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Dieses Thema hat 72 Antworten
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Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

16.07.2009 20:20
#46 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain
Ist das verbürgt, dass Giuseppe Ranova (Wenzel) wirklich erschlagen wurde? Auf den anderen Jockey (Beckhaus) wurde ja auch noch eingeknüppelt. Ansonsten bleibe ich bei meiner Theorie, dass man in der Rennbahn noch nicht alle Leichen entdeckt hatte.


Die Ranovas waren ebenso wie die Mants schuld am Tod von Falconelli. Dementsprechend musste Giuseppe sterben. Sein Bruder (Lukschy) entkam ja nur mit knapper Not.

Joachim.

Mamba91 Offline



Beiträge: 745

17.07.2009 13:11
#47 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain
Ist das verbürgt, dass Giuseppe Ranova (Wenzel) wirklich erschlagen wurde? Auf den anderen Jockey (Beckhaus) wurde ja auch noch eingeknüppelt. Ansonsten bleibe ich bei meiner Theorie, dass man in der Rennbahn noch nicht alle Leichen entdeckt hatte.


Ich habe mir dem Film gestern nochmal angeschaut und denke das Guiseppe Ranova das sechste Opfer ist. Die Schläge die Palmer erhält sind im Vergleich zu denen Ranovas noch "harmlos".

Im übrigen fand ich den Film mit etwas positiverer Mundpropaganda garnicht so schlecht.
Nur die Abschlussszene mit Trude Herr und Peter Thomas stößt bitter auf. Gehört zu den besseren BEW- Filmen.

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

17.07.2009 13:32
#48 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Mamba91
Zitat von Count Villain
Ist das verbürgt, dass Giuseppe Ranova (Wenzel) wirklich erschlagen wurde? Auf den anderen Jockey (Beckhaus) wurde ja auch noch eingeknüppelt. Ansonsten bleibe ich bei meiner Theorie, dass man in der Rennbahn noch nicht alle Leichen entdeckt hatte.


Ich habe mir dem Film gestern nochmal angeschaut und denke das Guiseppe Ranova das sechste Opfer ist. Die Schläge die Palmer erhält sind im Vergleich zu denen Ranovas noch "harmlos".

Im übrigen fand ich den Film mit etwas positiverer Mundpropaganda garnicht so schlecht.
Nur die Abschlussszene mit Trude Herr und Peter Thomas stößt bitter auf. Gehört zu den besseren BEW- Filmen.


du meinst peter vogel, ge aber die abschlussszene, welche ja dann auch die "grundlage" des filmtitels sein soll, stößt sehr, sehr bitter auf!!

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

17.07.2009 16:52
#49 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Sir Oliver
...aber die abschlussszene, welche ja dann auch die "grundlage" des filmtitels sein soll, stößt sehr, sehr bitter auf!!


...ähnlich ist es ja auch beim INDISCHEN TUCH - allein schon Churchill ist größer als EW im vergangenen Jahrhundert.

Joachim.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.858

17.07.2009 17:17
#50 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Joachim Kramp
...ähnlich ist es ja auch beim INDISCHEN TUCH - allein schon Churchill ist größer als EW im vergangenen Jahrhundert.

Joachim.


Der verstorbene Lord Lebanon war eben nicht ganz normal.

Dumm nur, dass der Erbe schon vor dem Erblasser verstorben ist.

Sir Oliver Offline




Beiträge: 2.007

18.07.2009 09:56
#51 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain
Zitat von Joachim Kramp
...ähnlich ist es ja auch beim INDISCHEN TUCH - allein schon Churchill ist größer als EW im vergangenen Jahrhundert.

Joachim.


Der verstorbene Lord Lebanon war eben nicht ganz normal.

Dumm nur, dass der Erbe schon vor dem Erblasser verstorben ist.


das ist dann wohl sozusagen der "fehler im rechten bild"...

Blap Offline




Beiträge: 1.128

06.01.2011 23:40
#52 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten




Das 7. Opfer (Deutschland 1964, Originaltitel: Das siebente Opfer)

Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf (nicht) Galopp!

Satan ist ein erstklassiges Rennpferd, es soll für seinen Besitzer Lord John Mant (Walter Rilla), ein vielbeachtetes und prestigeträchtiges Rennen gewinnen. Beim Training fällt der Jockey einem "Unfall" zum Opfer, wenig später wird auf dem Anwesen der Familie Mant ein Musiker getötet. Inspektor Bradley (Heinz Engelmann) trifft bei seinen Ermittlungen auf zahlreiche Verdächtige, doch die Mordserie soll erst noch auf Touren kommen. Tatsächlich wird wenig später Lord Mant mit einer Forke erstochen, seine Leiche findet man in den Stallungen auf. Welche Rolle spielt Peter Brooks (Hansjörg Felmy), der seit kurzem als Gast bei der Familie Mant wohnt? Brooks schnüffelt in der Nacht herum, seine Absichten sind undurchsichtig. Besonders verdächtig macht sich der zwielichtige Barbesitzer Ed Ranova (Wolfgang Lukschy), der um jeden Preis den zu erwartenden Sieg von Satan verhindern will. Ranova übt Druck auf den Tierarzt Dr. Trent (Harry Riebauer) aus, der selbst mit einer fragwürdigen Vergangenheit zu kämpfen hat. Weitere Morde geschehen, Inspektor Bradley fühlt Ed Ranova erneut auf den Zahn, doch dieser kann sich wie ein glitschiger Aal dem Zugriff entwinden. Dr. Trent schiebt derweil Liebeskummer, denn die hübsche Avril Mant (Ann Smyrner) erteilt ihm eine eindeutige Absage. Lässt Trent seinen Zorn über die vergebliche Liebesmüh, an der Familie Mant und deren Umfeld aus? Was treibt die schrullige Molly (Trude Herr) für ein Spiel, die sich offiziell als "Diät-Schwester" um Peter Brooks kümmern soll? Selbst Gerald Mant, der Sohn des ermordeten Lord John, zählt zum Kreis der Verdächtigen. Geralds Verhältnis zu seinem Vater war nicht das Beste, zu allem Überfluss verbindet den Erben eine gefährliche "Geschäftsbeziehung" mit Ed Ranova...

"Das siebente Opfer" ist der letzte von insgesamt sechs "Bryan Edgar Wallace" Streifen aus dem Hause CCC-Film, der noch in klassischem Schwarzweiß produziert wurde. Erst 1969 bemühmte CCC-Film den bekannten Namen "Bryan Edgar Wallace" erneut, Dario Argento lieferte sein Debüt "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" ab. Freilich in Farbe gefilmt, zählt dieses Werk zu den bekanntesten Vertretern des Giallo, aber das ist eine andere Geschichte...

Franz Josef Gottlieb nahm bei "Das siebente Opfer" auf dem Regiestuhl Platz. Zuvor hatte er "Das Phantom von Soho" (1964) für die Reihe inszeniert, weitere Streifen für CCC-Film und Rialto gehen ebenfalls auf sein Konto: "Der Fluch der gelben Schlange", "Der schwarze Abt" (beide 1963), "Die Gruft mit dem Rätselschloss" (1964). Besondere Beachtung verdient die grandiose Kameraarbeit von Richard Angst. Obwohl "Das siebente Opfer" lediglich im Format 1,33:1 gefilmt wurde, zaubert Angst wundervolle Einstellungen und äussert stimmungsvolle Bildkompositionen aus dem Hut. Diese herausragende Qualtität wertet den Film deutlich auf, es ist ein Hochgenuß diese Bilder sehen zu dürfen! Musikalisch geht es unscheinbarer zur Sache, der Score von Raimund Rosenberger erfüllt seinen Zweck, kann sich aber nicht in den Ohren festbeissen. Bei Franz Josef Gottlieb scheinen Talent und Gemurkse oft einen Kampf miteinander auszutragen, man schaue sich die reichlich mittelprächtige Rialto Produktion "Die Gruft mit dem Rätselschloss an". Doch "Das siebente Opfer" ist ein toll inszenierter Film, der kurzweilig und humorig angelegt ist, mit seinem knuffigen Charme offene Türe bei mir einrennt.

Die Besetzung bietet viele bekannte Gesichter auf. Die ganz grosse "Starpower" mag auf den ersten Blick fehlen, aber alle Akteure sind passend besetzt und spielen motivert auf. Hansjörg Felmy wird weniger abverlangt, als er in der tragischen Rolle zeigen musste, welche er in "Das Ungeheuer von London-City" innehatte. Negativ wirkt sich diese Tatsache keineswegs aus, Felmy bietet eine launige und durchweg sympathische Darbietung, nicht zu glatt, nicht zu eckig. Heinz Engelmann gefällt mir als knarziger Kriminalist sehr gut, ihn hätte ich gern in weiteren Filmen aus dem "Wallace Universum" gesehen. Hans Nielsen überzeugt als Kirchenmann mit Hang zur Schleimerei, Walter Rilla verabschiedet sich in der Rolle des Lords recht früh, seine Darbietung ist tadellos. Für die schauspielerischen Highlights sorgen die "windigen" Gestalten, allen voran Wolfgang Lukschy, der einen reichlich abscheulichen Ganoven abgibt, was ihm ganz großartig gelingt! Helmut Lohner gefällt als hektischer, unsympathischer "Junglord", der den Vorfällen zu keiner Zeit gewachsen ist, mit hysterischen Ausbrüchen für Unruhe sorgt. Harry Riebauer darf einen besonders interessanten, ambivalent angelegten Part spielen, auch vor seiner Leistung verneige ich mich sehr gern. Peter Vogel gewinnt der meist sehr klischeehaften Rolle des Butlers neue Facetten ab, was für die Qualität seiner Darstellung spricht. Gleichwohl auch für die Klasse des Drehbuchs, welches wir Regisseur Gottlieb zu verdanken haben. Herrlich die unglaublich groteske Arroganz von Alice Treff, die als Lady Stratford hochnäsig und borniert durch die Kulissen stolziert. Ann Smyrner fungiert als Blickfang, allerdings stiehlt ihr die sehr attraktive Anneli Sauli die Show, sowohl in optischer Hinsicht, als auch von der Anlage der Rolle her. Trude Herr soll nicht ungenannt bleiben, sie bringt zusätzlichen Schwung in die Sause, stürmt mit ihrer grob-herzlichen Art auf den Filmfreund ein.

Je mehr Gedanken ich mir über den Film mache, umso liebenswerter erscheint mir "Das siebente Opfer". Flott-freche Inszenierung, ein pfiffiges Drehbuch, die Kameraarbeit auf höchstem Niveau. Dazu gut aufgelegte Schauspieler, eine wohl dosierte Menge Ironie. Abgerundet durch die von Fans geschätzten Standards, so fehlt es auch hier nicht an Nebel, ehrwürdigen Gemäuern, sowie einer miesen Spelunke. Besonders gut hat mir der exquisit gestalte Vorspann gefallen, bei dem mir sofort das Herz aufging. Franz Josef Gottlieb hat alles richtig gemacht, neben "Der Fluch der gelben Schlange" seinen besten "Wallace-Film" in trockene Tücher gebracht.

"Das siebente Opfer", auf der DVD-Hülle als "Das 7. Opfer" bezeichnet, teilt sich die "Bryan Edgar Wallace DVD Collection 1", mit den beiden folgenden Titeln aus der Filmreihe von CCC:

• Das Geheimnis der schwarzen Koffer
• Der Würger von Schloss Blackmoor


Mit den schwarzen Koffern läuft die Box unrund an, schwingt sich aber sogleich mit dem Würger zur Topform auf, das 7. Opfer rundet das Paket stattlich ab! Für Fans ganz klar Kaufpflicht, auch für Einsteiger eine lohenswerte Überlegung. Universum hat die Filme mit Sorgfalt aufbereitet, die Box sieht hübsch aus, der Preis ist fair: KAUFEN!

Gut und sehr knuffig = Dicke 7/10

Lieblingszitat:

"Das ist ein Männergespräch, da kann ich dich nicht gebrauchen."

***

Für Statistiker meine kleine "Rangliste", welche die sechs "Bryan Edgar Wallace" Filme beinhaltet, die in der Zeit von 1962-1964 entstanden:

1. Der Würger von Schloss Blackmoor - Schöner Beitrag mit einem "gialloesken" Killer.
2. Das siebente Opfer - Bewährtes trifft auf frischen Wind, eine sehr positive Überraschung!
3. Der Henker von London - Trotz kleiner Schwächen sehr sympathisch.
4. Das Ungeheuer von London-City - Der gruseligste Beitrag in dieser Liste, mit herrlich fiesen Morden.
5. Das Phantom von Soho - Regisseur Gottlieb war diesmal nicht in bester Form, trotzdem ein angenehmer Streifen.
6. Das Geheimnis der schwarzen Koffer - Recht dröge und zähflüssig, teils schwach besetzt. Zusammen mit "Der Rächer" der Bodensatz der Wallace Filme.

Fazit: Die beiden Spitzenreiter liegen nahezu auf gleicher Höhe, #3 fällt knapp zurück. Position vier und fünf sind solide, doch man hätte mehr daraus machen können. Lediglich der sechste Rang fällt deutlich ab, ist nur für Fanatiker und Komplettisten von Belang.

***

Vom Ursprung her verdorben

Janek Offline




Beiträge: 1.852

15.03.2011 22:21
#53 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Achtung Spoiler Enthalten !Die größten Dramaturgischen Fehler in den Film liegen:

1. Das man die Stimme des Mörders am Telefon erkennt, warum hat er nicht eine Flüsternde bedrohliche Stimme, wie bei das Geheimnis der Schwarzen Handschuhe ?
2. Weil man natürlich als Krimrifan immer auf den Mörder+Kleidung achtet, sieht man schon beim Mistgabel Mord, dass es der Pfarrer ist, ich hatte ihn schon bei dem Bühnen Mord in Verdacht, sein Charakter ist einfach überzeichnet und das die Kamera andauernd auf seine Schuhe zoomt, war für mich schon ein hinweis darauf das er es ist, warum immer der Zoom auf die Schuhe, zudem erkennt man die Schuhe wenn er sie auf den Tisch legt

MfG

Janek

athurmilton Offline



Beiträge: 1.077

17.07.2011 02:03
#54 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Weiss jemand, wo der Film gedreht wurde? Mich würde hier besonders der Ort der Pferderennen-Szenen interessieren.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.919

17.07.2011 13:54
#55 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Alles, was ich dir sagen kann, ist, dass die Aufnahmen in den Stallungen wohl in der Reitschule Deutschlandhalle aufgenommen worden sind. Die Reitschule ist nach der Wende nach Dallgow in Brandenburg gezogen und die Deutschlandhalle soll diesen Herbst abgerissen werden. Dass man dort noch etwas findet, was an "Das 7. Opfer" erinnert, ist daher extrem unwahrscheinlich.

athurmilton Offline



Beiträge: 1.077

17.07.2011 23:17
#56 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Ich sehe in den Ferien mein erstes Pferderennen in England (in Newbury) und fragte mich nur, ob dort vielleicht gedreht wurde.

Peter Ross Offline



Beiträge: 1.349

14.10.2012 12:54
#57 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich derjenige war, der im Epigonen-Grandprix den Film "abgestraft" hat. Vor einigen Jahren gesehen und damals enttäuscht.

Ich habe den Film gestern einmal wieder angeschaut und kann bereits vorweg nehmen, dass er (leicht) besser auf mich wirkte als noch vor Jahren. Vielleicht hätte ich in einem erneuten Grandprix nun doch ein Pünktchen mehr gegeben.

Am meisten stören mich im Film die Themen (Pferde, Pferderennen -> mochte ich schon im Fälscher zu Beginn nicht) und die unsortierte Schauspieler-Struktur.
Mit fehlt im Film einfach, dass ich mich an eine Person klammern kann bzw. mich mit ihr identifizieren kann (bei Wallace z.B. häufig Fuchsberger). Hansjörg Felmy ist zu undurchsichtig und tritt zu spät in Erscheinung. Walter Riller (wo man denkt, dass er die zentrale Figur ist) wird früh im Film ermordert und Heinz Engelmann als Inspektor ist ebenfalls nicht zentraler Angelpunkt des Films. Helmuth Lohner kenne ich eigentlich fast nur aus einem meiner Reinecker-Lieblings-Dreiteiler, so dass ich ihm im siebenten Opfer den ebenfalls nicht ganz sauberer Charakter nicht abnehmen kann. Ebenfalls für mich seltsam im Handlungsverlauf, dass er dann auch noch umgebracht wird.
Am bestens passt im Film noch der bereits erwähnte Hans Nielsen ins Bild.
Sehr schön übrigens die Kurzauftritte von Werner Peters und Dieter Borsche.

Das Bühnenbild wirkt auch in Außenaufnahmen teils recht künstlich. So hat man das Gefühl, dass zum Teil Indoor in den CCC-Studios gedreht wurde (was ja wahrscheinlich auch so war).
Musikalisch sticht die Filmmusik nicht besonders heraus, dafür wurde jedoch während des Films Musik passend eingesetzt.
Ein aus meiner Sicht von Gottlieb mal eben schnell zusammen gedrehter Film, aus dem man mit mehr Liebe zum Detail sicher mehr hätte machen können. Der Film wurde übrigens kurz nach den Dreharbeiten von Vohrers "Hexer" verfilmt - im gleichen Jahr und qualitativ doch so unterschiedlich.

Unterm Strich 3 von 5 Punkten (damit also schwächer als Würger, Henker und Phantom).

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

14.10.2012 14:06
#58 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Zitat von Peter Ross im Beitrag #57

Ein aus meiner Sicht von Gottlieb mal eben schnell zusammen gedrehter Film, aus dem man mit mehr Liebe zum Detail sicher mehr hätte machen können.


"Mal eben schnell zusammen gedreht" trifft hier meiner Meinung nach absolut nicht zu.
Ich entdecke hier sehr viel Liebe zum Detail, z.B. bei der Charakterisierung der Personen,
bei den pointierten Dialogen, den (an anderer Stelle bereits erwähnten) stimmungsvollen
Bildkompositionen und der sorgfältigen und zugleich recht flotten Inszenierung.
Auch die Nachtclub-Szenen sind hier stimmiger und besser gelungen, als in anderen Filmen dieser Art.

Für mich hat "Das 7.Opfer" etwas vom Charme der Miss-Marple-Filme und bietet
vergnügliche Unterhaltung. Okay, der Schlussgag ist ein bisschen bizarr aber spätestens
bei der zweiten Sichtung reagiert man mit Gelassenheit.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

16.07.2013 21:05
#59 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Die Arthur-Brauner-Archive haben die Besetzungsliste zu "Das 7. Opfer" veröffentlicht,
aus der hervorgeht, welche Darsteller bei den ersten Planungen im Gespräch waren.

Peter Brooks (Hansjörg Felmy)
(alternativ: Allan Scott)

Lord Mant (Walter Rilla)
(Paul Dahlke, Hans Nielsen, Leonhard Steckel)

Avril Mant (Ann Smyrner)
Helga Lehner, Karin Dor

Lady Stratfort (Alice Treff)
Inge Meysel, Adelheid Seek, Agnes Fink, Gisela Uhlen

Gerald Mant (Helmut Lohner)
Erik Schumann, Rainer Brandt,, Joachim Hansen, Walter Wilz, Hans Reiser, Gustavo Rojo

Veterinär Trent (Harry Riebauer)
Hans Reiser, Heinz Reincke, Helmut Schmid, Gunnar Möller, Rik Battaglia

Reverend Turner (Hans Nielsen)
Karlheinz Schroth, Richard Münch, E.F. Fürbringer

Eduardo Ranova (Wolfgang Lukschy)
(Kurt Meisel, Peter Mosbacher, Werner Peters, Stanislav Ledinek)

Butler Irving (Peter Vogel) -keine Alternative-

Inspektor Bradley (Heinz Engelmann)
Werner Peters

Molly Dobson (Trude Herr)
Maria Sebaldt, Chariklia Baxevanos, Ruth Stephan, Anita Kupsch
Hinter "Trude Herr" stehen 4 Fragezeichen und der Vermerk "Bitte nicht"

Yo Ma (Ann Savo)
Helga Sommerfeld

Count Villain Offline



Beiträge: 3.858

16.07.2013 23:52
#60 RE: Bewertet: BEW - "Das siebente Opfer" (7) Zitat · antworten

Spannend!

Wobei für mich Lohner, Lukschy, Herr und Savo schon die Idealbesetzungen darstellen.

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