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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 2.913 mal aufgerufen
 Filmbewertungen
Seiten 1 | 2
Edgar007 Offline




Beiträge: 2.307

06.05.2012 10:20
#16 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Ich fand den Film einfach nur langweilig und völig unspektakulär. Von einem Krimi möchte ich begesitert und mitgerissen werden. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Ja, es interessierte mich eigentlich gar nicht, wer und warum hier was getan haben soll. Ein ziemlich zerfahrener Film ohne echte Handlung. Völlig belanglos!

Mark Paxton Offline




Beiträge: 347

02.09.2017 18:56
#17 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Ist es denn denkbar, dass es diese Produktion auch mal auf DVD schafft? Weiß jemand Genaueres?

Georg Offline




Beiträge: 2.965

21.05.2018 16:43
#18 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten
Gubanov Offline




Beiträge: 15.534

21.05.2018 19:24
#19 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Interessant, dass diese Lücke nun geschlossen wird. Bislang war der Film ja wirklich recht obskur; er ist nicht einmal bei Filmportal.de gelistet - eine absolute Ausnahme bei deutschsprachigen Sechzigerjahrekrimis.

Matze K. Offline



Beiträge: 1.041

22.05.2018 05:47
#20 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Cool !!! Da hast ja wieder ein Schätzchen ausgegraben !!!

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Immer wenn du lügst, muss Jesus Blut weinen.
(Todd Flanders)
Wie kann Dummheit entscheiden was klug ist
(meine Frau)

Giacco Offline



Beiträge: 1.629

22.05.2018 15:49
#21 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Das Geheimnis der roten Quaste - (Österreich 1963)
Regie: Hubert Frank - Prod.: Tivoli, Wien - FSK 16 - Verleih: Europa-Filmring
Deutsche Erstaufführung: 8.11.1963 - Dauer: 73 Min.
Darsteller: Dietmar Schönherr, Vivi Bach, Laya Raki, Slavo Schwaiger, Demeter Bitenc



Der britische Nachrichtenagent Richard Warren ist unterwegs zu einem Treffen mit einem Kontaktmann, um ihm eine Geheimformel zu übergeben. Dafür soll er 100.000 Dollar erhalten. Getarnt als Journalist steigt er im Hotel Excelsior ab. Doch er weiß nicht, dass ein gegnerischer Spionagering über seine Pläne unterrichtet ist und tappt ahnungslos in eine raffinierte Falle.

Die Grundidee ist vielleicht gar nicht mal so schlecht, doch bei der Umsetzung wurde so einiges falsch gemacht. Das Ergebnis kann jedenfalls nicht wirklich überzeugen.

Die dänische Sängerin Vivi Bach, die in zahlreichen deutschen Schlagerfilmen mitwirkte, wollte auch mal eine ernste Rolle spielen. Kurzerhand gründete sie eine Produktionsgesellschaft, kaufte ein Drehbuch und engagierte einen Neuling als Regisseur. In Zusammenarbeit mit der "Filmservis Ljubljana-Piran" begann man im März 1963 im ehemaligen Jugoslawien mit den Dreharbeiten, die Anfang April beendet wurden. Für Dietmar Schönherr und Laya Raki ging es anschließend nach Zürich, wo die Dreharbeiten zu dem Krimi "Die Nylonschlinge" begannen, der bei uns bereits im Juni 1963 in die Kinos kam.

Bei einem Film spielt meist auch der Titel eine nicht zu unterschätzende Rolle. In diesem Fall waren zunächst "Mord an Sylvia" und "Asyl für einen Mörder" im Gespräch. Die Ankündigung und Vermietung erfolgte dann unter "Bedenkzeit bis Mitternacht". Kurzfristig gab es aber nochmals eine Titeländerung, wobei man mit "Das Geheimnis der roten Quaste" offensichtlich eine Nähe zu den erfolgreichen Wallace-Filmen herzustellen versuchte. Gebracht hat es nicht viel: Waren die Startergebnisse noch einigermaßen zufriedenstellend, lag die Film-Echo-Endnote bei 5,1 (16 Meldungen).

Produzentin Vivi Bach hatte als Partner Dietmar Schönherr ausgewählt, den sie in dem Film "Die glücklichen Jahre der Thorwalds" gesehen hatte. Während der Dreharbeiten verliebten sich beide ineinander. 1965 wurde geheiratet.

Havi17 Offline




Beiträge: 3.043

22.05.2018 16:19
#22 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Dieser Film wurde hier vor 10 Jahren bewertet.

Welche Film-DVD liegt gerade bei euch im Player? (53)

Das Geheimnis der roten Quaste : Mit Dietmar Schönherr, Vivi Bach,
Musik : Bojan Adamic, Buch/Regie : Hubert Frank, Ein Vivi Bach - Film.

Gute Digitalisierung. Eine Tote im Hotel, eine rote Quaste, der Kriminalfall
beginnt. Eine scheinbar recht harmlose Geschichte überrascht den Zuschauer
mit einer erstaunlichen Wende und einem nachdenklichen Schluß : Sehenswert

Gruss
Havi17

Ray Offline



Beiträge: 1.088

16.09.2018 23:16
#23 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Das Geheimnis der roten Quaste (AT 1963)

Regie: Hubert Frank

Darsteller: Vivi Bach, Dietmar Schönherr, Laya Raki, Slavo Schweiger u.a.


Geheimagent Richard Warren möchte in Caracas eine Geheimformel verkaufen. In der Hotelbar wird er von einer Tänzerin angesprochen, die ihn vor einer Gefahr warnt. Kurz darauf findet Warren die Frau tot in ihrem Hotelzimmer auf. Neben der Leiche liegt eine rote Quaste...

Es sind diese Filme, von denen der informierte Anhänger von Wallace & Co im Grunde im Vorhinein weiß, dass er nicht viel erwarten darf. Aber (wenigstens) einmal will man sie doch sehen und hofft insgeheim, das Werk möge einen positiv überraschen. „Das Geheimnis der roten Quaste“ gehört zu diesen Produktionen, leider bleibt die positive Überraschung aus. Der nur knapp 70 Minuten lange Streifen beginnt als klassischer Kriminalfilm seiner Zeit mit dem Mord an einer Tänzerin. Von da an schliddert er schnell in eine leidlich unterhaltsame Romanze zwischen den beiden Hauptdarstellern, um dann in der zweiten Hälfte urplötzlich in einen Agentenfilm umzuschlagen. In seiner Verquickung von Kriminal- und Agentenfilm erinnert „Das Geheimnis der roten Quaste“ ein wenig an den letzten Louis Weinert Wilton-Film „Das Geheimnis der chinesischen Nelke“, in dem bekanntlich Dietmar Schönherr ebenfalls mitwirkte, ohne das ohnehin nicht übermäßig hohe Niveau der „Nelke“ zu erreichen. Überraschungen und krude Twists gibt es zwar vorliegend zur Genüge, jedoch werden sie dem Betrachter ohne rechtes Timing aufgedrängt. Weiterer Minuspunkt gegenüber dem Weinert Wilton-Streifen ist das Fehlen bekannter Darsteller abgesehen von Schönherr und Bach. Und auch die Gesangseinlage von Frau Bach kann nur als semi-gelungen bezeichnet werden. Für Genre-Fans sicherlich nicht gänzlich uninteressant und dank der kurzen Laufzeit einigermaßen kurzweilig, ist „Das Geheimnis der roten Quaste“ dennoch zu den schwächeren Genre-Vertretern zu zählen.

Anders als auf der Rückseite angegeben, präsentiert die DVD von Pidax den Film nicht im 4:3-, sondern im 16:9-Format. An manchen Stellen wirkt der Film leicht gekürzt, jedenfalls sind manchmal kurze Aussetzer zu bemerken. Bildqualität ist noch in Ordnung. Als Bonusmaterial gibt es neben dem üblichen Abdruck der „Illustrierten Film-Bühne“ eine kurze Bildergalerie.

Weithin unausgegorene Mixtur aus Kriminal- und Agentenfilm, die anders als andere Genre-Vertreter auf bekannte Gesichter in den Nebenrollen verzichtet. 2,5 von 5 Punkten.

Giacco Offline



Beiträge: 1.629

17.09.2018 12:28
#24 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Zitat von Ray im Beitrag #23
An manchen Stellen wirkt der Film leicht gekürzt

Kürzungen wurden wohl schon vom deutschen Erstverleih "Europa Filmring" vorgenommen, denn die Kinofassung in Österreich hatte eine Laufzeit von 89 Minuten (Quelle: Paimann´s Filmlisten). Dort hieß der Film "Das Rätsel der roten Quaste."

Die Film-Echo-Kritik war recht negativ:
"Wenn das nun schon reichlich abgeklapperte Thema einer Spionage- und Agentengeschichte internationalen Ausmaßes heute noch Zugkraft haben soll, dann muß der Film selbst auch internationales Format haben. Was man von dieser Produktion leider nicht behaupten kann, denn bei allen dramaturgischen Verrenkungen des Drehbuchs hat der Autor in Personalunion mit der Regie einen ziemlich naiven Film fabriziert, der Längen, Lächerlichkeiten und einen reichlich peinlichen Schluß aufweist. Weder bei Vivi Bach noch bei Dietmar Schönherr reicht die schauspielerische Potenz, diesen mißglückten Reißer zu retten."

Georg Offline




Beiträge: 2.965

17.09.2018 14:04
#25 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Wie beim "Nebelmörder" gab's hier nur noch ein überlebendes Master, das so gut wie möglich restauriert wurde.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.307

17.09.2018 17:47
#26 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Aber warum machen die dann in 2018 nicht gleich eine 4K-Abtastung und bringen den Film auch auf BluRay?

Georg Offline




Beiträge: 2.965

17.09.2018 19:22
#27 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten

Das muss Pidax beantworten. Ich kenne mich mit Bildqualität nicht so aus. Aber soviel ich weiß: BluRay nur bei HD-Material und das lag hier nicht vor. Pidax skaliert die DVDs nicht einfach hoch (wie das andere machen), um eine BluRay zu kriegen. Das ist keine echte BluRay-Qualität. Und - immer noch soviel ich weiß - eine 4K-Abtastung ist sündteuer.

Gubanov Offline




Beiträge: 15.534

03.10.2018 21:15
#28 RE: Bewertet: "Das Geheimnis der roten Quaste" (Ö 1963) Zitat · antworten



Das Geheimnis der roten Quaste (Das Rätsel der roten Quaste)

Kriminalfilm, AT 1963. Regie und Drehbuch: Hubert Frank. Mit: Vivi Bach (Regina Janson), Dietmar Schönherr (Richard Warren), Slavo Schwaiger (Kriminalrat Dr. Marceau), Demeter Bitenc (Monsieur Mantel), Laya Raki (Tänzerin Sylvia), Jose Pengov (Monsieur Duval), Mario di Stella (Rezeptionist Mario), Inge Holzleitner, Xenia Hribar, Dragan Yankovic u.a. Uraufführung (BRD): 8. November 1963. Eine Produktion der Tivoli-Filmproduktion Wien im Europa-Filmring Hamburg.

Zitat von Das Geheimnis der roten Quaste
Nicht nur als Journalist, sondern auch als Überbringer einer wichtigen Geheimformel quartiert sich Richard Warren im Hotel Excelsior ein. Dort warnt ihn die Tänzerin Sylvia, bei seinem Unterfangen Vorsicht walten zu lassen. Richard findet sie kurz darauf mit einer tödlichen Schusswunde auf ihrem Hotelzimmer. Weil der Verdacht prompt auf ihn fallen würde und er ohnehin nicht die geringste Absicht hat, in die Fänge der Polizei zu geraten, flieht er geistesgegenwärtig vom Tatort und sucht Unterschlupf bei der Ladenbesitzerin Regina. Er zwingt die selbstbewusste Blondine mit vorgehaltener Waffe, ihn bei sich aufzunehmen. Nach und nach kommen sich Richard und Regina so nahe, dass er ihr sogar die Geheimformel anvertraut. Ob dies eine kluge Idee war?


Im Jahr 1963 war die Edgar-Wallace-Welle auf ihrem Kult-Höhepunkt und die James-Bond-Reihe gerade nach Deutschland gekommen. Beide zu verbinden, versuchte offenbar „Das Geheimnis der roten Quaste“, das stilistisch einen ganz eigenwilligen Weg fährt und damit in seiner prinzipiellen Kreativität schon einmal vielen Vertretern der Wallace-Epigonenschaft einige Schritte voraus ist. Man merkt dem von Hauptdarstellerin Vivi Bach produzierten Film einen Anspruch an, das Publikum auf ungewohntem Wege zu erreichen und mehrere Stilrichtungen – vor allem die des Kriminal-, Agenten- und Liebesfilms – unter einen Hut zu bringen. Entsprechend kurios ist im Ergebnis der Handlungsverlauf, der zunächst mit einem Mordfall startet, sich dann als Romanze weiterentwickelt und schließlich (nach frühzeitiger Aufklärung) in verschiedenen Irrungen um eine chemische Formel gipfelt. Diese verschiedenen Versatzstücke werden nicht immer auf überzeugende Weise zusammengebracht und wirken nicht selten unlogisch, naiv oder überhetzt, was sicher auch der Kürzung der bundesdeutschen Fassung um ca. 20 Minuten gegenüber dem österreichischen Original zuzuschreiben ist. Andererseits ist fraglich, ob eine erheblich längere Laufzeit dem Film gut getan hätte, denn er scheint nicht die Substanz zu haben, sich für viel länger als die letztlich auf DVD präsentierten 70 Minuten zu tragen.

Regisseur und Autor Hubert Frank, der später Meisterwerke wie „Muschimaus mag’s grad heraus“, „Unterm Röckchen stößt das Böckchen“ oder „Taifun der Zärtlichkeit“ verantwortete, drehte mit der „Quaste“ seinen Debütfilm, der anderen Titeln seiner Filmografie um mehrere Jahre vorauseilt. Entsprechend wirkt das Gebotene zwar einerseits recht ambitioniert (interessante Licht- und Schattenspiele, ungewöhnlicher Handlungsverlauf), wurde jedoch andererseits oft ungelenk in Szene gesetzt. Für manche Unebenheiten – zum Beispiel warum sich Regina so schnell mit dem Eindringling in ihrer Wohnung arrangiert – werden später (mehr oder weniger einleuchtende) Erklärungen gefunden. Die Dialoge zeichnen sich durchaus durch eine ordentliche Qualität aus und profitieren von einer hochwertigen Nachsynchronisation, in der außer Dietmar Schönherr niemand mit eigener Stimme zu hören ist. Vor allem die Nachvertonung Vivi Bachs durch Ursula Heyer stellt eine immense Erleichterung dar, weil dank ihr Bachs Figur nicht mit amüsantem Akzent radebricht, sondern tatsächlich ernstgenommen werden kann. Das ist für ihre zentrale Rolle immens wichtig – gerade weil weder sie noch Schönherr von Haus aus wirkliche schauspielerische Schwergewichte sind, was sich durchaus auch in der einen oder anderen Szene bemerkbar macht. Dennoch entwickelt sich zwischen ihnen ein gutes Zusammenspiel, das über die Längen des Mittelteils stellenweise hinwegtröstet und das Ende tatsächlich ein wenig tragisch macht.

Größtes Problem von „Das Geheimnis der roten Quaste“ dürften die sehr begrenzten finanziellen Mittel der Produktion gewesen sein, die sich in einem dezidierten B-Film-Charme niederschlagen. Außer den beiden Hauptdarstellern zählt keiner der mitwirkenden Mimen zu den bekannten Kinonamen des deutschsprachigen Markts, sodass man hier auf das Kuriosum trifft, dass die Synchronisation (z.B. mit Siegfried Schürenberg auf Slavo Schwaiger und Harry Wüstenhagen auf Demeter Bitenc) prominenter besetzt ist als der eigentliche Film. Schwaiger, Bitenc und Raki liefern zwar solide, aber diese Rollen hätten mit vertrauten Fieslingsgesichtern noch um ein Vielfaches eindrucksvoller ausfallen können. Die Aufnahmen entstanden in der slowenischen Mittelmeerstadt Piran, die zwar pittoresk wirkt, aber ebenfalls das angespannte Budget verrät. Sowohl der Ausflug in die Welt der Agenten als auch die wohl fürs Finale beabsichtigte emotionale Schwere erreichen aufgrund der allseits waltenden Semi-Professionalität nur ein leidliches Niveau, das durch einige offensichtliche Füllsequenzen (z.B. die umfangreichen erotischen Tänze von Laya Raki) nicht gerade angehoben wird. Auch wenn der Begriff „Machwerk“ sicher die positiven Ansätze der „roten Quaste“ aus dem Blick lässt, sucht man echten cineastischen Anspruch dennoch vergeblich. In allen drei Genres, in denen sich die Produktion versucht, erzielt sie nur mittelmäßige Erfolge, sodass sie auch im Wallace-Epigonenreich nicht zu den starken Vertretern gezählt werden kann. Eine Sichtung ist der Film aber allemal wert und wird dabei vielleicht manchen Zuschauer mit niedrigen Erwartungen verblüffen.

Dass eine Mischung aus Krimi- und Spionagefilm aus deutschsprachigen Billigschmieden immer gefährlich ist, stellen filmische „Problemkinder“ wie „Das Geheimnis der chinesischen Nelke“ oder „Die Rote Hand“ nachdrücklich unter Beweis. Gegenüber diesen Streifen kann sich die „rote Quaste“ in positivem Sinne behaupten. Sie erscheint zwar ähnlich blauäugig, zeichnet sich aber immerhin durch eine gewisse Originalität aus. Trotz eines Schlagers bringt Vivi Bach nicht das althergebrachte Unterhaltungsfilm-Gusto in den Film, sondern wollte offenkundig etwas Anderes, Düstereres schaffen. Mit einem weniger durchschnittlichen Team und einer aufwendigeren Produktion wäre ihr das vielleicht auch besser gelungen. 3 von 5 Punkten.

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