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Dieses Thema hat 90 Antworten
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 Filmbewertungen
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Gubanov Offline




Beiträge: 14.942

26.12.2013 20:10
#76 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Eines muss ich aber noch dringend klarstellen (mein Ruf, mein Ruf ): Ich bin kein ausgeprägter "Todesrächer"-Fan. Sicher ist er für mich nicht der schlechteste BEW, aber vom Urteil "toll" bin ich doch noch ein Stückchen entfernt. Gefreut habe ich mich trotzdem über Bens wohlwollende Einschätzung. Der Film war einer meiner ersten BEWs (ich glaube, der zweite nach "Würger") - irgendwie verbinde ich nostalgische Gefühle mit ihm und streite auch deshalb für seine "vollwertige Anerkennung".

Marmstorfer Offline




Beiträge: 7.328

27.12.2013 01:17
#77 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Und warum auch sollte er nicht als vollwertiger BEW-Film anerkannt werden? "Der Todesrächer von Soho" ist sogar der letzte Film der Wallace- und Krimiwelle, der primär auf das deutsche Publikum zugeschnitten wurde. Die Hauptrollen und das Gros der tragenden Nebenrollen wurden mit deutschen Akteuren besetzt, viele von ihnen Wallace-technisch einschlägig vorbelastet (Schürenberg, Tappert, Rütting, Kieling). Der Film spielt in London, erzählt eine Wallace-typische Geschichte, basiert lose auf einer Vorlage von Bryan Edgar Wallace - wie kann man ernsthaft auf den Gedanken kommen, dass man es hier nicht mit einem "Wallace-Film" zu tun hat? Formal unterscheidet sich der "Todesrächer" in sicherlich gewöhnungsbedürftiger, aber nicht uninteressanter Manier von seinen Vorgängern. Francos Inszenierung ist längst nicht so schludrig und beliebig wie bei "Der Teufel kam aus Akasava"; die surrealen Einstellungen von Manuel Merino verleihen dem Film eine eigenwillige, durchaus reizvolle Atmosphäre. Ganz so euphorisch wie der Blinde Jack bin ich bezüglich der Gesamtbewertung zwar nicht, aber "Der Todesrächer von Soho" ist um Längen besser als Francos anderer Wallace-Streifen.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

28.12.2013 00:37
#78 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Film ist Film.
Jeder hat wohl ein mehr oder weniger klares Bild, dessen was ein EW-Film nun ausmacht. Aber hier ist es in meinen Augen die Aufgabe des Betrachters, sich von solchen Schemen lösen zu können. Möglicherweise bietet ein Film vom wallace'schen Standpunkt aus gesehen eher weniger, bzw. ist er zu andersartig, um als solcher überhaupt noch erkannt zu werden. Aber seine Kritik daran aufzuhängen ist halt sehr einfach gemacht, weil ein Film genauso Kunst ist, wie ein Gedicht.
Damit ist es immer unabhängig zu betrachten und solche Anwendungen wie die Parallelstellen (in unserem Fall der Wallace-Zyklus) sollte eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Will man etwas betrachtetem wirklich gerecht werden, dann muss man sich über historische Begebenheiten, Produktionsabläufe und Rezeptionsgeschichte hinwegsetzen.

Inwiefern die Wallace-Reihe die nötige Motivation bietet sei dahingestellt. Darum nehme ich auch niemandem was übel. Tue ich sowieso nicht - war nur mein Gedanke dazu.

Über Geschmack lässt sich immer streiten

schwarzseher Offline



Beiträge: 344

28.12.2013 10:56
#79 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Und streiten wollen wir hier doch wohl schon garnicht ,höchstens unsere Meinungen austauschen. ( Nur manchmal macht der Ton die Musik )Ich finde es schon echt Bemerkenswert und interessant wie einige hier im Forum die jeweiligen Filme bis ins kleinste erörtern und nach Gesichtspunkten bewerten und als Kunst von allen Seiten beleuchten.
Unterm Strich bleibt trotzdem für jeden die Frage : Ich finde den Film gut oder eben nicht.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

28.12.2013 11:38
#80 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Ich finde das Ziel kann nur sein, darüber hinauszugehen, zu sagen ob der Film gefällt oder nicht.
Man unterschlägt einfach zu viel, wenn man seinem subjektiven Eindruck stehen bleibt. Bei Gedichten halte ich diesen Ansatz für bemerkenswert, sowie auch bei allen anderen Kunstformen, wobei ich mich in der Literatur am besten auskenne. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er damit umgeht und ich gebe zu, dass der Anreiz für eine solche Analyse, manchmal einfach zu viel verlangt ist.
Darum ist es auch völlig in Ordnung zu erklären, warum man etwas mag oder eben nicht - das ist doch auch okay. ;)

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.279

28.12.2013 13:06
#81 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Ich finde, dass niemand behaupten kann, irgend etwas "obejektiv" betrachten zu können. Jeder, der sich eine Meinung bildet, handelt subjektiv. Das geht auch gar nicht anders, da einfach Erziehung, Umfeld, Bildung, Geschmack so unterschiedlich sind und jeder sich davon beeinflussen lässt. Deshalb bitte hier nicht seine eigene Meinung als "Objektiv" bezeichnen. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so.

Stephan Offline



Beiträge: 77

01.01.2014 20:53
#82 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Gerade diese interessante Diskussion zeigt mal wieder, wie genial sich an der Wallace-Reihe, egal ob Sohn oder Vater, der Geschmacks-Wandel der Kinozeit ablesen lässt.
Zuerst die recht konservative Schwarz-Weiß-Ära, die häufig noch recht genau den Originalen folgt. Dann die Farbfilme, die eine ganz neue Atmosphäre entwickeln und sich folgerichtig von den oft doch ältlichen Originalen entfernen - titel- und inhaltsgemäß. Zum Schluss dann die Auslagerung in die Italo-Ecke.
Alle Abschnitte haben unbestritten etwas für sich, auch wenn ich mit letzterem Abschnitt herzlich wenig anfangen kann. Infolgedessen sind mir die manchmal naiv-unbeholfenen Koffer doch zehnmal lieber als der zeitgeistgeschwängerte Todesrächer.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

02.01.2014 22:52
#83 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Ich habe ja nirgends davon gesprochen, dass meine Meinung objektiv ist, sondern wenn überhaupt, dann der Versuch sich dem anzunähern.
Der Eindruck, die Emotionen, die ein Film bei uns hinterlässt, sind der erste Zugangspunkt. Jedem wird aufgefallen sein, wie leicht es ist zu kritisieren, was man nicht mag, bzw. umgekehrt, zu loben, was man schätzt.
Mein Ziel ist es also, darüber hinauszukommen. Mich nicht vom bloßen Gefühl zum Urteil führen zu lassen.
Mir fehlen leider im Bereich Film die nötigen Kenntnisse, aber dennoch versuche ich zu differenzieren.

Damit will ich auch niemanden angreifen, sondern nur meinen persönlichen Umgang damit darlegen.

Und um wieder zum Film zu kommen: Unter dem Standpunkt Wallace hält der Film eindeutig kaum Erwartungen ein, aber von diesen Fesseln gelöst, bietet er wirklich ein äußerst schmuddelige Skizze - die wohl weit mehr (Wallace-)Flair vermitteln kann, als manch anderer Streifen.

Joe Walker Offline




Beiträge: 738

11.09.2014 12:36
#84 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #27
[...]
- Musik:
Die Musik von Rolf Kühn wirkt auf mich recht langweilig, zumal der von mir wahrgenommene Teil der Untermalung nur aus der Wiederholung der Titelmusik und einigem disharmonischen Geklimper bestand. Langweilig bedeutet in diesem Fall schlichtweg "nicht neu". Im Vergleich der beiden Franco-Wallace-Filme (Junior und Senior) ist die Musik wohl der einzige Punkt, bei dem der "Teufel" die Nase eindeutig vorn hat. [...]

Zitat von Mr Keeney im Beitrag #48
[...] Das Beste am Film ist m. E. noch die Musik von Rolf Kühn, die recht ambitioniert und interessant wirkt, und (auch hier bleibt sich die BEW-Reihe treu) im Vergleich zu dem Thomas-Score beim "Gorilla von Soho" eher nüchtern-neutral bis düster wirkt. [...]
Zitat von Prisma im Beitrag #59
[...] Mein persönliches, ganz großes Highlight stellt in "Der Todesrächer von Soho" im Endeffekt aber etwas ganz anderes dar: die Musik von Rolf Kühn der Schacht Musikverlage. Es ist noch nicht einmal der Titeltrack, der am meisten begeistert, sondern es sind die vielen Zwischenstücke die meine Wertschätzung finden. Häufig wurden die Melodien aus diesem Pool auch in anderen Produktionen eingesetzt, wie beispielsweise in "Perrak", "Zum zweiten Frühstück heiße Liebe" oder "Das gelbe Haus am Pinnasberg". Rolf Kühns Kompositionen sind eingängig und wirken sehr gut abgestimmt. Besonders das Klavierstück, das man gegen Ende des Films und in der finalen Szene bei "Perrak" hört, finde ich außergewöhnlich, und wenn ich mir eine Soundtrack-Veröffentlichung aussuchen könnte, dann wäre Rolf Kühns Arbeit ganz oben auf meiner Wunschliste. Sein Orchester veranstaltet ein regelrechtes Tauziehen um die Gunst des Zuhörers, wenn die Bläser laut werden und die Streicher hysterisch dagegen halten, bis sie sich in bestimmten Sequenzen treffen und auch ein leichtfüßiges Zusammenspiel veranstalten können, was besonders die "Pinnasberg"-Musik veranschaulicht, die auch leider der einzige Track ist, der auf CD erhältlich ist. [...]

Dazu passend ist vielleicht folgender Fund: http://www.dustygroove.com/item/714276 und http://www.indigo.de/news/vorschau/ (unter dem auf der rechten Seite genannten Punkt "Die Gerüchteküche - Genre: Filmmusik/ Soundtrack/ Musical").

Gruß
Joe Walker

Prisma Offline




Beiträge: 7.468

14.09.2014 11:24
#85 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Zitat von Joe Walker im Beitrag #84
Dazu passend ist vielleicht folgender Fund: http://www.dustygroove.com/item/714276 und http://www.indigo.de/news/vorschau/ (unter dem auf der rechten Seite genannten Punkt "Die Gerüchteküche - Genre: Filmmusik/ Soundtrack/ Musical").

Vielen Dank für die Information. Wenn ich mir meine eigene Einschätzung zur Musik so durchlese kann ich nur sagen, dass sich am Wunsch nach einer derartigen Veröffentlichung nichts geändert hat. Wäre schön, wenn es nicht nur bei einem Gerücht bleiben würde!

Joe Walker Offline




Beiträge: 738

29.10.2014 11:32
#86 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Zitat von Prisma im Beitrag #85
Vielen Dank für die Information. Wenn ich mir meine eigene Einschätzung zur Musik so durchlese kann ich nur sagen, dass sich am Wunsch nach einer derartigen Veröffentlichung nichts geändert hat. Wäre schön, wenn es nicht nur bei einem Gerücht bleiben würde!

Es ist kein Gerücht geblieben, denn jetzt ist es offiziell - im November wird der Soundtrack zu "PERRAK" zusammen mit dem Score zu "DAS GELBE HAUS AM PINNASBERG" erstmals veröffentlicht: http://www.allscore.de/sites/ASM_040_DE_Perrak



Gruß
Joe Walker

Ray Offline



Beiträge: 829

03.03.2016 19:59
#87 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Der Todesrächer von Soho (BRD/ESP 1972)

Regie: Jess Franco

Darsteller: Horst Tappert, Fred Williams, Barbara Rütting, Siegfried Schürenberg, Rainer Basedow, Wolfgang Kieling u.a.



„Legendärer Serienkiller-Thriller in bester Wallace-Manier mit Top-Staraufgebot“ (Text auf dem Rücken der DVD-Hülle von universum)

Zumindest die ersten beiden Thesen erscheinen recht kühn, es sei denn, sie waren mit einem Anflug von Ironie geschrieben, der bisweilen auch im Film Einzug hält.

„Ich mag den „Todesrächer von Soho“ mehr (als „Der Teufel kam aus Akasava“), er war mehr im Stile eines Alfred-Vohrer-Films gedreht...“ (Jess Franco)

Jedenfalls der zweite Teil klingt zunächst gleichfalls kühn, wobei insoweit richtig, als „Der Todesrächer“ deutlich mehr Wallace-Atmosphäre verbreitet, als „Akasava“. Aber ist er nun besser?

Die Wallace-Atmosphäre wird vor allem durch den gelungenen Vorspann mit schick bunten London-Impressionen sowie der Story vermittelt, die mehr nach klassischem Krimistoff nach Wallace aussieht als „Akasava“. Der Film ist ein Remake von „Das Geheimnis der schwarzen Koffer“. Nun war dieser bis dato der schwächste Beitrag der Reihe. Einerseits könnte man meinen, dies wäre kein guter Ausgangspunkt, andererseits ließ der Erstling am meisten Luft nach oben. Wie man mit dem Remake eines Meisterwerks krachend scheitern kann, hat im Genre schließlich „Der Gorilla von Soho“ eindrucksvoll illustriert. Die Messlatte war also nicht besonders hoch. Gleichwohl gelingt es dem Film nicht, das Vorbild zu übertreffen.

Rein von den Namen der Darsteller ist der Film wohl sogar noch prominenter besetzt, wirklich überzeugen kann aber nur Fred Williams, weil man von ihm nach seiner schmierigen Performance in „Akasava“ nicht viel erwartet. Hier agiert er hingegen engagiert und sympathisch. Der Rest spult allenfalls sein „Pflichtprogramm“ ab, wobei den Darstellern zugegebenermaßen wenig Raum zur Entfaltung gegeben wird. Was von dem Film dagegen vor allem in Erinnerung bleibt, sind die Außenaufnahmen in Spanien, die nochmal um einiges weniger nach London aussehen als die deutschen Motive, die bei den Schwarzweiß-Filmen für die britische Metropole herhalten mussten, die dunklen Farben sowie die vielen Frosch- und Weitwinkel-Perspektiven. Die Frosch-Perspektive gab es bei Vohrer zwar mitunter auch, aber mit wesentlich mehr Gespür eingesetzt. Auch die Weitwinkel-Perspektive wirkt auf Dauer ermüdend. Wie dies besser einzusetzen ist, zeigt z.B. Sergio Martino in „Der Killer von Wien“ oder „Der Schwanz des Skorpions“.

Handelte es sich um einen Amateur-Film von Wallace-Fans, neigte man dazu, zu sagen: „Gar nicht mal schlecht.“ Für einen Film, der anno 1972 Zuschauer in die Kinos locken sollte, ist das aber viel zu wenig. Billige Sets, selten interessante, überwiegend ermüdende Kameraarbeit und eine Story, die aufgrund des Vorbildes zu jeder Zeit hundertprozentig vorhersehbar ist. Da helfen dann auch die wenigen gelungenen teils freiwillig, teils unfreiwillig komischen Momente nicht viel weiter. So ist es letzten Endes auch egal, ob der Film nun besser oder schlechter als „Akasava“ ist. Als Kriminalfilm mag er mehr funktionieren, scheitert aber dafür an diesem Anspruch dennoch krachend. „Akasava“ hingegen hat in der Hinsicht keinerlei Ambitionen und ist aus Trash-Gesichtpunkten wohl als gelungener zu bezeichnen. Alles in allem - wie immer - Geschmackssache.

„Der Todesrächer von Soho“ ist der bis dahin schwächste Beitrag der Reihe. 1,5/5 Punkten

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.412

02.10.2016 14:23
#88 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten



BEWERTET: "Der Todesrächer von Soho" (El muerto hace las maletas) (Deutschland/Spanien 1971)
mit: Horst Tappert, Fred Williams, Elisa Montes, Barbara Rütting, Siegfried Schürenberg, Rainer Basedow, Louis Morris, Wolfgang Kieling, Dan van Husen, Eva Garden, Andrés Monales, Beni Cardoso u.a. | Drehbuch: Artur Brauner und Jess Franco nach dem Drehbuch "Das Geheimnis der schwarzen Koffer" von Percy Allen nach dem Roman von Bryan Edgar Wallace | Regie: Jess Franco

Inspektor Redford hat sich mit mehreren Mordfällen zu beschäftigen, bei denen das Opfer hinterrücks mit einem Wurfmesser getötet wird. Als Markenzeichen hinterlässt der Mörder einen gepackten Koffer; so, als begäbe sich der Tote auf eine Reise, von der es keine Wiederkehr gibt. Der Kriminalschriftsteller Barton und der Arzt Dr. Bladmore kristallisieren sich bald als wichtige Figuren in Redfords Ermittlungen heraus, bei denen er immer wieder auf die Arzthelferin Helen Bennett zurückkommt. Ihr Mann starb vor Jahren in den USA auf geheimnisvolle Weise und nun deutet alles darauf hin, dass sein Tod lange Schatten wirft...



Horst Tappert steht neben Elisa Montes im Mittelpunkt dieser Produktion. Seine Identität unterliegt dabei einem fortwährenden Wandel. Tritt er zu Beginn als Freund des Kriminalinspektors Redford auf, so werden bald Zweifel an der Richtigkeit seiner Angaben wach. Handelt es sich bei ihm um einen Agenten, einen Verbrecher oder gar einen Mann, der offiziell schon lange tot ist? Das Verwirrspiel um seine Person unterstreicht seine Gefährlichkeit, die sich aus präzisen Überlegungen speist. Seine Ermittlungen laufen parallel mit jenen der Polizei und lassen den als smarten Junggesellen eingeführten Fred Williams zunächst blass aussehen. Das bemühte Klischee des Detektivs mit hübschem Anhang, der auf dem Sofa auf das nächste Stelldichein wartet, zündet nicht so recht und räumt dem bereits in "Perrak" rücksichtslos aufspielenden Tappert den wichtigsten Platz im Auge des Betrachters ein. Ebenso hartnäckig arbeitet sich die anfangs als adrett-harmlose Sprechstundenhilfe eingeführte Elisa Montes nach vorne, wobei sie jedoch zwischen eigenständigen Aktionen und dem Bedürfnis nach Zuspruch schwankt. Wie aufs Stichwort unterstellt ihr der Inspektor auch laufend Gefühle; sei es für ihn, für ihren Chef oder ihren geheimnisvollen Ehemann. Die Emotionen, so wird suggeriert, ziehen die Personen immer wieder auf schwankenden Boden hinunter. Weitaus kühler geben sich Barbara Rütting und Beni Cardoso. Das Drogengeschäft hat sie gelehrt, mit Härte gegen alle drohenden Gefahren vorzugehen. So zupackend hätte man Barbara Rütting gern in einem Edgar-Wallace-Film gesehen, beschränken sich ihre Konter dort doch nur auf verbale Spitzen. Siegfried Schürenberg spielt sehr zurückhaltend und verleiht der Produktion Kontinuität und Würde.

Ein Film unter der Regie von Jesus Franco trägt natürlich seine eigenwillige Handschrift und äußert sich ähnlich wie bei Zbynek Brynych in exzentrischen Besonderheiten, die von seinen Anhängern als einfallsreich und nonkonformistisch gesehen werden. So werden viele Szenen durch eine "schmutzige" Linse gefilmt, was gerade den Außenaufnahmen in der spanischen Landschaft eine gediegene Note verleiht. Die flirrende Atmosphäre wird dadurch gedämpft und auf mysteriös getrimmt. Pittoreske Anwesen wie das geschmackvolle Haus des Kriminalschriftstellers konkurrieren mit futuristischen Lokalen wie dem Treffpunkt der Mescadrin-Jünger. Die eingesetzte Musik überzeugt vor allem in den Szenen mit dem Bettler vor dem Bishop-Hotel, dessen Handpianola für traurige Klänge sorgt. Einige Elemente wie die unpassende Synchronisation von Louis Morris durch Hans Clarin, der aus Andy Pickwick einen Pumuckl macht oder das zähnebleckende Duell im Lieferwagen zwischen Tappert und van Husen, betonen den Umstand, dass es sich beim "Todesrächer" um einen B-Film handelt. Der Rätselfaktor mit der Chefin im Halbdunkel, deren Anweisungen streng befolgt werden müssen, wird zu wenig ausgenutzt, wie überhaupt viele gute Ansätze im Sand verlaufen. Man hat das Gefühl, dass eine Sichtung des Vorgängers "Das Geheimnis der schwarzen Koffer" Grundvoraussetzung für ein Verständnis des Inhalts ist, da viele Infos recht beiläufig gegeben werden. Durch das steigende Engagement der Darsteller, die ihren Figuren einen tieferen Sinn verleihen, können anfängliche Durchhänger wettgemacht werden. Hierzu tragen vor allem Tappert, Montes und auch Williams bei, mit dessen lässiger Interpretation des Ermittlers man sich zunehmend arrangiert. Die gute Synchronstimme trägt auch maßgebend zum Erfolg bei.

Spannendes Remake eines altbackenen Schwarzweiß-Klassikers mit einem starken Horst Tappert, der zeigt, was er mit den bösen Buben dieser Welt gemacht hätte, wenn Herbert Reineckers "Derrick" nicht Recht und Ordnung verpflichtet gewesen wäre. Knappe 4 von 5 Punkten

patrick Offline




Beiträge: 2.827

07.05.2017 13:11
#89 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten

Bryan Edgar Wallace: Der Todesrächer von Soho (1971)



Regie: Jess Franco

Produktion: BRD/Spanien, 15.03.1971 bis 30.04.1971

Mit: Horst Tappert, Fred Williams, Barbara Rütting, Wolfgang Kieling, Rainer Basedow, Dan van Husen, Elisa Montés, Luis Morris, Siegfried Schürenberg, Ángel Menéndez, Moisés Augusto Rocha, Eva Garden, Andrés Monales, Mara Laso, Jess Franco


Handlung:


In London ereignet sich eine merkwürdige Mordserie mit Wurfmessern, bei der der Täter vorher immer die Koffer seiner Opfer packt. Inspektor Redford ermittelt in der Sache und sein Freund, der Kriminalschriftsteller Charles Barton, ist parallel dazu hinter einer Bande her, die mit der tödlichen Droge Meskadrin handelt. Barton ist selbst davon abhängig und in Wirklichkeit nicht jener, der er vorgibt zu sein...

Anmerkungen:

Nach seiner cineastischen Akasava-Gräueltat quält Jess Franco die Wallace-Fans erneut und zeigt ein weiteres Mal, dass er für Qualität bürgt, nämlich für absolut minderwertige. Eigentlich ist dieser Film kaum zu besprechen, ohne sich im Ton zu vergreifen. Zwar handelt es sich wohl um den einzigen BEW-Nachschlag, dem man den Bezug zur ursprünglichen Reihe nicht einmal absprechen kann, liegt doch eindeutig ein Remake von "Das Geheimnis der schwarzen Koffer" vor - leider ein völlig verpfuschtes. Die Idee, den Stoff nochmals zu verfilmen, wäre ja grundsätzlich nicht einmal schlecht gewesen, da die Erstverfilmung bekanntlich eine der schwächeren und nicht sehr ausgereiften SW-Beiträge war. Was Franco hier aber abgeliefert, um nicht zu sagen verbrochen, hat spottet wirklich jeder Beschreibung.

Dass die stinklangweilige Inszenierung und Dramaturgie völlig plump und unprofessionell daherkommt ist für sich alleine schon schlimm genug und lässt die armen Darsteller teilweise schuldlos (teilweise auch nicht) wie Laien aussehen. Dass aber als Draufgabe allen Ernstes Bilder präsentiert werden, die sich nicht einmal ein erstsemestriger Filmstudent vorzulegen getrauen würde, kann man nur noch mit einem fassungslosen Kopfschütteln quittieren. Sehr viele Szenen sind durch eine milchige Trübung, die den Eindruck erweckt, der Fernseher liegt in den letzten Zügen, regelrecht besudelt. Solche Bilder habe ich zuletzt gesehen, als ich im zarten Alter von rund 10 Jahren meine erste Kamera besaß, keine Ahnung von Blende und Belichtung hatte und dabei das gute Ding auch noch gegen die Sonne hielt. Beim zweiten Messermord weis man nicht, ob nun Tag oder Nacht sein sollte und kann einen gar grässlichen Belag auf der Linse wahrnehmen. Es scheinte für das "Expertenteam" kein Problem gewesen zu sein, dass eine Kombination von Käuzchenrufen und verschmutzter Helligkeit weder zusammenpasst noch das un-geschulteste Auge in irgendeiner Form anspricht, sondern regelrecht anwidert. Diese unglaubliche Stümperhaftigkeit ist charakteristisch für den künstlerischen Wert dieses Streifens. Derartige Aufnahmen sind einer Kinoproduktion nicht nur absolut unwürdig, sondern disqualifizieren die Verantwortlichen ganz eindeutig auch als Filmemacher. Wer zu einem optischen Medium einen derartigen Beitrag leistet, hat wirklich keinen Respekt mehr verdient. Nachdem dies alles schon ausreicht, dem "Todes-Langweiler von Soho" das Genick zu brechen, muss auf die vielen platten Dialoge und den niedrig-schwingenden Humor gar nicht mehr näher eingegangen werden.

Dass dieser, wie ein mit bescheidensten Mitteln produzierter Fan-oder Laienfilm aussehende, Krimi überhaupt den Weg in die Lichtspielhäuser fand, kann kaum mit rechten Dingen zugegangen sein und deutet darauf hin, dass die "Qualitätskontrolle" wohl mit Grippe im Bett gelegen haben muss. Eigentlich hätte man die Filmrolle nach der ersten Vorführung aus dem geschlossenen Fenster schleudern müssen. Darüber hinaus präsentiert sich der "Maestro" in seiner maßlosen Selbstüberschätzung auch noch höchstpersönlich in einem Cameo-Auftritt, anstatt sich voll Scham über seine zweifelhafte "Expertise" nach rund 20 Jahren im Filmgeschäft, in einem Mauseloch zu verkriechen. Darstellung, Inszenierung, Dramaturgie, Farben, Kameraführung, Humor - hier fällt ausnahmslos alles nicht nur meileinweit hinter die 1961er-Produktion zurück, sondern zeigt in den wesentlichen Punkten alle Merkmale einer dilettantischen und für das Genre absolut rufschädigenden Pfuscharbeit.

Horst Tappert (1923-2008) schlägt sich zwar wacker und macht als kerniger "Tough Guy" eine erstaunlich gute Figur, nur eben leider im falschen Film. Er zeigt deutlich, dass mehr in ihm steckt, als der fade Derrick, als welcher er später ge-typcastet wurde. Die hübsche Elisa Montez (geb.1934) wirkt recht nett, liebenswert und einigermaßen glaubhaft. Das musikalische Titelthema kann man auch noch gelten lassen. Leider sind die positiven Aspekte damit auch schon ausgeschöpft. Fred Williams (geb.1938) nehme ich, wie schon in "Akasava", als profillose Nullnummer wahr. Luis Morris (1929-1974) malträtiert den Zuseher mit einem Anti-Humor, der plumper und unlustiger nicht mehr sein könnte. Er nervt wie eine Zecke und läßt seinen oftmals kritisierten Vorgänger Chris Howland im direkten Vergleich wie einen Meisterkömödianten erscheinen. Siegfried Schürenberg und Barbara Rütting können einem nur Leid tun, wohl aus Fahrlässigkeit bei der Auswahl ihrer Rollen in diesen unterirdischen Schund geraten zu sein.

Fazit:

Ein "echter Franco". Reizlose, unspannende, oberflächliche und schlampige Verfilmung mit unappetitlichen Bildern, die den Eindruck erwecken, als Kameramann fungiere ein unbegabter Lehrling, der seine ersten Gehversuche mit einer ungeputzten Linse unternimmt und dabei alle erdenklichen Fehler anschaulich vorführt. Wer die trashigsten 75 Filmminuten seines Lebens "genießen" will, dem sei diese "stilistische Kostbarkeit" Franco'schen Filmschaffens an's Herz gelegt. Aufkommenden Wallace-Fans würde ich dringend raten, einen weiten Bogen um dieses Werk zu machen. Der Streifen gehört, zusammen mit dem artverwandten Akasava-Teufel, in ein Double-Feature für Liebhaber grottiger "Anti-Unterhaltung". Mit 1 von 5 gibt's die rote Karte für diesen, wie aus verunglücktem und entsorgtem Filmmüll zusammengeschnipselten, Totalausfall. Pfui Teufel!

Gubanov Offline




Beiträge: 14.942

07.05.2017 13:15
#90 RE: Bewertet: BEW - "Der Todesrächer von Soho" (12) Zitat · antworten



Bryan Edgar Wallace: Der Todesrächer von Soho
(The Corpse Packs His Bags / El muerto hace las maletas)



Kriminalfilm, ES / BRD 1971. Regie: Jess Franco. Drehbuch: Jess Franco, Art Bernd (d.i. Artur Brauner) (Vorlage „Death Packs a Suitcase“, 1961: Bryan Edgar Wallace). Mit: Horst Tappert (James Barton), Fred Williams (Inspector Rupert Redford), Elisa Montés (Helen Bennett), Barbara Rütting (Celia), Siegfried Schürenberg (Dr. Blackmore), Luis Morris (Andy Pickwick), Rainer Basedow (Sergeant McDowell), Dan van Husen (Jack Malone), Wolfgang Kieling (Ferencz), Moisès Augusto Rocha (Roger) u.a. Uraufführung (ES): Oktober 1972. Uraufführung (BRD): 9. November 1972. Eine Produktion der Fénix Films Madrid, der CCC-Filmkunst Berlin und der Telecine-Film Berlin im Constantin-Filmverleih München.

Zitat von Der Todesrächer von Soho
Zur gleichen Zeit, zu der in einer Absteige in Soho ein Gast mit einem Wurfmesser getötet wird, steigt ein Einbrecher in die Villa des Kriminalschriftstellers Barton ein und findet heraus, dass der Autor den Namen eines Toten benutzt. Hängen seine Gründe dafür mit den Messermorden zusammen, die bereits mehrere Opfer forderten? Der an verschiedenen Tatorten anwesende Dr. Blackmore, der im Besitz mehrerer Ampullen einer gefährlichen Droge ist, beschäftigt die Sprechstundenhilfe Helen, die Barton besser zu kennen scheint, als er zugeben möchte. Welche Verbindungen bestehen zwischen den Figuren im Mordrätsel? Nur Inspector Redford kann Licht ins Dunkel bringen!


Man kann Jess Franco zumindest keinen Größenwahn unterstellen, wenn er sich am Remake der „schwarzen Koffer“ und damit an einem der unscheinbareren Bryan-Edgar-Wallace-Filme aus der Schwarzweißära versuchte. In der Tat gewinnt sein „Todesrächer“ den unmittelbaren Vergleich der beiden Adaptionen von „Death Packs a Suitcase“, weil seine Version die Zusammenhänge der Taten besser greifbar macht als Klinglers konfuser Krimi, dessen handwerkliche Schwächen für mehr Verwirrung sorgten als Francos gewohnte Folklore-Exzentrik. Kohärenter in der Schilderung des Schicksals eines drogenabhängigen amerikanischen Cops, verdeutlicht der „Todesrächer“ die dramatische, abgründige und gefährliche Seite des Meskadrinhandels und -konsums ungleich besser als Klinglers harmloser Adenauerfilm, dessen Beschaulichkeit abgefeimtes Berufsverbrechen eher ins Gewand heiterer Amateurromantik kleidet.

Franco hingegen zelebriert schon in der ersten Szene eine Atmosphäre der Gefahr, die in einer für seine Verhältnisse erstaunlich zielstrebigen Spirale zu eskalieren beginnt. Immer wieder werden neue Figuren eingeführt, wobei insbesondere die gute Ausleuchtung des zentralen Charakters Barton durch Horst Tappert dem hausbackenen Reiser deutlich überlegen ist, Schürenberg zurückhaltender und pointierter spielt als Leonhard Steckel und die kaum mit Kurt Waitzmann im Original vergleichbaren Figuren von Barbara Rütting und Moisès Augusto Rocha eine markante Aufwertung erfahren. Identitätenwechsel werden mit sichererer Hand gestaltet und teilweise sogar richtiggehend vorausschauend vorbereitet (z.B. Tapperts Zögern im Lokal oder die Einbindung der Doktorennichte als Unbekannte im Hintergrund).

Der von Wut und Eigenmächtigkeit zerfressene James Barton ist eine dankbare Figur für den zu Beginn der 1970er Jahre gern mit Schmiss und Doppelbödigkeit agierenden „Derrick“-Darsteller, der dem titelgebenden „Todesrächer“ so einige menschliche Seiten entlockt und am Ende dennoch brandgefährlich wirkt. Auch andere Figuren balancieren auf einem charakterlichen Schwebebalken, v.a. die zwischen Angst, Sehnsucht, Patzigkeit und Enttäuschung schwankende Elisa Montés – eine Bereicherung für den Kanon der Frauenfiguren im BEW-Universum, während Barbara Rütting zwar emanzipiert, aber auch der Realität entrückt wirkt. Ein insgesamt überaus starkes Ensemble, das manche Schwäche in der Umsetzung verzeiht. So ist das Spiel der Akteure oft zu treibend, um unvorteilhafte Schauplätze, unglaubwürdige Nachtszenen oder ungelenk auf Nebensächlichkeiten abdriftende Szenen sauer aufstoßen zu lassen, und versteht es sogar, plumpe Witze mit der satirischen Trockenheit einer Kalauersynchronisation als gute Einfälle zu verkaufen. Die Ausnahme bildet lediglich der Fotograf Pickwick, der auf der „Humorskala des Grauens“ auch weit oben rangiert, aber nicht die Rekorde überschreitet, die Chris Howland diesbezüglich gesetzt hatte.

Was leider ebenso wenig beeindruckt wie der poetische Reporter, ist die Musik von Rolf Kühn, die kaum Variation erfährt und gerade für die oft vor akustischer Kreativität sprühenden Frühsiebziger – auch in Anbetracht des guten Scores zu „Der Teufel kam aus Akasava“ – eine Enttäuschung darstellt. Anders verhält es sich bei der Kameraarbeit Manuel Merinos, der in seinem Wallace-senior-Beitrag noch „auf Meskadrin“ gewesen zu sein scheint, während er hier zwar oft sinn- und ziellos, aber insgesamt doch recht effektiv mit der ungewohnten Optik von Weitwinkelmotiven und in sich duplizierten Spiegelungen arbeitet. So erhält der „Todesrächer“ ein düsteres, krimieskes Sehgefühl, das den Film zu einem passablen Epigonenvertreter macht, der Francos Stärken hervorhebt, seine oft liebenswerten Schwächen dabei (natürlich) nicht völlig ausblendet und eher in die Kategorie „unterschätzter Edeltrash“ einzuordnen ist.

Nicht nur aufgewärmt, sondern neu interpretiert – diese Behandlung kommt den „schwarzen Koffern“ durchaus zugute, die in ihrem neuen Kleid zwar nicht viel seriöser, aber doch eine ganze Spur unterhaltsamer und auch inhaltlich nachvollziehbarer glänzen. Jess Francos Krimi erweist sich zur freudigen Überraschung nicht als C-, sondern ausnahmsweise als B-Ware, woran recht große deutsche Produktionsanteile, die sich auch im guten Cast widerspiegeln, wesentliche Anteile tragen dürften. Ehrenwerte 3,5 von 5 Punkten.

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