergrund ebenfalls ein heißes und hübsches Stückchen Erde ausgesucht. Rio de Janeiro, die angeblich schönste Stadt der Welt mit dem Zuckerhut-Wahrzeichen, ist der Ausgangspunkt für das Geheim-Ass OSS-117. Sein Auftrag, der mordenden Macht nachzuspüren, die es fertig bringt, dass sich die Attentäter mit den Opfern selbst in die Luft sprengen, führt ihn bis in das traumschöne Bahia. Die infernalische Endstation ist der höllische Dschungel mit der verborgenen Machtzentrale der wahnsinnigen Revolutionäre.
    Frederick Stafford kann es als OSS-117 mit seinen Leinwandkollegen vom gleichen Genre durchaus aufnehmen: für unseren Geschmack hat er sogar mehr Charme und Witz als seine Rivalen."
    (film-Echo 1965)

    Film-Echo-Note: 2,8 (32 Meldungen) Erstnote: 2,5
    Frankreich: 1.686.500 Besucher
    Spanien: 1.513.817 Besucher
    Italien: Pl.64 der Saison 1965/66 (ca. 2,5 Mio Besucher)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Bewertung abgeschickt.

  • Hinter blinden Scheiben (1957)Datum10.08.2019 14:06
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    HINTER BLINDEN SCHEIBEN (MEFIEZ-VOUS, FILLETTES)

    Frankreich (1957) - R: Yves Allegret - DE: 11.4.1958 - FSK 18 - V: Pallas
    Darsteller: Robert Hossein, Antonella Lualdi, Jean Gaven, Michéle Cardoue, Pierre Mondy, Jacqueline Porel, Alain Saury, Gerard Oury



    Als der Gangster Raven nach 5 Jahren aus dem Zuchthaus entlassen wird, erschießt er Mendetta, den Boss der Pariser Unterwelt, denn der hatte ihn damals an die Polizei verraten. Beim Verlassen von Mendettas Apartment wird er von Dany Dumont, einer Nachbarin gesehen. Ahnungslos erzählt sie es später einem von Mendettas Leuten und wird daraufhin entführt und in einem Bordell gefangen gehalten. Mit ihr als Zeugin hofft man, Raven erpressen zu können. Dieser ist inzwischen damit beschäftigt, sich Mendettas Läden und Sexbars unter den Nagel zu reißen. Dazu gehört auch das besagte Bordell und Raven kommt gerade noch rechtzeitig, um Dany zu retten, die sich aus Verzweiflung die Pulsadern aufgeschnitten hatte, nachdem sie vom Geschäftsführer Tonio vergewaltigt worden war. Raven verliebt sich in die attraktive Frau und setzt den Krieg gegen Mendettas Bande mit umso härteren Mitteln fort.

    Auch dieser französische Gangsterkrimi, der den Klischees amerikanischer B-Movies folgt, entstand nach einem Roman von James Hadley Chase. Da die Inszenierung mitunter etwas unentschlossen zwischen Thriller und Milieubeschreibung pendelt, wirkt sie insgesamt ein wenig unausgewogen. Ausgeglichen wird das aber durch die guten Schauspielerleistungen. Robert Hossein ist hier in seiner ersten Hauptrolle als "melancholischer Killer mit kindlicher Seele" zu sehen. Zwischen Mord und Bandenkrieg entspannt er sich beim Spiel mit einer elektrischen Eisenbahn. Antonella Lualdi als Dany bleibt zwar zunächst bei Raven, kann seine Liebe aber nicht erwidern und kehrt zu ihrem Mann Leo zurück, der die ganze Zeit verzweifelt nach ihr gesucht hat. Gespielt wird er von Alain Saury. In weiteren Rollen sieht man Jean Gaven als Ravens treuen Helfer "Petit Jo", Jacqueline Porel als Bordellchefin und Pierre Mondy als gewalttätigen Tonio.
    Gedreht wurde der Film von März bis Mitte April 1957. Vor dem Kinostart mussten allerdings ein paar beanstandete Szenen gekürzt werden.
    Frankreich: 1.891.365 Besucher (Paris: 556.770)

    "Fatalistisch düsterer Kriminalfilm, der ohne jegliche psychologische Bemühung eine wirre und endlose Abfolge von Morden und Gewalttaten aneinanderreiht." (Filmdienst)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #137
    Ich habe einige Zeit drüber nachgedacht ob ich dazu was schreiben soll oder besser nicht ...


    Ging mir ganz genau so. Schließe mich deshalb Deinen Ausführungen gerne an.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Wertung abgeschickt.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    NORA-Filmverleih (Fortsetzung)

    04.07.: Der Mann mit dem goldenen Pinsel (D/I) - (Pr: Parnass - R: Franz Marischka)
    Lustspiel mit witzlosen Nackedei-Einlagen. Angekündigt unter dem Titel "In Schwabing sind die Nächte nackt". Startergebnis: Note 4

    11.07.: Auf Sch**ßer schießt man nicht - (Pr: Modern Art - R: Hansjürgen Pohland)
    Und noch ein Flop! Zu den Mitwirkenden gehören Götz Georges Bruder Jan und seine Mutter Berta Drews sowie der Regisseur F.J.Gottlieb

    25.07.: Die jungen Tiger von Hongkong - (Pr: Rapid - R: Ernst Hofbauer)
    Brutalität und Sex. Drehbuch: Rolf Olsen. Zu den jungen Tigern gehört Werner Pochath.

    01.08.: Funkstreife XY - Ich pfeif auf mein Leben (D/Ö)- (Pr: Parnass/Danubia - R: Hubert Frank)
    Der CS-Verleih zeigte im Vorfeld Interesse, machte aber nach Sichtung des fertig gestellten Films einen Rückzieher.

    08.08.: Der große Postraub - (Pr.: NDR - R: John Olden, Claus Peter Witt)
    110-minütiger Zusammenschnitt von "Die Gentlemen bitten zur Kasse") Start-Ergebnis in München: 11 Tg.: gut

    (22.8.: Exhibtion (D/I) - (Pr.: Hape - R: Alberto de Martino)
    Erschien als "Mord im schwarzen Cadillac" 1970 bei Alpha

    (29.8.:"Isabella - Leidenschaft und Rache (D/I) - (Pr.:Rob Houwer - R: Bruno Corbucci)
    Erschien als "Isabella - Mit blanker Brust und spitzem Degen" 1970 bei Alpha

    Die beiden letztgenannten Filme wurden zwar angekündigt, aber nicht mehr ausgeliefert, denn die amerikanische CUC (Commonwealth United Corporation) schied Ende August überraschend als Mitgesellschafter und Darlehnsgeber der Nora-Film aus. Die CUC war lediglich Geldgeber gewesen "ohne aktiv an der wirtschaftlichen und finanziellen Leitung der Nora teilzuhaben". Nun musste der Nora-Verleih, der schon diverse Male vor dem Zusammenbruch stand, endgültig die Segel streichen. Das Film-Echo meldete in seiner Ausgabe vom 6.9.:"Der Nora-Filmverleih ist am Ende."

    Für das laufende Jahr 1969 waren ursprünglich noch folgende Filme vorgesehen:

    "Legion der Verdammten"(D/I) - erschien als "...die zum Teufel gehen" 1970 bei Alpha

    "Bob und Ellen - Falle für einsame Herzen" (D/I)
    erschien als "Blonde Köder für den Mörder" 1970 bei Inter

    "Viva Max" (US) - eine Produktion der CUC - erschien 1973 bei Centfox

    "De Sade 70 - Gepeitscht und geliebt (D/Sp)
    erschien als "Die Wildkatze" 1972 im AP-Verleih

    "Kreuzfahrt des Grauens" (D/I) - keine deutsche Kinoauswertung
    "Orgasmo" (I/F) - keine deutsche Kinoauswertung

    Außerdem hatte man eine weitere Konsalik-Verfilmung geplant, bei der wieder Harald Philipp Regie führen sollte:"Bluthochzeit in Prag"

    Folgende bereits aufgeführte Filme der 69er Staffel wurden von anderen Verleihen übernommen:
    "Sartana - Bete um Deinen Tod" (Cinerama)
    "Die jungen Tiger von Hongkong", "Hugo der Weiberschreck", "Madame und ihre Nichte", "Pudelnackt in Oberbayern" (alle Ceres)

    Hans Pflügers "Hape-Film" wurde 1970 aufgelöst.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    NORA-Filmverleih - Das Schicksalsjahr 1969



    Neben "Constantin" und "Gloria" galt "Nora" in den Sechziger Jahren als der dritte deutsche Großverleih. Während er 1967 mit "Liebesnächte in der Taiga", "Das älteste Gewerbe der Welt" und dem Italowestern "Arizona Colt" noch drei geschäftsstarke Produktionen im Angebot hatte, brachten die 1968 gestarteten Filme erstmals nur bescheidene Einspielergebnisse. 1969 wurde Hans A. Pflüger neben Wolfgang Halank zum zweiten Geschäftsführer ernannt. Er besaß mit "Hape-Film" eine eigene Produktionsfirma.
    Nora brachte 1969 folgende Filme heraus:

    10.01.: April, April - (Prod.: Pewo - R: Peter Wortmann)
    Von der Kritik als "ein Tiefpunkt deutscher Lustspielproduktion" bezeichnet, erwies sich der Film vom Start weg als Flop.

    24.01.: Willst du ewig Jungfrau bleiben? - (Prod.: Hape - R: Hubert Frank)
    Die freche Erotik-Komödie mit der Schwedin Marie Liljedahl in der Hauptrolle kam beim Publikum an. Es war der einzige Film der 69er Staffel, den einige Kinos sogar prolongierten und somit der erfolgreichste. Erstnote: 3,2

    07.03.: Das Geheimnis der jungen Witwe (D/I) - (Prod.: Top/Romano - R: Massimo Dallamano)
    Der u.a. mit Robert Hoffmann und Luciana Paluzzi besetzte Film floppte.

    14.03.: Pudelnackt in Oberbayern - (Prod.: Top-Film - R: Hans Albin)
    Bayrischer Sex-Schwank und zugleich zweiterfolgreichster Film. Erstnote: 3,4

    14.03.: Der heisse Tod (D/Sp/I) - P: Corona - R: Jess Franco)
    Geschäft: durchschnittlich

    25.4.: Hugo der Weiberschreck - (P: Top/Romano - R: Hans Albin)
    Eine weitere Bayern-Posse. Geschäft: mäßig bis schlecht

    09.05.: Madame und ihre Nichte - (P: Rapid/Hape - R: Eberhard Schroeder)
    Trotz Bett- und Striptease-Szenen und trotz R.M. Kubitschek in der Hauptrolle nur durchschnittliche Geschäfte.

    20.06.: Sartana - Bete um deinen Tod (D/I) - (P: Parnass - R: Gianfranco Parolini
    Harter Italowestern. Geschäft: durchschnittlich

    (wird fortgesetzt)

  • George Hilton gestorbenDatum29.07.2019 21:14
    Thema von Giacco im Forum Off-Topic



    George Hilton ist am 28. Juli im Alter von 85 Jahren gestorben. Er wurde in Uruguay geboren und kam in den frühen Sechziger Jahren nach Italien. In Rom startete er eine Karriere als Schauspieler. Er wirkte vor allem in Italowestern, Kriegsfilmen und Gialli mit.

    Kinofilme (Auswahl):
    Django - Sein Gesangbuch war der Colt
    Um sie war der Hauch des Todes
    Leg ihn um, Django
    Königstiger vor El Alamein
    Dicke Luft in Sacramento
    Der schöne Körper der Deborah
    Der Schwanz des Skorpions
    Der Killer von Wien
    Taxi Girl
    Gewalt über der Stadt

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Wertung abgegeben

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #42
    Am Ende ist da beim Abgeben möglichst objektiver Wertungen nichts hinderlicher als das zitierte Wallace-Fan-Herz. Bitte für den Moment abschalten.

    Das wird mir schwer fallen.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Count Villain im Beitrag #38


    Mit diesem Fokus auf das Handwerk wolltest du aber nicht unauffällig die Giallis stärken, oder? Denen brach der Wallace-Faktor ja öfters mal das Genick.

    Und was ich vom Streichen von Extremwertungen halten soll, da muss ich auch erst einmal darüber nachdenken. Insgesamt kommt mir diese Auflage des Grandprixs durch diese Kriterien und Regeln doch recht "technisch" vor. Die Berücksichtigung des "Wallace-Fan-Herzen" fehlt mir ein wenig.


    Sehe ich auch so.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Die Story ist originell und birgt für den Schluss einen noch wenig strapazierten Überraschungseffekt. Das Drehbuch zeigt auch das Bemühen, die menschlichen Umrisse der Hauptpersonen herauszuheben. Schade ist nur, dass man hierzulande so wenig Mut hat, eine Story ohne verquere Ambitionen zu erzählen. Bedauerlich im vorliegenden Fall umso mehr, als die Story gut ist und Rolf Thiele sein Handwerk versteht, weil Wolf Wirth die Kamera zu führen weiß und sehr passable, unverbrauchte Gesichter zur Verfügung standen." (Film-Echo)

    Angekündigt wurde der Film unter dem Titel "Es gehören zwei dazu". Die Außenaufnahmen fanden in Brüssel und Antwerpen statt und bei "Hedy Frick" handelt es sich um die "Miss Schweiz 1966". Wenn man den diversen Datenbanken glauben darf, war es ihr einziger Leinwandauftritt.

    Der Gloria-Verleih startete den "Tod eines Doppelgängers" am 6.Januar 1967 ohne jeglichen Werbeaufwand. Für Publicity sorgte aber die Tatsache, dass die beiden jungen Hauptdarsteller Draeger und Pochath, um den Film zu unterstützen, auf eigene Kosten zur Aufführung nach Mainz reisten und sich dafür Autogrammkarten drucken ließen, die sie ebenfalls selbst bezahlten. Die Presse berichtete darüber und als Produzent Luggi Waldleitner davon erfuhr, beschwerte er sich beim Gloria-Verleih, der daraufhin eine festliche Münchener Uraufführung im "Gloria-Palast" am Stachus organisierte.
    Der geschäftliche Erfolg des Films hielt sich dennoch in Grenzen und beim Film-Echo gingen weniger als 10 Meldungen ein.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Juli/August 1969 - Notizen aus dem Film-Echo



    Herzblatt gesucht
    40 junge Mädchen bewarben sich in der Endrunde für die Hauptrolle des Roxy-Films "Herzblatt oder Wie sag ich´s meiner Tochter". In der elfköpfigen Jury saßen u.a. Regisseur Alfred Vohrer, Drehbuchautor Manfred Purzer sowie Petra Schürmann, Georg Thomalla und Karin Hübner. Das Casting gewann die knapp 16jährige Mascha Gonska, die von Alfred Vohrer auch noch für seinen nächsten Film "Das gelbe Haus am Pinnasberg" verpflichtet wurde. Von 1975-1978 wirkte sie in 4 Folgen der Serie "Derrick" mit.

    Aktion "Pepe"-Tip
    Zur werblichen Unterstützung des Constantin-Films "Pepe der Paukerschreck" - dem 3.Teil der Lümmel-Serie - gab es die Aktion "Pepe"-Tip. Es sollte geschätzt werden, wie viele Besucher der am 27. Juni gestartete Film bis Ende Juli haben würde. Mehr als 250 Kinobesitzer beteiligten sich an der Aktion. Die geschätzten Zahlen reichten von 10.680 bis 2,95 Mio. Die tatsächliche Besucherzahl war 634.223.

    Der Columbia-Verleih feierte am 8. August im Berliner City-Kino den Start der deutsch-italienischen Coproduktion "Himmelfahrtskommando El Alamein". Joachim Fuchsberger, Heinz Reincke und Otto Stern stellten sich dabei dem beifallsfreudigen Publikum vor.

    In Hohenschwangau fanden die Dreharbeiten zu dem amerikanischen Film "Something for everyone" statt. Unter der Regie von Harold Prince spielten Angela Lansbury und Michael York die Hauptrollen. Zur Besetzung gehörten auch einige deutsche Darsteller wie Heidelinde Weis, Eva Maria Meineke, Wolfried Lier, Klaus Havenstein und Enzi Fuchs. Der Film kam jedoch bei uns nicht in die Kinos.

    Peter van Eyck starb am 15.7.69, einen Tag vor seinem 56. Geburtstag in einem Schweizer Krankenhaus. Sein letzter Kinofilm war die US-Produktion "Die Brücke von Remagen". Während seine deutschsprachigen Kollegen Sonja Ziemann, Joachim Hansen und Hans Christian Blech sich selbst synchronisierten, ist Peter van Eyck mit der Stimme von Heinz Engelmann zu hören.

  • Jack Mortimer (1961, TV)Datum22.07.2019 12:20
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    Jack Mortimer (Fernsehspiel 1961)

    Prod.: Bavaria Atelier GmbH im Auftrag des WDR - Regie: Michael Kehlmann
    Drehbuch: Oliver Storz (nach dem Roman "Ich war Jack Mortimer" von A. Lernet-Holenia)
    Darsteller: Gunther Malzacher, Ingrid van Bergen, Horst Niendorf, Manfred Inger, Bum Krüger, Hertha Martin, Karl Lieffen, Helmut Brasch



    Taxifahrer Herbert Sponer musste seinen Führerschein abgeben, macht aber trotzdem hin und wieder mit dem Wagen eines Kollegen ein paar Touren, um besser über die Runden zu kommen. Während einer Fahrt vom Bahnhof zum Hotel Bristol bemerkt er, dass sein Fahrgast, ein Amerikaner namens Jack Mortimer, tot auf dem Rücksitz liegt. Er wurde erschossen, ohne dass Sponer etwas gehört oder gesehen hat. Doch wer wird ihm das glauben? Sponer gerät in Panik und lässt den Toten verschwinden. Sein Freund und Kollege Haintl rät ihm, ins Hotel Bristol zu fahren und sich dort für eine Nacht als Jack Mortimer auszugeben, um dann am nächsten Morgen ordnungsgemäß abzureisen. Sponer lässt sich nach einigem Zögern überreden, doch die Nacht im Hotel verläuft keineswegs so ruhig wie erhofft, denn es stellt sich heraus, dass Jack Mortimer in äußerst dubiose Geschäfte verwickelt war.

    Es ist schon erstaunlich, dass ein Fernsehspiel von 1961 auch heute noch zu fesseln vermag, obwohl es geradlinig eine einfache und überschaubare Geschichte erzählt. Die Inszenierung des Österreichers Michael Kehlmann ist atmosphärisch dicht und hält die Spannung bis zum Ende aufrecht. Außerdem kann man ihm ein gutes Gespür für Schauspielerführung attestieren, denn an den Leistungen der Darsteller gibt es nichts auszusetzen. Vor allem Gunther Malzacher (nicht zu verwechseln mit Gig Malzacher, dem Hauptdarsteller der Serie "Der Nachtkurier meldet") beeindruckt als Herbert Sponer mit seinem unangestrengten aber präzisen Spiel. Und auch Ingrid van Bergen kann ihr schauspielerisches Potential hier weitaus wirkungsvoller einsetzen als bei ihren Wallace-Auftritten. Horst Jankowski und sein Sextett liefern die passende musikalische Untermalung.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Wertung verschickt.

  • Die Bestie mit dem Skalpell (1968)Datum20.07.2019 12:34
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    DIE BESTIE MIT DEM SKALPELL (CORRUPTION)

    Großbritannien (1968) - R: Robert Hartford-Davis - DE: 19.7.1968 - FSK 18 - V: Columbia
    Darsteller: Peter Cushing, Sue Lloyd, Noel Trevarthen, Kate O`Mara, Anthony Booth, Billy Murray,



    Um seine Freundin Lynn nicht zu enttäuschen, begleitet sie der angesehene Chirurg Sir John Rowan, der sich nach einer anstrengenden Operation auf einen ruhigen Abend gefreut hatte, zu einer Party. Lynn, die als Model arbeitet, lässt sich dort von dem Fotografen Mike überreden, vor seiner Kamera zu posieren. Als er sie auffordert, sich auszuziehen, geht John dazwischen. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem ein Scheinwerfer umfällt und Lynn trifft. Dabei erleidet sie schwere Verbrennungen im Gesicht. John wird von Schuldgefühlen geplagt und sucht fieberhaft nach Möglichkeiten, Lynn wieder ein makelloses Antlitz zu geben. Er entnimmt einem toten Mädchen heimlich die hormonbildende Hirnanhangdrüse und entwickelt ein Serum, das er Lynn injiziert. Tatsächlich ist die Behandlung erfolgreich, doch das Ergebnis ist leider nicht von Dauer. Von Lynn unter Druck gesetzt, sieht John nur einen Ausweg: Er muss sich neues Material beschaffen, doch es darf nicht von einer Toten stammen. Mit einem Arztkoffer in der Hand begibt er sich ins Rotlichtviertel ...

    Es handelt sich hierbei um keinen klassischen Horrorfilm, sondern um einen Schocker, der im bonbon-bunten Swinging London der Sixties spielt. Die Grundidee wurde von Georges Franju´s "Augen ohne Gesicht" (1959) abgekupfert, wobei diesmal nicht der Arzt die treibende Kraft ist, sondern die von seinen Taten profitierende Person. Das Ganze wurde geschickt inszeniert und teils einfallsreich fotografiert. Auch die Spannungsmomente sind gut dosiert. Im letzten Drittel wird es dann allerdings ziemlich freaky und der Film erhält einen kräftigen Schub in Richtung Trash.
    Der charismatische Peter Cushing spielt die Rolle des Chirurgen nuanciert und mit großer Überzeugungskraft. Anfangs souverän und selbstsicher, mutiert er bei den Morden, die er getrieben von Liebe und Schuld begeht, zum Nervenbündel und ist hinterher verschwitzt und völlig derangiert. Mit ihrer engagierten Darstellung der Lynn, gibt sich Sue Lloyd alle Mühe, sich neben ihrem stark aufspielenden Partner zu behaupten. Durch die Mitwirkung in international erfolgreichen Filmen wie z.B. "Ipcress - streng geheim" oder in der TV-Krimi-Serie "Der Baron", war sie damals auch hierzulande nicht unbekannt.

    "Ein Chirurg fühlt sich an der Gesichtsverletzung seiner Verlobten mitschuldig und mordet, um Drüsen für immer neue Schönheitsoperationen zu erhalten. Mit einem Frauenkopf im Gefrierfach eines Kühlschranks erreicht der Gruselfilm aus England seinen Höhepunkt. Die Autoren und der Regisseur unternehmen szenenweise den Versuch, aus den Geschehnissen die Tragödie eines Mannes zu machen, der einer gewissenlosen Frau hörig ist. Dieser Versuch musste mißlingen; es überwiegt die Effekthascherei mit allen gerade noch zulässigen Mitteln" /Film-Echo 1968)

    Film-Echo-Note: 3,7 (23 Meldungen)
    Spanien: 1.197.810 Besucher
    Frankreich: 33.963 Besucher

  • Bobby Dodd greift ein (1959)Datum19.07.2019 12:12
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    BOBBY DODD GREIFT EIN
    BRD (1959) - R: Geza von Cziffra - DE: 27.7.1959 - FSK 12 - V: UFA
    Darsteller: Walter Giller, Margit Nünke, Werner Peters, Jan Hendriks, Henri Cogan, Mara Lane, Günther Lüders, Wolfgang Wahl, Inge Meysel, Kurt A. Jung, Karin Baal, Ralf Wolter, Stanislav Ledinek, Reinhard Kolldehoff, Hubert von Meyerinck



    Privatdetektiv Bobby Dodd, der wegen mangelnder Aufträge wieder als Artist arbeitete, hat gerade seinen Job verloren. Notgedrungen lässt er sich von dem nicht ganz astreinen Waffenhändler Sydow dazu überreden, als dessen Double aufzutreten, damit Sydow ungestört seine kriminellen Geschäfte abwickeln kann. Doch kurz darauf wird sein Auftraggeber ermordet und der Verdacht fällt natürlich auf den Doppelgänger, zumal geschickt gelegte Spuren auf seine Täterschaft hinweisen. Bobby erkennt, das er in eine Falle gelockt wurde und setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen.

    Harmlose kleine Gangsterkomödie, die bis in die kleinsten Nebenrollen mit beliebten Darstellern des Deutschen 50er-Jahre-Kinos bestückt ist. Wer also Freude an einem Wiedersehen mit guten alten Bekannten hat, wird hier bestens bedient.
    Walter Giller spielte den Bobby Dodd erstmals 1958 in dem ebenfalls von Kurt Ulrich produzierten Kino-Erfolg "Peter Voss der Millionendieb" und er war auch in der Fortsetzung "Peter Voss der Held des Tages" wieder mit dabei. Zwischen den Filmen entstand dieses Spin-Off, in dem er sogar zum Titelhelden avancierte. Allerdings drehte man diesmal nicht in Farbe sondern nur in Schwarzweiß. Das Gangstertrio, das Bobby den Mord in die Schuhe schieben will, besteht aus Werner Peters, Jan Hendriks und dem französischem Darsteller Henri Cogan, der in fast allen Eddie-Constantine-Filmen mitwirkte. Die weiblichen Hauptrollen sind mit Margit Nünke (Miss Germany 1955, Miss Europa 1956) und Mara Lane besetzt. Die eine ist Sydows Sekretärin, die andere seine Nichte. Karin Baal hat nur eine kleine Nebenrolle als Zirkusartistin. Während Bobby Dodd in den "Peter-Voss-Filmen" als Detektiv nicht sonderlich erfolgreich ist und meist das Nachsehen hat, erweist er sich hier durchaus als clever, schlagkräftig und hart im Nehmen.

    "Verkrachter Privatdetektiv gerät in die Falle eines Verbrechertrios. Spielend setzt er seine Gegner matt. Eine streckenweise amüsante Kriminalgroteske." (Filmdienst)

    Film-Echo-Note: 3,6 (69 Meldungen)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Mit mir sind es schon mal vierzehn.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Da das Film-Echo ab 1973 ein neues Bewertungssystem einführte, liegt für "Das Rätsel des silbernen Halmonds" keine Endnote vor.
    Erstnote: 3,9 (10 Meldungen)

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