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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 568 mal aufgerufen
 James-Bond-007-Forum
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Ray Offline



Beiträge: 1.940

17.03.2024 13:50
#16 RE: Bond & Beyond - Meinungen auf dem Weg zum Reboot Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #15
Zitat von Ray im Beitrag #3
an sieht es am Beispiel Batman: Nach der ohnehin schon düsteren "Dark Knight-Trilogie" folge nun der gefühlt noch düstere "The Batman". Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man zukünftig wieder mehr auf vordergründige Action, Gadgets und Selbstironie setzt, auch wenn es im Sinne des Kontrasts m.E. wünschenswert wäre. Ich brauche jedenfalls kein neues Reboot, das (noch) weiter die Familienhintergründe und das Seelenleben von Bond erforscht und bei dem sich Bond innerhalb einer Ära mehrfach unsterblich verliebt.


Ich muss sagen, mir hat "The Batman" als quasi Film-Noir-Version eines Superheldenfilms sogar noch besser gefallen, als die Nolan-Trilogie. Wenn es bei Bond in eine ähnliche Richtung gehen würde, hätte ich da absolut nichts gegen. Das wäre dann ja auch irgendwie ein Back-to-the-roots in Richtung Dr. No oder From Russia with Love, die ja auch noch mehr Agentenfilme waren und keine Superagentenfilme.

Wobei ich aber zu einem reinen Eskapismus-Bondfilm auch nicht nein sagen würde. Hauptsache wir haben die End-Craig-Ära am Ende hinter uns gelassen mit seinem aufgeblasenen Pathos, nachträglich konstruierten Querverbindungen und aufgeblasener Bedeutungsschwere. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich die letzten drei Bondfilme schlecht gemacht finde, aber sie sind halt doch irgendwie sehr anstrengend. Leider.

Und wo kommt eigentlich der Trend zur Überlänge her? The Batman 177 Minuten, No Time To Die 163 Minuten. Dabei heißt es doch immer, Generation TikTok hätte so eine kurze Aufmerksamkeitsspanne...


Gegen ein Anknüpfen an die Machart von "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau" hätte ich auch nichts. Nicht zu viel Action-Bombast, etwas handlungsgetriebener, aber trotzdem Humor und vor allem nicht dieser Pathos/diese Bedeutungsschwere. Nur befürchte ich, fragte man die Bond-Macher, war die Ausrichtung seit "Skyfall" schon eine Rückbesinnung an den klassischen Bond - mit modernem Dreh eben.

Diesen erkennbaren Trend mit den langen Laufzeiten führe ich auf den Serien-Hype der letzten Jahre mit diesem Hang zu gewollt immer komplexeren Handlungsaufbauten und Figuren zurück. Da meint man offenbar, dass man da auch beim Blockbuster-Kino mitziehen muss. Selbst die letzten Beiträge von "Fast & Furious" und "Mission: Impossible" gingen fast 150 Minuten. Wobei Letzterer dabei trotzdem nicht langatmig geraten ist.

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