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Dieses Thema hat 48 Antworten
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Gubanov Offline




Beiträge: 14.427

11.03.2008 15:44
#16 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yars jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten
So unterschiedlich sind eben die Meinungen. Ich halte diesen Film für die rote Laterne der Serie - noch schlechter und unorigineller als "Die Todesstrahlen". Mit Fotoapparat die Welt erobern und diese Herrschaft mit einem Hörgerät zerstören - das ist einfach nur lächerlich und nichts anderes. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nie länger als fünf Minuten eines James-Bond-Films am Stück gesehen habe, aber "Die Todesstrahlen" schneidet im Vergleich zu "Scotland Yard" bei mir bei weitem nicht so mies ab wie bei vielen.

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Gubanov Offline




Beiträge: 14.427

11.12.2008 19:32
#17 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten
Gerade wieder einmal gesehen und folgende Meinung gebildet:

Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (BRD 1963)

- Darsteller:
Potenziell hat dieser Film eine der vielversprechendsten Schauspielerlisten der Mabuse-Filme. Leider wurde keine der gebotenen Möglichkeiten genutzt: Peter van Eycks Rolle ergießt sich in Lächerlichkeit und Banalität – alles war schon tausendmal besser da –, Klaus Kinski und Werner Peters sind zwar akzeptabel, agieren aber stellenweise ebenso klischeehaft, und nicht einmal über Agnes Windecks Rolle kann ich ein einziges Mal lachen.
Dieter Borsche und Wolfgang Luckschy wieder einmal als Verbrecherpaar zu sehen, stellt man sich gewiss auch effektiver vor, als es letztenendes hier umgesetzt wurde. Der Gipfel der Unverschämtheit ist jedoch ein albern synchronisierter und beinahe transexuell geschminkter Walter Rilla, dessen Rolle des Professor Pohland nach einem beeindruckenden Auftritt in „Das Testament“ erst in „Die Todesstrahlen“ noch einmal eine einigermaßen würdige Wiederholung erfahren sollte...
Dass man von Sabine Bethmann keine Wunder zu erwarten hatte, war ja klar, aber dass sie so nervtötend schlecht spielt, hätte wirklich nicht sein müssen.

- Regie:
Paul May, Garant für gepflegte Langeweile, wird auch hier wieder diesem Ruf gerecht. Keine Sekunde kommt auch nur annähernd so etwas wie Spannung auf. Dass dies zumindest teilweise am schlechten Drehbuch liegt, kann nicht verneint werden, aber auch er tat einiges dazu. Der Film wirkt eher wie ein unausgegorenes Fernsehspiel als wie ein Teil einer zu Beginn der 1960er Jahre so hoffnungsvoll startenden Serie von Krimigroßprojekten.

- Drehbuch:
Mies, mies und nochmals mies. Bereits im vorangegangenen Post habe ich meinen Ärger über die Story ausgedrückt: Was in den „unsichtbaren Krallen“ wenigstens noch pseudophysikalisch glaubhaft erklärt wurde, wird nun hier vollkommen zur Farce. Statt Unsichtbarkeit gibt es jetzt Willensbeeinflussung mittels Fotoapparat, gegen dessen schädliche Wirkung Hörgeräte (!) helfen. So eine dumme Idee hätte ich nicht einmal in einer Parodie erwartet. Zusätzlich schwächelt das Buch an schlechter Personenzeichnung und einem praktisch nicht vorhandenen Spannungsbogen – im Laufe der Handlung werden die Geschehnisse aneinandergekettet und nicht ausdruckskräftig miteinander verknüpft. Gute Chancen (Verurteilung eines mehrfachen Vaters als geistesgestört etc.) wurden nicht einmal ansatzweise genutzt.

- Kamera:
Die Kamera trägt ebenfalls zum TV-Look dieses Films bei. Irgendwie nicht stimmig. Der Name Nenad Jovicic begegnete mir bisher auch nur dieses eine Mal. Vielleicht ist es auch besser so?

- Musik:
Sogar die Musik halte ich für die schwächste der gesamten Mabuse-Serie. Aufdringlich und wenig mitreißend.

- Gesamtwirkung:
Der Film muss in einem Punkt hochgelobt werden: Beinahe alles, was falsch gemacht werden kann, wurde hier falsch gemacht. Respekt. So fällt es mir nicht schwer, diesen Film als schlechtesten der Reihe auszumachen, dessen Stümperhaftigkeit das fehlende Geschehen in den „Todesstrahlen“ sogar locker an Kritikberechtigung übertrumpfen kann. Schlechter als der schlechteste Wallace und somit nicht einmal ein würdiger BEW...

Meine Wertung: 1 von 5 Punkten

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Mamba91 Offline



Beiträge: 745

19.07.2009 13:07
#18 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

"Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" ist der fünfte Teil der Brauner'schen Mabuse-Reihe der, wie der Titel bereits vermuten lässt, den Zuschauer über den großen Teich nach London führt. Dr. Mabuses Geist der nun Besitz von Prof. Pohland ergriffen hat, hat sich fernab der Zivilisation in Großbritannien niedergelassen, um mit seiner neusten Waffe die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen.

Zunächst einmal zur positiven Seite des Films. Das prominente Darstellerensemble. Peter van Eyck, Werner Peters, Dieter Brosche, Wolfgang Lukschy, Klaus Kinski und Walter Rilla sowie Agnes Windek. Wobei ich nur bei den Namen bleibe, ihre schauspielerische Leistung liegt nämlich jenseits von gut und böse. Alle Darsteller spielen derart gekünstelt, dass ich am liebsten vorgespult hätte um den Film so schnell wie möglich hinter mich zu bringen. Klaus Kinskis Mimik deutet an, dass er jeden Moment einschlafen wird, und den hilfsbereiten Gutmenschen nehme ich ihm sowieso nicht ab. Walter Rilla wurde fürchterlich synchronisiert und sogar Agnes Windek, die stets so geheimnisvolle alte Dame, nervt unglaublich.
Stellt die Leistung der Darsteller schon einen Tiefpunkt da, so fällt man, zählt man die Handlung noch dazu, in ein immer tiefer werdendes Loch. Denn diese ist das kurioseste. Der Fotoapparat ist dabei noch nicht einmal das schlimmste. Vielmehr sind es die Hörgeräte, die dafür sorgen, dass man den Film am Ende absolut nicht ernst nehmen kann. Außerdem wurde eigentlich alles an diesem Film lieblos gestaltet. Erstens die Inszenierung, die eher einem trockenen und biederen Fernsehspiel ähnelt, was durch die Kameraführung auch noch unterstrichen wird, zweitens die Musik von Rolf Wilhelm, die an vielen Stellen zu theatralisch klingt. Ein weiterer Negativpunkt sind die vielen Logiklöcher. Beispielsweise explodiert gleich zu Beginn neben Albert Bessler eine Bombe, lustigerweise bleibt er unverletzt.
Schade, dass Mabuse auch nicht mehr hinter einem Vorhang versteckt. Auch wenn der Zuschauer weiß wer sich hinter Mabuse verbirgt, so nimmt sein Auftreten vor den Bandenmitgliedern, dem Film die Spannung. Eher komisch als unheimlich ist eine Szene in der Mabuse mit Hausschuhen durch sein Quartier läuft und seine Zentrale somit wie ein Heim für pensionierte Schwerverbrecher erscheinen lässt.

"Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" ist ein langweiliger und lieblos produzierter Schundfilm, der seine Darsteller verheizt und dazu auch noch verzweifelt versucht unheimlich zu sein. Jedoch ist das Gegenteil der Fall- "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" wird durch Hörgeräte als elektronische Abwehrwaffe absolut ins lächerliche gezogen.
1,5/5 Punkten.


Es macht ja so Spaß einen Film zu verreißen.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.766

19.07.2009 17:39
#19 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Zitat von Mamba91
Dr. Mabuses Geist der nun Besitz von Prof. Pohland ergriffen hat, hat sich fernab der Zivilisation in Großbritannien niedergelassen, um mit seiner neusten Waffe die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen.


Das ist aber auch etwas ungeschickt formuliert. Als wäre Großbritannien hinterm Mond.

Zitat von Mamba91
Es macht ja so Spaß einen Film zu verreißen.


Es macht leider weniger Spaß das dann zu lesen als jemand, der diesen Film sehr mag.

Das muss wohl der erste Mabuse-Filme gewesen sein, den ich je gesehen habe. Deshalb wird Mabuse für mich wohl auch immer identisch mit Prof. Pohland, bzw. Walter Rilla sein. Auf jeden Fall hat der Film ein einprägsames Darstellerensemble (sieht man einmal von Sabine Bethmann und der Prinzessin - die fast prophetisch Diana benannt wurde - ab) und ist sehr unterhaltsam. Aber vielleicht braucht es ja wirklich eine Art gewisse kindliche/jugendliche Naivität, damit sich einem dieser Film wirklich ins Herz spielen kann. Bei mir hat er es damals jedenfalls getan.

Mamba91 Offline



Beiträge: 745

20.07.2009 13:09
#20 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Zitat von Count Villain
Zitat von Mamba91
Dr. Mabuses Geist der nun Besitz von Prof. Pohland ergriffen hat, hat sich fernab der Zivilisation in Großbritannien niedergelassen, um mit seiner neusten Waffe die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen.


Das ist aber auch etwas ungeschickt formuliert. Als wäre Großbritannien hinterm Mond.




Dr. Mabuses Geist, der nun Besitz von Prof. Pohland ergriffen hat, hat sich in einem abgelegendenden Quatier in Großbritannien niedergelassen, um mit seiner neusten Waffe die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzten.

In Antwort auf:
Es macht leider weniger Spaß das dann zu lesen als jemand, der diesen Film sehr mag.


Ich könnt jetzt ja schreiben der Film ist Geschmackssache, aber das würde zu abgedroschen klingen.
Tatsächlich gefiel mir der Film anfangs garnicht so schlecht. Nachdem ich dann aber alle sechs Teile der Reihe gesehen hatte, ist dieser ganz klar der schlechteste.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.267

20.07.2009 14:08
#21 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Ganz klar sind die ersten 4 Mabuse-Filme (CCC-Reihe) die besten der Serie. Trotzdem finde ich SCOTLAND YARD JAGT DR. MABUSE und TODESSTRAHLEN sehr unterhaltsam. Wobei auch ich TODESSTRAHLEN vorziehe, was heißt, daß auch für mich SCOTLAND YARD... genau genommen der schwächste Beitrag der Serie ist.

rainbow Offline




Beiträge: 1.597

22.07.2009 05:42
#22 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Also, ich finde den Film gar nicht so schlecht - auf jeden Fall ist er sehr unterhaltsam und es macht Spaß ihn sich anzusehen. Vor allem die Szenen mit Eyck und Windeck sind wunderbar. 3,5-4/5 sind da auf jeden Fall von meiner Seite aus drin

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.267

22.07.2009 08:54
#23 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Wie ich ja bereits geschrieben habe, finde ich den Film auch nicht schlecht. Innerhabl der Mabuse-Serie ist er jedoch m.E. der schwächste Beitrag.

Blap Offline




Beiträge: 1.128

14.02.2012 23:34
#24 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten


Dr. Mabuse Box von Universum Film


Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (Deutschland 1963, Originaltitel: Scotland Yard jagt Dr. Mabuse)

Beyond the pale

Dr. Mabuse hat seine sterbliche Hülle verlassen, sein Geist ist in den Körper von Professor Pohland (Walter Rilla) gefahren. Inspektor Vulpius (Werner Peters) interessiert sich für das Testament des wahnsinnigen Superverbrechers, welches momentan noch von Experten genauestens untersucht wird. Leider bleiben Vulpius die erwünschten Einblicke verwehrt, per Bombenanschlag wird die schriftliche Hinterlassenschaft Mabuses endgültig vernichtet. Derweil lässt Pohland/Mabuse den zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilten Briten George Cockstone (Dieter Borsche) gewaltsam befreien, weil er den Burschen als wichtiges Puzzleteil eines teuflischen Plans benötigt. Cockstone soll eine Erfindung an sich bringen, eine Erfindung die in den falschen Händen unermeßlichen Schaden anzurichten vermag. Professor Laurentz (Alfred Braun) hat einen Apparat entwickelt, mit dem sich Menschen unter eine Art Hypnose zwingen lassen. Tatsächlich ist dieses Gerät bereits funktionsfähig, wenig später wird Professor Laurentz unter merkwürdigen Umständen ermordet. Kann der britische Ermittler Bill Tern (Peter van Eyck) den gefährlichen Umtrieben Einhalt gebieten? Sein deutscher Kollege Vulpius vermutet längst eine Verbindung zu Mabuse, doch bekanntlich weilt das bösartige Genie nicht mehr unter den Lebenden. Pohland/Mabuse treibt den Bau weiterer Hypnosegeräte voran, gibt es für seine Gegenspieler eine Möglichkeit sich vor dem Einfluß des Apparates zu schützen...???

Dr. Mabuse geht in die fünfte Runde! Auf dem Regiestuhl nahm diesmal Paul May Platz, der mir vor allem durch die sehr unterhaltsame "08/15-Trilogie" (1954/55) in guter Erinnerung geblieben ist. Ärgerlich für die Kriminalisten, der Schurke ist einfach nicht aus der Welt zu schaffen, übernimmt er doch frecherweise ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft. Bereits im vorherigen Film "Das Testament des Dr. Mabuse" agierte Mabuse durch Unterwerfung des Verstandes eines anderen Menschen. Hier geht der Grusel einen Schritt weiter, wir werden Augenzeugen wie Mabuses Geist gewissermaßen in sein Opfer fährt. Welche Marschrichtung schlägt die Reihe ein, driftet Mabuse in den Bereich Grusel/Horror? Nur ansatzweise, denn noch immer behalten Muster des Kriminalfilms die Oberhand, ergänzt durch Gruselelemente und Science-Fiction. Auf manchen Zuschauer mag diese Mixtur ein wenig unrund (vielleicht auch unentschlossen) wirken, meiner Meinung nach weht frischer Wind durch das Szenario, steht Mabuse noch immer unter Storm. Neu sind die klaren Ortsangaben, als Schauplatz in Deutschland wird Hamburg ins Feld geführt, auf dem Boden Englands dienen London und ländliche Gebiete als Handlungsorte.

Wir kommen nicht in den Genuss der Schauspielkunst des geschätzen Gert Fröbe, dessen ungeachtet muss sich das Ensemble keinesfalls verstecken. Peter van Eyck kehrt zurück, er war bereits im Erstling der Reihe (Die 1000 Augen des Dr. Mabuse, 1960) in einer Hauptrolle zu sehen, verkörperte damals jedoch eine andere Figur. In der Rolle des Ermittlers spielt sich van Eyck schnell in die Herzen der Zuschauer, vor allem die Szenen mit seiner Filmmutter Agnes Windeck sind allerliebst. Windeck mutet wie eine häuslichere Ausgabe von Miss Marple an, die ihren Sohn immer wieder mit ihrem messerscharfen Verstand beeindruckt, obendrauf gibt es eine warmherzige und humorvolle Schrulligkeit. Ja, Agnes Windeck sorgt für die besonders lustigen Momente dieses Films, sticht nebenbei alle Käuze (und manche Nervensäge) aus dem "Wallace, Mabuse und Co. Kosmos" aus, spielt sie mit ihrer Liebenswürdigkeit regelrecht an die Wand. War einleitend die Rede vom frischen Wind, trifft dies teilweise auch auf die dem "Stammpersonal" zugeteilten Rollen zu. So gibt Mondgesicht Werner Peters zur Abwechslung keinen schleimigen Bösewicht, er ist als engagierter und unbeugsamer Kriminalbeamter unterwegs. Ganz ohne Ausritt in die Finsternis kommt Peters nicht davon, ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Auch Klaus Kinski agiert anders als überwiegend üblich, freilich kommt er als Inspektor Joe Rank nicht ohne obskure Anflüge aus, bleibt dennoch recht bodenständig und erstaunlich "seriös". Walter Rilla fehlt die unheimliche Aura des "echten" Mabuse Wolfgang Preiss, ergo wird der Geist Mabuses gewissermaßen geerdet, gleichzeitig entgeht Rilla dem Vorwurf lediglich eine bemühte Kopie zu sein. Dieter Borsche wird zum wichtigen Helferlein des Geschöpfs Pohland/Mabuse. Die Nebenrollen geizen nicht mit bekannten Gesichtern, ein nahezu verschwenderischer Luxus, über den sich der Freund dieser Phase des deutschen Kriminalfilms freuen wird. Im Angebot haben wir Hans Nielsen als Yard-Boss, Wolfgang Lukschy als Gauner aus dem näheren Umfeld Mabuses, den knochigen Albert Bessler als Knallfrosch, Ady Berber macht uns den Galgentester. Fast hätte ich die Damen vergessen, da die wahre Dame Agnes Windeck ihre jüngeren Kolleginnen zur Randerscheinungen degradiert. Sabine Bethmann braucht Schutz, die kleine Liebesgeschichte an der Seite von Peter van Eyck war wohl unvermeidlich, Ruth Wilbert stellt eine entführte Prinzessin dar. Bethmann spielt hölzern, kann ihre schauspielerischen Schwächen leider nicht durch Sexappeal oder erhöhte Sympathiewerte ausgleichen. Zusammenfassend eine starke Truppe, kleinere Schwächen einzelner Darsteller sind unerheblich.

Sucht man nach einem Haar im schmackhaften Süppchen, könnte man dem Streifen wohl eine gewisse Unentschlossenheit anlasten. Mir gefällt die Sprengung des Genrerahmens, ebenso findet das abstruse Handlungskonstrukt meine Zustimmung. Auf den ersten Blick schmerzt die "entdämonisierung" der Figur Dr. Mabuse, doch letztlich verleiht der Film dem Superschurken einen frischen Anstrich. Die Atmosphäre packt mich, die Kulissen sind nach wie vor stimmungsvoll. Daher zeigt mein Daumen klar nach oben, das Ende macht Lust auf den nächsten Teil der Reihe, der übliche Kurzkommentar folgt nach der Sichtung. Repeat bis zur Ekstase: Wer die Wallace-Filme mag, der sollte sich auf jeden Fall auch mit den Dr. Mabuse-Sausen beschäftigen, wem die Wallace-Filme eine Spur zu humorig erscheinen, der sollte es ebenfalls mit Dr. Mabuse probieren. Mir liegt das "Dr. Mabuses Meisterwerk" getaufte Box-Set von Universum vor, welches alle sechs Mabuse-Streifen aus den sechziger Jahren enthält:

• Die 1000 Augen des Dr. Mabuse (1960)
• Im Stahlnetz des Dr. Mabuse (1961)
• Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse (1962)
• Das Testament des Dr. Mabuse (1962)
• Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (1963)
• Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse (1964)


Die DVDs kommen in einem schicken Digipak ins Haus, das von einem nicht minder hübschen Schuber umhüllt wird. Ferner liegt ein Booklet bei, in dem Auszüge aus einem Buch des leider kürzlich verstorbenen Wallace-Experten #1 Joachim Kramp zu lesen sind. Der von Kriminalfilmfreunden (und nicht nur denen) sehr geschätzte Joachim Kramp, hinterlässt eine nicht zu schliessende Lücke im "Wissensgebiet Wallace und Co.". An der Qualität der DVD gibt es nichts zu meckern, Universum präsentiert auch den zweiten Beitrag zur Mabuse-Reihe in schöner Verfassung. Für Fans (und solche die es werden wollen) stellt diese Box einen unverzichtbaren Pflichtkauf dar! Während die vier zurückliegenden Werke im damals gängigen "europäischen Breitbild" 1,66:1 präsentiert wurden, kommen die beiden letzten Beiträge in 1,33:1 daher. Kein Grund zur Besorgnis, alle Filme liegen damit im Originalformat vor!

Weniger als 7/10 (gut) möchte ich nicht ziehen, ich mag den Film vor allem wegen seiner kleinen und grossen Seltsamkeiten.

Lieblingszitat:

"Sie brauchen nicht zu verstehen, nur zu gehorchen!"

***

Vom Ursprung her verdorben

Grabert Offline



Beiträge: 246

25.05.2012 17:02
#25 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Der Film "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" lässt mich auch zwiespältig zurück.
Zunächst das Negativste:

Zitat
Wie schon in "Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse" stört mich hier die lächerliche Science-Fiction-Anleihe mit dem Hypnose-Apparat; das macht aus einem potentiell guten Krimi (oder auch "Grusel-Krimi") wieder einmal Trash

von fritz k

Tatsächlich ist der Teil der Story der Schwachpunkt. Eine Idee, die vollkommen aberwitzig wirkt und es an Realismus völlug fehlen lässt. Warum habe ich den Film dennoch mit einigem Vergnügen bis zum Ende geschaut?

Zitat
Potenziell hat dieser Film eine der vielversprechendsten Schauspielerlisten der Mabuse-Filme. Leider wurde keine der gebotenen Möglichkeiten genutzt (...) Paul May, Garant für gepflegte Langeweile, wird auch hier wieder diesem Ruf gerecht. Keine Sekunde kommt auch nur annähernd so etwas wie Spannung auf. Dass dies zumindest teilweise am schlechten Drehbuch liegt, kann nicht verneint werden, aber auch er tat einiges dazu. Der Film wirkt eher wie ein unausgegorenes Fernsehspiel als wie ein Teil einer zu Beginn der 1960er Jahre so hoffnungsvoll startenden Serie von Krimigroßprojekten (...) Die Kamera trägt ebenfalls zum TV-Look dieses Films bei. Irgendwie nicht stimmig.

von Gubanov

Hier stimme ich nicht überein. Das Aufgebot an Schauspielern macht den Film unterhaltsam umd dann doch trotz der völlig abstrusen Geschichte noch erträglich. Peter van Eyck, Werner Peters und Klaus Kinski, untersützt von Agnes Windeck und Hans Nielsen, bilden kein schlechtes Ermittlerteam; Walter Rilla (wenn auch leider synchronisiert), Wolfgang Lukschy und Dieter Borsche sind auch kein schlechtes Trio auf der anderen Seite des Gesetzes. Selbst Nebenrollen sind interessant besetzt, wie Ady Berber als Henker.
Die Inszenierung haut mich zwar nicht vom Hocker, aber dass Durbridge Regisseur Paul May ("Melissa", "Die Schlüssel") gepflegte Langeweile bietet, kann ich - wie auch Blap - angesichts der partiell passablen atmosphärischen Dichte und des Tempos nicht erkennen. Was ist mit dem Verweis auf ein Fernsehspiel überhaupt gemeint? Warum soll "TV-Look" insgesamt nicht stimmig sein?
Also: Die Story ist hanebüchen, die Darsteller gefallen mir, die Inszenierung ist zumindest unterhaltsam: 2,5/5 Punkten.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.427

25.05.2012 20:28
#26 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Zitat von Grabert
Hier stimme ich nicht überein.


Den Satz unter meinen Eindrücken kenne ich ja unterdessen schon gut. Ich halte es deshalb der Einfachheit halber wie Adenauer und frage: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Giacco Offline



Beiträge: 1.399

25.05.2012 21:00
#27 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Zugegeben, der Film kann vielleicht nicht mit seinen Vorgängern mithalten.
Ich finde ihn trotzdem sehr unterhaltsam und teilweise auch spannend.
Besagter Hypnose-Apparat oder die Idee mit den Hörgeräten wirkten seinerzeit
sicher nicht lächerlich.
Abstruse Geschichten gab es damals zuhauf und das nicht nur in deutschen Filmen.
Bei solchen Sachen sollte man immer berücksichtigen, dass diese Streifen in den
frühen 60er Jahren entstanden sind.
Mir gefällt dieser Mabuse immer noch besser als die "Todesstrahlen". Den hab ich
zwar nur einmal gesehen, fand ihn aber verworren und ermüdend.

Prisma Offline




Beiträge: 7.461

12.11.2012 12:36
#28 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten



SCOTLAND-YARD JAGT DR. MABUSE (1963)

mit Peter van Eyck, Walter Rilla, Sabine Bethmann, Dieter Borsche, Werner Peters, Ruth Wilbert, Klaus Kinski, Agnes Windeck, Hans Nielsen und Wolfgang Preiss


"Scotland-Yard jagt Dr. Mabuse" ist eines der wohl besten Beispiele für einen Film, den ich persönlich einst sehr mochte, ihn heute aber aus unterschiedlichen Gründen sehr ungerne sehe. Es ist für meine Begriffe natürlich erforderlich, dass die Beiträge der Mabuse-Reihe mit Unwahrscheinlichkeiten und zweifelhaften Inhalten angereichert werden mussten, was ja im Endeffekt bestimmt auch den Charme dieser Serie ausmacht. Hier wurde allerdings zu unbeholfen in die Mabuse-Mottenkiste gegriffen, und vor dem Hintergrund neu zu wirken, entstand aus vermutlich anvisierter Innovation lediglich offensichtliche Isolation eines Films, der innerhalb der Reihe fast schon befremdlich wirkt. Schade eigentlich, denn es sind ja durchaus zahlreiche gute Voraussetzungen gegeben gewesen. Da ich ja geständig bin muss ich zugeben, dass mich dieser Beitrag von Paul May damals als Kind sehr fasziniert hat, sogar wesentlich mehr als seine Vorgänger, was hauptsächlich an der abenteuerlichen Erfindung zur Willens-Beeinflussung gelegen haben mag. Aus heutiger Sicht stimmt im Konzept des Films leider sehr wenig, und die positiven oder gelungenen Komponenten sind weitestgehend recht überschaubar geworden. Auch dass man es mit einem eigentlich hochkarätig besetzten Schauspieler-Film zu tun hat wird, wie der Verlauf eindeutig dokumentiert, keine durchgehend erbauliche Angelegenheit werden.

Peter van Eyck, auf den sonst immer Verlass ist, wirkt hier ansatzweise unterfordert, da er es nicht schafft, sich entgegen der erschreckend trivialen Handlung zu behaupten. Schützenhilfe dabei liefert seine doch sehr schwache Partnerin Sabine Bethmann. Nichts gegen triviale Kost, bei gelungener Machart kann das durchaus unterhaltend sein, aber hier schaffte es die Regie offenbar nicht, die Gedanken-Schnipsel des Drehbuch-Autors zusammenzubasteln. Peter van Eyck als Major Bill Tern wirkt hier lange nicht so überzeugend und selbstsicher wie anderswo, und es sind tatsächlich die beteiligten Damen, die seine Glaubwürdigkeit unterwandern. Eine wurde bereits genannt, eine andere heißt definitiv Agnes Windeck, die hier kaum auszuhalten ist. Man hat van Eyck im ersten Teil neben Dawn Addams gesehen und fragt sich nun, warum er sich für die blasse und unscheinbare Sabine Bethmann interessieren soll, die übrigens eine Rolle zu spielen hatte, die für das Geschehen vollkommen irrelevant bleibt, und ausschließlich dem Selbstzweck dient, also die angeblichen Casanova-Aktivitäten von Bill Tern andeuten soll. Nein, Sabine Bethmann schlägt dem Fass den Boden aus, es tut mir leid! Eine weitere Expertin in dieser Beziehung stellt die bereits erwähnte Agnes Windeck dar, die Über-Mutter der Mabuse-Nation, deren aufgesetzter Humor leider in jeder Einstellung albern und deplatziert wirkt. Angenehmer wäre es gewesen, alle Frauen-Rollen aus Teil Nummer 5 grundlegend zu überarbeiten oder gleich komplett zu streichen, da sie einfach nicht funktionieren. Aus diesem Grund kommt mir Ruth Wilberts Leistung als Prinzessin Diana (die man hier übrigens in ihrem dritten und bereits letzten Film sieht) wie eine große Offenbarung vor. Von Dieter Borsche kann man das dann auch nicht gerade behaupten, denn er wirkt hier leider nur solide, was bei einem Darsteller seines Formats zu wenig ist. Er und Wolfgang Lukschy hätten doch wesentlich mehr Skrupellosigkeit und Unberechenbarkeit transportieren sollen. Werner Peters und Klaus Kinski gefallen aufgrund ihrer Charaktere, die ein wenig aus dem einheitlichen Rollen-Spektrum fallen, auch Hans Nielsen und Albrecht Schoenhals stellen letztlich zufrieden.

Da das Zugpferd Wolfgang Preiss als Dr. Mabuse ja bekanntlich ausgedient hatte, gewährte man ihm noch einige kurze Einblendungen, was ich dann als Notlösung doch für sehr gelungen halte. So wird wenigstens gut erklärt, wie Professor Pohland der Besitznahme des Verbrechers zum Opfer gefallen ist. Die oft kritisierte Leistung von Walter Rilla, oder auch dessen eigenwilliges in Szene setzen, ist für mich einer der großen Plus-Punkte dieses Films. Rilla wirkt entschlossen, perfide und manchmal sogar unberechenbar, dass man ihn bei der Gelegenheit synchronisierte, unterstreicht diesen Eindruck recht gut. So war für mich persönlich Walter Rilla immer schon der potentiell gefährlichere und wahlweise beliebtere Doktor Mabuse.

Das Thema des Films ist in "Scotland-Yard jagt Dr. Mabuse" leider vollkommen misslungen. Die Apparatur zur Willensbeeinflussung wirkt bescheiden und lächerlich, lediglich die Anwendung und die damit verbundenen Zwänge wurden sehr eingängig in Szene gesetzt, als beispielsweise der Briefträger einen Mord begeht oder als der Henker sich selbst richtet. Dass jedoch diese Höllenmaschine mit Hörgeräten außer Gefecht zu setzen ist, wirkt überaus einfältig und der bis dahin vielleicht noch interessierte Zuschauer wird endgültig für Dumm verkauft. So sieht man im Mabuse-Orbit das bis dahin wohl eindeutig schwächste Konzept zum Erlangen der Weltherrschaft. So wird die spärlich vorhandene Spannung auch noch doppelt ausgebremst und der Film plätschert, trotz relativ klaren Aufbaus, langweilig vor sich hin. Die Musik unterstreicht diesen Eindruck glücklicherweise nicht immer, das Stück der Anfangs-Sequenz finde ich beispielsweise ganz gelungen, aber alles in allem wirken die Ausarbeitungen von Rolf Wilhelm (den ich einfach nicht besonders treffsicher bei Musik für Kriminalfilme empfinde) zu eintönig, was im Allgemeinen auf die hier verwendeten Schauplätze übrigens auch zutrifft. "Scotland-Yard jagt Dr. Mabuse" kann ich persönlich allerdings noch zu Gute halten, dass er in meiner M-Reihe dann doch nicht das weit abgeschlagene Schlusslicht darstellt, wenn er auch trotzdem kaum Spektakuläres und Einfallsreiches zu bieten hat.

tilomagnet Offline



Beiträge: 496

08.03.2014 09:58
#29 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Ein Film der Extreme....eine der besten Besetzungen in einem deutschen Film der 60er, aber das Ergebnis ist so lächerlich, so mies inszeniert und trotz hohem Trashfaktor so furchtbar langweilig, dass man sich quälen muss, bis zum Ende durchzuhalten.

Das ganze Drehbuch ist ein einziger Krampf, angefangen von den lächerlichen Hypnoseapparaten und den "Gegenapparaten" bis hin zur Tatsache, dass die Figur Mabuse hier alle Mystik und Bedrohlichkeit verliert und wie der etwas sonderbare Onkel von nebenan wirkt. Spannungsaufbau? Fehlanzeige! Musik? Nervig und doch ausdruckslos!

Da hat Brauner mal wieder am falschen Ende gespart....eine gründliche Drehbuchbearbeitung, ein fähiger Regiesseur (am besten natürlich Harald Reinl) und vlt noch in Scope und das Ganze wäre sicher ein richtiger Kracher geworden. So einfach nur schlecht und tierisch langweilig. Zero points.

patrick Online




Beiträge: 2.682

14.07.2014 21:13
#30 RE: Bewertet Mabuse. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" Zitat · antworten

Mannomann ist das ein Schund. Dabei hatte ich den Film als gar nicht so schlecht in Erinnerung. Liegt wohl daran, dass ich 12 oder 13 Jahre alt war, als ich in zuletzt sah. Wie konnte man so ein Aufgebot an hochkarätigen Schauspielern derart verheizen. Dabei wirkt der Streifen stellenweise optisch gar nicht mal so unattraktiv. Aber wenn man ihn als ganzes sieht, würg .
Das Drehbuch wirkt so, als hätte es ein 12- Jähriger verfasst. Man könnte meinen, das wäre eine schlecht inszenierte Komödie, und doch ist das alles ernst gemeint. Ich hab ja nichts gegen den SiFi-Einschlag. Das entspricht dem Charakter der Mabuse-Filme. Aber derart billig kommt ja nicht mal die schwächste Folge der alten StarTrek Serie daher.
Ein komischer Hypnoseapparat, mit dem man die Opfer anstrahlt und Hörgeräte als Gegenmittel!!!! Wenn das Gerät hervorgeholt wird,erinnert mich das doch glatt an Ed Woods "Plan nine from outer space", der als "schlechtester US-Film aller Zeiten" bekannt wurde.
Ich kann mir nicht erklären, wie das Publikum 1963 sowas noch annahm. In einer Zeit, als immerhin James Bond sich bereits auf der Leinwand breitmachte, müsste so ein Streifen doch steil abfallen.
Peters und Kinski positiv zu besetzen war ja eigentlich eine gute Idee. Borsche und Lukschy auch zwei tolle Kaliber. Agnes Windeck ebenfalls ganz nett. Nur konnte das den Film bei dieser hanebüchenen Handlung auch nicht mehr rausreissen. Der Schluss ist abrupt und abgehackt, was auch dem billigen Charakter dieses Streifens entspricht.

1,5 von 5 Punkten

Hab kürzlich "1000 Augen" und "Stahlnetz" neu gesichtet, welche um Welten besser waren. "Testament" hab ich sehr gut in Erinnerung, da am öftesten gesehen. Gefällt mir auch recht gut.
Am besten gefallen hat mir damals "unsichtbare Krallen". Bin gespannt, wie ich den heute sehe.

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