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Dieses Thema hat 44 Antworten
und wurde 7.970 mal aufgerufen
 Francis Durbridge
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Vandyke Offline



Beiträge: 34

22.02.2014 11:48
#16 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Zumindest könnte einer der ARD-Sender ja eines von den englischen Manuskripten übersetzen lassen. Paul Temple und Steve z. B.. Könnte mir hier gut Jens Wawrczeck in der Rolle des Bösewichts vorstellen.

JackHes Offline



Beiträge: 46

01.03.2014 17:38
#17 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

http://www.hoerspieltalk.de/index.php?pa...&threadID=14662

--> hier ist gar die Rede von einer geplanten Neufassung des Hörspiels! Mal sehen ob man da mal was Neues zu erfährt...

Georg Offline




Beiträge: 2.731

10.03.2014 16:56
#18 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Ich habe mir über das Wochenende die Neuvertonung von "Paul Temple and the Gregory Affair" (BBC 2013) angehört. Was soll ich sagen? Sie ist rundum gelungen! Es wird eine Atmosphäre geschaffen, wie sie sicherlich auch im Originalhörspiel vorhanden war. Gott sei Dank konnte ich mich an nichts mehr aus dem Roman "Mr. Rossiter empfiehlt sich" erinnern und so wurde die Spannung über 10 Episoden (übrigens das einzige Mal, dass Durbridge seine Geschichte in so vielen Häppchen servierte!) und knapp fünf Stunden gehalten. Alles da, was bei Paul Temple sein muss, inklusive des ominösen Nachtclubs und der obligatorischen Cocktailparty. Einzig einen mysteriösen Gegenstand gibt es nicht. Da kann man aber darüber hinweg sehen, da die Geschichte flott und abwechslungsreich ist. Für rund 20 Euro kann man sich das Hörspiel bei Amazon bestellen.

TasseKaffee Offline



Beiträge: 97

23.05.2014 15:52
#19 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

es gibt ein Live Hörspiel mit Pastewka

http://bastianpastewka.de/

Vandyke Offline



Beiträge: 34

28.08.2014 13:18
#20 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Ab 15. November 2014 gibt es das Hörspiel bei Amazon zu bestellen!!!

Markus Offline



Beiträge: 592

29.08.2014 14:59
#21 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Ich mag Pastewka sehr gerne, und er hat jüngst bekanntlich ein ernsthaftes Holmes-Hörspiel inszeniert. Aber das Temple-Hörspiel klingt ja eher nach einer Parodie, wenn es heißt, "die Wiederaufführung wird zwischendurch immer wieder mit launigen Kommentaren und Diskussionen der Kollegen unterbrochen, die, anders als ich, nicht 100% mit dem historischen Radiostoff vertraut sind. Ein lustiger Schlagabtausch beginnt …"

Wie groß ist dieser komische Anteil, wird viel geblödelt, oder funktioniert das Hörspiel, szenisch und stimmlich, auch als Krimi?

Gruß
Markus

brutus Offline




Beiträge: 12.537

30.09.2014 09:08
#22 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Wer nicht die Katze im Sack kaufen will kann sichs ja vorher mal anhören. Und zwar am

1. November 15:05 - 16:00 Uhr WDR5 Teil 1
8. November 17:05 - 18:00 Uhr WDR5 Teil 2


Oder auch live. Details:

http://www.wdr5.de/veranstaltungen/pastewka132.html

Vandyke Offline



Beiträge: 34

04.10.2014 10:08
#23 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Habe die beiden Trailer zu der Produktion gehört. Im ersten Trailer irrt sich Pastewka allerdings, da das Hörspiel nicht 1938 in der BBC gesendet wurde, sondern erst 1946, und auch in dem Punkt, dass meistens bei Temple eine Frauenleiche zu Beginn gefunden wird. Bei den deutschen Hörspielen ist dies nur der Fall bei Curzon (hier ist eine Frau die erste Ermordete am Ende von Teil 1), Gilbert (hier liegt der Mord allerdings schon weit vor dem Hörspielbeginn, Spencer und Alex. Bei den noch veröffentlichten englischen Hörspielen ist dies zudem noch der Fall bei Intervens, A Case for Paul Temple und eben Gregory.
Aber die Trailer machen schon richtig Lust auf die Ursendung der Neuveröffentlichung

Mark Paxton Offline




Beiträge: 307

19.10.2014 20:05
#24 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Ich bin sehr gespannt. Wäre toll, wenn das die Tür zu weiteren Durbridge-Hörspielen öffnete, es gäbe ja noch eine Menge Paul Temples, die niemals im deutschen Sprachraum liefen.

Markus Offline



Beiträge: 592

03.11.2014 09:16
#25 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Die Fälle Gilbert und Gregory kann man auf der WDR-Seite gerade für begrenzte Zeit downloaden!
http://www.wdr5.de/sendungen/hoerspielsp...astewka146.html

Gruß
Markus

Gubanov Offline




Beiträge: 14.077

03.11.2014 14:30
#26 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten



Paul Temple und die Affäre Gregory (Paul Temple and the Gregory Affair)

Teil 1 des Kriminalhörspiels, BRD 2014. Regie: Leonhard Koppelmann. Drehbuch: Francis Durbridge (Bearbeitung: Leonhard Koppelmann und Bastian Pastewka). Mit: Bastian Pastewka, Alexis Kara, Kai Magnus Sting, Inga Busch und Janina Sachau. Sendung am 1. November 2014, WDR5.

Zitat von Paul Temple und die Affäre Gregory
Ein Radiokrimi genau wie in den Fünfzigerjahren? Die Sprechercrew rund um Bastian Pastewka ist nicht begeistert. Doch nach und nach kann sie die wandlungsreiche Geschichte um den Unbekannten Mr. Gregory, dessen erste Grußbotschaft bei einer im Wasser treibenden Frauenleiche gefunden wurde, umstimmen. Paul Temple und Steve gehen mit altbekanntem Charme und großer Abenteuerlust an die Ermittlungen ...


Der Stil, in dem die Ermittlungen im Fall Gregory gehalten sind, ist sehr authentisch und kommt den Originalhörspielen recht nah. Schon als die typische Titelmusik von Hans Jönsson erklingt, merkt man, dass hier (wohl vor allem mit dem krimibegeisterten Bastian Pastewka) Leute mitgewirkt haben, die sich mit der Materie auskennen und sich auch nicht vor dem einen oder anderen nostalgischen Fingerzeig schämen. Auch an kleinere Merkmale wie das „Hello“, mit dem sich die sonst des Englischen eher unkundigen Protagonisten gegenseitig begrüßen, hat man gedacht.

Zur Geschichte braucht man eigentlich nicht viel schreiben. Sie ist Durbridge pur – wie von ihm gewohnt, bekommt man einen Plot mit aufsehenerregenden und scheinbar unmöglichen Überraschungen serviert, aber eben auch einen Plot, der sich so schnell wieder aus dem Kopf verflüchtigt, wie er hineingekommen ist, auch weil zwischen den einzelnen Temple-Fällen natürlich akute Verwechslungsgefahr besteht. Was sich beim ersten Hören und mangels Vergleich zu einer vollständigen Version als gelungenes Unterfangen entpuppt, ist die recht unmerkliche Kürzung der Vorlage von einem ehemals achtteiligen in ein nunmehr zweiteiliges Hörspiel.

Also alles gut? Nein! Ein verhältnismäßig kleiner Mängel mag sein, dass mich, während Pastewka einen guten Job als Paul Temple abliefert, die Stimme seiner Frau Steve nicht wirklich überzeugt. Ihr merkt man an, dass es sich um einen nachgespielten Klassiker aktuellen Datums und nicht um ein echtes Originalstück handelt. Noch krasser und mit bewussten Handlungs- und Stilbrüchen kommt dies allerdings in den „Privatgesprächen“ heraus, die zwischen den Szenen innerhalb des fünfköpfigen Sprecherteams geführt werden. Und die haben mich teilweise ziemlich ärgerlich gemacht. Erstens sind sie völlig unnötig, dienen zweitens folglich nur dazu, das Gehörte ins Lächerliche zu ziehen, und zeigen drittens eine abwertende Haltung gegenüber Durbridge und den Leuten, die sich heute noch ohne Ironie und Sarkasmus für seine Stoffe begeistern können. In den Zwischentexten betätigt sich Pastewka als weltfremder Durbridge-Nerd, der die desinteressierten anderen nicht mit seinem Hintergrundwissen in Ruhe lassen kann, woraufhin er entsprechend unverständnisvolle Reaktionen achtet. Zudem wird über angebliche Logikfehler gelästert und den Durbridge-Hörspielen mit ihren Gender-Konstruktionen das Label „total veraltet“ aufgedrückt. Schade, da ist leider allzu wenig Achtung gegenüber dem Original zu spüren. Und das obwohl Durbridge wohl erfolgreicher und bekannter war als alles, was WDR-Radiosprecher heute so auf die Beine stellen. Ein kleineres Mundwerk und eine weniger herablassende Verurteilung gegenüber dieser klassischen Vorlage wären also nicht schlecht gewesen.

Vandyke Offline



Beiträge: 34

03.11.2014 20:32
#27 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Mich hat das Werk ein wenig enttäuscht. Ich habe mir letztes Jahr das britische Hörspiel gekauft und das war von den Neuvertonungen der BBC das Zweitbesste nach Paul Temple und Steve. Ich betrachte das Hörspiel mal auf zwei Ebenen. Die erste Ebene ist der Originalfall. Der ist soweit ganz in Ordnung. Man kann sich zwar über den Titel streiten, aber da eh nur der erste Fall Affäre hieß, und die anderen Fälle als Paul Temple und der Fall... betitelt wurde, will ich da nicht so kleinlich sein. Zwar schien es so, als wären einige der Darsteller nicht so im Text drin, aber bei den vielen Sergeanten, die Inga Busch darstellte schon mal durcheinander kommen. Vor allem muss ich hier kritisieren, dass Inspektor Vosper ganz weggelassen wurde. Aber diese Rolle fiel wahrscheinlich der Schere zum Opfer. Janina Sachau muss ich Gubanov recht geben, spielt ihre Rolle als Steve zu modern und teilweise etwas zu hektisch. Besonders deutlich wird das in den Szenen bei der Garage und die Szene in Seaburn, bei der der Temple-Wagen abgedrängt wird. Dagegen gefällt mir die Cliffhänger-Szene sehr gut und erinnert sehr an die klassischen Hörspiele. Hier macht Janina Sachau wirklich einen guten Job. Ich habe sie auch mal in dem Hörspiel "Das Testament des Dr. Mabuse vom WDR gehört, wo sie insgesamt deutlich besser war.
Bastian Pastewka gibt sich alle Mühe und ihm gelingt es eigentlich ganz gut der Rolle von Temple neues Leben einzuhauchen auch wenn er an Deltgen nicht rankommen kann. Kai Magnus Sting gefiel mir gefiel mir gut in seinen verschiedenen Rollen. Besonders als Sir Graham war er ein Ersatz für Kurt Lieck. Und auch Alexis Kara gefiel mir. Inga Busch war in den meisten Rollen zu hören und auch sie meisterte die Rollen ganz ordentlich.
Aber dann die zweite Ebene, die Zwischenkommentare. Immer wieder wurde im Vorfeld erwähnt, dass Pastewka sich mit den Temples auskennt. Aber da waren einige eklatante Fehler, so z. B. die Annahme, dass Frauen nur Frauen sind. Gewiss Gregory ist keine Frau, aber es gibt auch Hörspiele (zwar nicht in Deutschland) bei denen der geheimnisvolle Fädenzieher im Hintergrund eine Frau ist. Im Fall Spencer wird keine Schallplatte gespielt, auf der ein Schuss zu hören ist und auch gibt es keine Nachricht von Spencer, sondern die Aufforderung: Fragen Sie Spencer nach Mein Herz und Harry.
Pastewka hat im WDR ein Interview gegeben, bei dem er erläutert, dass im Gegensatz zur BBC kein reines Vintages Hörspiel gemacht werden sollte und er deshalb zwischendurch immer wieder erklärend eingreift.
Meiner Meinung nach hat man hier viel Potential verschenkt, aber es war trotzdem schön mal wieder ein neues deutsches Durbridge-Horspiel zu hören. Man kann auf den zweiten Teil durchaus gespannt sein.

Templemann Offline




Beiträge: 1

04.11.2014 02:54
#28 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

@Vandyke Mir war die Enttäusschung so groß dass ich nach ungefähr 14 Minuten das Radio abstellte. Tatsächlich wurde hier "...viel Potential verschenkt...", meiner Meinung nach hat man hier das Phänomen Hörspiel sogar lächerlich gemacht. Und das obwohl es für Temple-Fans in den letzten Jahren so vieles Aufregendes gegeben hat. In 2013 konnte ich endlich mal wieder einen Temple-Fall kennenlernen den ich noch nie gehört hatte als die BBC mit ihrem neuen 'Gregory' kam. In Holland wurden in 2009 "Neues von Paul Temple" ("Der Fall Z"), und letzlich, als der Originalscript aus 1947 wieder aufgetaucht war, in 2014 der Fall Gregory in 10 Folgen neu eingespielt (September 2014). Also war ich sehr gespannt als ich über die neue Deutsche Herstellung gelesen hatte. Leider dauerte meine Freude letzten Sammstag nur 14 Minuten. Meine Enttäusschung wäre vielleiht weniger gewesen sein hätte ich ab und zu ein bisschen richtig lachen können. Aber leider war auch der Humor dieser Neuvertonung eher selbst lächerlich. Soll das die Zukunft des Hörspiels sein?

Markus Offline



Beiträge: 592

04.11.2014 10:04
#29 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Diese komischen Zwischenspiele sind wahrscheinlich dadurch motiviert, dass die Inszenierung ein Live-Hörspiel ist. Wenn eine Handvoll Schauspieler auf der Bühne steht (im Falle der Drei ??? ja noch 3 Männer, die Jugendliche darstellen), die z.T. mehrere Rollen übernehmen und ein Geräuschemacher dabeisitzt, zieht man ja gern eine ironische Ebene ein. Am Radio ist mir aber eine "ernsthafte" Inszenierung lieber. Deltgen, Cordes und Co. haben sich früher sicher auch amüsiert über die Ehepaar-Dialoge und die ewigen Autounfälle, doch das schwang im Hintergrund mit.

Leider habe ich auch ein Problem mit Pastewka, den ich als Komiker (und als leidenschaftlichen Experten für abseitige Kultserien) sehr mag. Als Paul Temple aber klingt er mir zu bekannt, zu jung, zu modern, zu leicht im Vergleich zu den ehrwürdigen Vorgängern.

Gruss
Markus

Georg Offline




Beiträge: 2.731

04.11.2014 22:37
#30 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory Zitat · antworten

Nach Anhören des 1. Teils hier ein paar Worte von mir:

das Hörspiel an sich ist in meinen Augen sehr gelungen, die Stimmung der 40er-Jahre wird gut eingefangen, die Musik tut das Übrige und die Stimmen sind großteils passend. Die Geschichte an und für sich ist kompakt, als Kenner der BBC-Fassung und des Romans (in dem Paul Temples Name durch einen anderen ausgetauscht wurde) kann ich sagen, dass die wesentlichen Teile und Szenen erhalten blieben. Bei Gelegenheit mache ich diesbezüglich vielleicht mal eine Liste. In meinen Augen hätte man auch die Originallänge belassen können, weil so natürlich diverse Cliffhanger verloren gehen. Andererseits unterbricht Teil 1 auch bei einem der schönsten Cliffhanger des Originals, in dem nicht jede Folge mit der großen Überraschung endet (etwa Teil 1, in dem sich am Ende Dr. Wiseman vorstellt).
Den positiven Bewertungen Gubanovs und Vandykes kann ich mich also anschließen.

Aber: die Zwischenkommentare sind völlig überflüssig und auch nicht sonderlich komisch. Der Großteil der Zuhörer weiß doch ohnehin, wer Paul Temple ist und in welcher Zeit er spielt. Da bedarf es keiner großen Erklärungen. Und wer Temple nicht kennt, hätte das auch geschnallt. Besser, man hätte die Geschichte ausgedehnt und mehr Originalszenen genommen. Bei einer Aufführung von "Hamlet" oder "Faust" würde doch auch niemand auf die Idee kommen, die Szenen zu unterbrechen und dem Publikum zu erklären.

Zitat von Vandyke im Beitrag #27
Immer wieder wurde im Vorfeld erwähnt, dass Pastewka sich mit den Temples auskennt. Aber da waren einige eklatante Fehler, so z. B. die Annahme, dass Frauen nur Frauen sind. Gewiss Gregory ist keine Frau, aber es gibt auch Hörspiele (zwar nicht in Deutschland) bei denen der geheimnisvolle Fädenzieher im Hintergrund eine Frau ist. Im Fall Spencer wird keine Schallplatte gespielt, auf der ein Schuss zu hören ist und auch gibt es keine Nachricht von Spencer, sondern die Aufforderung: Fragen Sie Spencer nach Mein Herz und Harry.


Stimmt! Es gibt wie erwähnt Paul Temples, bei denen der Haupttäter eine Frau ist und zwar nicht nur in den britischen Vertonungen, sondern auch in einer italienischen Version eines auch in der BRD verfügbaren Stücks, bei dem Durbridge nach eigener Überarbeitung aus dem uns bekannten Täter eine andere Figur aus der Geschichte genommen hat und zum Haupttäter oder besser gesagt, zur Haupttäterin werden ließ. Aus Spoilergründen möchte ich hier nicht verraten, in welchem (ich fand diese Tätervariante jedoch viel gelunger!). Hinzufügend sei noch gesagt, dass Durbridge bei seinen TV-Stücken und auch bei einigen Temple-Romanen, die nicht verfilmt wurden, immer wieder Frauen als große Hintermänner entlarvte.
Außerdem gibt es (leider) keinen Paul-Temple-Fall in dem es 10 Verdächtige gibt: wie bei Durbridge üblich, reduzieren sich diese auf 4 oder maximal 5 Personen, leider gibt es meist jedoch nur 3 oder 4. Von diesem stets vorhandenen Durbridge-Manko lenkt der Autor durch die geschickten Wendungen in der Geschichte ab.

Abgesehen davon: von mir ein Lob an die Macher, das Hörspiel selbst ist authentisch und hat Atmosphäre! Sehr gelungen! Sollte aber nochmals ein neuer Paul Temple in Angriff genommen werden (und an unvertonten Stücken gibt es ja noch eine ganze Hand voll), dann bitte weiter in der Art - aber ohne Zwischenkommentare! Das hat bei "Der Hund von Baskerville" von Bastian Pastewka doch auch so schön funktioniert!

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