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Dieses Thema hat 133 Antworten
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Prisma Offline




Beiträge: 7.541

08.01.2012 14:51
#31 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Es hätte wahrscheinlich ein Kaliber wie Marisa Mell gebraucht um Heinz Drache mal aus der Reserve zu locken Nein, Heinz Drache hätte man bestimmt progressiver besetzen können (auch sollen), vor allem was die Wahl der Partnerinnen angeht. Da kam mir das alles immer zu konstruiert vor. Schauspielerisch gesehen hätte er auch neben einer Marisa Mell einen glaubhaften Eindruck hinterlassen können, wobei ich Abstriche mache: es wäre auf ihre Rolle angekommen. Ich persönlich sehe zwischen Rütting und Drache eher keine knisternde Erotik. Was passiert zwischen zwei Menschen die gegenseitig darauf warten, vom anderen aufgefordert zu werden? In der Regel gar nichts Marisa Mell durfte da stets eindeutigere Avancen machen und auch annehmen. Gedankenspiel: Heinz Drache wird in "Parapsycho - Spektrum der Angst" von Greta verführt. Mal abgesehen davon, dass er eine derartige Rolle wohl niemals angenommen hätte (vielleicht auch nie angeboten bekam) übersteigt das gerade meine Vorstellungskraft... Nicht böse sein Cora Ann

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

08.01.2012 15:17
#32 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Wie könnte ich dir böse sein, Prisma!

Ich kenne den erwähnten Film ja nicht, aber in ganz bestimmten Situationen will ich Heinz Drache auch gar nicht sehen. Der distinguierte, überlegene Gentleman soll seinen Trenchcoat ablegen, aber nicht mehr!
Nichts ist so anregend wie unsere Phantasie, in der wir uns alles vorstellen können ...

"Neues vom Hexer" besteht doch vor allem darin, ein Vorspiel zu inszenieren.

Wie Barbara Rütting Heinz Drache schon zu Beginn des Filmes am Arm festhält, und so einen bestimmten Anspruch auf ihn geltend macht, den er hier noch zurückweist, sich später aber revanchiert, indem er sie beim Betreten der Villa Curtain anfaßt.

Ihr strahlendes Lächeln, als er sie in ihrem Atelier und später zu ihrem Schutz in der Villa aufsucht.

Ihr Augenaufschlag auf seinen Kommentar hin, notfalls die ganze Nacht zu ihrem Schutz bei ihr zu bleiben.

Die Szene als er sie das erste Mal in ihrem Studio besucht, wie er da den Blick die ganze Zeit nicht von ihr abwendet.

Wie sie ihm Appetit macht, indem sie sich hinter dem Netz umzieht und ihm genügend Einblicke verschafft.

Und der Blick, den er ihr zuwirft, als sie sagt "Besonders für Lady Curtain!", als Sir John meint, es sei unangenehm, dass Lady Curtain ermordet worden sei.

Und was ist in der Atelierwohnung zwischen den Beiden passiert, dass er sie zuvor nur mit "Miss Fielding" in der folgenden Szene jedoch mit "Margie" anspricht?

Überhaupt - wie die Beiden mit einander sprechen ...

Und zwischen Heinz Drache und Barbara Rütting soll nichts knistern!? Die zwei entfachen ein Feuer auf Eis ...

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

09.01.2012 14:10
#33 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

KAPITEL 12 - CASANOVA & CO. (1976)




DARSTELLER:

TONY CURTIS
MARISA BERENSON
MARISA MELL
BRITT EKLAND
JEAN LEFEBRE
SYLVA KOSCINA
HUGH GRIFFITH
ANDREA FERREOL
WERNER POCHATH
OLIVIA PASCAL


Der beste Liebhaber der Welt, Giacomo Casanova (Tony Curtis) macht eine schwere Zeit durch. Nicht nur dass er von der venezianischen Polizei gejagt wird, ihn lässt zu allem Überfluss auch noch seine berühmt-berüchtigte Männlichkeit im Stich, sodass er um seinen Ruf bangen muss. Der Dieb und Falschspieler Giacomino, der dem echten Casanova zum Verwechseln ähnlich sieht, findet sich ebenfalls in einer Hetzjagd mit der Polizei quer durch Venedig wieder, ihm wird dabei jedoch immer gerne Unterschlupf in den Betten der reizendsten Damen Venedigs gewährt und bestätigt so bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Ruf seines berühmten Doppelgängers. Als sich mit dem Kalifen von Shiraz (Hugh Griffith) und seiner Frau hoher politischer Staatsbesuch ankündigt, verlangt die liebeshungrige Kalifa (Marisa Berenson) eine Nacht mit dem berühmten Casanova zu verbringen. Beide stecken jetzt endgültig in der Klemme, doch wer der beiden Casanovas wird diese schwierige Aufgabe nun übernehmen...?

Unter der Regie von Erotik-Spezialist Franz Antel entstand im Jahre 1976 diese Verwechslungskomödie, die man getrost als frivolen Sexklamauk abstempeln darf. Der Produktion stand eine geballte Ladung an Stars und Ex-Stars zur Verfügung, wobei sich das Mitwirken aber eher um ein schwarzes Kapitel in den jeweiligen Filmografien handeln dürfte. Das Produkt ist ein Film, der sich ganz im damaligen Zeitgeist zeigt und auf durchgehend platten Humor setzt, aufgelockert wurde das Szenario natürlich mit diversen Erotikeinlagen der Hauptdarstellerinnen, wobei sich der Zuschauer dann letztlich selbst aussuchen darf, was er persönlich unglaublicher findet. Die Story des Films ist trotz straffen Tempos und schöner Kulissen äußerst langweilig, für Freunde des Genres vielleicht dann doch nicht so uninteressant, aber ich denke, da scheiden sich die Geister. Neben dem erwähnten Humor und der Erotik setzt die Produktion glücklicherweise auf Schönheit und etwas Eleganz, außerdem merkt anhand der fast schon stilvollen Ausstattung, dass wohl ein saftiges Produktionsbudget zur Verfügung gestanden haben wird. Letztlich ist das aber nur Augenwischerei!



Tony Curtis schmeißt das Ganze nicht nur in der Titelrolle, sondern man sieht ihn auch noch in einer plump angelegten Doppelrolle. Hier bekommt man nicht nur eine Leistung geboten, in der der Protagonist seine besseren Zeiten bereits gesehen hat, sondern das trifft auch auf Curtis als Schauspieler zu. Sicherlich angelockt von der horrenden Gage, legte er eben mal einen Zwischenstopp in Venedig ein um dieses Spektakel abzudrehen. Er ist in diesem Szenario zwar allgegenwärtig, doch ich persönlich hatte bei dieser Interpretation selten den Eindruck von Schauspiellaune, ganz im Gegenteil. Mit den Damen hatten sich in "Casanova & Co." richtig schwere Geschütze versammelt. Marisa Berenson verleiht ihrer Kalifin eine ganz bemerkenswerte Note. Nicht nur, dass man sie atemberaubend zurecht gemacht hatte und sie in ihren Szenen in einer fast bizarren Schönheit strahlt, sie liefert im Rahmen dieser mäßigen Geschichte auch noch eine sehr ansprechende Leistung als unnahbar und hoheitsvoll wirkende Staatsfrau. Britt Ekland und Sylva Koscina bekamen, genau wie Marisa Berenson, im Verlauf genügend Möglichkeiten ihre Talente zu beweisen, schauspielerisch mutet das alles ein bisschen dürftig an, aber dafür kamen diese Verpflichtungen wohl auch nicht zu Stande. Zu erwähnen ist noch die blutjunge Olivia Pascal in einer ihrer allerersten Darbietungen, sie darf schließlich mit ihren Gespielinnen mal eine Bibelauszeit nehmen.

In diesem bunten Treiben durfte natürlich eine B-Hauptrolle für Marisa Mell als Herzogin von Cornaro nicht fehlen. Da die Zeiten für sie auch micht mehr die besten waren, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie mit diesem Engagement gar nicht so unglücklich gewesen sein dürfte. Ja, die Zeiten waren schlecht, genau wie ihre dabei entstandenen Filme. Trotz Erotikinhalten und gerade für ihre Verhältnisse, bleibt Marisa Mell im kompletten Verlauf sehr gezügelt und zugeknöpft, außerdem ist sie eine der wenigen Darstellerinnen, der man eine gewisse Ernsthaftigkeit anzusehen glaubt. Sie zeichnet ein hochmütiges, stolzes und arrogant wirkendes Wesen und musste, hier zum guten Ton gehörend, einige komödiantische Einlagen zum Besten geben, was sie, wenn es gefordert war, tatsächlich mühelos aus ihrem Repertoire abrufen konnte. Witzig sieht leider anders aus, aber wieder einmal ist zu bemerken, dass diese Schauspielerin durchaus in der Komödie hätte zu Hause sein können, anstatt nur im LUSTspiel;) Doch diese gelungenen Ausflüge in das besagte Rollenfach werde ich noch ausgiebiger, abwechslungsweise bei einem ihrer Klassiker besprechen. Obwohl, wenn ich gerade dabei bin. Für Marisa Mell war es ihr zweiter "Casanova"-Film, ihren ersten drehte sie 1965 neben Marcello Mastroianni und Virna Lisi unter dem Namen "Casanova '70", und dabei handelt es sich wirklich um eine gelungene und sehenswerte Komödie! Übrigens war "Casanova & Co." auch nicht der einzige Film von Marisa Mell vor besagtem Ambiente, 1980 schloss sich "Sündige Matratzenhäschen aus Venedig" an. Ob man tatsächlich dort drehte entzieht sich meiner Kenntnis.

Bei diesem Film handelt es sich ausnahmsweise mal um einen ihrer bekannteren Filme, der immer wieder beispielsweise auf Wühltischen zum kleinen Preis auftaucht. Wer derartige Klamotten generell mag, wird mit "Casanova & Co." relativ gut bedient sein, ich persönlich habe es noch nie geschafft, ihn ohne Vorlauf zu Ende zu bringen. Vielleicht fehlt mir ja einfach nur eine gewaltige Portion und eine bestimmte Art von Humor;)? Nein, auch hier bekommt man überhaupt nichts neues serviert, auch das gut ausstaffierte Staraufgebot kann nicht über die magere, teils affige Geschichte hinwegtrösten. Einen Knüller hat dieses Projekt dann aber doch noch zu bieten, und zwar in Form der musikalischen Begleitung von Riz Ortolani, dessen Titelthema ganz besonders eingängig und melodisch geworden ist. Da ich auf diesem Gebiet gewiss kein Experte bin, weiß ich es ja nicht genau, aber ich könnte mir dennoch vorstellen, dass es sich hierbei um einen recht typischen Franz Antel-Film handelt? Wie dem auch sei, diese Produktion reiht sich lediglich nur in die lange, ungleiche Marisa Mell-Vervollständigungsliste ein und wird auch bei mir rapide wieder in Vergessenheit geraten...

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

14.01.2012 01:19
#34 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

KAPITEL 13 - DAS RÄTSEL DES SILBERNEN HALBMONDS (1971)




DARSTELLER:

ANTONIO SABATO
USCHI GLAS
PIER PAOLO CAPPONI
ELLA FALK
MARINA MALFATTI
PETRA SCHÜRMANN
CLAUDIO GORA

und
MARISA MELL


Da Film und Story um den Halbmond hier bereits hinlänglich bekannt sind, werde ich mich nur kurz mit der intensiven Gastrolle von Marisa Mell auseinandersetzen. Innerhalb ihres Schaffens und den vielen unterschiedlichsten Rollen die sie in all den Jahren interpretierte, gehört dieser Auftritt nach wie vor mit zu meinen persönlichen Favouriten. Bezüglich Anlegung und Dauer dieser Rolle in "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" mag die Tatsache vielleicht ein wenig ungerechtfertigt erscheinen, denn da gibt es wirklich viele andere Highlights die ihre Kompetenz ganz anders hervorheben, aber ihr Auftritt in diesem Film hat für mich persönlich, heute wie damals eine Schlüsselfunktion, die das unerschütterliche Fundament meiner Begeisterung für diese Schauspielerin darstellt.

In "Das Rätsel der roten Orchidee" lernte ich Marisa Mell damals (erstmals) mit Kinderaugen kennen, die mir direkt durch ihre Schönheit auffiel und durch nichts anderes in Erinnerung blieb. Über fünf Jahre dauerte es, bis ich mit dem Halbmond schließlich meinen zweiten Film unter ihrer Beteiligung zu sehen bekam. Ich erinnere mich noch genau daran, dass vorher "Im Banne des Unheimlichen" ausgestrahlt wurde, und ich sie doch glatt mit Siw Mattson verwechselte und deswegen heute noch eine optische Ähnlichkeit der beiden beschwöre;). "Es ist ein Rätsel wo die Spannung bleibt" hieß es zu jener Zeit in meiner Ex-Fernsehzeitung, garniert mit einem Szenenfoto von Marisa Mell. Die vage Erinnerung ließ unabhängig vom Film an sich schon eine große Spannung bei mir aufkommen, ich freute mich buchstäblich auf ein Wiedersehen mit der schönen Österreicherin. Ich muss sagen, dass ich einen sehr guten Einstieg in den Film hatte, denn Spannung gab es etappenweise, per Videoaufnahme. Die erste Etappe konnte ich bei Erstsichtung bis zur "Ermordung" von Giulia sehen, dann musste ich auf eine Beerdigung. Es ging weiter bis endlich der große Moment kam: Marisa Mell in einer ganz anderen, unbändigen Facon, schon jetzt spulte ich ihre Szenen einige Male zurück um mir dieses unergründliche Wesen genauer zu betrachten. Bevor ich den Mörder entlarven konnte, gab es nochmals eine Pause. Eine Konstruktion aus Vorfreude, Spannung, Erinnerung und Begeisterung ließ ein kleines Spektakel daraus werden. Nach Ende des Films war Marisa Mell betreffend eines klar, die Liebe auf den zweiten Blick war perfekt. Nur schleppend bekam ich Material und Informationen herbeigeschafft, aber ich war unermüdlich, so dass ich heute auf etwa 45 gesehene Produktionen mit ihr schauen kann, bei denen "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" seine Sonderstellung behalten hat.



Die Rolle der Marisa Mell in dieser Produktion ist trotz der Kürze nicht zu unterschätzen. Man kann sicherlich über den Gesamteindruck dieser Interpretation streiten, die nicht als die allergrößte Anforderung erscheint, aber für das Funktionieren des Films ist sie nicht unwichtig, außerdem hatte man mit ihr einen italienischen Superstar an Bord, der neben Antonio Sabato zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen sollte. Ob diese Rechnung aufging, ist mir bis heute allerdings nicht klar. Für den deutschen Markt hatte man mit Marisa Mell zwar wieder eine bekannte Darstellerin ausgegraben, ihr erster Auftritt lag aber eigentlich zu lange zurück, als dass man hierzulande wegen ihr in die Kinos gepilgert wäre. Marisa Mell verkörpert hier den modernen zeitgenössischen Frauentyp viel eher als das Uschi Glas leisten konnte. Man hat es mit einer eigentlich ziemlich oberflächlich angelegten Doppelrolle zu tun, die weder dem "Engelchen" noch dem "Teufelchen" gerecht wird. Die einzige markante Differenzierungstechnik bei Maria und Anna liegt in der Optik. Während die eine der Schwestern unscheinbar anmutet und durch gezielt biedere Kleidung einen bürgerlichen, fast konservativen Touch auferlegt bekam und vermittelt, hebt sich die andere durch stilvollere Ensembles und eine deutlich attraktivere Erscheinung in Gesamtbild und Verhalten von der Anderen ab, was sich natürlich aufgrund der kurzen Dauer der Auftritte als schwierig herausstellt, aber doch besser hätte gelöst werden können, beispielsweise in einem Gespräch bei einem Aufeinandertreffen der Schwestern, wo man die Charakterzüge deutlicher herausarbeiten hätte können. Es bleibt eine plumpe und überaus eindimensional angelegte Doppelrolle, die durch nichts anderes als der Präsenz und der aparten Erscheinung von Marisa Mell, außerdem der harten Ermordungsszene in Erinnerung bleibt.

Aufgrund der tödlichen Verwechslung und der Tatsache, dass eine unbeteiligte Person einem Mörder zum Opfer fällt, übernahm Marisa Mell rollentechnisch eine sehr undankbare Aufgabe bezüglich der Themen Sympathie und Identifikationscharakter. Zu dieser Zeit war die Österreicherin auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt und hat viele ähnliche Rollen interpretiert, vornehmlich im italienischen Film. So waren es meist starke, resolute Einzelgängerinnen mit Kalkül, die keine Schwächen kannten außer einer: Männer, und somit meistens ein bitteres Ende fanden. Marisa Mells Rolle in "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" ist genau betrachtet reißerisch angelegt. Eine Frau die ihre eigene Schwester opfert um ihre Existenz nicht aufs Spiel zu setzen ist selbst für Wallace-Verhältnisse ein schweres Geschütz. Und gerade hier kommt man an dem großen Thema Naivität kaum vorbei. Auch wenn Anna nachher noch maßgeblich an der Lösung des Rätsels beteiligt ist und im Endeffekt das Schlimmste verhindert, bleibt ein gefühlskalter, verabscheuenswürdiger Eindruck dieser geheimnisumwitterten Person haften. Sicher, so ist eben das Filmgeschäft, aber diese relativ frühe Festlegung in ein bestimmtes Rollenfach war schließlich für die weitere Karriere ein großer Hemmschuh, da man keine sympathischen Rollen mehr für Marisa Mell zu vergeben hatte, was ich gleichsetze mit Publikumswirksamkeit oder dem Erreichen eines anderen Publikumssektors. So blieb schlussendlich nur noch der Erotik- und Sexsektor für sie übrig und dort finden sich Produktionen, die selbst für ihre großen Anhänger nur traurige Gewissheiten offenbaren.

Wieso ist diese Rolle trotz dieses Hagelsturms an Kritik aber so wichtig für mich insgesamt? Sie bedeutet den glücklichen MM-Einstieg im zweiten Anlauf für mich und ich sehe sie hier nicht nur auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Karriere, sondern vor allem in der Blütezeit ihrer Attraktivität und der schwer in Worte zu fassenden Schönheit. Bereits ihr Auftauchen am Flughafen ist für mich der persönlich empfundene, pure Wahnsinn. Ihr hochmütigiges, stolzes Wesen, ihre bestimmende Art und vor allem ihr in diesem Film so außergewöhnlich eingefangener und stark zur Geltung gebrachter, faszinierender Blick, ihre tiefen Augen die in der Dunkelheit leuchten könnten, die vielen ausgiebigen Großaufnahmen dieses markanten, dennoch makellosen Gesichts...für mich hat diese Rolle einfach Weichen gestellt und eigentlich wird da meine versucht-sachliche Diskussion völlig überflüssig und für mich auch uninteressant. Irgendwann vielleicht werde ich das Phänomen und Spektakel Marisa Mell mal richtig in Worte fassen können, aber auch nicht heute;) Da ich jetzt den Anfang noch einmal habe Revue passieren lassen, muss ich mir jedenfalls ebenfalls kritisch vorwerfen, dass ich bei der Schauspielerin Marisa Mell zunächst nur aus den oft selbst bedauerten Gründen gelandet bin. Die Faszination und die Wertschätzung kamen nämlich erst nach der Reduzierung auf ihre schöne Hülle...

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

15.01.2012 18:04
#35 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

KAPITEL 14 - DAS RÄTSEL DER ROTEN ORCHIDEE (1962)




DARSTELLER:

CHRISTOPHER LEE
ADRIAN HOVEN
MARISA MELL
CHRISTIANE NIELSEN
PINKAS BRAUN
EDDI ARENT
KLAUS KINSKI
ERIC POHLMANN
FRITZ RASP


Wo ich schon einmal dabei bin, handele ich auch schnell noch den zweiten Edgar Wallace Film ab, in dem Marisa Mell eine Rolle zu spielen hatte. Da auch "Das Rätsel der roten Orchidee" hier gut bekannt ist, nehme ich nur kurz ihre Lilian Ranger unter die Lupe. Man kann sagen, dass sie in dieser Produktion zum ersten Mal die alleinige weibliche Hauptrolle ihrer noch jungen Karriere bekam, in den vorigen Filmen unter ihrer Beteiligung spielte sie zwar auch schon größere Parts, sah sich bezüglich der Hauptrolle aber stets einer anderen Darstellerin beziehungsweise einem Star untergeordnet oder in einer größeren oder kleineren Nebenrolle. Mit zwei Auftritten kann man eine Schauspielerin für Wallace-Verhältnisse ja schon fast zur Stammbesetzung zählen, doch bei Marisa Mell sehe ich das Pech, in zwei Produktionen mitgewirkt zu haben, die nicht die großen Erfolge wurden. "Das Rätsel der roten Orchidee" war mit 1,5 Millionen Zuschauern bis dahin und für längere Zeit am schwächsten frequentiert, "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" war mit nur 800.000 Besuchern sogar unterdurchschnittlich besucht. Sicherlich gibt es da viele Gründe aufzuzählen, aber klar ersichtlich daraus wird, dass Marisa Mell für den deutschen Markt nie einen außergewöhnlichen Publikumsmagneten oder eine Übergröße darstellte. Ich halte die Besetzung mit Marisa Mell in einem frühen Wallace-Film einerseits für vollkommen logisch, da man einen begabten, aufsteigenden Star engagierte, andererseits muss es aber auch ein relativ großes Wagnis gewesen sein, was im Endeffekt aber charakteristisch für "Das Rätsel der roten Orchidee" ist, den ich persönlich als überaus unwirsch empfinde.

Diese Produktion von 1962 war mein allererster Film mit Marisa Mell und wie ich bereits erwähnte, hatte diese auffallende Schönheit dem Jungen mit dem großem Wallace-Interesse auf Anhieb sehr gut gefallen. Der Film allerdings rangiert bei mir immer schon in den unteren Rängen, den ich nie als Highlight oder gar Mittelmaß angesehen habe. In ihrem Buch 'COVERLOVE' kommt keine der beiden Wallace-Produktionen zur Sprache (wobei das Thema Film ja sowieso diversen Indiskretionen weichen musste), nur ein Szenenfoto aus dem Halbmond erinnert sporadisch an ihre Engagements in der Reihe. Marisa Mell schreibt: "Meine Filmkarriere war entgegen meinen Ängsten nicht mit dem ersten Film zu Ende, und bald wurde sie auch international. Zuerst bedeutete Internationalität doch nur Deutschland oder genauer gesagt, die Deutsche Bundesrepublik, oder noch genauer West-Berlin". Ein internationaler Star zu werden war von Anfang an ihr ausschließliches Interesse, diese Entwicklung wurde ihr auch von vielen Stellen blanco vorausgesagt und als höchste Wahrscheinlichkeit prophezeit. Ich fragte mich immer, warum eigentlich keine bedeutende Zusammenarbeit mit der deutschen Filmwirtschaft zu Stande kam, und es lag anfangs wohl an mangelndem Interesse ihrerseits, später als sie für jedes Engagement glücklich gewesen wäre, hatte der deutsche Film sie mit seinem Elefantengedächtnis ignoriert und ich bin mir sicher, dass man dem italienischen, französischen oder internationalen Star Marisa Mell viele andere Kolleginnen mit großem nationalen Namen selbstverständlich vorgezogen hatte, falls sie denn überhaupt noch Offerten hatte. Kann alles sein, sie war ja bekannt dafür, so manches Angebot einfach aus Launen heraus abgelehnt zu haben.

Marisa Mells Hauptrolle als Lilian Ranger ist insgesamt eine annehmbare und teils sogar herausstechende Leistung. Annehmbar in ihrer Spiellaune, Flexibilität und manchen ironischen Anflügen, herausstechend eher im Bezug auf schwache Leistungen einiger ihrer Wallace-Mitstreiterinnen in anderen Filmen. Der Vergleich mit vielen ihrer anderen Rollen macht sogar den optischen Aspekt hier eher relativ und nicht übermäßig herausragend, denn bei Wallace waren ja schließlich alle Damen irgendwie schön;) Trotzdem kam es mir in der Orchidee schon immer so vor, als ob sie im direkten Vergleich mit den Vorgängern verhältnismäßig viele Großaufnahmen bekommen habe. Ihre besten Szenen hat sie jedenfalls nicht mit Adrian Hoven, auch nicht mit Pinkas Braun, sondern eindeutig mit Fritz Rasp, neben dem sie richtig aufblühen konnte. Lilian vermittelt den Eindruck von Eigenständigkeit und sie zeichnet den sympathischen Charakter einer jungen Frau, die nicht vollkommen hilflos ist und sich aus der Bedrängnis retten lassen muss, außerdem quittiert sie vieles erfrischenderweise mit einem Augenzwinkern. Sie verdreht so einigen Herren jeden Alters den Kopf und spielt gerne jedes Spielchen mit, vor allem wenn ihr Avancen gemacht werden, oder wenn sie hofiert wird. Wer andere Filme mit Marisa Mell und deren Handhabung mit ihren männlichen Filmpartnern kennt, wird hier schnell begreifen, dass Adrian Hoven in ihrer langen Liste ziemlich austauschbar, unscheinbar und kurzlebig ist. Aber er und der Zuschauer darf ja auch (wie sie anspielte), dreimal raten ob sich da tatsächlich etwas entwickeln könnte;) Sachlichkeit und gefühlte Langeweile treffen auf Spontaneität und Ironie, die beiden passen meines Erachtens nicht wirklich gut zusammen, die Interaktionsleistungen sind hölzern und das sage ich keineswegs, weil die Österreicherin andererorts wesentlich eindeutiger zur Sache gehen konnte oder gar eine obligatorische Liebesszene fehlt. Bei allen Filmen die ich mit ihr gesehen habe ist Adrian Hoven neben MM die eklatanteste Fehlbesetzung die ich nennen kann. Seine Leistung im Film (wenn ich sie mal separat betrachte) hat bei mir persönlich mit den Jahren allerdings mehr an Reiz gewonnen, ich behaupte ja mittlerweile sogar, dass eine Fehlbesetzung anders aussieht.

Im weiteren Verlauf der Karriere sollte es fast keine weiteren Rollen, die ähnlich wie die der Lilian Ranger angelegt waren, mehr geben. Stets beinhalteten ihre Charaktere etwas geheimnisvolles, zwielichtiges oder anrüchiges, das Image der Marisa Mell war gefestigt und nicht mehr für Happy-End Geschichten zu verwenden. Somit ist "Das Rätsel der roten Orchidee" in ihrer Filmografie ein äußerst seltener Ausflug in ein kaum von ihr bedientes Genre. Hier sieht man jedenfalls eine gute schauspielerische Leistung, die vielleicht eher der Anforderung entsprechend gemeistert wurde, als dass sie übermäßig stark hervorsticht. Alles in allem bleibt die hübsche Lilian Ranger mit ihrer eigenwilligen Art irgendwie schon in Erinnerung, wobei es für Marisa Mell sicherlich noch bessere Rollen bei Edgar Wallace gegeben hätte. Unabhängig von den tatsächlichen Schauspielerinnen (die ich alle sehr gerne sehe), wäre sie in folgenden Produktionen hervorragend zur Geltung gekommen:

als Elise in "Der Hexer"
als Trudy in "Das Geheimnis der weißen Nonne"
als Dorothy in "Der Hund von Blackwood-Castle"
als Peggy in "Im Banne des Unheimlichen"
als Helen in "Das Gesicht im Dunkeln"
als Susan in "Die Tote aus der Themse"

Auch ich merke gerade, dass ich bei meinen imaginären Umbesetzungen nur Rollen verteilt habe, die ihrem bestehenden Image irgendwie entsprechen oder nahekommen. Wenn ich bei Wallace bleibe kann ich mir viele der Frauenrollen mit Marisa Mell aber auch nur schwer vorstellen. Was bleibt sind also zwei Auftritte, mit denen ich mehr oder weniger ganz glücklich bin...

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

15.01.2012 19:07
#36 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Zitat von Prisma


Alles in allem bleibt die hübsche Lilian Ranger mit ihrer eigenwilligen Art irgendwie schon in Erinnerung, wobei es für Marisa Mell sicherlich noch bessere Rollen bei Edgar Wallace gegeben hätte. Unabhängig von den tatsächlichen Schauspielerinnen (die ich alle sehr gerne sehe), wäre sie in folgenden Produktionen hervorragend zur Geltung gekommen:

als Elise in "Der Hexer"
als Dorothy in "Der Hund von Blackwood-Castle"



Marisa Mell wäre ohne Zweifel ein Gewinn für den "Hexer" gewesen, da Sophie Hardy affektiertes und dümmliches Aufreten schier unerträglich ist. Wie sie zu Joachim Fuchsberger gekommen ist, der sonst zum Beispiel mit Karin Dor eine selbstbewußte und intelligente Frau an seiner Seite hatte, mag der Himmel wissen.

Auch "Der Hund von Blackwood Castle" hätte mit Marisa Mell nur gewonnen. Das Verhältnis zwischen ihr und Heinz Drache stelle ich mir deutlich interessanter vor als diese Totgeburt von Beziehung zwischen ihm und Uta Levka.

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

15.01.2012 19:21
#37 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Was meinst Du, hätte sie noch in einem anderen Film, den ich vorher nicht genannt habe, gepasst? Ich dachte gerade noch an "Das Rätsel des silbernen Dreieck" anstelle von Suzy Kendall. Sophie Hardys Interpretation finde ich persönlich gar nicht so übel, sie funktioniert recht gut neben Joachim Fuchsberger und ihr Schlagabtausch mit Ann Savo gefällt mir ja ganz besonders gut. Ja und Uta Levka sehe ich auch nicht gerade als Fehlbesetzung an, Marisa Mell hätte ich mir da eher schwer neben Horst Tappert vorstellen können.

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

15.01.2012 19:31
#38 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Ann Savo finde ich in "Der Hexer" genauso daneben wie Sophie Hardy. Dümmlich und primitiv.

Die Wallace-Filme haben ganz andere und bei weiterem positivere Protagonistinnen hervorgebracht. Nicht nur Karin Dor und Marisa Mell, von den bereits die Rede war. Ich denke an Margot Trooger und Barbara Rütting - die waren schon emanzipiert, noch ehe das Wort in Umlauf kam.
Oder von der älteren Generation die Grande Dame à la Elisabeth Flickenschildt und Brigitte Horney.

Zu Horst Tappert mag Uta Levka vielleicht passen, aber eben nicht zu Heinz Drache. Sie kann ihm noch so sehr um den Hals fallen - zwischen den Beiden passiert gar nichts. Hingegen brauchen sich er und Barbara Rütting in "Neues vom Hexer" nur einmal anschauen, da sprühen Funken.

In "Das Rätsel des silbernen Dreieck" hätte sich Marisa Mell nie so von dem in seiner Rolle von Rachegefühlen und Haß beseelten Heinz Drache behandeln lassen wie die sanfte Suzy Kendall. Das hätte wohl nicht gepaßt.

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

15.01.2012 19:55
#39 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Du gehst aber sehr hart mit den Damen ins Gericht Viele finden Sophie Hardy ja in beiden Filmen austauschbar, doch so gesehen hat sie wie viele bereits genannte Schauspielerinnen schon eine eigene Note in ihre Rollen mit eingebracht. Ob das dann in Richtung emanzipierter, leichtfüßiger oder gar leichtfertiger geht, bringt im Ergebnis trotzdem ein bestimmtes Abheben von einheitlichen Interpretationen. Marisa Mell hätte ein relativ großes Spektrum abdecken können, da bin ich mir sicher.

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

15.01.2012 20:01
#40 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Aber Marisa Mell hätte niemals etwas so geistig unterbelichtetes gespielt wie Sophie Hardy in ihrer Rolle - deswegen sagt Joachim Fuchsberger zu Sophie Hardy im "Hexer" nicht zu unrecht, sie solle lieber den Mund halten ...

Statt dessen verkörpert Marisa Mell in "Das Geheimnis der roten Orchidee" Schönheit, Stil, Eleganz und Intelligenz.
Schade nur, dass sie ihre Tugenden an einen derart langweiligen Ermittler vergeudet ...

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

15.01.2012 20:08
#41 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Nein, sie hat eigentlich nie derartige Frauentypen verkörpert, da hast Du schon recht. Höchstens in ihrem Kurzauftritt in "Der brave Soldat Schwejk", da spielte sie eine Art Püppchen, welches nur attraktiv auszusehen hatte. Ich glaube herauszuhören, dass Dir Adrian Hoven als Ermittler auch nicht so gut gefallen hat?

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.564

15.01.2012 20:14
#42 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Wie Prisma in seiner Analyse so treffend anführt, ist Adrian Hoven als Inspektor Weston nur eine Zwischenstation für die kluge Lilian Ranger. Sie wird ihn verlassen, wenn sich etwas Besseres bietet.
Als Alternativbesetzung male ich mir gerade aus, wie sie in "Zimmer 13" in der Rolle der Denise Marney gewirkt hätte. Dieses mysteriöse Spiel zwischen Wahnsinn und Hilflosigkeit, zwischen damenhaftem Auftreten und angstvollem Verstecken - wer weiß?

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

15.01.2012 20:15
#43 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Damit hast du völlig recht, Prisma!

Meiner tiefen Zuneigung zu Heinz Drache habe ich ja bereits weithin Ausdruck verliehen und gedenke das auch weiterhin zu tun.

Marisa Mell hätte mit ihrer Ausstrahlung durchaus jemanden wie ihn oder Joachim Fuchsberger an ihrer Seite verdient gehabt.

Aber für mich gibt es weitaus schlimmere Alternativen zu Adrian Hoven: Günther Stoll etwa ...

Prisma Offline




Beiträge: 7.541

15.01.2012 20:39
#44 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Schön formuliert Percy Lister! Ich sehe das ganz genau so und ihre Filmpartner die schon kurz danach kamen, waren andere Geschütze, neben denen Marisa Mell wesentlich interessierter erschien, ich möchte fast sagen mehr unter Dampf stand. Diese "Zimmer 13" Variante hatte ich noch nicht durchgespielt, da ich prinzipiell in keinem Film Karin Dor zum Austausch freigegeben hätte

Cora Ann, ich finde es schön und verstehe es nur allzu gut, wenn man sich so für einen Schauspieler oder eben eine Schauspielerin begeistern kann und großes Interesse an deren Gedenken hat. Die Gründe dafür sind manchmal sogar schwer zu erklären finde ich, gerade bei Marisa Mell würde ich um so manchen Knaller auch lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Ich sage aber, das war eben ihre Karriere und alles gehört irgendwie dazu. Das tut der Faszination jedenfalls keinen Abbruch.

Cora Ann Milton Offline




Beiträge: 5.110

15.01.2012 20:45
#45 RE: Marisa Mell - Filme & Karriere Zitat · antworten

Vielen Dank für dein Verständnis, Prisma!

Ich habe es mit Heinz Drache aber auch eindeutig leichter als du mit Marisa Mell.

Statt sich in die tiefsten Niederungen des Films zu begeben, ist er lieber konsequent ans Theater zurückgekehrt.
Das lag seinem Herzen auch immer näher.

Aber dennoch kann man konstatieren, dass bestimmte charismatische Schauspieler mit ihrer Ausstrahlung durchaus noch ein schwaches Drehbuch oder eine schlechte Inszenierung retten können.

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