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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

10.08.2022 13:07
Gangster, Gin und scharfe Hasen (1958) Zitat · Antworten

GANGSTER, GIN UND SCHARFE HASEN - (GUNS, GIRLS AND GANGSTERS)
(AT: DER ÜBERFALL VON LAS VEGAS - TV)
USA (1958) - R: Edward L.Cahn - DE: 11.12.1959 - FSK 18 - V: Un.Artists)
Darsteller: Mamie van Doren, Gerald Mohrs, Lee van Cleef, Grant Richards, Elaine Edwards, John Baer, Paul Fix



Frisch aus dem Knast entlassen, sucht der Ganove Chuck Wheeler in Las Vegas die Frau seines Zellengenossen Mike Bennett auf, die unter dem Namen Vi Victor als Nachtclubsängerin auftritt. Sie soll ihm eine Treffen mit ihrem Boss Joe Darren ermöglichen, dem er einen Deal vorschlagen möchte. Chuck hat nämlich zusammen mit Kumpan Mike Bennett, der noch eine ganze Weile hinter Gittern ausharren muss, einen Plan ausgetüftelt. Dabei geht es um den Überfall auf einen gepanzerten Geldtransporter, der die Einnahmen aus den Spielcasinos täglich von Las Vegas nach Los Angeles bringt. Darren, der Geld braucht, ist bereit, sich an dem Coup zu beteiligen und überzeugt auch Vi davon, mitzumachen. Schon bald laufen die Vorbereitungen für den minutiös geplanten Überfall auf Hochtouren. Mitten hinein platzt die Nachricht, dass Mike Bennett aus dem Gefängnis flüchten konnte.

Hinter Marilyn Monroe und Jayne Mansfield rangierte Mamie van Doren in den 1950er Jahren auf Platz 3 der populärsten platinblonden Sexbomben im US-Filmgeschäft. Sie stand überwiegend für Low-Budget-Regisseure vor der Kamera, zu denen auch Edward L.Cahn gehörte. Als Nachtclubsängerin Vi Victor trägt sie 2 Songs vor, von denen der erste äußerst wirkungsvoll in Szene gesetzt wurde. 1964 holte der Produzent Artur Brauner sie für den Film "Freddy und das Lied der Prärie" nach Deutschland. In der Rolle einer Saloon-Sängerin darf sie ebenfalls ein Liedchen trällern.
Bei "Guns, Girls and Gangsters" handelt es sich um ein B-Picture, das vor allem für die damals in den USA üblichen Double-Features produziert wurde. Auch wenn es ein Krimi von der Stange ist, wirkt der Film keinesfalls billig. Die Inszenierung ist handwerklich solide, die gut ausgewählten Locations wurden effektiv genutzt und auch an den Leistungen der Darsteller gibt es nichts auszusetzen. Lee van Cleef taucht als eiskalter und unberechenbarer Mike Bennett zwar erst in der zweiten Filmhälfte auf, dominiert ab da aber das gesamte Geschehen.

"Dieser Kriminalreißer aus Hollywood enthält wirklich "Starkstrom für die Nerven", wie die Werbung verspricht. Gangster kommen darin gleich en masse vor. Mit Gin sieht es allerdings dünner aus. Dafür ersetzt aber Mamie van Doren mit ihren Proportionen gleich ein ganzes Regiment "scharfer Hasen". Die Geschichte eines bis ins kleinste Detail vorbereiteten Raubüberfalls wird fesselnd erzählt und es ist frappierend, auf welch raffinierte, beinahe geniale Art und Weise die Verbrecher vorgehen. Wenn ihnen nicht ein winzig kleiner Zufall "dazwischengefunkt" hätte, wäre der Coup auch trotz unvorhergesehener, aufregender Zwischenfälle geglückt. Wie gesagt, eine Kriminalstory, die brillant gemacht und gespielt ist und dementsprechend auch überall gut ankommen sollte." (Film-Echo)

"Routiniert inszenierter Kriminalfilm, der seine Spannung aus der präzisen Schilderung des Verbrechens bezieht." (Filmdienst)

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