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Dieses Thema hat 32 Antworten
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 Filmbewertungen
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Count Villain Offline




Beiträge: 4.558

31.05.2021 19:30
#31 RE: Bewertet Stilverwandte: "Mörderspiel" (1961) Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #18
Mehr als ein schwaches Indiz ist das auch nicht. Jeder der Partygäste hätte doch sicher Gelegenheit gehabt, den Schlüssel in irgendeinen Mantel zu stecken.


Das möchte ich nach neuerlicher Sichtung revidieren. Troger steckt den Schlüssel mit einer solchen Selbstverständlichkeit ein, dass er dadurch natürlich in Erklärungsnot kommt.

Ansonsten sei zu erwähnen, dass mir der Film jetzt beim zweiten Mal sogar noch besser gefallen hat als beim ersten Mal.

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.593

09.03.2022 08:46
#32 RE: Bewertet Stilverwandte: "Mörderspiel" (1961) Zitat · Antworten

Es ist zwar noch eine sehr frühe Information, wird sicherlich noch eine Weile dauernm aber MÖRDERSPIEL soll angeblich auf Blu-ray kommen. Aber NICHT von Pidax oder Filmjuwelen.

Peter Ross Online



Beiträge: 1.938

12.10.2022 18:00
#33 RE: Bewertet Stilverwandte: "Mörderspiel" (1961) Zitat · Antworten

Ich war bisher davon ausgegangen, fast alle für Wallace-Fans relevanten Filme der Zeit gesehen zu haben. Aber oje... diesen Film hatte ich wohl bis gestern verpasst.

"Mörderspiel" (1961) ist ein temporeiches Kammerspiel, das mit vielen modernen Stilmittel daher kommt. Zunächst einmal sei die Eröffnung aus der Ego-Perspektive genannt. Nur langsam offenbart sich dem Zuschauer, dass es hier wohl um einen vorangegangenen Mord gehen muss, zu dem der Täter nun noch letzte Spuren beseitigt. Fiel der Schauspieler "Harry Meyen" später für Wallace-Fans in "Die Gruft mit dem Rätselschloss" durch, beweist er hier, dass es nicht an seinen schauspielerischen Fähigkeiten gelegen haben wird. Umso mehr wirkt es für mich als Zuschauer interessant, was dieser akkurat und unscheinbar gekleidete Mann denkt, während er mit einem Taschentuch über sein leicht feuchtes Gesicht wischt und über seine nächsten Schritte nachdenkt. Eine bessere Besetzung hätte ich mir nicht vorstellen können.
Götz George, der eigentlich erst vier Jahre zuvor seine ersten größeren Rollen erhielt, ist hier noch nicht so unsympathisch oder auch schroff wie in manch späteren Werken besetzt. Er spielt in Leichtigkeit den durchaus unwissenden Gegenspieler von Harry Meyen. Nicht minder Gegenspielerin von Harry Meyen ist Magali Noël, die die von ihrem Mann angeekelte Ehefrau verkörpert, die sich am liebsten komplett von diesem Nichtsnutz trennen würde.
Weitere interessante Rollen sind besetzt: Balduin Baas (für mich immer der erste Gedanke an Dr. Blaumeier aus den Lümmel-Filmen) macht seine Sache routiniert. Wolfgang Kieling empfinde ich erstaunlicherweise unscheinbarer und damit austauschbarer als seinen Kollegen Hans Paetsch. Schön, dass der viel zu früh verstorbene Robert Graf auch in diesem Film mit einigen kurzen Auftritten eingesetzt ist.
Weniger könnte aber auch mehr sein, es sind schon fast etwas viele Charaktere im Mörderspiel einbezogen, die nicht mehr alle ins Detail einbezogen werden können.
Untermalt ist "Möderspiel" von der hervorragenden Musik von Martin Böttcher, die das Werk von Regisseur Helmut Ashley noch einmal aufwertet.
Fazit: Für mich einer der sicher überdurchschnittlichen Filme der Zeit abseits der Wallace-Verfilmungen. 4/5 Punkten.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, dem sei die DVD empfohlen. Oder alternativ: https://www.youtube.com/watch?v=i7pyG2x9IIc

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