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Dieses Thema hat 47 Antworten
und wurde 3.759 mal aufgerufen
 Filmbewertungen
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Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

30.12.2016 19:35
#31 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Zitat von Ray im Beitrag #30
So muss man insgesamt konstatieren, dass die Dr. Mabuse-Reihe der CCC zwar mit "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" stark anfing, im Übrigen aber nur durchschnittliche Genre-Kost ablieferte. Selbst den Vergleich zur hauseigenen Bryan Edgar Wallace-Konkurrenz verliert man.

Hui, starker Tobak. Dieser Behauptung würde ich glatt die gegenteilige These entgegenstellen. Jedenfalls im Zeitraum, in dem die beiden Serien parallel liefen, finde ich bei Mabuse drei sehr gute Filme, bei BEW nur einen.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.543

30.12.2016 19:42
#32 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Die Story ist sicher etwas zerfahren, aber die Musik ist wahrscheindlich die beste der Serie.

DanielL Offline




Beiträge: 4.127

30.12.2016 22:52
#33 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #31
Zitat von Ray im Beitrag #30
So muss man insgesamt konstatieren, dass die Dr. Mabuse-Reihe der CCC zwar mit "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" stark anfing, im Übrigen aber nur durchschnittliche Genre-Kost ablieferte. Selbst den Vergleich zur hauseigenen Bryan Edgar Wallace-Konkurrenz verliert man.

Hui, starker Tobak. Dieser Behauptung würde ich glatt die gegenteilige These entgegenstellen. Jedenfalls im Zeitraum, in dem die beiden Serien parallel liefen, finde ich bei Mabuse drei sehr gute Filme, bei BEW nur einen.


Obwohl ich auf das fast gleiche Mabuse-Ranking gekommen bin, war mein erster Gedanke auch: Das kann doch nicht stimmen. Da Mabuse aufgefrischt ist, die letzte BEW-Komplettsichtung aber auch schon wieder Jahre zurückliegt hilft aber nur eine baldige Anschlusssichtung für die absolute Gewissheit. Die ersten Programmwochen für 2017 scheinen sich zu füllen. Oder doch noch etwas warten und dann mal eine chronologische EW-BEW-Gesamtsichtung???

Gruß,
Daniel

Ray Offline



Beiträge: 1.833

30.12.2016 23:49
#34 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Zitat von DanielL im Beitrag #33
Zitat von Gubanov im Beitrag #31
Zitat von Ray im Beitrag #30
So muss man insgesamt konstatieren, dass die Dr. Mabuse-Reihe der CCC zwar mit "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" stark anfing, im Übrigen aber nur durchschnittliche Genre-Kost ablieferte. Selbst den Vergleich zur hauseigenen Bryan Edgar Wallace-Konkurrenz verliert man.

Hui, starker Tobak. Dieser Behauptung würde ich glatt die gegenteilige These entgegenstellen. Jedenfalls im Zeitraum, in dem die beiden Serien parallel liefen, finde ich bei Mabuse drei sehr gute Filme, bei BEW nur einen.


Obwohl ich auf das fast gleiche Mabuse-Ranking gekommen bin, war mein erster Gedanke auch: Das kann doch nicht stimmen. Da Mabuse aufgefrischt ist, die letzte BEW-Komplettsichtung aber auch schon wieder Jahre zurückliegt hilft aber nur eine baldige Anschlusssichtung für die absolute Gewissheit. Die ersten Programmwochen für 2017 scheinen sich zu füllen. Oder doch noch etwas warten und dann mal eine chronologische EW-BEW-Gesamtsichtung???



Am besten Letzteres, quasi als guter Vorsatz fürs neue Jahr.

@Gubanov: Bei mir ist es genau umgekehrt: drei sehr gute BEW, nur ein sehr guter Mabuse.

Wie denken denn andere darüber? Einen Quervergleich Mabuse/BEW habe ich hier noch nicht gefunden.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.496

31.12.2016 10:12
#35 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Zitat von Ray im Beitrag #34
Wie denken denn andere darüber? Einen Quervergleich Mabuse/BEW habe ich hier noch nicht gefunden.


Welche Produktionen stehen sich denn da genau gegenüber? Oder meinst du jetzt de Gesamtvergleich der Reihen an sich?

Ray Offline



Beiträge: 1.833

02.01.2017 18:31
#36 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #35
Zitat von Ray im Beitrag #34
Wie denken denn andere darüber? Einen Quervergleich Mabuse/BEW habe ich hier noch nicht gefunden.


Welche Produktionen stehen sich denn da genau gegenüber? Oder meinst du jetzt de Gesamtvergleich der Reihen an sich?



BEW vs. Mabuse, wobei ich vor allem jeweils die 6 Filme aus der ersten Hälfte der 1960er-Jahre im Auge hatte, weil die sich am besten vergleichen lassen.

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.589

17.04.2017 13:38
#37 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

BEWERTET: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (I raggi mortali del dottor Mabuse) (Deutschland/ Frankreich/ Italien 1964)
mit: Peter van Eyck, O.E. Hasse, Yvonne Furneaux, Rika Dialina, Valéry Inkijinoff, Dieter Eppler, Claudio Gora, Gustavo Rojo, Massimo Pietrobon, Walter Rilla, Yoko Tani, Charles Fawcett, Leo Genn, Ernst Schröder u.a. | Drehbuch: Ladislas Fodor, Alexander Welbat nach Motiven der Figur von Norbert Jacques | Regie: Hugo Fregonese

Major Bob Anders vom britischen Geheimdienst besucht Professor Pohland in der Klinik, in der er seit seiner Verhaftung in der Causa Dr. Mabuse untergebracht ist. Mithilfe eines Elektroschocks soll er Informationen über die Pläne des toten Verbrechers bekannt geben. Während eines Stromausfalls wird Pohland entführt. Major Anders erhält den Auftrag, sich auf Malta im Labor von Professor Larsen umzusehen, der an einer lebensbedrohlichen Erfindung, den sogenannten Todesstrahlen arbeitet. Diese sind in der Lage, binnen Sekunden jeden gewünschten Ort auf der Erde völlig auszulöschen. In den Händen eines Machtbesessenen wie Mabuse hätte die Erfindung fatale Folgen für die Menschheit....



Nach altem Strickmuster, jedoch an die Voraussetzungen einer Dreiländer-Zusammenarbeit angepasst, präsentiert sich der sechste und letzte Film der klassischen CCC-Reihe als actiongeladenes Abenteuer eines Einzelkämpfers im Stil eines Helden wie des legendären 007. Wie sein berühmter Kollege umgibt sich auch Major Anders mit schönen Frauen und gebrandmarkten Schurken, ständig im Zweifel, wem er trauen kann. Mabuse ist tot und sein legitimer Nachfolger nicht mehr als eine stammelnde Marionette. Die Filmschaffenden waren sich bewusst, dass dieses Phantom nicht mehr länger künstlich beatmet werden konnten, sahen jedoch gleichzeitig das finanzielle Potenzial, das die Figur Mabuse immer noch in sich barg. Die wohligen Schauer, die dem Publikum bei der Nennung seines Namens über den Rücken liefen, waren schließlich bare Münze wert. So versuchte man, beide Seiten - das internationale Publikum, das einen Action-Reißer erwartete, sowie den heimischen Zuschauer, der auf den unheimlichen Schatten spekulierte - zufriedenzustellen. Solche Gratwanderungen gelingen selten, ermöglichen aber oft ganz spezielle Produktionen, die ein aufgeschlossenes und vorurteilsfreies Publikum ansprechen und ihren eigenen Reiz entfalten. Das Grundthema der tödlichen Gefahr für den Erdball, die Vernichtung ganzer Städte und die Jagd nach der Herrschaft über diese fatale Errungenschaft der Technik bilden den selben Nervenkitzel wie ähnlich geartete Bedrohungen aus dem Kosmos eines James Bond. Die Insignien der Macht sind zu allen Zeiten die gleichen: abschreckende Waffen und attraktive Damen; beides Symbole, welche die Virilität der selbst meist wenig anziehenden Männer betonen sollen. So erweisen sich fast alle Beteiligten im Spiel um den Zugang zum roten Knopf als körperlich beeinträchtigt oder intellektuell fragwürdig.

Peter van Eyck absolviert seinen dritten Auftritt innerhalb der Serie, wobei er in der Rolle des Bob Anders teilweise ein wenig hölzern wirkt. So liegen ihm die Liebesszenen nicht besonders und es ist gut, dass diese nicht zu ausführlich inszeniert wurden. Besser zu Gesicht stehen ihm seine Szenen, in denen er sich in tödlicher Gefahr befindet und er die eine oder andere Prügelei absolvieren muss. Sein nüchterner Charakter eignet sich vor allem für Sequenzen, in denen er die finsteren Pläne seiner Gegner zu analysieren versucht. Von den Damen gefällt vor allem Yvonne Fourneaux, deren Direktheit sie zur interessanten Geheimnisträgerin macht und weitaus mehr Stil besitzt als Rika Dialina, die sich mangels Aufgabe vor allem gepflegt langweilen darf. Das Klischee der willigen Blondine wurde parallel auch in den Verfilmungen von Ian Flemings Romanen ausgiebig bedient; anscheinend braucht es solche Rollen für die humoreske Auflockerung der Handlung. Spannende Abwechslung bieten die verschiedenen Schauplätze, die sich angenehm ins Ganze fügen, so der alte Friedhof, die aufgelassene Kapelle, der Glockenturm oder das sterile unterirdische Labor mit seiner schweren Panzertür und den unheimlichen akustischen Signalen der Apparaturen. Nach einem Durchhänger im ersten Drittel des Films nimmt das Geschehen zunehmend an Fahrt auf, wobei der Showdown mangels eines charismatischen Schurken erwartungsgemäß ins Leere läuft und so Platz für Spekulationen lässt. Schade, dass nicht geklärt wurde, was mit dem entführten Professor Pohland geschah und welche Schritte Professor Larsen nun unternehmen wird. Im Vergleich mit der italienischen Langfassung schneidet das Schlussbild mit dem enttäuschten Schäferhund jedoch besser ab als ein Aufflammen des Techtelmechtels von Bob und Judy im Flugzeug.

Wer sich einen traditionellen Mabuse erwartet, wird enttäuscht, tritt der gute Doktor dem Zuschauer doch nur als Alibi für gierige Froschmänner und ihre Auftraggeber gegenüber. Wer jedoch Gefallen an einem temporeichen Krimi unter südlicher Sonne findet und sich unbefangen gut unterhalten will, erhält mit den "Todesstrahlen" einen exotischen Blick auf das treudeutsche Thema, das wie die Phantasien eines Wahnsinnigen aus dem Ruder läuft. 3,5 von 5 Punkten

Count Villain Offline




Beiträge: 4.496

01.09.2017 22:29
#38 RE: Bewertet: Mabuse - "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (6) Zitat · Antworten

So, am Ende angelangt.

Ich würde ja jetzt zu gerne sagen: Was für ein Schund! Aber dafür sind die Todesstrahlen handwerklich zu gut gemacht. In sehr guten Momenten zeigt sich der Film visionär (Unterwasserkampf), in guten Momenten herrlich selbstironisch bzw. parodistisch (Judy! Solche Frauentypen gab es bei James Bond mit Tiffany Case und Mary Goodnight erst in den 70ern; auch Leo Genn zeigt eher Spielfreude denn eine ernsthafte Rollenauslegung) und in schlechten wie dreiste Kopisten (Mercedes ist 1 zu 1 Miss Taro aus Dr. No, der Protagonist hätte auch James Bond heißen können, etc.). Fast schon Fremdschämen muss man sich allerdings für das zu durchsichtige Bemühen, falsche Fährten zu legen, sowie für den hanebüchenen, sinnentleerten Plot. Wir haben da einen intelligenten Wissenschaftler, dem die Gefährlichkeit seiner Erfindung so bewusst ist, dass er sie sogar vor sich selber schützt (und allein das steht auf sehr wackligen Beinen). Warum vernichtet er sie nicht direkt? Ihm muss doch klar sein, dass die Todesstrahlen immer böse Menschen anlocken werden, selbst wenn er die Erfindung in gute Hände verkauft hätte. O. E. Hasse spielt fast schon brillant dagegen an, aber das ist noch naiver als es eine Vorzeige-Blondine je sein könnte (einen ähnlich naiven Wissenschaftler gibt es bei James Bond auch erst in einem 70er-Film und dort - zum Glück - nur als kleine Nebenrolle und nicht als Dreh- und Angelpunkt des Geschehens). Da ist mir der charmant verkaufte Unfug in "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" tausendmal lieber. Die "Todesstrahlen" nehmen sich dafür einfach selbst noch viel zu ernst.

Und ein Mabuse-Film sind die Todesstrahlen auch nicht. Was bei "Scotland Yard" durch die Präsenz von Walter Rillas im "Testament" eingeführten Prof. Pohland noch funktioniert hat (das Aufstülpen des "Mabuse-Siegels" auf fremde Stoffe), entfaltet hier nicht wirklich Wirkung. Man entferne den Anfang und den Schluss und man hat einfach einen x-beliebigen Agentenfilm. Was der Schluss mit Botani, Pohland und dem Hund überhaupt ausdrücken soll, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Oder nein ... ich hab 's! Das schlägt die Brücke zu den "Tausend Augen"! Das ist natürlich der (Blinden-)Hund von Professor Jordan/Cornelius! So lange Dr. Mabuse von Botani Besitz ergriffen hatte, waren die beiden unzertrennlich, aber als der Geist am Ende hinausgefahren ist, wird der "Wirtskörper" für den Hund wieder uninteressant! Das gibt dem Ganzen ja fast schon Tiefe!

Trotzdem, irgendwie bezweifle ich, dass das die tatsächliche Intention hinter der Szene war. Deshalb bleibt eigentlich nur ein B-Movie-Agentenfilm mit D-Movie-Plot und einer gewissen Unentschlossenheit zwischen Ernsthaftigkeit und Überzeichnung übrig.

Dass man sich im Finale etwas mehr Zeit hätte nehmen und Mario Monta On-Screen in einer spannenden Sequenz töten können, ist dann letztendlich auch nur noch eine Randnotiz.

Auf jeden Fall zeigt sich die gesamte Mabuse-Serie als qualitativ ordentlich bis hochwertig und stilistisch facettenreich. Ich möchte sie nicht missen.

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

12.09.2017 06:04
#39 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

„Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse“ belegt im Edgar-Wallace-Epigonen-Grandprix 2017 Platz 35 von 48. Der Film erhielt von den Teilnehmern im Durchschnitt eine Bewertung von 3,34 von 5 Punkten.

zugrundeliegende Wertungen: 16 von 17 (13x „gut bekannt“, 3x „länger her“)
Top-10-Tipps: 0 von 8
Auswahlrunde: vorqualifiziert (Dr.-Mabuse-Film)


mit 3,69 Pkt. Platz 33 in der Kategorie Schauspieler (+ 2)
mit 3,14 Pkt. Platz 36 in der Kategorie Inszenierung / Spannung (– 1)
mit 2,36 Pkt. Platz 48 in der Kategorie Drehbuch / Logik (– 13)
mit 3,64 Pkt. Platz 29 in der Kategorie Ausstattung / Wertigkeit (+ 6)
mit 3,91 Pkt. Platz 19 in der Kategorie Musik (+ 16)
mit 3,43 Pkt. Platz 28 in der Kategorie Epigonenfaktor (+ 7)
mit 3,22 Pkt. Platz 32 in der Kategorie freie Wertung (+ 3)

Edgar-Wallace-Epigonen-Grandprix 2017: Ergebnisse (#171) (12)

patrick Offline




Beiträge: 3.234

03.04.2021 18:25
#40 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

Die Todesstrahlen des Dr.Mabuse (1964)



Regie: Hugo Fregonese

Produktion: CCC-Filmkunst- Artur Brauner, BRD,F,I 1964

Mit: Peter van Eyck, O. E. Hasse, Yvonne Fourneaux, Rika Dialina, Walter Rilla, Ernst Schröder, Robert Beatty, Valéry Inkijinoff, Dieter Eppler, Claudio Gora, Gustavo Rojo, Massimo Pietrobon, Charly Fawcett, Leo Genn, Yoko Tani, Feodor Chaliapin Jr., Erich K. Koltschak


Handlung:

Der inzwischen vom bösen Geist des Dr.Mabuse verlassene Professor Pohland fristet nun seine Zeit selbst in einer Nervenheilanstalt. Während einer Untersuchung geht plötzlich das Licht aus und der Professor verschwindet nach einer Rangelei spurlos. Der britische Geheimdienst erfährt, dass ein gewisser Professor Larsen auf Malta an einer Strahlentechnologie arbeitet, auf die es der noch immer umtriebige Geist Mabuses abgesehen zu haben scheint. Kurzerhand wird daher Major Anders auf die Insel beordert um der Sache auf den Grund zu gehen und kommt sehr bald den Aktivitäten einer Gruppe geheimnisvoller Froschmänner auf die Spur...

Anmerkungen:

Nachdem die Qualität der Mabuse-Reihe mit "Scotland Yard jagt Dr.Mabuse" einen empfindlichen Dämpfer erlitten hat, wird nun wieder ein ganz neuer Weg eingeschlagen und es ist unschwer erkennbar, dass die 1964 inzwischen voll in Fahrt geratene Bondmania ihren magischen Einfluss ausübt. Paradoxerweise wird die erst im folgenden Jahr in "Feuerball" vom Zaun brechende legendäre Unterwasserschlacht, wenn auch in wesentlich bescheidenerem Format, vorweggenommen. Auf jeden Fall erfolgt stilistisch eine klare Angleichung Richtung Bond, die an vielen Stellen überdeutlich wird. Die auf einer Insel entwickelte Strahlentechnologie erinnert wohl nicht ganz zufällig an Dr.No. Major Anders unbekümmerter Umgang mit Frauen und das vorsichtige Einbringen von Sexualität - er reist mit Judy an und schläft beiläufig mit Gilda - würde ebenfalls 007 nur allzu ähnlich sehen. Malta ist zwar nicht unbedingt Jamaica oder die Bahamas, aber immerhin, im Vergleich zu den bisher gewohnten Lokalitäten, ein sonnig-südlicher Ort, der ein völlig neues Flair in die Reihe einbringt. Peter van Eycks Major-Tern-Charakter aus dem Vorgängerfilm muss nun einer weiteren Wandlung in Richtung Major Anders vom britischen Geheimdienst weichen, da ein Scotland-Yard-Beamter auf Malta vermutlich nicht wirklich etwas verloren hat. Auch die stimmungsvolle Musik trägt dazu bei, diesem Mabuse-Beitrag einen moderneren Anstrich zu verleihen. Die Neugierde wird zweifellos entfacht aber leider nicht zu 100 Prozent befriedigt, da sich den Spannungsbogen störende Längen einschleichen.

Besonders schade ist, dass der Streifen nicht in Farbe gedreht wurde, da sich die südländische Atmosphäre in schwarzweiß naturgemäß nicht angemessen entfalten kann. Gerade 1964 war das Publikum ganz anderes gewohnt. Ein noch viel größeres Manko aber sind die viel zu dunkel und unklar eingefangenen Unterwasseraufnahmen, die durch unsaubere Belichtung ihr ganzes Potential verspielt haben und darauf schließen lassen, dass man die Sache mit viel zu wenig Herzblut angegangen ist und der Pfennigfuchserei frönte. Major Anders drohende Tuchfühlung mit einem Riesenhai und die bereits angesprochene Harpunen-Schlacht sind Dinge die förmlich nach einer sorgfältigen und optisch ansprechenden Umsetzung geschrien hätten.

Rika Dialina bewegt sich als nur allzu typisch skizziertes Blondinchen-Klischee an der Grenze zum Erträglichen. Dr.Mabuses dämonische Präsenz geht in diesem Film völlig verloren und er füllt inzwischen nicht mehr viel mehr aus als irgend ein schablonenhafter Standard-Bösewicht. Die Identität, hinter der er sich diesmal verbirgt, ist durch überdeutliche Hinweise recht leicht zu erraten. Der Schluss sorgt dann auch noch für Verwirrung, da das Gesicht des von Dr.Mabuse beseelten unfreiwilligen Mediums plötzlich mit Professor Poland überblendet wird. Ist dieser inzwischen zum Shapeshifter geworden? Keine Ahnung was hier nun abgeht. Wo war er eigentlich nach seinem Abgang aus der Klinik? Oder war er unter einer weiteren Maske hinter der Maske?

Die Aktivitäten der Froschmänner sorgen allerdings bei ihren nächtlichen Zusammenkünften für eine einigermaßen angemessene Atmosphäre, wie auch die skelettierten Malteserritter in den unterirdischen Gängen. Dass eine Chinesin böse sein darf und dann auch noch von Major Anders Schläge in ihr gelbes Gesicht angedroht bekommt, wäre mit der gehirngewaschenen politischen Korrektheit unserer Tage kaum mehr vereinbar und erweckt Sehnsucht an die Zeiten einer noch weniger wahnwitzig vollzogenen
Mind-Control. Die nicht mehr ganz so junge, wie im Film angedeutete, Yvonne Fourneaux, welche auch in dem Hammer-Klassiker "The Mummy" von 1959 und einigen Spät-Errol-Flynn-Streifen der 50er-Jahre mitwirkte, ist auch hier noch relativ gut erhalten.

Fazit:

Der offensichtliche Versuch dem Bond-Vorbild nachzueifern wird nicht nur durch die fehlende Farbe, sondern auch durch eine an wichtigen Stellen viel zu schlampige Inszenierung vereitelt, sodass die inzwischen recht blass gewordene Mabuse-Figur nicht durch das mediterrane Element kompensiert werden kann. Ein gewisser Unterhaltungswert bleibt unter dem Strich zwar durchaus noch erhalten, doch sieht man dem Film sein knausriges Budget leider allzu deutlich an, nicht zuletzt da er sich in ein Genre vorwagt, dass sich nun mal etwas kosten lassen muss. Es ist somit wenig erstaunlich, dass die Reihe nun ihr Ende fand und Kommissar X bereits in den Startlöchern stand. 3,5 von 5 Punkten.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 549

03.04.2021 19:18
#41 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse (1964)


Handlung:

Major Anders (wieder mal Peter van Eyck) plant, den diesmal selbst in der Psychiatrie einsitzenden Dr. Pohland (Walter Rilla) zu interviewen. Der hatte ja im Vorgängerfilm, besessen von Dr. Mabuses Geist, die Weltmacht angestrebt. Doch Pohland kann flüchten, wenig später erhält Anders den Auftrag, nach dem im britischen Einflussbereich gelegenen Malta zu reisen, wo ein Professor Larsen (O.E. Hasse) an einer Geheimentwicklung tüftelt, die wieder mal die Vernichtung der guten alten Mutter Erde zur Folge haben könnte. Da kann der Menschheitsfeind Nr. 1 nicht weit sein ! Zusammen mit seiner Freundin Judy als Tarnung bezieht der Major Stellung in dem fiktiven Küstenort Belmare im Süden der Insel. Er besichtigt Larsens unterirdisches Labor mit der tödlichen Erfindung, übersteht einige Mordanschläge, lernt eine Menge Personen kennen und plaudert sich so durch die Gegend. Larsen will seine Waffe nicht an die Engländer ausliefern. Die Erfindung basiert auf dem Prinzip, mit dem dazumal Archimedes, der «Gigant von Syrakus», der Legende nach mit Hilfe von überdimensionalen Brennspiegeln eine feindliche Flotte in Brand setzen ließ. Immer wieder dringen unbekannte Froschmänner in die Gewässer vor, mit denen sich die Briten einen Kleinkrieg im Dunkeln liefern. Eine Menge Personen scheint in die Affäre verwickelt: Larsens verführerisch-verführende Nichte Gina (Yvonne Fourneaux), deren leichtlebiger Freund Mario Monta sowie dessen geschäftstüchtiger Bruder Jason, der Verbindungsoffizier Admiral Quincey, der körperlich durch seinen Job in Mitleidenschaft gezogene Vorgesetzte Commander Adams, der scheinbar harmlose Museumsdirektor Botani, sowie weitere Chargen. Im Hintergrund fungiert als Schatten der Mabuse-Geist, durch den der dunkle Kaspar (Dieter Eppler) als Befehlsempfänger und Handlanger zu seinen Einsätzen delegiert wird. Nach einigen Verwicklungen, oder eher Verwirrungen, bereitet die böse Macht den großen Schlag vor. Unter Wasser und auf dem Land tobt der Kampf um die tödlichen Strahlen, wobei die Welt noch einmal davonkommt. Glück gehabt.


Bewertung:

Letzter Versuch von Mabuse, noch einmal den Sieg zu erreichen. Da ihm das große Ziel im britischen Mutterland versagt geblieben ist, versucht es der Bösewicht lieber an den Rändern des schon stark zusammengeschrumpften Empires. Malta sollte interessanterweise etwa zeitgleich mit den Aktivitäten des unverwüstlichen Verbrecherhirns die Unabhängigkeit erringen – ob es da wohl Zusammenhänge gibt, die die offizielle Geschichtswissenschaft ignoriert ? Da die Briten mit Vorliebe unverrückbar auch noch auf jahrhundertealten Geheimdienstmanuskripten sitzen, werden wir die Wahrheit wohl nie erfahren.
Auf der anderen Seite, wenn sich der Secret Service wirklich auf Mitarbeiterinnen wie Anders’ Freundin Judy (Nachnamen gibt es nicht, konnte sie sich wohl nicht merken ) verlassen hat, verwundert es nicht, dass Britannia die kleine Mittelmeerinsel mit den geheimnisvollen Megalithbauten nicht mehr halten konnte. Die griechische Darstellerin Rika Dialina ist durchaus ansehnlich, aber in ihrer Rolle eine eindeutige Inkarnation des lebenden Blondinenwitzes. Immerhin etwas, bei der archaisch bösen Hauptfigur ist diese eindeutige Zuordenbarkeit leider verlorengegangen. Peter van Eycks Figur hat eine ebensolche Wandlung vollzogen, aus Bill Tern ist jetzt Major Anders geworden, der sich statt auf Mamachens Hilfe lieber auf die Unterstützung der geistig weniger als körperlich gut ausgestatteten Judy verlässt.
Die Darsteller sind allerdings sehr hochwertig, was man vom Drehbuch leider nicht sagen kann. Die Geschichte dümpelt recht mühsam herum, immer neue Beziehungen der handelnden Personen werden aufgedeckt, was schließlich zu ermüdenden Folgen für den Zuschauer führt. Der fragt sich irgendwann, was das alles eigentlich soll, wohin das führt und was es noch mit Mabuse zu tun hat.

Natürlich, unter logikpolizeilichen Aspekten gesehen ist der Film ein «Leckerbissen». Das geht schon los, als Major Anders die ehemalige Mabuse-Hülle Dr. Pohland in der Nervenklinik besucht. Ehemalig deshalb, weil sich der Preiss-Mabuse-Geist ja am Ende des vorherigen Streiches von seinem Wirtskörper wieder gelöst hatte. Offenbar ist er aber, in Ermangelung eines besseren Zuhauses, wieder reuevoll oder auch aus taktischen Gründen zu Pohland zurückgekehrt, so dass dessen Mantra von Unschuld und benutzten Geist zwar an sich stimmt, aber doch nur eine Tarnung gewesen sein kann. Während es wohl das Leichteste gewesen wäre, mit Hilfe des auf irgendeine Art und Weise als Krankenwärter eingeschleusten Schurken Kaspar vor oder nach Anders’ Besuch still und heimlich zu verduften, muss die Aktion natürlich spektakulär während dessen Visite erfolgen. Denn sonst hätte Pohland ja dem Major nicht die mystische Bemerkung «Todesstrahlen» vor seinem Verschwinden entgegenschmettern können, damit auch die schlüssige Verbindung zu Larsens Erfindung auf Malta für den Betrachter nachvollziehbar wird. So viel Unlogik-Logik gibt schon eine kleine Einstimmung auf den Rest des Filmes. Zugegebenermaßen ist es mir bei der Alle-Jubeljahre-Sichtung des Streifens immer noch nicht gelungen, den berühmten roten Faden in der Handlung zu finden. Obwohl das Beziehungsgeflecht der Protagonisten im Prinzip nicht uninteressant angelegt ist. Leider verheddert man sich darin.
Ein Wissenschaftler, der seine Erfindung des Verderbens nicht in die falschen Hände fallen lassen will und sie mit abstrusen Verschlüsselungen offensichtlich schon vor sich selber schützen will, muss sich mal ernsthaft fragen lassen, wo denn eigentlich die richtigen Hände sind, in die man die totale Vernichtungswaffe abgeben will. Mir würde da jetzt absolut niemand einfallen. Wofür entwickelt der Gute dann überhaupt die ganze Sache ? Geldmangel scheint er ja nicht zu haben, aber der Finanzier möchte ja auch was davon wiederbekommen. Wenn die Apparatur so dermaßen gefährlich ist, ist kaum zu glauben, dass der englische Geheimdienst nur danebensteht und die Sache laufen lässt. Von den größeren Brüder- und Schwesterorganisation in Amerika und Russland mal abgesehen, die wohl bei ihren Aktivitäten kaum sehr zimperlich gewesen wären.
Major Anders bekleckert sich auch nicht mit Ruhm. So leicht es ihm fällt, dem bewaffneten Gegner in dem Katakomben-Schlupfwinkel der Gangster den Revolver aus der Hand zu schlagen und zu türmen, so schwer fällt es ihm, sich an den Weg zu erinnern. Einem gut ausgebildeten erfahrenen Geheimdienstagenten ? So riesig kann Belmare ja nun nicht sein, wenigsten die ungefähre Lage hätte er sich doch merken müssen. Naja, vielleicht hat der Umgang mit Judy ein bisschen abgefärbt.
Und während das Schicksal der Welt offenkundig auf dem Spiel steht, diskutieren die Akteure lieber sinnlos herum, feiern schnell noch die Partys, wie sie fallen, um dann im nächsten Moment gegen die Froschmänner-Bande des Unbekannten zu kämpfen. Warum greifen sie die ausgerechnet im Wasser an? Viel leichter wäre es doch gewesen, die Harpunenmänner am Strand zu erwarten, wenn sie ungeschützt an Land waten müssen, und sie dann mit Schusswaffen unter Feuer zu nehmen. Liegt vielleicht auch daran, dass viele Geheimdienstler von der Navy kommen und lieber maritime Operationen planen (?)

Man muss aber zugeben, dass es am Ende richtig ordentlich kracht. Nachdem sich im streng abgesicherten Geheimlabor von Larsen plötzlich alle getroffen haben, entbrennt nach der Demaskierung des Oberschurken eine zünftige Schießerei, die sich dann auch noch nach draußen verlagert und auch bei den «Guten» ihre Opfer fordert. Die zeitgleiche Unterwasserschlacht mit Harpunen gibt schon einen gelungenen Vorgeschmack auf Feuerball im nächsten Jahr. Ganz offensichtlich hat einer der für die Filmhandlung Verantwortlichen den gleichnamigen Bond-Roman gelesen und sich für diese Sequenz entschieden. Denn ganz klar wollte man auch auf der neuartigen Bond-Welle mitreiten. Der im Finale unter einer markanten Maske handelnde Strippenzieher hat sich als bisher kaum beachtete Figur entpuppt. War es nun die einzige Maske ? Zum genug Schwitzen reicht ja eine aus, doch wenn man den lebend im Sarg liegenden Bösewicht am Ende ansieht, wechselt der plötzlich wieder in den Pohland-Körper über, mit den obligaten Schuldverdrängungs-Sprüchen. Was will uns diese Szene sagen ? Ist Pohland nun nur eine Maskierung des schüchternen Museumsdirektors (bzw. andersherum), oder ist der Mabuse-Pohland-Geist auf diesen übergegangen ? Aber wo ist dann eigentlich Dr. Pohland selber geblieben ? Ich teile auch durchaus die eher scherzhaft gemeinte Ansicht von @Count Villain, die den bellenden Zehengänger als eine Referenz auf den ersten Mabusefilm der Reihe ansieht, wo Hasso ja auch ein treuer Diener seines unangenehmen Herrchens war. Oder wollte man gar die Deutschen daran gemahnen, dass Weltherrschaftsschurken immer ein Faible für Schäferhunde haben müssen ?
So unsinnig der Schluss ist, irgendwie ist aber auch tatsächlich «cool». Wenngleich nun das weitere Schicksal des Mabuse-Ungeistes im Unklaren liegen geblieben ist.

Alles in allem finde ich den Film trotz einiger guter Ansätze einfach zu langwierig.

Persönliche Wertung :2 von 5 Brennspiegel

Giacco Offline



Beiträge: 2.230

04.04.2021 09:39
#42 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

"Seit 1960 mordet Dr. Mabuse wieder, diesmal unter deutsch-französisch-italienischen Produzentenfittichen. Mit einem Brennspiegel will er die Menschheit vernichten. Der britische Geheimdienst durchkreuzt den Plan. Artur Brauner, der Drehbuchautor und der Regisseur hatten wohl kaum die Absicht, einen künstlerischen Schauerfilm zu drehen, ihr Ziel muss der Unterhaltungs-Thriller gewesen sein. Leider blinzeln diese Todesstrahlen wie die Funzel einer müden Taschenlampe. Liegt es vielleicht an Mabuse, der zwar existiert, aber alt und etwas klapprig geworden ist? Es spukt auf Krücken." (Film-Echo)

Film-Echo-Note: 3,8 (59 Meldungen) / Erstnote: 3,3

In Frankreich startete der Film am 12.8.1966 unter dem Titel "Mission speciale au Deuxieme Bureau". Besucherzahlen liegen nicht vor, waren aber wohl eher unterdurchschnittlich.

Lord Peter Online




Beiträge: 604

05.04.2021 15:11
#43 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

Hätte ich das Drehbuch dieses Streifens zu verantworten, würde ich mich so verteidigen: "Ich war es nicht! Es war Mabuse! Er benutzte mein Gehirn!"

1,5 von 5 Punkten - und die auch nur für Yvonne Fourneaux!

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 549

05.04.2021 17:23
#44 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #43
Hätte ich das Drehbuch dieses Streifens zu verantworten, würde ich mich so verteidigen: "Ich war es nicht! Es war Mabuse! Er benutzte mein Gehirn!"


Aber was war diesmal Dr. Mabuses verbrecherisches Ziel ?

Jan Offline




Beiträge: 1.676

05.04.2021 17:26
#45 RE: Bewertet: "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964, Mabuse 6) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #44
Zitat von Lord Peter im Beitrag #43
Hätte ich das Drehbuch dieses Streifens zu verantworten, würde ich mich so verteidigen: "Ich war es nicht! Es war Mabuse! Er benutzte mein Gehirn!"


Aber was war diesmal Dr. Mabuses verbrecherisches Ziel ?

Kollektive Vernichtung des Zuschauers durch tödliche Langeweile!

Gruß
Jan

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