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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

16.09.2021 12:09
Operation Gold (1966) Zitat · Antworten

OPERATION GOLD (BALEARI OPERAZIONE ORO / ZARABANDA BING BING)
Spanien/Frankreich/Italien (1966) - R: José M.Forque- DE: 4.10.68 - FSK 12 - V: NWDF-Unitas
Darsteller: Jacques Sernas, Mireille Darc, Harold Sakata, Marilu Tolo, Venantino Venantini, Daniela Bianchi, José-Luis Lopez-Vasquez



Vor der Küste von Ibiza wird ein wertvolles, mit Gold und Diamanten besetztes Zepter aus dem Meer geborgen, das man im Museum der Insel ausstellt. Es lockt verschiedene Leute an, die das kostbare Stück in ihren Besitz bringen möchten. Damit der Diebstahl unbemerkt bleibt, habe einige von ihnen zum Austausch täuschend echt aussehende Kopien anfertigen lassen. Da die diebischen Interessenten alle in derselben Nacht zuschlagen, kommen sie sich gegenseitig in die Quere. Einer schnappt dem anderen die Beute weg. Doch wer besitzt das Original?

Die Mitwirkung der beiden aus Bond-Filmen bekannten Darsteller Harold Sakata ("Goldfinger") und Daniela Bianchi ("Liebesgrüße aus Moskau") verleitet zu der Annahme, dass es sich hier um einen der damals populären Agentenfilme handeln könnte. Das ist allerdings nicht der Fall. Bestenfalls kann man von einer Agenten-Parodie sprechen, die als solche allerdings nicht besonders gut funktioniert. Zwar gibt es einen vom Secret Service beauftragten Agenten, dargestellt von einem unbekannten spanischen Schauspieler, doch der hat wenig Ähnlichkeit mit James Bond sondern mehr mit Inspektor Clouseau. Hier wird er jedoch komplett zur Witzfigur verzeichnet. Harold Sakata spielt den Museumsdirektor und Daniela Bianchi ist eine millionenschwere Dame von Welt, die an das Zepter will, weil sie einen Diamanten-Tick hat. Jacques Sernas, der als Maler einen Haufen kleinerer Kinder betreut, wird durch die hübsche Polly (Mireille Darc) eher unfreiwillig in den Raub verwickelt. Außerdem spielt auch ein selbstfahrendes Oldtimer-Auto namens Eusebia eine Rolle. Der Film vermeidet zwar weitgehend Slapstick-Elemente, rutscht aber durch viele alberne Possen oft in den Bereich der Klamotte. Er ist jedoch einigermaßen gut fotografiert, was ihn - ebenso wie die interessante Darsteller-Riege und die sonnigen Mittelmeer-Schauplätze - einigermaßen erträglich macht. Vielleicht hätte man das Drehbuch noch einmal gründlich überarbeiten sollen, vielleicht hätte ein besserer Regisseur als Forque auch ein besseres Ergebnis hinbekommen - wer weiß das schon. Auf jeden Fall passt der spanische Originaltitel "Zarabanda Bing Bing" - was immer das auch heißen mag - recht gut zum Film.

"Viel Turbulenz, Herumgehüpfe zu Wasser und an Land soll eine quirlige Geschichte vortäuschen. Im Bemühen, alle möglichen Filmkategorien auf den Arm zu nehmen, merkt der Regisseur nicht, dass er sich selbst parodiert." (Film-Echo)

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