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Dieses Thema hat 208 Antworten
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Count Villain Offline




Beiträge: 4.248

27.05.2019 15:36
#196 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #21
So abwegig finde ich die Einschätzung gar nicht (...)


Ich fand auch nur die Verallgemeinerung abwegig (beispielhaft die "Weder"-Sätze im Hinblick auf die vorherigen Rezensionen), nicht die Bezeichnung als "aggressiver Comic-Film". Die ist durchaus valide und passt zu vielen Farb-Vohrers.

Stephan Offline



Beiträge: 114

27.05.2019 22:26
#197 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Gong:
* (schwach):“vergeblicher Versuch, die schwarz-weißen Wallace-Grusicals wiederzubeleben.“

Pauer:
„ Alfred Vohrer und sein Team kreierten mit dem Unheimlichen, der seine Opfer unter schallendem Gelächter tötet, wohl den aufregendsten Verbrecher, auf den je in einem Wallace-Krimi Jagd gemacht wurde. (…) An diesem exzellenten, atemberaubend spannenden Wallace-Thriller(…) stimmte einfach alles, er war sogar der logischste Wallace-Krimi der Serie….“

Kramp:
„Man wollte mit diesem Film neuen Schwung in die Serie bringen, was auch gelang.(…) Peter Thomas` Musikcore war wieder allererste Sahne. (…) es dürfte sich überhaupt um die temporeichte und beste Farbadaption eines Original-Wallace-Titels handeln.““

Tses:
„Pfiffig produzierter Krimi. Action und Spannung sind garantiert. Für den Witz? Keine Gewähr.“

Hohmann:
„Abgesehen davon, dass die Wallace-Filme zügig in die knallbunte Trashecke marschierten, hat Vohrer (…) das Szenario im Griff: kaum Leerlauf, Actionszenen an passender Stelle… Vielleicht der beste der traditionellen Wallace-Farbfilme – doch das sagt meht über die Qualität der folgenden Produktion aus als über den Streifen an sich.“


Meine Meinung:
Es stören im Großen und Ganzen nur zwei Dinge, die aber relativ stark: Hubert von Meyerinck ist als Sir Arthur ziemlich nervig und hat nicht das Charisma Schürenbergs. Und die „Zivil-Maskierung“ Sir Olivers als grün angelaufener Kreole ist einfach blödsinnig und dilettantisch.
Ansonsten ist der Vorspann brillant, die Atmosphäre ist großartig gruselig, man hat mit „The space of today“ ein geniales Titellied und mit Wolfgang Kieling gibt einer der besten deutschen Schauspieler aller Zeiten ein absolut würdiges Gastspiel.
Es ist halt nicht ganz perfekt aber schon mal ganz großer Wallace-Farb-Sport: 4,5 von 5 Punkte!

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 209

28.05.2019 15:39
#198 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Im Banne des Unheimlichen ist der Titel eines Kriminalromans von Edgar Wallace. Dass die Verfilmung unter diesem Namen nie die Absicht hatte, irgend etwas aus dem Buch zu übernehmen, zeigt schon die Tatsache, dass der Titel ursprünglich Der Unheimliche lauten sollte, ein anderer Thriller des großen Meisters. Beide Werke hätten sicher eine vorgabegetreuere Verfilmung verdient gehabt, doch die Zeiten sind nun mal endgültig vorbei.
So gibt es keine unheimlichen Mönche in Divisionsstärke und auch keine folternden Rauschgiftbosse mit City-Hintergrund, sondern die Handlung ist wieder vollkommen frei erfunden. Diesmal allerdings hat man sich im Ersinnen des Plots wohl mehr Mühe gegeben als bei den anderen Filmen vorher. Es ist eine klassische Rachegeschichte, neben Geldgier als Mordmotiv tatsächlich ein beliebtes Wallace-Thema. Sir Oliver Ramsey, das Opfer eines Mordkomplotts mit seinem Bruder an der Spitze, nimmt aus dem Grab (oder besser der Gruft) heraus Rache. Nebenher gibt es noch einen Personenkreis, der einen ähnlichen, aber unblutigen Feldzug gegen die Attentäter führt, ist bei dem fingierten Flugzeugabsturz doch auch ein junger Pilot umgekommen. Daneben gibt es noch ein wenig Erpressung, die natürlich für den oder die Ausführenden tödlich ausgeht, und fertig ist das recht simple, aber eigentlich recht logische Handlungsgerüst.

Der Mörder mit seinem Skorpionring und der Totenkopfmaske sowie dem fauchenden Lachen ist für mich der gruseligste in der ganzen Serie. Ganz stark die Szene, wo er bei der Journalistin in die Wohnung einsteigt und ihr ans Leder will. Sicher, als er dann zum Schluss mit dem Polizeiauto davonfährt und mit der Maschinenpistole herumagitiert, verliert er irgendwie viel von seiner bizarren Würde. Natürlich ist hier beim „Knochenkopp“ die Grenze zur Lächerlichkeit in bedrohliche Nähe gerückt, oder, je nach Sichtweise, schon lange überschritten.
Aber irgendwie ist die Atmosphäre tatsächlich recht englisch, was die nebeldurchflutete Landschaft, die kleine Kirche, die Totengruft oder auch den Herrensitz sowie die manchmal echten London-Aufnahmen angeht. Das sind bewährte Wallace-Zutaten, die sich ein wenig aus den Schwarzweiss-Filmen herübergerettet haben.

Die Darstellerriege, etwa Wolfgang Kieling, Siegfried Rauch und natürlich Joachim Fuchsberger, ist richtig gut, einzig Siw Mattsons Darstellung als moderne Journalistin ist irgendwie stümperhaft oberflächlich, da gefallen mir die konservativen Wallace-Damen viel besser. Meyerincks Darbietung als Sir Arthur ist hier noch recht gut verdaulich, da er wenigstens manchmal ein paar ernstzunehmende Akzente setzt und nicht so dauerherumnervt wie beim Glasauge.

Die Täterauflösung kommt einigermaßen überraschend, mag man nun von dem seltsamen Pseudo-Kreolen mit seiner komischen Gesichtsfarbe halten, was man will. Aber auch hier, trotz sinnvollerer Handlung als in einigen Vorgänger-Filmen, sollte die Logik nicht zu genau hinterfragt werden.
Wann war nun eigentlich genau der fingierte Flugzeugabsturz ? Es muss schon eine Weile her sein, da die Bestechungsgelder an die Sängerin schon einige Zeit geflossen sind, außerdem arbeitet ja Ramiro alias Sir Oliver auch schon länger als Steinmetz in der Nähe. Warum wird dann die Beerdigung erst so spät durchgeführt ? Die zeitliche Abfolge ist unverständlich.
Hat es beim Bombenanschlag auf das Flugzeug keine polizeilichen Ermittlungen gegeben ? Und richtig, wieso hat man damals schon nicht festgestellt, dass die Hüftprothese an der Leiche gefehlt hat (wer war der Tote nun eigentlich ?). So schlampig kann doch wohl kaum gearbeitet worden sein. Wie haben nun der Arzt, Bestattungsunternehmer, Anwalt eigentlich Sir Cecil bei seinem Komplott gegen seinen Bruder geholfen, eigentlich wären sie doch wohl eher sinnvolle Gehilfen für den untoten Sir Oliver gewesen. Und wie hat der es geschafft , sich zu Beginn erst kurz am Fenster der Bibliothek zu zeigen und dann kurze Zeit später schon außerhalb eine Falle für den Anwalt zu errichten (da muss er sich ganz schön beeilt haben) ? Warum wird Bannister, der farbige Chauffeur, umgebracht ? War der auch ein Erpresser ? Und warum erschießt der „Zombie“ so gegen Ende hin nun den armen Wachtmeister ? Völlig sinnlos, es scheint auch keinen groß mitzunehmen…
Außerdem hat die Polizei wohl kaum so sehr versagt wie hier am Filmende, erst wird Sir Cecil umgebracht, dann stirbt Sir Oliver gewaltsam, und ganz zum Schluss bringt sich Schwester Adela um – alles unter den Augen des Polizeichefs und Inspektor Higgins‘. Keine Glanzleistung !

Aber das sind halt die üblichen Schluderigkeiten, ansonsten ist, wohl leider zum letzten Mal, ein typischer und gelungener Farb-Wallace entstanden.

Persönliche Wertung (Farbfilme) : 4,5 von 5 Punkten

Count Villain Offline




Beiträge: 4.248

28.05.2019 17:35
#199 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #24
Warum wird Bannister, der farbige Chauffeur, umgebracht ?


Bannister ist der Bestatter. Der Chauffeur ist Casper, arbeitete damals am Flughafen und hat die Bombe ins Flugzeug geschmuggelt.

greaves Offline




Beiträge: 522

28.05.2019 18:07
#200 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Was war das denn eigentlich für ein Flugzeug,das abgestürzt ist?Eine Cessna oder ein Passagierflugzeug??

Ray Online



Beiträge: 1.305

29.05.2019 23:52
#201 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Kann den insgesamt sehr positiven Stimmen zu diesem Film nur zustimmen, auch eine Modernisierung ist in meinen Augen klar erkennbar und es ist in der Tat schade, dass man in diesem Stil nicht einfach weiter gemacht hat.

Die Prätitelsequenz kommt ohne Mord aus, im Anschluss folgen die bekannten, bunt gehaltenen Credits. Doch zwei Änderungen fallen ins Auge bzw. gehen ins Ohr: Zum einen ist der Name Joachim Fuchsbergers dem Titel vorangestellt - eine eindeutige Manifestation seines Sonderstatus. Zum anderen bekommt das Publikum zum ersten und letzten Mal einen Titelsong, der wie schon beschrieben wurde, klar an die Lieder der Bond-Filme angelehnt ist und ein Beispiel für die Momente im Film ist, in denen das Erscheinungsjahr offen zu Tage tritt. (Von 007 abgekupfert ist gewiss auch die ohne Aussicht auf ein "Happy End" bestehende Verbindung zwischen Higgins und Miss Finley (Miss Moneypenny lässt grüßen!)). Sir Arthurs Bemerkung über die Beatles und Peggy Wards "Make love not war"-Zitat sind weitere solcher Momente.

Bei der Besetzung setzte man eher auf neue Kräfte, ohne gänzlich auf vertraute Gesichter zu verzichten. Die Rolle der Peggy Ward, eine durchaus reizvolle Mischung aus Emma Peel-Verschnitt und einer vorlauten Reporter-Figur, die in früheren Jahren wohl Eddi Arent eingenommen hätte, wird von Siw Mattson nicht zu vollster Zufriedenheit ausgefüllt, hier wäre noch deutlich mehr drin gewesen. Ganz vortrefflich fällt im Gegenzug die Darbietung von Wolfgang Kieling aus, der das Geschehen in einer Weise an sich reißt, wie es schon lange keinem Nebendarsteller mehr gelungen ist. Erinnerungen an Sternstunden von Pinkas Braun, Albert Lieven oder Ulrich Beiger werden zwangsläufig wach. Auch Claude Farell kann bei ihrem einmaligen Gastspiel dem Film durchaus ihren Stempel aufdrücken. Durchaus sympathisch fällt nicht zuletzt wegen des Verzichts auf eine Synchronisation der kleine Auftritt Ewa Strömbergs als Bibliothekarin aus. Pinkas Braun darf sich mit einer undurchsichtigen Rolle aus der Reihe verabschieden, ohne dabei an alte Glanzzeiten anknüpfen zu können.

Die Figur der lachenden Leiche gehört zu den besten Ideen der Wallace-Film-Macher. Überdies hatten Vohrer und sein Team ganz offensichtlich großen Spaß mit der Figur und setzten diese mit verschiedenfarbiger Einstrahlung sehr kreativ ins Bild. Die Szenen mit dem "Unheimlichen" sorgen daher für Geisterbahngrusel auf allerhöchstem Niveau. Ein echtes Highlight ist wieder einmal die Musik von Peter Thomas. Und damit ist nicht nur der zeitgenössische Titelsong, sondern auch die vielen hörenswerten Tracks im Laufe gemeint. Die eingestreuten London-Aufnahmen werten den Film weiter auf.

Wie schon korrekt analysiert wurde, muss sich der begeisterte Betrachter mit zwei Punkten arrangieren, die das Sehvergnügen ein wenig trüben. Da wäre erstens die Figurenkonstruktion des Ramiro, die einen immer wieder fassungslos macht. Zweitens der Wechsel von Sir John zu Sir Arthur. Mit einem Sir John in der Form vom "Peitschenmönch" im Buddy-Gespann mit Inspektor Higgins hätte der Film dem roten Kapuzenmann Konkurrenz machen können. Mit dem nur selten amüsanten, häufig dagegen anstrengenden Hubert von Meyerinck, dessen Rolle leider allzu flach angelegt ist, muss sich "Banne" hinter dem "Peitschenmönch" einreihen. Dennoch ein weiterer sehr gelungener Farbbeitrag von Alfred Vohrer. Daher sehr gute 4,5 von 5 Punkten.

Wallacefreund Offline




Beiträge: 235

01.06.2019 09:19
#202 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Es ging nach dem Hund noch einmal aufwärts.
Der Film bietet gute Unterhaltung und wird nie langweilig. Die Bauten wirken, nicht wie im Hund billig. W. Kieling spielt sehr gut und ist eine echte Bereicherung, auch S. Mattson gefällt mir als "freche" Reporterin gut. P. Braun hier in seiner letzten Wallace Rolle spielt einen undurchsichtigen Part und macht das ebenfalls gut. Was mir gar nicht gefällt, ist der Tausch von Sir John hin zu Sir Arthur. S. Schürenberg wurde im Gegensatz zum Anfang der Reihe zwar langsam als immer seniler dargestellt, aber H. v. Meyernick ist teilweise übertrieben albern. Klar, er hat in seiner Rolle als Sir Arthur auch den ein oder anderen guten Spruch drauf, aber er wirkt sehr trottelig und ist mir zu sehr hinter dem weiblichen Geschlecht her. Man fragt sich wie solch eine "trottelige Person" Chef vom Yard sein kann.
Das Ramiro als grüner Kreole nicht erkannt wurd(nicht mal von seinem eigenen Bruder) wirkt auch ziemlich unglaubwürdig. Erstaunlich finde ich das all seine Opfer, sofern man die Morde sehen kann still halten und warten bis Sir Oliver mit dem Skorpion Ring zusticht.
Ansonsten list der Film durchweg unterhaltsam, flott inszeniert und hat mit der lachenden Leiche einen originellen Täter. Das hier auch wieder aus S/W Wallace abgekupfert wurde ist ja bei den Farb-Wallace inzwischen nichts neues mehr.
Am Ende bleibt für mich ein, trotz vorhandener Schwächen durchweg unterhaltsamer Wallace mit guten schauspielerischen Leistungen.

Fazit:3,5 von 5 Punkten.

greaves Offline




Beiträge: 522

01.06.2019 09:37
#203 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

@Wallacefreund das die Opfer stillhalten ist hat wahrscheinlich mit dem Filmtitel zu tun …Im „BANNE „des Unheimlichen.Darum sind alle so gebannt.—vielleicht

Weis niemand ob es beim Flugzeug das abgestürzt ist um eine grosse oder kleine Maschine gehandelt hat??es sind ja noch mehrere Personen ums Leben gekommen,wie der Pfarrer an der Beerdigung sagt.

Wallacefreund Offline




Beiträge: 235

01.06.2019 10:18
#204 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

@greaves
Das wäre natürlich eine Option, das alle so gebannt sind das sie stillhalten. 😁

Count Villain Offline




Beiträge: 4.248

01.06.2019 10:41
#205 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Schockstarre, weil die Ofer nicht damit gerechnet haben, dass zu der Zeit schon Karneval ist, sie selbst aber noch keine Verkleidung haben.

Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 84

02.06.2019 15:44
#206 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Zitat von greaves im Beitrag #29
Weis niemand ob es beim Flugzeug das abgestürzt ist um eine grosse oder kleine Maschine gehandelt hat??es sind ja noch mehrere Personen ums Leben gekommen,wie der Pfarrer an der Beerdigung sagt.


Ich schätze, dass es eher eine größere Maschine war - zumindest größer als eine übliche Cessna.
Gewiss, auch bei kleinen Fliegern tragen die Piloten manchmal so eine Uniform, aber Stewardessen auf so kleinen Maschinen? Eher unwahrscheinlich.

Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 84

02.06.2019 15:54
#207 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Eigentlich wurde fast alles gesagt, ich muss es aber noch mal betonen: für mich leidet der Film extrem wegen des Details mit der Gesichtsfarbe bzw. der Wiedererkennung.

Da kommt jemand an, der grasgrün ist, und anstatt dass man denkt, er wäre vom Mars, gibt man sich damit zufrieden, dass er Kreole wäre.
Hätte man das damals wirklich geglaubt? Und warum erkennt man seinen eigenen Bruder nicht, nur weil er einen etwas ungesunden Teint hat?

Ich verstehe auch nicht, wie Fuchsberger beim Blick in den wieder aufgetauchten Sarg auf Anhieb sehen kann, dass es nicht Sir Oliver sein kann - wegen des Details mit der Hüfte?
So etwas sieht man doch nur mit Röntgenblick - oder aber es lag ein Skelett im Sarg, und dann wäre es eh nicht der Totgeglaubte, weil es Jahrzehnte dauert, bis man so aussieht.

Was sind das eigentlich für seltsame Stützsäulen am Haus von Sir Oliver? Sieht eher aus wie bei einer Fabrik denn an einem Anwesen?!

greaves Offline




Beiträge: 522

02.06.2019 16:37
#208 RE: Wallace der Woche (29): Im Banne des Unheimlichen (1968) Zitat · Antworten

Stimmt...etwas dazwischen denke ich 😀🛩

Die Stützsäulen an Sir Cecils Schloss (Kavalierhaus auf der Pfaueninsel)sind nur Attrappen aus Pappmaché,zum das Gebäude optisch ein wenig zu verändern,da es schon in 3 Wallace Filmen zuvor gebraucht wurde.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.248

03.06.2019 09:30
#209 RE: Bewertet: "Im Banne des Unheimlichen" (1968, 26) Zitat · Antworten

Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #207
So etwas sieht man doch nur mit Röntgenblick - oder aber es lag ein Skelett im Sarg, und dann wäre es eh nicht der Totgeglaubte, weil es Jahrzehnte dauert, bis man so aussieht.


Wahrscheinlich ist der Körper nach dem Flugzeugabsturz mehr oder weniger bis auf die Knochen verbrannt.

Aber auch dass das zeitlich nicht stimmen kann (Beerdigung viel zu lange nach dem eigentlichen Tod: Sabrina hat seitdem schon mehrere Schweigegeldzahlungen erhalten, Ramiro ist bereits als Steinmetz etabliert), hatten wir ja auch schon festgestellt.

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