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Dieses Thema hat 100 Antworten
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 Filmbewertungen
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Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 82

02.04.2019 23:02
#91 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Für mich ebenfalls eine positive Überraschung nachdem ich den Film längere Zeit nicht gesehen hatte - und viel besser als der erste Teil.
Die Atmosphäre ist Wallace-typischer, der Film ist irgendwie ernsthafter - das schlägt sich auch daran nieder, dass er dialoglastiger ist, was aber gut funktioniert.
Sir John zeigt zwar auch hier wieder seine Dümmlichkeit gepaart mit Herablassung - jedoch passt das hier gerade in Kombination mit Drache und Deltgen sehr gut.

Ein paar Punkte finde ich jedoch unschön / verstehe ich nicht:
- Die Masken sind wie im ersten Teil vollkommen unrealistisch, wenn sie entfernt werden - ein wenig mehr Mühe hätte man sich schon geben können.
- wie schon angemerkt hat man den Täter nie vorher gesehen, was dem Ende den Knalleffekt nimmt.
- Kinski übertreibt mal wieder hoffnungslos - furchtbar theatralisch.

??? Dr. Mills wird unterwegs aufgehalten, weil ein Toter auf dem Weg liegt, was er eher beiläufig erwähnt. Ist es nicht seltsam, dass er als jahrelanger Hausarzt erstens nicht den Namen des Toten erwähnt - und zweitens damit nicht als erstes herausplatzt, wenn er den Raum betritt? Zumindest die Form sollte er doch wahren und so tun, als ob er geschockt wäre über den Tod von Archie Moore.

??? Warum hat eigentlich ausgerechnet Bailey mitgemacht, der ja damals Phillip geschadet hatte - wurde er von Phillip erpresst?

Insgesamt endlich mal wieder eine überraschend gute Verfilmung und für mich eine der besten. Wohltuend auch Barbara Rütting als Gegenentwurf zum "Dummchen" - gerade in Kombi mit Heinz Drache.

4/5

Count Villain Offline




Beiträge: 4.204

03.04.2019 08:33
#92 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #18
??? Warum hat eigentlich ausgerechnet Bailey mitgemacht, der ja damals Phillip geschadet hatte - wurde er von Phillip erpresst?


Das kann ich mir (und dir) erklären. Ich bin auch darüber gestolpert und habe mir dann ebenfalls gedacht, dass er eben an Philip nun etwas wiedergutzumachen hat.

Was ich mir nicht erklären kann: Was hat Bailey überhaupt für Philip gemacht? Das ist mir noch nicht ganz klar geworden. Ebenso nebulös, warum Dr. Mills überhaupt mitgemacht hat. Ich nehme mal an, dass er Archie Moore nicht nur gefunden, sondern auch getötet hat. Fazit: Bailey hat einen erklärbaren Grund, aber keine wirkliche Funktion, während Dr. Mills eine Funktion hat, aber der Grund im Dunkeln bleibt. Hätte man auch in einem Charakter zusammenfassen können.

Ray Offline



Beiträge: 1.247

04.04.2019 00:07
#93 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Ich bin bei diesem Film auch immer wieder aufs Neue hin- und hergerissen. Die Prätitelsequenz ist absolut genial und eine nette Abwechslung zum typischen "Einstiegsmord". Dieser folgt kurz darauf und ist sehr clever und spektakulär inszeniert. Es handelt sich zudem um den bei Wallace eher seltenen Fall, dass man beim ersten Mord die Identität des die Tat Ausführenden kennt. Klaus Kinski brilliert an der Harve und mit seiner in bittersüßen Ton vorgetragenen Frage "Noch einen Wunsch, Mylady?", die fast schon zum Running Gag wird. Es handelt sich um seinen letzten klassischen Rialto-Wallace-Auftritt als Nebendarsteller. Wenngleich er nicht selten verschenkt wurde, hat er mit seinen Darbietungen gewiss einen nicht unerheblichen Anteil an der bis heute anhaltenden Popularität der Reihe. Auch Heinz Drache und Eddi Arent sieht man letztmalig in ihrem typischen Rollentypus. Dass Drache mutmaßlich für den "Misserfolg" des Films herhalten musste, tut ihm und seiner wie immer souveränen Vorstellung Unrecht. Die kammerspielartige Inszenierung verleiht dem Film in weiten Teilen eine ungemeine Dichte. Brigitte Horney setzt bei ihrem ersten Wallace-Einsatz eine echte darstellerische Duftmarke. Ihre würdevolle, aber auch sehr verletzliche Ausstrahlung begeistert ein ums andere Mal. Sie hebt sich mit ihrer Darstellung von den Interpretationen anderer "Schlossherrinnen" wie Elisabeth Flickenschildt oder Lil Dagover gekonnt ab.

Leider hat der Film auch einige Schwächen. Die offensichtliche wurde schon mehrfach genannt. Dass der Drahtzieher erstnalig bei der Entlarvung auftaucht, ist unbefriedigend, zumal sein Name schon länger bekannt ist. Hier wurde m.E. Potential für einen finalen Twist verschenkt. Warum hat man nicht etwa Philip als eine Art "Scheinidentität" des wahren Täters eingesetzt und als Schlusspointe einen der vorher präsenten Figuren als Haupttäter präsentiert? Die Art und Weise, wie der Hexer in dieses Familiendrama hineingeschrieben wurde, erscheint arg bemüht. Gleiches gilt für die Idee der Polizei, mit dem Hexer "gemeinsame Sache" zu machen. Zwar bekommt René Deltgen wietaus mehr Sreentime als im Erstling, dafür lässt man diesmal die im Vorgänger noch alles überragende Margot Trooger ein wenig links liegen. Die Masken sind nicht besonders gut gelungen und speziell die Szene, in der sich der Hexer als asiatischer Kellner maskiert, ist reichlich zäh und albern. Viele Nebenfiguren bleiben erstaunlich blass, allen voran Lady Curtain samt Hausdame. Auch Karl John und Heinz Spitzner vermögen keine rechten Akzente zu setzen.

Alfred Vohrer verzichtet diesmal auf "impossible shots", dafür wurden mal wieder reichlich Tiere angekarrt, auch der typische Totenkopf darf nicht fehlen, diesmal dreht er sich auf dem Plattenspieler von Barbara Rütting.


Viele gelungene, aber auch einige weniger gelungene Aspekte sorgen angesichts der starken Konkurrenz dazu, dass "Neues vom Hexer" sicher zu den schwächeren SW-Wallace aus dem Hause Rialto zu zählen ist. 3,5 von 5 Punkten. Die Einstiegsfrage, welcher der "Hexer"-Filme der bessere ist, muss ich eindeutig zugunsten des Vorgängers beantworten.

Jan Offline




Beiträge: 1.397

04.04.2019 13:48
#94 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Ich kann mich Rays Meinung uneingeschränkt anschließen und muss das deswegen komfortabelerweise nicht noch einmal wiederholen. Vielleicht nur noch einige Gedanken darüber hinaus:

- Der Film gehört zu den aus meiner Sicht weniger gelungenen Wallace-Filmen Vohrers, aber darüber hinaus auch insgesamt zu den weniger gelungenen Vohrer-Filmen. Alles wirkt wenig inspiriert, und der Film offenbart nach dem ersten Hexer-Teil aus meiner Sicht ziemlich deutlich hier zum zweiten Mal einen Durchhänger in der Schaffenskraft des Regisseurs. Einerseits mag sich dies am sich dauerhaft wiederholenden Sujet festmachen lassen, andererseits aber auch am Gesamtjahresoutput zuvor. Mehrfach hatte Vohrer in Interviews geäußert, er drehe hartnäckig nur zwei Filme pro Jahr. Mehr sei nicht drin. Auch bei einem Hollywood-Angebot bliebe er eher zu Hause als von dieser Grundregel abzuweichen. Betrachtet man die direkt vor dem Hexer II liegenden Jahre 1963 und 1964, stellt man fest, dass sich da drei Filme je Jahr finden (unter ihnen die kräfteraubende Karl-May-Produktion mit Stewart Granger unter weniger komfortablen Bedingungen als bei CCC im Atelier).

- Was beim Tuch noch amüsante Abwechslung und in seiner Konsequenz auch recht beispiellos bei Wallace war, entpuppte sich im Hexer II langsam aber sicher zum Hemmschuh: Der Mangel an abwechslungsreichen Außenaufnahmen und die Flut an Atelieraufnahmen. Dies mag diese gewisse kammerspielartige Atmosphäre befördern, trägt jedoch wenig zum sich weiterentwickelnden Bild der Reihe bei. Kurzum: mit Hexer II trampelt die Serie aus meiner Sicht auf der Stelle.

- Ein Punkt, über den ich immer wieder nachdenke und zu dem mir keine rechte Erklärung einfallen mag, ist der Auftritt Vohrers in einer Sprachrolle als Hotelmanager. Das hat er genau zwei Mal in seinem Schaffen als Regisseur getan: Einmal hier und einmal in der Derrick-Episode "Das dritte Opfer" (hier aber nur aus dem Off sprechend). Wollte er den Verdacht allen Ernstes auf diese weder bislang noch danach im Geschehen vorkommende Figur des Hotelmanagers lenken, weil der Zuschauer hier eine Verbindung zur Stimme aus dem kleinen Funkgerät herstellen sollte? Hatte es dem Darsteller des Concierge die Stimme verschlagen - anwesend war er ja immerhin - und musste deswegen ein Ersatz herbeigeschafft werden? Ersteres halte ich für abwegig, zweites für mindestens unlogisch, denn ein Ad-hoc-Einsatz im feinen schwarzen Sonntagsanzug erscheint schon deswegen unlogisch, weil er den Zwirn ja immerhin morgens vor Drehbeginn einmal hatte einpacken müssen. Ich komme da auf keine logische Erklärung.

Alles in allem ist Hexer II sicher kein schlechter Streifen, aber er liefert nun einmal aufgrund der doch hohen Ansprüche, die man an das gesamte Ensemble und den Cast stellt, nicht wirklich erwartungsgemäß. Eine Abkehr von diesem uninspirierten Inszenierungsstil fand Vohrer in Sachen Wallace dann wieder in der Farb-Ära, in der er fortwährend ironischer und bizarrer wurde - bis hin ins Groteske. Ich denke, 3,5 von 5 Punkten sind tatsächlich die richtige Einordnung für diesen Film.

Gruß
Jan

Gubanov Offline




Beiträge: 15.975

06.04.2019 13:15
#95 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Zitat von Jan im Beitrag #21
Der Film gehört zu den aus meiner Sicht weniger gelungenen Wallace-Filmen Vohrers, aber darüber hinaus auch insgesamt zu den weniger gelungenen Vohrer-Filmen.

Aber warum? Die Meinung steht dir zu; mir fällt es aber schwer, zu unterscheiden, warum dieser Film auf der inszenatorischen Ebene so deutlich schlechter als "Die Tür mit den 7 Schlössern", "Der Zinker", "Das indische Tuch" oder "Der Hexer" sein soll. Die Aussage ...
Zitat von Jan im Beitrag #21
Alles wirkt wenig inspiriert

... kommt mir da doch etwas allgemein vor. Was stört dich konkret? Was lässt "Neues vom Hexer" hinter die genannten Titel zurückfallen, was Vohrers Regieführung betrifft? Die häufigsten hier im Thread genannten Argumente betreffen ja doch eher das Drehbuch (zu wenig inhaltliche Innovation, Auflösung, Tiefe der Nebenfiguren). Die Bewertung von Ray, der du dich vollmundig anschließt, hebt die Inszenierung sogar in mehrfacher Hinsicht positiv hervor (spektakulär umgesetzter Einstiegsmord, atmosphärische Dichte durch Kammerspiel-Charakter, gewohnt gute Darstellerführung).

Dr.Mangrove Offline




Beiträge: 82

06.04.2019 23:35
#96 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Übrigens fand ich es auch recht verwirrend, dass man sofort den Hexer als verkleideten Gerichtsdiener erkannt hat - obwohl er ja eigentlich sich als Hubert von Meyerinck verkleidet hatte, um in dessen Rolle die entscheidenden Beweise zu liefern.
Das hatte mich bei der ersten Sichtung sogar so verwirrt, dass ich mich wunderte, warum denn der Richter herausrennt und so schnell vom Hexer in Form des Gerichtsdieners gefesselt werden konnte...
Wollte man absichtlich erreichen, dass das Publikum nur auf den Gerichtsdiener schaut?

Wallacefreund Offline




Beiträge: 234

07.04.2019 10:52
#97 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Neues vom Hexer bietet eine angenehme Wallace Atmosphäre. Die Besetzung spielt gut und es fällt für mich niemand negativ heraus. Der Film wirkt sorgfältiger inszeniert und auch die Bauten/Kulissen gefallen mir besser als im Hexer. Leider ist der Film doch recht spannungsarm und verläuft ohne große Höhepunkte. Im Vergleich zum Hexer der ebenfalls eher spannungsarm war, fehlt hier die Action. Dafür ist Neues atmosphärisch klar besser und auch besser inszeniert.
Aufgrund der guten Performance der Schauspieler und der Wallace Atmosphäre, sowie der sorgfältigeren Inszenierung noch ein solider Film.

Fazit :Auch hier sind es ganz ganz wackelige 4 von 5 Punkten.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 137

09.04.2019 11:46
#98 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Neues vom Hexer lautet eine Sammlung von Kurzgeschichten, mit der der Krimiautor an den großen Erfolg des Romanes und Theaterstückes vom Hexer anknüpfen wollte. Herausgekommen sind eine Anzahl
mehr oder weniger phantasievoller Stories (mir persönlich gefallen sie sehr gut, doch da gibt es auch gegenteilige Meinungen), die mitunter lose zusammenhängen und den Hexer als unnachgiebigen
Bestrafer von allerlei Gesetzesübertretern zeigen, denen die Polizei nicht oder nicht schnell genug auf die Schliche kommt. In einer dieser Geschichten missbraucht ein Ganove den Namen des Hexers
für seine Übeltaten. Dieser, eigentlich ungewöhnlich milde gestimmt, belässt es nur bei einer scharfen Verwarnung, doch nach einiger Zeit schlägt der Unhold erneut zu und begeht sogar einen recht
brutalen Doppelmord, bei dem ein Schriftzug "Wieder der Hexer" oder halt eben "Neues vom Hexer" hinterlassen wird. Selbstredend ist der richtige Hexer diesmal nicht mehr nachsichtig und gibt dem
Mörder seine gerechte Strafe. Das ist der Hintergrund und im Prinzip die einzige Gemeinsamkeit von Buch und Film. Für den wurde erstmals eine vollkommen neue Handlung entworfen.

Der Anfang des Filmes ist auch so eine tiefsitzende Kindheitserinnerung, ähnlich wie der Mord an Larry Graeme in der Telefonzelle beim Zinker. Damit meine ich weniger die suerrealistische Szene
mit dem Sarg am Anfang, sondern mehr den Mord an Lord Curtain mit der Leiche im Rollstuhl, der auf Schienen in den Fahrstuhl fährt und besonders die Szene mit dem Schrei vom Tonband. Da hab ich
mich immer furchtbar gegruselt und musste dann meistens ins Bett. Tatsächlich ist Neues vom Hexer auch jetzt noch für mich der letzte Wallace-Film (und im Vergleich zu einigen seiner Vorgänger
wieder der erste), der noch einmal das richtige schöne Schwarz-Weiss-Wallace-Feeling der Anfangszeit verbreitet. Die hauptsächliche Handlung, die Rache an einer ganzen Familie durch einen
gekränkten Außenseiter und Erben, ist zwar nicht so originell, aber doch recht effektvoll in Szene gesetzt. Eigentlich stört der Hexer da fast, es wäre auch ohne ihn gegangen. Man hätte sich die
Albernheiten mit den Masken sparen können. Das ist so eine Sache: Selbst wenn man mal die Unmöglichkeit außer Acht lässt, dass der Maskenträger gleichzeitig Körpergröße und Statur sowie die Stimme
seines "Opfers" annimmt, so fragt man sich ob es überhaupt eine so täuschend echte Maske geben kann, die man nicht als solche erkennt. Vielleicht würde es ein hochtechnisierter Bösewicht wie
Fantomas tatsächlich schaffen, so etwas zu entwickeln, aber der Hexer ist da doch eine kleinere Nummer, mal abgesehen von der blödsinnigen Scharade zum Schluss, als jeder mal irgendwie eine Maske
aufhat. In diesem Punkt wäre etwas mehr Zurückhaltung besser gewesen. Ansonsten ist der Film so logisch oder unlogisch wie der Durchschnitt der Wallace-Filme, hier ist ja schon genug zur Sprache
gekommen. Eine große weitverzweigte verbrecherische Organisation, nur um eine Familie auszurotten ? Warum ertönt beim Mord an Lady Curtain ebenfalls ein Tonbandschuss, obwohl doch der Trick nun
schon lange gelüftet wurde ? Hier geht Gruseleffekt vor Sinnhaftigkeit. Überhaupt gibt es viele schöne gruselige Momente, etwa die versuchte Ermordung des jungen Curtain mit der Giftspritze und
die anschließende Szene im Wald.
Schauspielerisch ist natürlich Brigitte Horney hervorzuheben, bei der man irgendwie nie so recht weiß, auf wessen Seite sie steht und wieviel sie in die Hintergründe verstrickt ist. Auch Heinz
Drache als forscher Inspektor und Eddi Arent als umtriebiger Gehilfe des Hexers hinterlassen einen nachdrücklichen Eindruck, ebenso Klaus Kinski, der wieder mal schön malerisch als Leiche
hervorpurzeln darf, diesmal aus einem Aufzug. Auch der attraktive Robert Hoffmann als mörderischer Neffe Archie Moore hat mir immer gut gefallen.
Klar ist das Ende enttäuschend, man hätte den Darsteller des Philip Curtain wenigstens einmal irgendwie als Nebenfigur einbauen können. Bei Wikipedia wird ja behauptet, dass Alfred Vohrer neben
der kleinen Rolle in der Hotelrezeption auch den toten Philip Curtain darstellte, aber das kann doch irgendwie nicht stimmen...

Am meisten stört mich an dem Film der ganze Mummenschanz mit den Masken, ansonsten, bei allen Fehlern, ist Neues vom Hexer ein recht gut gelungener Beitrag zur Serie.

Persönliche Wertung: 4 von 5 Punkten

Count Villain Offline




Beiträge: 4.204

09.04.2019 13:26
#99 RE: Bewertet: "Neues vom Hexer" (1965, 19) Zitat · antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #98
Bei Wikipedia wird ja behauptet, dass Alfred Vohrer neben
der kleinen Rolle in der Hotelrezeption auch den toten Philip Curtain darstellte, aber das kann doch irgendwie nicht stimmen...


Ich nehme an, das bezieht sich auf den Umstand, dass Vohrer die Stimme aus dem Hörgerät spricht.

Andreas Offline




Beiträge: 410

06.07.2019 22:55
#100 RE: Bewertet: "Neues vom Hexer" (1965, 19) Zitat · antworten

Beginnt der Film, so denke ich immer wieder: Den kennst du noch gar nicht. Aber nach dem starken Opener wird es schnell langweilig und der Film lässt einen am Ende ratlos zurück. Nachdem wir gerade so spannende Filme wie die STECKNADEL sehen, so entpuppt sich dieser Streifen als billig wirkende Enttäuschung. Dieses Kammerspiel lässt kaum Spannung zu, noch lädt es zum miträtseln ein. Und wer doch miträtselt, der wird am Ende enttäuscht wie in fast keinem anderen Wallace Film. Leider nur 2/5 Punkten, trotz hohem Bekanntheitsgrad.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.204

04.08.2019 17:44
#101 RE: Wallace der Woche (21): Neues vom Hexer (1965) Zitat · antworten

Der schurkische Nachschuss: Die dichte Atmosphäre wird eher von der Regie, der Kamera und den weiblichen Hauptdarstellern getragen als vom Buch, das viel Potential verschenkt. Manchmal ist weniger Fantasie mehr. 3,5 von 5 Punkten.

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