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Dieses Thema hat 37 Antworten
und wurde 2.471 mal aufgerufen
 Giallo Forum
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Blap Offline




Beiträge: 1.128

27.07.2011 14:32
#31 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Uff, diesen Thread habe ich bisher übersehen. Da packe ich doch gleich meinen Kurzkommentar hinzu:

7 Tote in den Augen der Katze (Italien, Frankreich, Deutschland 1973, Originaltitel: La morte negli occhi del gatto)

Mauz und das Rasiermesser

Lady Mary MacGrieff (Françoise Christophe) ist die Schlossherrin des alten Familienanwesens. Da Ebbe in der Kasse herrscht, bittet Lady Mary ihre Schwester Lady Alicia (Dana Ghia) um finanzielle Unterstützung. Doch Alicia will nichts davon wissen, sie rät Mary dazu, den alten Kasten schleunigst zu veräußern und in die Stadt umzusiedeln. Mitten in diese aufgeladene Stimmung platzt die unbekümmerte Corringa (Jane Birkin), ihrerseits die Tochter Alicias. Beim gemeinsamen Abendessen kocht die Spannung unter noch grösserer Flamme, denn James (Hiram Keller) -seinerseits der Sohn von Lady Mary- sorgt mit seiner taktlosen Art für weiteren Unfrieden. Selbst der anwesende Pater Robertson (Venantino Venantini) kann den vorlauten James nicht beschwichtigen. Besonders auf Dr. Franz (Anton Diffring) reagiert der junge Lord bissig, sogar die attraktive "Privatlehrerin" Suzanne (Doris Kunstmann) wird mit verbalen Ohrfeigen bedacht. In der folgenden Nacht wird Lady Alicia ermordet, ein grausiger Schock für Corringa. Die Lage wird immer bedrohlicher, weitere Tote sind zu beklagen, Leichen verschwinden. Wer ist für die Taten verantwortlich? Steckt der feindselige James hinter dem Terror? Besteht ein Zusammenhang mit dem Fluch, der angeblich seit Generationen auf der Familie MacGrieff lastet ...?

Antonio Margheriti erfreute mich bereits mit dem Giallo-Frühwerk "Sieben Jungfrauen für den Teufel" (Nude... si muore, 1968), einem sehr schönen Genrebeitrag, der auch bestens für Einsteiger und Skeptiker geeignet ist, da er sich in gemäßtigten Bahnen bewegt. "7 Tote in den Augen der Katze" vermischt typische Elemente des Giallo (Schwarze Handschuhe, Rasiermesser) mit "Edgar Wallace Feeling", wirft dazu jede Menge herrliche Gruselatmosphäre in den Topf. Margheriti hält sein Süppchen stets unter Dampf, die unterschiedlichen Zutaten sind mit Gefühl für die richtige Dosierung abgeschmeckt. Bekanntlich sind die Übergänge zwischen "Giallo", "Wallace" und "Gothic-Horror" fliessend, die Vermengung der verwandten Spielarten gelingt in diesem Fall ganz vorzüglich! Mit Carlo Carlini stand ein erfahrener Kameramann parat, für die musikalische Untermalung sorgte der bewährte Riz Ortolani.

Die Besetzung füllt das stimmungsvolle Umfeld mit Leben aus, ich habe jede Menge Zuneignung zu verteilen. Jane Birkin spielt die Rolle der Corringa zunächst mit einer typisch jugendlichen Unbekümmerheit, überzeugt aber auch in den tragischen und fordernden Momenten. Sie verkommt dabei nie zur Nervensäge, dank ihrer eigenwilligen Schönheit sammelt sie zusätzliche Sympathiepunkte. Birkin passt nicht in die üblichen Schubladen, die gern zwecks Beurteilung von "Schönheit" aufgezogen werden. Auf den ersten Blick mag sich ihre Anmut nicht offenbaren, doch mit jeder Minute die vergeht, vergrössert sich ihre rätselhafte Anziehungskraft. Ein Gesicht mit Charakter, ich verneige mich in Demut! Bei aller Begeisterung für Jane Birkin, ist meine wahre Herzdame hier jedoch eine andere Vertreterin des starken Geschlechts. Klar, ich bin ein kleines bisschen in die Figur Suzanne verliebt, die von Doris Kunstmann als ruchloses Saustück präsentiert wird, und ihre anziehenden Reize sehr ansprechend feilbietet. Dazu bedarf es keiner ausufernden Nackt-/Erotikszenen, Frau Kunstmann war damals einfach ein Naturereignis. Françoise Christophe fällt der MILF-Part zu, sie hat es nicht leicht gegen die Präsenz von Birkin und Kunstmann zu bestehen. Doch Françoise Christophe und Dana Ghia können sich behaupten, auch wenn die grosse Show auf jüngeren Beinen durch das Szenario schwebt.

Um die Herrenriege ist es ebenso gut bestellt. Hiram Keller macht eine interessante Entwicklung durch, deren Umsetzung ihm gut gelingt. Man ahnt bereits zu Beginn, dass der junge Lord nicht nur ein Irrer mit Hang zu wüsten Pöbeleien ist. Doch überzeugt euch bitte selbst davon, ich will nicht zu viel verraten. Auf Venantino Venantini ist sowieso immer Verlass, man kennt ihn aus unzähligen Produktionen, er ist bis in die heutige Zeit aktiv. Nicht minder stark gerät die Vorstellung von Anton Diffring, dessen harte, nordische Gesichtszüge ihm zu einigen Rollen als Fiesling verhalfen. Konrad Georg dürfte zumindest den nicht mehr ganz so jungen Zuschauern bekannt sein, er war in vielen Fernsehproduktionen (Derrick, Der Alte usw.) zu sehen. Da Jane Birkin die weibliche Hauptrolle spielt, hat man Serge Gainsbourg für eine Nebenrolle verpflichtet, die Kombination dürfte damals recht zugkräftig gewesen sein.

"7 Tote in den Augen der Katze" verzichtet auf allzu wilde Ausritte, die Morde gehen nicht ins Detail, Nacktheiten gewinnen nicht die Überhand. Eine Prise Irrwitz streute man trotzdem in den Sud, der mehrfach als Randerscheinung auftauchende Affe sorgt für Schmunzler. Diese Schmunzler sind meinerseits durchaus wohlwollend, ich bin bekanntlich ein Freund von Popanz und Co.. Die Katze hat es in den Titel geschafft, was in erster Linie als griffiger Aufhänger zu verstehen ist. Wer dem Giallo zugeneigt ist (oder diesen endlich entdecken möchte), wer gern Wallace Filme und deren Epigonen geniesst, wer ein Herz für wohlige Gruselschauer hat... Der zählt eindeutig zur Zielgruppe, sollte sich einen Abend für das Date mit der Katze freihalten.

Die mir vorliegende DVD stammt aus dem Hause X-Rated. Die gebotene Qualität ist im Grunde recht ordentlich, leider säuft die Scheibe in dunklen Szenen immer wieder ab. Ein erträgliches Manko, doch der Wunsch nach einer besseren Auswertung besteht. Boni sind rar, diverse Hartboxen stehen zur Auswahl bereit. Wer weniger tief in die Tasche greifen möchte, kann sich die Kaufhausversion beschaffen. Die deutsche Synchronisation gefällt mir gut. Sie ist weder zu brav, noch zu flaspsig, trifft den passenden Ton. Vermutlich werde ich zusätzlich die US-DVD von Blue Underground anschaffen, doppelt hält bekanntlich besser.

Gut bis sehr gut = Dicke 7,5/10 (Vielleicht noch ein wenig mehr. Auf jeden Fall hagelt es hier ganz besonders viele Knuffigkeits- und Wohlfühlpunkte, die jede Skala mit Wucht aus dem Rahmen reissen!)

Lieblingszitat:

"Sie hat mir nie gefallen. Aber in ihr war etwas so stupid-perverses, dass ich sie unbedingt malen musste."

Bonuszitat:

"Wie ist sie eigentlich so im Bett?" - "Reden wir nicht dauernd von Leichen und Mumien. Für heute habe ich genug davon."

***

Vom Ursprung her verdorben

Grabert Offline



Beiträge: 246

30.07.2011 12:58
#32 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Dank an @Gubanov und @Marmstorfer für die genialen Hinweise! Da ich selten us-amerikanische Serien sehe, war mir dieses Wirken von Klaus Schwarzkopf bislang nicht aufgefallen.

Georg Offline




Beiträge: 2.738

02.09.2011 20:01
#33 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Zitat von Grabert im Beitrag #28
Ähnlichkeiten zu Wallace sehe ich auch mehr als Gubanov, wobei ich verschiedenste Stilelemente entdecke. Die Gruft, der Gorilla, der wissende Butler (großartig gespielt von Konrad Georg), selbst die Motivlage. Noch einiges mehr ließe sich aufzählen.

Das finde ich auch. Wenn überhaupt ein Film als Epigone oder "stilverwandt" bezeichnet werden kann, dann dieser. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass "Sieben Tote" mehr Wallace-Elemente hat als einzelne "originale" Verfilmungen und den Stempel "Edgar Wallace" mehr verdient hätte.

Antonio Margheriti ist ein ausgezeichnet spannender Gruselthriller gelungen, der bis zum Ende die Spannung hält und mit seiner Auflösung überrascht. Alleine die Location ist vorzüglich gewählt (das Schloss steht aber in Italien?!). Joachim schrieb weiter oben, dass Vohrer ursprünglich als Regisseur vorgesehen war (wäre sicher auch toll geworden!) und dass Manfred Purzer das Drehbuch schrieb. Laut deutscher Credits basiert aber alles auf einem Roman von Peter Bryan (der zufälligerweise laut Wikipedia gleich wie ein britischer Kannibale heißt *g*), den ich zB als Drehbuchautoren für diverse Hammer-Studio-Produktionen kenne (z.B. "Der Hund von Baskerville" mit Peter Cushing und Christopher Lee).

Die Besetzung ist durchaus stimmig und gelungen, Konrad Georg ist ja (Gott sei Dank) Fixpunkt bei fast allen Luggi-Waldleitner-Produktionen und glänzt hier als Butler mit interessanter Perücke (er sieht auch nicht so krank aus, wie in anderen Filmen und TV-Rollen). Anton Diffring als Playboy spielt souverän und Doris Kunstmann als junge Französischlehrerin mit gewissen Neigungen ist sehr gut besetzt. Interessant wäre es, zu erfahren, wie die ursprüngliche Besetzung bei Vohrer ausgesehen hätte. Ich nehme an, dass zumindest Konrad Georg mit dabei gewesen wäre.

Insgesamt erfreut dieser Gruselthriller immer wieder, inklusive der eingestreuten Vampirelemente. Ich kann mich noch erinnern, dass ich - als ich den Film das erste Mal vor 20 Jahren im TV sah (ich war ca. 15) - nachts fürchterliche Alpträume davon hatte, vor allem von der Vampirsequenz. :-)

Prisma Offline




Beiträge: 7.459

21.02.2012 19:03
#34 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten



SIEBEN TOTE IN DEN AUGEN DER KATZE (1973)

mit Jane Birkin, Hiram Keller, Françoise Christophe, Doris Kunstmann, Anton Diffring, Konrad Georg, Serge Gainsbourg, Dana Ghia u.a.




Corringa (Jane Birkin) besucht das alte Schloss ihrer Ahnen 'Dragonstone', da sie zuvor aus ihrem Internat geflogen ist. Dort gibt sie zunächst an, dass es sich um vorgezogene Ferien handele. Auch Corringas Mutter Lady Alice (Dana Ghia) ist dort anwesend, da sie von ihrer Schwester Lady Mary (Françoise Christophe) eingeladen wurde, um als Bittstellerin finanzielle Hilfe zu verlangen, da sie sonst das alte Schloss nicht mehr halten könnte. Überhaupt hat sich im Schloss eine seltsame Runde versammelt: der zwielichtige Arzt Franz (Anton Diffring), die geheimnisvolle Französischlehrerin Suzanne (Doris Kunstmann), oder der angeblich geistig verwirrte junge Lord James (Hiram Keller). Schon beim ersten Aufeinandertreffen dieser ungleichen Gesellschaft gibt es die ersten Differenzen und Auseinandersetzungen. Noch in der gleichen Nacht wird Lady Alice ermordet aufgefunden. Der anwesende Arzt und Liebhaber von Mary bescheinigt einen natürlichen Tod. Weitere Morde geschehen und es scheint, als wolle man eine komplette Familie auslöschen. Die einzige Zeugin der Mordserie ist die herumschleichende Siamkatze. Wen wird sie als nächstes Opfer sehen...?

Auch dieser Beitrag von Antonio Margheriti stellt eine kleine Klasse für sich dar. "Sieben Tote in den Augen der Katze" konnte ich erstmalig in der von SAT1 gezeigten Reihe 'Midnite Movie' sehen, die Mitte/Ende der 90er Jahre ausgestrahlt wurde (unter anderem liefen dort "Der Hexentöter von Blackmoor", "Das Bildnis des Dorian Gray", "Madame und ihre Nichte", um nur wenige zu nennen. Aber derartiges findet man ja heute in der Programmpalette des Senders leider schon ewig nicht mehr) und er hat mich sofort begeistert, was auch heute noch der Fall ist. Die düstere und dichte Atmosphäre in Verbindung mit diesem hoch motivierten Schauspieler-Ensemble, verleihen der Produktion einen bemerkenswerten Schliff, die unterschiedlichen Elemente aus mehreren Genres sprechen hier sogar eine breitere Zuschauerschar an und auf diesen größtenteils spannenden Film sollte man doch schon einmal einlassen.





Die verschiedensten hier beteiligten Darsteller verleihen ihren Figuren auch die unterschiedlichsten glaubhaften Gesichter, Ecken und Kanten. Mit Jane Birkin hat man für die Hauptrolle eine ausgezeichnete Wahl getroffen, die mich persönlich zwar nie großartig angesprochen hat, aber hier von Anfang bis Ende zu überzeugen weiß. Corringas Unbeschwertheit nimmt im Verlauf eine mitreißende Wendung in Richtung Bedrohung und Angst, die Jane Birkin dem Zuschauer stichhaltig präsentiert. Hiram Keller als Lord James gefällt sich darin, in Wespennester zu stechen, seine zynischen Kommentare kommen wohl nicht beim jeweiligen Gegenüber, aber beim Zuschauer sehr gut an. Er spielt den Einzelgänger, der seine bucklige Verwandtschaft und die erlesenen Herrschaften im Schloss verabscheut und dies offen zur Schau stellt. Als seine Mutter kann man Françoise Christophe bestaunen, die nur an Etikette und persönlichen Belangen interessiert ist. Sie wird hier einiges tun um alles, nur nicht als sympathisch zu erscheinen, was ihr auch mit Leichtigkeit gelingt. Ihre Interpretation steht den jungen Heldinnen in diesem Szenario jedenfalls in Nichts nach und sie hat ein paar herrliche Dialoge zum Besten zu geben, die wirklich Spaß machen. Anton Diffring als Arzt ohne Gewissen reiht sich hier nahtlos in die Riege der fiesen Gestalten ein, gerade seine Parts mit Doris Kunstmann sind ein Vergnügen in Darstellung und Dialogarbeit. Konrad Georg, Dana Ghia und Venantino Venantini runden dieses muntere Treiben gekonnt und angenehm ab, nur Serge Gainsbourg ist meiner persönlichen Ansicht nach keine sehr glückliche Bereicherung gewesen, doch das dürfte man damals wohl anders gesehen haben.

Der Extra-Absatz muss in "Sieben Tote in den Augen der Katze" definitiv an Doris Kunstmann gehen. Hier verwende ich gerne eine Umschreibung von Blap™ die mir in diesem Zusammenhang so gut gefallen hat und die aussagekräftiger nicht sein könnte. Doris Kunstmann, das "Naturereignis". Ihre Darbietung als "vulgäre Dirne", die dem Vernehmen nach etwas so "stupid perverses" an sich habe, ist bestechend und Doris Kunstmann zieht hier ganz eigenwillige Register. Ihrer Suzanne kann man einiges in ihren Augen ablesen. Wie sie Corringa mit lüsternen Blicken fixiert und regelrecht verschlingt, andererseits bei ihren Schäferstündchen mit Franz nur noch auf die Uhr sehen müsste, um dem Zuschauer Klarheit zu verschaffen, interpretiert hier die beste weibliche Rolle im Rahmen der hochklassigen Leistungen ihrer Mitstreiterinnen. Suzanne schleicht wie eine lauernde Katze durch das Szenario, wie eine gefährliche Verheißung. Die ständig in schwarz gekleidete Französischlehrerin von James gibt einige Rätsel auf. Doris Kunstmann gewährt dem Zuschauer, sie auf einem Trip zu begleiten, der zwischen der Kreation eines so faszinierenden und gleichzeitig abstoßenden Charakters und wahrer Schauspiellaune, gepfeffert mit hochklassigen Dialogen, den Eindruck eines Brilliantschliffes zulässt.

Oftmals ist es ja gerechtfertigt, bestimmte Titel von Filmen zu kritisieren, da sie wenig an Aussagekraft mit sich bringen. "Sieben Tote in den Augen der Katze" halte ich als Titel für diesen Film wirklich sehr gelungen und er erweckt Interesse und Neugierde. Die Titelheldin "Kitty" ist bei den Morden immer die einzige Augenzeugin und auch sie ist es, die den Zuschauer in die dunkelsten Ecken und geheimen Gänge des Schlosses mitnimmt. Gerade die Präsentation des gruseligen Gemäuers ist tadellos und transportiert eine beklemmende, teils beängstigende Atmosphäre. Auch die Musik von Riz Ortolani untermalt das Geschehen mit einigen bizarren Klängen wirklich hervorragend. Die Spannung sehe ich persönlich auf durchgehend hohem Niveau, denn falls es zu kleineren Durchhängern kommen sollte, werden diese durch die eigene Auseinandersetzung mit den vielen, im Film gebotenen Inhalten (die günstig in einander übergehen) ausgeglichen. Falls man doch wirklich von ein paar Schwachstellen sprechen kann, so ist dies definitiv das abrupte Ende mit einem belanglosen Resumée, die Motivation der Mordserie ist leider eher herkömmlich, und die Idee mit einem in das Szenario integrierten Monsters, beziehungsweise eines Gorillas sollte man vielleicht eher mit einem Schmunzeln quittieren. "Sieben Tote in den Augen der Katze" ist insgesamt sehr sehenswert und unterhaltsam, ich bin immer wieder begeistert, welche Beiträge Anthony Dawson ins Rennen schickte!

Gubanov Online




Beiträge: 14.376

12.09.2013 00:16
#35 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

„Sieben Tote in den Augen der Katze“ belegt mit 52,63 von 70 Punkten Platz 26 von 35 im Giallo-Grandprix 2013. Der Film wurde also mit durchschnittlich 3,76 Punkten pro Person bewertet. Unter zwölf Teilnehmern erhielt er drei Top-Ten-Nominierungen.

Anzahl der abgegebenen Bewertungen: 8
mit 54,25 Punkten auf Platz 24 in der Kategorie Stil (Inszenierung und Bild)
mit 53,38 Punkten auf Platz 24 in der Kategorie Schock und Provokation
mit 51,63 Punkten auf Platz 25 in der Kategorie Plot und Spannung
mit 56,00 Punkten auf Platz 18 in der Kategorie Darsteller
mit 49,88 Punkten auf Platz 31 in der Kategorie Musik
mit 49,88 Punkten auf Platz 26 in der Kategorie Giallo-Faktor
mit 53,38 Punkten auf Platz 22 in der Kategorie Freie Wertung
Gehe zum IMDb-Eintrag / OFDb-Eintrag

TasseKaffee Offline



Beiträge: 127

17.08.2016 18:09
#36 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Den Film "Sieben Tote in den Augen der Katze" finde ich etwas trashig, er bekommt 4 von 10 Punkten. Unglaublich ist ja, aus welcher Berufsgruppe der Täter schon wieder kommt ...

Bei Badmovies findet man eine Besprechung des Films.

Editiert von Gubanov am 17.08.2016, 19:00 Uhr - Beitrag in passendes Thema integriert

Georg Offline




Beiträge: 2.738

17.08.2016 19:24
#37 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Zitat von TasseKaffee im Beitrag #36
Unglaublich ist ja, aus welcher Berufsgruppe der Täter schon wieder kommt ...

Wenn Du genau aufpasst, gehört der Täter dieser Berufsgruppe nicht an, sondern tötet den richtigen Vertreter und nimmt dessen Rolle ein. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass die Wahl dieser Berufsgruppe als Täter in anderen italienischen Filmen jener Jahre ganz klar mit der gesellschaftlichen Struktur und Entwicklung zu tun hat.

TasseKaffee Offline



Beiträge: 127

22.08.2016 21:28
#38 RE: Sieben Tote in den Augen der Katze (1973) Zitat · antworten

Ja stimmt, da hast du Recht. Der Täter hat sich ja nur so getarnt. Danke für die Information.

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