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Dieses Thema hat 33 Antworten
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 Filmbewertungen
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Peter Offline




Beiträge: 2.730

01.12.2016 09:18
#31 RE: Bewertet: Mabuse - "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (2) Zitat · antworten

Zitat von DanielL im Beitrag #27
Zitat von Gubanov im Beitrag #26

Kurios, wie die Wahrnehmungen auseinandergehen: "Stahlnetz" und "Krallen" sind für mich neben der "weißen Spinne" nicht nur Reinls beste Epigonen, sondern überhaupt seine besten Krimis.

In der Tat kurios. Du ordnest "Stahlnetz" und "Krallen" auch vor "Frosch", "Bande" und "Fälscher" ein (Nach dem "Mönch" frage ich dich schon gar nicht)?

Nach dem uMönch frage ich auch nicht, weil man mich nach dem auch nicht fragen muss. Doch der Rest ist, bei aller Sympathie für die genannten Epigonen, in dieser eindeutigen Formulierung zumindest mal erstaunlich....

Gubanov Offline




Beiträge: 14.424

01.12.2016 17:06
#32 RE: Bewertet: Mabuse - "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (2) Zitat · antworten

Bei Frosch und Bande gäbe es vielleicht noch Diskussionsansätze, aber die schnarchige Schnulze Fälscher ist als Krimi ja wohl eine glatte Themenverfehlung, bei der sich Reinls seichte Seite Bahn brach. Und während Frosch und Bande zwar handwerklich lobenswert sind, fehlt ihnen eben das typisch stylishe Sixties-Krimimoment, das sich 1959 und 1960 noch nicht vollumfänglich herausgeprägt hatte. Insofern: Ja, ich bevorzuge Spinne, Stahlnetz und Krallen den drei genannten Wallace-Filmen.

Zitat von Ray im Beitrag #30
Wie Daniel finde auch, dass man das nicht ganz vergleichen kann, weil die Wallace-Filme ja grundsätzlich eigenständige Storys haben.

Hier verweise ich einfach nochmal auf diesen Thread, in dem wir ausführlicher (an-)diskutiert haben, wie eigenständig nun eigentlich die einzelnen Wallace-Filme wirklich sind. Das gehört sicher nicht an diese Stelle, aber das Ermitteln mehrerer verschiedener Fuchsberger- oder Drache-Inspektoren unter Siegfried Schürenbergs Sir John dürfte z.B. eine ähnliche Inkonsistenz sein wie das Auftauchen zweier unterschiedlicher Fröbe-Ermittler in Wolfgang Preiss' Mabusiversum. Angebliche Unterschiede erscheinen mir da eher künstlich herbeidiskutiert.

Ray Offline



Beiträge: 584

01.12.2016 19:26
#33 RE: Bewertet: Mabuse - "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (2) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #32
Bei Frosch und Bande gäbe es vielleicht noch Diskussionsansätze, aber die schnarchige Schnulze Fälscher ist als Krimi ja wohl eine glatte Themenverfehlung, bei der sich Reinls seichte Seite Bahn brach. Und während Frosch und Bande zwar handwerklich lobenswert sind, fehlt ihnen eben das typisch stylishe Sixties-Krimimoment, das sich 1959 und 1960 noch nicht vollumfänglich herausgeprägt hatte. Insofern: Ja, ich bevorzuge Spinne, Stahlnetz und Krallen den drei genannten Wallace-Filmen.



Bei "Fälscher" und "uMönch" gäbe es auch "Diskussionsansätze", aber zumindest bezüglich Letzterem will ich hier mal keine schlafenden Hunde wecken.

Nur gegen die Bezeichnung des "Fälschers" als "schnarchige Schnulze" und "glatte Themenverfehlung" will ich protestieren.

-"Schnarchige Schnulzen" sind für mich "Plüschkrimis" - und gerade die gefallen dir doch recht gut. Umso mehr verwundert mich insoweit diese Einschätzung.

-"Fälscher" gehört zu denjenigen Filmen, die sich relativ eng am Roman von Wallace gehalten haben. Also kann in Bezug auf Wallace von "glatte Themenverfehlung" schon mal keine Rede sein; aber auch unter dem bloßen Gesichtspunkt "Krimi" seh ich das anders. Im "Fälscher" kommt der Romanze zumindest eine gesteigerte narrative Funktion zu und wurde nicht nur in die Geschichte geschrieben, damit es am Ende noch irgendwie ein "Happy End" gibt. Ein Kriminalfim bleibt der Film trotzdem - und ein sehr guter noch dazu.

Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.324

01.12.2016 20:42
#34 RE: Bewertet: Mabuse - "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (2) Zitat · antworten

Also mir geht es da ganz wie Gubanov: "Die unsichtbaren Krallen..." und noch mehr "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" gehören für mich zu den Highlights der 60er Krimis und auch im Werk von Harald Reinl. Natürlich haben die "1000 Augen" die Messlatte für die Nachfolger recht hoch gelegt, doch das sollte man den Filmen nicht anlasten, auch kann ich ebenfalls nicht ganz verstehen, warum die Abweichungen in der "Kontinuität" der Filme hier als problematischer oder störender empfunden werden wie z. B. in der Wallace-Reihe.

Der "Frosch" ist in der Tat m. E. der einzige Krimi von Harald Reinl, der vielleicht noch einen Deut besser sein könnte als die beiden oben genannten Mabuses, auch wenn ich das mit dem fehlenden fluffigen 60ies Flair schon gut nachvollziehen kann.

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