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Dieses Thema hat 27 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
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Giacco Offline



Beiträge: 1.471

27.10.2017 17:10
#16 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

FAHRT ZUR HÖLLE, IHR HALUNKEN (GLI SPECIALISTI)

Italien/Frankreich/Deutschland (1969) - Regie: Sergio Corbucci - Prod: Adelphia/Marceau - FSK 18 - V: Constantin
Deutsche Erstaufführung: 10.4.1970 (Italien: 26.11.1969)
CAST: Johnny Hallyday, Gastone Moschin, Francoise Fabian, Serge Marquand, Gino Pernice, Sylvie Fennec

Deutscher Produzent: Neue Münchener Lichtspielkunst GmbH (Neue Emelka)
Deutsche Darsteller: Mario Adorf

INHALT: Auf der Suche nach dem Geld, das angeblich von seinem Bruder gestohlen wurde, kommt Revolverheld Bret in das Provinznest Blackstone. Der mexikanische Bandit El Diablo, der mehr über das verschwundene Geld zu wissen scheint, schließt sich ihm an. Doch die Bürger, die Brets Bruder in blinder Wut gelyncht haben, fürchten seine Rache und versuchen, ihn auszuschalten.

Kritik: "Als "Italowestern" hinterlässt der Film zwar einen uneinheitlichen, phasenweise fremdartigen Eindruck, aber als Gesamtwerk im zeitlichen Kontext (Einfluß der Hippie-Ära und antibürgerliche Protestbewegung) ist er von großer Originalität." (Bretzelburger)



Mario Adorf, der sich selbst synchronisiert hat, spielt den einarmigen mexikanischen Bandenchef "El Diablo", der ein zotteliges Fellkostüm trägt und u.a. seine Männer nacheinander über eine Bankdirektorin herfallen lässt, damit sie das Geldversteck preisgibt.

Dieser doch etwas ungewöhnliche Western (es gibt z.B. eine Gruppe kiffender Wildwest-Hippies) wurde 1969 in den Dolomiten (Cortina d´Ampezzo) gedreht und hat allein schon deshalb nicht den üblichen staubigen Look anderer Genre-Beiträge. Eine Bande mexikanischer Banditen würde man allerdings in dieser Umgebung wohl eher nicht vermuten.
Regisseur Sergio Corbucci, der u.a. den Kultwestern "Django" inszenierte, wird im deutschen Trailer als"Das Ass unter den Westernregisseuren von Weltruf" angepriesen.

Der Constantin-Verleih nahm sich mal wieder das Recht, den im Original 104 Minuten langen Film um 20 Minuten zu kürzen. Die im Film-Echo veröffentlichten Urteile der Kinobesitzer waren von Anfang an durchwachsen und so konnte man davon ausgehen, dass der kommerzielle Erfolg sich in Grenzen halten würde, was die Endnote 4,5 (bei 19 Meldungen) dann letztlich auch bestätigte.
Ganz anders sah es in Frankreich aus, wo der Film mehr als 1,2 Mio. Besucher verzeichnen konnte. Das lag natürlich vor allem am Hauptdarsteller Johnny Hallyday. Bekannt geworden als "französischer Elvis Presley" galt er als Idol der Teens und konnte sich über Jahre hinweg als einer der erfolgreichsten Popstars des Landes behaupten.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

30.10.2017 16:39
#17 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

FÜNF BLUTIGE STRICKE (JOKO INVOCA DIO ... E MUORI)

Italien/Deutschland (1968) - Regie: Antonio Margheriti - Prod.:Super International,Rom (70%)- FSK 18 - Verleih: FAS/Aktuell/Gleim
Deutsche Erstaufführung: 30.10.1970 (Italien: 19.4.1968)
CAST: Richard Harrison, Claudio Camaso, Paolo Gozlino, Alberto dell Aqua, Luciano Pigozzi

Deutscher Produzent (30 %): Top-Film, München (Produktionsleitung: Dieter Nobbe)
Deutsche Darsteller: Werner Pochath

STORY: Von 5 Männern auf Pferden, an die er mit Seilen gefesselt ist, wird der junge Ricky in Stücke gerissen. Einer seiner Mörder ist Domingo, der ihn und seine Kumpane bei einem gemeinsamen Goldraub gelinkt hatte. An diesem Raub war auch Rocco beteiligt. Als dieser nun vom grausamen Tod seines Freundes hört, begibt er sich auf einen blutigen Rachefeldzug, den keiner der 5 Killer überleben wird.

KRITIK: "Einer der härtesten und kompromisslosesten Italowestern." (italo-cinema)
"Der Film reicht zwar bei weitem nicht an die Meilensteine des Genres heran, gerät aber mit seiner hervorragenden Optik und der gnadenlosen Rachegeschichte zu einem kleinen dreckigen Highlight des Italowesterns" (handvollreviews)



Werner Pochath als "Kid" ist einer der 5 kaltblütigen Mörder. Zwar gelingt es ihm und seiner Bande, Rocco zu überwältigen, doch begeht er den Fehler, seinen Gegner zu unterschätzen.

In einigen Quellen wird auch der Schauspieler Alexander Allerson als Darsteller genannt, den ich allerdings nicht entdeckt habe. Da ihm auch keine Rolle zugeordnet wird, erscheint mir seine Mitwirkung eher fraglich.

Erst zweieinhalb Jahre nach der italienischen Erstaufführung kam "5 blutige Stricke" in die deutschen Kinos. Die Bezirksverleiher Filmagentur Süd (München), Aktuell-Film (Düsseldorf) und Filmagentur Gleim (Frankfurt) brachten ihn gemeinsam heraus. In der Film-Echo-Erfolgsrangliste taucht er allerdings nicht auf, da die Mindestanzahl von 10 Meldungen nicht erreicht wurde.
In Paris lag er mit 25.808 Besuchern in der Startwoche im Mai 1969 auf Rang 5 der besucherstärksten Filme, brachte es insgesamt aber nur auf 255.000 Zuschauer.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

03.11.2017 16:31
#18 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

SATAN DER RACHE (E DIO DISSE A CAINO)

Italien/Deutschland (1969) - Regie: Antonio Margheriti - Prod.: D.C.7, Rom - FSK 16 - Verleih: Inter
Deutsche Erstaufführung: 5.2.1971
CAST: Antonio Cantafora, Marcella Michelangeli, Guido Lollobrigida, Luciano Pigozzi

Deutscher Produzent: Peter Carsten
Deutsche Darsteller: Klaus Kinski, Peter Carsten

STORY: Nach 10 Jahren, die er unter fast unmenschlichen Bedingungen in einem Strafgefangenenlager verbrachte, wird Gary Hamilton aufgrund einer Generalamnestie freigelassen. Einst war er wegen eines Mordes, den er nicht begangen hatte, verurteilt worden. Nun kehrt er zurück und nimmt tödliche Rache an seinem ehemaligen Freund Acombar, der ihn um seinen Besitz und unschuldig ins Gefängnis brachte.

KRITIK:"Harter Italowestern voller Klischees, aber formal beachtlich und gut gespielt." (filmdienst)
"Margheriti hat hier einen mehr als außergewöhnlichen Italowestern geschaffen. Aber nicht nur bei der Inszenierung von ästhetischer Schauer-Atmosphäre, sondern auch bei der Auswahl der Darsteller, besonders bei den Hauptprotagonisten, bewies er exzellenten Geschmack." (Filmtipps.at)



Klaus Kinski ist als "Gary Hamilton" diesmal als Rache-Engel unterwegs, der allein gegen seinen einstigen Freund Acombar und dessen Männer antritt.
Peter Carsten, der den Film mitproduzierte, ist als "Acombar" Kinskis Gegenspieler, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Die Handlung dieses Italowestern, der mit Gothic-Elementen angereichert wurde, spielt an einem einzigen Tag, der mit der Entlassung Hamiltons beginnt und am nächsten Morgen endet, wenn er nach vollzogener Rache weiter seiner Wege zieht.
Die FSK erteilte dem Film eine Freigabe ab 16, nachdem eine beanstandete Gewaltszene geschnitten wurde.

Der Inter-Verleih stand zur Jahreswende 1970/71 nach mehreren Flops nicht sonderlich gut da. Zwar erwies sich Alfred Weidenmanns "Freudenhaus", das im Januar 1971 gestartet wurde, als gutes Mittelgeschäft, doch sowohl "Satan der Rache", als auch nachfolgende Filme wie z.B. "Der scharfe Heinrich" oder "Haie an Bord" kamen beim Publikum nicht an. Bis zum Jahresende konnte sich der Verleih noch über Wasser halten, doch Anfang 1972 war der Konkurs nicht mehr abzuwenden.
In Italien hatte "Satan der Rache" immerhin mehr als 1 Mio. Zuschauer.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

11.11.2017 15:00
#19 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

LASST UNS TÖTEN, COMPANEROS (VAMOS A MATAR COMPANEROS)

Italien/Spanien/Deutschland (1970) - R: Sergio Corbucci - Pr.: Tritone/Atlantida - FSK 18 - V: Constantin
Deutsche Erstaufführung: 11.5.1971 (Italien: 18.12.1970)
CAST: Franco Nero, Tomas Milian, Jack Palance, Fernando Rey, Eduardo Fajardo, José Bodalo

Deutscher Produzent: Terra-Filmkunst GmbH, München
Deutsche Darsteller: Iris Berben, Karin Schubert

INHALT: Der "Schwede", ein schlitzohriger Waffenhändler, und der "Baske", ein einfacher Schuhputzer, tun sich zusammen, um den mexikanischen Revolutionsführer Xantos aus einem amerikanischen Gefängnis zu befreien, denn er kennt als einziger die Kombination des Safes, in dem sich das Geld befindet, mit dem die Revolution finanziert werden soll. Doch ein dauerbekiffter Berufskiller und der Bandit Mongo und seine Bande machen ihnen das Leben schwer. Außerdem ist ihnen eine Gruppe von idealistischen Xantos-Anhängern, angeführt von der unerschrockenen Lola, auf den Fersen.

KRITIK:"An Einfällen mangelt es dem Italowestern-Regisseur Sergio Corbucci auch bei seinem jüngsten Film nicht, der die beiden Companeros (Franco Nero & Tomas Milian) als neue Titelhelden kreiert. Die Geschichte aus Mexiko ist voll Zynismus und Grausamkeit, Lumperei und Liebe, Psycho-Sadismus und Hinterlist, Action und Töten. Eine geschickte Zufallsdramaturgie führt das Geschehen zwar nicht logisch, aber wirkungsvoll von Höhepunkt zu Höhepunkt. Die Charaktere sind interessant gewählt. Den Darstellern kann man nur Gutes nachsagen. Regie und Montage lassen keinen Moment Langeweile aufkommen. Lediglich die deutsche Synchronisation steckt voller läppischer Späßchen ..." (Film-Echo 1971)



Iris Berben, damals gerade 20 geworden, führt als "Lola" eine Gruppe junger Revolutionäre an- Zwischen ihr und dem "Basken" entwickelt sich eine Love-Story mit Happy-end.

Karin Schubert als Puffmutter "Zaira" unterstützt unsere beiden Helden bei der Befreiung des Gefangenen.
Im Gefolge der "Emanuelle"-Filme wirkte die Schauspielerin später auch in diversen Soft-Sex-Filmen mit. 1985 startete sie im Alter von 40 Jahren eine Karriere als Porno-Darstellerin.

Nach dem ähnlich angelegten, aber ernsthafteren "Mercenario", handelt es sich hier um Corbuccis zweiten Revolutions-Western. Passend zum Thema komponierte Ennio Morricone einen zündenden Titelsong, interpretiert von "I Cantori Moderni", der auch als Single veröffentlicht wurde.



Wie üblich kürzte der Constantin-Verleih die deutsche Fassung um einige Minuten und setzte wieder auf eine völlig überdrehte Rainer-Brandt-Synchro. Die erwies sich aber damals als Salz in der Suppe und dürfte zum Erfolg des Films beigetragen haben. Vermarktet wurde er als "Der wildeste Western, den es je gab". Anläßlich der Premiere im Münchener "Universum" fand eine Pressekonferenz statt, bei der Sergio Corbucci, Tomas Milian und Iris Berben anwesend waren.
Die Kinos meldeten zum Start ausnahmslos gute, sehr gute und überragende Besucherzahlen, und die Erstnote 2,7 bestätigte diesen Erfolg. Am Ende stand eine 3,6 bei 42 Meldungen. In Italien hatte er ca. 4 Mio. Zuschauer, in Spanien 1.155.161.

1977 wurde der Film vom Constantin-Verleih mit neuer Synchro und längerer Laufzeit unter dem Titel "Zwei Companeros" neuaufgeführt, diesmal mit einer FSK 16-Freigabe.

Ray Offline



Beiträge: 818

11.11.2017 15:10
#20 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

Einfach zwischendurch mal ein Dankeschön für die Vorstellung der - mir als im Genre nicht sonderlich bewanderten - ganz überwiegend unbekannten Filme. Immer wieder interessant, an wie vielen Produktionen dieser Art bekannte Akteure aus dem deutschsprachigen Raum mitgewirkt haben.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

11.11.2017 18:49
#21 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

Zitat von Ray im Beitrag #20
Einfach zwischendurch mal ein Dankeschön für die Vorstellung der - mir als im Genre nicht sonderlich bewanderten - ganz überwiegend unbekannten Filme. Immer wieder interessant, an wie vielen Produktionen dieser Art bekannte Akteure aus dem deutschsprachigen Raum mitgewirkt haben.

Bedanke mich für die Rückmeldung und freue mich über Dein Interesse. Habe selbst auch schon durch die Beiträge anderer Forenmitglieder, die vielleicht nicht unbedingt meinem Interessensgebiet entsprachen, mach wissenswertes erfahren.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

16.11.2017 14:57
#22 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

DJANGO - SCHWARZER GOTT DES TODES (STARBLACK)

Deutschland/Italien (1966) - R: Giovanni Grimaldi - Prod.(50%): Ambrosiana, Rom - FSK:16 - Verleih:FAS/Aktuell/Gleim
Deutsche Erstaufführung: 7.4.1972 (Italien: 25.8.1966)
CAST: Robert Woods, Franco Lantieri, George Eastman, Andrea Scotti

Deutscher Produzent (50%): Melodie-Film, München (Aldo von Pinelli)
Deutsche Darsteller: Elga Andersen, Harald Wolff, Jane Tilden

STORY: Nach langjähriger Abwesenheit kommt Jonny nach Haus zurück und erfährt, dass sein Vater bereits seit zwei Jahren tot ist. Er wurde erschossen und Johnny macht sich gemeinsam mit seinem taubstummen Freund Jop auf die Suche nach dem Mörder. Dem zwielichtigen Bankier Curry, der mit seinen Männern die Stadt beherrscht, gefällt das gar nicht. Und dann taucht auch noch der maskierte Rächer Starblack auf.

KRITIK: Grimaldi steuert einen eigenständigen, sehr unterhaltsamen Beitrag zum Italowestern-Genre bei und es gelingt ihm erstaunlich stimmig, in den ernsthaften, brutalen und offen Selbstjustiz übenden Rachewestern komödiantische Elemente zu integrieren (Bretzelburger)



Elga Andersen ist als "Caroline Williams" die blonde Schönheit von der Nachbarranch, die von Johnny vor dem zudringlichen Curry beschützt wird. Am Ende gesteht sie dem Helden ihre Liebe, doch er reitet an der Seite von Jop neuen Abenteuern entgegen.

Harald Wolff spielt den Richter "Thomas King". Die erfolgreichste Zeit seiner Leinwandkarriere waren die 50er Jahre. Hervorzuheben ist seine Mitwirkung in großen französischen Produktionen wie "Im Mantel der Nacht" (1958), "Die Regenschirme von Cherbourg" (1964) oder "Der unsichtbare Aufstand" (1972). Wolff starb bereits 1977.

Jane Tilden sehen wir als Johnnys Mutter. Die Rolle erforderte es, dass sie auch mal aufs Pferd steigen musste. Die österreichische Schauspielerin war damals vor allem durch die TV-Serie "Forellenhof" (1965/66) populär, in der sie die Frau des Hotelchefs Hans Söhnker spielte.



Aldo von Pinellis "Melodie-Film" - gegründet 1952 - produzierte anfangs überwiegend leichte Unterhaltungs- und Schlager-Filme, u.a. die Kassenerfolge von Freddy Quinn. Später arbeitete man auch mit ausländischen Partnern zusammen. So übernahm Aldo von Pinelli 1965 die Gesamtleitung der internationalen Großproduktion "Onkel Toms Hütte". - "Starblack" war einer der letzten Filme, die von Melodie-Film hergestellt wurden. Wieso er damals - zur Blütezeit der Italowestern - hierzulande nicht in die Kinos kam, lässt sich im Nachhinein wohl nicht mehr klären. Der dadurch entstandene finanzielle Verlust dürfte nicht unerheblich gewesen sein. Nach Aldo von Pinellis Tod im Dezember 1967 wurde die Produktionsfirma aufgelöst.
Die Erstaufführung von "Starblack" fand erst 1972 durch die Bezirksverleiher Filmagentur Süd, Aktuell-Film und Filmagentur Gleim statt, die den Film mit einem Django-Titel herausbrachten. Dabei gibt es in der Originalfassung weit und breit keinen Django. Die deutschen Verleiher hofften wohl, damit ein größeres Publikum anlocken zu können.
Abgesehen von einer Super-8-Version gilt die deutsche Fassung mittlerweile als verschollen. Es gab keine VHS-VÖ und ob eine TV-Ausstrahlung (RTL), die zumindest angekündigt war, tatsächlich erfolgt ist, konnte bislang nicht bestätigt werden.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

20.11.2017 14:47
#23 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

ZWEI WILDE COMPANEROS (VIVA LA MUERTE ... TUA)

Italien/Spanien/Deutschland (1971) - R.: Duccio Tessari - Pr.: Tritone/Orduna - FSK:18 - Verleih: Constantin
Deutsche Erstaufführung: 12.4.1972 (Italien: 22.12.1971)
CAST: Franco Nero, Eli Wallach, Lynn Redgrave, Eduardo Fajardo, Marilu Tolo

Deutscher Produzent: Terra-Filmkunst, Berlin
Deutsche Darsteller: Horst Janson, Gisela Hahn, Dan van Husen



STORY: In den Wirren der mexikanischen Revolution begeben sich der russische Gauner Dimitri und der Bandit Lozoya auf die Suche nach einem Goldschatz. Die Journalistin Mary, die Lozoya für den Revolutionshelden Salvador hält und sich eine coole Story erhofft, begleitet sie dabei. Ihnen auf den Fersen sind ein Sheriff, der mit Dimitri noch eine Rechnung zu begleichen hat, und ein mexikanischer General mit seinen Soldaten.

KRITIK: "Unerträglich synchronisierter Italowestern, aufwändig inszeniert, doch ohne nennenswerte Einfälle. Ansätze zur Parodie ersticken in Blei und Leichen." (filmdienst)



Gisela Hahn hat nur einen Gastauftritt. In der Eingangssequenz, die in einer Kirche spielt, in der Franco Nero als Priester verkleidet eine Hochzeitsgesellschaft ausraubt, ist sie als Braut zu sehen.

Horst Janson als korrupter Sheriff Randall, der sich an Dimitri rächen will. Dan van Husen ist sein Handlanger Kelly.



Nach dem großen Erfolg von "Lasst uns töten, Companeros" ließ man von denselben Autoren ein ähnlich konzipiertes Drehbuch schreiben und verpflichtete Franco Nero erneut für die Hauptrolle. Statt Tomas Milian bekam er diesmal den Amerikaner Eli Wallach zur Seite gestellt, der bereits in Sergio Leones "Zwei glorreiche Halunken" und im Spencer/Hill-Film "Vier für ein Ave Maria" mitgewirkt hatte. Da sich Nero mit Sergio Corbucci entzweit hatte, übernahm diesmal Duccio Tessari die Regie, der sich schon 1965/66 mit seinen beiden "Ringo"-Filmen als Mitbegründer der Italowestern-Welle einen Namen gemacht hatte.

Constantin-Film schickte "Zwei wilde Companeros" wieder mit einer Rainer-Brandt-Synchro in die Kinos. Brandt hatte schon beim Vorgänger kräftig auf den Putz gehauen, doch diesmal wollte er sich anscheinend selbst übertreffen. Dabei heraus kam ein ungenießbarer Mix aus Klamauk, billigen Kalauern und albernen Blödelsprüchen.
An der Erfolg von "Lasst uns töten, Companeros" konnte der Film hierzulande nicht anknüpfen. Schon die aussagekräftige Film-Echo-Erstnote 4,3 lag unterhalb des Durchschnitts. In Italien wurden aber noch ca. 2,5 Mio. Besucher gezählt, in Spanien waren es 572.158.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

23.11.2017 21:35
#24 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

SABATA KEHRT ZURÜCK (E´TORNATO SABATA ... HAI CHIUSO UN`ALTRA VOLTA)

Italien/Deutschland/Frankreich (1971) - R: Gianfranco Parolini - Pr.: Alberto Grimaldi - FSK 16 - V: Un.Artists
Deutsche Erstaufführung: 18.5.1972 (Italien: 3.9.71)
CAST: Lee van Cleef, Annabella Incontrera, Gianni Rizzo, Pedro Sanchez, Jacqueline Alexandre, Aldo Canti

Deutscher Produzent: Artemis Film GmbH, Berlin
Deutsche Darsteller: Reiner Schöne, Günther Stoll

STORY: Als Kunstschütze eines umherziehenden Wanderzirkus landet Sabata in der kleinen Westernstadt Hobsonville, in der die Bürger von dem betrügerischen Iren McIntock abgezockt werden. Das Geld, das er in einem Tresor angehäuft hat, will der trickreiche Sabata ihm abnehmen.

KRITIK: "Dem Film fehlt die Leichtigkeit des Originals. Die Komik wirkt oft zu gewollt, der Plot nicht auf einfachstem Wege zum Ziel geführt. Dafür entschädigen muntere Darsteller, bewährte Trampolin-Akrobatik und explosive Action für früh erkennbare Mängel. Ein durchweg amüsanter, wenn auch nicht wirklich überzeugender Spaß-Western."(handlemedown)



Reiner Schöne als windiger Casinobetreiber Clyde, der Sabata zeitweilig als Partner zur Seite steht, im Grunde aber auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Der 1,95 m große Sänger und Schauspieler aus der DDR blieb 1968 nach einem Konzert in Westberlin in der BRD und wurde hier schlagartig durch die Hauptrolle im Hippie-Musical "Hair" populär. Angeblich wählte ihn Lee van Cleef, der ein Mitspracherecht bei der Besetzung besaß, als Partner aus.

Günther Stoll eröffnet die ca. 5-minütige Eingangssequenz des Films, die sich als das Finale einer Zirkus-Show erweist. Später tritt er nur noch sporadisch in Erscheinung und endet als Leiche in einer Zinkwanne.

Nach dem international erfolgreichen Vorgänger "Sabata" (1969) - ebenfalls von Parolini inszeniert und mit Lee van Cleef in der Hauptrolle - folgte 2 Jahre später eine Fortsetzung. Dazwischen gab es noch den Film "Adios, Sabata", der aber insofern kein Sequel ist, da dessen Titelfigur im Original "Indio Black" heißt und von Yul Brynner gespielt wird.
Der Verleih "United Artists" konnte sich im Mai 1972 über einen gelungenen deutschen Kinostart freuen. In der wöchentlichen "HÖRZU"-Liste "Film-Hits: Die 10 Spitzenreiter" eroberte "Sabata kehrt zurück" hinter dem mehrfachen Wochensieger "Vier Fäuste für ein Halleluja" auf Anhieb den zweiten Platz. Allerdings ging es dann auch schnell wieder abwärts. In Italien hatte der Film ca. 1,9 Mio. Besucher, in Spanien knapp 988.000.

Giacco Offline



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28.11.2017 14:13
#25 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

BEICHTET FREUNDE, HALLELUJA KOMMT (IL WEST TI VA STRETTO AMICO .. E ARRIVATO ALLELUIA)

Italien/Deutschland/Frankreich (1972) - R: Giuliano Carnimeo - Pr.: Colosseo/ France Cinema - FSK 12 - V: Constantin
Deutsche Erstaufführung: 20.10.1972 (Italien: 30.8.1972)
CAST: George Hilton, Agata Flori, Lincoln Tate, Roberto Camardiel, Umberto d´Orsi

Deutscher Produzent: Hermes-Synchron, Berlin (Ingo Hermes)
Deutsche Darsteller: Michael Hinz, Peter Berling
Ingo Hermes war am Drehbuch beteiligt.

INHALT: Es geht um eine Azteken-Skulptur, hinter der sowohl mexikanische Rebellen als auch die Truppe von Kaiser Maximilian her sind. Außerdem beteiligen sich ein Gaunerpärchen und ein habgieriger Geschäftsmann an der Jagd nach der Statue, die mehrfach den Besitzer wechselt. Und immer mittendrin: der ebenso verwegene wie geschäftstüchtige Revolverheld Halleluja.

KRITIK: "In einigen Prügelszenen wirkt der Film wie der misslungene Versuch einer Spencer/Hill-Kopie, aber eines bewahrt ihn vor der Bruchlandung: sein grandioser Einfallsreichtum. So schlicht die Handlung auch sein mag, was die Kreativität in den Details angeht, ist "Beichtet Freunde..." beinah so etwas wie die Krönung des Klamaukwesterns." (SENSEOFVIEW)



Michael Hinz ("Die Brücke") befehligt mit Pickelhaube als "von Steffen" die trotteligen Soldaten von Kaiser Maximilian.
Peter Berling ist als "Leutnant Schultz" ausreichend damit beschäftigt, den Anweisungen seines Vorgesetzten Folge zu leisten. (Der in Rom ansässig gewordene Schauspieler, der u.a. mit Fassbinder und Herzog zusammen arbeitete, starb kürzlich im Alter von 83 Jahren.)

"Man nennt mich Halleluja" hieß der Vorläufer zu diesem Film, den Carnimeo 1971 ebenfalls mit George Hilton in der Titelrolle inszenierte. Es handelt sich hierbei um eine rein italienische Produktion. An der Fortsetzung beteiligten sich nun auch deutsche und französische Partner.
Anfang Oktober 1972 kündigte der Constantin-Verleih den bevorstehenden Kinostart des Films mit einer Film-Echo-Titelbildwerbung an. In Frankreich kam "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" erst im Januar 1976 in die Kinos.

Giacco Offline



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30.11.2017 19:23
#26 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

DREI VATERUNSER FÜR VIER HALUNKEN (IL GRANDE DUELLO)

Italien/Deutschland/Frankreich (1972) - R: Giancarlo Santi - Pr.: Mountstreet, Rom - FSK 16 - V: Constantin
Deutsche Erstaufführung 29.12.1972
CAST: Lee van Cleef, Alberto Dentice, Jess Hahn, Marc Mazza, Dominique Darel, Antonio Casale

Deutscher Produzent: Corona, München & Terra-Filmkunst, Berlin
Deutsche Darsteller: Horst Frank, Klaus Grünberg, Hans Terofal

STORY: Philip Wermeer wird des Mordes an dem Patriarchen Big Old Saxon angeklagt und zum Tode verurteilt, kann aber fliehen. Saxons Söhne David, Adam und Eli setzen 3000 Dollar Belohnung auf seine Ergreifung aus, worauf der Kopfgeldjäger Hole und seine Männer die Verfolgung Wermeers aufnehmen. Auch der Ex-Sheriff Clayton heftet sich an seine Fährte, denn er allein weiß, dass Wermeer unschuldig ist.

KRITIK:"Regisseur Santi fungierte vorher bei den Klassikern "Zwei glorreiche Halunken" und "Spiel mir das Lied vom Tod" als Sergio Leones Assistent. Dass er dabei einiges gelernt hat, zeigt seine facettenreiche Inszenierung bereits im mit großem Geschick realisiertem Auftakt an einer abgelegenen Postkutschenstation. Überhaupt setzt er auf eine fintenreiche Geschichte, die ihr Spannungspotential durch zahlreiche Wendungen bis zum großen Finale aufrecht erhält. Ein gewitzter, rundum gelungener Western mit erstklassigen Darstellern, stimmiger Fotografie und einem atmosphärischen Soundtrack. Insgesamt ein ungewöhnlich vielschichtiges Werk, das nicht nur in Action und Augenzwinkern restlos überzeugt." (handlemedown)



Horst Frank verkörpert als David Saxon auch hier wieder einen machtgierigen und skrupellosen Schurken. Außerdem spielt er in kurzen Rückblenden - in entsprechender Maske - seinen eigenen Vater "Big Old Saxon".

Klaus Grünberg zeigt als pockennarbiger Widerling "Adam Saxon" eine beeindruckende Leistung. In seinem Auftreten eher weich und feminin, wirkt er als gefühlloser Killer umso unberechenbarer. Grünberg hatte vorher schon Hauptrollen in Filmen wie "More - mehr, immer mehr" oder "Schmetterlinge weinen nicht" gespielt.

Hans Terofal ist als "Jo Barrel" ein versoffener Kauz, der eine Postkutschenstation betreibt. So wie er hier herumkaspert, fühlt man sich gleich an seine Auftritte als Hausmeister in den "Lümmel"-Filmen erinnert.



"Drei Vaterunser für vier Halunken" ist einer der wenigen Italowestern, die mit dem Prädikat "Wertvoll" ausgezeichnet wurden. Schade nur, dass der Constantin-Verleih den Film mit einem eher unpassenden Titel in die Kinos brachte, denn es handelt sich keineswegs um eine Westernkomödie. Über den Erfolg beim deutschen Publikum liegen keine Informationen vor, da das Film-Echo 1973 auf Index-Benotungen umstellte, wobei die zwischen Weihnachten 1972 und März 1973 gestarteten Filme nicht erfasst wurden.
Auf VHS erschien dieser Italowestern nicht nur mit dem Kinotitel, sondern auch als "Rache unter roter Sonne".

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

06.12.2017 17:07
#27 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

SIE VERKAUFEN DEN TOD (UNA RAGIONE PER VIVERE, UNA RAGIONE PER MORIRE)

I/Sp/F/D (1972) R: Tonino Valerii - Pr.: Sancrosiap/Europrodis/Atlantida - FSK 16 - V: Adria
Deutsche Erstaufführung: 27.12.1972
Cast: James Coburn, Telly Savalas, Bud Spencer, José Suarez, Benito Stefanelli,

Deutscher Produzent: Corona GmbH, München
Deutsche Darsteller: Reinhard Kolldehoff

INHALT: Die Handlung spielt während des amerikanischen Bürgerkriegs. Colonel Pembroke ist in Ungnade gefallen, weil er ein wichtiges Fort kampflos den Südstaatlern überlassen hat. Nun plant er, es zurückzuerobern. Da er keine Freiwilligen für das waghalsige Unternehmen findet, stellt er eine Truppe aus zum Tode verurteilten Männern zusammen, die - um dem Galgen zu entgehen - sich ihm anschließen. Damit sie die nötige Einsatzbereitschaft zeigen, erzählt er ihnen, dass im Inneren des Forts ein Goldschatz versteckt ist, was gar nicht stimmt.

KRITIK:"Der bleihaltige Western wartet mit desillusionierender Härte, einer erlesenen Besetzung und dem soliden Score von Riz Ortolani auf. Ein typischer Valerii: Brutal, melancholisch und doch von beißender Ironie geprägt." (handlemedown)



Reinhard Kolldehoff als "Sergeant Brent". Weil er dem Colonel ein Medaillon entwendet hat, wird er dazu verdonnert, sich der Truppe anzuschließen und sich an dem Himmelfahrtskommando zu beteiligen.
Kolldehoff gehörte zu den wenigen Deutschen, die auch im internationalen Film Karriere machen konnten und nannte sich deshalb oft "René Kolldehoff". Er drehte überwiegend in Frankreich und Italien, aber auch in Großbritannien und den USA und stand als Partner von Stars wie Lee Marvin, Roger Moore, Terence Hill, Jean Gabin oder Alain Delon vor der Kamera.

"Sie verkaufen den Tod" gehört zu den letzten großen ernsthaften Filmen der Italowestern-Welle, die Anfang der 70er Jahre mehr und mehr in Prügelorgien und Klamauk versandete. Da sich vier europäische Firmen an der Produktion beteiligten, konnte man Hollywood-Stars wie James Coburn und Telly Savalas engagieren. Dazu Bud Spencer, der damals schon eine Größe war. In Italien war der Western mit ca. 4 Mio. Besuchern ein großer Erfolg und gehörte zu den 20 erfolgreichsten Filmen der Saison.
Ende der 70er Jahre waren Bud-Spencer-Filme ein sicheres Geschäft und 1980 kam "Sie verkaufen den Tod" erneut in die deutschen Kinos, allerdings mit dem bescheuerten Titel "Der Dicke und das Warzenschwein". Diese Fassung war jedoch um mehr als 30 Minuten gekürzt. Außerdem hatte man eine völlig neue Synchro erstellt, wodurch der Film inhaltlich stark verfälscht wurde und als Comedy-Western mit einer FSK-12-Freigabe vermarktet werden konnte.

Giacco Offline



Beiträge: 1.471

11.12.2017 15:30
#28 RE: Italowestern - Deutsche Produzenten und Darsteller Zitat · antworten

PROVIDENZA - MAUSEFALLE FÜR ZWEI SCHRÄGE VÖGEL
(LA VITA, A VOLTE E MOLTO DURA, VERO PROVVIDENZA)
Italien/Deutschland/Frankreich (1972) - R: Giulio Petroni - Pr: Oceania/Rex/Unidis - FSK 12 - V:Constantin
Deutsche Erstaufführung: 29.12.1972 (Italien: 26.10.1972)
CAST: Tomas Milian, Gregg Palmer, Janet Agren, Maurice Poli, Stelio Candelli

Deutscher Produzent: Terra-Filmkunst GmbH, Berlin
Deutsche Darsteller: Dieter Eppler, Horst Janson, Hans Terofal

INHALT:"Kopfgeldjäger Providenza hat eine geniale Methode entwickelt, um an Geld zu kommen. Er liefert seinen dicken Kumpel wiederholt an die Hüter des Gesetzes aus, nur um ihn nach dem Abkassieren der Belohnung wieder zu befreien. In ihrem Bemühen, alle möglichen Leute hereinzulegen, landen sie zwar vorübergehend beide gleichzeitig im Gefängnis, doch diese Episode ist ebenso wenig von großer Dauer wie der Reichtum, zu dem sie unverhofft kommen." (DVD-Text)

KRITIK: "Western-Parodie mit einigen guten Einfällen, insgesamt aber ziemlich witzlos und penetrant in dem Versuch, amerikanische Slapstick-Groteske nachzuahmen." (filmdienst)
"Albern-originell. Westernschwank auf Chaplins Spuren." AZ, München



Dieter Eppler ist als Sheriff Pendleton ein Gesetzeshüter mit nicht ganz sauberer Weste.
Horst Janson spielt ebenfalls einen Sheriff, doch seine Rolle ist ziemlich klein ausgefallen.
Hans Terofal als alter Zausel namens "Horatio Timothy". Er ist so etwas wie die rechte Hand von Sheriff Pendleton und stellt in dessen Auftrag Falschgeld her.

"Hier wackelt der Wilde Westen". (Constantin-Werberatschlag)
Zwei Typen, die Sie nie vergessen: "Providenza", der Schicke und "Kid", der Dicke."(Constantin Werberatschlag)
"Ein Super.Western mit tausend tollen Gags." (Kinoplakat)

Nicht ganz nachvollziehbar ist die Entscheidung der FBW, die dem Film das Prädikat "wertvoll" verlieh.
TV-Premiere: 28.6.1988 (SAT1) - Alternativer DVD-Titel: "Zwei schaffen alle"

Der Erfolg des Films in Italien (ca. 3 Mio. Besucher) zog eine Fortsetzung nach sich, an der sich allerdings kein deutscher Produzent beteiligte. Sie kam bei uns auch nie in die Kinos.

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